"Fresenius hat erneut ein ausgezeichnetes Quartal geliefert und erhöht vor dem Hintergrund der nachhaltigen operativen Stärke den Ausblick für das Gesamtjahr. (...). Diese Entwicklung steht für weit mehr als nur ein weiteres gutes Quartal: Sie zeigt, dass sich die strategische Neuausrichtung von Fresenius in einer strukturell verbesserten Ergebnisqualität widerspiegelt. Verglichen mit 2022 steht das Fresenius von heute für eine neue Qualität von Ertragskraft, Kapitalrendite und Cashflow. (...) #FutureFresenius liefert genau das, was wir uns vorgenommen haben: ein stärkeres, innovationsgetriebenes und schneller wachsendes Fresenius. Damit schaffen wir die Grundlage für die Gesundheitsversorgung von morgen, ermöglichen bessere Ergebnisse für Patienten und schaffen nachhaltigen Wert für unsere Aktionäre."
Fresenius erwirbt verbleibende 45 % an mAbxience für bis zu 750 Mio. € und erhält vollständige Kontrolle über seine Biosimilars-Plattform
Erwerb der verbleibenden 45 % an mAbxience schafft ein komplett integriertes Biopharma-Geschäft im vollständigen Eigentum von Fresenius, das die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung bis zur Vermarktung abdecktVolle Eigentümerschaft vereinfacht die Steuerung künftiger Investitionen, Produktionskapazitäten und Entscheidungsprozesse und verbessert damit die Wettbewerbsposition von Fresenius im dynamischen und wachstumsstarken Biosimilars-Markt mit einem Volumen von mehr als 180 Mrd. € bis 2035Transaktion ist Teil der #FutureFresenius-Strategie - sie bündelt die skalierbare, wachstumsstarke Biopharma-Plattform bei Fresenius und ermöglicht dem Unternehmen die vollständige Teilhabe an der künftigen WertschöpfungAkquisition wird voraussichtlich ab Vollzug unmittelbar zum bereinigten Ergebnis je Aktie des Konzerns beitragen Die Fresenius SE & Co. KGaA (XETR: FRE; OTCM: FSNUY) hat heute den Erwerb der verbleibenden 45 % an der mAbxience Holding S.L. (mAbxience) von Insud Pharma S.L. und Invim Corporativo, S.L. bekannt gegeben. Die Gesamtgegenleistung beträgt bis zu 750 Mio. € einschließlich einer bedingten Zahlung von 50 Mio. € nach erfolgreichen Zulassungen von Produktionsstätten. Die Transaktion wurde am 30. September 2026 unterzeichnet und vollzogen; behördliche Genehmigungen waren nicht erforderlich.Bereits im August 2022 erwarb Fresenius eine Mehrheitsbeteiligung von 55 % an mAbxience. Seitdem wurde das Unternehmen als voll konsolidierte Tochtergesellschaft geführt. Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile wird die Beteiligungsstruktur nun vervollständigt: Die Biosimilars-Plattform ist damit komplett im Biopharma-Geschäft von Fresenius Kabi gebündelt und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zur Vermarktung ab.Die Akquisition baut auf einer erfolgreichen Partnerschaft auf, die bereits wichtige Meilensteine in den Bereichen Entwicklung, Herstellung, Technologietransfer und Zulassung erreicht hat. Mit dem Erwerb der verbleibenden Anteile sichert sich Fresenius den gesamten wirtschaftlichen Nutzen der Plattform sowie größere strategische Flexibilität bezüglich künftiger Investitionen in Produktionskapazitäten, der Auswahl von Biosimilars und der Vergabe von Lizenzen. Dies erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem für zahlreiche biologische Arzneimittel die Marktexklusivität ausläuft. Dieser wachstumsstarke Markt dürfte sich bis 2035 auf mehr als 180 Mrd. € versechsfachen. Die vollständige Bündelung der Aktivitäten unter einem Eigentümer schafft eine noch stärkere Plattform zur weiteren Verbesserung von Qualität, Versorgungssicherheit und operativer Flexibilität und unterstützt zugleich künftige Innovationen sowie einen breiteren Zugang zu hochwertigen Biosimilars für Patientinnen und Patienten. Die Transaktion steht im Einklang mit den im Rahmen von #FutureFresenius festgelegten Prioritäten für die Kapitalallokation.Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Mit dem Abschluss der Übernahme von mAbxience erreichen wir den nächsten Meilenstein beim Aufbau eines führenden, vertikal integrierten Biopharma-Geschäfts von relevanter Größe. Als wir vor vier Jahren erstmals in mAbxience investiert haben, war das Marktpotenzial groß, der Biosimilars-Markt befand sich jedoch noch in einer frühen Entwicklungsphase. Die Mehrheitsbeteiligung verschaffte uns Zugang zu einer hoch wettbewerbsfähigen Plattform und begrenzte zugleich unser Risiko. Seitdem hat sich der Markt dynamisch entwickelt und mAbxience seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Heute verfügt Fresenius über die finanzielle Stärke, den nächsten Schritt zu gehen. Damit können wir künftig Kosten, Kapazitäten und den Zeitpunkt von Markteinführungen vollständig selbst steuern. Zudem kommt uns der gesamte wirtschaftliche Nutzen zugute, während bei der nächsten Welle biologischer Arzneimittel die Marktexklusivität ausläuft. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies einen verlässlichen Zugang zu hochwertigen Biosimilars. Für unsere Aktionärinnen und Aktionäre ist es eine disziplinierte Investition in ein Geschäft, das wir sehr gut kennen.“Jurgen Van Broeck, Chief Executive Officer von mAbxience, sagte: „mAbxience wurde mit dem Ziel gegründet, Patientinnen und Patienten zu versorgen und zugleich zu zeigen, dass sich hochwertige Biologika zu weltweit bezahlbaren Kosten entwickeln und herstellen lassen. Seit 2022 hat unsere Partnerschaft mit Fresenius gezeigt, wie stark die Kombination unserer Mitarbeitenden, unseres Know-hows und unserer Fähigkeiten ist. Ich möchte auch Insud Pharma für die Unterstützung und das Engagement in den vergangenen zehn Jahren ausdrücklich danken. Der heutige Erfolg von mAbxience beruht auf der Vision, dem Einsatz und der Arbeit vieler Menschen, die diesen Weg von Anfang an mitgestaltet haben. Die vollständige Übernahme ist der konsequente nächste Schritt und schafft eine noch stärkere Plattform für Innovation, Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung für Patientinnen und Patienten, Kunden sowie Partner. Wir schlagen nun gemeinsam dieses nächste Kapitel auf; dabei werden wir weiterhin auf dem Unternehmergeist, der wissenschaftlichen Exzellenz und der konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten aufbauen, die den Erfolg von mAbxience geprägt haben.“mAbxience ist ein führendes globales Biopharma-Unternehmen, das drei hochmoderne Mehrprodukt-Produktionsstätten für Wirkstoffe in Spanien und Lateinamerika betreibt und mehr als 1.300 Mitarbeitende beschäftigt. mAbxience entwickelt und produziert biosimilare monoklonale Antikörper und bietet Partnern Dienstleistungen in der Auftragsentwicklung und -herstellung an. Im Jahr 2025 erzielte mAbxience einen Umsatz von mehr als 320 Mio. € und trug mit einer Marge beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) positiv zur Gesamtmarge von Fresesenius Kabi bei. Das Portfolio umfasst vier Produkte auf dem Markt sowie acht Entwicklungskandidaten. Zusammen mit den Entwicklungs-, Zulassungs- und Vermarktungskompetenzen von Fresenius Kabi deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette vom Labor bis zu den Patientinnen und Patienten ab.Jurgen Van Broeck, Chief Executive Officer von mAbxience, wird das Unternehmen weiterhin führen und an Dr. Sang-Jin Pak, President Biopharma bei Fresenius, berichten.Die vollständige Eigentümerschaft schafft innerhalb des unveränderten Fresenius-Finanzrahmen die Voraussetzungen für eine weitere Skalierung der Plattform, einschließlich Möglichkeiten zur Erweiterung der Pipeline.Finanzielle EckpunkteGegenleistung: Bis zu 750 Mio. € in bar einschließlich einer bedingten Zahlung von 50 Mio. € nach erfolgreichen Zulassungen von Produktionsstätten. Finanzierung: Aus vorhandener Liquidität und operativem Cashflow. Eine neue Finanzierung war nicht erforderlich. Bilanz: Die Gegenleistung begleicht die in der Konzernbilanz erfasste Verbindlichkeit aus der Put-Option auf den nicht beherrschenden Anteil von 45 %. Nach der Transaktion wird das Verhältnis von Nettofinanzverschuldung zu EBITDA um rund 20 Basispunkte ansteigen. Für das Gesamtjahr wird weiterhin erwartet, dass der Verschuldungsgrad am unteren Ende des selbst gesetzten Zielkorridors von 2,5x bis 3,0x liegt. Bilanzierung: Nach den International Financial Reporting Standards stellt der Erwerb eines nicht beherrschenden Anteils eine Eigenkapitaltransaktion dar; es entsteht kein Geschäfts- oder Firmenwert. Bislang wurde ein nicht beherrschender Anteil von 45 % ausgewiesen. Die Transaktion wird voraussichtlich unmittelbar zum bereinigten Ergebnis je Aktie des Konzerns beitragen. Rendite: Es wird erwartet, dass die Investition, die Rendite des investierten Kapitals (ROIC), die bereits zuvor über den Kapitalkosten lag, im Einklang mit den Kapitalallokationskriterien des Konzerns weiter verbessert. Kreditratings: Fresenius wird von S&P mit BBB (Ausblick positiv), von Moody’s mit Baa3 (Ausblick stabil) und von Fitch mit BBB- (Ausblick positiv) bewertet. Eine starke Bilanz und der fortgesetzte Schuldenabbau bleiben Prioritäten. Prognose: Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 sowie die Biopharma-Ambition für 2030, den Umsatz gegenüber 2025 bei einer EBIT-Marge von rund 20 % ungefähr zu verdoppeln, bleiben unverändert. Ergänzende VeröffentlichungenDie Mitteilung vom 31. März 2022 zum Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von 55 % an mAbxience durch Fresenius Kabi ist hier verfügbar, die Mitteilung zum Vollzug vom 1. August 2022 hier. Die Präsentation „Meet the Management“ zum Biopharma-Geschäft vom 15. Dezember 2025 ist hier verfügbar.
Fresenius erweitert europäische Produktionskapazitäten und stärkt die Resilienz der Gesundheitsversorgung
Fresenius stärkt sein europäisches Produktionsnetzwerk mit neuen und erweiterten Kapazitäten für die Herstellung von Infusionslösungen in Polen und Italien.
25. September 2026 · Fresenius Kabi
Kurzmeldung
Veränderungswert für Krankenhaus-Kostenerstattung für 2027 bei 4.85% erwartet
Am 15. September 2026 wurde die Grundlohnrate bzw. Veränderungsrate für 2027 festgelegt. Sie spiegelt die Entwicklung der Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf Basis der Beitragseinnahmen wider und ist der maßgebliche Parameter für die Bestimmung der jährlichen Erhöhung der Krankenhausvergütung in Deutschland, des sogenannten Veränderungswerts.Laden Sie das vollständige Market Briefing herunter, um mehr über die Berechnung, die Auswirkungen auf den Krankenhaussektor und die nächsten wichtigen Entwicklungen in der Krankenhausfinanzierung zu erfahren.
16. September 2026 · Fresenius
Kurzmeldung
Fresenius ordnet sein Krankenhausdienstleistungsgeschäft neu
Fresenius integriert zum 1. Januar 2027 seine konzernintern für Helios erbrachten Krankenhausdienstleistungen in die Helios Kliniken GmbH. Von den mehr als 4.000 Beschäftigten der Fresenius Health Services (FHS) werden rund 1.700 zusammen mit ihren Servicegesellschaften zu Helios wechseln. FHS konzentriert sich künftig ganz auf externe Auftraggeber, die bereits heute rund zwei Drittel des Umsatzes von FHS ausmachen. Durch den Schritt profitiert Helios von einer künftig noch engeren Zusammenarbeit in der technischen Krankenhausinfrastruktur. FHS wiederum kann sich künftig voll und ganz auf das externe Geschäft konzentrieren und sich darin weiterentwickeln.
Fresenius erweitert sein Portfolio im Bereich klinische Ernährung um ein neues Konzept für enterale Ernährung auf Basis natürlicher Lebensmittel
NutriChef wird in mehreren europäischen Märkten eingeführt und verbindet Zutaten aus natürlichen Lebensmitteln¹ mit der gleichbleibenden Qualität und ernährungsphysiologischen Vollständigkeit klinischer Ernährung
Fresenius gründet Venture-Fonds mit mindestens 200 Millionen Euro und treibt Innovationen im Gesundheitswesen voran
23. Juli 2026 · Fresenius
Kurzmeldung
Q2 2026 Aide Memoire jetzt verfügbar
Fresenius gab heute bekannt, dass das Aide Memoire für das 2. Quartal 2026 nun im Finanzergebnisse Bereich verfügbar ist.Als Service für Investoren und Sell-Side-Analysten stellt Fresenius vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse ein Aide Memoire zur Verfügung. Dieses Dokument enthält eine Zusammenfassung relevanter Informationen, die Fresenius zuvor kommuniziert oder dem Kapitalmarkt oder anderweitig öffentlich zugänglich gemacht hat. Die Finanzergebnisse von Fresenius für das 2. Quartal 2026 werden am 5. August 2026 veröffentlicht.
Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat haben am 10. Juli 2026 das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) verabschiedet.
Fresenius eröffnet Innovationszentrum für Medizinische Ernährung in Bad Homburg
02. Juni 2026 · Fresenius Kabi
Kurzmeldung
KI-Assistent verbessert Zugang zu Investor-Relations-Informationen
Fresenius hat heute auf seiner Investor-Relations (IR) Webseite den KI-gestützten Assistenten „AskFRE“ gestartet und geht damit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung seiner digitalen Kapitalmarktkommunikation. Die Lösung ist eine gemeinsame Initiative des Fresenius AI Center of Excellence und des Investor-Relations-Teams.Mit AskFRE können Besucher nun mit einem integrierten KI-Chatbot interagieren, der direkten Zugriff auf kapitalmarktrelevante Informationen bietet. Dazu gehören Finanzkennzahlen, Unternehmensupdates sowie weitere IR-Inhalte – basierend ausschließlich auf veröffentlichten Informationen von Fresenius.In einem zunehmend schnellen und datengetriebenen Umfeld kommt der digitalen Investor-Relations-Arbeit eine zentrale Rolle zu, um eine zeitnahe, transparente und stakeholderorientierte Kommunikation sicherzustellen. AskFRE unterstützt diesen Anspruch, indem es einen intuitiveren Zugang zu Finanzinformationen ermöglicht und individuelle Nutzerinteraktionen bietet. Damit verbessert AskFRE auch die Konsistenz und Zugänglichkeit der von Fresenius veröffentlichten Informationen.Mit AskFRE unterstreicht Fresenius sein Engagement, eine „best-in-class“ digitale Investor-Relations-Arbeit weiter voranzutreiben.AskFRE ist ab sofort verfügbar: https://www.fresenius.com/de/AskFRE-Ihr-IR-Assistent
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