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Anleihe 2023 – 2030

Emittentin

Fresenius SE & Co. KGaA

Währung

Euro

Emissionsbetrag

500.000.000

Valuta

05.10.2023

Laufzeit

05.10.2030

Kupon

5,125 %

Zinszahlung

05.10.

Rating

BBB / Baa3 / BBB-

Börse

Luxemburg / Regulierter Markt

Nennwert

1.000

Clearing Stelle

Clearstream Luxemburg / Euroclear

ISIN Code

XS2698713695

Finanzierungsstrategie & Ziele

Die Gewährleitung der finanziellen Flexibilität sowie die Sicherung unseres Investment-Grade-Ratings, die Begrenzung von Refinanzierungsrisiken und die Optimierung der Kapitalkosten sind die wesentlichen Ziele der Finanzierungsstrategie von Fresenius.

Finanziell flexibel bleiben wir durch einen angemessenen Liquiditätsspielraum. Dabei ist unser Investment-Grade-Rating für uns von zentraler Bedeutung. Es bietet Vorteile bei den Finanzierungskosten, erleichtert den Zugang zu Fremdkapitalmärkten und trägt somit insgesamt zu einer höheren finanziellen Flexibilität bei. Unsere Finanzierungsstrategie zielt darauf ab, langfristig ein stabiles Investment-Grade-Rating sicherzustellen. 

Refinanzierungsrisiken begrenzen wir durch ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil, das durch eine breite Streuung der Laufzeiten mit einem hohen Anteil von mittel- und langfristigen Finanzierungen gekennzeichnet ist. Wir setzen bewusst verschiedene Finanzinstrumente ein, um unseren Finanzierungsmix sowie unsere Investorenbasis zu diversifizieren. Wichtige Instrumente sind Anleihen, Schuldscheindarlehen und Bankfinanzierungen. Darüber hinaus verfügt Fresenius über ein Commercial-Paper-Programm. 

Ein weiteres wesentliches Ziel der Finanzierungsstrategie von Fresenius ist es, die Kapitalkosten zu optimieren. Dazu setzen wir ganz gezielt einen angemessenen Mix aus Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen ein. 

Auch im Jahr 2026 wird die Einhaltung des selbst gesetzten Zielkorridors für den Verschuldungsgrad von zentraler Bedeutung für uns sein. Der Zielkorridor von 2,5 x bis 3,0 x ermöglicht uns, finanziell flexibel zu bleiben und gleichzeitig unser solides Investment-Grade-Rating zu stärken.

 

Fresenius-Konzern

1 Die Vorjahreswerte wurden an die Dekonsolidierung der Fresenius Medical Care angepasst

2 Vor Sondereinflüssen

3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Dividenden von Fresenius Medical Care und Vitrea, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der Umtauschanleihe

Finanzierungsinstrumente

Die folgenden Seiten enthalten Informationen und Dokumente, die nur zu Informationszwecken gedacht sind. Diese stellen weder ein Angebot noch eine Einladung zur Zeichnung oder zum Erwerb von Wertpapieren noch eine Anlageberatung oder sonstige Wertpapierdienstleistungen dar; ferner sind die hierin enthaltenen Informationen oder Dokumente nicht als Grundlage einer vertraglichen oder anderweitigen Verpflichtung gedacht. Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika nicht ohne Registrierung bzw. Befreiung von der Registrierung nach dem U.S. Securities Act 1933 in seiner derzeit gültigen Fassung angeboten oder verkauft werden. Die auf den folgenden Seiten beschriebenen Wertpapiere werden nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika und nicht Personen angeboten, die in den Vereinigten Staaten von Amerika wohnhaft sind oder sonst als "US Persons" im Sinne der Regulation S des US Securities Act 1933, in seiner derzeit geltenden Fassung, gelten.

 

DIE FOLGENDEN INFORMATIONEN UND DOKUMENTE SIND NICHT FÜR PERSONEN BESTIMMT, DIE
(I) IHREN WOHNSITZ IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, JAPAN ODER AUSTRALIEN HABEN ODER SONST ALS "US PERSONS" IM SINNE DER REGULATION S DES US SECURITIES ACT 1933, IN SEINER DERZEIT GELTENDEN FASSUNG, GELTEN ODER
(II) EINER ANDEREN RECHTSORDNUNG UNTERLIEGEN, NACH WELCHER SOLCHE PERSONEN KEINEN ZUGANG ZU SOLCHEN INFORMATIONEN HABEN DÜRFEN. DIE INFORMATIONEN DÜRFEN VON DEN GENANNTEN PERSONEN WEDER EINGESEHEN NOCH AN DIESE VERTEILT WERDEN.


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Anleihen

EmittentinVolumen in MillionenKuponLaufzeit

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €0,375 % 2026

Fresenius SE & Co. KGaA

750 €1,625 % 2027

Fresenius SE & Co. KGaA

750 €0,75 % 2028

Fresenius SE & Co. KGaA

275 CHF2,96 % 2028

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €2,875 % 2029

Fresenius SE & Co. KGaA

225 CHF1,5975 % 2029

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €5,00 % 2029

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €2,75 % 2029

Fresenius SE & Co. KGaA

550 €2,875 % 2030

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €5,125 % 2030

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €3,375 % 2031

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €1,125 % 2033

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €3,50 % 2034

Fresenius SE & Co. KGaA

500 €3,750 % 2034

Fresenius Finance Ireland plc.

700 €2,125 % 2027

Fresenius Finance Ireland plc.

500 €0,50 % 2028

Fresenius Finance Ireland plc.

500 €0,875 % 2031

Fresenius Finance Ireland plc.

500 €3,00 % 2032

Schuldscheindarlehen

EmittentinVolumen in MillionenFester Zinssatz/variabelLaufzeit

Fresenius SE & Co. KGaA

117 € 0,85% 2026

Fresenius SE & Co. KGaA

207 € 1,96%/variabel 2027

Fresenius SE & Co. KGaA

101 € 4,62% 2028

Fresenius SE & Co. KGaA

84 € 1,10% 2029

Fresenius SE & Co. KGaA

66 € 4,77% 2030

EIB Darlehen

EmittentinVolumen in MillionenKuponLaufzeit

Fresenius SE & Co. KGaA

 400 € variabel 2030

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist das größte multilaterale Finanzinstitut der Welt und einer der wichtigsten Geldgeber für den Klimaschutz. Die EIB fördert Sektoren, die Technologieinnovationen,  Wachstum, Beschäftigung, regionalen Zusammenhalt und ökologische Nachhaltigkeit stärken – in Europa und weltweit.

Fresenius erhielt im Dezember 2025 ein Darlehen in Höhe von 400 Mio. € zur Stärkung der europäischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Die Mittel werden dazu verwendet, den Ausbau der Produktionskapazitäten von Fresenius Kabi für medizinische Produkte und Biosimilars in europäischen Ländern zu unterstützen.

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Das Fresenius SE & Co. KGaA Commercial Paper Program bietet die Möglichkeit der kurzfristigen Finanzierung am Geldmarkt von bis zu 1,5 Mrd €. Emittiert wird dabei über das europäische Commercial Paper Programme (ECP). 

Emittentin 

Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Finance Ireland plc.

Programmbetrag€ 1.500.000.000
Arrangeur

Commerzbank

Händler

Barclays, Commerzbank, Crédit Agricole, DZ BANK AG, Landesbank Baden-Württemberg, Landesbank Hessen-Thüringen, ING Bank N.V.

Emissions- und ZahlstelleCommerzbank
Laufzeitbis zu 1 Jahr abzüglich 1 Tag
  

Rating

Fresenius wird von den führenden internationalen Rating-Agenturen Standard & Poor's, Moody's und Fitch bewertet. Folgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über das derzeitige Rating der Fresenius SE & Co. KGaA.

Rating

Standard & Poor's Moody's Fitch

Unternehmensrating

BBB Baa3 BBB-

Ausblick

positiv stabil stabil

Fresenius hat heute offiziell sein neues Innovationszentrum in Bad Homburg eröffnet und damit einen wichtigen Meilenstein für die Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der Medizinischen Ernährung gesetzt. Das hochmoderne Labor, die moderne IT-Infrastruktur und die neuen Büroflächen beschleunigen die Entwicklung neuer Produkte und schaffen die Voraussetzungen für weiteres innovationsgetriebenes Wachstum. Zugleich bekräftigt Fresenius damit seinen Anspruch, die Versorgung von Patientinnen und Patienten durch wissenschaftlich fundierte Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und stärkt Europa als wichtigen Standort für Innovationen im Gesundheitswesen.

„Mit dem neuen Innovationszentrum stärken wir die Wissenschaft an unserem Fresenius-Campus in Bad Homburg, fördern die Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg und schaffen kurze Wege für schnelle und abgestimmte Entscheidungen. Damit bekennen wir uns klar zu unserer Mission, das Leben von Patientinnen und Patienten durch hochwertige und zugängliche Lösungen im Bereich der Medizinischen Ernährung zu verbessern“, betonte Sara Hennicken, CFO von Fresenius, u.a. zuständig für Real Estate im Konzern und Gastgeberin der Eröffnungsfeier.

Unter dem Leitgedanken A New Chapter for Medical Nutrition vereint das neue Zentrum künftig rund 100 Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach. Dies fördert den interdisziplinären Austausch, stärkt die operative Exzellenz und erhöht die Innovationsgeschwindigkeit. Durch die Zusammenführung bislang dezentral organisierter Teams schafft Fresenius ein hochintegriertes Umfeld, das die Entwicklung der nächsten Generation ernährungsmedizinischer Therapien entscheidend vorantreibt.

 

Ernährung als Schlüssel für die Gesundheit von Patientinnen und Patienten

Medizinische Ernährung leistet einen wichtigen, oft unterschätzten Beitrag zum Behandlungserfolg. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Mangelernährung, die sich nachweislich negativ auf den Genesungsverlauf, die Dauer von Krankenhausaufenthalten und die Lebensqualität auswirken kann. Das Innovationszentrum wird sich auf die Weiterentwicklung enteraler Ernährungslösungen konzentrieren, darunter Produkte aus dem Unternehmensportfolio, die gezielt auf die Bedürfnisse besonders vulnerabler Patientengruppen ausgerichtet sind. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Entwicklung automatisierter Pumpsysteme für die patientenindividuelle Herstellung von parenteralen Ernährungslösungen voran. Dabei werden sterile Komponenten bedarfsgerecht in Beutel eingebracht. Dies ermöglicht die Zubereitung individuell angepasster Rezepturen mit Mikro- und Makronährstoffen und reduziert zugleich den Bedarf an manuellen Zusätzen.

„Innovation steht im Mittelpunkt unseres Handelns“, unterstrich Dr. Marc-Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability. „Indem wir wissenschaftliche Exzellenz mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten verbinden, entwickeln wir Ernährungslösungen, die sowohl im klinischen Alltag als auch im täglichen Leben einen spürbaren Unterschied machen.“

Wachstum durch Innovation ist ein zentraler Bestandteil der aktuellen Strategiephase Rejuvenate. Mit dem neuen Zentrum baut Fresenius seine Innovationskraft im Bereich der Medizinischen Ernährung weiter aus und schafft beste Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in konkrete Lösungen für die Patientenversorgung zu überführen. In Einklang mit der langfristig ausgelegten Strategie #FutureFresenius investiert das Unternehmen gezielt in zukunftsorientierte Plattformen, die Forschung und Patientenbedürfnisse noch enger zusammenbringen.

In den vergangenen Jahren hat Fresenius mehr als 50 Millionen Euro in den Standort Bad Homburg investiert. Mit dem neuen Innovationszentrum stärkt das Unternehmen seine Fähigkeit, zukunftsweisende Therapien zu entwickeln und damit einen Beitrag zu leistungsfähigen und widerstandsfähigen Gesundheitssystemen zu leisten. Zugleich steht das Zentrum für den konsequenten Local-for-Local-Ansatz von Fresenius – nicht nur in der Produktion, sondern auch in Forschung und Entwicklung.

 

Eröffnungsfeier mit Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Politik

Die Eröffnungsfeier brachte Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmensbereiche sowie aus Forschung und Kommunalpolitik zusammen. Zu den Gästen zählten Sara Hennicken, CFO von Fresenius, Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, Pierluigi Antonelli, CEO von Fresenius Kabi, Dr. Marc-Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability, sowie José Mainou, SVP R&D Enteral Nutrition bei Fresenius Kabi. Die hochrangige Besetzung der Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des neuen Zentrums sowohl für Fresenius als auch für das regionale Forschungs- und Innovationsökosystem.

„Bad Homburg und Fresenius sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden“, betonte Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Homburg. „Das Unternehmen prägt unsere Stadt wirtschaftlich und als Arbeitgeber in besonderer Weise – gleichzeitig bietet Bad Homburg ein Umfeld, in dem Innovation, Wachstum und internationale Talente beste Voraussetzungen finden. Es ist ein starkes Signal, dass Fresenius hier am Standort Bad Homburg in Forschung, Entwicklung und Zukunftsfähigkeit investiert.“

 

Ein starkes Signal für die Zukunft

Das neue Innovationszentrum steht für den Anspruch von Fresenius, Patientenorientierung, wissenschaftliche Exzellenz und Innovationskraft miteinander zu verbinden. Durch Investitionen in moderne Forschungsinfrastruktur und die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen stärkt Fresenius seine Fähigkeit, die Zukunft der Medizinischen Ernährung aktiv mitzugestalten – zum Nutzen von Patientinnen und Patienten, Gesundheitssystemen und der Gesellschaft insgesamt.

Fresenius (XFRA: FRE, OTCQX: FSNUY) ist ein weltweit tätiges, therapiefokussiertes Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Die Mission des Unternehmens ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Über Fresenius Kabi und Fresenius Helios stellt Fresenius systemrelevante, innovative und bezahlbare Medizin entlang der gesamten Versorgungskette bereit: Fresenius Kabi ist ein führender Anbieter lebensrettender Arzneimittel, klinischer Ernährung und Medizintechnik für kritisch und chronisch kranke Patientinnen und Patienten und erreicht mit seinem Produktportfolio jährlich rund 450 Millionen Menschen. Fresenius Helios ist Europas größter privater Krankenhausbetreiber und behandelt rund 27 Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Mit mehr als 178.000 Mitarbeitenden und Aktivitäten in über 60 Ländern erzielte Fresenius im Jahr 2025 einen Umsatz von 22,6 Milliarden Euro. 

 

Weitere Informationen unter www.fresenius.com/de sowie auf LinkedIn.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673

Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser 

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Neue gebrauchsfertige Dreikammerbeutel-Lösung für die parenterale Ernährung stärkt das globale Portfolio von Fresenius im Bereich Medizinische Ernährung und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für patientenzentrierte Innovationen

Fresenius, ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, kündigte heute die Markteinführung der Pedismof®-Produktreihe in Europa an. Dabei handelt es sich um einen neuen gebrauchsfertigen Dreikammerbeutel für die pädiatrische parenterale Ernährung. Die von Fresenius Kabi entwickelte Produktreihe stellt einen wichtigen Meilenstein innerhalb des Portfolios für Medizinische Ernährung dar und steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie #FutureFresenius, die auf patientenzentrierte Innovationen, die Vereinfachung der Versorgung sowie einen besseren Zugang zu essenziellen Therapien abzielt.

Die Produktreihe umfasst altersgerechte Nährstoffzusammensetzungen für Früh- und Reifgeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche und unterstützt eine standardisierte pädiatrische parenterale Ernährung.  Es handelt sich bereits um die dritte Produkteinführung in diesem Jahr im Bereich Medizinische Ernährung des Unternehmens. 

Der Dreikammerbeutel kombiniert Glukose, Aminosäuren mit ausgewogenem Profil sowie die Lipidemulsion SMOFlipid®, die Fischöl und Omega-3-Fettsäuren enthält. Die Nährstoffzusammensetzung wurde auf Grundlage etablierter europäischer Leitlinien zur pädiatrischen Ernährung entwickelt¹. Die Produkte sind in verschiedenen Beutelgrößen erhältlich, um den unterschiedlichen Ernährungsanforderungen pädiatrischer Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.

„Die Pedismof®-Produktreihe zeigt, wie wir unser Portfolio im Bereich Medizinische Ernährung kontinuierlich weiterentwickeln, um spezifischen klinischen Anforderungen und den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten gerecht zu werden“, betonte Dr. Marc Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability bei Fresenius Kabi. „Mit altersgerechten Nährstoffzusammensetzungen und einem gebrauchsfertigen Design möchten wir medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen, die neonatale und pädiatrische parenterale Ernährung im Rahmen etablierter klinischer Standards bereitzustellen.“

Erst vor wenigen Tagen, am 2. Juni, eröffnete Fresenius in Deutschland ein Innovationszentrum mit Schwerpunkt Medizinische Ernährung. Das Zentrum vereint rund 100 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und schafft optimale Voraussetzungen, um neue Produkte schneller zur Marktreife zu bringen. 

Die Markteinführung stärkt das Portfolio von Fresenius im Bereich Medizinische Ernährung und steht zugleich für die Fortschritte in der aktuellen Strategiephase Rejuvenate. Sie unterstreicht den Fokus des Unternehmens auf skalierbare, systemrelevante Therapien, die einen langfristigen Zugang zu wichtigen Behandlungsoptionen unterstützen und zu besseren Behandlungsergebnissen beitragen.

Die Verfügbarkeit der Pedismof®-Produktreihe kann je nach Land variieren und unterliegt den jeweiligen nationalen Zulassungsverfahren.

¹ Van Goudoever JB et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2315–2323. Lapillonne A et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2324–2336. Joosten K et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2309–2314. Mesotten D et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2337–2343. Mihatsch W et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2360–2365. Jochum F et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2344–2353.

Fresenius (XFRA: FRE, OTCQX: FSNUY) ist ein weltweit tätiges, therapiefokussiertes Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Die Mission des Unternehmens ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Über Fresenius Kabi und Fresenius Helios stellt Fresenius systemrelevante, innovative und bezahlbare Medizin entlang der gesamten Versorgungskette bereit: Fresenius Kabi ist ein führender Anbieter lebensrettender Arzneimittel, klinischer Ernährung und Medizintechnik für kritisch und chronisch kranke Patientinnen und Patienten und erreicht mit seinem Produktportfolio jährlich rund 450 Millionen Menschen. Fresenius Helios ist Europas größter privater Krankenhausbetreiber und behandelt rund 27 Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Mit mehr als 178.000 Mitarbeitenden und Aktivitäten in über 60 Ländern erzielte Fresenius im Jahr 2025 einen Umsatz von 22,6 Milliarden Euro. 

 

Weitere Informationen unter www.fresenius.com/de sowie auf LinkedIn.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673

Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser 

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Unser Nachhaltigkeitskonzept

Unsere Mission ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Nachhaltigkeit unterstützt uns dabei, diese Mission zu erfüllen, indem wir Chancen aus nachhaltigem Wirtschaften nutzen und in messbare Fortschritte überführen, auf Basis definierter Ziele und Leistungskennzahlen innerhalb unseres Nachhaltigkeitskonzepts. 

Unser Ansatz basiert auf einem einzigartigen unternehmerischen Erbe, das mehr als ein Jahrhundert umfasst, und wird von starken Prinzipien und einer klaren Zukunftsvision geleitet. 

Unser Nachhaltigkeitskonzept übersetzt diesen Ansatz in konkretes Handeln. Es strukturiert unsere Aktivitäten entlang von drei Dimensionen und neun Fokusthemen und bietet eine klare Orientierung sowie eine konsistente Ausrichtung im gesamten Konzern.

Wir fokussieren uns auf drei zentrale Dimensionen:

Menschen

Umwelt

Ethisches Fundament




“Für uns ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort. Vielmehr ist sie unsere Verantwortung. Und unsere Stärke. Sie macht uns wettbewerbsfähig und widerstandsfähig und sichert unseren Erfolg – heute und in Zukunft.”
 


Dr. Michael Moser, Vorstand von Fresenius für Recht, Compliance, Risikomanagement, Sustainability, Personal, Corporate Audit und Vamed

Unsere Ziele und Fortschritte

Wir können nur verbessern, was wir verstehen und steuern können. Deshalb haben wir uns konkrete Ziele gesetzt – sowohl für den Gesamtkonzern als auch für die operativen Unternehmensbereiche. 

Nachhaltigkeit ist bei Fresenius Vorstandssache: Als wesentlicher Bestandteil unserer Geschäftsstrategie fließen Nachhaltigkeitsziele auch in die variable Vergütung des Vorstands ein.
 

Unsere Nachhaltigkeitsorganisation

Eine effektive Organisationsstruktur ist unerlässlich für die Steuerung unserer Aktivitäten. Klare Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten helfen uns dabei, unsere Fokusthemen voranzutreiben und gesetzte Ziele zu erreichen. Durch einen integrierten Ansatz bündeln wir einzelne Maßnahmen und entwickeln sie zu konkreten Fortschritten weiter.

Klare Zuständigkeiten und enge Zusammenarbeit

Bei Fresenius liegt die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit beim Vorstandsmitglied, das für Recht, Compliance, Risikomanagement, Nachhaltigkeit, Personal, Corporate Audit sowie das Geschäftsfeld Fresenius Vamed zuständig ist.

Die Konzernfunktion Group Sustainability fungiert als Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit im gesamten Fresenius-Konzern. Die Funktion überwacht die regulatorischen Entwicklungen, identifiziert wesentliche Themen, legt strategische Prioritäten fest und identifiziert Potenziale zur Umsetzung unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Zudem unterstützt sie dessen gruppenweite Implementierung. Sie ist außerdem für die interne und externe Kommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen sowie – gemeinsam mit dem Bereich Global Accounting – für die Nachhaltigkeitsberichterstattung verantwortlich.

Das gruppenweite Nachhaltigkeitskomitee definiert den globalen Nachhaltigkeitsansatz und überwacht seine Umsetzung sowohl insgesamt als auch in den einzelnen Fokusthemen. Dedizierte Arbeitsgruppen entlang unserer Fokusthemen treiben diese konzernweit voran und sichern ihre operative Umsetzung.

Der Konzernvorstand und der Aufsichtsrat begleiten das Nachhaltigkeitsmanagement aktiv – sie prüfen regelmäßig die Fortschritte und bewerten die erzielten Ergebnisse im Gesamtkonzern. 

 

 

 

„Unser Nachhaltigkeitskonzept setzt dort an, wo wir echten Mehrwert für Menschen, den Planeten und unser Unternehmen schaffen können. Mit klaren Zielen und konsequenter Nachverfolgung unseres Fortschritts, integrieren wir Nachhaltigkeit systematisch in zentrale Geschäftsbereiche.”



Sarah Tix, Head of Group Sustainability, Fresenius Group

Unser Nachhaltigkeitsbeirat

Fresenius hat einen unabhängigen Beirat für Nachhaltigkeitsthemen berufen. Vier internationale Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung unterstützen uns dabei, unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten weiterzuentwickeln.

Bild von links nach rechts: Fabian Kienbaum, Dr. Fiona Adshead, Dr. Michael Moser (Mitglied des Vorstands), Anahita Thoms (Vorsitzende) und  Prof. Dr. Judith Walls.

Mehr über die Nachhaltigkeitsaktivitäten unserer operativen Unternehmensbereiche erfahren Sie auf den folgenden Webseiten:

Nachhaltigkeit bei Fresenius Kabi (nur auf English)

Nachhaltigkeit bei Helios Deutschland 

Nachhaltigkeit bei Quirónsalud (nur auf Englisch und Spanisch)

Neue gebrauchsfertige Dreikammerbeutel-Lösung für die parenterale Ernährung stärkt das globale Portfolio von Fresenius im Bereich Medizinische Ernährung und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für patientenzentrierte Innovationen

Fresenius, ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, kündigte heute die Markteinführung der Pedismof®-Produktreihe in Europa an. Dabei handelt es sich um einen neuen gebrauchsfertigen Dreikammerbeutel für die pädiatrische parenterale Ernährung. Die von Fresenius Kabi entwickelte Produktreihe stellt einen wichtigen Meilenstein innerhalb des Portfolios für Medizinische Ernährung dar und steht im Einklang mit der Unternehmensstrategie #FutureFresenius, die auf patientenzentrierte Innovationen, die Vereinfachung der Versorgung sowie einen besseren Zugang zu essenziellen Therapien abzielt.

Die Produktreihe umfasst altersgerechte Nährstoffzusammensetzungen für Früh- und Reifgeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche und unterstützt eine standardisierte pädiatrische parenterale Ernährung.  Es handelt sich bereits um die dritte Produkteinführung in diesem Jahr im Bereich Medizinische Ernährung des Unternehmens. 

Der Dreikammerbeutel kombiniert Glukose, Aminosäuren mit ausgewogenem Profil sowie die Lipidemulsion SMOFlipid®, die Fischöl und Omega-3-Fettsäuren enthält. Die Nährstoffzusammensetzung wurde auf Grundlage etablierter europäischer Leitlinien zur pädiatrischen Ernährung entwickelt¹. Die Produkte sind in verschiedenen Beutelgrößen erhältlich, um den unterschiedlichen Ernährungsanforderungen pädiatrischer Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.

„Die Pedismof®-Produktreihe zeigt, wie wir unser Portfolio im Bereich Medizinische Ernährung kontinuierlich weiterentwickeln, um spezifischen klinischen Anforderungen und den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten gerecht zu werden“, betonte Dr. Marc Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability bei Fresenius Kabi. „Mit altersgerechten Nährstoffzusammensetzungen und einem gebrauchsfertigen Design möchten wir medizinisches Fachpersonal dabei unterstützen, die neonatale und pädiatrische parenterale Ernährung im Rahmen etablierter klinischer Standards bereitzustellen.“

Erst vor wenigen Tagen, am 2. Juni, eröffnete Fresenius in Deutschland ein Innovationszentrum mit Schwerpunkt Medizinische Ernährung. Das Zentrum vereint rund 100 Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und schafft optimale Voraussetzungen, um neue Produkte schneller zur Marktreife zu bringen. 

Die Markteinführung stärkt das Portfolio von Fresenius im Bereich Medizinische Ernährung und steht zugleich für die Fortschritte in der aktuellen Strategiephase Rejuvenate. Sie unterstreicht den Fokus des Unternehmens auf skalierbare, systemrelevante Therapien, die einen langfristigen Zugang zu wichtigen Behandlungsoptionen unterstützen und zu besseren Behandlungsergebnissen beitragen.

Die Verfügbarkeit der Pedismof®-Produktreihe kann je nach Land variieren und unterliegt den jeweiligen nationalen Zulassungsverfahren.

¹ Van Goudoever JB et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2315–2323. Lapillonne A et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2324–2336. Joosten K et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2309–2314. Mesotten D et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2337–2343. Mihatsch W et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2360–2365. Jochum F et al. Clin Nutr. 2018;37(6 Pt B):2344–2353.

Fresenius (XFRA: FRE, OTCQX: FSNUY) ist ein weltweit tätiges, therapiefokussiertes Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Die Mission des Unternehmens ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Über Fresenius Kabi und Fresenius Helios stellt Fresenius systemrelevante, innovative und bezahlbare Medizin entlang der gesamten Versorgungskette bereit: Fresenius Kabi ist ein führender Anbieter lebensrettender Arzneimittel, klinischer Ernährung und Medizintechnik für kritisch und chronisch kranke Patientinnen und Patienten und erreicht mit seinem Produktportfolio jährlich rund 450 Millionen Menschen. Fresenius Helios ist Europas größter privater Krankenhausbetreiber und behandelt rund 27 Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Mit mehr als 178.000 Mitarbeitenden und Aktivitäten in über 60 Ländern erzielte Fresenius im Jahr 2025 einen Umsatz von 22,6 Milliarden Euro. 

 

Weitere Informationen unter www.fresenius.com/de sowie auf LinkedIn.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673

Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser 

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Fresenius hat heute offiziell sein neues Innovationszentrum in Bad Homburg eröffnet und damit einen wichtigen Meilenstein für die Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation im Bereich der Medizinischen Ernährung gesetzt. Das hochmoderne Labor, die moderne IT-Infrastruktur und die neuen Büroflächen beschleunigen die Entwicklung neuer Produkte und schaffen die Voraussetzungen für weiteres innovationsgetriebenes Wachstum. Zugleich bekräftigt Fresenius damit seinen Anspruch, die Versorgung von Patientinnen und Patienten durch wissenschaftlich fundierte Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und stärkt Europa als wichtigen Standort für Innovationen im Gesundheitswesen.

„Mit dem neuen Innovationszentrum stärken wir die Wissenschaft an unserem Fresenius-Campus in Bad Homburg, fördern die Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg und schaffen kurze Wege für schnelle und abgestimmte Entscheidungen. Damit bekennen wir uns klar zu unserer Mission, das Leben von Patientinnen und Patienten durch hochwertige und zugängliche Lösungen im Bereich der Medizinischen Ernährung zu verbessern“, betonte Sara Hennicken, CFO von Fresenius, u.a. zuständig für Real Estate im Konzern und Gastgeberin der Eröffnungsfeier.

Unter dem Leitgedanken A New Chapter for Medical Nutrition vereint das neue Zentrum künftig rund 100 Expertinnen und Experten verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach. Dies fördert den interdisziplinären Austausch, stärkt die operative Exzellenz und erhöht die Innovationsgeschwindigkeit. Durch die Zusammenführung bislang dezentral organisierter Teams schafft Fresenius ein hochintegriertes Umfeld, das die Entwicklung der nächsten Generation ernährungsmedizinischer Therapien entscheidend vorantreibt.

 

Ernährung als Schlüssel für die Gesundheit von Patientinnen und Patienten

Medizinische Ernährung leistet einen wichtigen, oft unterschätzten Beitrag zum Behandlungserfolg. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Mangelernährung, die sich nachweislich negativ auf den Genesungsverlauf, die Dauer von Krankenhausaufenthalten und die Lebensqualität auswirken kann. Das Innovationszentrum wird sich auf die Weiterentwicklung enteraler Ernährungslösungen konzentrieren, darunter Produkte aus dem Unternehmensportfolio, die gezielt auf die Bedürfnisse besonders vulnerabler Patientengruppen ausgerichtet sind. Parallel dazu treibt das Unternehmen die Entwicklung automatisierter Pumpsysteme für die patientenindividuelle Herstellung von parenteralen Ernährungslösungen voran. Dabei werden sterile Komponenten bedarfsgerecht in Beutel eingebracht. Dies ermöglicht die Zubereitung individuell angepasster Rezepturen mit Mikro- und Makronährstoffen und reduziert zugleich den Bedarf an manuellen Zusätzen.

„Innovation steht im Mittelpunkt unseres Handelns“, unterstrich Dr. Marc-Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability. „Indem wir wissenschaftliche Exzellenz mit einem tiefen Verständnis für die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten verbinden, entwickeln wir Ernährungslösungen, die sowohl im klinischen Alltag als auch im täglichen Leben einen spürbaren Unterschied machen.“

Wachstum durch Innovation ist ein zentraler Bestandteil der aktuellen Strategiephase Rejuvenate. Mit dem neuen Zentrum baut Fresenius seine Innovationskraft im Bereich der Medizinischen Ernährung weiter aus und schafft beste Voraussetzungen, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in konkrete Lösungen für die Patientenversorgung zu überführen. In Einklang mit der langfristig ausgelegten Strategie #FutureFresenius investiert das Unternehmen gezielt in zukunftsorientierte Plattformen, die Forschung und Patientenbedürfnisse noch enger zusammenbringen.

In den vergangenen Jahren hat Fresenius mehr als 50 Millionen Euro in den Standort Bad Homburg investiert. Mit dem neuen Innovationszentrum stärkt das Unternehmen seine Fähigkeit, zukunftsweisende Therapien zu entwickeln und damit einen Beitrag zu leistungsfähigen und widerstandsfähigen Gesundheitssystemen zu leisten. Zugleich steht das Zentrum für den konsequenten Local-for-Local-Ansatz von Fresenius – nicht nur in der Produktion, sondern auch in Forschung und Entwicklung.

 

Eröffnungsfeier mit Gästen aus Wirtschaft, Forschung und Politik

Die Eröffnungsfeier brachte Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmensbereiche sowie aus Forschung und Kommunalpolitik zusammen. Zu den Gästen zählten Sara Hennicken, CFO von Fresenius, Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg, Pierluigi Antonelli, CEO von Fresenius Kabi, Dr. Marc-Alexander Mahl, President Pharma, Nutrition and Sustainability, sowie José Mainou, SVP R&D Enteral Nutrition bei Fresenius Kabi. Die hochrangige Besetzung der Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des neuen Zentrums sowohl für Fresenius als auch für das regionale Forschungs- und Innovationsökosystem.

„Bad Homburg und Fresenius sind seit Jahrzehnten eng miteinander verbunden“, betonte Alexander Hetjes, Oberbürgermeister der Stadt Homburg. „Das Unternehmen prägt unsere Stadt wirtschaftlich und als Arbeitgeber in besonderer Weise – gleichzeitig bietet Bad Homburg ein Umfeld, in dem Innovation, Wachstum und internationale Talente beste Voraussetzungen finden. Es ist ein starkes Signal, dass Fresenius hier am Standort Bad Homburg in Forschung, Entwicklung und Zukunftsfähigkeit investiert.“

 

Ein starkes Signal für die Zukunft

Das neue Innovationszentrum steht für den Anspruch von Fresenius, Patientenorientierung, wissenschaftliche Exzellenz und Innovationskraft miteinander zu verbinden. Durch Investitionen in moderne Forschungsinfrastruktur und die enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachdisziplinen stärkt Fresenius seine Fähigkeit, die Zukunft der Medizinischen Ernährung aktiv mitzugestalten – zum Nutzen von Patientinnen und Patienten, Gesundheitssystemen und der Gesellschaft insgesamt.

Fresenius (XFRA: FRE, OTCQX: FSNUY) ist ein weltweit tätiges, therapiefokussiertes Gesundheitsunternehmen mit Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe. Die Mission des Unternehmens ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Über Fresenius Kabi und Fresenius Helios stellt Fresenius systemrelevante, innovative und bezahlbare Medizin entlang der gesamten Versorgungskette bereit: Fresenius Kabi ist ein führender Anbieter lebensrettender Arzneimittel, klinischer Ernährung und Medizintechnik für kritisch und chronisch kranke Patientinnen und Patienten und erreicht mit seinem Produktportfolio jährlich rund 450 Millionen Menschen. Fresenius Helios ist Europas größter privater Krankenhausbetreiber und behandelt rund 27 Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Mit mehr als 178.000 Mitarbeitenden und Aktivitäten in über 60 Ländern erzielte Fresenius im Jahr 2025 einen Umsatz von 22,6 Milliarden Euro. 

 

Weitere Informationen unter www.fresenius.com/de sowie auf LinkedIn.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE

Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673

Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser 

Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Wer nach der CT-Untersuchung einen auffälligen Befund erhält, sollte sich an ein spezialisiertes Lungenkrebszentrum wenden. 

Ein Patient, nennen wir ihn Rolf Müller, Anfang 60, langjähriger Raucher, sitzt an diesem Morgen wie so oft im Wartezimmer seines Hausarztes. Ein Routinebesuch. Keine Beschwerden, kein konkreter Anlass. Im Gespräch wird sein erhöhtes Risikoprofil deutlich. Der Arzt entscheidet sich vorsorglich für eine Überweisung zur Computertomografie (CT). Was dann sichtbar wird, kommt für Müller völlig unerwartet - ein regelrechter Schock: ein Schatten auf der Lunge. Ein Zufallsbefund – wie so oft. Zu diesem Zeitpunkt ist die Erkrankung bei ihm, wie bei vielen anderen Betroffenen auch, bereits fortgeschritten. Die therapeutischen Möglichkeiten sind jetzt meist nur noch begrenzt, oft bleibt nur eine Behandlung, die dem Patienten Zeit verschafft, ihn aber nicht mehr heilen kann.

Lungenkrebs gehört zu den gefährlichsten Tumorerkrankungen – nicht primär wegen fehlender Therapien, sondern weil die Erkrankung oft erst sehr spät entdeckt wird. Frühe Stadien verlaufen meist ohne Symptome und verursachen kaum Beschwerden. Diagnosen erfolgen daher häufig erst spät, oft wenn bereits Metastasen vorliegen. Radiologische Untersuchungen der Lunge wurden bislang meist erst bei eindeutig auftretenden Symptomen wie langanhaltendem Husten oder Bluthusten, bei klaren Beschwerden - oder zufällig veranlasst. Deswegen sterben rund 45.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland an den Folgen. Das muss nicht sein, je früher Lungenkrebs erkannt wird, desto besser sind auch seine Behandlungschancen. 

Hochmodernes Spektral-CT in der Tumordiagnostik an der Helios HSK Wiesbaden: KI-Algorithmen können medizinische Bilder, wie in diesem Fall CT-Scans der Lunge, präzise analysieren und bestimmte Muster oder Anomalien identifizieren.

Screening: Game changer und Wendepunkt bei der Früherkennung 

Seit April hat sich diese Situation grundlegend verändert. Mit dem neuen gesetzlich verankerten Lungenkrebsscreening gibt es erstmals für Hochrisikopatienten einen strukturierten Zugang zur Früherkennung. Ausgangspunkt ist auch hier ein hausärztliches Beratungsgespräch, gefolgt von der Überweisung an eine radiologische Praxis, die ein Screening per Niedrigdosis-CT anfertigt. Dabei wird die Lunge mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung untersucht, während gleichzeitig hochauflösende räumliche Schnittbilder von dem Organ entstehen. Auf diesen Bildern sind Tumore bzw. verdächtige Gewebeverdichtungen in der Regel gut zu erkennen. Die Zielgruppe: Starke und langjährige Raucherinnen und Raucher – egal ob aktive und ehemalige - im Alter von 50 bis 75 Jahren. Sie alle können sich ab sofort unabhängig von Beschwerden gezielt untersuchen lassen, um Veränderungen frühzeitig aufspüren lassen. 

Das Ziel des Screenings ist klar: Erkrankungen erkennen, bevor sie Symptome verursachen und es zu spät ist. Der entscheidende Unterschied: Heute bestimmen nicht mehr Zufall oder Beschwerden den Diagnosezeitpunkt, sondern ein systematischer, risikobasierter Ansatz. „Die Früherkennung hat ein klares Ziel: Sie soll Lungenkrebs in einem frühen Stadium aufspüren, in dem eine heilende oder längerfristig kontrollierende Behandlung noch möglich ist", so Chefarzt Prof. Dr. Torsten Bauer, Leiter des zertifizierten Berliner Lungenkrebszentrums am Helios Klinikum Emil von Behring. 

Spezialisiertes Netzwerk: Bei Helios behandeln wir Lungenkrebs über 32.000-mal pro Jahr und ermöglichen unseren Patientinnen und Patienten unabhängig vom Standort Zugang zur bestmöglichen Behandlung von der Früherkennung bis zur personalisierten Therapie.

Behandlungspfad ändert sich grundlegend  

Für unseren Patienten ändert sich damit die weitere Behandlung grundlegend.  Wir müssen seine Geschichte ab diesem Zeitpunkt also anders erzählen. Müller wird frühzeitig als Hochrisikopatient identifiziert und gezielt ins Screening geführt. Zeigt das CT einen auffälligen Befund, folgt für ihn ein klar strukturierter Behandlungspfad. „Wer nach der CT-Untersuchung einen positiven oder abklärungsbedürftigen Befund erhält, sollte sich zeitnah an ein spezialisiertes Lungenkrebszentrum wenden. Dort stehen die erforderliche Erfahrung sowie Hightech-Ausrüstung für eine sichere Diagnose und Therapie zur Verfügung", rät Prof. Bauer. Helios betreibt rund ein Dutzend solch hochspezialisierte Lungenzentren, die eng im Verbund mit weiteren Kliniken und Arzt-Praxen vernetzt sind. Sieben davon sind zertifiziert.  „Bei Helios behandeln wir Lungenkrebs über 32.000-mal pro Jahr und ermöglichen unseren Patientinnen und Patienten - unabhängig vom Standort - Zugang zu unseren Expertinnen und Experten“, so Prof. Dr. med. Frederick Palm, Helios Medical Consultant.  

Helios Prof. Dr. Torsten Bauer, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn am Helios Klinikum Emil von Behring

Lungenkrebszentren nutzen hochpräzise moderne Verfahren – etwa das roboterassistierte Bronchoskopie-System ION 

In diesen Lungenkrebszentren werden zudem Entscheidungen über eine individuelle Behandlung stets interdisziplinär getroffen, mit dem geballten Wissen aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen. In den spezialisierten Lungenkrebszentren kommen außerdem hochpräzise moderne Verfahren - wie etwa KI - zum Einsatz. Die Radiologischen Befunde aus dem Lungenkrebsscreenings werden in den Zentren mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz ausgewertet. Dazu gehört auch das roboterassistierte Bronchoskopie-System ION. Und damit verschieben sich die medizinischen Möglichkeiten. Insgesamt fünf Standorte - die Helios Lungenkrebszentren in Berlin, Bonn/Siegburg, Krefeld/Duisburg und Wiesbaden sowie ab April auch in Erfurt - setzen bei der Diagnostik auf das innovative Bronchoskopie-System Ion. Dieses ermöglicht es den behandelnden Ärztinnen und Ärzten, schonend vorzugehen, besonders tief vorzudringen und punktgenau Proben von verdächtigem Lungengewebe zu entnehmen. „Das neue Robotik-System zur Bronchoskopie ist ein Gamechanger. Wir kommen damit bis ins tiefste Lungengewebe und können selbst millimetergroße verdächtige Gewebeverdichtungen erreichen und Proben entnehmen. Das war zuvor endoskopisch nicht möglich“, erklärt Dr. Joanna Krist, Oberärztin der Pneumologie, Lungenklinik Heckeshorn am Helios Klinikum Emil von Behring. Mehr Infos zu ION siehe Kasten.  

rof. Dr. Frederick Palm, Helios Medical Consultant / Region Ost

Helios bietet durchgängige Versorgungskette an 

Mit dem Lungenkrebsscreening entsteht also eine durchgängige Versorgungskette – und genau hier liegt eine der Stärken von Helios. Das Kliniknetzwerk, das hierzulande rund 80 Kliniken betreibt, verbindet, wo immer möglich in seinen spezialisierten Lungenkrebszentren eine hochmoderne radiologische Diagnostik und Therapie.  

Bestätigt sich der Verdacht auf ein Lungenkarzinom, dann geht alles ganz schnell: Lungenfachärztinnen und -ärzte, Thoraxchirurgen, Onkologinnen und Radiologen entscheiden - nach einer interdisziplinären Beratung im Tumorboard - gemeinsam über die jeweils optimale individuelle Therapie. „Je nach Stadium kommen mehrere Möglichkeiten in Frage: Sie reichen von einer minimalinvasiven Operation über eine Strahlentherapie bis hin zu einer Chemo- bzw. Immuntherapie“, so Prof. Dr. Torsten Bauer. Sieht der Behandlungsplan einen Eingriff vor, kann dieser in einem minimalinvasiven Verfahren mit dem robotischen Assistenzsystem DaVinci entfernt werden.  

Die Helios Lungenkrebszentren in Berlin, Bonn/Siegburg, Krefeld/Dusburg und Wiesbaden sowie seit April auch in Erfurt setzen nun bei der Diagnostik auf das innovative roboterassistierte Bronchoskopie-System Ion.

Screening begünstigt Deutschlandweit potenziell 5,5 Millionen Menschen  

Das neue Screening begünstigt potenziell 5,5 Millionen Menschen in Deutschland. Gleichzeitig ist so eine neue Versorgungskette entstanden, in der Früherkennung, Diagnostik, Therapie und auch Nachsorge eng ineinandergreifen und die Patientinnen auffangen. Für die Betroffenen bedeuten diese ineinandergreifenden Schritte im besten Fall: eine viel frühere Diagnose, die Option auf einen früheren Behandlungsbeginn, ein schonenderer Eingriff und bessere Heilungschancen. Helios gehört zu den wenigen Netzwerken, die mit hochspezialisierten Krebszentren den klinischen Behandlungspfad abbilden können. 

Für unseren Patienten hat sich die Situation damit grundlegend verändert. Wäre er früher an seiner Erkrankung möglicherweise verstorben, weil viel zu spät entdeckt, führt ihn heute ein klar strukturierter Behandlungspfad von der Früherkennung zur hochprofessionellen Behandlung. Seine Überlebenschancen haben sich damit deutlich verbessert – nicht zuletzt, weil es Akteure wie Helios gibt, die darauf bestens vorbereitet sind. 

Diagnostik mit dem roboterassistierte Bronchoskopie-System Ion. Neue Robotik-Technik im Einsatz: Lungenkrebs wird im Frühstadium erkannt.

Neuer Online-Selbsttest bietet schnelle Orientierung 

Screening-Interessierte können mit einem neuen Online-Selbsttest herausfinden, ob eine Untersuchung zur Lungenkrebsfrüherkennung für sie infrage kommt.  Link zum Selbsttest

Das innovative roboterassistierte Bronchoskopie-System Ion lässt sich intuitiv bedienen.

So funktioniert das ION-System 

Das Ion-Endoluminalsystem ist ein robotisch unterstütztes Bronchoskopie-System zur Diagnostik von Lungenrundherden. Es ermöglicht Ärztinnen und Ärzten, selbst kleinste Herde gezielt zu erreichen, selbst wenn diese tief im Gewebe oder weit in der Peripherie liegen.  So lassen sich auch schwer zugängliche Bereiche untersuchen.  

Vor dem Eingriff mit der ION-Software wird auf Basis von CT-Bildern ein dreidimensionales Modell der Lunge erstellt – ein sogenannter „digitaler Zwilling“. Dieser dient als Navigationshilfe und zeigt den optimalen Weg zur auffälligen Stelle. Während der Untersuchung wird ein ultradünner, beweglicher Katheter über die Atemwege in die Lunge geführt. Dank moderner Sensorik kann seine Position in Echtzeit verfolgt werden. 

An der potenziell mit Krebs befallenen Stelle wird der Katheter geparkt. Instrumente zur Gewebeentnahme können dann eingeführt werden. Dann kann das Gewebe millimetergenau entnommen und zur weiteren Analyse eingeschickt werden. 

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18. Juni 2026
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