Mitglieder des Vorstands der Fresenius Management SE (persönlich haftende Gesellschafterin):
Michael Sen (56) ist seit dem 1. Oktober 2022 Vorstandsvorsitzender von Fresenius. Er kam im April 2021 zu Fresenius als Vorstandsvorsitzender von Fresenius Kabi. Vor seinem Wechsel zum Unternehmen war er Mitglied des Vorstands der Siemens AG und dort für das bei Siemens Healthineers gebündelte Gesundheits- sowie für das Energiegeschäft verantwortlich. Zuvor war er Finanzvorstand beim Energiekonzern E.ON SE. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn absolvierte Michael Sen eine Ausbildung bei Siemens in Berlin und studierte danach an der Technischen Universität Berlin Betriebswirtschaftslehre.
Pierluigi Antonelli (56) ist seit März 2023 im Vorstand von Fresenius verantwortlich für Fresenius Kabi. In seiner vorherigen Position führte er seit 2019 als CEO die Geschäfte von Angelini Pharma, einem auf Brain Health und Consumer Health spezialisierten Unternehmen der italienischen Angelini-Gruppe. Davor war er in leitenden Positionen unter anderem bei Novartis Oncology, Sandoz, Merck & Co sowie Bristol-Myers Squibb in den USA und Europa tätig.
Sara Hennicken (45) ist seit dem 1. September 2022 Finanzvorständin (CFO) von Fresenius. 2019 kam sie als Senior Vice President Global Treasury & Corporate Finance für Fresenius und Fresenius Medical Care zum Konzern. Davor arbeitete sie 14 Jahre im Investmentbanking, davon neun Jahre für die Deutsche Bank. Dort war sie vor ihrem Wechsel zu Fresenius zuletzt als Managing Director und Senior Client Executive im Bereich Corporate Finance Coverage tätig. Von 2005 bis 2010 arbeitete sie für die Citigroup in Frankfurt und London. Hennicken studierte Ökonomie und Volkswirtschaftslehre in Deutschland und den USA.
Robert Möller (58) ist seit dem 8. September 2023 im Vorstand von Fresenius verantwortlich für Fresenius Helios. Robert Möller ist seit 2022 CEO der Helios Kliniken GmbH. Er kam 2014 zu Helios, wo er bis 2017 Klinikgeschäftsführer im Helios Hanseklinikum Stralsund war. Nach einem kurzzeitigen Wechsel kehrte er 2019 zu Helios zurück und übernahm die Geschäftsführung verschiedener Regionen. Möller studierte Humanmedizin an der Universität in Hamburg und praktizierte als Facharzt für Innere Medizin. Nach verschiedenen ärztlichen Stationen und einem berufsbegleitenden Masterstudium Health Care Management wechselte er in das Krankenhausmanagement, war parallel weiterhin ärztlich tätig.
Dr. Michael Moser (49) ist seit dem 1. Juli 2023 Vorstandsmitglied von Fresenius. Er ist verantwortlich für Recht, Compliance, Risikomanagement, Sustainability, Personal, Corporate Audit und für die Transformation der Vamed-Geschäfte. Nach dem Start seiner Karriere bei Baker McKenzie wechselte Moser 2008 zur E.ON SE. In dieser Zeit wurde er unter anderem Mitglied des Vorstands des börsennotierten Unternehmens ENEVA in Brasilien, leitete den Börsengang von Uniper und war stellvertretender CEO und CFO von Enerjisa, dem börsennotierten führenden Energieunternehmen in der Türkei. Er verfügt über Universitätsabschlüsse in Jura und Betriebswirtschaft in Deutschland, den USA, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz und China.
Contact
Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg v.d.H.
Germany
vorstand@fresenius.com
Anleihen
| Emittentin | Volumen in Millionen | Kupon | Laufzeit |
|---|---|---|---|
| 500 € | 0,375 % | 2026 | |
| 750 € | 1,625 % | 2027 | |
| 750 € | 0,75 % | 2028 | |
| 275 CHF | 2,96 % | 2028 | |
| 500 € | 2,875 % | 2029 | |
| 225 CHF | 1,5975 % | 2029 | |
| 500 € | 5,00 % | 2029 | |
| 500 € | 2,75 % | 2029 | |
| 550 € | 2,875 % | 2030 | |
| 500 € | 5,125 % | 2030 | |
| 500 € | 1,125 % | 2033 | |
| 500 € | 3,50 % | 2034 | |
| 700 € | 2,125 % | 2027 | |
| 500 € | 0,50 % | 2028 | |
| 500 € | 0,875 % | 2031 | |
| 500 € | 3,00 % | 2032 |
Schuldscheindarlehen
| Emittentin | Volumen in Millionen | Fester Zinssatz/variabel | Laufzeit |
|---|---|---|---|
Fresenius SE & Co. KGaA | 157 € | 4,40% | 2026 |
Fresenius SE & Co. KGaA | 117 € | 0,85% | 2026 |
Fresenius SE & Co. KGaA | 207 € | 1,96%/variabel | 2027 |
Fresenius SE & Co. KGaA | 101 € | 4,62% | 2028 |
Fresenius SE & Co. KGaA | 84 € | 1,10% | 2029 |
Fresenius SE & Co. KGaA | 66 € | 4,77% | 2030 |
EIB Darlehen
| Emittentin | Volumen in Millionen | Kupon | Laufzeit |
|---|---|---|---|
Fresenius SE & Co. KGaA | 400 € | variabel | 2030 |
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist das größte multilaterale Finanzinstitut der Welt und einer der wichtigsten Geldgeber für den Klimaschutz. Die EIB fördert Sektoren, die Technologieinnovationen, Wachstum, Beschäftigung, regionalen Zusammenhalt und ökologische Nachhaltigkeit stärken – in Europa und weltweit.
Fresenius erhielt im Dezember 2025 ein Darlehen in Höhe von 400 Mio. € zur Stärkung der europäischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Die Mittel werden dazu verwendet, den Ausbau der Produktionskapazitäten von Fresenius Kabi für medizinische Produkte und Biosimilars in europäischen Ländern zu unterstützen.
Das Fresenius SE & Co. KGaA Commercial Paper Programm bietet die Möglichkeit der kurzfristigen Finanzierung am Geldmarkt von bis zu 1,5 Mrd €. Emittiert wird dabei über das europäische Commercial Paper Programme (ECP).
| Emittentin | Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Finance Ireland plc. |
| Programmbetrag | € 1.500.000.000 |
| Arrangeur | Commerzbank |
| Händler | Barclays, Commerzbank, Crédit Agricole, DZ BANK AG, Landesbank Baden-Württemberg, Landesbank Hessen-Thüringen, ING Bank N.V. |
| Emissions- und Zahlstelle | Commerzbank |
| Laufzeit | bis zu 1 Jahr abzüglich 1 Tag |
Aktuelle Information
Die operative Umsetzung des Menschenrechtsprogramms ist durch eine konzernweite Governance sowie klare Verantwortlichkeiten sowohl in den Unternehmensbereichen als auch auf Konzernebene gewährleistet. Der Vorstand überwacht das konzernweite Menschenrechtsprogramm. Die Konzernfunktion Risk & Integrity berichtet direkt an das für Sustainability verantwortliche Vorstandsmitglied.
Innerhalb dieser Konzernfunktion ist das Group Human Rights Office für den konzernweiten Ansatz der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht verantwortlich, z. B. für die Methodik zur Bewertung von Menschenrechtsrisiken. Es unterstützt die Unternehmensbereiche bei der Umsetzung von Maßnahmen und ist verantwortlich für die Überwachung ihrer Aktivitäten zur Einhaltung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten. Zudem verfolgt das Group Human Rights Office relevante rechtliche und regulatorische Entwicklungen. Es führt auch den Vorsitz im Human Rights Council und berichtet anlassbezogen an das Risk Steering Committee des Konzerns.
Jeder Unternehmensbereich hat eine Menschenrechtsfunktion benannt, die für das Management der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten und für die operative Umsetzung der konzernweiten Menschenrechtsstrategie im jeweiligen Unternehmensbereich verantwortlich ist. Sie berichtet an das Group Human Rights Office sowie an den Vorstand bzw. die Geschäftsführung des jeweiligen Unternehmensbereichs.
Für die relevanten Fachgebiete haben wir Risikoverantwortliche bestimmt. Diese sind als Fachleute für die Durchführung von Risikoanalysen sowie die Umsetzung entsprechender Präventionsmaßnahmen in ihrem Verantwortungsbereich zuständig, z. B. im Personalbereich, im Einkauf oder der Abteilung für Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Diese Aufgaben werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Risikomanagementfunktionen sowie mit der Menschenrechtsfunktion des Unternehmensbereichs erfüllt, an die alle Informationen zu berichten sind. Dieser funktionsübergreifende Austausch gewährleistet ein Vier-Augen-Prinzip.
Um den Austausch über aktuelle menschenrechtsbezogene Initiativen und Themen innerhalb des Fresenius-Konzerns zu fördern, haben wir ein Human Rights Council eingerichtet. Es setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Funktionen wie Compliance, Nachhaltigkeit, HR, Kommunikation und Einkauf sowie den Menschenrechtsfunktionen und dem Group Human Rights Office zusammen.
Das Human Rights Council trifft sich quartalsweise. Schwerpunkte der Treffen sind die weitere Implementierung des Menschenrechtsprogramms, die Weiterentwicklung der Berichtsstrukturen sowie die Erhöhung der Transparenz entlang unserer Wertschöpfungsketten.
Überprüfung des Risikomanagements: Wirksamkeit und Angemessenheit
Das Group Human Rights Office unterstützt die Unternehmensbereiche und überwacht deren Aktivitäten zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Die Angemessenheit und Wirksamkeit werden über die implementierten Prozesse, Maßnahmen und entsprechenden Dokumentationen geprüft.
Neben der Überprüfung durch das Group Human Rights Office sind zudem interne Kontrollen ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements von Fresenius. Das Internes Kontrollsystem (IKS) besteht aus einem umfassenden Set an internen Kontrollen und ergänzenden Prozessen. Die Ergebnisse fließen in die regelmäßige Überprüfung unseres Menschenrechtsprogramms auf Angemessenheit und Wirksamkeit ein.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Prozesse und Verfahren unseres Menschenrechtsprogramms weiterzuentwickeln und auszubauen. Darüber hinaus verproben wir bestehende Verfahren sowie neue Ansätze und Konzepte gemeinsam mit verschiedenen Akteuren. Dazu gehören z.B. offizielle Beratungsstellen zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten sowie spezialisierte Beratungsgesellschaften.
Menschenrechts-Einblicke
Lesen Sie unsere Interviews:
Überprüfung des Risikomanagements: Wirksamkeit und Angemessenheit
Das Group Human Rights Office unterstützt die Unternehmensbereiche und überwacht deren Aktivitäten zur Umsetzung der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten. Die Angemessenheit und Wirksamkeit werden über die implementierten Prozesse, Maßnahmen und entsprechenden Dokumentationen geprüft.
Neben der Überprüfung durch das Group Human Rights Office sind zudem interne Kontrollen ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements von Fresenius. Das Internes Kontrollsystem (IKS) besteht aus einem umfassenden Set an internen Kontrollen und ergänzenden Prozessen. Die Ergebnisse fließen in die regelmäßige Überprüfung unseres Menschenrechtsprogramms auf Angemessenheit und Wirksamkeit ein.
Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Prozesse und Verfahren unseres Menschenrechtsprogramms weiterzuentwickeln und auszubauen. Darüber hinaus verproben wir bestehende Verfahren sowie neue Ansätze und Konzepte gemeinsam mit verschiedenen Akteuren. Dazu gehören z.B. offizielle Beratungsstellen zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten sowie spezialisierte Beratungsgesellschaften.
Menschenrechte bei Fresenius
Unser MenschenrechtsprogrammKontakt
Fresenius SE & Co. KGaA
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Deutschland
humanrights@fresenius.com
Menschenrechtsprogramm
Unser Menschenrechtsprogramm Risikobewertung & Auswirkungen Präventions- und Abhilfemaßnahmen Beschwerdeverfahren & -bearbeitungHinweisgebersystem
Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden:
Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com
Weitere Infos zum Hinweisgebersystem
*Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages.
Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier verfügbar: fresenius.com/de/menschenrechte
Fresenius hat heute die Markteinführung seiner Denosumab-Biosimilars Conexxence®¹ (Denosumab) und Bomyntra®² (Denosumab) in Europa bekanntgegeben.
Die beiden Biosimilars hatten im Juli 2025 die Zulassung der Europäischen Kommission für sämtliche Indikationen der Referenzprodukte Prolia®³ (Denosumab) bzw. Xgeva®⁴ (Denosumab) erhalten.
„Die Tatsache, dass wir als erstes Biosimilar-Unternehmen mit einer Fertigspritze für die onkologische Indikation von Denosumab in Europa auf den Markt gehen, unterstreicht unser Engagement, neue Behandlungsoptionen anzubieten, die die Patientenversorgung verbessern und den Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln in ganz Europa unterstützen“, kommentierte Dr. Sang Jin Pak, President Biopharma.
Dieser Meilenstein ist ein weiterer Schritt in dem Bestreben des Unternehmens, den Zugang zu hochwertigen Biosimilar-Therapien weiter auszubauen – mit zahlreichen Wirkstoffen in frühen und späten Entwicklungsphasen. Mit der Fortsetzung der erfolgreichen Leistung im Biosimilar-Geschäft stärkt Fresenius die (Bio)Pharma-Plattform des Unternehmens als zentralen Bestandteil der Strategie #FutureFresenius.
¹ Conexxence® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern.
² Bomyntra® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern.
³ Prolia® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc.
⁴ Xgeva® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc.
Fresenius hat heute die Markteinführung seiner Denosumab-Biosimilars Conexxence®¹ (Denosumab) und Bomyntra®² (Denosumab) in Europa bekanntgegeben.
Die beiden Biosimilars hatten im Juli 2025 die Zulassung der Europäischen Kommission für sämtliche Indikationen der Referenzprodukte Prolia®³ (Denosumab) bzw. Xgeva®⁴ (Denosumab) erhalten.
„Die Tatsache, dass wir als erstes Biosimilar-Unternehmen mit einer Fertigspritze für die onkologische Indikation von Denosumab in Europa auf den Markt gehen, unterstreicht unser Engagement, neue Behandlungsoptionen anzubieten, die die Patientenversorgung verbessern und den Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln in ganz Europa unterstützen“, kommentierte Dr. Sang Jin Pak, President Biopharma.
Dieser Meilenstein ist ein weiterer Schritt in dem Bestreben des Unternehmens, den Zugang zu hochwertigen Biosimilar-Therapien weiter auszubauen – mit zahlreichen Wirkstoffen in frühen und späten Entwicklungsphasen. Mit der Fortsetzung der erfolgreichen Leistung im Biosimilar-Geschäft stärkt Fresenius die (Bio)Pharma-Plattform des Unternehmens als zentralen Bestandteil der Strategie #FutureFresenius.
¹ Conexxence® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern.
² Bomyntra® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern.
³ Prolia® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc.
⁴ Xgeva® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc.
Antibiotika sind Arzneimittel, die verschiedene bakterielle Infektionen bei Menschen behandeln und verhindern. Damit bilden sie eine tragende Säule der modernen Medizin. Doch sie haben auch ihre Schattenseiten: Antimikrobielle Resistenzen, oft abgekürzt mit AMR (Antimicrobial Resistance), sind weltweit auf dem Vormarsch. Dies umfasst auch Resistenzen gegenüber anderen Arzneimitteln, die zum Einsatz kommen, um durch Pilze oder Viren verursachte Infektionen zu bekämpfen.
Die Hauptursache für AMR ist der Fehlgebrauch und die übermäßige Verwendung von Antibiotika bzw. antimikrobiellen Behandlungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen, was zur Entwicklung arzneimittelresistenter Erregern führt.
Im Gesundheitswesen tragen daher viele Akteure eine besondere Verantwortung: Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Apotheken – aber auch Pharmaunternehmen und nicht zuletzt die Patientinnen und Patienten selbst. Verantwortung heißt in diesem Kontext: nicht nur auf eine umsichtige Verabreichung und Einnahme von Antibiotika-Medikamenten zu achten, sondern auch auf eine kontrollierte Herstellung.
Wir setzen uns dafür ein, an allen Standorten die Umweltauswirkungen bei der Antibiotikaproduktion zu minimieren!
Prävention ist ein Schlüsselelement in der Produktion für Fresenius Kabi. Als einer der führenden Hersteller intravenöser Antibiotika trägt dieser Unternehmensbereich eine doppelte Verantwortung: Zum einen müssen lebenswichtige Medikamente weiterhin produziert und weltweit verfügbar gemacht werden. Zum anderen muss eine verantwortungsvolle Produktion gewährleistet sein. Strenge Vorgaben sorgen dafür, dass Abfälle und Abwässer kontrolliert behandelt und Antibiotikarückstände wirksam reduziert werden. Das senkt Umweltbelastungen und verringert das Risiko für resistente Erreger.
Besonders wichtig ist der sorgfältige Umgang mit den Antibiotikarückständen: Gelangen sie über das Abwasser in die Umwelt, können sie dort zur Entstehung resistenter Erreger beitragen. „Um dem entgegenzuwirken bzw. dem vorzubeugen, setzen wir uns dafür ein, an allen Standorten die Umweltauswirkungen bei der Antibiotikaproduktion zu minimieren“, so Kirsten Nyland, Leiterin des Bereichs Umwelt- und Arbeitsschutzmanagement bei Fresenius Kabi. Seit 2020 ist Fresenius Kabi Mitglied der Antimicrobial Resistance Industry Alliance (AMRIA) und arbeitet gemeinsam mit anderen Unternehmen an Lösungen. „Denn: Wie wir heute mit diesen Ressourcen umgehen, entscheidet darüber, ob Antibiotika morgen noch wirken“, fügt Nyland hinzu.
Ein Leuchtturmprojekt wurde im Werk im portugiesischen Santiago de Besteiros umgesetzt: Als erstes Fresenius Kabi-Werk hat es die BSI Kitemark™-Zertifizierung für minimiertes AMR-Risiko bei der Herstellung von Ceftriaxon erhalten. Die Zertifizierung bestätigt, dass die Herstellungsprozesse im Werk dem „AMR Industry Alliance Antibiotic Manufacturing Standard“ entsprechen.
Kürzlich zog der Fresenius Kabi-Standort Kutno in Polen nach – mit der Zertifizierung für die Herstellung von Amikacin und Linezolid. In der Produktionseinheit Graz, Österreich, war die AMR-Zertifizierung ein logischer nächster Schritt: Der Standort hatte bereits lange strenge Umwelt- und Qualitätsstandards erfüllt, sodass die Zertifizierung für minimiertes AMR-Risiko in der Amikacin-Produktion eine Bestätigung bestehender Best Practices war.
Die Zertifizierungen würdigen überdies auch das Umweltmanagement der Werke – insbesondere die Maßnahmen zur Kontrolle und Reduktion von Antibiotikarückständen im Abwasser und in den Abfallströmen. Fresenius Kabi arbeitet somit kontinuierlich daran, einen messbaren Beitrag zur Eindämmung von AMR zu leisten.
Warum Helios und Quirónsalud ein konsequentes Antibiotikamanagement etabliert haben
Helios und Quirónsalud setzen in ihren Krankenhäusern Antibiotika zur Behandlung bakterieller Infektionen ein. Gerade deshalb ist es entscheidend, resistenten Erregern frühzeitig entgegenzuwirken, denn AMR in Krankenhäusern kann die Verweildauer verlängern, das Risiko von Komplikationen erhöhen und die Sterblichkeit beeinflussen.
Helios stellt sich dieser Herausforderung aktiv: „Nur, wenn der Verbrauch von Antibiotika beobachtet wird, können Auffälligkeiten und eine eventuelle falsche Anwendung festgestellt werden. In allen Helios Kliniken haben wir deshalb schon 2012 ein Antibiotika-Reporting eingeführt“, sagt Dr. med. Felix Giebel, Chefarzt der Abteilung für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene und Leiter der Fachgruppe Infektiologie.
„Die Belastung durch antimikrobielle Resistenzen ist in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch relativ gering, wird jedoch voraussichtlich steigen – was bedeutet, dass künftig noch weniger Antibiotika wirksam sein könnten. Nur ein gezieltes Antibiotikamanagement kann das verhindern oder zumindest eindämmen.“
Helios und Quirónsalud setzen auf interdisziplinäre Teams und digitale Tools
Ein zentraler Hebel zur Vermeidung von AMR sind wirksame Hygienemaßnahmen – mit dem Ziel, nosokomiale Infektionen, also solche, die während eines Aufenthalts im Krankenhaus erworben werden, zu verhindern. Helios geht aber noch darüber hinaus:
2019 hat Helios ein ganzheitliches Antibiotic-Stewardship-Programm eingeführt. Es umfasst zertifizierte digitale Schulungen von Antibiotic-Stewardship-Experten (ABS), die Einbindung von ABS-geschulten Ärztinnen und Ärzten in jede klinische Einheit, die Einführung einer digital gesteuerten Antibiotikaverschreibung sowie ein zentrales Infektionsmonitoringsystem, das als „Surveillance“ bezeichnet wird. Daraus werden kontinuierlich praxisnahe Maßnahmen und Leitlinien für die Kliniken abgeleitet.
Auch Quirónsalud stellt sein starkes Engagement für Forschung und Nachhaltigkeit unter Beweis. Im Jahr 2020 startete die Quirónsalud-Klinik in Barcelona das PROA-Programm, das auf die Optimierung des Einsatzes von antimikrobiellen Wirkstoffen abzielt. Es fördert den gezielten und verantwortungsvollen Einsatz von Antibiotika – auf Basis standardisierter Leitlinien, interdisziplinärer Teams und einer kontinuierlichen Überprüfung der Verschreibungen. Das Programm ist fest in die Qualitäts- und Infektionspräventionspolitik des Krankenhauses eingebettet. Ein weiteres Beispiel ist das ARGOS-Projekt, das von den Kolleginnen und Kollegen von Quirónsalud entwickelt wurde: ein integriertes Programm zur Infektionskontrolle und Prävention, das sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse, Zusammenarbeit und KI stützt, um einen sichereren Einsatz von Antibiotika zu gewährleisten.
Weitere Informationen
AMR entsteht, wenn Mikroorganismen sich so verändert haben, dass sie auf Antibiotika nicht mehr ansprechen, also resistent sind. Gelangen solche resistenten Erreger in die Umwelt, können sie Infektionen verbreiten und Krankheiten, die früher leicht behandelbar waren, lebensbedrohlich machen. Damit betrifft AMR uns alle. Ohne Gegenmaßnahmen könnten bis 2050 jährlich bis zu zehn Millionen Menschen an den Folgen sterben, so eine Warnung der WHO.
Christian Wagner
Head of Group Communications
T +49 (0) 6172 608 4367
pr-fre@fresenius.com
Katrin Kerner
Head of Group Communications
(Press and Media Relations)
T +49 (0) 6172 608 96273
pr-fre@fresenius.com
Erstmals wurde ein Frühchen von kaum mehr als 500 Gramm erfolgreich an einer lebensbedrohlichen Zwerchfellhernie operiert – eine einzigartige OP und ein medizinischer Durchbruch, der Hoffnung macht.
Sie kam ein viertel Jahr zu früh auf die Welt, und mit 490 Gramm war sie kaum größer als eine Hand. Am 23. Januar 2025 kam das kleine Mädchen auf Grund einer Schwangerschaftserkrankung ihrer Mutter per Kaiserschnitt zur Welt. Noch bevor das frühgeborene Kind seinen ersten Atemzug machte, stellte die Oberärztin der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Friederike Senger, im Ultraschall eine lebensbedrohliche Fehlbildung fest: eine sogenannte Zwerchfellhernie, bei der sich Organe aus dem Bauchraum in den Brustkorb verschieben. Eine Erkrankung, die das Atmen fast unmöglich macht und bei einem so winzigen Frühchen bisher als nicht operierbar galt.
„Auf Grund dieser Diagnose mussten wir den Eltern mitteilen, dass ihre Tochter nur eine sehr geringe Überlebenschance hat. Doch ich habe ihnen versichert, dass wir alles medizinisch Mögliche versuchen werden, um das winzige Frühgeborene zu retten,“ erinnert sich Dr. Kai Siedler, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin am Helios Klinikum Pforzheim.
Interdisziplinäres Team zweier Helios Standorte – und ein starker Überlebenswille
Dank der hochspezialisierten Versorgung mit modernster Beatmungstechnik und besonderen Ernährungsstrategien ist es den Neugeborenen-Medizinern um Chefarzt Dr. Kai Siedler und Oberärztin Alexandra Weber gelungen, die Kleine lebensrettend zu stabilisieren. In den folgenden Tagen konnten sie sogar über einen winzigen Schlauch tröpfchenweise mit der Gabe von Muttermilch beginnen.
Am 19. Lebenstag operierte ein interdisziplinäres Team aus Chirurgen und Kinderärzten zweier Helios Standorte das zarte Kind mit einem Gewicht von 540 Gramm. Chefarzt Dr. Thomas Ringle und Oberarzt Max Böttinger-Hummel von der Kinderchirurgie am Helios Klinikum Pforzheim sowie Prof. Dr. Stefan Gfrörer, Chefarzt der Kinderchirurgie am Helios Klinikum Berlin-Buch, operierten mit speziellen Lupenbrillen. Sie konnten die Lücke im Zwerchfell schließen und die Organe wieder an ihren richtigen Platz bringen – bei einem Baby, dessen Organe gerade erst begonnen hatten, sich zu entwickeln.
„Mit dem Eingriff, bei diesem extrem niedrigen Geburtsgewicht, haben wir Neuland betreten. Ohne die OP hätte das Kind keine Überlebenschance gehabt. Entscheidend für das Gelingen war die perfekte Zusammenarbeit unseres erfahrenen interdisziplinären Teams aus Chirurgen, Kinderintensivmedizinern und unseren Intensivpflegekräften. Aber auch der enorme Überlebenswille, mit dem uns die kleine Patientin immer wieder beeindruckt hat,“ betont Dr. Thomas Ringle.
Nachsorge durch engagierte Pflegekräfte
Nach dem erfolgreichen Eingriff wurde das Mädchen von den engagierten Pflegekräften der Kinderintensivstation und der IMC-Station weiterhin intensiv betreut. Sie entwickelte sich vorbildlich: Komplikationen blieben aus, ihre Atmung stabilisierte sich, sie nahm an Gewicht zu und begann selbstständig zu trinken.
Am 3. Juni, an ihrem 130. Lebenstag, konnte die kleine Patientin mit einem Gewicht von 2.150 Gramm nach Hause entlassen werden. Sie wird weiterhin ambulant und bei zukünftig notwendigen Eingriffen in der Kinderklinik betreut. Dr. Kai Siedler spricht von einem Meilenstein: „Dieser Fall zeigt, was moderne Medizin heute leisten kann – aber vor allem, was möglich ist, wenn ein hochmotiviertes Team zusammenarbeitet. Wir sind stolz auf alle Beteiligten.“
Trotz großer Sorge waren die Eltern immer optimistisch: „Wir hatten große Angst, unser Kind zu verlieren, trotzdem waren wir voller Hoffnung. Dass unsere Tochter heute lebt und sich so entwickelt, verdanken wir dem Mut und der Kompetenz der Ärztinnen und Ärzte sowie dem gesamten Team der Kinderstationen. Wir sind unendlich dankbar, dass wir uns für dieses Krankenhaus entschieden haben.“
Dieser Erfolg unterstreicht einmal mehr die große Expertise und hervorragende Zusammenarbeit der Fresenius-Helios-Teams in der Versorgung von Hochrisiko-Frühgeborenen. Und er soll Schule machen: Die Erfahrungen dieser Operation werden in internationalen Fachkreisen geteilt.
Mit sofortiger Wirkung übernehmen Katrin Kerner (44) und Christian Wagner (39) die Leitung der globalen Unternehmenskommunikation bei Fresenius. Beide übernehmen die Rolle interimsweise und zusätzlich zu ihren bestehenden Aufgaben als Head of CEO Relations und Head of Board Office. Sie berichten in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Fresenius, Michael Sen. Damit folgen sie auf Anke Schmidt, die seit Juni 2025 die Kommunikationsfunktion bei Fresenius leitet und sich entschieden hat, das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen.
„Im Namen des Vorstands bedanke ich mich herzlich bei Anke Schmidt für ihre Arbeit und ihr Engagement. Sie hat in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. „Ich freue mich sehr, dass Katrin Kerner und Christian Wagner diese Aufgabe als Führungsteam gemeinsam übernehmen. Beide verfügen über ein tiefes Verständnis der Gesundheitsbranche und gestalten bereits heute die strategische und kulturelle Weiterentwicklung unseres Unternehmens im Rahmen von #FutureFresenius aktiv mit. Als erfahrene Führungskräfte, unter anderem in Kommunikation, Finanzwesen und bei Unternehmenstransformationen von DAX-Unternehmen, werden sie die Kommunikationsfunktion bei Fresenius strategisch weiterentwickeln und die Marke weiter stärken.“
Katrin Kerner ist seit 2023 bei Fresenius tätig, seit 2024 als Head of CEO Relations. In dieser Funktion bereitet sie CEO Briefings vor, koordiniert strategische Unternehmenspositionen und steuert globale Unternehmenspartnerschaften aus. Vor ihrem Wechsel zu Fresenius war sie mehrere Jahre in leitenden Positionen in der Kommunikation bei Siemens, Siemens Healthcare (heute Siemens Healthineers) und Siemens Energy tätig, unter anderem als Leitung Employee Communications bei Siemens und als Leitung Executive Messages bei Siemens Energy. In dieser Zeit hat sie den Börsengang von Siemens Healthineers sowie die Ausgliederung von Siemens Energy aktiv begleitet. Katrin Kerner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und Internationales Management an der Turku School of Economics in Finnland.
Christian Wagner ist seit 2017 bei Fresenius, ab 2019 als Leiter Corporate Finance und seit 2023 als Büroleiter des Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion ist er maßgeblich an der Steuerung und Weiterentwicklung von Fresenius beteiligt. Zudem zeichnet Christian Wagner für die Konzernsicherheit verantwortlich. Vor seinem Eintritt bei Fresenius war er im Investment Banking bei Berenberg sowie bei einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn tätig. Christian Wagner studierte Finanzwesen an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie am Institut Supérieur du Commerce (ISC) in Paris, Frankreich.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch
Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch