Alma Fredricksen und ihr Partner wollten gerade eine Familie gründen, als sie einen Knoten in ihrer Brust entdeckte. Nach Mammografie und Ultraschall war klar: Es ist Brustkrebs. Am selben Tag erfuhr sie, dass sie schwanger war – eine Nachricht, die die Situation noch emotionaler machte. Alma Fredricksen begann mit der Chemotherapie und stellte fest, dass viele der verabreichten Medikamente von Fresenius Kabi stammten, dem Unternehmen, für das sie arbeitete. Das gab ihr ein Gefühl von Sicherheit – und Stolz.
„Die Produkte von Fresenius Kabi haben mich während meiner gesamten Behandlung begleitet, von der Chemotherapie bis zur Geburt meiner Tochter. Heute bin ich selbst wieder gesund und habe ein gesundes Kind zur Welt gebracht“, so Fredricksen, die in den USA behandelt wurde. Was die Patientin erlebte, hat ihren Blick auf ihr Unternehmen völlig verändert. „Ich habe am eigenen Leib gespürt, wie meine Kollegen jeden Tag dazu beitragen, dass Patientinnen wie ich rundum versorgt werden und die bestmögliche Therapie erhalten“, sagt sie.
Erschreckende Diagnose: Brustkrebs. Doch die Heilungschancen sind heute höher denn je
Brustkrebs. Ein Wort, das ein Leben von einer Minute auf die andere anhalten und neu ordnen kann. Mit rund 74.500 Neuerkrankungen jährlich ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland – auch rund 700 Männer sind betroffen.
Doch die Chancen auf Heilung sind heute so gut wie nie. Dank besserer Früherkennung und moderner Therapien sinkt die Sterblichkeit kontinuierlich. „Besonders wichtig ist die Aufklärung durch Expertinnen und Experten“, so Prof. Vesna Bjelic-Radisic, Chefärztin des Brustzentrums am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW). „Ebenso entscheidend ist, dass Frauen die Früherkennungsangebote wahrnehmen. Studien zeigen, dass durch konsequentere Teilnahme am Mammographie-Screening weitere 20 bis 30 Prozent der Todesfälle verhindert werden könnten. Je früher wir Brustkrebs entdecken, desto größer sind die Chancen auf Heilung.“
Fresenius – ein Unternehmen lebt die gemeinsame Mission, die bestmögliche Versorgung für Patienten sicherzustellen
Fresenius steht für moderne Medizin und verlässliche Versorgung – weltweit. Ob in Kliniken, Laboren, Produktionsstätten, der ambulanten Versorgung oder Verwaltung: Überall verfolgen die Beschäftigten dasselbe Ziel – das Leben von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Diese Mission reicht von Prävention über Diagnose und Therapie bis zur Nachsorge. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt – als Patientin, Angehöriger oder eben Beschäftigter. Das gilt besonders für die Brustkrebsbehandlung, wo medizinische Teams und Forschende eng zusammenarbeiten, um die bestmögliche Versorgung sicherzustellen.
Fresenius Kabi leistet entlang der gesamten Versorgungskette einen wichtigen Beitrag
Fresenius Kabi leistet hier ebenfalls entlang der gesamten Versorgungskette einen wichtigen Beitrag. Im Fokus stehen die Bereiche Pharma und Nutrition: nicht nur während der Therapie, sondern auch in der Prähabilitation, also der Vorbereitung auf Eingriffe, wie auch in der ambulanten Nachsorge.
Fresenius Kabi bietet eine breite Palette an onkologischen Medikamenten, darunter Chemotherapeutika und Biosimilars, die auch in der Brustkrebsbehandlung eingesetzt werden.
Im Bereich adäquater Ernährung für Patientinnen und Patienten, die eine Krebsbehandlung durchlaufen, besteht ein großer ungedeckter Bedarf. Hier kann Fresenius Kabi mit spezialisierten Produkten in der parenteralen und der enteralen Ernährung unterstützen und so dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und Nebenwirkungen zu reduzieren.
Helios behandelt und versorgt Brustkrebspatientinnen mit viel Einfühlungsvermögen
Helios betreibt über 50 zertifizierte Brustzentren in Deutschland, in denen Ärztinnen und Ärzte verschiedenster Fachrichtungen eng zusammenarbeiten. Moderne Bildgebung, minimalinvasive Chirurgie, systemische und personalisierte Therapie genauso wie Nachsorge- und Rehaangebote gehören hier zum Standard. Die medizinischen und pflegerischen Teams bürgen nicht nur für hohe medizinische Qualität, sondern liefern auch Aufklärung und bieten psychosoziale Begleitung mit viel Empathie.
„Eine Krebsdiagnose betrifft nie nur den Körper“, so Prof. Vesna Bjelic-Radisic. „Wir begleiten unsere Patientinnen durch alle Phasen – von der Diagnose bis zur Rückkehr ins Leben. Es geht darum, nicht nur den Tumor zu behandeln, sondern den ganzen Menschen in seiner Lebenssituation zu sehen.“
Die medizinischen Fachkräfte von Quirónsalud wenden modernste multidisziplinäre Therapieverfahren an
Quirónsalud, der größte private Krankenhausbetreiber in Spanien und Teil der Fresenius-Gruppe, bietet Brustkrebspatientinnen ebenfalls eine Behandlung auf höchstem Niveau. In den Quirónsalud-Zentren kommen modernste multidisziplinäre Verfahren zum Einsatz, von der digitalen Mammografie und der 3D-Tomosynthese bis zur intraoperativen Radiotherapie und zu personalisierten Hormon- und Chemotherapien.
Ein besonderer Fokus liegt immer auf der individualisierten Therapie, bei der interdisziplinäre Teams jede Behandlung an den biologischen Tumortyp und die Lebensumstände der Patientin anpassen. „Im Vergleich zu den letzten Jahren beobachten wir eine revolutionäre Entwicklung bei der frühen Diagnose und Behandlung dieser Tumoren. Sowohl im frühen als auch im fortgeschrittenen Stadium werden die meisten Erkrankten geheilt, und die meisten Patientinnen und Patienten mit einer chronischen Krebserkrankung haben eine hervorragende Lebensprognose“, erklärt Dr. Lucía Gonzalez Cortijo, Leiterin der onkologischen Abteilung des Quirónsalud-Universitätsklinikums Madrid.
Fresenius ist auch in der Forschung & Entwicklung aktiv
Fresenius engagiert sich auch aktiv in der Forschung. Eine Vorzeigeeinrichtung ist etwa das Helios Universitätsklinikum Wuppertal, dessen Brustzentrum unter Leitung von Prof. Vesna Bjelic-Radisic von der German Breast Group als „bestes Studienzentrum Deutschlands“ ausgezeichnet wurde. Dort erhalten Patientinnen Zugang zu innovativen Therapien – oft lange bevor sie allgemein verfügbar sind.
Ein weiterer Forschungsschwerpunkt liegt im Helios Klinikum Berlin-Buch, wo Prof. Dr. med. Michael Untch seit über 20 Jahren zu Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (AWK) forscht. Diese kombinieren zielgerichtete Antikörper mit zellabtötenden Wirkstoffen und bieten gerade für austherapierte Patientinnen neue Hoffnung. In einer Langzeitstudie überlebten rund 90 Prozent der Frauen, die ein solches Medikament erhielten – bei zuvor nahezu aussichtsloser Prognose.
Auch Quirónsalud beteiligt sich an internationalen Studien zu neuen Diagnostik- und Behandlungsansätzen – etwa zur Kombination zielgerichteter Therapien mit Immuntherapien. Die Zentren in Madrid, Barcelona und Sevilla führen diverse Phase-II- und -III-Studien mit der spanischen Onkologischen Gesellschaft (SEOM), spanischen Universitäten und weiteren europäischen Partnern durch. Bei all diesen Herausforderungen engagieren sich die Beschäftigten von Fresenius mit dem Ziel, Patientinnen die Rückkehr in ein gesundes normales Leben zu ermöglichen.
So wie bei Alma Fredricksen: Nach der erfolgreichen Behandlung ist sie in ihren Beruf zurückgekehrt und hat ihr früheres Leben wiederaufgenommen. Und sie ist dankbar, wieder Teil des Ganzen zu sein. „Hinter jeder Bestellung, jedem Projekt, jeder Entscheidung stehen Menschen, denen wir ganz konkret helfen können“, so Fredricksen.
Mehr Infos
Mehr Informationen und aktuelle Beiträge zum Thema Brustkrebs finden Sie auf der Helios-Website: www.helios-gesundheit.de/brustkrebs