Fresenius Kabi erweitert die Produktions- und Logistikkapazitäten am Standort Runcorn, England. Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Produkten für die stationäre und ambulante Patientenversorgung. Als erster Schritt wird bis Anfang 2019 ein neues Distributionszentrum entstehen. Anschließend wird das Unternehmen bis 2020 ein zweites Compounding-Zentrum für parenterale Medikamente errichten. Insgesamt wird Fresenius Kabi über 9 Millionen Euro in die Erweiterung investieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, und das US-amerikanische Medizinunternehmen Humacyte, Inc. haben eine strategische, globale Partnerschaft und eine Beteiligung über 150 Mio. US-Dollar an Humacyte vereinbart. Damit soll das von Humacyte entwickelte menschliche azelluläre Blutgefäß HUMACYL® einer möglichst großen Zahl von Patienten weltweit zugänglich gemacht werden. HUMACYL wird derzeit für den Einsatz als vaskulärer Gefäßzugang bei Hämodialyse-Patienten getestet und könnte sich als wirksamer erweisen als herkömmliche synthetische Transplantate und Fisteln.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält Fresenius Medical Care nach Zulassung die weltweiten Exklusivrechte zur Vermarktung von HUMACYL. Zudem erwirbt Fresenius Medical Care für 150 Mio. US-Dollar eine 19-prozentige Beteiligung an Humacyte. Die Investition ermöglicht Fresenius Medical Care, nach der Produktzulassung bedeutende klinische Innovationen in Form von Humacytes biotechnologisch hergestellten menschlichen azellulären Gefäßen Patienten mit chronischem Nierenversagen weltweit zur Verfügung zu stellen. Die Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich des Ablaufs oder der Beendigung der Wartefrist gemäß dem Hart-Scott-Rodino Antitrust Improvements Act und wird voraussichtlich im Juli 2018 abgeschlossen.
„Die Partnerschaft mit Humacyte bietet uns die Möglichkeit, Dialysepatienten künftig einen effektiveren und sichereren Gefäßzugang anzubieten, einschließlich einer kürzeren Kontaktzeit des Katheters“, so Dr. Franklin Maddux, Chief Medical Officer von Fresenius Medical Care Nordamerika. „Indem wir unseren Patienten diese innovative Technologie weltweit zugänglich machen, verschaffen wir sowohl den Patienten als auch den Gesundheitssystemen erhebliche Vorteile. Denn wir erwarten weniger Komplikationen, Infektionen und Eingriffe als bei synthetischen Transplantaten. Das schont die Patienten und in der Folge auch die Budgets der Gesundheitssysteme.“
Für den zur Dialysebehandlung notwendigen Gefäßzugang werden derzeit noch Fisteln, Transplantate und zentralvenöse Katheter verwendet. Alle drei Optionen bringen Nachteile mit sich. Die Hälfte der Fisteln versagt und reift bei Patienten nicht. In der Zwischenzeit benötigen viele Patienten einen zentralen Venenkatheter, was das Infektionsrisiko deutlich erhöht. Humacyte hat daher HUMACYL entwickelt, ein neuartiges, auf menschlichem Gewebe basierendes Prüfpräparat für Hämodialyse-Patienten. Im Vergleich zu einer arteriovenösen Fistel kann HUMACYL innerhalb von Wochen für den Einsatz in der Hämodialyse zur Verfügung stehen und eine insgesamt höhere Reifezeit aufweisen. Es kann auch eine länger haltbare biologische Alternative zu synthetischen Transplantaten bieten.
„Dies ist ein Meilenstein für Humacyte. Wir haben nun den stärksten Partner, um unser Produkt für mehr Patienten weltweit verfügbar zu machen“, so Carrie Cox, Vorstandsvorsitzende von Humacyte. „Durch die Partnerschaft können wir das Potenzial von HUMACYL in der regenerativen Medizin weiter ausloten und unsere vielversprechende Produktpipeline fortentwickeln.“
Das biotechnologisch hergestellte Blutgefäß HUMACYL befindet sich derzeit in den USA und Europa in Phase-III-Zulassungsstudien. Humacyte plant, nach deren Abschluss in beiden Regionen die Zulassung zu beantragen.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Gut ein Jahr nach Abschluss der Übernahme des spanischen Krankenhausbetreibers Quirónsalud sieht Fresenius Helios gute Chancen für weiteres internationales Wachstum. Auf einem Kapitalmarkttag in Berlin erläutert Fresenius heute Investoren und Analysten die Fortschritte in der Zusammenarbeit von Helios Deutschland mit Quirónsalud, die in vielen Bereichen neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet.
Fresenius Helios bestätigt das Ziel, mittelfristig Synergien von jährlich 50 Mio € zu erreichen. Durch die Zusammenarbeit im Einkauf und bei Labordienstleistungen werden bereits im laufenden Geschäftsjahr 2018 Kostenvorteile realisiert, die mittelfristig auf rund 30 Mio € jährlich anwachsen sollen. Zudem sollen sich Umsatzsynergien von jährlich rund 20 Mio € unter anderem aus dem Wissenstransfer in der Medizin, bei neuen Modellen der Patientenversorgung sowie der Digitalisierung ergeben.
Quirónsalud hat bereits begonnen, das von Helios Deutschland entwickelte System zur Messung und Auswertung medizinischer Qualitätsdaten zu übernehmen. Helios Deutschland veröffentlicht die Behandlungsdaten in den wichtigsten und häufigsten medizinischen Indikationen regelmäßig für jedes eigene Krankenhaus im direkten Vergleich mit dem vom Statistischen Bundesamt ermittelten Bundesdurchschnitt. Dies stärkt die Transparenz und fördert den Qualitätswettbewerb der einzelnen Kliniken. Einen Großteil dieser Qualitätsindikatoren hat Quirónsalud bereits eingeführt. Des Weiteren hat Quirónsalud mit den ersten „Peer Reviews“ begonnen. Das sind kollegiale, gegenseitige Beratungen der für die Behandlungsqualität in den einzelnen Krankenhäusern verantwortlichen Mediziner. Diese Beratungen führten bei Helios Deutschland zu deutlichen Qualitätssteigerungen.
Wissenstransfer auch in der Digitalisierung: Quirónsalud bringt hier vor allem Know-how bei patientenorientierten Anwendungen ein. Dazu gehört etwa die Entwicklung von Apps. Helios Deutschland wiederum hat besondere Stärken in IT-Prozessen.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud bündeln über Ländergrenzen hinweg ihre Kräfte, tauschen Erfahrungen und Wissen aus. Das kommt unseren Patienten zugute – in Spanien wie in Deutschland. Und es schafft Schritt für Schritt die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine weitere Internationalisierung unseres Krankenhausgeschäfts. Die klare Ausrichtung am Wohl des Patienten ist und bleibt der Motor unseres Unternehmenserfolgs. Überall dort, wo wir durch eine engere Zusammenarbeit unserer Unternehmensbereiche noch mehr für unsere Patienten erreichen können, werden wir diese Möglichkeit auch nutzen.“
Profitieren will Fresenius Helios zudem aus der Kombination der Erfahrungen aus den sehr unterschiedlichen Gesundheitssystemen Spaniens und Deutschlands. So zeigt das spanische Gesundheitssystem etwa bei den Versorgungsmodellen ein höheres Maß an Flexibilität. Beispiel Madrid: Hier hat Quirónsalud für einen zugeordneten Teil der Einwohner einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten und erhält für diese eine pauschale Vergütung. Zugeordnete Patienten behalten trotzdem die freie Wahl des Krankenhauses. Wesentliches Auswahlkriterium für die Patienten ist die erbrachte medizinische Qualität. Die Behandlungskosten hat das Krankenhaus zu tragen, dem der Patient ursprünglich zugeordnet war. Durch diesen erhöhten Wettbewerb werden entscheidende Faktoren wie medizinische Qualität, Service und kurze Wartezeiten – allesamt Kernkompetenzen von Quirónsalud – im Sinne des Patienten kontinuierlich verbessert.
Auch mit Blick auf die Trennung in stationären und ambulanten Gesundheitssektor kann Fresenius Helios nun auf Erfahrungen mit zwei unterschiedlichen Systemen zurückgreifen. Während beide Sektoren in Deutschland strikt getrennt sind, gibt es diese Aufteilung in Spanien nicht. Viele Behandlungen oder Teile der Nachsorge, die in Deutschland stationär vorgenommen werden, finden in Spanien ambulant statt – mit teils deutlich verkürzten Krankenhausaufenthalten.
Dr. Francesco de Meo, im Vorstand von Fresenius verantwortlich für Fresenius Helios, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud sind führend in ihren Heimatmärkten mit jeweils unterschiedlichen Vergütungssystemen, Versorgungsmodellen und Krankenversicherungsstrukturen. Dadurch haben beide ihre ganz eigenen Stärken entwickelt, die sich hervorragend ergänzen und die wir wechselseitig nutzen können. Wir versprechen uns davon mehr medizinische Qualität, mehr Effizienz und mehr Nähe zum Patienten. Und wir bauen uns eine gemeinsame Wissens- und Erfahrungsbasis auf, die uns künftig bei der Erschließung neuer Märkte helfen wird.“
Auch die Zusammenarbeit mit Fresenius Vamed wird weiter vertieft. Dies gilt etwa im Einkauf, wo Fresenius Helios bei bestimmten Produkten gemeinsam mit Fresenius Vamed auftritt. Zudem erbringt Fresenius Vamed, ähnlich wie für Helios Deutschland, auch für Quirónsalud in Spanien technische Dienstleistungen und rüstet Krankenhäuser mit Medizintechnik aus.
In Deutschland wollen Fresenius Helios und Fresenius Vamed ihr Know-how im Krankenhausbau zusammenführen und so die Kompetenzen im Bau und Projektmanagement bündeln.
Beide Unternehmensbereiche haben zudem vor wenigen Tagen vereinbart, dass das stationäre Reha-Geschäft in Deutschland zum 1. Juli 2018 von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen wird. Damit schärft Fresenius Helios sein Wachstumsprofil und konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.
Webcast zur Veranstaltung:
Der Fresenius Helios-Kapitalmarkttag wird als Webcast im Internet übertragen unter: www.fresenius.de/investoren-aktuelles.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Gut ein Jahr nach Abschluss der Übernahme des spanischen Krankenhausbetreibers Quirónsalud sieht Fresenius Helios gute Chancen für weiteres internationales Wachstum. Auf einem Kapitalmarkttag in Berlin erläutert Fresenius heute Investoren und Analysten die Fortschritte in der Zusammenarbeit von Helios Deutschland mit Quirónsalud, die in vielen Bereichen neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet.
Fresenius Helios bestätigt das Ziel, mittelfristig Synergien von jährlich 50 Mio € zu erreichen. Durch die Zusammenarbeit im Einkauf und bei Labordienstleistungen werden bereits im laufenden Geschäftsjahr 2018 Kostenvorteile realisiert, die mittelfristig auf rund 30 Mio € jährlich anwachsen sollen. Zudem sollen sich Umsatzsynergien von jährlich rund 20 Mio € unter anderem aus dem Wissenstransfer in der Medizin, bei neuen Modellen der Patientenversorgung sowie der Digitalisierung ergeben.
Quirónsalud hat bereits begonnen, das von Helios Deutschland entwickelte System zur Messung und Auswertung medizinischer Qualitätsdaten zu übernehmen. Helios Deutschland veröffentlicht die Behandlungsdaten in den wichtigsten und häufigsten medizinischen Indikationen regelmäßig für jedes eigene Krankenhaus im direkten Vergleich mit dem vom Statistischen Bundesamt ermittelten Bundesdurchschnitt. Dies stärkt die Transparenz und fördert den Qualitätswettbewerb der einzelnen Kliniken. Einen Großteil dieser Qualitätsindikatoren hat Quirónsalud bereits eingeführt. Des Weiteren hat Quirónsalud mit den ersten „Peer Reviews“ begonnen. Das sind kollegiale, gegenseitige Beratungen der für die Behandlungsqualität in den einzelnen Krankenhäusern verantwortlichen Mediziner. Diese Beratungen führten bei Helios Deutschland zu deutlichen Qualitätssteigerungen.
Wissenstransfer auch in der Digitalisierung: Quirónsalud bringt hier vor allem Know-how bei patientenorientierten Anwendungen ein. Dazu gehört etwa die Entwicklung von Apps. Helios Deutschland wiederum hat besondere Stärken in IT-Prozessen.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud bündeln über Ländergrenzen hinweg ihre Kräfte, tauschen Erfahrungen und Wissen aus. Das kommt unseren Patienten zugute – in Spanien wie in Deutschland. Und es schafft Schritt für Schritt die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine weitere Internationalisierung unseres Krankenhausgeschäfts. Die klare Ausrichtung am Wohl des Patienten ist und bleibt der Motor unseres Unternehmenserfolgs. Überall dort, wo wir durch eine engere Zusammenarbeit unserer Unternehmensbereiche noch mehr für unsere Patienten erreichen können, werden wir diese Möglichkeit auch nutzen.“
Profitieren will Fresenius Helios zudem aus der Kombination der Erfahrungen aus den sehr unterschiedlichen Gesundheitssystemen Spaniens und Deutschlands. So zeigt das spanische Gesundheitssystem etwa bei den Versorgungsmodellen ein höheres Maß an Flexibilität. Beispiel Madrid: Hier hat Quirónsalud für einen Teil der Einwohner einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten und erhält für diese eine pauschale Vergütung. Zugeordnete Patienten behalten trotzdem die freie Wahl des Krankenhauses. Wesentliches Auswahlkriterium für die Patienten ist die erbrachte medizinische Qualität. Die Behandlungskosten hat das Krankenhaus zu tragen, dem der Patient ursprünglich zugeordnet war. Durch diesen erhöhten Wettbewerb werden entscheidende Faktoren wie medizinische Qualität, Service und kurze Wartezeiten – allesamt Kernkompetenzen von Quirónsalud – im Sinne des Patienten kontinuierlich verbessert.
Auch mit Blick auf die Trennung in stationären und ambulanten Gesundheitssektor kann Fresenius Helios nun auf Erfahrungen mit zwei unterschiedlichen Systemen zurückgreifen. Während beide Sektoren in Deutschland strikt getrennt sind, gibt es diese Aufteilung in Spanien nicht. Viele Behandlungen oder Teile der Nachsorge, die in Deutschland stationär vorgenommen werden, finden in Spanien ambulant statt – mit teils deutlich verkürzten Krankenhausaufenthalten.
Dr. Francesco de Meo, im Vorstand von Fresenius verantwortlich für Fresenius Helios, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud sind führend in ihren Heimatmärkten mit jeweils unterschiedlichen Vergütungssystemen, Versorgungsmodellen und Krankenversicherungsstrukturen. Dadurch haben beide ihre ganz eigenen Stärken entwickelt, die sich hervorragend ergänzen und die wir wechselseitig nutzen können. Wir versprechen uns davon mehr medizinische Qualität, mehr Effizienz und mehr Nähe zum Patienten. Und wir bauen uns eine gemeinsame Wissens- und Erfahrungsbasis auf, die uns künftig bei der Erschließung neuer Märkte helfen wird.“
Auch die Zusammenarbeit mit Fresenius Vamed wird weiter vertieft. Dies gilt etwa im Einkauf, wo Fresenius Helios bei bestimmten Produkten gemeinsam mit Fresenius Vamed auftritt. Zudem erbringt Fresenius Vamed, ähnlich wie für Helios Deutschland, auch für Quirónsalud in Spanien technische Dienstleistungen und rüstet Krankenhäuser mit Medizintechnik aus.
In Deutschland wollen Fresenius Helios und Fresenius Vamed ihr Know-how im Krankenhausbau zusammenführen und so die Kompetenzen im Bau und Projektmanagement bündeln.
Beide Unternehmensbereiche haben zudem vor wenigen Tagen vereinbart, dass das stationäre Reha-Geschäft in Deutschland zum 1. Juli 2018 von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen wird. Damit schärft Fresenius Helios sein Wachstumsprofil und konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.
Webcast zur Veranstaltung:
Der Fresenius Helios-Kapitalmarkttag wird als Webcast im Internet übertragen unter: www.fresenius.de/investoren-aktuelles.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius ordnet das stationäre Reha-Geschäft im Konzern neu und schafft damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum von Fresenius Helios und Fresenius Vamed. Zum 1. Juli 2018 werden 38 Gesundheitseinrichtungen und 13 Service-Gesellschaften in Deutschland mit Schwerpunkt auf stationärer Rehabilitation und Pflege von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen. Damit stärkt Fresenius Vamed seine Position als ein führender Anbieter der Post-Akutversorgung in Europa. Fresenius Helios konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.
Das Transaktionsvolumen beträgt 485 Mio €, inklusive der Übernahme von Netto-Finanzverbindlichkeiten von 15 Mio €. Die Finanzierung erfolgt konzernintern. Das zu übertragende stationäre Reha-Geschäft wird im Jahr 2018 voraussichtlich einen Umsatz von rund 460 Mio € und einen EBIT von rund 37 Mio € erzielen.
Im Zuge der Transaktion übernimmt Fresenius Vamed auch die rund 7.700 Mitarbeiter dieses Bereichs.
Mit Blick auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen werden die beiden Unternehmensbereiche ihre in Deutschland und Spanien bereits erfolgreich erprobte Kooperation weiter intensivieren.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die Reha ist und bleibt für Fresenius ein wichtiger Teil der Behandlung unserer Patienten. Unsere große Kompetenz auf diesem Gebiet bündeln wir nun bei Fresenius Vamed und schaffen so die Plattform für weiteres internationales Wachstum. Gleichzeitig schärfen wir das Wachstumsprofil von Fresenius Helios mit einer noch klareren Ausrichtung auf die Akutversorgung von Patienten. Und darüber hinaus ebnen wir den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit beider Unternehmensbereiche zum Wohle unserer Patienten.“
Fresenius Vamed ist bereits heute ein führender Reha-Anbieter in Österreich, der Schweiz und Tschechien und ist seit 2017 auch in Großbritannien in diesem Bereich aktiv. Künftig verfügt Fresenius Vamed über insgesamt 63 stationäre Gesundheitseinrichtungen in fünf europäischen Märkten.
Fresenius Helios bleibt auch nach der Übertragung des stationären Reha-Geschäfts auf Fresenius Vamed der größte private Krankenhausbetreiber Europas mit insgesamt 137 Krankenhäusern und rund 100.000 Mitarbeitern in Deutschland und Spanien. Zum strategischen Fokus gehören auch weiterhin neben Akut-Kliniken die akut-nahe ambulante Versorgung inklusive Prävention sowie die nicht-stationäre Nachsorge.
Infolge der Übertragung passt Fresenius den Ausblick für Fresenius Helios und Fresenius Vamed für das laufende Geschäftsjahr an. Fresenius Helios erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 5 bis 8 % (zuvor 7 bis 10 %). Der Ausblick für das organische Umsatzwachstum von 3 bis 6 % wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 32 bis 37 %1 (zuvor 5 bis 10 %). Der Ausblick für das organische Umsatzwachstum von 5 bis 10 % wird bestätigt.
Die Transaktion hat im laufenden Geschäftsjahr keine wesentlichen Effekte auf die Kennzahlen des Fresenius-Konzerns. Entsprechend wird der Ausblick2 bestätigt. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %3 steigen, das Konzernergebnis4,5 währungsbereinigt um 6 bis 9 %. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis4,6 währungsbereinigt um rund 10 bis 13 % steigen.
1 Erwarteter EBIT des stationären Reha-Geschäfts im 2. HJ 2018: ~20 Mio € 2 Ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen 3 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) 4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 5 Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018) 6 Basis 2017: 1.859 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius ordnet das stationäre Reha-Geschäft im Konzern neu und schafft damit die Voraussetzungen für weiteres Wachstum von Fresenius Helios und Fresenius Vamed. Zum 1. Juli 2018 werden 38 Gesundheitseinrichtungen und 13 Service-Gesellschaften in Deutschland mit Schwerpunkt auf stationärer Rehabilitation und Pflege von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen. Damit stärkt Fresenius Vamed seine Position als ein führender Anbieter der Post-Akutversorgung in Europa. Fresenius Helios konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.
Das Transaktionsvolumen beträgt 485 Mio €, inklusive der Übernahme von Netto-Finanzverbindlichkeiten von 15 Mio €. Die Finanzierung erfolgt konzernintern. Das zu übertragende stationäre Reha-Geschäft wird im Jahr 2018 voraussichtlich einen Umsatz von rund 460 Mio € und einen EBIT von rund 37 Mio € erzielen.
Im Zuge der Transaktion übernimmt Fresenius Vamed auch die rund 7.700 Mitarbeiter dieses Bereichs.
Mit Blick auf ihre jeweiligen Kernkompetenzen werden die beiden Unternehmensbereiche ihre in Deutschland und Spanien bereits erfolgreich erprobte Kooperation weiter intensivieren.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die Reha ist und bleibt für Fresenius ein wichtiger Teil der Behandlung unserer Patienten. Unsere große Kompetenz auf diesem Gebiet bündeln wir nun bei Fresenius Vamed und schaffen so die Plattform für weiteres internationales Wachstum. Gleichzeitig schärfen wir das Wachstumsprofil von Fresenius Helios mit einer noch klareren Ausrichtung auf die Akutversorgung von Patienten. Und darüber hinaus ebnen wir den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit beider Unternehmensbereiche zum Wohle unserer Patienten.“
Fresenius Vamed ist bereits heute ein führender Reha-Anbieter in Österreich, der Schweiz und Tschechien und ist seit 2017 auch in Großbritannien in diesem Bereich aktiv. Künftig verfügt Fresenius Vamed über insgesamt 63 stationäre Gesundheitseinrichtungen in fünf europäischen Märkten.
Fresenius Helios bleibt auch nach der Übertragung des stationären Reha-Geschäfts auf Fresenius Vamed der größte private Krankenhausbetreiber Europas mit insgesamt 137 Krankenhäusern und rund 100.000 Mitarbeitern in Deutschland und Spanien. Zum strategischen Fokus gehören auch weiterhin neben Akut-Kliniken die akut-nahe ambulante Versorgung inklusive Prävention sowie die nicht-stationäre Nachsorge.
Infolge der Übertragung passt Fresenius den Ausblick für Fresenius Helios und Fresenius Vamed für das laufende Geschäftsjahr an. Fresenius Helios erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 5 bis 8 % (zuvor 7 bis 10 %). Der Ausblick für das organische Umsatzwachstum von 3 bis 6 % wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 32 bis 37 %1 (zuvor 5 bis 10 %). Der Ausblick für das organische Umsatzwachstum von 5 bis 10 % wird bestätigt.
Die Transaktion hat im laufenden Geschäftsjahr keine wesentlichen Effekte auf die Kennzahlen des Fresenius-Konzerns. Entsprechend wird der Ausblick2 bestätigt. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %3 steigen, das Konzernergebnis4,5 währungsbereinigt um 6 bis 9 %. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis4,6 währungsbereinigt um rund 10 bis 13 % steigen.
1 Erwarteter EBIT des stationären Reha-Geschäfts im 2. HJ 2018: ~20 Mio €
2 Ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen
3 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care)
4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
5 Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
6 Basis 2017: 1.859 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Der Gesundheitskonzern Fresenius ist weiter auf Wachstumskurs. Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, bekräftigte auf der heutigen Hauptversammlung in Frankfurt am Main den Ausblick für 2018. Der Umsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 Prozent und das Konzernergebnis1,2, um 6 bis 9 Prozent steigen. Bereinigt um die Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um ~10 bis 13 Prozent steigen.
„Fresenius ist seit vielen Jahren sehr erfolgreich. Fresenius wird auch in den kommenden Jahren sehr erfolgreich sein“, so Sturm in seiner Rede vor den Aktionären. „Unser Einstieg in den Bereich Biosimilars. Der Ausbau des Bereichs Heimdialyse. Die Internationalisierung von Fresenius Helios. Auch unsere gewaltigen Investitionen in noch mehr Qualität und Effizienz in unserer Fertigung. Das alles sind Beispiele, wie wir heute daran arbeiten, auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Das dynamische Wachstum von Fresenius geht weiter.“
Mit einer Mehrheit von 89,2 Prozent stimmten die Aktionäre dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats zu, die Dividende zum 25. Mal in Folge zu erhöhen. Die Aktionäre erhalten 0,75 Euro pro Stammaktie. Dies entspricht einer Erhöhung um 21 Prozent.
Ebenfalls beschlossen die Aktionäre mit einer Mehrheit von 94,3 Prozent ein neues Genehmigtes Kapital I in Höhe von 125 Millionen Euro. Die Aktionäre beschlossen weiterhin neue Ermächtigungen zur Ausgabe von Options- und Wandelschuld-verschreibun¬gen und zum Erwerb eigener Aktien sowie den Einsatz von Eigenkapitalderivaten zu diesem Zweck. Außerdem billigten die Aktionäre das geänderte Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder der persönlich haftenden Gesellschafterin.
Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit Mehrheiten von 97,5 bzw. 89,0 Prozent für das Jahr 2017 entlastet.
Bei der ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA waren 73 Prozent des Stammkapitals vertreten.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)
2 inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, rechnet auch künftig mit kräftigem Wachstum. Auf der heutigen Hauptversammlung erläuterte der Vorstandsvorsitzende Rice Powell die Wachstumsstrategie des Unternehmens für die kommenden Jahre: „Wir werden auch in Zukunft unser Geschäft mit Dienstleistungen und Produkten für die Dialyse ausbauen und weiter wachsen“, so Powell in seiner Rede vor den Aktionären. „Grundlage dafür sind unser internationales Netz aus Dialysezentren, unser umfassendes Wissen rund um die Dialyse und die Fokussierung unseres Portfolios im Versorgungsmanagement. Damit können wir aktuellen und zukünftigen Veränderungen in Gesundheitssystemen Rechnung tragen. Mehr noch: Wir können Gesundheitssysteme aktiv mitgestalten! Das hilft unseren Patienten, weil wir sie ganzheitlich versorgen können. Das Wohl unserer Patienten wiederum ist die Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolgs.“
Mit einer großen Mehrheit von 88,27 Prozent stimmten die Aktionäre der 21. Dividendenerhöhung in Folge zu. Die Dividende steigt damit um 10 Prozent von 0,96 Euro auf 1,06 Euro je Aktie. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit Mehrheiten von 99,23 bzw. 95,46 Prozent entlastet.
Auf der Hauptversammlung waren 80,46 Prozent des Grundkapitals vertreten.
Dr. Gerd Krick, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, teilte mit, dass er sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied mit dem Ende der diesjährigen Hauptversammlung niederlegt. Dem Aufsichtsrat der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Fresenius Medical Care Management AG, wird Dr. Gerd Krick weiterhin angehören.
Dr. Gerd Krick war nach Gründung des Unternehmens im Jahr 1996 zunächst Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care und legte in dieser Funktion den Grundstein für den weltweiten Erfolg des Unternehmens. Zwei Jahre später, im Jahr 1998, übernahm er den Vorsitz des Aufsichtsrats von Fresenius Medical Care. Aufsichtsrat und Vorstand danken Dr. Gerd Krick für seine bisher geleistete wertvolle Arbeit und seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Unternehmens.
Der Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA hat Dr. Dieter Schenk, bisher stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Ein neues Mitglied des Aufsichtsrats wird bestellt und der nächsten ordentlichen Hautversammlung, die voraussichtlich am 16. Mai 2019 stattfindet, zur Wahl vorgeschlagen.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat heute Richtfest für das neue Bürogebäude zur Erweiterung der Konzernzentrale in Bad Homburg gefeiert. Angesichts der stetig steigenden Zahl an Mitarbeitern wird auf dem Gelände an der Else-Kröner-Straße bis zum Jahr 2019 ein Neubau mit rund 600 Arbeitsplätzen entstehen. Das Richtfest fand im Beisein zahlreicher Mitarbeiter sowie von Vertretern aus Politik und Wirtschaft statt.
Der „EK3“ genannte fünfgeschossige Neubau in L-Form wird neben rund 600 modernen Büroarbeitsplätzen auch Konferenzräume, ein weiteres Betriebsrestaurant und eine Tiefgarage bieten. In dem nun fertiggestellten Rohbau sind 2.000 LKW-Ladungen Beton und 2.000 Tonnen Stahl verbaut. Für die Baustelle wurden rund 11.000 Kubikmeter Erde ausgehoben. Das fertige Gebäude wird ein Volumen von über 100.000 Kubikmetern haben, was 175 Einfamilienhäusern entspricht.
Rachel Empey, Finanzvorstand von Fresenius, betonte in ihrer Rede den Zusammenhang zwischen Raumgestaltung und Zusammenarbeit: „Ich hoffe, dass wir alle den Platz hier in der EK3 nutzen werden, um künftig gut – und noch besser – zusammenzuarbeiten. Es ist wichtig, dass wir insgesamt als Fresenius-Gruppe eng vernetzt sind. Fresenius verfügt über ein unglaubliches Wissen. Innerhalb der Gruppe müssen wir dieses Wissen teilen und sichtbar machen, um auch in Zukunft so zu wachsen, wie wir es im Moment tun. Dann können wir auch noch ein paar weitere Gebäude hier in Bad Homburg einweihen.“
Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes sagte: „Wir gratulieren Fresenius zu einem zügigen und reibungslosen Bauablauf. Die Bad Homburger Bürger verfolgen die Erweiterung der Konzernzentrale mit großem Interesse. Fresenius ist ein bedeutender Arbeitgeber, führend in seiner Branche und ein Unternehmen, das die Gesundheit der Bevölkerung in unserer Stadt mit vielen eigenen Aktivitäten fördert. Wir wünschen dem Bauherrn und den Beteiligten weiterhin alles Gute beim Bauvorhaben.“
Insgesamt wird Fresenius rund 70 Millionen Euro in den Ausbau der Konzernzentrale investieren. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Bad Homburg rund 3.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 300 weitere im benachbarten Oberursel.
1. Quartal 2018:
- Umsatz: 8,1 Mrd € (-1 %, +7 % währungsbereinigt1)
- EBIT2: 1.054 Mio € (-13 %, -5 % währungsbereinigt)
- EBIT2: 1.089 Mio € (-10 %, -2 % währungsbereinigt) (exklusive Biosimilars-Geschäft)
- Konzernergebnis2,3: 450 Mio € (-2 %, +7 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2,3: 476 Mio € (+4 %, +12 % währungsbereinigt) (exklusive Biosimilars-Geschäft)
1 Wachstumsraten adjustiert um IFRS 15 Einführung (Aufsatzbasis Q1/17: 8.223 Mio €)2 Vor Sondereinflüssen (d.h., a) Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion b) Neubewertung der aktienbasierten Vergütung bei Sound Physicians durch dessen angekündigten Verkauf)3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Wir sind mit viel Schwung ins Jahr gestartet. Alle Unternehmensbereiche und alle Regionen haben ihre Geschäfte erfolgreich ausgebaut. Das belegen die deutlichen organischen Zuwächse, die wir im ersten Quartal erreicht haben. Dabei sticht erneut Fresenius Kabi heraus, das sich in allen Regionen und Produktbereichen prächtig entwickelt. Das sind beste Voraussetzungen, unsere ambitionierten Wachstumsziele und damit ein weiteres Rekordjahr zu erreichen.“
Fresenius kündigt Übernahmevereinbarung mit Akorn
Fresenius hat am 22. April 2018 beschlossen, die Übernahmevereinbarung mit Akorn zu kündigen, weil Akorn mehrere Vollzugsvoraussetzungen nicht erfüllt hat. Der Entscheidung liegen unter anderen schwerwiegende Verstöße gegen Vorgaben der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) zur Datenintegrität bei Akorn zugrunde, die während der von Fresenius eingeleiteten, unabhängigen Untersuchung gefunden wurden. Fresenius hat Akorn angeboten, diese Entscheidung aufzuschieben, um Akorn weitere Gelegenheit zu geben, die eigene Prüfung abzuschließen und Fresenius zusätzliche relevante Informationen bereitzustellen. Akorn hat dieses Angebot abgelehnt.
Akorn widerspricht der Position von Fresenius und hat eine entsprechende Klage bei Gericht eingereicht. Fresenius hat am 30. April, 2018 eine Gegenklage eingereicht.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Wir verfolgen weiter das strategische Ziel, unser Angebot an flüssigen Generika in Nordamerika gezielt zu verbreitern. Denn dieses Ziel war richtig und bleibt richtig. Die weiterhin starke Entwicklung von Fresenius Kabi in Nordamerika bietet dafür eine hervorragende Ausgangsposition.“
Konzernausblick1 für 2018 bestätigt
Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen.
Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.
7 % währungsbereinigter Umsatzanstieg7
Der Konzernumsatz sank um 1 %7 (stieg währungsbereinigt um 7 %7) auf 8.121 Mio € (1. Quartal 2017: 8.362 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen 3 % zum Umsatzanstieg bei. Das Umsatzwachstum war aufgrund des erwarteten Rückgangs im Apothekengeschäft des Versorgungsmanagements bei Fresenius Medical Care in Nordamerika belaset. Das Vorjahresquartal war durch einen Einmaleffekt positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen bei Fresenius Medical Care („VA-Nachzahlung“) im 1. Quartal 2017 100 Mio € zum währungsbereinigten Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 8 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro.
1 Ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen2 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care)3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars - Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)5 Basis 2017: 1.859 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)6 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln7 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis Q1/17: 8.223 Mio €)
Konzernumsatz nach Regionen:


7 % Konzernergebnisanstieg1,2 zu konstanten Wechselkursen
Der Konzern-EBITDA2 fiel um 10 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 1.403 Mio € (1. Quartal 2017: 1.560 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 13 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 1.054 Mio € (1. Quartal 2017: 1.216 Mio €). Das Vorjahresquartal war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die VA-Nachzahlung 99 Mio € bzw. 10%-Punkte zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im 1. Quartal 2017 bei. Die EBIT-Marge2 betrug 13,0 % (12,7 % vor IFRS 15; 1. Quartal 2017: 14,5 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 10% (währungsbereinigt: -2%) auf 1.089 Mio €. Der Konzern-EBIT2 vor der VA-Nachzahlung und exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 6%.
Das Zinsergebnis2 lag bei -146 Mio € (1. Quartal 2017: -157 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie Einsparungen aus Refinanzierungen zurückzuführen.
Die verminderte Konzern-Steuerquote2 von 21,0 % (1. Quartal 2017: 29,1 %) ist im Wesentlichen auf die US-Steuerreform, sowie auf einen steuerlichen Einmaleffekt bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 267 Mio € (1. Quartal 2017: 294 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2 verringerte sich um 2 % (stieg währungsbereinigt um 7 %) auf 450 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 fiel um 2 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 0,81 € (1. Quartal 2017: 0,83 €).
Das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 4 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 476 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,86 € (1. Quartal 2017: 0,83 €).
Das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen fiel um 4 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 440 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen fiel um 5 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 0,79 € (1. Quartal 2017: 0,83 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 380 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2017: 328 Mio €). Dies entspricht 4,7 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.
Das Akquisitionsvolumen betrug 192 Mio € (1. Quartal 2017: 6.083 Mio €). Das Vorjahresquartal beinhaltet die Akquisition von Quirónsalud.
Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow fiel um 50 % auf 236 Mio € (1. Quartal 2017: 476 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 2,9 % (1. Quartal 2017: 5,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika. Neben der erhaltenen VA-Nachzahlung von ~200 Mio € im Vorjahresquartal wirkte sich die Saisonalität in der Rechnungsstellung belastend aus. Fresenius Medical Care erwartet, dass dieser Effekt keinen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2018 haben wird.
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden fiel auf -155 Mio € (1. Quartal 2017: 148 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -389 Mio € (1. Quartal 2017: -5.393 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 53.502 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 13.409 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte fielen um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 40.093 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 22.020 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,2 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1% (währungsbereinigt: 2 %) auf 19.200 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 17.716 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €).
Der Verschuldungsgrad lag zum 31. März 2018 bei 2,981,2 (31. Dezember 2017: 2,841,2).
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen, exklusive Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen2 Vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. März 2018 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 1 % auf 275.674 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2017: 273.249).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2018 behandelte Fresenius Medical Care 322.253 Patienten in 3.790 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.


- Wachstumsraten im 1. Quartal 2018 beeinflusst durch starke negative Währungseffekte und Einmaleffekt im Vorjahr
- Wachstumsziel 2018 für das berichtete währungsbereinigte Konzernergebnis von 13 bis 15 %4,7 bestätigt
- Insbesondere aufgrund von geringerer Dosierung von Kalzimimetika in Nordamerika wird das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum8 im Jahr 2018 auf 5 bis 7 % (bisher rund 8 %) angepasst
Der berichtete Umsatz von Fresenius Medical Care im ersten Quartal 2018 wurde stark durch negative Währungseffekte sowie den erwarteten Rückgang im Apothekengeschäft des Versorgungsmanagements beeinflusst. Der Umsatz sank um 10 %1 (stieg währungsbereinigt um 2 %1) auf 3.976 Mio € (1. Quartal 2017: 4.548 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen/Desinvestitionen sowie die VA-Nachzahlung des Vorjahresquartals verringerten den Umsatz um 1%. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -12 % aus. Ohne die VA-Nachzahlung im Vorjahresquartal betrug das währungsbereinigte Wachstum1 4%.
1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 1. Quartal 2017: 4.409 Mio €)2 Exklusive VA-Nachzahlung: 4 %3 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians und den positiven Effekt der VA-Nachzahlung: 3 %4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt5 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, vor Effekten aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung: 8 %6 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, inklusive den Effekten aus der U.S.-Steuerreform sowie inklusive dem positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung7 Basis 2017: 1.280 Mio €; 2018 inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians8 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio €)
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 12 %1 (stieg währungsbereinigt um 1 %1) auf 3.209 Mio € (1. Quartal 2017: 3.769 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 2 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 767 Mio € (1. Quartal 2017: 779 Mio €).
In Nordamerika sank der Umsatz um 14 %1 (währungsbereinigt: -1 %1) auf 2.774 Mio € (1. Quartal 2017: 3.375 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 14 %1 (währungsbereinigt: -1 %1) auf 2.590 Mio € (1. Quartal 2017: 3.165 Mio €) im Wesentlichen aufgrund des Effekts im Vorjahr aus der VA-Nachzahlung (100 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung stieg der Umsatz im Gesundheitsdienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 2 %1. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 12 % (stieg währungsbereinigt um 1 %) auf 184 Mio € (1. Quartal 2017: 210 Mio €).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.198 Mio € (1. Quartal 2017: 1.169 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 619 Mio € (1. Quartal 2017: 604 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 579 Mio € (1. Quartal 2017: 564 Mio €).
Der EBIT von Fresenius Medical Care sank um 24 % (währungsbereinigt: -15 %) auf 497 Mio € (1. Quartal 2017: 651 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 12,5 % (1. Quartal 2017: 14,3 %). Bereinigt um die Einführung von IFRS 15, den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians im Zusammenhang mit dem angekündigte Verkauf von Sound Physicians sowie bereinigt um den positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung im 1. Quartal 2017 stieg der EBIT währungsbereinigt um 3 %. Die EBIT-Marge blieb unverändert bei 12,8 %.
Das Ergebnis2 von Fresenius Medical Care sank um 10 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 279 Mio € (1. Quartal 2017: 308 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians stieg das Konzernergebnis2 währungsbereinigt um 5 %. Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, den Effekt aus der US-Steuerreform im Jahr 2018 sowie bereinigt um den positiven Effekt der VA-Nachzahlung stieg das Konzernergebnis2 währungsbereinigt um 8 %.
Der operative Cashflow betrug -45 Mio € (1. Quartal 2017: 170 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -1,1 % (1. Quartal 2017: 3,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte in Nordamerika. Neben der VA-Nachzahlung von ~200 Mio € im Vorjahresquartal wirkte sich die Saisonalität in der Rechnungsstellung belastend aus. Fresenius Medical Care erwartet, dass dieser Effekt keinen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2018 haben wird.
1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (1. Quartal 2017: -139 Mio €)2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Insbesondere wegen der Änderungen bei den Kalzimimetika erwartet Fresenius Medical Care im Geschäftsjahr 2018 nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 7 %1 (bisher: rund 8 %1). Fresenius Medical Care erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses2 um 13 bis 15%3 und vor Sondereffekten von 7 bis 9%4.
Der Ausblick für 2018 basiert auf den Geschäftszahlen für 2017, bereinigt um die Effekte aus der IFRS 15 Einführung, und schließt Effekte aus dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und dem angekündigten Verkauf von Sound Physicians aus.
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio €)
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2017: 1.280 Mio €; 2018 inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians
4 VA-Nachzahlung, Kosten für Naturkatastrophen, FCPA bezogene Kosten, U.S. Steuerreform
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.


- Hervorragender Start ins Jahr 2018
- 9 % organisches Umsatzwachstum; 10 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum exklusive der Kosten des Biosimilars Geschäfts
- Erhebliche negative Währungsumrechnungseffekte
- Ausgezeichnete Cashflow-Entwicklung
- Ausblick 2018 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Kabi lag mit 1.603 Mio € (1. Quartal 2017: 1.604Mio €)auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 9 %). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 9 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.
In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 557 Mio € (1. Quartal 2017: 544 Mio €).
In Nordamerika fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 591 Mio € (1. Quartal 2017: 619 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 15 %) auf 301 Mio € (1. Quartal 2017: 280 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 4 % (stieg organisch um 10 %) auf 154 Mio € (1. Quartal 2017: 161 Mio €).
Der EBIT1 fiel um 14 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 268 Mio € (1. Quartal 2017: 313 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 16,7 % (1. Quartal 2017: 19,5 %).
1 Vor Sondereinflüssen2 Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: 10 %3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: 16 %Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.
Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 3 % (stieg währungsbereinigt um 10 %) auf 303 Mio € (1. Quartal 2017: 313 Mio €). Die EBIT-Marge1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts betrug 18,9 % (1. Quartal 2017: 19,5 %).
Das Ergebnis1,2 fiel um 11 % (stieg währungsbereinigt um 3 %) auf 170 Mio € (1. Quartal 2017: 191 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 18 % auf 226 Mio € (1. Quartal 2017: 192 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 14,1 % (1. Quartal 2017: 12,0 %).
Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von -3 bis 6 %3. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll der EBIT währungsbereinigt um ~2 bis 5 %4 wachsen.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte), inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018)4 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.


- 3 % organisches Umsatzwachstum
- 9 % EBIT-Wachstum
- Ausblick 2018 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 16 % (organisch: 3 %) auf 2.331 Mio € (1. Quartal 2017: 2.018 Mio €). Die Akquisition von Quirónsalud trug 13 %-Punkte zum Umsatzwachstum bei. Helios Spanien (Quirónsalud) wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert.
Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 3 % (organisch: 3 %) auf 1.574 Mio € (1. Quartal 2017: 1.528 Mio €). Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 54 % (organisch: 1 %) auf 757 Mio € (1. Quartal 2017: 490 Mio €).
Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 9 % auf 278 Mio € (1. Quartal 2017: 255 Mio €), die EBIT-Marge betrug 11,9 % (1. Quartal 2017: 12,6 %).
Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 2 % auf 177 Mio € (1. Quartal 2017: 181 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 11,2 % (1. Quartal 2017: 11,8 %). Der Rückgang ist auf vorbereitende Maßnahmen in Bezug auf antizipierte regulatorische Strukturvorgaben zu Mindestbesetzungen in der Pflege und Katalogeffekte zurückzuführen. Den antizipierten regulatorischen Vorgaben wird durch Zentrenbildung begegnet.
Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 39 % auf 103 Mio € (1. Quartal 2017: 74 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,6 % (1. Quartal 2017: 15,1 %).
Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 6 % auf 191 Mio € (1. Quartal 2017: 181 Mio €).
Der operative Cashflow betrug 97 Mio € (1. Quartal 2017: 184 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 4,2 % (1. Quartal 2017: 9,1 %).
Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 7 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.


- 9 % organisches Umsatzwachstum
- Auftragsbestand von 2.391 Mio € auf Allzeithoch
- Ausblick 2018 bestätigt
Der Umsatz stieg um 12 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 249 Mio € (1. Quartal 2017: 223 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 19 % auf 92 Mio € (1. Quartal 2017: 77 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 157 Mio € (1. Quartal 2017: 146 Mio €).
Der EBIT blieb mit 6 Mio € unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Das Ergebnis1 blieb mit 4 Mio € ebenfalls unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Der Auftragseingang erreichte 260 Mio € (1. Quartal 2017: 220 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2018 betrug 2.391 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2018 findet am 3. Mai 2018 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie hier: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.