25. Februar 2026 - 10:00 Uhr
Bad Homburg, Deutschland
Pressekonferenz Geschäftsergebnisse 2025
Fresenius Kabi, eine Operating Company von Fresenius, hat eine einzigartige Partnerschaft mit dem US-Hersteller Phlow Corp. geschlossen, um eine inländische, durchgängige Lieferkette für Epinephrin Injection, USP aufzubauen – ein von der FDA als essenziell eingestuftes Arzneimittel, das in den USA häufig von Lieferengpässen betroffen ist.
Im Rahmen der Zusammenarbeit produziert Phlow den in den USA hergestellten Wirkstoff (API), während Fresenius Kabi die fertige Darreichungsform des Medikaments für Krankenhäuser und Kliniken herstellt. Mit dieser Initiative stärkt Fresenius seine Local-for-Local-Strategie und unterstützt Bestrebungen zur Verbesserung der pharmazeutischen Versorgungssicherheit. Die Partnerschaft steht dabei im Einklang mit den Zielen von #FutureFresenius, indem sie die Rolle von Fresenius als einem der führenden Anbieter lebensrettender Therapien ausbaut und resiliente Herstellungsstrukturen fördert, die die Patientenversorgung und die Stabilität der Gesundheitssysteme verbessern.
Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen könnten die im Rahmen dieser Zusammenarbeit produzierten Epinephrin-Präparate ab 2027 US-Krankenhäusern zur Verfügung stehen.
Fresenius Kabi, eine Operating Company von Fresenius, hat eine einzigartige Partnerschaft mit dem US-Hersteller Phlow Corp. geschlossen, um eine inländische, durchgängige Lieferkette für Epinephrin Injection, USP aufzubauen – ein von der FDA als essenziell eingestuftes Arzneimittel, das in den USA häufig von Lieferengpässen betroffen ist.
Im Rahmen der Zusammenarbeit produziert Phlow den in den USA hergestellten Wirkstoff (API), während Fresenius Kabi die fertige Darreichungsform des Medikaments für Krankenhäuser und Kliniken herstellt. Mit dieser Initiative stärkt Fresenius seine Local-for-Local-Strategie und unterstützt Bestrebungen zur Verbesserung der pharmazeutischen Versorgungssicherheit. Die Partnerschaft steht dabei im Einklang mit den Zielen von #FutureFresenius, indem sie die Rolle von Fresenius als einem der führenden Anbieter lebensrettender Therapien ausbaut und resiliente Herstellungsstrukturen fördert, die die Patientenversorgung und die Stabilität der Gesundheitssysteme verbessern.
Vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen könnten die im Rahmen dieser Zusammenarbeit produzierten Epinephrin-Präparate ab 2027 US-Krankenhäusern zur Verfügung stehen.
Grit Otto-Moritz sitzt nicht zum ersten Mal im Behandlungszimmer im Helios Hanseklinikum Stralsund. Die 60-jährige Agraringenieurin erhielt bereits 2013 die Diagnose Brustkrebs. Ende 2025 folgte eine Lungenkrebserkrankung, beides hat sie überwunden. Mitte Januar kam jedoch eine weitere schwere Diagnose hinzu: Der frühere Brustkrebs hat gestreut und Knochenmetastasen gebildet.
Im Helios Hanseklinikum Stralsund wird ihre Krankengeschichte deshalb erneut vollständig geprüft. Befunde werden neu bewertet, Annahmen hinterfragt – jetzt darf nichts mehr übersehen werden. Für ihren behandelnden Arzt, Dr. med. Hussein Abdallah, leitender Oberarzt für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie, steht diagnostische Präzision im Mittelpunkt. Die Patientin erlebt hautnah, dass bei Helios nicht einzelne Diagnosen isoliert betrachtet werden, sondern Zusammenhänge.
Ihre Geschichte steht exemplarisch für viele von Krebs betroffene Menschen, insbesondere für Patientinnen und Patienten mit komplexen oder mehrfachen Erkrankungen. Sie zeigt, warum individuelle Krebsversorgung entscheidend ist – und der Weltkrebstag Anlass bietet, diesen Anspruch immer wieder zu überprüfen.
Fresenius bietet Krebsversorgung entlang der gesamten Patient Journey
Am Weltkrebstag macht Fresenius seinen Beitrag zur Krebsversorgung sichtbar und zeigt, wie Kolleginnen und Kollegen täglich daran arbeiten, Menschen mit Krebs bestmöglich zu unterstützen.
Fresenius begleitet Betroffene über alle Phasen ihrer Erkrankung hinweg. Fresenius Kabi, Helios und Quirónsalud bieten eine Versorgung, die medizinische Behandlung, innovative Medizinprodukte, moderne Technologien und unterstützende Leistungen verbindet.
Die Unterstützung reicht von Prävention und Früherkennung über Diagnostik und personalisierte Therapien bis zur akuten Behandlung sowie Nachsorge, Langzeitbegleitung und palliativen oder häuslichen Versorgung.
Im Mittelpunkt steht immer der Mensch – Patientinnen und Patienten ebenso wie die Beschäftigten. Ärztinnen, Pflegekräfte, Therapeuten, Forschende und viele weitere Berufsgruppen tragen gemeinsam Verantwortung für eine individuelle und verlässliche Krebsversorgung.
Fresenius Kabi bietet individuelle Lösungen für wechselnde Bedürfnisse
Eine Krebserkrankung verläuft selten geradlinig, ebenso wenig ist die Versorgung linear. Therapiephasen wechseln, Erholungsphasen verlaufen in Wellen. Diese Realität stellt Patientinnen und Patienten immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Beschäftigten von Fresenius Kabi richten ihr Engagement genau daran aus.
Neben der Tumortherapie geht es darum, Nebenwirkungen und Schmerzen zu reduzieren und körperliche Kraft zu erhalten.
Fresenius Kabi trägt dazu mit einem breiten Leistungs- und Behandlungsspektrum bei. Dazu zählen sowohl Biologika als auch wichtige Arzneimittel, die zur Behandlung und unterstützenden Versorgung eingesetzt werden.
Ergänzt wird dies durch Infusionstechnologien, Geräte und technische Expertise für eine sichere und zuverlässige Verabreichung.
Biosimilars verbessern die Versorgungssicherheit und den Zugang zu wirksamen, zielgerichteten Therapien, insbesondere bei komplexen und multiplen Erkrankungen.
Ein weiterer zentraler Baustein ist die klinische Ernährung. Sie unterstützt Patientinnen und Patienten, deren Ernährungszustand durch Krankheit oder Therapie beeinträchtigt ist.
Klinische Onkologie bei Helios – individuelle Versorgung bei komplexen Erkrankungen
Auch bei Helios ist Krebsbehandlung mehr als eine einzelne Therapie. In den bundesweit über 90 Kliniken beginnt jede Behandlung mit einem genauen Blick auf Krankengeschichte und Lebenssituation. Darauf aufbauend entwickeln spezialisierte Teams individuell abgestimmte Konzepte. Helios greift dabei auf ein bundesweites Netzwerk zertifizierter Krebszentren zurück.
Die Geschichte von Grit Otto-Moritz zeigt, wie wichtig dieser Ansatz ist. Dr. med. Hussein Abdallah erklärt: „Wenn bei einem Patienten bereits mehrere Krebserkrankungen vorlagen, ist eine besonders sorgfältige Bewertung aller Befunde notwendig, damit ein zusätzlicher Tumor nicht übersehen wird. In interdisziplinären Tumorkonferenzen bringen Kolleginnen und Kollegen verschiedener Fachbereiche ihre Expertise ein, um die bestmögliche Behandlung zu definieren.“
Auch Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Pink, Leiter des Onkologischen Zentrums bei Helios, betont: „Die besten Behandlungsergebnisse bei den vielfältigen und oft komplexen Krebserkrankungen werden durch eine enge fachübergreifende Zusammenarbeit vieler Expertinnen und Experten erreicht. Bei Helios arbeiten wir auch z.B. in der Nachsorge eng mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zusammen.“
11. März 2026
Miami, USA
Barclays 28th Annual Global Healthcare Conference
11. – 12. März 2026
Ein Gesicht vor einem Bildschirm. Ein kurzer Blick auf ein Gemälde. Ein kaum wahrnehmbares Zucken der Gesichtsmuskeln, minimale Veränderungen in der Hautreaktion, die Augen bleiben bei bestimmten Details des Bildes hängen. Diese kleinen Hinweise, die im Alltag oft unbemerkt bleiben, werden vom Forschungsprojekt „Emociones a través del arte” präzise erfasst. Im Mai 2024 startete Quirónsalud, unser spanischer Krankenhausbetreiber, das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional Thyssen-Bornemisza und der Universidad Rey Juan Carlos, beide in Madrid. Die zentrale Fragestellung lautete: Welche Emotionen löst Kunst in uns aus? Und lässt sich diese Wirkung objektiv und quantitativ messen? Die Studie war die erste wissenschaftliche Studie dieser Art.
Über einen Zeitraum von acht Wochen untersuchten die Forschenden die Reaktionen von 127 Personen, darunter Patientinnen und Patienten von Quirónsalud. Dafür wurden ihnen ausgewählte Gemälde aus verschiedenen Epochen und unterschiedlichen Sammlungen des Museums digital vorgelegt. Mithilfe verschiedener Methoden analysierten die Forschenden, welche visuellen Elemente besondere Aufmerksamkeit auf sich zogen und welche Emotionen die Kunstwerke beim Betrachten hervorriefen.
Die Ergebnisse sind eindeutig: Farbe, Komposition und Beleuchtung spielen eine entscheidende Rolle bei der Beeinflussung von Emotionen in messbarem Umfang. Einige Bilder lösten überraschend einheitliche emotionale Reaktionen aus, während andere die allgemeinen Erwartungen nicht erfüllten. Ferner lösten einige Werke überwiegend positive Emotionen aus, während andere ausschließlich negative Emotionen hervorriefen. Die Studie liefert damit eine solide, datenbasierte Evidenzbasis für die seit Langem diskutierte Annahme, dass Kunst nicht nur subjektiv wirkt, sondern den emotionalen Zustand der Betrachtenden gezielt beeinflussen kann, was für das Wohlbefinden und die Gesundheit von potenzieller Bedeutung sein kann.
Beachtet werden sollte dabei, die Personen ausschließlich im Rahmen der Studie, also in einer kontrollierten Forschungsumgebung, mit den Kunstwerken in Kontakt kamen. Das Ziel: ein besseres Verständnis für den genauen Zusammenhang zwischen Kunst, Emotionen und Gesundheit zu bekommen.
„Die Erfahrungen unserer Patientinnen und Patienten sind ein zentraler Bestandteil unseres Verständnisses von Gesundheit. Initiativen wie das Projekt ‚Emociones a través del arte‘ helfen uns nicht nur, unser Wissen auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vertiefen. Sie eröffnen auch völlig neue Perspektiven, die es uns ermöglichen, kontinuierlich auf eine exzellente Versorgung und die Verbesserung des Wohlbefindens der Menschen hinzuarbeiten“, so Dr. Cristina Caramés, Leiterin Gesundheitsversorgung und Forschung bei Quirónsalud.
Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse des Forschungsprojekts im Frühjahr 2025 ist die Arbeit keineswegs abgeschlossen. Geplant sind weitere Analysen der gesammelten Daten und deren Überführung in verschiedene Formate wie wissenschaftliche Publikationen oder digitale Anwendungen.
Außerdem sollen die Daten als Basis für neue Forschungsansätze dienen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für den genauen Zusammenhang zwischen Kunst, Emotionen und Gesundheit zu bekommen. Langfristig sollen sich dadurch neue Wege eröffnen, um Patientinnen und Patienten von der positiven Wirkung von Kunst profitieren zu lassen – auf strukturierte, evidenzbasierte Weise.
Ob im wissenschaftlichen Bereich oder in der täglichen Krankenhausversorgung – beide Initiativen von Quirónsalud basieren auf derselben Überzeugung: Gesundheit umfasst mehr als nur medizinische Parameter und leitlinienbasierte Behandlungen. Emotionale Stabilität und das subjektive Wohlbefinden der Menschen sind ebenso wichtige Faktoren, insbesondere bei schweren Erkrankungen. Quirónsalud setzt daher auf die Kombination von innovativer Forschung und professioneller Praxis. Kunst wird so zu einem weiteren Baustein eines erweiterten, ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses.
Allgemeine Einkaufsbedingungen
SAP und Fresenius haben heute bekannt gegeben, dass beide Unternehmen beabsichtigen, eine strategische Partnerschaft einzugehen, um Innovationen für eine stärkere digitale Gesundheitsversorgung zu beschleunigen. Gemeinsam schaffen die Unternehmen das digitale Rückgrat für eine souveräne, interoperable und KI-gestützte Gesundheitsversorgung. Die Lösungen kombinieren die Expertise von Fresenius als einem der größten Gesundheitsunternehmen weltweit mit zukunftsorientierten SAP-Technologien und erfüllen hohe Anforderungen an Datenhoheit, Sicherheit und regulatorische Compliance. Ziel ist ein offenes, integriertes und datenbasiertes digitales Gesundheitsökosystem, das Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten unter Einhaltung aller regulatorischer Anforderungen ermöglicht.
Digitale Souveränität für das Gesundheitswesen
SAP und Fresenius planen gemeinsam den Aufbau einer individuellen, skalierbaren Gesundheitsplattform, die vernetzte, datengetriebene Gesundheitsprozesse ermöglicht. Die Unternehmen entwickeln auf dieser Basis gemeinsame, zukunftsorientierte und KI-gestützte Gesundheitslösungen, um die Qualität, Transparenz und Effizienz über die gesamte Versorgungskette nachhaltig zu steigern und damit neue Standards für digitale Innovation im Gesundheitsbereich zu setzen. Grundlage bilden bewährte SAP-Technologien und Produkte wie die SAP Business Suite, die SAP Business Data Cloud (SAP BDC), die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) sowie SAP Business AI. Diese Kernelemente tragen dazu bei, eine einheitliche, regelkonforme, offene und erweiterbare Grundlage für den sicheren Austausch und die Nutzung von Daten sowie für den Betrieb von KI‑Modellen in einem kontrollierten Umfeld zu schaffen.
Gemeinsam planen die Unternehmen dabei eine souveräne, europäische Lösung für ein integriertes Gesundheitsökosystem aufzubauen, das die Anbindung moderner Krankenhausinformationssystemen (KIS) gemäß der „AnyEMR“-Strategie der SAP unterstützt. Diese soll durch Schnittstellen auf Basis offener Industriestandards wie HL7 FHIR die nahtlose Anbindung von Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronischen Patientenakten und weiteren medizinischen Anwendungen ermöglichen.
„Gemeinsam mit SAP können wir die digitale Transformation im deutschen und europäischen Gesundheitswesen beschleunigen und eine souveräne europäische Lösung ermöglichen, die im aktuellen Weltgeschehen so wichtig ist. Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind. Damit schaffen wir mehr Raum für das, was wirklich zählt: die Versorgung von Patientinnen und Patienten“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius.
„Mit der führenden Technologie von SAP sowie der tiefgreifenden Gesundheitsexpertise von Fresenius wollen wir die Grundlage für eine souveräne, interoperable Gesundheitsplattform für Fresenius weltweit schaffen. Damit wollen wir gemeinsam neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitswesen setzen. Dank SAP kann Fresenius das volle Potenzial digitaler und KI-gestützter Prozesse nutzen und so die Patientenversorgung weiter nachhaltig verbessern“, sagt Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands der SAP SE.
Im Rahmen des gemeinsamen Transformationsprojekts planen beide Unternehmen, mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in Euro zu investieren, um die digitale Transformation im deutschen und europäischen Gesundheitswesen durch den Einsatz digitaler und KI-gestützter Lösungen voranzutreiben.
Die Partnerschaft wird in verschiedene Formen der Zusammenarbeit umgesetzt. Dazu zählen gemeinsame Investitionen in Start-ups und Scale-ups, gemeinsame technologische Entwicklungen sowie eine Zusammenarbeit im Rahmen abgestimmter Governance-Strukturen beider Unternehmen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
SAP und Fresenius haben heute bekannt gegeben, dass beide Unternehmen beabsichtigen, eine strategische Partnerschaft einzugehen, um Innovationen für eine stärkere digitale Gesundheitsversorgung zu beschleunigen. Gemeinsam schaffen die Unternehmen das digitale Rückgrat für eine souveräne, interoperable und KI-gestützte Gesundheitsversorgung. Die Lösungen kombinieren die Expertise von Fresenius als einem der größten Gesundheitsunternehmen weltweit mit zukunftsorientierten SAP-Technologien und erfüllen hohe Anforderungen an Datenhoheit, Sicherheit und regulatorische Compliance. Ziel ist ein offenes, integriertes und datenbasiertes digitales Gesundheitsökosystem, das Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Gesundheitsdaten unter Einhaltung aller regulatorischer Anforderungen ermöglicht.
Digitale Souveränität für das Gesundheitswesen
SAP und Fresenius planen gemeinsam den Aufbau einer individuellen, skalierbaren Gesundheitsplattform, die vernetzte, datengetriebene Gesundheitsprozesse ermöglicht. Die Unternehmen entwickeln auf dieser Basis gemeinsame, zukunftsorientierte und KI-gestützte Gesundheitslösungen, um die Qualität, Transparenz und Effizienz über die gesamte Versorgungskette nachhaltig zu steigern und damit neue Standards für digitale Innovation im Gesundheitsbereich zu setzen. Grundlage bilden bewährte SAP-Technologien und Produkte wie die SAP Business Suite, die SAP Business Data Cloud (SAP BDC), die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) sowie SAP Business AI. Diese Kernelemente tragen dazu bei, eine einheitliche, regelkonforme, offene und erweiterbare Grundlage für den sicheren Austausch und die Nutzung von Daten sowie für den Betrieb von KI‑Modellen in einem kontrollierten Umfeld zu schaffen.
Gemeinsam planen die Unternehmen dabei eine souveräne, europäische Lösung für ein integriertes Gesundheitsökosystem aufzubauen, das die Anbindung moderner Krankenhausinformationssystemen (KIS) gemäß der „AnyEMR“-Strategie der SAP unterstützt. Diese soll durch Schnittstellen auf Basis offener Industriestandards wie HL7 FHIR die nahtlose Anbindung von Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronischen Patientenakten und weiteren medizinischen Anwendungen ermöglichen.
„Gemeinsam mit SAP können wir die digitale Transformation im deutschen und europäischen Gesundheitswesen beschleunigen und eine souveräne europäische Lösung ermöglichen, die im aktuellen Weltgeschehen so wichtig ist. Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind. Damit schaffen wir mehr Raum für das, was wirklich zählt: die Versorgung von Patientinnen und Patienten“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius.
„Mit der führenden Technologie von SAP sowie der tiefgreifenden Gesundheitsexpertise von Fresenius wollen wir die Grundlage für eine souveräne, interoperable Gesundheitsplattform für Fresenius weltweit schaffen. Damit wollen wir gemeinsam neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitswesen setzen. Dank SAP kann Fresenius das volle Potenzial digitaler und KI-gestützter Prozesse nutzen und so die Patientenversorgung weiter nachhaltig verbessern“, sagt Christian Klein, CEO und Mitglied des Vorstands der SAP SE.
Im Rahmen des gemeinsamen Transformationsprojekts planen beide Unternehmen, mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in Euro zu investieren, um die digitale Transformation im deutschen und europäischen Gesundheitswesen durch den Einsatz digitaler und KI-gestützter Lösungen voranzutreiben.
Die Partnerschaft wird in verschiedene Formen der Zusammenarbeit umgesetzt. Dazu zählen gemeinsame Investitionen in Start-ups und Scale-ups, gemeinsame technologische Entwicklungen sowie eine Zusammenarbeit im Rahmen abgestimmter Governance-Strukturen beider Unternehmen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.