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Die Sicherung der finanziellen Flexibilität, die Begrenzung von Refinanzierungsrisiken und die Optimierung der Kapitalkosten sind die wesentlichen Ziele der Finanzierungsstrategie des Fresenius-Konzerns

Finanzielle Flexibilität zu sichern hat höchste Priorität in der Finanzierungsstrategie des Fresenius-Konzerns. Unsere Refinanzierungsrisiken begrenzen wir durch ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil, das durch eine breite Streuung der Laufzeiten mit einem hohen Anteil von mittel- und langfristigen Finanzierungen bis zum Jahr 2033 gekennzeichnet ist. Wichtige Instrumente sind Anleihen, Schuldscheindarlehen, Bankfinanzierungen, Wandelanleihen.

Darüber hinaus verfügen die Fresenius SE & Co. KGaA und die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA über Commercial-Paper-Programme. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bietet das Fresenius Medical Care-Forderungsverkaufsprogramm.

Ein weiteres wesentliches Ziel der Finanzierungsstrategie des Fresenius-Konzerns ist es, die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten zu optimieren. Dazu setzen wir ganz gezielt einen ausgewogenen Mix aus Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen ein und streben einen Netto-Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA) in einer Bandbreite von 3,0x bis 3,5x an.

Ohne Berücksichtigung der inzwischen abgeschlossenen Akquisition von Ivenix und dem abgeschlossenen Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an mAbxience sowie weiterer Akquisitionen rechnet Fresenius damit, dass die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA1 zum Jahresende 2022 leicht oberhalb des selbst gesteckten Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird (30. Juni 2022: 3,72x2; ohne Berücksichtigung der bereits abgeschlossenen Akquisition von Ivenix: 3,68x2).

Entsprechend der Konzernstruktur erfolgen die Finanzierungen separat für Fresenius Medical Care und für den übrigen Fresenius-Konzern. Es gibt keine gemeinsamen Finanzierungen und keine gegenseitigen Garantien

 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten

2 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten

 

 

 

Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA1

2002 – 2019 exklusive IFRS 16

 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils von 2002 bis 2010 zu aktuellen Währungsrelationen und ab 2011 zu durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet, vor Sondereinflüssen; pro forma Akquisitionen/Desinvestitionen

2 Pro forma ohne die geleistete Anzahlung für den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG

3 Inklusive IFRS 16