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Juni 09

09. Juni 2026
Miami, USA

Goldman Sachs 47th Annual Global Healthcare Conference

Internet-Übertragung

Fresenius hat heute auf seiner Investor-Relations (IR) Webseite den KI-gestützten Assistenten „AskFRE“ gestartet und geht damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung seiner digitalen Kapitalmarktkommunikation. Die Lösung ist eine gemeinsame Initiative des Fresenius AI Center of Excellence und des Investor-Relations-Teams.

Mit AskFRE können Besucher nun mit einem integrierten KI-Chatbot interagieren, der direkten Zugriff auf kapitalmarktrelevante Informationen bietet. Dazu gehören Finanzkennzahlen, Unternehmensupdates sowie weitere IR-Inhalte – basierend ausschließlich auf veröffentlichten Informationen von Fresenius.

In einem zunehmend schnellen und datengetriebenen Umfeld kommt der digitalen Investor-Relations-Arbeit eine zentrale Rolle zu, um eine zeitnahe, transparente und stakeholderorientierte Kommunikation sicherzustellen. AskFRE unterstützt diesen Anspruch, indem es einen intuitiveren Zugang zu Finanzinformationen ermöglicht und individuelle Nutzerinteraktionen bietet. Damit verbessert AskFRE auch die Konsistenz und Zugänglichkeit der von Fresenius veröffentlichten Informationen.

Mit AskFRE unterstreicht Fresenius sein Engagement, eine „best-in-class“ digitale Investor-Relations-Arbeit weiter voranzutreiben.

AskFRE ist ab sofort verfügbar: https://www.fresenius.com/de/AskFRE-Ihr-IR-Assistent
 

Fresenius hat heute auf seiner Investor-Relations (IR) Webseite den KI-gestützten Assistenten „AskFRE“ gestartet und geht damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung seiner digitalen Kapitalmarktkommunikation. Die Lösung ist eine gemeinsame Initiative des Fresenius AI Center of Excellence und des Investor-Relations-Teams.

Mit AskFRE können Besucher nun mit einem integrierten KI-Chatbot interagieren, der direkten Zugriff auf kapitalmarktrelevante Informationen bietet. Dazu gehören Finanzkennzahlen, Unternehmensupdates sowie weitere IR-Inhalte – basierend ausschließlich auf veröffentlichten Informationen von Fresenius.

In einem zunehmend schnellen und datengetriebenen Umfeld kommt der digitalen Investor-Relations-Arbeit eine zentrale Rolle zu, um eine zeitnahe, transparente und stakeholderorientierte Kommunikation sicherzustellen. AskFRE unterstützt diesen Anspruch, indem es einen intuitiveren Zugang zu Finanzinformationen ermöglicht und individuelle Nutzerinteraktionen bietet. Damit verbessert AskFRE auch die Konsistenz und Zugänglichkeit der von Fresenius veröffentlichten Informationen.


Mit AskFRE unterstreicht Fresenius sein Engagement, eine „best-in-class“ digitale Investor-Relations-Arbeit weiter voranzutreiben.

AskFRE ist ab sofort verfügbar: https://www.fresenius.com/de/AskFRE-Ihr-IR-Assistent

 

  • Persönlich haftende Gesellschafterin und Aufsichtsratsmitglieder mit großer Mehrheit entlastet
  • Dividende von 1,05 Euro je Aktie beschlossen

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA haben heute bei der Hauptversammlung in Frankfurt am Main den Vorschlägen der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats mit großen Mehrheiten zugestimmt.

Die persönlich haftende Gesellschafterin und die Aufsichtsratsmitglieder wurden mit 99,41 Prozent beziehungsweise mehr als 96 Prozent für das Jahr 2025 entlastet. 99,77 Prozent stimmten für die Feststellung des Jahresabschlusses. Mit 92,61 Prozent billigten die Anteilseigner den Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025 und mit 99,99 Prozent den Dividendenvorschlag von 1,05 Euro je Aktie. Eine große Mehrheit stimmte zudem jeweils der Schaffung eines neuen bedingten und genehmigten Kapitals, der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien sowie der Umwandlung von Inhaberaktien in Namensaktien zu. Dies ermöglicht Fresenius eine transparente und direkte Kommunikation mit den Aktionären.

Bei der Hauptversammlung waren 76,62 Prozent des Stammkapitals vertreten.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

  • Fresenius ist dank disziplinierter Umsetzung von #FutureFresenius besser aufgestellt denn je. Rejuvenate zeigt Wirkung und beschleunigt die langfristige Wertsteigerung. Durch die Kombination aus operativer Stärke und resilienter Aufstellung ist Fresenius heute in der Lage, die Zukunft der Gesundheitsversorgung aktiv mitzugestalten.
  • Aktionäre partizipieren am Erfolg: Dividendenvorschlag von 1,05 Euro je Aktie, eine Steigerung von 5% gegenüber dem Vorjahr

Der Gesundheitskonzern Fresenius blickt trotz zunehmender geopolitischer Unsicherheiten auf ein sehr gutes Jahr 2025 zurück und startet erfolgreich ins Geschäftsjahr 2026. „Fresenius ist finanziell stärker, operativ leistungsfähiger und strategisch fokussiert – und damit bestens positioniert, um die Gesundheitsversorgung der Zukunft aktiv mitzugestalten. Das ist das Ergebnis einer vorausschauenden Strategie, die in den vergangenen Jahren durch ein schlagkräftiges Team diszipliniert entwickelt und umgesetzt wurde“, sagte Wolfgang Kirsch, Aufsichtsratsvorsitzender von Fresenius, heute auf der diesjährigen Hauptversammlung in Frankfurt am Main.

Im vergangenen Jahr hatte Fresenius die dritte Phase der #FutureFresenius Strategie eingeläutet: Rejuvenate. Ziel ist es, das Unternehmen noch innovativer und resilienter aufzustellen sowie für Kunden, Patientinnen und Patienten noch leistungsfähiger zu werden. Die Finanzergebnisse 2025 und im ersten Quartal 2026 machen deutlich: Rejuvenate zeigt Wirkung und beschleunigt die langfristige Wertschaffung. Am Unternehmenserfolg sollen auch die Anteilseigner teilhaben: Die vorgeschlagene Dividende von 1,05€ je Aktie entspricht einer fünfprozentigen Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, betonte: „Im vergangenen Geschäftsjahr haben wir unter Beweis gestellt, was Fresenius in einem Umfeld leisten kann, in dem Volatilität zur neuen Normalität geworden ist. Wir haben unsere Bilanz weiter gestärkt, unsere Prognose im Jahresverlauf zweimal erhöht – und geliefert. Gleichzeitig investieren wir gezielt in Innovation und Digitalisierung - von neuen Produkten bis hin zu KI-basierten Krankenhausplattformen. Damit machen wir Fresenius heute stärker und schaffen die Basis für den Erfolg von morgen.”

Fresenius investiert mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr in Forschung und Entwicklung in den operativen Geschäften, dazu zählen intravenös zu verabreichende Generika, Biosimilars, Infusions- und Ernährungstherapien sowie Medizintechnik. Die Krankenhäuser von Quirónsalud und Helios sind stark in der medizinischen Forschung aktiv mit mehr als 1.700 klinischen Studien und über 3.100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Jahr 2025. Die Patientinnen und Patienten profitieren von den Ergebnissen dieser Forschungsarbeit durch eine Versorgung auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.

Darüber hinaus treibt das Unternehmen die konsequente Nutzung von Digitalisierung und KI im Gesundheitswesen strategisch voran: Ein Baustein ist die strategische Partnerschaft von Fresenius mit SAP mit dem Ziel, ein offenes, interoperables und KI-gestütztes digitales Gesundheitsökosystem für Deutschland und Europa aufzubauen. Wie Anfang Mai bekannt gegeben, haben Fresenius und SAP dazu gemeinsam in das Start-up Avelios Medical investiert, das ein cloud-natives Krankenhausinformationssystem der nächsten Generation entwickelt.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Hauptversammlung 2026

22. Mai 2026
Frankfurt, Deutschland

Hauptversammlung 2026

Aktuell

Wenn die Wirbelsäule operiert wird, kann es auf Millimeter ankommen. Operateurinnen und Operateure brauchen bei solchen hochkomplexen Eingriffen ein gutes Augenmaß, eine präzise räumliche Vorstellungskraft, Abstraktionsvermögen – und geschickte Hände. Doch der Mensch mit seinen Fähigkeiten stößt naturgemäß immer wieder an Grenzen. Viele Kliniken nutzen deshalb schon seit langem hochauflösende dreidimensionale Darstellungen und chirurgische Navigationssysteme, wie etwa die spinale Navigation, für ihre Arbeit. Doch das alles ist erst der Anfang.

(Veröffentlicht: August 2024)

Die Klinik  für Neurochirurgie und das Zentrum für Wirbelsäulentherapie am Helios Klinikum Berlin-Buch, , haben das Know-how rund um Eingriffe an der Wirbelsäule kontinuierlich weiterentwickelt: Unter Leitung von Chefärztin Professorin Dr. Yu-Mi Ryang setzt die Klinik schon seit zwei Jahren Augmented Reality (AR) bei stabilisierenden Wirbelsäulenoperationen ein. Berlin-Buch ist damit eines der ersten Häuser in Deutschland, die KI in der Neurochirurgie zum Wohle von Patientinnen und Patienten nutzen. Die AR-Technologie macht es möglich, dass die Eingriffe präziser, schonender und auch kürzer verlaufen. Ein Blick über die Schulter von Prof. Dr. Ryang zeigt, wie genau AR hier eingesetzt wird und warum das ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist.

Prof. Dr. med. Yu-Mi Ryang, Chefärztin Klinik für Neurochirurgie & Zentrum für Wirbelsäulentherapie

Im OP herrscht höchste Konzentration. Prof. Ryang beugt sich über ihren Patienten. Der leidet an einem Tumor an der Wirbelsäule, der die Knochen schon teilweise zerstört hat und zudem auf das hochempfindliche Rückenmark drückt. In den nächsten zwei bis drei Stunden wird die Chirurgin das Rückenmark vom Tumor befreien und den durch den Tumor destabilisierten Bereich der Wirbelsäule mit einem sog. Schrauben-Stab-System verstärken. Es soll die Wirbelsäule wieder stabilisieren und vor allem Schmerzfreiheit bringen. Auch bei anderen Indikationen wenden die Ärzte-Teams in der Neurochirurgie solche minimalinvasive OP-Techniken an, die sie mit der AR-Technologie koppeln: etwa bei den häufig auftretenden Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule, bei Wirbelbrüchen nach einem Unfall oder bei Osteoporose. 

Rein optisch ähnelt dieses Schrauben-Stab-System einem Bahngleis. Zunächst werden zwischen vier und acht, teilweise auch deutlich mehr Schrauben fest im „Gleisbett“, also den Wirbelkörpern, verankert. Dazu werden die Schrauben an sogenannten Tower befestigt, die wie eine Art Schraubenverlängerung funktionieren. Ohne diese Tower würden die Schrauben beim Einsetzen in der Tiefe des OP-Gebiets verschwinden. Sie wären für den Operateur nicht mehr sichtbar und durch die Rückenmuskulatur kaum erreichbar. 

Dies alles wird vorzugsweise minimal-invasiv über kleine Schnitte in der Haut durchgeführt, um den Eingriff möglichst gewebeschonend und blutarm zu machen. Weitere Vorteile dieses gewebeschonenden Vorgehens sind eine kürzere OP-Dauer, da die Rückenmuskulatur nicht aufwändig von der Wirbelsäule gelöst werden muss, wie dies bei offenen Eingriffen geschieht und weniger postoperative Schmerzen nach dem Eingriff. 

Durch die minimal-invasive OP-Technik kann Prof. Ryang zwar immer nur einen kleinen Ausschnitt des OP-Bereichs mit eigenen Augen sehen. Dank KI ist das aber kein Hindernis: Wo genau die Stäbe eingebracht werden müssen und vor allem mit welcher Länge und Krümmung, genauso wie die Lage von anderen wichtigen Strukturen der Wirbelsäule – etwa dem Rückenmark oder auch dem Tumor selbst – all das kann ihr mit Hilfe von Augmented Reality angezeigt werden. Letzteres erhöht zusätzlich die Sicherheit des Eingriffs.
 

Im weiteren Verlauf der OP wird es noch einmal knifflig: Je nach Krümmung der Wirbelsäule muss Prof. Ryang die Titanstäbe vorab so formen, dass sie sich passgenau in die Schraubenköpfe einfügen. Schon wenige Millimeter Abweichung können hier einen großen Unterschied machen. Früher verließ sich das Team bei der Formung und Einpassung der Stäbe rein auf die operative Erfahrung und Augenmaß. „Gerade bei schweren Verkrümmungen der Wirbelsäule kann das aber äußert schwierig sein“, erklärt die Chirurgin. Zudem sei es relativ zeitaufwändig. Genau hier hilft heute AR: „Mithilfe der Augmented Reality können wir die ideale Position, Länge und Krümmung der Stäbe während der laufenden Operation in wenigen Minuten ermitteln und die Stäbe entsprechend vorbereiten.“ 

Beim Stichwort Augmented Reality (AR), auf Deutsch „erweiterte“ oder „angereicherte“ Realität – denken viele an Virtual Reality (VR-) Brillen. In Berlin-Buch arbeitet das Team der Neurochirurgie jedoch mit handelsüblichen Tablets, die mit einer eingebauten Kamera und einer speziellen Software ausgestattet sind. Dr. Ryang richtet die Tabletkamera auf den Rücken des Patienten. Durch Schwenken des Tablets wird das OP-Gebiet gescannt und die zuvor an die Schraubentower angebrachten QR-Codes eingelesen. Auf dem Tablet erscheinen dann nach und nach die virtuellen 3D-Tower und virtuellen Stäbe, die auf das Echtzeitbild des Patienten übertragen werden. „Auch Veränderungen der Lagerung während des Eingriffs stellen kein Problem für mich dar – die Orientierung ist jederzeit gewährleistet“, so Prof. Ryang. Mit Hilfe der angebrachten QR-Codes kann das Tablet also über die integrierte Kamera die genaue Position der eingebrachten Schrauben und die exakte Länge und Krümmung der Stäbe bestimmen. Und als virtuelles 3D-Bild mit dem Echtzeitbild des Patienten ‚verschmelzen‘. Anhand dieser „erweiterten“ Realität ist es der Operateurin dann möglich, mittels des Tablets die Stäbe für jeden einzelnen Patienten individuell maßanzufertigen. 

Die Software berechnet dafür eine Art Schablone, mit der die Chirurgin die Titanstäbe von Hand in die ideale Form biegen kann. Zum Abgleich legt sie die Stäbe immer wieder auf die Schablone. Früher kam es schon einmal vor, dass eine Schraube, nachdem sie eingebracht war, wieder aus ihrer Position gerissen wurde – wenn der Stab nicht perfekt gebogen war. Heute sei dieses Risiko nur noch minimal, so die Ärztin: „Wir erhoffen uns, dass es zu deutlich weniger postoperativen Komplikationen im Langzeitverlauf kommt, wie etwa z.B. einem Stabbruch, einer Schraubenlockerung oder einem anderen Materialversagen. All das würde eine Revisionsoperation notwendig machen. Außerdem erhoffen wir uns von der Methode auch ein besseres klinisches Outcome der Patienten in Bezug auf Schmerz und Lebensqualität.“ 

Seit rund zwei Jahren nutzt die Neurochirurgie in Berlin-Buch die AR-Technologie bereits. Die aktuelle Zwischenbilanz ist vielversprechend: Mehrere Studien konnten belegen, dass sie die operative Leistung verbessert: „Die Einstellung der idealen Krümmungsradien der Schrauben-Stab-Systeme gelingt ohne Augmented Reality-Unterstützung auch sehr versierten Chirurgen nicht immer“, so Dr. Ryang. „Doch mithilfe der AR sind praktisch alle Chirurgen in der Lage, ein perfektes Ergebnis zu erzielen.“ 

Augmented Reality bewirkt aber noch mehr Gutes: Die AR-gestützten Operationen führen zu kürzeren OP-Zeiten und damit auch der Dauer der Narkose. Damit setzt sich ein positiver Trend bei Wirbelsäulen-Behandlungen fort: Minimal-invasive neurochirurgische Eingriffe am Rücken werden immer schonender. 

„Unser Beispiel aus Berlin-Buch zeigt, was es heißt, eine medizinische Innovation ganz praktisch zu den Patienten zu bringen“, freut sich Prof. Ryang. „Es ist nicht die eine große Revolution, die über Nacht alles ändert. Wir kombinieren vielmehr verschiedene innovative Lösungen, um Schritt für Schritt bessere Ergebnisse für unsere Patienten zu erzielen“, resümiert die Expertin. BB

Top-Spezialistin für Neurochirurgie

Prof. Dr. med. Yu-Mi Ryang studierte und promovierte an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend war die in Düsseldorf geborene Medizinerin in der Neurochirurgie am Universitätsklinikum der RWTH Aachen tätig und absolvierte dort die fachärztliche Weiterbildung. Am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München habilitierte sich Prof. Ryang und war ab 2017 Leitende Oberärztin und stellvertretende Direktorin der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik. 2019 startete die Spezialistin bei Fresenius Helios in Berlin-Buch. Als Chefärztin leitet sie neben der Neurochirurgischen Klinik auch das Zentrum für Wirbelsäulentherapie. 

Sie hat zudem zahlreiche Funktionen in verschiedenen berufsständischen nationalen und internationalen Gesellschaften inne: Eine davon ist die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie, die DGNC, wo Prof. Ryang aktuell als Leiterin der Sektion Wirbelsäule fungiert. Zudem ist sie im Vorstand der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft, (DWG), in der sie in zahlreichen Kommissionen tätig ist und Vorsitzende des Moduls 5 der DWG-Basiskurse ist. In der EUROSPINE ist Prof. Ryang zudem Vorsitzende des Moduls 4, und in der AO Spine ist sie Mitglied der Technical Commission und der „Fracture, Tumor, Deformity Expert Group“.
 

(Published: March 2025)

Das Expertengremium ist mit vier internationalen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung besetzt. Es wurde von Michael Moser, Mitglied des Vorstands, ins Leben gerufen und begleitet Fresenius bei der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie. Inhaltlich ging es in der gestrigen Sitzung um Schwerpunktthemen wie Wassermanagement oder die Weiterentwicklung des konzernweiten Menschenrechtsprogramms.

Sarah Tix, Head of Group Sustainability und und Anahita Thoms, Vorsitzende des Beirats, erläutern am Rande eines Werksrundgangs die Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen - siehe Video rechts.

Der Standort in Friedberg von Fresenius Kabi liefert essenzielle Medizinprodukte für die Versorgung von kritisch und chronisch Kranken in mehr als 100 Länder. Im Werk arbeiten rund 650 Mitarbeitende. Jährlich werden hier mehr als 125 Millionen Infusionslösungen und rund 70 Millionen Flüssigmedikamente wie Schmerz- und Betäubungsmittel hergestellt. Das angeschlossene Logistikzentrum stellt jeden Monat rund 40.000 Sendungen zusammen, verpackt und verschickt diese.

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