- Organisches Wachstum in allen Regionen, weiterhin starke Entwicklung des Produktgeschäfts in Nordamerika
- Verbesserung der zugrundeliegenden Marge im Versorgungsmanagement
- Umsatz und Konzernergebnis anhaltend durch Währungseffekte beeinflusst
- Kalzimimetika in der Umstellungsphase
- Verkauf von Sound Inpatient Physicians erfolgreich abgeschlossen
- Abschluss der Übernahme von NxStage im zweiten Halbjahr 2018 erwartet
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1 Eine detaillierte Überleitungsrechnung finden Sie in der Tabelle im Anhang2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Unser operatives Geschäft hat sich auch im zweiten Quartal wieder gut entwickelt. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung unseres Gewinns um währungsbereinigt 22 %, sogar ohne Berücksichtigung des positiven Einmaleffekts aus dem erfolgreichen Verkauf von Sound Inpatient Physicians. Besonders stark gezeigt hat sich unser Produktgeschäft und auch unser Dienstleistungsgeschäft wächst kontinuierlich weiter. Auf Basis dieser positiven Entwicklung erwarten wir eine Beschleunigung des Wachstums in der zweiten Jahreshälfte.“
Starkes Wachstum im Produktgeschäft
Der Umsatz wuchs im zweiten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahresquartal währungsbereinigt um 2 % auf 4.214 Mio €. Wechselkurseffekte wirkten sich auch im zweiten Quartal 2018 stark aus (-6 % zu Ist-Kursen). Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 lag der Umsatzzuwachs im zweiten Quartal 2018 währungsbereinigt bei 5 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs währungsbereinigt um 1 % auf 3.385 Mio €, hauptsächlich aufgrund von organischem Behandlungswachstum und Akquisitionen. Die Einführung von IFRS 15 wirkte dem teilweise entgegen. Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 stieg das Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen währungsbereinigt um 4 %. Der Umsatz im Produktgeschäft steigerte sich währungsbereinigt um 6 % auf 829 Mio €, hauptsächlich aufgrund von höheren Umsätzen mit Produkten für die Hämodialyse und Dialysemedikamenten. Das organische Umsatzwachstum betrug 3 % bei Gesundheitsdienstleistungen und 6 % im Produktgeschäft. Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 3 %, hauptsächlich aufgrund von organischem Behandlungswachstum.
Im ersten Halbjahr 2018 lag der Umsatz mit 8.189 Mio € währungsbereinigt auf Vorjahresniveau (-9 % zu Ist-Kursen). Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 legte der Umsatz währungsbereinigt um 3 % zu. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen verringerte sich aufgrund eines starken Vorjahreshalbjahres, der Einführung von IFRS 15 und der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (KV-Einigung) währungsbereinigt um 1 % (-11 % zu Ist-Kursen). Der Umsatz im Produktgeschäft wuchs im ersten Halbjahr 2018 währungsbereinigt um 6 % (unverändert zu Ist-Kursen).
Maßgeblicher Beitrag durch Veräußerungen im Versorgungsmanagement
Das operative Ergebnis (EBIT) betrug im zweiten Quartal 2018 1.401 Mio €, dies entspricht einer währungsbereinigten Steigerung von 162 % (+140 % zu Ist-Kursen). Der größte Beitrag kam aus Veräußerungen im Versorgungsmanagement in Höhe von 833 Mio €. Dieser beinhaltet mit der Veräußerung in Zusammenhang stehende positive Währungseffekte. Bereinigt um diesen Beitrag und die KV-Einigung wuchs das operative Ergebnis währungsbereinigt um 2 % (-4 % zu Ist-Kursen). Das entspricht einer EBIT-Marge von 13,5 %.
Im ersten Halbjahr 2018 wuchs das operative Ergebnis währungsbereinigt um 68 % (+54 % zu Ist-Kursen) auf 1.898 Mio €. Bereinigt um die oben beschriebenen Effekte wuchs das operative Ergebnis währungsbereinigt um 3 % (-6 % zu Ist-Kursen). Das entspricht einer operativen Marge von 13,2 %.
Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, zeigte im zweiten Quartal einen besonders starken Anstieg auf 994 Mio € (+270 % zu Ist-Kursen). Hierzu trugen maßgeblich die Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei. Bereinigt um diesen Einmaleffekt wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis währungsbereinigt um 22 % (+15 % zu Ist-Kursen). Zusätzlich bereinigt um die KV-Einigung und die US-Steuerreform wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis währungsbereinigt um 6 % auf 273 Mio € (unverändert zu Ist-Kursen). Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Anzahl ausstehender Aktien von 306,4 Millionen lag der Gewinn je Aktie (EPS) bei 3,24 € (+270 % zu Ist-Kursen). Auf Vergleichsbasis erhöhte sich der Gewinn je Aktie währungsbereinigt um 22 % (+15 % zu Ist-Kursen) auf 1,00 €. Auf bereinigter Basis erhöhte sich der Gewinn je Aktie währungsbereinigt um 6 % (unverändert zu Ist-Kursen) auf 0,89 €.
Im ersten Halbjahr 2018 erhöhte sich das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis währungsbereinigt um 141 % (+121 % zu Ist-Kursen) auf 1.273 Mio €. Der Hauptgrund hierfür waren die Veräußerungen im Versorgungsmanagement. Bereinigt um diesen Effekt wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis währungsbereinigt um 13 % (+4 % zu Ist-Kursen) auf 599 Mio €. Zusätzlich bereinigt um die KV-Einigung und die US-Steuerreform wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis währungsbereinigt um 7 % (-1 % zu Ist-Kursen) auf 517 Mio €.
Organisches Wachstum in allen Segmenten
In Nordamerika lag der Umsatz, der einen Anteil von 71 % am Gesamtumsatz ausmacht, im zweiten Quartal 2018 währungsbereinigt auf dem Niveau des Vorjahres (-8 % zu Ist-Kursen) bei 2.971 Mio €. Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 5 %. Organisch wuchs der Umsatz um 3 %.
Der Umsatz im Dialysedienstleistungsgeschäft wuchs währungsbereinigt um 4 % (-4 % zu Ist-Kursen) auf 2.232 Mio €. Hauptgründe für das währungsbereinigte Wachstum waren eine höhere durchschnittliche Vergütung je Behandlung, das organische Behandlungswachstum sowie Akquisitionen. Gegenläufig wirkten Effekte aus der Einführung von IFRS 15 und der KV-Einigung. Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 wuchs der Umsatz im Dialysedienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 7 %. Der Umsatz je Behandlung wuchs um 4 %, die Anzahl der Behandlungen um 2 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Wachstum bei. Der Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement verringerte sich währungsbereinigt um 18 % (-24 % zu Ist-Kursen). Gründe hierfür sind der Kalzimimetika-Wechsel vom Apotheken- in das Dialysedienstleistungsgeschäft und die Einführung von IFRS 15. Gegenläufig wirkte die verbesserte Entwicklung in einigen Dienstleistungsgeschäften vor deren Veräußerung. Bereinigt um den Effekt aus der Einführung von IFRS 15 reduzierte sich der Umsatz währungsbereinigt um 10 %.
In den USA stieg die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung bereinigt um die Einführung von IFRS 15 und den Effekt der KV-Einigung um 13 US-Dollar von 341 US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 354 US-Dollar. Der hauptsächliche Grund hierfür war der Kalzimimetika-Wechsel ins Dialysedienstleistungsgeschäft, der sich noch in der Umsetzung befindet. Diese Steigerung wurde teilweise ausgeglichen durch einen bereits erwarteten niedrigeren Umsatz mit privat versicherten Patienten und durch implizite Preiszugeständnisse (IFRS 15).
Die Behandlungskosten in den USA erhöhten sich bereinigt um die Einführung von IFRS 15 um 14 US-Dollar von 272 US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 286 US-Dollar. Der hauptsächliche Grund hierfür war der Kalzimimetika-Wechsel ins Dialysedienstleistungsgeschäft und höhere Liegenschafts- und Gebäudekosten. Geringere Kosten für medizinische Verbrauchsmaterialien glichen diese Effekte teilweise aus.
Der Umsatz im Produktgeschäft stieg währungsbereinigt stark um 10 % auf 210 Mio €, hauptsächlich aufgrund von höheren Umsätzen mit Dialysemedikamenten, Dialysegeräten und Konzentraten für die Hämodialyse. Geringere externe Umsätze mit Produkten für die Peritonealdialyse wirkten gegenläufig.
Das operative Ergebnis (EBIT) in Nordamerika wuchs währungsbereinigt im Vergleich zum Vorjahresquartal um 200 % (+174 % zu Ist-Kursen) auf 1.286 Mio €. Der Hauptgrund hierfür waren die Veräußerungen im Versorgungsmanagement. Bereinigt um diesen Effekt und die KV-Einigung betrug das operative Ergebnis 453 Mio € nach 471 Mio € im Vorjahresquartal. Die bereinigte operative Marge betrug unverändert 15,2 %.
Im ersten Halbjahr 2018 verringerte sich der Umsatz in Nordamerika währungsbereinigt um 3 % (-13 % zu Ist-Kursen) auf 5.746 Mio €. Bereinigt um die Einführung von IFRS 15 (270 Mio €) wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 1 % (-9 % zu Ist-Kursen). Insbesondere durch den stark positiven Beitrag aus Veräußerungen im Bereich Versorgungsmanagement wuchs das operative Ergebnis um währungsbereinigt 83 % (+66 % zu Ist-Kursen) auf 1.648 Mio € im ersten Halbjahr 2018.
Fresenius Medical Care behandelt in Nordamerika 199.527 Patienten in 2.439 Kliniken (Stand Ende Juni 2018). Dies entspricht einem Anstieg der Anzahl an Patienten um 3 % und einem Anstieg der Anzahl an Kliniken um 4 %. Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 3 %.
In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im zweiten Quartal 2018 währungsbereinigt um 5 % (+2 % zu Ist-Kursen) auf 652 Mio €. Dies ist hauptsächlich auf das Wachstum des Umsatzes mit Gesundheitsdienstleistungen (+5 % währungsbereinigt) und Produkten (+ 4 % währungsbereinigt) zurückzuführen. Das Wachstum bei Gesundheitsdienstleistungen ist hauptsächlich begründet durch organisches Behandlungswachstum und Akquisitionen. Der Umsatz im Geschäft mit Dialyseprodukten stieg währungsbereinigt um 5 % (+2 % zu Ist-Kursen) auf 319 Mio €. Dies ist auf gestiegene Absätze von Dialysatoren, Dialysegeräten, Blutschlauch-Systemen, Produkten für die Akutdialyse und Dialysemedikamenten zurückzuführen.
Der Umsatz mit nichtdialysebezogenen Produkten verringerte sich währungsbereinigt um 8 % (-8 % zu Ist-Kursen) auf 18 Mio €, hauptsächlich aufgrund leicht geringerer Absatzmengen.
Das operative Ergebnis lag im zweiten Quartal 2018 bei 105 Mio €. Die operative Marge sank von 17,6 % im Vorjahresquartal auf 16,1 %. Dies resultierte hauptsächlich aus einem niedrigeren Ergebnis assoziierter Unternehmen, höheren Personalkosten in einigen Ländern und höheren Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen.
Im ersten Halbjahr 2018 wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 5 % (+3 % zu Ist-Kursen) auf 1.288 Mio €. Das operative Ergebnis verringerte sich währungsbereinigt um 5 % (-6 % zu Ist-Kursen) auf 214 Mio €.
Fresenius Medical Care behandelte mit Stand Ende Juni 2018 in der Region EMEA 63.589 Patienten (+4 %) in 758 Kliniken (+4 %). Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 4 %.
In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal 2018 um währungsbereinigt 7 % (+1 % zu Ist-Kursen) auf 422 Mio €. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen betrug 191 Mio €. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem währungsbereinigten Wachstum von 7 % (unverändert zu Ist-Kursen). Der Umsatz im Versorgungsmanagement trug 49 Mio € (+32 % währungsbereinigt, +24 % zu Ist-Kursen) zum Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen bei, hauptsächlich aufgrund von Akquisitionen und organischem Wachstum. Das Produktgeschäft entwickelte sich erneut positiv mit einem Umsatzanstieg um währungsbereinigt 6 % (+2 % zu Ist-Kursen) auf 231 Mio €. Dies ist auf einen gestiegenen Absatz von Hämodialyse-Produkten zurückzuführen. Teilweise wurde dieser Effekt durch einen geringeren Umsatz mit Produkten für die Akutdialyse ausgeglichen.
Das operative Ergebnis betrug unverändert 78 Mio €. Die EBIT-Marge verringerte sich im ersten Quartal 2018 auf 18,4 %. Gründe hierfür waren ungünstige Währungseffekte und Kosten im Zusammenhang mit Geschäftswachstum, hauptsächlich in China.
Im ersten Halbjahr 2018 wuchs der Umsatz in der Region Asien-Pazifik währungsbereinigt um 10 % auf 814 Mio €. Das operative Ergebnis sank währungsbereinigt um 1 % (-5 % zu Ist-Kursen) auf 152 Mio €.
Fresenius Medical Care behandelt in der Region Asien-Pazifik 30.578 Patienten in 385 Kliniken (Stand Ende Juni 2018). Dies einspricht einem Anstieg der Patienten-Anzahl um 2 %. Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 2 %.
In Lateinamerika wuchs der Umsatz währungsbereinigt um 11 % (-10 % zu Ist-Kursen) auf 164 Mio €. Das Geschäft in der Region profitierte im zweiten Quartal von starkem Wachstum des Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen (+15 % währungsbereinigt). Gründe hierfür waren höhere Umsätze je Behandlung, Akquisitionen und organisches Behandlungswachstum. Der Umsatz im Produktgeschäft erhöhte sich währungsbereinigt um 2 % auf 46 Mio €, hauptsächlich aufgrund von gestiegenen Absätzen von Dialysegeräten und Produkten für die Peritonealdialyse. Diese Effekte wurden teilweise ausgeglichen durch einen geringeren Umsatz mit Dialysatoren. Das operative Ergebnis lag mit 11 Mio € auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Die operative Marge lag unverändert bei 6,8 %.
Im ersten Halbjahr 2018 wuchs der Umsatz in Lateinamerika währungsbereinigt um 14 % (-7 % zu Ist-Kursen) auf 334 Mio €. Das operative Ergebnis lag bei 25 Mio €. Dies entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von 5 % (-6 % zu Ist-Kursen).
Fresenius Medical Care behandelt in der Region Lateinamerika 31.494 Patienten in 233 Kliniken (Stand Ende Juni 2018). Dies einspricht einem Anstieg der Patientenzahl um 4 % und einem Anstieg der Kliniken-Anzahl um 1 %. Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 4 %.
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal 2018 auf 84 Mio € gegenüber 95 Mio € im Vorjahreszeitraum. Der währungsbereinigte Rückgang um 6 % (-11 % zu Ist-Kursen) resultiert aus der Rückzahlung einer hochverzinslichen Anleihe und Vergabe von Schuldtiteln zu niedrigeren Zinsen sowie auf einem niedrigeren Verschuldungsgrad. Die Ertragssteuern beliefen sich im zweiten Quartal 2018 auf 262 Mio €. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 19,9 % nach 30,8 % im Vorjahresquartal. Dieser Rückgang erklärt sich hauptsächlich durch die Steuerreform in den USA und den Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement.
Gute Cash-Flow-Entwicklung
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im zweiten Quartal 2018 bei 656 Mio € (Vorjahresquartal Mittelzufluss in Höhe von 883 Mio €). Der Rückgang basiert insbesondere auf einem Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse-Erstattungssatz von Medicare und negativen Währungseffekten. Die Forderungslaufzeiten haben sich gegenüber dem ersten Quartal 2018 um 3 Tage auf 82 Tage verlängert. Der Free Cash Flow betrug 429 Mio € im zweiten Quartal 2018 nach 690 Mio € im Vorjahresquartal. Das entspricht 10,2 % des Umsatzes nach 15,4 % im zweiten Quartal 2017.
Veräußerung von Sound Physicians erfolgreich abgeschlossen
Am 28. Juni 2018 hat Fresenius Medical Care den Verkauf von Sound Inpatient Physicians an ein Investment-Konsortium um Summit Partners abgeschlossen. Im zweiten Halbjahr 2017 betrugen der Umsatz von Sound Physicians 559 Mio € und das Konzernergebnis 38 Mio €. Für den Ausblick 2018 wurde die Basis 2017 um den entsprechenden Betrag angepasst.
Abschluss der Akquisition von NxStage für zweites Halbjahr erwartet
Im August 2017 hat Fresenius Medical Care eine Vereinbarung zum Erwerb aller ausstehenden Aktien von NxStage Medical im Wege einer Verschmelzung getroffen. NxStage ist ein US-amerikanischer Anbieter von Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Das NxStage Management und eine Mehrheit der NxStage Aktionäre befürworten die Transaktion. Deutsche Kartellbehörden haben der Verschmelzung bereits zugestimmt, die US-Fusionskontrollfreigabe nach dem US-amerikanischen Hart-Scott-Rodino Act steht noch aus. Fresenius Medical Care hat das dem Unternehmen aus dem Übernahmevertrag zustehende Recht ausgeübt, die ursprünglich bis zum 7. August laufende Abschlussfrist um 90 Tage zu verlängern. Der neue Stichtag ist der 5. November 2018. Fresenius Medical Care rechnet mit dem Abschluss der Transaktion noch in 2018.
Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2018 beschäftigte Fresenius Medical Care 111.263 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 112.163 Mitarbeitern Ende Juni 2017. Der Rückgang ist auf die Veräußerungen im Versorgungsmanagement zurückzuführen.
Ausblick 2018
Fresenius Medical Care erwartet weiterhin ein Umsatzwachstum1 von währungsbereinigt 5 % bis 7 %. Das Unternehmen erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses auf vergleichbarer Basis2 von 13 bis 15 % und bereinigt2,3 von 7 bis 9%. Der Ausblick für 2018 schließt Effekte aus dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und dem Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement aus.
1 2017 bereinigt um IFRS 15 und die Beiträge von Sound Physicians im zweiten Halbjahr 20172 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt; bereinigt um die Beiträge von Sound Physicians im zweiten Halbjahr 20173 KV-Einigung, Kosten durch Naturkatastrophen, FCPA bezogene Kosten, US-Steuerreform
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals 2018 findet am heutigen Dienstag, 31. Juli 2018, um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live auf der Website von Fresenius Medical Care verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.
Eine Übersicht über die Ergebnisse des zweiten Quartals 2018 finden Sie im PDF.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat einen präklinischen Meilenstein im Bereich der regenerativen Medizin bei chronischen Nierenerkrankungen erreicht. Das Tochterunternehmen Unicyte konnte in einem zweiten präklinischen Modell nachweisen, dass die patentierten nano-extrazellulären Vesikel des Unternehmens („nEVs“) die Nierenfunktion bei chronischen Nierenerkrankungen wieder herstellen können. NEVs sind von Stammzellen abgeleitete Partikel, die den Transport von Botenstoffen zwischen den Zellen unterstützen.
Bei der Behandlung von Mäusen mit einer schnell fortschreitenden Nierenerkrankung verhinderten Unicytes nEVs die Vernarbung des Nierengewebes (Fibrose), ein typisches Symptom einer chronischen Nierenerkrankung. Insbesondere die interstitielle Fibrose (Vernarbung des Bindegewebes) sowie die tubuläre Nekrose (Schädigung der Tubuluszellen der Niere) konnten durch nEVs signifikant reduziert werden. Gleichzeitig verhinderten die nEVs die Infiltration verschiedener Zellen (Eindringen von Bindegewebszellen in die Niere). Dies führte zu einer nahezu vollständigen Wiederherstellung der Nierenfunktion. Unicyte führte die Studie zusammen mit Prof. Giovanni Camussi von der Universität Turin durch. Die Ergebnisse wurden in der wissenschaftlich anerkannten Fachzeitschrift „Frontiers of Immunology“ veröffentlicht (https://doi.org/10.3389/fimmu.2018.01639).
Die neuen Studienergebnisse decken sich mit früheren Erkenntnissen aus einem präklinischen Modell zur langsam fortschreitenden Nierenerkrankung (diabetische Nephropathie). Dieses Krankheitsbild führt häufig zu chronischem Nierenversagen. Die Ergebnisse beider Studien zeigen die Wirksamkeit und den zugrunde liegenden Wirkungsmechanismus von nEVs bei der Prävention von Nierenfibrose und dem anschließenden Fortschreiten der Nierenerkrankung. Unicyte wird die präklinische und klinische Entwicklung von nEVs zur Behandlung chronischer und akuter Nierenerkrankungen in den kommenden Jahren fortsetzen.
Dr. Olaf Schermeier, Vorstand von Fresenius Medical Care für Forschung und Entwicklung: „Wir freuen uns über die Fortschritte, die wir in den letzten 30 Monaten seit der Gründung von Unicyte mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erreicht haben. Darauf bauen wir auf. Unicyte wird das Potenzial von nEVs für die Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen, die noch nicht dialysepflichtig sind, weiter intensiv erforschen.“
Prof. Giovanni Camussi, emeritierter Professor an der Universität Turin und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Unicyte: „nEVs sind ein vielversprechender Ansatz im Bereich der regenerativen Medizin. Unser Ziel ist es, neue und bessere Behandlungsmöglichkeiten für schwer und chronisch kranke Patienten zu entwickeln. Dieser präklinische Meilenstein ist ein wichtiger Schritt, um nEVs auch im klinischen Umfeld zu testen.“
Unicyte betreibt aktuell mehrere therapeutische Programme im klinischen und präklinischen Stadium in den Bereichen Nieren- und Lebererkrankungen, Diabetes und Onkologie. Für die Programme, die sich nicht mit Nierenerkrankungen beschäftigen, sucht das Unternehmen strategische Partnerschaften.
Mit dem intravenös zu verabreichenden Atropinsulfat erweitert Fresenius Kabi sein Anästhetika und Analgetika-Portfolio in den USA.
Mit dem intravenös zu verabreichenden Glycopyrrolat erweitert Fresenius Kabi sein Anästhetika und Analgetika-Portfolio in den USA.
Fresenius Medical Care Ventures, der Venture-Capital-Fonds von Fresenius Medical Care, hat 2 Millionen US-Dollar in Vectorious Medical Technologies („Vectorious“) investiert. Das israelische Medizintechnik-Unternehmen sicherte sich in der frühen Finanzierungsrunde („Serie-B“) insgesamt mehr als 10 Millionen US-Dollar; darunter auch eine Förderung durch „Horizon 2020“, einem Programm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union.
Vectorious hat mit V-LAP den ersten Mikrocomputer für die Überwachung des Blutdrucks im linken Herzvorhof entwickelt. Die Messdaten werden drahtlos übertragen, sodass Ärzte Herzinsuffizienz-Patienten effektiver behandeln und so ein Fortschreiten der Krankheit aufhalten oder verlangsamen können. Die Serie-B-Finanzierung wird die laufenden Forschungs- und Entwicklungsprogramme von Vectorious unterstützen. Außerdem können durch die Investitionen Zulassungs- und Zertifizierungsverfahren (US-Arzneimittelbehöre FDA, CE-Kennzeichnung der Europäischen Union) beschleunigt werden.
„Israel verfügt über großes Potenzial für Innovationen in der Medizintechnik. Das belegt die bahnbrechende Technologie, die Vectorious für die Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz entwickelt hat. Diese Technologie hat uns überzeugt und deshalb investieren wir schon in dieser frühen Phase – und erstmals außerhalb der USA – in dieses Unternehmen“, sagte Florian Jehle, Geschäftsführer von Fresenius Medical Care Ventures und Senior Vice President Global R&D bei Fresenius Medical Care.
Über Fresenius Medical Care Ventures GmbH
Fresenius Medical Care Ventures wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, in Start-ups und junge Unternehmen der Gesundheitsbranche zu investieren. Die Investitionen unterstützen die Umsetzung der Unternehmensstrategie von Fresenius Medical Care und sollen dabei helfen, das Kerngeschäft der Dialyse kontinuierlich auszubauen, in angrenzende Geschäftsfelder zu expandieren und die Gesundheit aller Fresenius-Patienten zu verbessern. Fresenius Medical Care Ventures konzentriert sich auf frühe Investitionen in Innovationen außerhalb der eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Fresenius Medical Care und ergänzt damit andere Initiativen des Unternehmens. Weitere Informationen unter www.fmcv.com.
Über Vectorious Medical Technologies
Vectorious Medical Technologies hat einen implantierbaren Mikrocomputer für die tägliche, linksatriale Blutdruckmessung von Herzinsuffizienz-Patienten entwickelt. Das System basiert auf dem weltweit ersten und einzigen sensorischen Implantat seiner Art: Es ist sehr klein, batterie- und drahtlos und übermittelt zugleich sehr genaue Messwerte des Herzens. Das Unternehmen wurde 2011 im RadBioMed-Inkubator von Oren Goldshtein, Dr. Eyal Orion und Roni Weinstein gegründet. Vectorious beschäftigt 15 Mitarbeiter in Büros in Tel Aviv und in der Cleveland Clinic in den USA.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3,2 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.790 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 322.253 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert. Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
DIE IN DIESER BEKANNTMACHUNG ENTHALTENEN INFORMATIONEN SIND WEDER ZUR VERÖFFENTLICHUNG, NOCH ZUR WEITERGABE IN BZW. INNERHALB DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, AUSTRALIEN, KANADA ODER JAPAN BESTIMMT
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat heute erfolgreich eine Anleihe mit einem Gesamtvolumen von 500 Millionen Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 7 Jahren und einen Kupon in Höhe von 1,5% p.a. Der Emissionskurs beträgt 99,704% und die daraus resultierende Rendite liegt bei 1,545%.
Die Transaktion wurde vom Markt ausgezeichnet aufgenommen und war deutlich überzeichnet. Der Emissionserlös dient allgemeinen Geschäftszwecken und der Refinanzierung fällig werdender Anleihen.
Dies ist die erste Anleihe-Emission seit Fresenius Medical Care von den drei führenden Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch mit Investment-Grade-Status bewertet wird. Sie wurde unter dem kürzlich von Fresenius Medical Care aufgelegten European-Medium-Term-Note-Programm (EMTN) begeben. Das Programm bietet die Möglichkeit, Anleihen in unterschiedlichen Währungen und mit unterschiedlichen Laufzeiten am Fremdkapitalmarkt in standardisierter Form zu platzieren.
Fresenius Medical Care hat die Zulassung der Anleihe zum Handel im regulierten Markt der Luxemburger Börse beantragt.
Diese Bekanntmachung ist weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien, Kanada, Japan oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlichen Beschränkungen unterliegt. Die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere wurden und werden nicht unter den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung (U.S. Securities Act) registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika oder an oder für Rechnung oder zugunsten von US-Personen nur mit vorheriger Registrierung unter den Vorschriften des U.S. Securities Act oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen dürfen die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada oder Japan, oder an oder für Rechnung von australischen, kanadischen oder japanischen Einwohnern, nicht verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Es findet keine Registrierung der in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere gemäß dem U.S. Securities Act bzw. den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Australien, Kanada und Japan statt. In den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt kein öffentliches Angebot der Wertpapiere.
Diese Bekanntmachung dient ausschließlich Werbezwecken und stellt keinen Prospekt dar. Interessierte Anleger sollten ihre Anlageentscheidung bezüglich der in dieser Bekanntmachung erwähnten Wertpapiere ausschließlich auf Grundlage der Informationen aus einem von der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Angebot dieser Wertpapiere veröffentlichten Wertpapierprospekt treffen. Der Wertpapierprospekt ist bei der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (Else-Kröner Straße 1, 61352 Bad Homburg) kostenfrei erhältlich.
Dieses Bekanntmachung wurde auf der Grundlage erstellt, dass ein Angebot von Wertpapieren in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der die Prospektrichtlinie (2003/71/EG), in der jeweils gültigen Fassung, umgesetzt hat (jeweils ein Relevanter Mitgliedstaat), nur gemäß dem von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA erstellten Prospekt oder gemäß einer Ausnahmebestimmung unter der Prospektrichtlinie, wie in dem Relevanten Mitgliedstaat umgesetzt, vom Erfordernis einen Prospekt für das Angebot zu veröffentlichen, erfolgt. Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA hat kein Angebot von Wertpapieren unter Umständen genehmigt, unter denen eine Verpflichtung für Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA oder eine andere Person besteht, einen Prospekt oder einen Prospektnachtrag zu veröffentlichen.
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Fresenius Helios wird die praktische Ausbildung im Rahmen des weltweit ersten digitalen Medizin-Studiums übernehmen. Der neue Studiengang nach europäischem Recht startet im Wintersemester 2018/2019 am EDU College of Medicine auf Malta. Der theoretische Teil des Bachelor- und des darauf aufbauenden Master-Studiums erfolgt ausschließlich über eine Online-Plattform: Die Studierenden werden virtuell zu Lerngemeinschaften vernetzt und von Lehrenden unterrichtet. Rund ein Drittel der Ausbildungszeit entfällt auf die praktische Ausbildung, die in Krankenhäusern von Fresenius Helios in Deutschland erfolgt. Das Programm wird mit zunächst 75 Studienplätzen starten. Langfristig sollen bis zu 3.000 Plätze angeboten werden.
Fresenius Helios wird die praktische Ausbildung im Rahmen des weltweit ersten digitalen Medizin-Studiums übernehmen. Der neue Studiengang nach europäischem Recht startet im Wintersemester 2018/2019 am EDU College of Medicine auf Malta. Der theoretische Teil des Bachelor- und des darauf aufbauenden Master-Studiums erfolgt ausschließlich über eine Online-Plattform: Die Studierenden werden virtuell zu Lerngemeinschaften vernetzt und von Lehrenden unterrichtet. Rund ein Drittel der Ausbildungszeit entfällt auf die praktische Ausbildung, die in Krankenhäusern von Fresenius Helios in Deutschland erfolgt. Das Programm wird mit zunächst 75 Studienplätzen starten. Langfristig sollen bis zu 3.000 Plätze angeboten werden.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat den im April angekündigten Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatient Physicians Holdings, LLC (Sound) an ein Konsortium um Summit Partners zum 28. Juni 2018 erfolgreich abgeschlossen. Der Transaktionserlös beträgt 2,15 Mrd US-Dollar (1,85 Mrd €1).
Der Verkauf ist ein wichtiger Schritt für Fresenius Medical Care zur Fokussierung des eigenen Angebots im Versorgungsmanagement in den USA. Durch die Veräußerung realisiert das Unternehmen einen Gewinn, durch den sich das Konzernergebnis2 im Jahr 2018 um etwa 752 Mio US-Dollar3 (648 Mio €1) erhöht. Ein negativer Effekt aus der Höherbewertung der aktienbasierten Vergütung bei Sound im ersten Halbjahr, die sich aus dem Verkauf ergibt, ist hier bereits eingerechnet.
Im Ausblick für 2018 und in den mittelfristigen Zielen für 2020 von Fresenius Medical Care ist diese Transaktion nicht berücksichtigt. Der von Fresenius Medical Care für das Jahr 2018 erwartete Umsatz reduziert sich durch den anteiligen Wegfall der Umsatz- und Ergebnisbeiträge von Sound um währungsbereinigt rund 650 Mio €, das erwartete Konzernergebnis2 um währungsbereinigt etwa 40 Mio €. Die für das Jahr 2018 erwarteten Wachstumsraten für Umsatz und Konzernergebnis sollen auf vergleichbarer Vorjahresbasis4 erreicht werden.
1 EUR/USD 1,16
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Basierend auf der aktuellsten dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Informationen
4 Auf pro-forma Basis hat Sound im zweiten Halbjahr 2017 einen Umsatz von rund 560 Mio € und ein Konzernergebnis in Höhe von rund 40 Mio € erzielt
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Kabi erweitert die Produktions- und Logistikkapazitäten am Standort Runcorn, England. Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Produkten für die stationäre und ambulante Patientenversorgung. Als erster Schritt wird bis Anfang 2019 ein neues Distributionszentrum entstehen. Anschließend wird das Unternehmen bis 2020 ein zweites Compounding-Zentrum für parenterale Medikamente errichten. Insgesamt wird Fresenius Kabi über 9 Millionen Euro in die Erweiterung investieren.