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Fresenius hat heute die Markteinführung seiner Denosumab-Biosimilars Conexxence®¹ (Denosumab) und Bomyntra®² (Denosumab) in Europa bekanntgegeben. 

Die beiden Biosimilars hatten im Juli 2025 die Zulassung der Europäischen Kommission für sämtliche Indikationen der Referenzprodukte Prolia®³ (Denosumab) bzw. Xgeva®⁴ (Denosumab) erhalten. 

„Die Tatsache, dass wir als erstes Biosimilar-Unternehmen mit einer Fertigspritze für die onkologische Indikation von Denosumab in Europa auf den Markt gehen, unterstreicht unser Engagement, neue Behandlungsoptionen anzubieten, die die Patientenversorgung verbessern und den Zugang zu erschwinglichen Arzneimitteln in ganz Europa unterstützen“, kommentierte Dr. Sang Jin Pak, President Biopharma. 

Dieser Meilenstein ist ein weiterer Schritt in dem Bestreben des Unternehmens, den Zugang zu hochwertigen Biosimilar-Therapien weiter auszubauen – mit zahlreichen Wirkstoffen in frühen und späten Entwicklungsphasen. Mit der Fortsetzung der erfolgreichen Leistung im Biosimilar-Geschäft stärkt Fresenius die (Bio)Pharma-Plattform des Unternehmens als zentralen Bestandteil der Strategie #FutureFresenius. 

¹ Conexxence® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern. 
² Bomyntra® ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern. 
³ Prolia® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc. 
⁴ Xgeva® ist eine eingetragene Marke von Amgen Inc.

Christian Wagner
Head of Group Communications
T +49 (0) 6172 608 4367

Katrin Kerner
Head of Group Communications
(Press and Media Relations)
T +49 6172 608 2501

Mit sofortiger Wirkung übernehmen Katrin Kerner (44) und Christian Wagner (39) die Leitung der globalen Unternehmenskommunikation bei Fresenius. Beide übernehmen die Rolle interimsweise und zusätzlich zu ihren bestehenden Aufgaben als Head of CEO Relations und Head of Board Office. Sie berichten in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Fresenius, Michael Sen. Damit folgen sie auf Anke Schmidt, die seit Juni 2025 die Kommunikationsfunktion bei Fresenius leitet und sich entschieden hat, das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen.    

„Im Namen des Vorstands bedanke ich mich herzlich bei Anke Schmidt für ihre Arbeit und ihr Engagement. Sie hat in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. „Ich freue mich sehr, dass Katrin Kerner und Christian Wagner diese Aufgabe als Führungsteam gemeinsam übernehmen. Beide verfügen über ein tiefes Verständnis der Gesundheitsbranche und gestalten bereits heute die strategische und kulturelle Weiterentwicklung unseres Unternehmens im Rahmen von #FutureFresenius aktiv mit. Als erfahrene Führungskräfte, unter anderem in Kommunikation, Finanzwesen und bei Unternehmenstransformationen von DAX-Unternehmen, werden sie die Kommunikationsfunktion bei Fresenius strategisch weiterentwickeln und die Marke weiter stärken.“     

Katrin Kerner ist seit 2023 bei Fresenius tätig, seit 2024 als Head of CEO Relations. In dieser Funktion bereitet sie CEO Briefings vor, koordiniert strategische Unternehmenspositionen und steuert globale Unternehmenspartnerschaften aus. Vor ihrem Wechsel zu Fresenius war sie mehrere Jahre in leitenden Positionen in der Kommunikation bei Siemens, Siemens Healthcare (heute Siemens Healthineers) und Siemens Energy tätig, unter anderem als Leitung Employee Communications bei Siemens und als Leitung Executive Messages bei Siemens Energy. In dieser Zeit hat sie den Börsengang von Siemens Healthineers sowie die Ausgliederung von Siemens Energy aktiv begleitet. Katrin Kerner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und Internationales Management an der Turku School of Economics in Finnland.    

Christian Wagner ist seit 2017 bei Fresenius, ab 2019 als Leiter Corporate Finance und seit 2023 als Büroleiter des Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion ist er maßgeblich an der Steuerung und Weiterentwicklung von Fresenius beteiligt. Zudem zeichnet Christian Wagner für die Konzernsicherheit verantwortlich. Vor seinem Eintritt bei Fresenius war er im Investment Banking bei Berenberg sowie bei einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn tätig. Christian Wagner studierte Finanzwesen an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie am Institut Supérieur du Commerce (ISC) in Paris, Frankreich.   

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852  
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673  
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser   
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Mit sofortiger Wirkung übernehmen Katrin Kerner (44) und Christian Wagner (39) die Leitung der globalen Unternehmenskommunikation bei Fresenius. Beide übernehmen die Rolle interimsweise und zusätzlich zu ihren bestehenden Aufgaben als Head of CEO Relations und Head of Board Office. Sie berichten in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Fresenius, Michael Sen. Damit folgen sie auf Anke Schmidt, die seit Juni 2025 die Kommunikationsfunktion bei Fresenius leitet und sich entschieden hat, das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen.

„Im Namen des Vorstands bedanke ich mich herzlich bei Anke Schmidt für ihre Arbeit und ihr Engagement. Sie hat in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. „Ich freue mich sehr, dass Katrin Kerner und Christian Wagner diese Aufgabe als Führungsteam gemeinsam übernehmen. Beide verfügen über ein tiefes Verständnis der Gesundheitsbranche und gestalten bereits heute die strategische und kulturelle Weiterentwicklung unseres Unternehmens im Rahmen von #FutureFresenius aktiv mit. Als erfahrene Führungskräfte, unter anderem in Kommunikation, Finanzwesen und bei Unternehmenstransformationen von DAX-Unternehmen, werden sie die Kommunikationsfunktion bei Fresenius strategisch weiterentwickeln und die Marke weiter stärken.“ 

Katrin Kerner ist seit 2023 bei Fresenius tätig, seit 2024 als Head of CEO Relations. In dieser Funktion bereitet sie CEO Briefings vor, koordiniert strategische Unternehmenspositionen und steuert globale Unternehmenspartnerschaften aus. Vor ihrem Wechsel zu Fresenius war sie mehrere Jahre in leitenden Positionen in der Kommunikation bei Siemens, Siemens Healthcare (heute Siemens Healthineers) und Siemens Energy tätig, unter anderem als Leitung Employee Communications bei Siemens und als Leitung Executive Messages bei Siemens Energy. In dieser Zeit hat sie den Börsengang von Siemens Healthineers sowie die Ausgliederung von Siemens Energy aktiv begleitet. Katrin Kerner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und Internationales Management an der Turku School of Economics in Finnland.

Christian Wagner ist seit 2017 bei Fresenius, ab 2019 als Leiter Corporate Finance und seit 2023 als Büroleiter des Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion ist er maßgeblich an der Steuerung und Weiterentwicklung von Fresenius beteiligt. Zudem zeichnet Christian Wagner für die Konzernsicherheit verantwortlich. Vor seinem Eintritt bei Fresenius war er im Investment Banking bei Berenberg sowie bei einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn tätig. Christian Wagner studierte Finanzwesen an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie am Institut Supérieur du Commerce (ISC) in Paris, Frankreich. 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852  
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673  
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser   
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Die Scorecard für Corporate Governance der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) dient als wichtiger Maßstab für die Bewertung der Governance-Standards der DAX-40-Unternehmen in Deutschland. Fresenius hat in der diesjährigen Rangliste den 2. Platz erreicht hat – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr und damit der größte Aufstieg aller bewerteten Unternehmen. Diese Anerkennung spiegelt die bedeutenden Fortschritte wider, die das Unternehmen im Rahmen der #FutureFresenius-Strategie zur weiteren Stärkung der Governance-Strukturen erzielt hat.

Die Scorecard für Corporate Governance der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) dient als wichtiger Maßstab für die Bewertung der Governance-Standards der DAX-40-Unternehmen in Deutschland. Fresenius hat in der diesjährigen Rangliste den 2. Platz erreicht hat – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr und damit der größte Aufstieg aller bewerteten Unternehmen. Diese Anerkennung spiegelt die bedeutenden Fortschritte wider, die das Unternehmen im Rahmen der #FutureFresenius-Strategie zur weiteren Stärkung der Governance-Strukturen erzielt hat.

Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025

25. März 2026
Bad Homburg, Deutschland

Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025

Konzernabschluss und Konzern-Lagebericht (IFRS)

Frage: Frau Wagenknecht, welche Verantwortung trägt der Einkauf eines Krankenhauses im Hinblick auf die Achtung von Menschenrechten entlang der Lieferkette?

Imke Wagenknecht: Als Einkauf tragen wir eine bedeutende Verantwortung – nicht nur für die Versorgungssicherheit unserer Kliniken, sondern auch für die Bedingungen, unter denen die von uns beschafften Produkte hergestellt werden. Das betrifft zum Beispiel medizinische Einmalprodukte, Medikamente, die über die Apotheken bezogen werden oder auch Lebensmittel für die Verpflegung unserer Patientinnen und Patienten. In diesen Lieferketten, aber auch in vielen weiteren, haben wir bereits viel erreicht. Künftig müssen wir jedoch gemeinsam mit den Fachbereichen noch genauer hinschauen und mehr Transparenz schaffen, um unserer menschenrechtlichen Verantwortung weiterhin gerecht zu werden und sie stetig weiterzuentwickeln.

Frage: Wie wollen Sie diese Transparenz herstellen? 

Imke Wagenknecht: Ein zentraler Baustein ist die vertragliche Zusicherung unserer Lieferanten zur Einhaltung ethischer, sozialer, ökologischer und menschenrechtlicher Standards. Seit 2022 holen wir diese im Rahmen unseres Supplier Code of Conduct ein, der verbindliche Pflichten definiert und seit 2023 durch eine menschen- und umweltrechtliche Klausel für Lieferanten mit erhöhtem Risiko für Menschenrechts- oder Umweltverstöße ergänzt wird. Damit schaffen wir eine klare Erwartungshaltung und legen den Grundstein für eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit.

Ergänzend dazu führen wir jährlich eine menschenrechtliche Risikoanalyse der Lieferkette durch. Im Anschluss versenden wir themenfokussierte Lieferantenselbstauskünfte, um ein belastbares Bild zu Prozessen oder Prozesslücken und damit einhergehenden Risiken entlang unserer Lieferkette zu erhalten. Dabei gehen wir stets risikobasiert vor. Das heißt: Wir setzten unsere Ressourcen zielgerichtet ein und konzentrieren uns besonders auf die Bereiche, Lieferanten oder Länder, in denen die Wahrscheinlichkeit oder die möglichen Folgen von Menschenrechtsverletzungen am größten sind. Zugleich reagieren wir jedoch auch auf ad hoc Risiken: Medienberichte und externe Studien haben zum Beispiel auf menschenrechtliche Risiken bei der Herstellung von medizinischen Einmalhandschuhen hingewiesen. Da wir jährlich ca. 150 Millionen Handschuhe verbrauchen, haben wir in der Vergangenheit hier eine Fokusrisikoanalyse durchgeführt und den aktiven Dialog mit unseren wichtigsten Lieferanten für Einmalhandschuhe gesucht. Solche anlassbezogenen Analysen helfen uns, gezielt zu handeln. 

Frage: Welche Chancen ergeben sich für den Einkauf und das Krankenhaus als Ganzes, wenn Menschenrechte aktiv mitgedacht und geschützt werden?

Imke Wagenknecht: Wer Menschenrechte entlang der Lieferkette mitdenkt, investiert in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens. Für Helios bedeutet das konkret: Wir gewinnen an Resilienz, lernen unsere vorgelagerten Lieferketten besser kennen, können Risiken besser steuern und arbeiten mit Partnern zusammen, die unsere Werte teilen. Für das Krankenhaus als Ganzes stärkt dieses Engagement nicht nur die rechtliche Compliance, sondern auch das Vertrauen von Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und der Öffentlichkeit. Gleichzeitig wird die menschenrechtliche Verantwortung integrativer Bestandteil eines nachhaltigen Krankenhausbetriebs.

 

 

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Wollen Sie auch einen Beitrag leisten?

Sind Sie mit unseren wichtigen Menschenrechtsgrundsätzen vertraut? Werfen Sie einen Blick auf unsere Menschenrechtserklärung und unsere Gruppenrichtlinie zu Arbeits- und Sozialstandards.

Sie vermuten einen Verstoß gegen unsere ethischen Grundsätze? Sie können den Vorfall anonym über unseren Beschwerdemechanismus melden oder sich direkt an die Teams von Integrity oder Human Rights wenden. 

Frage: Herr Schleifenecker, wie integriert Helios Deutschland menschenrechtliche Standards in den Klinikalltag? Und wie wird sichergestellt, dass diese von allen Mitarbeitenden sowie Partnern im Klinikbetrieb eingehalten werden?

Tim Schleifenecker: Bei Helios Deutschland sind menschenrechtliche Standards fest im Klinikalltag verankert. Dies erreichen wir dadurch, dass wir das Thema Menschenrechte in allen verbindlichen Richtlinien mitdenken. Regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen runden dazu das System ab und sind ein integraler Bestandteil, um für das Thema zu werben. Darüber hinaus arbeiten wir eng mit unseren Partnerinnen und Partnern im Klinikbetrieb zusammen und beziehen sie aktiv in unsere Anforderungen mit ein. Die Einhaltung der Standards wird kontinuierlich durch interne Reviews und Kontrollmechanismen überprüft, um sicherzustellen, dass unsere Erwartungen erfüllt werden.

Frage: Als Leitung Corporate Governance läuft bei Ihnen die Verantwortung für das Interne Kontrollsystem (IKS) und das Thema Menschenrechte sowie weiterer Governance-Bereiche zusammen. Welche Synergien ergeben sich daraus?

Tim Schleifenecker: Unser Menschenrechtsprogramm und das Interne Kontrollsystem ergänzen sich ideal. Das Interne Kontrollsystem ist unter anderem ein zentraler Bestandteil unseres Risikomanagementsystems und umfasst ein weitreichendes Set an internen Kontrollen, um operative und rechtliche Standards einzuhalten und Risiken zu steuern. Gemeinsam ermöglichen sie es uns, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und präventiv zu handeln. Diese Synergie stärkt nicht nur die Compliance, sondern fördert auch eine Kultur der Verantwortung und des Respekts innerhalb unserer Kliniken. Beispielsweise können wir Risiken, die im Rahmen des Menschenrechtsprogrammes identifiziert werden, über das Interne Kontrollsystem schnell mit relevanten Kontrollen begegnen und somit auch die menschenrechtlichen Risiken effizienter steuern. Weiterhin können wir durch die enge Verzahnung der beiden Systeme gleichartige Themen gemeinsam vorantreiben und zusammen an die Geschäftsführungen adressieren. 

Frage: Wie verankert Helios Deutschland die Achtung der Menschenrechte im Klinikalltag? Welche Herausforderungen begegnen Ihnen dabei?

Tim Schleifenecker: Grundsätzlich kann man sagen, dass die Achtung der Menschenrechte im Krankenhausbetrieb in Helios Deutschland per se bereits einen sehr hohen Stellenwert hat. Denn es geht um die Gesundheit von Menschen. Dennoch ist es gelegentlich herausfordernd, den Beschäftigten die Bedeutung der Menschenrechte für den Arbeitsalltag verständlich zu kommunizieren. Hier haben wir aber sehr gute Erfahrungen in den Kliniken und zentralen Funktionen gemacht, wenn wir über diese Themen in einen offenen Austausch gehen. Dabei machen wie immer – neben der gesetzlichen Verpflichtung – auch den Standpunkt von Fresenius und damit auch Helios Deutschland sehr klar: Wir bekennen uns dazu, Menschenrechte zu achten. 

Eine zentrale Herausforderung besteht weiterhin darin, die Menschenrechtsverpflichtungen mit dem oft komplexen und dynamischen Krankenhausbetrieb in Einklang zu bringen. Zeitdruck, fehlende Kapazitäten oder andere Prioritäten sowie wirtschaftliche Herausforderungen können die Umsetzung erschweren oder auf die Probe stellen. Unsere Strategie ist es daher, durch klare und effiziente Prozesse, gezielte Schulungen und ein offenes Kommunikationsklima die Mitarbeitenden zu befähigen, verantwortungsvoll zu handeln und auch den Sinn dahinter im Kopf zu haben. Dabei setzen wir auf enge Zusammenarbeit und kontinuierlichen Dialog, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die sowohl den Klinikbetrieb als auch die Menschenrechte nachhaltig stärken. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn sich Mitarbeitende aktiv mit relevanten Fragen an uns wenden. Denn daran erkennt man, dass die Achtung der Menschenrechte auch gelebt wird.

 

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