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  • Anhaltend starkes organisches Umsatzwachstum in allen Regionen
  • Rekordwachstum in der Heimdialyse in Nordamerika
  • Verbessertes Ergebniswachstum trotz negativer ESCO-Effekte
  • Initiativen zur Kostenoptimierung auf Kurs
  • Ausblick 2019 bestätigt

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Fresenius Medical Care ist auch im dritten Quartal stabil gewachsen. Unser operatives Geschäft entwickelt sich weiter wie geplant. Wir arbeiten erfolgreich daran, noch mehr Patientinnen und Patienten noch bessere und individuellere Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. In Nordamerika konnten wir dank der erfolgreichen Einführung und Vermarktung der NxStage-Produktpalette ein Rekordwachstum bei der Zahl der Heimdialysepatienten verzeichnen. Unser speziell für Schwellenmärkte entwickeltes Dialysegerät 4008A haben wir erfolgreich im wichtigen Wachstumsmarkt China eingeführt. Auf Basis unseres anhaltenden organischen Umsatzwachstums und eines weiter beschleunigten Ergebniswachstums bestätigen wir trotz der Anfang des Jahres nicht absehbaren negativen ESCO-Effekte unseren Ausblick für das laufende Jahr.“

 

Rekordwachstum in der Heimdialyse in Nordamerika
In den ersten sieben Monaten nach der Übernahme von NxStage Medical Inc. verzeichnete Fresenius Medical Care in Nordamerika ein Rekordwachstum in der Heimdialyse und behandelt mittlerweile mehr als 25.000 Patienten zu Hause. Von März bis September 2019 wuchs die Zahl der Dialysebehandlungen im häuslichen Umfeld neunmal so stark wie die der Behandlungen in Dialysezentren. Im Rahmen der Initiative von Fresenius Medical Care zur Förderung der Heimdialyse sind neben der NxStage-Akquisition Trainingseinrichtungen, Schulungen und Vertrieb wichtige Investitionsbereiche. 

Markteinführung in China: Dialysegerät 4008A 
Im September 2019 hat Fresenius Medical Care das Dialysegerät 4008A in China auf den Markt gebracht und damit eine wichtige Grundlage für die weitere Erschließung des weltweit am schnellsten wachsenden Dialysemarktes gelegt. Die 4008A ist speziell darauf ausgelegt, hohe Qualitätsstandards zu erfüllen und gleichzeitig die Kosten für die Gesundheitssysteme zu senken, um den Bedürfnissen in Schwellenländern gerecht zu werden. Fresenius Medical Care engagiert sich in der Initiative "Gesundes China 2030" der chinesischen Regierung, zu der auch die Entwicklung professioneller Dialysezentren gehört. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Ausbau der Produktionskapazitäten, der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie auf das Dienstleistungsgeschäft. Fresenius Medical Care plant, in den nächsten fünf Jahren ein Netzwerk von rund 100 Standorten in China aufzubauen.

Anhaltend starkes organisches Umsatzwachstum
Der Umsatz im dritten Quartal 2019 stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 % (+6 % währungsbereinigt) und betrug 4.419 Mio €. Das organische Umsatzwachstum war mit 5 % weiterhin stark. Bereinigt um den Effekt der IFRS 16-Einführung und den Beitrag von NxStage stieg der Umsatz um 8 % (+5 % währungsbereinigt) auf 4.375 Mio €.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 7 % auf 3.492 Mio € (+4 % währungsbereinigt), was im Wesentlichen auf organisches Behandlungswachstum (Volumenwachstum), Akquisitionen und mehr Behandlungstage zurückzuführen ist. Teilweise kompensiert wurden diese Entwicklungen durch eine Anpassung der Umsatzrealisierung in Höhe von 84 Mio €3 für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie durch geschlossene oder verkaufte Dialysezentren. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 16 % auf 927 Mio € (+13 % währungsbereinigt), vor allem aufgrund höherer Umsätze mit Produkten für die Heim-Hämodialyse (unterstützt durch die erfolgreiche Einführung und Vermarktung der NxStage-Produktpalette), Dialysatoren sowie Hämodialyselösungen und -konzentraten. Teilweise gegenläufig wirkte sich ein geringerer Umsatz mit Dialysegeräten aus. 

In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz um 5 % auf 12.897 Mio € (+1 % währungsbereinigt). Bereinigt um die Effekte der NxStage-Akquisition, der Einführung von IFRS 16 und des Beitrags aus dem Verkauf von Sound Physicians, Inc. im Jahr 2018 stieg der Umsatz um 9 % (+5 % währungsbereinigt) auf 12.784 Mio €. Das organische Gesamtumsatzwachstum betrug in den ersten neun Monaten 5 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 4 % (währungsbereinigt unverändert), der Umsatz mit Gesundheitsprodukten um 10 % (+8 % währungsbereinigt).

Dynamisches Ergebniswachstum
Im dritten Quartal 2019 stieg das operative Ergebnis (EBIT) um 13 % auf 595 Mio € (+9 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer operativen Marge von 13,5 % nach 13,0 % im Vorjahresquartal. Die Gründe für die verbesserte Profitabilität waren hauptsächlich der positive Effekt von im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen, der Effekt aus der Bewertung der Beteiligung an Humacyte, Inc. zum beizulegenden Zeitwert und gestiegene Verordnungen oral zu verabreichender Zusatzmedikamente mit höheren Margen. Dies wurde teilweise kompensiert durch höhere Personalkosten, eine Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Effekt aus einer Reduzierung der dem ESCO-Programm zugeordneten Patienten und einer sinkenden Kosteneinsparungsrate, basierend auf in Diskussion befindlichen Berichten zu aktuellen und vorherigen Programmjahren („ESCO-Effekt“). Der bereinigte EBIT stieg um 1 % auf 599 Mio € (-3 % währungsbereinigt). Eine detaillierte Überleitungsrechnung finden Sie in der Tabelle im Anhang. Auf bereinigter Basis sank die operative Marge von 14,6 % auf 13,7 %. 

In den ersten neun Monaten 2019 sank der EBIT um 32 % auf 1.653 Mio € (-35 % währungsbereinigt). Der wichtigste Grund für diesen Rückgang war der positive Beitrag aus dem Verkauf von Sound Physicians, Inc im Vorjahr. Auf bereinigter Basis sank der EBIT um 1 % (-5 % währungsbereinigt).

Das Konzernergebnis2 stieg im dritten Quartal 2019 um 17 % auf 333 Mio € (+12 % währungsbereinigt). Das bereinigte Konzernergebnis2 stieg um 6 % (+2 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund geringerer Finanzierungskosten. Eine detaillierte Überleitungsrechnung finden Sie in der Tabelle im Anhang.

In den ersten neun Monaten 2019 ging das Konzernergebnis um 45% auf 857 Mio € (-47 % währungsbereinigt) zurück. Auch hier war der Hauptgrund der positive Beitrag aus dem Verkauf von Sound Physicians, Inc im Vorjahr. Auf bereinigter Basis stieg das Konzernergebnis um 2 % an (-3 % währungsbereinigt).

Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von rund 301,4 Mio Aktien stieg das Ergebnis je Aktie (EPS) um 19 % auf 1,10 € (+14 % währungsbereinigt). Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 1,21 €, was einem Anstieg von 8 % (+4 % währungsbereinigt) entspricht. Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm unterstützte diese Entwicklung.

Negativer Effekt aus ESCOs – Berichte in Diskussion
Der ESCO-Effekt hat sich im dritten Quartal 2019 mit 46 Mio € (-44 Mio € währungsbereinigt) negativ auf den Umsatz sowie den EBIT ausgewirkt. Das Konzernergebnis reduzierte sich aufgrund des Effektes um 33 Mio € (-31 Mio € währungsbereinigt).

In den ersten neun Monaten 2019 sank der Umsatz wie auch der EBIT um 87 Mio € (-82 Mio € währungsbereinigt). Der Effekt reduzierte das Konzernergebnis um 60 Mio € (-56 Mio € währungsbereinigt) gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Gesundes Wachstum der Dialysedienstleistungen in allen Segmenten
Der Umsatz in Nordamerika, der 70 % des Gesamtumsatzes ausmacht, stieg im dritten Quartal 2019 um 8 % auf 3.073 Mio € (+3 % währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 8 % auf 2.522 Mio € (+4 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund eines organischen Behandlungswachstums (Volumenwachstum) von 3 %, eines organischen Umsatzwachstums je Behandlung, von Beiträgen aus Akquisitionen und mehr Behandlungstagen, teilweise kompensiert durch die Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gleichzeitig sank der Umsatz im Versorgungsmanagement um 9 % auf 273 Mio € (-13 % währungsbereinigt) aufgrund geringeren organischen Umsatzwachstums, auch durch den ESCO-Effekt, sowie aufgrund des Verkaufs von MedSpring-Urgent-Care-Zentren in den USA. Diese Effekte wurden teilweise kompensiert durch Beiträge aus Akquisitionen. Daraus resultiert ein Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen von 2.795 Mio €. Dies entspricht einem Anstieg von 6 % (+2 % währungsbereinigt).

 

In den USA sank der durchschnittliche Erlös je Behandlung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 US-Dollar auf 347 US-Dollar (-3 %). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen.

Die Kosten je Behandlung stiegen bereinigt um den Effekt der Einführung von IFRS 16 von 290 US-Dollar im Vorjahresquartal auf 292 US-Dollar (+1 %) im dritten Quartal 2019. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Personalkosten und die Akquisition von NxStage zurückzuführen. Teilweise gegenläufig wirkten sich niedrigere Kosten bestimmter medizinischer Verbrauchsmaterialen aus.

Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg im dritten Quartal um 30 % auf 278 Mio € (+24 % währungsbereinigt, +10 % organisch). Hauptgründe hierfür waren höhere Umsätze mit Produkten für die Heim-Hämodialyse (unterstützt durch die erfolgreiche Einführung und Vermarktung der NxStage-Produktpalette) und mit Dialysemedikamenten und Dialysatoren. Teilweise gegenläufig wirkten geringere Umsätze mit Dialysegeräten, hauptsächlich durch Änderungen in der bilanziellen Behandlung von Sale-and-Lease-Back-Transaktionen aufgrund der Einführung von IFRS 16. 

Das operative Ergebnis (EBIT) in Nordamerika sank um 9 % auf 477 Mio € (-13 % währungsbereinigt). Die operative Marge verbesserte sich von 14,0 % im zweiten Quartal auf 15,5 % im dritten Quartal 2019, lag aber 3,0 Prozentpunkte unter dem Wert des dritten Quartals 2018. Die operative Marge im Dialysegeschäft sank um 1,3 Prozentpunkte auf 17,9 %. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Personalkosten, eine Anpassung der Umsatzrealisierung für rechtlich strittige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einen negativen Vorjahreseffekt aus einer geschlossenen Vereinbarung für bestimmte Medikamente, Kosten in Zusammenhang mit dem Kostenoptimierungsprogramm sowie die Integrations- und Betriebskosten im Zusammenhang mit NxStage zurückzuführen. Dies wurde teilweise ausgeglichen durch den Effekt der Bewertung der Beteiligung an Humacyte, Inc. zum beizulegenden Zeitwert und einen positiven Effekt aus gestiegenen Verordnungen oral zu verabreichender Zusatzmedikamente mit vorteilhaften Margen. Die operative Marge im Versorgungsmanagement sank um 20,4 Prozentpunkte, hauptsächlich aufgrund des ESCO-Effekts, geringerer Erträge aus der Veräußerung von Aktivitäten im Versorgungsmanagement und geringerer Margen bei oral verabreichten Zusatzmedikamenten. Teilweise ausgeglichen wurden diese Entwicklungen durch eine größere Anzahl an Dienstleistungen im Bereich der Gefäßchirurgie.

In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz in Nordamerika um 5 % auf 9.021 Mio € (-1 % währungsbereinigt, +4 % organisch). Auf bereinigter Basis stieg der Umsatz um 10 % (+4 % währungsbereinigt) von 8.073 Mio € auf 8.908 Mio €. Die operative Marge sank von 25,3 % in den ersten neun Monaten des Vorjahres auf 14,2 %. Auf bereinigter Basis sank die operative Gewinnmarge von 16,5 % auf 14,4 %.

Zum 30. September 2019 behandelte Fresenius Medical Care 209.633 Patientinnen und Patienten (+4 %) in 2.585 Dialysezentren (+4 %) in Nordamerika. Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten um 4 %.

Der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10 % auf 683 Mio € (+9 % währungsbereinigt, +9 % organisch) aufgrund einer positiven Geschäftsentwicklung sowohl bei Gesundheitsdienstleistungen als auch bei Gesundheitsprodukten. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % (+8 % währungsbereinigt). Gründe hierfür waren organisches Behandlungswachstum, organisches Umsatzwachstum je Behandlung, Beiträge aus Akquisitionen und mehr Behandlungstage. Teilweise kompensiert wurden diese Entwicklungen durch geschlossene oder verkaufte Dialysezentren. Das Umsatzwachstum bei Gesundheitsprodukten betrug 11 % (+10 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund höherer Umsätze mit Dialyseprodukten (Dialysatoren, Blutschlauchsysteme sowie Hämodialyselösungen und -konzentrate) in Höhe von 11 % (+10 % währungsbereinigt). 

Der Umsatz mit nicht-dialysebezogenen Produkten stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 % (+14 % währungsbereinigt) auf 20 Mio €.

Das operative Ergebnis (EBIT) in der Region EMEA stieg im dritten Quartal 2019 um 14 % auf 100 Mio € (+14 % währungsbereinigt). Die operative Marge betrug 14,6 %. Dies entspricht einer Steigerung von 0,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Verbesserung wurde hauptsächlich durch höhere Produktumsätze und günstige Währungseffekte verursacht, die teilweise durch höhere Wertberichtigungen auf Forderungen und höhere Personalkosten in einigen Ländern ausgeglichen wurden.

In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz in der Region EMEA um 4 % (+4 % währungsbereinigt, +4 % organisch) auf 1.984 Mio €. Das operative Ergebnis stieg um 11% (+11 % währungsbereinigt) auf 334 Mio €. Die verbesserte Profitabilität resultiert hauptsächlich aus einer nun geringeren ausstehenden variablen Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios im ersten Quartal 2019, einem positiven Effekt aus Akquisitionen und einem positiven Ausgang eines Rechtsstreits. Teilweise wurden diese Effekte ausgeglichen durch höhere Wertberichtigungen auf Forderungen sowie erhöhte Personalkosten in einigen Ländern.

Zum 30. September 2019 behandelte Fresenius Medical Care in 784 Dialysezentren (+2 %) in der Region EMEA 66.259 Patientinnen und Patienten (+3 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten um 3 %.

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg im dritten Quartal um 13 % auf 475 Mio € (+9 % währungsbereinigt, +8 % organisch), hauptsächlich aufgrund einer positiven Geschäftsentwicklung sowohl bei Gesundheitsdienstleistungen als auch bei Gesundheitsprodukten. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 13 % auf 159 Mio € (+7 % währungsbereinigt) aufgrund organischem Behandlungswachstums, Beiträgen aus Akquisitionen und mehr Behandlungstagen, gegenläufig wirkten geschlossene oder verkaufte Dialysezentren. Der Umsatz im Versorgungsmanagement stieg um 20 % auf 64 Mio € (+16 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund organischen Umsatzwachstums und Beiträgen aus Akquisitionen. Insgesamt stieg der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 15 % (+9 % währungsbereinigt) auf 223 Mio €. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 11 % (+9 % währungsbereinigt) aufgrund gestiegener Umsätze mit Dialysatoren, Blutschlauchsystemen sowie Hämodialyselösungen und -konzentraten. Teilweise ausgeglichen wurden diese Entwicklungen durch geringere Umsätze mit Dialysegeräten.

Das operative Ergebnis (EBIT) in der Region Asien-Pazifik wuchs deutlich um 36 % (+32 % währungsbereinigt) auf 90 Mio €. Dies entspricht einer operativen Marge von 19,0 %, eine Steigerung um 3,3 Prozentpunkte gegenüber dem dritten Quartal 2018. Diese verbesserte Profitabilität ist auf Geschäftswachstum und günstige Fremdwährungseffekte zurückzuführen, die teilweise durch Akquisitionen mit niedrigeren Margen sowie Anlaufkosten und betriebliche Aufwendungen im Versorgungsmanagement ausgeglichen wurden.

In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 10 % auf 1.360 Mio € (+7 % währungsbereinigt, +7 % organisch). Das operative Ergebnis stieg um 17 % auf 254 Mio € (+14 % währungsbereinigt).

Zum 30. September 2019 behandelte Fresenius Medical Care in 401 Dialysezentren (+3 %) in der Region Asien-Pazifik 32.239 Patientinnen und Patienten (+3 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten um 5 %.

In der Region Lateinamerika stieg der Umsatz um 7 % auf 182 Mio € (+20 % währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum betrug 15 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 8 % und betrug 131 Mio € (+26 % währungsbereinigt). Der währungsbereinigte Anstieg resultierte aus organischem Umsatzwachstum je Behandlung, Beiträgen aus Akquisitionen, organischem Behandlungswachstum und mehr Behandlungstagen.

Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten wuchs um 3 % (+5 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund eines gestiegenen Umsatzes mit Hämodialyselösungen und -konzentraten sowie Dialysegeräten, teilweise ausgeglichen durch geringere Umsätze mit Dialysatoren.

Das operative Ergebnis (EBIT) in der Region Lateinamerika betrug 11 Mio € nach -1 Mio € im Vorjahresquartal. Die operative Marge lag bei 5,8 % nach -0,9 % im Vorjahresquartal. Dies ist vor allem auf eine Erhöhung der Erstattungssätze zurückzuführen, die inflationsbedingte Kosten abmildern.

In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz in Lateinamerika um 2 % auf 516 Mio € (+20 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis stieg um 17 % (währungsbereinigt unverändert) auf 28 Mio €. Dies entspricht einer operativen Marge von 5,4 % gegenüber 4,7 % in den ersten neun Monaten 2018.

Zum 30. September 2019 behandelte Fresenius Medical Care in 233 Dialysezentren (+3 %) in der Region Lateinamerika 34.357 Patientinnen und Patienten (+7 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten um 6 %.

Die Nettozinsaufwendungen stiegen im dritten Quartal um 38 % auf 105 Mio € (+33 % währungsbereinigt). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung von IFRS 16, einen höheren Verschuldungsgrad und die Zinserträge aus der Anlage der Erlöse aus dem Verkauf von Sound Physicians, Inc. im Vorjahresquartal zurückzuführen, teilweise ausgeglichen durch die Ablösung von im Jahr 2018 zurückgezahlten hochverzinslichen Anleihen durch Schuldtitel mit niedrigerem Zinssatz. 

Die Ertragssteuern sanken im dritten Quartal 2019 um 3 % auf 98 Mio €, was einer effektiven Steuerquote von 20,2 % nach 22,7 % im Vorjahresquartal entspricht. Diese Verbesserung ist im Wesentlichen auf die Auswirkungen der steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen des Vorjahres, hauptsächlich im Zusammenhang mit den FCPA-Untersuchungen sowie auf Informationskampagnen zu U.S.-Referenden zurückzuführen. Dies wurde teilweise kompensiert durch die positiven Auswirkungen der US-Steuerreform im Vorjahr.

Starke Cash-Flow-Entwicklung
Im dritten Quartal 2019 erwirtschaftete Fresenius Medical Care einen operativen Cashflow von 868 Mio € nach 753 Mio € im Vorjahresquartal. Dies entspricht 19,7 % des Umsatzes nach 18,6 % im Vorjahresquartal. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung von IFRS 16 zurückzuführen, die zu einer Umgliederung der Tilgungskomponente der Mietzahlungen in die Finanzierungstätigkeit geführt hat. Die Forderungslaufzeiten verringerten sich auf 73 Tage nach 77 Tagen zum 30. Juni 2019. Der Free Cash Flow (Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit, nach Investitionen in Sachanlagen, vor Akquisitionen und Beteiligungen) betrug 584 Mio € nach 496 Mio € im Vorjahresquartal. Das entspricht 13,2 % des Umsatzes nach 12,2 % im Vorjahresquartal.

Ausblick4,5
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 7 %. Das bereinigte Konzernergebnis2 soll sich innerhalb der Bandbreite von -2 bis 2 % entwickeln. Das Unternehmen hatte bereits darauf hingewiesen, dass das bereinigte Konzernergebnis2 voraussichtlich am unteren Ende des Prognosekorridors liegen wird.

Für 2020 erwartet Fresenius Medical Care, dass sowohl der bereinigte Umsatz als auch das bereinigte Konzernergebnis mit einer mittleren bis hohen einstelligen Rate wachsen werden.

Um die geschäftliche Entwicklung in den entsprechenden Zeiträumen vergleichbar zu machen, wurden und werden die Ziele 2019 und 2020 sowie die Basis 2018 bereinigt um Effekte wie etwa Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen, die Einführung von IFRS 16, den Beitrag von Sound Physicians, Inc. im ersten Halbjahr 2018, den Gewinn (Verlust) im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie Aufwendungen für die Umsetzung des Kostenoptimierungsprogramms. Sämtliche Effekte aus der Übernahme von NxStage Medical Inc. sind in den Zielen für 2019 und 2020 nicht berücksichtigt.

Anzahl der Beschäftigten gestiegen 
Zum 30. September 2019 beschäftigte Fresenius Medical Care weltweit 120.734 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitkräfte), verglichen mit 112.134 Beschäftigten zum 30. September 2018. Dieser Anstieg von 8 % ist hauptsächlich auf die Akquisition von NxStage zurückzuführen.

Eine detaillierte Überleitungsrechnung finden Sie in der Tabelle im Anhang
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Diese Anpassung resultiert aus einer sogenannten „material weakness“ in unserem rechnungslegungsbezogenem internen Kontrollsystem für Forderungen sowie Umsatzrealisierung speziell für rechtlich strittige Vergütungen für Dienstleistungen. Die Gesellschaft erwartet keine Korrektur des bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereichten Konzernabschlusses für Vorperioden. Die Gesellschaft ergreift Maßnahmen um das Kontrollsystem zu verbessern.
4 währungsbereinigt
5 Umsatz 2018 in Höhe von 16.547 Mio € bereinigt um die Beiträge von Sound Physicians, Inc. im ersten Halbjahr 2018; Konzernergebnis 2018 in Höhe von 1.982 Mio € bereinigt um Beiträge von Sound Physicians, Inc. im ersten Halbjahr 2018, den Gewinn (Verlust) im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und den Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen im Jahr 2018.

Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2019 findet am heutigen Dienstag, 29. Oktober 2019, um 15.30 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live auf der Website von Fresenius Medical Care verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate des Jahres 2019 finden Sie in der pdf-Datei.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Dr. Frank Maddux verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen und ist ein anerkannter Experte im Bereich der qualitätsorientierten Versorgung von Dialysepatienten.

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat Dr. Frank Maddux (61) in seiner Funktion als Global Chief Medical Officer mit Wirkung zum 1. Januar 2020 in den Vorstand berufen. 

Dr. Maddux ist seit März dieses Jahres Global Chief Medical Officer des Unternehmens. Die Position wurde neu geschaffen, um klinische Forschung und Therapie noch stärker zu verzahnen. Hierzu gehört auch die weitere Verbesserung der weltweiten Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs innerhalb des Unternehmens mit dem Ziel bestmöglicher Behandlungsergebnisse für die Patienten. Mit der Aufnahme dieser Position in den Vorstand unterstreicht Fresenius Medical Care die zunehmende Bedeutung der Verzahnung von klinischer Wissenschaft und Therapie. 

Dr. Frank Maddux verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Gesundheitswesen und ist ein anerkannter Experte im Bereich der qualitätsorientierten Versorgung von Dialysepatienten. Er ist seit 2009 für Fresenius Medical Care tätig. Vor seiner Ernennung zum Global Chief Medical Officer war er Executive Vice President Clinical & Scientific Affairs und Chief Medical Officer bei Fresenius Medical Care Nordamerika. In dieser Funktion war er für die Bereitstellung einer qualitativ hochwertigen, wertorientierten Versorgung im größten integrierten Dialysenetz der USA verantwortlich.

Stephan Sturm, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG, sagte: „Dr. Frank Maddux genießt einen exzellenten Ruf innerhalb und außerhalb unseres Unternehmens. Mit seiner herausragenden medizinischen Kompetenz und Erfahrung, die er einbringen kann, wird er eine große Bereicherung für den Vorstand von Fresenius Medical Care sein.“

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Dr. Frank Maddux wird entscheidend dazu beitragen, neue medizinische Möglichkeiten zum Wohl unserer Patientinnen und Patienten zu entwickeln und nutzbar zu machen, beispielsweise im Bereich der Heimtherapien, in der regenerativen Medizin und im Versorgungsmanagement weltweit. Ich freue mich sehr, einen so qualifizierten und erfahrenen Kollegen als neues Mitglied unseres Vorstands zu begrüßen.“ 

Dr. Frank Maddux sagte: „Wir fühlen uns dem Wohl unserer Patientinnen und Patienten verpflichtet. Gleichzeitig ist es der Schlüssel unseres Erfolgs. Unser Ziel ist, das Leben von Menschen zu verbessern. Dafür setzen wir auf die Kraft guter Ideen, die durch kollektive Intelligenz weiterentwickelt und von uns gemeinsam umgesetzt werden. Ich bin stolz auf die große Bedeutung, die medizinische Wissenschaft für Fresenius Medical Care hat.“

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
 

Der intravenös zu verabreichende Gerinnungshemmer Heparin Sodium ist nun in vorgefüllten Fertigspritzen in den USA erhältlich und erweitert somit das bestehende Heparin-Portfolio.

Fresenius Kabi hat die Erweiterung seiner Fertigungsstätte im brasilianischen Aquiraz abgeschlossen. Die Kapazität des Werks zur Herstellung parenteraler Nahrung erhöht sich damit um rund 30 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten wird voraussichtlich um rund 50 auf dann 850 steigen. Fresenius Kabi hat umgerechnet rund 20 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung investiert. Das Unternehmen ist bereits seit mehr als 40 Jahren in Brasilien aktiv.

Fresenius Kabi hat die Erweiterung seiner Fertigungsstätte im brasilianischen Aquiraz abgeschlossen. Die Kapazität des Werks zur Herstellung parenteraler Nahrung erhöht sich damit um rund 30 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten wird voraussichtlich um rund 50 auf dann 850 steigen. Fresenius Kabi hat umgerechnet rund 20 Millionen Euro in die Erweiterung und Modernisierung investiert. Das Unternehmen ist bereits seit mehr als 40 Jahren in Brasilien aktiv.

Der Gesundheitskonzern Fresenius hat die vor zwei Jahren begonnenen Arbeiten zur Erweiterung seiner Konzernzentrale in Bad Homburg weitgehend abgeschlossen. Die neu errichteten Bürogebäude „EK3“ in der Else-Kröner-Straße und „D15A“ in der Daimlerstraße sind bereits seit April in Betrieb. Nun wurde auch die neu gestaltete Außenanlage in der Else-Kröner-Straße fertiggestellt. Diese vereint die neuen und die bereits vorhandenen Gebäude zum neuen „Fresenius-Campus“.

Aus diesem Anlass hatte die Unternehmensführung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort gestern zu einem „Campusfest“ eingeladen. Gemeinsam mit Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes und dem Vorstandsvorsitzenden von Fresenius Stephan Sturm feierten sie diesen neuen Abschnitt Fresenius-Geschichte.

Stephan Sturm betonte in seiner Eröffnungsrede das anhaltende Wachstum von Fresenius – weltweit und auch in der Kurstadt: „Vor gerade mal zehn Jahren hatten wir in Bad Homburg rund 2.000 Beschäftigte. Jetzt sind es schon doppelt so viele. Alles spricht dafür, dass wir auch künftig wachsen werden – weil die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen weltweit steigt und weil unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles dafür tun, diese Nachfrage zu befriedigen.“

Oberbürgermeister Alexander Hetjes gratulierte im Namen der Stadt zur Fertigstellung der Gebäude. „Die Fresenius-Zentrale steht damit auch als Zeichen für ein beeindruckendes Wachstum des Konzerns, der den Wirtschaftsstandort Bad Homburg prägt. Die Energieeffizienz ist vorbildlich, und dank des Campus-Charakters und der modernen Gestaltung bietet das Unternehmen in unserer Stadt sehr attraktive Arbeitsplätze“, sagte Hetjes.

Baubeginn für die EK3 war im September 2017. Das fünfgeschossige Gebäude bietet rund 600 moderne Büroarbeitsplätze sowie Konferenzräume, ein weiteres Betriebsrestaurant und eine Tiefgarage. Die Arbeiten für die D15A begannen im März 2018. Das Gebäude ergänzt das bereits bestehende Forschungs- und Entwicklungszentrum von Fresenius Medical Care und ist mit diesem durch einen Steg verbunden. Es bietet rund 150 moderne Büroarbeitsplätze verteilt auf sechs Stockwerke.

Insgesamt hat Fresenius rund 70 Millionen Euro in den Ausbau der Konzernzentrale investiert. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Bad Homburg rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 300 weitere im benachbarten Oberursel.

Bis voraussichtlich Ende dieses Jahres laufen noch die Bauarbeiten für das von Fresenius angemietete Bürogebäude Uniqus 2 in der Horexstraße mit rund 250 Büroarbeitsplätzen.

Fulvestrant ist ab sofort in vorgefüllten Fertigspritzen in den USA erhältlich. Das Produkt von Fresenius Kabi ist das derzeit einzige raumtemperaturstabile intravenös zu verabreichende Fulvestrant in den USA. Mit dieser Produktneueinführung erweitert Fresenius Kabi sein breites Onkologie-Portfolio.

Fresenius Helios hat ein eigenes System zur Messung der Patientensicherheit entwickelt und für seine 86 Kliniken in Deutschland verbindlich eingeführt. Es ergänzt das vor 25 Jahren eingeführte Helios-Qualitätsmanagementsystem und  kombiniert international bereits etablierte Indikatoren zur Patientensicherheit mit eigenen, aus der klinischen Praxis definierten Indikatoren. Hierzu gehören beispielsweise Fehldiagnosen, Medikationsfehler und Stürze. Ab 2020 wird Helios öffentlich über die Ergebnisse berichten und damit als erster deutscher Klinikträger eine internationale Vergleichbarkeit von Daten zur Patientensicherheit ermöglichen.

Fresenius Helios hat ein eigenes System zur Messung der Patientensicherheit entwickelt und für seine 86 Kliniken in Deutschland verbindlich eingeführt. Es ergänzt das vor 25 Jahren eingeführte Helios-Qualitätsmanagementsystem und  kombiniert international bereits etablierte Indikatoren zur Patientensicherheit mit eigenen, aus der klinischen Praxis definierten Indikatoren. Hierzu gehören beispielsweise Fehldiagnosen, Medikationsfehler und Stürze. Ab 2020 wird Helios öffentlich über die Ergebnisse berichten und damit als erster deutscher Klinikträger eine internationale Vergleichbarkeit von Daten zur Patientensicherheit ermöglichen.

Fresenius Kabi hat in Eysins im schweizerischen Kanton Vaud ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Biosimilars eröffnet. Das Unternehmen erweitert damit die Kapazitäten zur Entwicklung neuer Nachahmerprodukte biotechnologisch hergestellter Arzneimittel, insbesondere in den Bereichen Autoimmunerkrankungen und Onkologie. Fresenius Kabi hat rund 15 Millionen Euro in das Forschungs- und Entwicklungszentrum investiert. Am Standort arbeiten heute über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus mehr als 20 Ländern. Das Unternehmen plant, dort in Kürze weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

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