Quartalsfinanzbericht Q1 2026 (IFRS)
Quartalsfinanzbericht Q1 2026 (IFRS)
(Veröffentlicht: April 2026)
Entdecken Sie am heutigen Weltgesundheitstag, wie die Geschäftsbereiche von Fresenius Forschung und Entwicklung, neue Technologien und Patientenversorgung zusammenbringen, um dazu beizutragen, die Behandlungsergebnisse für Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Am 7. April ist der internationale Weltgesundheitstag, der 2026 unter dem Motto „Together for health. Stand with science.“ steht. Er stellt die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Zusammenarbeit als Basis für Fortschritte in der Medizin und eine bessere Patientenversorgung in den Mittelpunkt.
Diese Fortschritte entstehen nicht zufällig. Sie sind das Ergebnis intensiver Forschung, dem stetigen Streben nach Innovationen und einer engen internationalen Zusammenarbeit von Wissenschaft, Industrie und klinischer Praxis. Diesem Anspruch folgt auch Fresenius. Viele unserer rund 175.000 Mitarbeitenden arbeiten über alle Segmente hinweg täglich daran, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Verbesserungen in der Diagnostik, bei Arzneimitteln und in der Patientenversorgung zu übersetzen. Prof. Dr. med. Ralf Kuhlen, Chief Medical Officer Corporate Development bei Fresenius, bringt es auf den Punkt: „Wir sind bestrebt, wissenschaftliche Erkenntnisse in bessere Versorgung umzusetzen – gemeinsam mit wissenschaftlichen Institutionen haben wir das Ziel, Behandlungen effizienter, sicherer, zuverlässiger und für mehr Patientinnen und Patienten zugänglich zu machen.“
Einer dieser Patienten ist Benjamin Kaiser. Als er nach zwei Wochen anhaltender Bauchschmerzen seine Hausärztin aufsucht, rechnet er nicht mit einer Diagnose, die sein Leben innerhalb weniger Stunden grundlegend verändern würde. Doch in den folgenden Tagen bringt die Diagnostik Gewissheit: Es ist ein aggressives B-Zell-Lymphom. Es folgen belastende Untersuchungen und eine erste Immunchemotherapie. Doch nach sechs Zyklen zeigt sich: Der Tumor wächst weiter. Also müssen für den 37-Jährigen weitere Behandlungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden. Eine Standardbehandlung in dieser Situation ist die CAR-T-Zelltherapie. Zu diesem Zeitpunkt unterliegt die Therapie in Deutschland keinen Einschränkungen mehr. Da sie jedoch hoch spezialisiertes Fachwissen erfordert, wird die Therapie in der Regel nur in ausgewählten Kliniken durchgeführt; ein Grund, warum Benjamin Kaiser an das spezialisierte Behandlungszentrum am Helios Klinikum Berlin-Buch überwiesen wird.
Hier in Berlin-Buch hat Benjamin Kaiser Zugang zu einer CAR-T-Zelltherapie, einer personalisierten Immuntherapie, bei der körpereigene Immunzellen genetisch verändert werden, um Krebszellen gezielt anzugreifen. Bei der Herstellung dieser Therapien können die Zellverarbeitungssysteme LOVO und Cue von Fresenius Kabi eine wichtige Rolle spielen, da sie das Waschen, Konzentrieren, Formulieren und finale Bereitstellen der Zellen automatisieren. Zuvor stabilisiert das Behandlungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Bertram Glaß, Head of Hematology and Oncology am Helios Klinikum Berlin-Buch, den Krankheitsverlauf mit Bestrahlung und Antikörpertherapie und schafft so die Voraussetzung für die Zelltherapie.
Dass diese Therapie heute in Deutschland verfügbar ist, ist das Ergebnis internationaler klinischer Forschung und der aktiven Beteiligung unserer Kolleginnen und Kollegen von Helios. Das Team in Berlin-Buch war an der TRANSFORM-Studie beteiligt und ermöglichte Patientinnen und Patienten früh den Zugang zu dieser Behandlung. Seit 2019 werden hier regelmäßig CAR-T-Zelltherapien durchgeführt. Parallel untersuchen Forschende, wie sich der Einsatz in frühere Krankheitsphasen verlagern lässt, und analysieren europäische Registerdaten, um Therapien gezielter einzusetzen.
Dr. Anna Ossami Saidy, Ärztin in Weiterbildung im Team von Prof. Glaß und Mitglied der europäischen Lymphom-Arbeitsgruppe, analysiert Daten aus dem Register der Europäischen Gesellschaft für Blut- und Knochenmarktransplantation (EBMT). „Erst durch die Auswertung einer großen Anzahl von Patientendaten können wir verstehen, welche Therapie für welchen Patienten am besten wirkt – und Behandlungen gezielt weiterentwickeln“, sagt sie. „Dafür brauchen wir aber immer die Kooperation der Patienten!“ Ihre Ergebnisse zeigen: Verschiedene CAR-T-Zellprodukte sind in vergleichbaren Fällen ähnlich wirksam – ein wichtiger Schritt hin zu individualisierten Therapieentscheidungen. Das Projekt wurde auf dem EBMT-Kongress 2026 ausgezeichnet.
Für Benjamin Kaiser hat diese Forschung unmittelbare Folgen: Heute sind keine Tumorreste mehr nachweisbar. Er plant die Rückkehr in seinen Beruf, weiß aber, dass die Nachsorge entscheidend bleibt. Seine Bereitschaft, Daten für die Forschung zur Verfügung zu stellen, ist für ihn selbstverständlich. Eines wird deutlich: Fortschritt entsteht nicht nur im Labor, sondern auch durch Patientinnen und Patienten, die sich daran beteiligen.
Während auf Intensivstationen täglich Entscheidungen getroffen werden, die das Wohlergehen von Patientinnen und Patienten betreffen, rückt bei Fresenius ein weiterer Faktor in den Fokus: die klinische Ernährung kritisch kranker Patientinnen und Patienten. Hier setzen Initiativen von Fresenius Kabi an – getragen von Forschenden und medizinischen Expertinnen und Experten, die das Ziel verfolgen, die Versorgung durch wissenschaftliche Erkenntnisse weiterzuentwickeln.
Fresenius Kabi investiert in die nächste Generation Forschender. Im Rahmen unserer internationalen JUMPstart-Programme unterstützen wir junge Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit mit Mentoring und Schulungen. Ziel ist die Entwicklung eigener Studien – von der ersten Idee bis zur Umsetzung. So entsteht ein wachsendes Netzwerk engagierter Forschender, das neue Impulse für die medizinische Ernährung setzt, etwa in der Intensivmedizin oder bei chronischen Erkrankungen.
Darüber hinaus unterstützen Teams von Fresenius Kabi aus dem Bereich Medical Clinical & Scientific Affairs in Zusammenarbeit mit der European Society of Intensive Care Medicine (ESICM) konkrete Forschungsprojekte in der Ernährungstherapie. Mit dem ESICM-Fresenius Kabi Medical Nutrition Research Grant werden Studien finanziert, die sich mit zentralen Versorgungsfragen befassen, wie beispielsweise Stoffwechsel, Nährstoffbedarf und wirksamen Ernährungsstrategien für kritisch kranke Patientinnen und Patienten. Fellowships und Schulungsprogramme unterstützen junge Intensivmedizinerinnen und -mediziner, neue Erkenntnisse direkt in den klinischen Alltag zu übertragen.
Die beiden Programme greifen ineinander: Während die ESICM-Kooperation aktuelle Forschung in die Anwendung bringt, schafft JUMPstart die Grundlage für die Versorgung von morgen. Beide Initiativen haben das Ziel, wissenschaftliche Erkenntnisse zu erlangen, sie schneller in die klinische Praxis zu überführen und damit die Versorgung kritisch und chronisch kranker Menschen zu verbessern.
Zudem zeigen Initiativen wie das EASYGEN-Konsortium, wie die Zusammenarbeit von Industrie, Kliniken und Wissenschaft neue Therapieansätze vorantreiben kann, beispielsweise indem daran gearbeitet wird, eine dezentrale Herstellung von CAR-T-Zelltherapien zu ermöglichen und den Zugang zu diesen Therapien für Patientinnen und Patienten zu verbessern. „Fresenius Kabi unterstützt die EASYGEN-Initiativen durch die Entwicklung und den Einsatz der nächsten Generation des Cue Zellverarbeitungssystems, das eine neuartige Methode der T-Zellenselektion für die in sich geschlossene Herstellung patienteneigener CAR-T-Zellen in großen Mengen nutzt. Dadurch wird eine duale Systemintegration ermöglicht, die durch die Zusammenarbeit mit TQ Therapeutics vorangetrieben wird“, erklärt Paige Bothwell, Forschungswissenschaftlerin bei Fresenius Kabi Research Technologies. Das Konsortium ist ein Zusammenschluss von 18 Organisationen und umfasst – neben Fresenius Kabi – Fresenius, Helios und Quirónsalud als aktive Partner.
Parallel dazu konzentrieren sich die Aktivitäten von Fresenius Kabi im Bereich Pharma auf die Bereitstellung von lebenswichtigen Medikamenten. Dazu gehören i. v. Arzneimittel und Infusionslösungen, die ein wesentlicher Bestandteil vieler Behandlungsprotokolle sind, insbesondere in der Onkologie und der Intensivmedizin.
Ein zentraler Pfeiler unseres Geschäftsbereichs Biopharma ist die Entwicklung von Biosimilars – biologischen Arzneimitteln, die in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit den Referenzprodukten entsprechen und gleichzeitig dazu beitragen, die Kosten in der Gesundheitsversorgung zu senken. Durch ein vertikal integriertes Modell von der Forschung und Entwicklung bis zum Vertrieb möchte Fresenius Kabi seine Biosimilar-Versorgungskette widerstandsfähig und zuverlässig machen. Auf diese Weise wird wissenschaftliche Innovation in einen breiteren Zugang zu wirksamen Therapien und in nachhaltigere Gesundheitssysteme umgesetzt.
26. Mai 2026
Frankfurt, Deutschland
26. – 27. Mai 2026
Quartalsfinanzbericht Q1 2026 (IFRS)
Conference Call Q1/2026 Präsentation
Fresenius investiert gemeinsam mit SAP in Avelios Medical, ein Unternehmen, das ein cloud-natives Krankenhausinformationssystem der nächsten Generation entwickelt. Die im Januar dieses Jahres angekündigte strategische Partnerschaft von Fresenius mit SAP kommt damit einen weiteren Schritt voran. Ziel der Kooperation ist der Aufbau eines offenen, interoperablen und KI gestützten digitalen Gesundheitsökosystems für Deutschland und Europa. Hierfür bündeln Fresenius und Technologiepartner SAP klinische Expertise, technologische Leistungsfähigkeit und innovative Produktentwicklung für eine neue digitale Infrastruktur für Krankenhäuser in Europa.
Die strategische Investition in Avelios Medical ist ein wichtiger Baustein dieses Ökosystems: Avelios Medical entwickelt ein modulares Krankenhausinformationssystem (KIS), das klinische und administrative Prozesse durchgängig digitalisiert und auf offenen Standards aufbaut. Die Lösung ermöglicht souveräne Datennutzung, hohe Interoperabilität und eine verantwortungsvolle Integration von KI‑Anwendungen. Damit entsteht eine skalierbare Plattform, die Versorgungsteams entlastet, Prozesse harmonisiert und Innovation schneller in den klinischen Alltag bringt.
„Wir führen zusammen, was Deutschland und Europa im Gesundheitswesen brauchen: medizinische Exzellenz, technologische Stärke und den souveränen Einsatz von Digitalisierung und KI“, sagt Christian Pawlu, Chief Operating Officer von Fresenius Helios. „Mit unserer Beteiligung an Avelios Medical gehen wir einen weiteren Schritt beim Aufbau eines digitalen Gesundheitsökosystems – interoperabel, verlässlich und KI‑fähig.“
„Wir haben Avelios mit der Überzeugung gegründet, dass die Zukunft der Versorgung in einer datenbasierten, KI-nativen und offenen Gesundheitsplattform liegt“, kommentiert Christian Albrecht, Co-Founder und CEO von Avelios. „Mit SAP und Fresenius holen wir führende technologische und klinische Exzellenz an den Tisch – und gehen damit einen entscheidenden Schritt hin zu einem offenen Ökosystem für die Gesundheitswirtschaft. Die Partnerschaft validiert unseren Ansatz, unser Produkt und unser Team.“
Die enge Zusammenarbeit zwischen Fresenius, SAP und Avelios Medical unterstützt eine konsequent an realen klinischen Anforderungen ausgerichtete Weiterentwicklung der Avelios‑Lösung und beschleunigt die verlässliche Skalierung in die Breite der Versorgung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch
Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch
Eine Übersicht der wichtigsten Finanzkennzahlen finden Sie auf Seite 7 der pdf-Datei.
Rejuvenate in Action: 1. Quartal 2026 spiegelt fortgesetztes Momentum von #FutureFresenius; Kerngeschäfte mit solidem Umsatzwachstum; ausgezeichneter Anstieg beim Ergebnis je Aktie
Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Fresenius ist hervorragend ins Jahr 2026 gestartet. Aufgrund der exzellenten Geschäftsentwicklung im ersten Quartal bestätigen wir unseren Jahresausblick. In einem Umfeld, in dem Volatilität zur neuen Normalität geworden ist und die Märkte zunehmend auf Ertragstransparenz und finanzielle Disziplin achten, zeigt dieses Quartal: Fresenius ist heute besser aufgestellt als je zuvor. Rejuvenate zeigt Wirkung: Die konsequente Umsetzung über alle Geschäfte hinweg hat für zweistelliges Wachstum beim Kern-Ergebnis je Aktie (Core EPS), eine weitere Margenverbesserung und eine Bilanz gesorgt, die unsere finanzielle Flexibilität stärkt. Entscheidend ist: Wir haben dies erreicht, während wir konsequent und gezielt in Innovation und Digitalisierung investieren – von Produktneuheiten bis zu KI‑basierten Krankenhausplattformen – und so unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Mit einer fokussierten Organisation und strikter Finanzdisziplin sind wir gut vorbereitet, politischen und makroökonomischen Unsicherheiten zu begegnen, Ertragstransparenz zu wahren und langfristig nachhaltigen Wert für unsere Patientinnen und Patienten, Partner und Anteilseigner zu schaffen.“
Fresenius-Konzern5: organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 %; währungsbereinigtes Wachstum beim Kern-Ergebnis je Aktie3 von 5 bis 10 %; EBIT-Marge8 bei ~11,5 %.
Fresenius Kabi6: organisches Umsatzwachstum2 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 16,5 bis 17,0 %.
Fresenius Helios7: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 10,0 bis 10,5 %.
Prämissen für den Ausblick: Der Ausblick berücksichtigt anhaltende Trends eines sich schnell verändernden makroökonomischen und geopolitischen Umfelds, das zu einem höheren Maß an Volatilität und operativer Unsicherheit führt. Der Ausblick berücksichtigt keine möglichen Extremszenarien, die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ergeben könnten.
Der Konzern-Umsatz1 erhöhte sich organisch um 5 %1,2 auf 5.744 Mio €.
Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg währungsbereinigt um 6 % auf 678 Mio €. Die Wachstumsvektoren bei Fresenius Kabi lieferten eine starke Leistung, insbesondere Biopharma und MedTech, und überkompensierten die gegenläufig wirkenden Belastungen aus dem Tendergeschäft in China im Zusammenhang mit dem Produkt Ketosteril sowie gezielt höhere Kosten für Forschung & Entwicklung. Die solide Umsatzentwicklung bei Fresenius Helios sowie realisierte Produktivitätssteigerungen führten zu einer guten operativen Entwicklung. Darüber hinaus profitierte Fresenius Helios von positiven Effekten aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten in Deutschland, der unter sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wird.
Die Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 11,8 %.
Das Konzernergebnis1,3 (Kern-Ergebnis1,3) stieg währungsbereinigt um 13 % auf 460 Mio € und damit deutlich überproportional zum Umsatz. Gründe dafür waren die gute operative Entwicklung der beiden Kerngeschäfte, weitere Produktivitätssteigerungen, die deutlich gesunkenen Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie eine niedrigere Steuerquote.
Das währungsbereinigte Kern-Ergebnis je Aktie1,3 stieg um 13 % auf 0,82 €.
Fresenius Kabi
1. Quartal 2026: Solides organisches Umsatzwachstum innerhalb des strukturellen Wachstumsbands von 4 bis 7 % bedingt durch die gute Entwicklung bei den Wachstumsvektoren, insbesondere Biopharma. Weitere Verbesserung der EBIT-Marge der Wachstumsvektoren.
Das organische Umsatzwachstum2 von 6 % war getragen von den Wachstumsvektoren, insbesondere von Biopharma dank des erfolgreichen Hochlaufs des Produktportfolios. Der Umsatz erreichte 2.150 Mio €.
Wachstumsvektoren mit organischem Umsatzanstieg2 von 8 %: Biopharma 34 %, MedTech 3 %, Nutrition 4 %
Fresenius Helios
Im 1. Quartal 2026 verzeichnete Fresenius Helios ein solides organisches Umsatzwachstum trotz der hohen Vorjahresbasis sowie ein starkes EBIT-Wachstum; Helios Deutschland mit weiterer Verbesserung der EBIT-Marge.
Fußnoten
1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
3 Ohne Fresenius Medical Care und Vitrea
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Dividenden von Fresenius Medical Care und Vitrea, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der Umtauschanleihe
5 2025 Basis: 22.554 Mio € (Umsatz) und 2,87 € (Core Ergebnis je Aktie1,3)
6 2025 Basis: 8.612 Mio € (Umsatz) und 1.413 Mio € (EBIT)
7 2025 Basis: 13.550 Mio € (Umsatz) und 1.328 Mio € (EBIT)
8 Diese Kennzahl (EBIT-Marge) wird ausschließlich nachrichtlich bzw. zu Modellierungszwecken bereitgestellt Sie ist nicht Bestandteil des offiziellen Ausblicks; 2025 Basis: 2.595 Mio €

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 findet am 6. Mai 2026 um
13:30 Uhr MESZ / 07:30 Uhr EST eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch
Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch
Rejuvenate in Action: 1. Quartal 2026 spiegelt fortgesetztes Momentum von #FutureFresenius; Kerngeschäfte mit solidem Umsatzwachstum; ausgezeichneter Anstieg beim Ergebnis je Aktie
Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Fresenius ist hervorragend ins Jahr 2026 gestartet. Aufgrund der exzellenten Geschäftsentwicklung im ersten Quartal bestätigen wir unseren Jahresausblick. In einem Umfeld, in dem Volatilität zur neuen Normalität geworden ist und die Märkte zunehmend auf Ertragstransparenz und finanzielle Disziplin achten, zeigt dieses Quartal: Fresenius ist heute besser aufgestellt als je zuvor. Rejuvenate zeigt Wirkung: Die konsequente Umsetzung über alle Geschäfte hinweg hat für zweistelliges Wachstum beim Kern-Ergebnis je Aktie (Core EPS), eine weitere Margenverbesserung und eine Bilanz gesorgt, die unsere finanzielle Flexibilität stärkt. Entscheidend ist: Wir haben dies erreicht, während wir konsequent und gezielt in Innovation und Digitalisierung investieren – von Produktneuheiten bis zu KI‑basierten Krankenhausplattformen – und so unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit sichern. Mit einer fokussierten Organisation und strikter Finanzdisziplin sind wir gut vorbereitet, politischen und makroökonomischen Unsicherheiten zu begegnen, Ertragstransparenz zu wahren und langfristig nachhaltigen Wert für unsere Patientinnen und Patienten, Partner und Anteilseigner zu schaffen.“
Fresenius-Konzern5: organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 %; währungsbereinigtes Wachstum beim Kern-Ergebnis je Aktie3 von 5 bis 10 %; EBIT-Marge8 bei ~11,5 %.
Fresenius Kabi6: organisches Umsatzwachstum2 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 16,5 bis 17,0 %.
Fresenius Helios7: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 10,0 bis 10,5 %.
Prämissen für den Ausblick: Der Ausblick berücksichtigt anhaltende Trends eines sich schnell verändernden makroökonomischen und geopolitischen Umfelds, das zu einem höheren Maß an Volatilität und operativer Unsicherheit führt. Der Ausblick berücksichtigt keine möglichen Extremszenarien, die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ergeben könnten.
Der Konzern-Umsatz1 erhöhte sich organisch um 5 %1,2 auf 5.744 Mio €.
Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg währungsbereinigt um 6 % auf 678 Mio €. Die Wachstumsvektoren bei Fresenius Kabi lieferten eine starke Leistung, insbesondere Biopharma und MedTech, und überkompensierten die gegenläufig wirkenden Belastungen aus dem Tendergeschäft in China im Zusammenhang mit dem Produkt Ketosteril sowie gezielt höhere Kosten für Forschung & Entwicklung. Die solide Umsatzentwicklung bei Fresenius Helios sowie realisierte Produktivitätssteigerungen führten zu einer guten operativen Entwicklung. Darüber hinaus profitierte Fresenius Helios von positiven Effekten aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten in Deutschland, der unter sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wird.
Die Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 11,8 %.
Das Konzernergebnis1,3 (Kern-Ergebnis1,3) stieg währungsbereinigt um 13 % auf 460 Mio € und damit deutlich überproportional zum Umsatz. Gründe dafür waren die gute operative Entwicklung der beiden Kerngeschäfte, weitere Produktivitätssteigerungen, die deutlich gesunkenen Zinsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie eine niedrigere Steuerquote.
Das währungsbereinigte Kern-Ergebnis je Aktie1,3 stieg um 13 % auf 0,82 €.
Fresenius Kabi
1. Quartal 2026: Solides organisches Umsatzwachstum innerhalb des strukturellen Wachstumsbands von 4 bis 7 % bedingt durch die gute Entwicklung bei den Wachstumsvektoren, insbesondere Biopharma. Weitere Verbesserung der EBIT-Marge der Wachstumsvektoren.
Das organische Umsatzwachstum2 von 6 % war getragen von den Wachstumsvektoren, insbesondere von Biopharma dank des erfolgreichen Hochlaufs des Produktportfolios. Der Umsatz erreichte 2.150 Mio €.
Fresenius Helios
Im 1. Quartal 2026 verzeichnete Fresenius Helios ein solides organisches Umsatzwachstum trotz der hohen Vorjahresbasis sowie ein starkes EBIT-Wachstum; Helios Deutschland mit weiterer Verbesserung der EBIT-Marge.
Das organische Umsatzwachstum1 lag bei 4 % trotz der hohen Vorjahresbasis. Das Wachstum war getrieben durch die positive Preisentwicklung und die gestiegene Anzahl durchgeführter Behandlungen in Deutschland und Spanien. Der Umsatz1 stieg währungsbereinigt um 3 % auf 3.501 Mio €.
Fußnoten
1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
3 Ohne Fresenius Medical Care und Vitrea
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Dividenden von Fresenius Medical Care und Vitrea, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der Umtauschanleihe
5 2025 Basis: 22.554 Mio € (Umsatz) und 2,87 € (Core Ergebnis je Aktie1,3)
6 2025 Basis: 8.612 Mio € (Umsatz) und 1.413 Mio € (EBIT)
7 2025 Basis: 13.550 Mio € (Umsatz) und 1.328 Mio € (EBIT)
8 Diese Kennzahl (EBIT-Marge) wird ausschließlich nachrichtlich bzw. zu Modellierungszwecken bereitgestellt Sie ist nicht Bestandteil des offiziellen Ausblicks; 2025 Basis: 2.595 Mio €

Telefonkonferenz und Audio-Webcast
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 findet am 6. Mai 2026 um
13:30 Uhr MESZ / 07:30 Uhr EST eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.
Kontakt für Aktionärinnen und Aktionäre
Investor Relations
Telefon: (0 61 72) 6 08-24 87
Telefax: (0 61 72) 6 08-24 88
E-Mail: ir-fre@fresenius.com
Informationen zu Fresenius-Aktie und ADRs

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Mit unserem interaktiven Analysetool können Sie eine Vielzahl an Kennzahlen des Fresenius-Konzerns und der Geschäftsbereiche auf Jahres- und Quartalsbasis in grafischer Form aufbereiten und analysieren.
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Vice President Investor Relations
Deputy Head of Investor Relations
T: +49 (0) 6172 608-5167
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