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Die auf den folgenden Seiten dieser Website enthaltenen Informationen und Dokumente dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder ein Angebot oder eine Aufforderung zur Zeichnung oder zum Kauf von Wertpapieren noch eine Anlageberatung oder -dienstleistung dar und sollen nicht als Grundlage für eine vertragliche oder anderweitige Verpflichtung dienen. Die auf den folgenden Seiten beschriebenen Wertpapiere wurden und werden nicht gemäß dem U.S. Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der "Securities Act") registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika (die "Vereinigten Staaten") nur nach vorheriger Registrierung oder aufgrund einer Ausnahmeregelung bzw. im Rahmen einer Transaktion, die nicht den Registrierungsanforderungen des Securities Act unterliegt, angeboten oder verkauft werden. Es wird kein öffentliches Angebot dieser Wertpapiere in den Vereinigten Staaten oder anderswo geben, und wenn sie angeboten werden, werden sie nur (i) außerhalb der Vereinigten Staaten in "Offshore-Transaktionen" gemäß Regulation S des Securities Act und (ii) in den Vereinigten Staaten an "qualifizierte institutionelle Käufer" (Qualified Institutional Buyers) (wie in Rule 144A des Securities Act definiert) in Transaktionen angeboten und verkauft, die von den Registrierungsanforderungen des Securities Act ausgenommen sind.

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  • Entscheidender Schritt bei der Umsetzung von #FutureFresenius: weiterer strategischer Meilenstein erreicht auf dem Weg zu einem fokussierten und stärkeren Unternehmen 
  • Strategische Flexibilität erhöht und Finanzprofil verbessert durch gestärkte Bilanz und weitere Reduzierung des Verschuldungsgrads
  • Unterstreicht klares Bekenntnis zur langfristigen Wertschaffung und bildet die Basis für die weitere Stärkung der Wachstumsplattformen im Rahmen der REJUVENATE-Phase 
  • Fresenius beabsichtigt weiterhin 25% plus eine Aktie an Fresenius Medical Care zu halten und unterstreicht damit sein weiteres Engagement
  • Die Erlöse werden im Rahmen der erklärten Prioritäten der Kapitalallokation verwendet, um langfristiges Wachstum und eine Steigerung des Unternehmenswertes zu erzielen

 

Fresenius SE & Co. KGaA (Frankfurt/Xetra: FRE) hat heute ihre Absicht bekannt gegeben, die bestehende Beteiligung an der Fresenius Medical Care AG ("FME") zu reduzieren.

Fresenius beabsichtigt, ungefähr 10,5 Mio. Aktien der FME (die "Aktien"), das entspricht ungefähr 3,6% des ausgegebenen Grundkapitals der FME, im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens (das "Aktienangebot") zu veräußern. Darüber hinaus beabsichtigt Fresenius, Anleihen mit Umtauschrecht in Aktien der FME zu begeben, wobei ungefähr 10,5 Mio. FME-Aktien zugrunde liegen, was ungefähr 3,6% des ausgegebenen Grundkapitals der FME entspricht (die "Umtauschanleihen" und zusammen mit dem Aktienangebot das "Kombinierte Angebot"). Das endgültige Volumen der jeweiligen Instrumente wird nach Abschluss des Bookbuilding-Verfahrens festgelegt. Fresenius wird nicht weniger als 25 % plus eine Aktie an FME behalten.

Fresenius wird die Erlöse im Rahmen der #FutureFresenius-Strategie und den erklärten Prioritäten für die Kapitalallokation von Fresenius verwenden, einschließlich der weiteren Stärkung der Bilanz, der Reduzierung des Verschuldungsgrads sowie der Erzielung von langfristigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswertes.

Fresenius bleibt auch nach Abschluss dieser Transaktion mit Abstand größter Aktionär der FME und wird den Vorstand durch die beiden Vertreter von Fresenius im Aufsichtsrat der FME weiterhin tatkräftig unterstützen.

Die Platzierungen beginnen unmittelbar nach dieser Ankündigung und richten sich ausschließlich an institutionelle Investoren. BofA Securities Europe SA und Goldman Sachs Bank Europe SE agieren als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners, BNP Paribas und Deutsche Bank Aktiengesellschaft agieren als weitere Joint Bookrunners für das Kombinierte Angebot und Banco Santander, S.A. agiert als Co-Lead Manager. Im Rahmen der Platzierungen hat Fresenius eine Lock-up-Verpflichtung von 180 Tagen vereinbart, vorbehaltlich marktüblicher Ausnahmen.

Die Umtauschanleihen haben eine Laufzeit von 3 Jahren, werden mit einer Stückelung von 100.000 Euro zu einem Preis zwischen 100,75% und 102,25% ihres Nennbetrags begeben und werden voraussichtlich keine periodischen Zinszahlung haben, was zu einer Rendite zwischen (0,75)% und (0,25)% pro Jahr führt. Die Umtauschprämie wird bei Preisfestsetzung festgelegt und wird voraussichtlich zwischen 25% und 30% über dem Platzierungspreis pro Aktie im Rahmen des Aktienangebots und der Delta-Platzierung (wie unten definiert) liegen.

Die Gesellschaft wurde von den Joint Bookrunnern darüber informiert, dass die Joint Bookrunner eine gleichzeitige Platzierung von Aktien im Namen bestimmter Käufer der Umtauschanleihe organisieren werden, die diese Aktien im Rahmen von Leerverkäufen an von den Joint Bookrunnern vermittelte Käufer verkaufen wollen, um das Marktrisiko abzusichern, dem die Käufer im Rahmen des Erwerbs der Umtauschanleihe ausgesetzt sind (die "Delta-Platzierug"). Der Platzierungspreis für die im Rahmen der Delta-Platzierung verkauften Aktien wird im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens ermittelt, das von den Joint Bookrunnern zeitgleich mit dem Aktienangebot durchgeführt wird. Fresenius wird weder direkt noch indirekt Erlöse aus Aktien erhalten, die im Rahmen der Delta-Platzierung veräußert werden.

Diese Bekanntmachung ist eine Anzeige und kein Prospekt und kein Angebot zum Verkauf von Wertpapieren in oder nach irgendeiner Rechtsordnung, einschließlich der Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Japan, Südafrika oder irgendeiner Rechtsordnung, in der Angebote oder Verkäufe der Wertpapiere nach geltendem Recht verboten wären. Weder diese Bekanntmachung noch irgendetwas in ihr darf als Grundlage für ein Angebot oder eine Verpflichtung in irgendeiner Rechtsordnung dienen oder als Grundlage für ein solches Angebot oder eine solche Verpflichtung dienen.


Diese Bekanntmachung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten dar. Die hier beschriebenen Wertpapiere wurden und werden nicht gemäß dem U.S. Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der "Securities Act") registriert und dürfen in den Vereinigten Staaten weder angeboten noch verkauft werden, es sei denn, sie sind registriert, es liegt eine Befreiung von den Registrierungsanforderungen des Securities Act vor oder es handelt sich um eine Transaktion, die nicht den Registrierungsanforderungen des Securities Act unterliegt. Es wird kein öffentliches Angebot der hierin beschriebenen Wertpapiere in den Vereinigten Staaten oder anderswo geben, und falls sie angeboten werden, werden diese Wertpapiere nur (i) außerhalb der Vereinigten Staaten in "Offshore-Transaktionen" gemäß Regulation S des Securities Act und/oder (ii) in den Vereinigten Staaten an "qualifizierte institutionelle Käufer" (gemäß der Definition in Rule 144A des Securities Act) im Rahmen von Transaktionen angeboten und verkauft, die von den Registrierungsanforderungen des Securities Act ausgenommen sind.

Dieses Dokument und das Angebot sind in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums ("EWR") (jeweils ein "Mitgliedstaat") und im Vereinigten Königreich nur an Personen gerichtet, die "qualifizierte Anleger" im Sinne der EU-Prospektverordnung oder der UK-Prospektverordnung sind ("qualifizierte Anleger"), und richten sich an diese. Jede Person in einem Mitgliedstaat oder im Vereinigten Königreich, die die hierin beschriebenen Wertpapiere erstmalig erwirbt oder der solche Wertpapiere angeboten werden, und, soweit zutreffend, alle Fonds, in deren Namen diese Person die Anleihen erwirbt und die in einem Mitgliedstaat oder im Vereinigten Königreich ansässig sind, gelten als zugesichert, anerkannt und einverstanden, dass sie ein qualifizierter Anleger ist.

Darüber hinaus wird dieses Dokument im Vereinigten Königreich nur an (i) Personen, die über berufliche Erfahrung mit Investitionen verfügen, die unter Artikel 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 in seiner geänderten Fassung (die "Order") fallen, (ii) vermögende Personen, die unter Artikel 49(2) der Order fallen, und (iii) Personen, an die es anderweitig rechtmäßig verteilt oder gerichtet werden kann, verteilt bzw. gerichtet (alle diese Personen zusammen werden als "relevante Personen" bezeichnet) und ist nur an diese gerichtet. Die Wertpapiere sind nur für relevante Personen verfügbar, und jede Aufforderung, jedes Angebot oder jede Vereinbarung zur Zeichnung, zum Kauf oder zum anderweitigen Erwerb dieser Wertpapiere wird nur mit relevanten Personen geschlossen. Personen, die keine relevanten Personen sind, sollten nicht auf der Grundlage dieser Mitteilung oder ihres Inhalts handeln oder darauf vertrauen.

Die in dieser Bekanntmachung enthaltenen Informationen dienen nur als Hintergrundinformationen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen sowie deren Richtigkeit und Vollständigkeit darf in keiner Weise vertraut werden. Im Zusammenhang mit dem Angebot der hier genannten Wertpapiere wird kein Prospekt erstellt. Die Wertpapiere, auf die hierin Bezug genommen wird, dürfen in keiner Rechtsordnung unter Umständen öffentlich angeboten werden, die die Erstellung oder Registrierung eines Prospekts oder Angebotsdokuments in Bezug auf die hierin genannten Wertpapiere in einer solchen Rechtsordnung erfordern würden.

Diese Bekanntmachung kann Aussagen enthalten, die "zukunftsgerichtete Aussagen" sind oder als solche angesehen werden können. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind an der Verwendung zukunftsgerichteter Terminologie erkennbar, einschließlich der Begriffe "glaubt", "schätzt", "plant", "projiziert", "antizipiert", "erwartet", "beabsichtigt", "kann", "wird" oder "sollte" oder jeweils deren negative oder andere Abwandlungen oder vergleichbare Terminologie, oder an der Erörterung von Strategien, Plänen, Zielsetzungen, Zielen, zukünftigen Ereignissen oder Absichten. Zukunftsgerichtete Aussagen können und werden oft erheblich von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen. Alle zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln die gegenwärtige Auffassung des Unternehmens in Bezug auf zukünftige Ereignisse wider und unterliegen Risiken in Bezug auf zukünftige Ereignisse sowie anderen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen in Bezug auf seine Geschäftstätigkeit, Betriebsergebnisse, Finanzlage, Liquidität, Aussichten, Wachstum oder Strategien. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden.

Die Gesellschaft und ihre verbundenen Unternehmen sowie die Joint Bookrunner, der Co-Lead Manager und ihre jeweils verbundenen Unternehmen lehnen ausdrücklich jegliche Verpflichtung oder Zusage ab, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, zu überprüfen oder zu korrigieren, sei es aufgrund neuer Informationen, zukünftiger Entwicklungen oder aus anderen Gründen.

Ausschließlich für die Zwecke der Produktüberwachungsanforderungen gemäß: (a) EU-Richtlinie 2014/65/EU über Märkte für Finanzinstrumente in der jeweils gültigen Fassung ("MiFID II"); (b) Artikel 9 und 10 der Delegierten Richtlinie (EU) 2017/593 der Kommission zur Ergänzung der MiFID II; und (c) national Umsetzungsmaßnahmen (zusammen, die "MiFID II-Produktüberwachungsanforderungen") und (d) dem FCA-Handbuch Produktintervention und Produktführungs-Quellbuch (die "UK MiFIR Produktüberwachungsanforderungen") und unter Ausschluss jeglicher Haftung (ob aufgrund unerlaubter Handlung, Vertrag oder sonstigen Gründen), der ein "Konzepteur" (im Sinne der MiFID II-Produktüberwachungsanforderungen und der UK MiFIR Produktüberwachungsanforderungen) diesbezüglich unterliegen würde, wurde ein Produktgenehmigungsverfahren hinsichtlich der Anleihen durchgeführt, das Folgendes festgestellt hat: (i) der Zielmarkt für die Anleihen sind ausschließlich geeignete Gegenparteien und professionelle Kunden, jeweils im Sinne der MiFID II und der UK MiFIR Produktüberwachungsanforderungen; und (ii) für den Vertrieb der Anleihen an geeignete Gegenparteien und professionelle Kunden sind alle Vertriebskanäle angemessen. Alle Personen, die beabsichtigen, die Anleihen anzubieten, zu verkaufen oder zu empfehlen (nachfolgend, "Vertreiber"), sollten die Zielmarktbewertung des Konzepteurs berücksichtigen; ein Vertreiber, der MiFID II oder UK MiFIR Produktüberwachungsanforderungen unterliegt, ist jedoch dafür verantwortlich, eine eigene Zielmarktbewertung in Bezug auf die Anleihen vorzunehmen (entweder durch Übernahme oder Verfeinerung der Zielmarktbewertung des Konzepteurs) und geeignete Vertriebskanäle zu bestimmen. In der Zielmarktbewertung wurden eventuelle Anforderungen aus vertraglichen oder gesetzlichen Verkaufsbeschränkungen in Bezug auf ein Angebot der Anleihen und/oder der zugrunde liegenden Aktien nicht berücksichtigt. Um jeden Zweifel auszuschließen, wird darauf hingewiesen, dass die Zielmarktbewertung weder (a) eine Bewertung der Eignung oder Angemessenheit für die Zwecke der MiFID II oder der UK MiFIR Produktüberwachungsanforderungendarstellt; noch (b) eine Empfehlung an einen Anleger oder eine Gruppe von Anlegern, in die Anleihen zu investieren, sie zu kaufen oder sonstige Maßnahmen in Bezug auf diese zu ergreifen. 

Die Anleihen sind nicht dazu bestimmt, Kleinanlegern im Europäischen Wirtschaftsraum ("EWR") oder der UK angeboten, verkauft oder anderweitig zur Verfügung gestellt zu werden, und sollten diesen nicht angeboten, verkauft oder anderweitig zur Verfügung gestellt werden. Für diese Zwecke bedeutet ein "Kleinanleger" (a) im EWR, eine Person, die (i) Kleinanleger im Sinne des Artikels 4 Absatz 1 Nummer 11 der MiFID II ist; und/oder (ii) Kunde im Sinne der Richtlinie (EU) 2016/97 (in der jeweils gültigen Fassung, die "Versicherungsvertriebsrichtlinie") ist, sofern dieser Kunde nicht als professioneller Kunde im Sinne des Artikels 4 Absatz 1 Nummer 10 der MiFID II gelten würde, und (b) in der UK, eine Person, die (i) Kleinanleger im Sinne der Verordnung (EU) 2017/565, wie diese gemäß des EUWA in der UK als anwendbares Recht gültig ist und/oder (ii) ein Verbraucher im Sinne der Bestimmungen des UK Financial Services and Markets Act 2000 (nachfolgend, "FSMA") und aller Reglungen oder Vorschriften, die im Rahmen des FSMA zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/97 erlassen wurden, sofern dieser Verbraucher nicht als professioneller Kunde im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 Nummer 8 der Verordnung (EU) Nr. 600/2014, wie diese gemäß des EUWA in der UK als anwendbares Recht gültig ist, gelten würde. 

Infolgedessen besteht kein Erfordernis zur Erstellung eines gemäß Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 (die "EU-PRIIPs-Verordnung") bzw. gemäß der EU-PRIIPS-Verordnung, wie diese gemäß des EUWA in der UK als anwendbares Recht gültig ist (die "UK PRIIPS-Verordnung"), erforderlichen Basisinformationsblattes für das Angebot oder den Verkauf der Anleihen oder ihre anderweitige Bereitstellung an Kleinanleger im EWR oder in der UK. Ferner ist es auch möglich, dass das Angebot, der Verkauf oder eine anderweitige Bereitstellung der Anleihen an Kleinanleger im EWR oder der UK gemäß der EU-PRIIPs-Verordnung bzw. der UK-PRIIPS-Verordnung rechtswidrig ist.

Die Joint Bookrunner und der Co-Lead Manager handeln im Zusammenhang mit dem Kombinierten Angebot ausschließlich für die Gesellschaft und für niemanden sonst. Sie betrachten keine anderen Personen als ihre jeweiligen Kunden in Bezug auf das Kombinierte Angebot und sind gegenüber niemandem außer dem Unternehmen für die Gewährung des Schutzes verantwortlich, der ihren Kunden gewährt wird, und auch nicht für die Erteilung von Ratschlägen in Bezug auf das Kombinierte Angebot, den Inhalt dieser Bekanntmachung oder jegliche Transaktion, Vereinbarung oder sonstige Angelegenheit, auf die hierin Bezug genommen wird.

Eine Entscheidung zum Kauf der hier beschriebenen Wertpapiere sollte nur auf der Grundlage einer unabhängigen Prüfung der öffentlich verfügbaren Informationen des Unternehmens durch einen potenziellen Anleger getroffen werden. Weder die Joint Bookrunner noch der Co-Lead Manager noch eines ihrer jeweiligen verbundenen Unternehmen oder einer ihrer jeweiligen Direktoren, leitenden Angestellten, Mitarbeiter, Berater oder Vertreter übernehmen irgendeine Haftung, die sich aus der Verwendung dieser Bekanntmachung oder der öffentlich zugänglichen Informationen des Unternehmens ergibt, noch geben sie eine Zusicherung hinsichtlich der Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Bekanntmachung.

Niemand kann oder sollte sich zu irgendeinem Zweck auf die in dieser Mitteilung enthaltenen Informationen oder auf deren Vollständigkeit, Genauigkeit oder Fairness verlassen. Die Informationen in dieser Mitteilung können sich ändern.

 

Fresenius FY24 Ergebnisse

Geschäftsjahr 2024: Angehobener Ausblick erreicht, konstant gute Geschäftsentwicklung mit profitablem Wachstum.

  • Konzern-Umsatz1 von 21,5 Mrd €; starkes organisches Wachstum von 8 %1,2
  • Steigerung des Konzern-EBIT1 um währungsbereinigt 10 %3 auf 2,5 Mrd €; EBIT-Marge1 von 11,6%, 40 Basispunkte über Vorjahr
  • Konzernergebnis1,4 steigt stärker als Umsatz um währungsbereinigt 13%3 auf 1.461 Mio €
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt auf 2,59 €
  • Konzernweite strukturelle Produktivitätsgewinne von insgesamt 474 Mio € über Plan (geplant 400 Mio €)
  • Hervorragender operativer Cashflow von 2,4 Mrd € dank klarem Fokus auf Cash-Management 
  • Reduzierung der Verschuldung weiter vorangebracht: Verschuldungsgrad verbessert auf 3,0x1,5 aufgrund hervorragender Cashflow-Entwicklung; positive Entwicklung von über 70 Basispunkten im Vergleich zu Ende 2023
  • Dividendenvorschlag von 1,00 € je Aktie
     

4. Quartal 2024: Anhaltendes Wachstum und weiterer Schuldenabbau

  • Konzern-Umsatz1 von 5,5 Mrd € bei organischem Wachstum von 7%1,2, dank nachhaltiger positiver Entwicklung bei Kabi und starker Performance bei Helios
  • Anstieg des Konzern-EBIT1 währungsbereinigt um 7 %3 auf 646 Mio € aufgrund signifikanter operativer Verbesserungen bei Kabi; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland; EBIT-Marge1 erreicht 11,7%
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt währungsbereinigt um ausgezeichnete 29 %3 auf 0,69 €; begünstigt durch hohe Steuerquote im Vorjahresquartal
  • Starker operativer Cashflow von fast 1 Mrd € im 4. Quartal
     

 1 Vor Sondereinflüssen
 2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
 3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
 Ohne Fresenius Medical Care
 5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende

 

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Dank einer großartigen Teamleistung hat Fresenius im Geschäftsjahr 2024 hervorragende Ergebnisse erzielt: Der Umsatz legte organisch im hohen einstelligen Bereich, EBIT und EPS sogar zweistellig zu. Zur starken operativen Leistung haben vor allem unsere Wachstumsvektoren Nutrition, MedTech und Biopharma sowie die anhaltend gute Entwicklung von Helios beigetragen. Gleichzeitig haben wir das Jahr mit einer deutlichen Senkung des Verschuldungsgrades beendet und den niedrigsten Stand seit sieben Jahren erreicht. Diese Erfolgsgeschichte wollen wir 2025 mit der nächsten Phase von #FutureFresenius fortschreiben und unser Leistungsniveau weiter steigern. 2025 erwarten wir ein organisches Umsatzwachstum von 4% bis 6% und ein EBIT-Wachstum von 3% bis 7%. Mit unserem Fresenius Financial Framework legen wir die Messlatte noch höher: Wir setzen uns ein ambitionierteres Margenband bei Fresenius Kabi und einen niedrigeren Verschuldungskorridor für den Gesamtkonzern. Unsere gesteigerte Finanzkraft wollen wir auch an unsere Anteilseigner weitergeben. Deshalb wollen wir für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 1 Euro je Aktie vorschlagen. Eine starke Leistung abliefern: Darauf konzentrieren wir uns auch weiterhin. Unsere Mission ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Fresenius ist: Committed to Life.“

 

Ausblick 2025

Fresenius-Konzern5: organisches Umsatzwachstum1,2 von 4 bis 6 %, währungsbereinigtes EBIT-Wachstum1,3 von 3 bis 7 %

1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
4 Ohne Fresenius Medical Care
5 2024 Basis: 21.526 Mio € (Umsatz) und 2.489 Mio € (EBIT)

 

Fresenius Kabi6: organisches Umsatzwachstum ,3 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge  von 16,0 bis 16,5% 

Fresenius Helios4: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge3 von etwa 10 %

Prämissen für den Ausblick: Unser Ausblick basiert auf den aktuellen Auswirkungen und bekannten Risiken, berücksichtigt jedoch keine möglichen Extremszenarien im Zusammenhang mit dem dynamischen geopolitischen Umfeld.

 

Fresenius Financial Framework – Ambitionen weiter erhöht

  • Strukturelle EBIT-Marge3-Ambition für Kabi auf 16 bis 18 % (zuvor 14 bis 17 %) erhöht
  • Selbst-definierter Zielkorridor für den Verschuldungsgrad5 auf 2,5 bis 3,0xNetto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA verbessert (zuvor 3,5 bis 3,0x) 

 

Neue Dividendenpolitik in Übereinstimmung mit Prioritäten der Kapitalallokation 

Die neue Dividendenpolitik von Fresenius soll attraktive Renditen für die Aktionärinnen und Aktionäre bieten und gleichzeitig strategische Flexibilität sicherstellen. Die Dividende soll künftig auf Basis einer attraktiven Ausschüttungsquote zwischen 30 und 40 % berechnet werden, basierend auf dem Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten, also ohne FMC, und vor Sondereinflüssen. Fresenius wird für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 1,00 € je Aktie vorschlagen. Der Dividendenvorschlag stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Basisjahr 2022 dar und unterstreicht sowohl die gestärkte Finanzkraft des Unternehmens als auch das Ziel einer nachhaltigen Wertsteigerung. Für das Geschäftsjahr 2023 war Fresenius gezwungen, die Dividendenzahlung aufgrund gesetzlicher Beschränkungen durch die Inanspruchnahme von Energiekostenhilfen bei Helios Deutschland auszusetzen.
 

6 2024 Basis: 8.414 Mio € (Umsatz) und 1.319 Mio € (EBIT)
7 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
3 Vor Sondereinflüssen
4 2024 Basis: 12.739 Mio € (Umsatz) und 1.288 Mio € (EBIT)
5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/ -Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care

 

Fresenius-Konzern – Geschäftsentwicklung 2024

Fresenius hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen und seine zweimal nach oben korrigierte Jahresprognose erreicht. Die konstant gute Geschäftsentwicklung von Fresenius Kabi und die starke Performance von Fresenius Helios führten zu einem organischen Anstieg des Konzernumsatzes1 um 8 %2 gegenüber dem Vorjahr auf 21,5 Mrd €. Aufgrund einer verbesserten operativen Geschäftsentwicklung stieg der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen währungsbereinigt um 10 %3  auf 2,5 Mrd €. Das währungsbereinigte Ergebnis je Aktie1,4 stieg um 13 %3 auf 2,59 €.

Ende 2024 wurde die #FutureFresenius-Phase „Revitalize“ erfolgreich abgeschlossen, die durch eine vereinfachte Konzernstruktur, eine bessere Steuerung, ein optimiertes Portfolio und ein angepasstes Geschäftsmodell zu signifikanten finanziellen Fortschritten geführt hat. 2025 liegt der Fokus auf weiterer Wertschaffung durch den Start der #FutureFresenius „Rejuvenate “-Phase, die unter anderem auf plattformgestütztes Wachstum abzielt. Schwerpunkte für 2025 sind die weitere Reduzierung der Verschuldung, höhere Margen bei Kabi, die Umsetzung des Helios-Performance-Programms und die Förderung von Innovationen. 

Um die Effizienz und Produktivität weiter zu steigern und den Wegfall der Energiekostenhilfen auszugleichen, wurde ein dediziertes Performance-Programm für Helios initiiert. Dieses soll im Jahr 2025 rund 100 Mio € zum EBIT von Helios Deutschland beitragen. Zusammen mit dem erwarteten operativen Wachstum von Helios in Deutschland und Spanien soll die EBIT-Marge von Fresenius Helios im Geschäftsjahr 2025 stabil bei 10 % bleiben.

Größere Beiträge des Performance-Programms werden in der zweiten Jahreshälfte 2025 und darüber hinaus erwartet, da einige Maßnahmen mit prozessualen Veränderungen verbunden sind und entsprechende Anlaufzeit benötigen, um nachhaltig zu wirken. Das schafft eine gute Basis, eine EBIT-Margenverbesserung innerhalb des strukturellen Margenbands von 10 bis 12% in 2026 und darüber hinaus zu erzielen. 
 

1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
4 Ohne Fresenius Medical Care

 

Operating Companies – Geschäftsentwicklung Geschäftsjahr 2024 und 4. Quartal 2024 
 

Fresenius Kabi

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Kabi eine konstant starke Geschäftsentwicklung mit einem ausgezeichneten organischen Umsatzwachstum von 10 %1, das damit über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands lag. Die EBIT-Marge2 stieg um hervorragende 140 Basispunkte auf 15,7 %.

4. Quartal 2024: Fresenius Kabi mit starkem Jahresendspurt 

  • Organisches Umsatzwachstum von 9%1 aufgrund positiver Preiseffekte, insbesondere in Argentinien, Umsatzsteigerung um 8 % auf 2.148 Mio €.
  • Wachstumsvektoren mit starkem organischem Umsatzanstieg von 18 %: MedTech 7 %, Nutrition 21 %, Biopharma 39 %.
    • Umsatz Nutrition: 614 Mio €, profitierte von positiven Preiseffekten in Argentinien und der guten Entwicklung in den USA, angetrieben durch die laufende Markteinführung von Lipidemulsionen.
    • Umsatz Biopharma: 144 Mio €, im Wesentlichen angetrieben durch die Markteinführung von Tyenne in Europa und den USA
    • Umsatz MedTech: 424 Mio €, angetrieben durch eine breit angelegte positive Entwicklung in den meisten Regionen, einschließlich der USA und Europa
  • Umsatz Pharma: 966 Mio €, organisch 0%1, die gute Entwicklung in den meisten Regionen wirkte der schwächeren Entwicklung in China entgegen.
  • China-Geschäft weiterhin von einer allgemeinen Wirtschaftsschwäche, Preisrückgängen im Zusammenhang mit Ausschreibungen und indirekten Auswirkungen der landesweiten Antikorruptionskampagne der Regierung betroffen.
  • EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 21 % auf 340 Mio €, was auf eine gute Umsatzentwicklung und eine verbesserte strukturelle Produktivität zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge2 betrug 15,8 %, was einem Anstieg von 170 Basispunkten entspricht.
  • EBIT2 der Wachstumsvektoren stieg um 71 % aufgrund einer positiven Entwicklung in allen Bereichen; EBIT-Marge2 betrug 14,7 %. EBIT 2024 im Geschäftsbereich Biopharma positiv.
  • EBIT2 von Pharma stieg um 5 % auf 198 Mio €. Die EBIT-Marge2 lag bei 20,5 %, was insbesondere auf Kostendisziplin zurückzuführen ist.

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
2 Vor Sondereinflüssen

 

Fresenius Helios

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Helios ein organisches Umsatzwachstum von 6 %, dank solidem Fallzahlenwachstum und positiven Preiseffekten in Deutschland und Spanien. Die EBIT-Marge lag bei 10,1 %1 und damit innerhalb des strukturellen Margenbands.

4. Quartal 2024: Fresenius Helios mit starker EBIT-Entwicklung in Spanien; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland 

  • Starkes organisches Umsatzwachstum von 6 % am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands, das gleichermaßen von Helios Deutschland (organisches Wachstum von 6 %) und Helios Spanien (organisches Wachstum von 6 %) getragen wurde; Umsatz vor Sondereinflüssen stieg um 6 % auf 3.273 Mio €.
  • Helios Deutschland verzeichnete einen Umsatz von 1.937 Mio €; Wachstum war getrieben durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen.
  • Helios Spanien mit einem Umsatz von 1.336 Mio €, dank guter Auslastung und günstiger Preiseffekter. Auch die Kliniken in Lateinamerika zeigten eine gute Leistung.
  • Das EBIT1 von Fresenius Helios ging um 5% auf 339 Mio € zurück, bedingt durch das Ende der Energiekostenhilfen im 4. Quartal 2024. Die EBIT-Marge war solide bei 10,4% aufgrund der ausgezeichneten Profitabilität bei Helios Spanien mit einer Marge von 15,8 % und einem EBIT-Wachstum von 15 %.
  • Das EBIT1 von Helios Deutschland sank um 22% auf 128 Mio €, nachdem das Vorjahresquartal erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt war.
  • Ein dediziertes Performance-Programm für Helios wurde initiiert, um die operative Exzellenz weiter voranzutreiben und das Auslaufen der Energiekostenhilfen zu kompensieren. Die EBIT-Marge von Fresenius Helios soll für das Geschäftsjahr 2025 bei rund 10 % liegen.
     

1 Vor Sondereinflüssen

 

Konzernkennzahlen Q4 & GJ 2024

 

Telefonkonferenz und Audio-Webcast
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2024 findet am 26. Februar 2025 um 13:30 Uhr CET (07:30 Uhr EST) eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast für Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

 

Kontakt für Aktionärinnen und Aktionäre
Investor Relations
Telefon: (0 61 72) 6 08-24 87
Telefax: (0 61 72) 6 08-24 88
E-Mail: ir-fre@fresenius.com

 

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen 

  • Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q4/2024.
  • Die Finanzzahlen für das 4. Quartal 2024 und für das 4. Quartal 2023 beinhalten Sondereinflüsse. Eine Übersicht der Ergebnisse des 4. Quartals 2024 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.
  • Die Ergebnisse des 4. Quartals 2023 von Fresenius Helios sind bereinigt um: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus in Lima, Peru.
  • Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.
  • Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Eine Übersicht der wichtigsten Finanzkennzahlen finden Sie am Ende der Veröffentlichung.

Geschäftsjahr 2024: Angehobener Ausblick erreicht, konstant gute Geschäftsentwicklung mit profitablem Wachstum.

  • Konzern-Umsatz1 von 21,5 Mrd. €; starkes organisches Wachstum von 8 %1,2
  • Steigerung des Konzern-EBIT1 um währungsbereinigt 10 %3 auf 2,5 Mrd. €; EBIT-Marge1 von 11,6 %, 40 Basispunkte über Vorjahr
  • Konzernergebnis1,4 steigt stärker als Umsatz um währungsbereinigt 13%3 auf 1.461 Mio. €
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt auf 2,59 €
  • Konzernweite strukturelle Produktivitätsgewinne von insgesamt 474 Mio. €, über Plan (geplant 400 Mio. €)
  • Hervorragender operativer Cashflow von 2,4 Mrd. € dank klarem Fokus auf Cash-Management 
  • Reduzierung der Verschuldung weiter vorangebracht: Verschuldungsgrad verbessert auf 3,0x1,5 aufgrund hervorragender Cashflow-Entwicklung; positive Entwicklung von über 70 Basispunkten im Vergleich zu Ende 2023
  • Dividendenvorschlag von 1,00 € je Aktie 

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende

4. Quartal 2024: Anhaltendes Wachstum und weiterer Schuldenabbau

  • Konzern-Umsatz1 von 5,5 Mrd. € bei organischem Wachstum von 7%1,2, dank nachhaltiger positiver Entwicklung bei Kabi und starker Performance bei Helios
  • Anstieg des Konzern-EBIT1 währungsbereinigt um 7 %3 auf 646 Mio. € aufgrund signifikanter operativer Verbesserungen bei Kabi; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland; EBIT-Marge1 erreicht 11,7%
  • Ergebnis je Aktie1,4 steigt währungsbereinigt um ausgezeichnete 29 %3 auf 0,69 €; begünstigt durch hohe Steuerquote im Vorjahresquartal
  • Starker operativer Cashflow von fast 1 Mrd. € im 4. Quartal

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Dank einer großartigen Teamleistung hat Fresenius im Geschäftsjahr 2024 hervorragende Ergebnisse erzielt: Der Umsatz legte organisch im hohen einstelligen Bereich, EBIT und EPS sogar zweistellig zu. Zur starken operativen Leistung haben vor allem unsere Wachstumsvektoren Nutrition, MedTech und Biopharma sowie die anhaltend gute Entwicklung von Helios beigetragen. Gleichzeitig haben wir das Jahr mit einer deutlichen Senkung des Verschuldungsgrades beendet und den niedrigsten Stand seit sieben Jahren erreicht.

Diese Erfolgsgeschichte wollen wir 2025 mit der nächsten Phase von #FutureFresenius fortschreiben und unser Leistungsniveau weiter steigern. 2025 erwarten wir ein organisches Umsatzwachstum von 4 % bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 3 % bis 7 %. Mit unserem Fresenius Financial Framework legen wir die Messlatte noch höher: Wir setzen uns ein ambitionierteres Margenband bei Fresenius Kabi und einen niedrigeren Verschuldungskorridor für den Gesamtkonzern.

Unsere gesteigerte Finanzkraft wollen wir auch an unsere Anteilseigner weitergeben. Deshalb wollen wir für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 1 Euro je Aktie vorschlagen.

Eine starke Leistung abliefern: Darauf konzentrieren wir uns auch weiterhin. Unsere Mission ist es, Menschenleben zu retten und zu verbessern. Fresenius ist: Committed to Life.“ 

Ausblick 2025

Fresenius-Konzern1: organisches Umsatzwachstum3,5 von 4 bis 6 %, währungsbereinigtes EBIT-Wachstum4,5 von 3 bis 7 %
Fresenius Kabi2: organisches Umsatzwachstum3 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge5 von 16,0 bis 16,5 % 
Fresenius Helios6: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge5 von etwa 10 %
Prämissen für den Ausblick: Unser Ausblick basiert auf den aktuellen Auswirkungen und bekannten Risiken, berücksichtigt jedoch keine möglichen Extremszenarien im Zusammenhang mit dem dynamischen geopolitischen Umfeld.

Fresenius Financial Framework – Ambitionen weiter erhöht

  • Strukturelle EBIT-Marge5 -Ambition für Kabi auf 16 bis 18 % (zuvor 14 bis 17 %) erhöht
  • Selbst-definierter Zielkorridor für den Verschuldungsgrad7 auf 2,5 bis 3,0x Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA verbessert (zuvor 3,5 bis 3,0x) 

2024 Basis: 21.526 Mio. € (Umsatz) und 2.489 Mio. € (EBIT)
 2024 Basis: 8.414 Mio. € (Umsatz) und 1.319 Mio. € (EBIT)
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Vor Sondereinflüssen
2024 Basis: 12.739 Mio. € (Umsatz) und 1.288 Mio. € (EBIT)
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/ -Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care

Neue Dividendenpolitik in Übereinstimmung mit Prioritäten der Kapitalallokation 

Die neue Dividendenpolitik von Fresenius soll attraktive Renditen für die Aktionärinnen und Aktionäre bieten und gleichzeitig strategische Flexibilität sicherstellen. Die Dividende soll künftig auf Basis einer attraktiven Ausschüttungsquote zwischen 30 und 40 % berechnet werden, basierend auf dem Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten, also ohne FMC, und vor Sondereinflüssen. 

Fresenius will für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 1,00 € je Aktie vorschlagen. Der Dividendenvorschlag stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Basisjahr 2022 dar und unterstreicht sowohl die gestärkte Finanzkraft des Unternehmens als auch das Ziel einer nachhaltigen Wertsteigerung.

Für das Geschäftsjahr 2023 war Fresenius gezwungen, die Dividendenzahlung aufgrund gesetzlicher Beschränkungen durch die Inanspruchnahme von Energiekostenhilfen bei Helios Deutschland auszusetzen.

Fresenius-Konzern - Geschäftsentwicklung 2024

Fresenius hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen und seine zweimal nach oben korrigierte Jahresprognose erreicht. Die konstant gute Geschäftsentwicklung von Fresenius Kabi und die starke Performance von Fresenius Helios führten zu einem organischen Anstieg des Konzernumsatzes1 um 8 %2 gegenüber dem Vorjahr auf 21,5 Mrd. €. Aufgrund einer verbesserten operativen Geschäftsentwicklung stieg der Konzern-EBIT1 vor Sondereinflüssen währungsbereinigt um 10 %3 auf 2,5 Mrd. €. Das währungsbereinigte Ergebnis je Aktie1,4 stieg um 13 %3 auf 2,59 €. 

Ende 2024 wurde die #FutureFresenius-Phase „Revitalize“ erfolgreich abgeschlossen, die durch eine vereinfachte Konzernstruktur, eine bessere Steuerung, ein optimiertes Portfolio und ein angepasstes Geschäftsmodell zu signifikanten finanziellen Fortschritten geführt hat. 2025 liegt der Fokus auf weiterer Wertschaffung durch den Start der #FutureFresenius „Rejuvenate“-Phase, die unter anderem auf plattformgestütztes Wachstum abzielt. Schwerpunkte für 2025 sind die weitere Reduzierung der Verschuldung, höhere Margen bei Kabi, die Umsetzung des Helios-Performance-Programms und die Förderung von Innovationen. 

Um die Effizienz und Produktivität weiter zu steigern und den Wegfall der Energiekostenhilfen auszugleichen, wurde ein dediziertes Performance-Programm für Helios initiiert. Dieses soll im Jahr 2025 rund 100 Mio. € zum EBIT von Helios Deutschland beitragen. Zusammen mit dem erwarteten operativen Wachstum von Helios in Deutschland und Spanien soll die EBIT-Marge von Fresenius Helios im Geschäftsjahr 2025 stabil bei 10 % bleiben.

Größere Beiträge des Performance-Programms werden in der zweiten Jahreshälfte 2025 und darüber hinaus erwartet, da einige Maßnahmen mit prozessualen Veränderungen verbunden sind und entsprechende Anlaufzeit benötigen, um nachhaltig zu wirken. Das schafft eine gute Basis, 2026 und darüber hinaus eine EBIT-Margenverbesserung innerhalb des strukturellen Margenbands von 10 bis 12% zu erzielen.

Vor Sondereinflüssen
Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.
Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien
Ohne Fresenius Medical Care

Operating Companies – Geschäftsentwicklung Geschäftsjahr 2024 und 4. Quartal 2024 

Fresenius Kabi

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Kabi eine konstant starke Geschäftsentwicklung mit einem ausgezeichneten organischen Umsatzwachstum von 10 %1, das damit über dem oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands lag. Die EBIT-Marge2 stieg um hervorragende 140 Basispunkte auf 15,7 %.

4. Quartal 2024: Fresenius Kabi mit starkem Jahresendspurt 

  • Organisches Umsatzwachstum von 9 %1 aufgrund positiver Preiseffekte, insbesondere in Argentinien; Umsatzsteigerung um 8 % auf 2.148 Mio. €.
  • Wachstumsvektoren mit starkem organischem Umsatzanstieg von 18 %: MedTech 7 %, Nutrition 21 %, Biopharma 39 %.
    • Umsatz Nutrition: 614 Mio. €, profitierte von positiven Preiseffekten in Argentinien und der guten Entwicklung in den USA, angetrieben durch die laufende Markteinführung von Lipidemulsionen
    • Umsatz Biopharma: 144 Mio. €, im Wesentlichen angetrieben durch die Markteinführung von Tyenne in Europa und den USA
    • Umsatz MedTech: 424 Mio. €, angetrieben durch eine breit angelegte positive Entwicklung in den meisten Regionen, einschließlich der USA und Europa
  • Umsatz Pharma: 966 Mio. €, organisch 0 %1, die gute Entwicklung in den meisten Regionen wirkte der schwächeren Entwicklung in China entgegen.
  • China-Geschäft weiterhin von einer allgemeinen Wirtschaftsschwäche, Preisrückgängen im Zusammenhang mit Ausschreibungen und indirekten Auswirkungen der landesweiten Antikorruptionskampagne der Regierung betroffen.
  • EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 21 % auf 340 Mio. €, was auf eine gute Umsatzentwicklung und eine verbesserte strukturelle Produktivität zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge2 betrug 15,8 %, was einem Anstieg von 170 Basispunkten entspricht.
  • EBIT2 der Wachstumsvektoren stieg um 71 % aufgrund einer positiven Entwicklung in allen Bereichen; EBIT-Marge2 betrug 14,7 %. EBIT 2024 im Geschäftsbereich Biopharma positiv.
  • EBIT2 von Pharma stieg um 5 % auf 198 Mio. €. Die EBIT-Marge2 lag bei 20,5 %, was insbesondere auf Kostendisziplin zurückzuführen ist.

Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
Vor Sondereinflüssen

Fresenius Helios

Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Fresenius Helios ein organisches Umsatzwachstum von 6 %, dank solidem Fallzahlenwachstum und positiven Preiseffekten in Deutschland und Spanien. Die EBIT-Marge lag bei 10,1 %1 und damit innerhalb des strukturellen Margenbands.

4. Quartal 2024: Fresenius Helios mit starker EBIT-Entwicklung in Spanien; Auslaufen der Energiekostenhilfen belastet Helios Deutschland 

  • Starkes organisches Umsatzwachstum von 6 % am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands, das gleichermaßen von Helios Deutschland (organisches Wachstum von 6 %) und Helios Spanien (organisches Wachstum von 6 %) getragen wurde; Umsatz vor Sondereinflüssen stieg um 6 % auf 3.273 Mio. €.
  • Helios Deutschland verzeichnete einen Umsatz von 1.937 Mio. €; Wachstum war getrieben durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen.
  • Helios Spanien mit einem Umsatz von 1.336 Mio. €, dank guter Auslastung und günstiger Preiseffekte. Auch die Kliniken in Lateinamerika zeigten eine gute Leistung.
  • Das EBIT1 von Fresenius Helios ging um 5 % auf 339 Mio. € zurück, bedingt durch das Ende der Energiekostenhilfen im 4. Quartal 2024. Die EBIT-Marge war solide bei 10,4 % aufgrund der ausgezeichneten Profitabilität bei Helios Spanien mit einer Marge von 15,8 % und einem EBIT-Wachstum von 15 %.
  • Das EBIT1 von Helios Deutschland sank um 22 % auf 128 Mio. €, nachdem das Vorjahresquartal erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt war.
  • Ein dediziertes Performance-Programm für Helios wurde initiiert, um die operative Exzellenz weiter voranzutreiben und das Auslaufen der Energiekostenhilfen zu kompensieren. Die EBIT-Marge von Fresenius Helios soll für das Geschäftsjahr 2025 bei rund 10 % liegen. 

Vor Sondereinflüssen

Konzernkennzahlen Q4 und Gesamtjahr 2024

Group figures

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen 

  • Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q4/2024.
  • Die Finanzzahlen für das 4. Quartal 2024 und für das 4. Quartal 2023 beinhalten Sondereinflüsse. Eine Übersicht der Ergebnisse des 4. Quartals 2024 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.
  • Die Ergebnisse des 4. Quartals 2023 von Fresenius Helios sind bereinigt um: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus in Lima, Peru.
  • Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.
  • Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.

 

* * *


Telefonkonferenz und Audio-Webcast

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 4. Quartal und das Geschäftsjahr 2024 findet am 26. Februar 2025 um 13:30 Uhr CET (07:30 Uhr EST) eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast für Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Fresenius-Team in Empfang: Mona Zimmer, Manager Employer Branding & University Relations (links). (Foto: Potentialpark, Clara Ide)

Das Marktforschungsinstitut Potentialpark hat Fresenius in seiner aktuellen Studie als Unternehmen mit den besten Social-Media-Inhalten für Job-Suchende in Deutschland ausgezeichnet. In der Gesamtbewertung aller relevanten Karriere-Kommunikationskanäle liegt der Gesundheitskonzern auf Platz 2. Dazu zählen zum Beispiel auch die Karrierewebsite, der Einsatz professioneller Plattformen wie Indeed oder Glassdoor sowie der Online-Bewerbungsprozess. 

 „Wir haben einen großen Bedarf an Fachkräften und die Potentialpark-Studie zeigt, dass wir bei unserer Kommunikation mit externen Talenten vieles richtig machen – insbesondere auch in den Sozialen Medien, die mit zu den wichtigsten Channels für Talents und Professionals gehören“, sagt Yvonne Albert, Chief Human Ressource Officer von Fresenius. 

Auf LinkedIn, Facebook oder Instagram können Job- und Ausbildungssuchende nicht nur Informationen zu aktuellen Angeboten finden und sich direkt vernetzen. Sie erhalten auch wertvolle Einblicke in die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld, was Entscheidungen positiv beeinflussen kann. „Wir werden deshalb auch in Zukunft daran arbeiten, unsere digitale Talent-Kommunikation immer weiter zu verbessern“, so Albert.


Die Potentialpark-Studie 2025

Das schwedische Marktforschungsunternehmen Potentialpark untersucht seit 2002 jährlich die Online-Angebote für Job-Suchende auf der ganzen Welt. Für die diesjährigen Studie nahm das Institut auch wieder die Online-Kommunikation von 147 deutschen Unternehmen unter die Lupe. 269 verschiedenen Kriterien hat das Forschungsteam überprüft. Im Vorfeld wurden weltweit mehr als 30.000 Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen zu ihren Präferenzen befragt.

Weitere Informationen zur Karriere bei Fresenius gibt es unter https://karriere.fresenius.de

Wir legen Wert auf eine offene Kommunikation und streben danach, ein Umfeld zu schaffen, in dem Patientinnen und Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörige lokaler Gemeinschaften, Geschäftspartner oder andere potenziell betroffene Personen Menschenrechtsverletzungen oder die Nichteinhaltung von Umweltauflagen melden können. Dazu haben wir Hinweisgebersysteme eingerichtet. 

Prozess zur Bearbeitung und Untersuchung von Meldungen

Die nachfolgende Grafik illustriert die Schritte zur Bearbeitung von Meldungen, angefangen bei der Empfangsbestätigung bis hin zur Rückmeldung an die Hinweisgeberin oder den Hinweisgeber am Beispiel zweier fiktiver Protagonistinnen: Kate und Aditi.*

*Die gezeigten Personen und Geschichten sind rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Ergänzende Informationen zu unseren Hinweisgebersystemen und dem Schutz von Hinweisgebenden finden Sie in den Verfahrensbeschreibungen der jeweiligen Gesellschaften:

Fresenius SE:
https://www.fresenius.com/de/hinweisgebersystem

Fresenius Kabi:
https://www.fresenius-kabi.com/responsibility/business-ethics

Fresenius Helios:
https://www.helios-gesundheit.de/menschenrechte

Quirónsalud: 
https://www.quironsalud.com/en/group/whistleblowing-channel
 

Helfen Sie uns, das Richtige zu tun

Kennen Sie das Gefühl, dass etwas nicht stimmt? Vielleicht ist Ihnen etwas aufgefallen, dass so nicht sein sollte. Oder Sie selbst sind betroffen. Dann ist der richtige Zeitpunkt, einen Hinweis abzugeben.

Wie das geht, warum es so wichtig ist und was mit Ihrem Hinweis passiert, erfahren sie in diesem Video.
 

Ihr Hinweis zählt!

Meldungen mit Bezug zu Menschenrechten im Berichtsjahr 2024

Die Kennzahlen beschreiben die im Berichtsjahr über unsere Meldesysteme eingegangenen Meldungen mit Menschenrechtsbezug – unterschieden nach Betroffenen in unserem eigenen Geschäftsbereich sowie in der Wertschöpfungskette. Von 28 eingegangenen Meldungen haben sich 4 als Verletzungen erwiesen, darunter von Arbeits- und Pausenzeiten, Vergütung, und Arbeitssicherheit und -gesundheit.
 
Keine Meldung stand in Verbindung mit einer schwerwiegenden Verletzung im Zusammenhang mit Menschenrechten innerhalb der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette oder in unserem eigenen Geschäftsbereich.1

Eigener Geschäftsbetrieb Wertschöpfungskette

Eingegangene Meldungen mit Menschenrechtsbezug

25 3

Davon Verletzungen

4 -

Davon schwere Menschenrechtsverletzungen 

- -

  • 1Zu schweren Menschenrechtsverletzungen zählen Vorfälle von Zwangsarbeit, Vorfälle von Menschenhandel, Vorfälle von Kinderarbeit oder auch Vorfälle, die eine große Anzahl von Menschen oder eine große Fläche betreffen. Diese Kategorisierung stützt sich bspw. auf die Definitionen der der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD).

    Im konzernweiten Nachhaltigkeitsbericht 2024 (CSRD-Bericht) finden sich in den Kapiteln „Arbeitskräfte des Unternehmens“ und „Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette“ ausführliche Informationen zu den substantiierten Fällen sowie zu eingeleiteten Abhilfe- und Präventionsmaßnahmen.

Berücksichtigung der Interessen von Betroffenen

Bei Fresenius legen wir großen Wert darauf, die Interessen von Hinweisgeberinnen und Hinweisgebern angemessen zu berücksichtigen. Dies erreichen wir durch eine transparente, faire und umfassende Prüfung aller eingehenden Beschwerden durch speziell geschultes Personal.

Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Anliegen der Betroffenen ernst genommen und in Einklang mit den geltenden rechtlichen und unternehmensinternen Vorgaben bearbeitet werden. Dabei stellen wir sicher, dass alle relevanten Informationen und Perspektiven in die Entscheidungsfindung einbezogen werden, um eine ausgewogene und sachgerechte Lösung zu finden.

Durch Rückmeldungen der Betroffenen analysieren wir, wie unser Verfahren in der Praxis angenommen wird und wo Optimierungspotenzial besteht. Dieses Input fließt in die Weiterentwicklung unserer Prozesse ein, um sicherzustellen, dass die Interessen der Betroffenen künftig noch besser berücksichtigt werden.

Überprüfung und Weiterentwicklung unseres Beschwerdeverfahrens

Die Ergebnisse aus unseren Risikoanalysen und die Erkenntnisse zu den potenziellen Zielgruppen fließen in die Weiterentwicklung unseres Hinweisgebersystems sowie bei der Bearbeitung von Meldungen ein. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden wir die Wirksamkeit des Verfahrens jährlich und anlassbezogen überprüfen. Falls nötig nehmen wir entsprechende Anpassungen und Änderungen bezüglich der Zugänglichkeit und des Ablaufs vor.

 

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Sie wollen ein Hinweis geben?

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem melden: 

Hinweisgebersystem
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Telefonisch*
+49 (0) 800 181 1338

Postalisch
Fresenius SE & Co. KGgaA Business Integrity 
Else-Kröner-Str. 1 
61352 Bad Homburg v.d.H. Deutschland 

Per E-Mail:
humanrights@fresenius.com 

*Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages.

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier verfügbar: fresenius.com/de/menschenrechte

Um Menschenrechtsrisiken vorzubeugen, sie zu beseitigen oder zu minimieren, ergreift sowohl der Konzern als auch jeder Unternehmensbereich geeignete, auf den Einzelfall abgestimmte Präventionsmaßnahmen im eigenen Geschäftsbetrieb sowie in der Wertschöpfungskette. In Fällen, in denen unsere Geschäftstätigkeit Menschenrechtsverletzungen verursacht oder dazu beigetragen hat, ergreifen wir angemessene und wirksame fallspezifische Abhilfemaßnahmen.

Präventionsmaßnahmen

Die folgende Übersicht stellt eine nicht abschließende Zusammenfassung möglicher Standardpräventionsmaßnahmen für den eigenen Geschäftsbereich und / oder unsere Wertschöpfungskette dar. 

Eigener Geschäftsbereich

Zu Standardpräventionsmaßnahmen im eigenen Geschäftsbereich gehören mitunter ein verbindlicher Verhaltenskodex für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Richtlinien zu Sozial- und Arbeitsstandards sowie Managementsysteme für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Neben Schulungen zum Thema Menschenrechte sowie Kommunikationsmaßnahmen zu unserer Menschenrechtserklärung stärken unser Internes Kontrollsystem (IKS) sowie regelmäßige Interne Audits die Umsetzung und Kontrolle unserer menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten.

Wertschöpfungskette

Zu unseren Maßnahmen in der Wertschöpfungskette zählen unter anderem ein Verhaltenskodex für Geschäftspartner sowie risikobasierte Schulungen zu menschenrechtlichen Anforderungen, inklusive Informationen zum Hinweisgebersystem.

Ergänzt wird dies durch risikobasierte Prüfungen unserer Geschäftspartner. Menschenrechts- und Umweltklauseln in Verträgen sowie unsere Mitgliedschaften in Branchen- und Multi-Stakeholder-Initiativen unterstützen zusätzlich die Umsetzung unserer Sorgfaltspflichten entlang der Wertschöpfungskette.

Darüber hinaus entwickeln wir im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten spezifische Präventionsmaßnahmen, die auf die Ergebnisse der regelmäßigen und anlassbezogenen Risikoanalyse zugeschnitten sind und dokumentieren dies. 

Weitere Ausführungen zu spezifischen Präventionsmaßnahmen finden Sie auf der Seite Risikoanalyse und Auswirkungen  sowie im 2024 CSRD-Bericht in den Kapiteln „Arbeitskräfte des Unternehmens“ und „Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette“. 

Was sind Menschenrechte? Wie melde ich eine mögliche Verletzung? Und was verbirgt sich hinter dem Begriff der menschenrechtlichen Sorgfaltsplicht? Die Antworten auf diese Fragen sollen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Geschäftspartner klar sein, wenn wir wollen, dass unsere Selbstverpflichtung gelebt wird.

Deshalb haben wir neben zielgruppenspezifischen Schulungsangeboten zu einzelnen Menschenrechtsthemen ein dezidiertes Menschenrechtstraining entwickelt – zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Teilen unserer Organisation. Das Training wird seit 2025 sukzessive für unsere Beschäftigten ausgerollt und dient außerdem als unterstützende Maßnahme in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten. Welche Lieferanten an den Schulungen teilnehmen sollen, hängt von ihrem jeweiligen Risikoprofil ab. Damit wollen wir aktiv dazu beitragen, unsere Unternehmenskultur weiterzuentwickeln und ein gemeinsames Verständnis der Sorgfaltspflichten in unserer Wertschöpfungskette zu schaffen.  

Abhilfemaßnahmen

Jede Abhilfemaßnahme hat das Ziel, die menschenrechtliche oder umweltbezogene Verletzung zu beenden oder zu minimieren und, sofern möglich, umzukehren. Um die Wirksamkeit zu messen, prüfen wir in einem jeweils fallbezogen festgelegten Abstand die Umsetzung der Maßnahmen. Falls nötig leiten wir weitere Maßnahmen ein. Ein Vorgang gilt nur dann als abgeschlossen, wenn alle Abhilfemaßnahmen vollständig umgesetzt wurden.

Um negative Auswirkungen auf Rechteinhaberinnen und -haber zu begegnen, haben wir eine Toolbox zur praktischen Hilfestellung für menschenrechtliche Abhilfemaßnahmen erarbeitet. Diese richtet sich an die Kolleginnen und Kollegen, die an der Aufklärung von Menschenrechts- und Umweltverstößen, die die Mitarbeitenden von Fresenius sowie Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette betreffen, beteiligt sind und besteht aus unterschiedlichen Bausteinen. Dazu gehören eine allgemeine Anleitung für Abhilfemaßnahmen gemäß des deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sowie internationalen menschenrechtsbezogenen Standards und Grundsätzen. Darüber hinaus umfasst sie eine Anleitung zum Umgang mit spezifischen Menschenrechtsverletzungen und eine Handreichung zur Bewertung der Wirksamkeit von Abhilfemaßnahmen.

Angemessenheits - und Wirksamkeitsüberprüfung der ergriffenen Maßnahmen

Die Wirksamkeit von Präventions- und Abhilfemaßnahmen überprüfen wir nach der Implementierung kontinuierlich. Dabei fließen auch neue Erkenntnisse in die Bewertung ein, etwa aus unseren Risikoanalysen sowie Rückmeldungen von betroffenen Zielgruppen. Sollte es erforderlich sein, nehmen wir gezielte Anpassungen vor, um die Wirksamkeit der Maßnahmen weiter zu steigern.

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Hinweisgebersystem

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden:

Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Mehr Infos zum Hinweisgebersystem

*Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages.

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier verfügbar: fresenius.com/de/menschenrechte

Menschenrechtliche Risiken können sich im Laufe der Zeit ändern. Wir führen daher jährlich sowie anlassbezogen Risikoanalysen durch. Im Berichtszeitraum 2024 erfolgte diese im dritten und vierten Quartal. Eine anlassbezogene Risikoanalyse wurde nicht durchgeführt.

Prozess zur Identifizierung und Bewertung von Menschenrechtsrisiken

Die Identifizierung und Bewertung menschenrechtlicher Risiken in unserem eigenen Unternehmen sowie in unserer Wertschöpfungskette ist ein umfassender Prozess, der bei uns aus der Risikoidentifizierung, der Risikoanalyse und der Risikobewertung besteht. Wir verfolgen dabei einen risikobasierten Ansatz, der sich in drei Phasen gliedern lässt und nachfolgend mithilfe des fiktiven Protagonisten John erklärt wird.*

*Die auf diesen Bildern gezeigten Personen und Geschichten sind rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Interessiert daran, wie wir Risiken bewerten und priorisieren? Hier erfahren Sie mehr:

Zur Gewichtung und Priorisierung von Risiken haben wir eine umfassende Methodik zur Bewertung von Auswirkung (Impact) und Eintrittswahrscheinlichkeit (Likelihood) eingeführt. Mittels dieser Methodik werden die Risiken auf einer 4x4-Skala verortet.

Die Bewertung der Auswirkung (Impact) auf Betroffene reicht von „niedrig“ bis „schwer“ und erfolgt anhand von jeweils vier Bewertungskriterien: Umfang, Skala, Abhilfemöglichkeit und Unternehmensbeteiligung.

Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit (Likelihood) reicht von „unwahrscheinlich“ bis „fast sicher“ und erfolgt anhand von jeweils drei verschiedenen Bewertungskriterien: Prozessbewertung, Bewertung von bereits bekannten ähnlichen Fällen sowie Kontextfaktoren, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit erhöhen könnten.

Ergebnisse der Risikoermittlung

Im  Rahmen der regelmäßigen Risikoanalyse, die wir für unsere eigene Geschäftstätigkeit und unsere Lieferketten entsprechend den Anforderungen geltender internationaler und nationaler Gesetze durchführen, identifizieren wir Themen und Risiken, die wir aufgrund ihrer potenziell schwerwiegenden Auswirkungen und unserer Möglichkeit, sie zu beeinflussen, als Priorität betrachten. 

Priorisierte Risikobereiche im eigenen Geschäftsbereich

Die Risikoanalyse für das Berichtsjahr 2024 hat die nachfolgenden bestehenden, priorisierten Risikobereiche im eigenen Geschäftsbereich bestätigt und zusätzliche potenzielle Risiken aufgezeigt:

  • Diskriminierung und Ungleichbehandlung
  • Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
  • Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 

Präventivmaßnahmen zur Risikominderung im eigenen Geschäftsbereich

Als Gesundheitskonzern tragen wir nicht nur Verantwortung für das Wohl unserer Patientinnen und Patienten, sondern auch für die Gesundheit und Sicherheit unserer Beschäftigten. Wir haben eine Konzernrichtlinie zu Sozial- und Arbeitsstandards implementiert. Die Leitlinie beschreibt unsere globalen sozialen und arbeitsrechtlichen Mindeststandards. Wir erwarten von unseren Beschäftigten und von Führungskräften in allen Unternehmensbereichen des Konzerns, dass sie diese Leitlinie uneingeschränkt einhalten. Niedrigere Standards sind nicht akzeptabel. Sollten Gesetze oder Praktiken in Ländern, in denen wir agieren, die in dieser Richtlinie dargelegten Standards einschränken oder ihnen widersprechen, wenden wir die Richtlinie an, soweit es die lokalen Gesetze zulassen  Im Fresenius-Verhaltenskodex ist verbindlich festgehalten, dass wir notwendige Maßnahmen zum Schutz unserer Beschäftigten und zur Vermeidung arbeitsbedingter Unfälle und Erkrankungen treffen.

Ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, hat dabei für uns Priorität. Beim Gesundheitsschutz ist Prävention unser Grundprinzip: Deshalb bieten wir unseren Arbeitskräften umfassende Programme an, die ihre Gesundheit fördern und berufsbedingten Krankheiten vorbeugen sollen. Die Rückkehr von Beschäftigten nach einer Erkrankung regelt z.B. das betriebliche Eingliederungsmanagement. 

Wir haben konzernweit zahlreiche Managementsysteme und Maßnahmen eingeführt sowie an die Geschäftsmodelle der Unternehmensbereiche angepasst. Sie konzentrieren sich auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Produktionsbereich sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement für Angestellte in Gesundheitseinrichtungen oder im Bereich der Verwaltung. 

Alle Standorte unterliegen zudem den jeweiligen Vorschriften und Gesetzen vor Ort. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird auf lokaler Ebene sichergestellt. Zusätzlich zu den gesetzlichen Vorgaben spielen auch interne Richt- und Leitlinien wie Managementhandbücher und Standardverfahrensanweisungen eine erhebliche Rolle für Arbeitsschutz und -sicherheit. Neben dem konzernweiten Fresenius-Verhaltenskodex verfügen die Unternehmensbereiche über eigene Richtlinien, die den Arbeits- und Gesundheitsschutz regeln, z. B. den Clinical Code of Conduct für die Bereiche Rehabilitation und Pflege sowie medizinisches Personal im Marktsegment Gesundheitsdienstleistungen.

Die internen Vorgaben werden durch entsprechende international anerkannte Standards für Managementsysteme, wie die ISO-Norm 45001, an einigen Standorten sowie andere Zertifizierungen nach ISO oder nationalen Standards ergänzt. Das übergreifende Ziel des Managementsystems nach ISO 45001 ist es, das Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement kontinuierlich zu verbessern, nach international anerkannten Methoden auszurichten und die Wirksamkeit der bestehenden Verfahren und Systeme zu gewährleisten. Um dies voranzutreiben, erweitern wir die Anzahl der nach dieser Norm zertifizierten Einheiten beständig.  

Weiterführende Informationen finden Sie im 2024 CSRD-Bericht ab Seite 216.

Wir haben weitere präventive und abmildernde Maßnahmen ergriffen, um potenzielle Menschenrechtsrisiken in Verbindung mit unserer Geschäftstätigkeit zu minimieren. Dazu gehören Schulungen, die wir für unsere Belegschaft anbieten. So schulen wir die Beschäftigten des Konzerns z. B. regelmäßig zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, um Zwischenfälle in ihrem Arbeitsbereich zu vermeiden.

Um Toleranz und Wertschätzung innerhalb unserer Belegschaft nachhaltig zu fördern und Diskriminierungsrisiken zu mitigieren, bedarf es nicht nur einer entsprechenden Kultur, die von den Führungsgremien vorgelebt wird; die Beschäftigten werden auch durch Trainings und Weiterbildungsangebote zum Thema Vielfalt geschult. 

Die Beseitigung von Diskriminierung ist sowohl Bestandteil unserer konzernweiten Compliance-Programme als auch ein wesentliches Element unseres Menschenrechtsprogramms. Diese Konzepte werden ergänzt durch geeignete Kontrollen, Prozessdokumentationen, Schulungskonzepte, Sensibilisierungsmaßnahmen sowie den Einsatz von Hinweisgebersystemen. So wollen wir sicherstellen, dass Diskriminierung, einschließlich Belästigung, in unserem operativen Geschäft verhindert, eingedämmt oder bekämpft wird, wenn wir Kenntnis von Verstößen, Risiken oder Auswirkungen erlangen. 

Als weiteres zentrales Element rollen wir ab 2025 sukzessive eine konzernweite Schulung zum Thema Menschenrechte für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Diese hat zum Ziel, unsere Mitarbeitenden zu diesem wichtigen Thema aufzuklären und weiter zu sensibilisieren – nicht nur über ihre persönlichen Menschenrechte, sondern auch über den Beitrag, den alle im Rahmen ihrer täglichen Arbeit leisten können. 

Zusätzlich haben wir individuelle und lokale Maßnahmen umgesetzt, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen – immer im Rahmen unseres Einflussvermögens. So setzen wir z.B. an risikobehaften Standorten mehr Sicherheitspersonal ein als sonst in Kliniken üblich, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Patientinnen und Patienten im Klinikbereich 24 Stunden am Tag noch besser schützen zu können. Darüber hinaus wurde z.B. in Kolumbien ein monatliches Komitee mit Teilnehmenden aus dem lokalen Management und den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eingerichtet, um den Dialog weiter zu stärken.

Weitere Details zu Präventions- und Abhilfemaßnahmen sowie zur Angemessenheit und Wirksamkeit sind hier verfügbar.
 

Priorisierte Risikobereiche entlang unserer Wertschöpfungskette

Die im Berichtsjahr 2024 durchgeführte und weiterentwickelte Risikoanalyse hat folgende bestehende priorisierte Risikobereiche entlang unserer Wertschöpfungskette bestätigt sowie weitere potenzielle Risiken aufgezeigt: 

  • Entlohnung und angemessene Vergütung
  • Diskriminierung und Ungleichbehandlung
  • Umweltverunreinigungen
  • Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen
  • Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Präventivmaßnahmen zur Risikominderung entlang unserer Wertschöpfungskette

Um den potenziell negativen Auswirkungen zu begegnen, haben wir neben bestehenden Präventionsmaßnahmen weitere initiiert und umgesetzt. Mit der risikobasierten Implementierung von Menschenrechts- und Umweltklauseln in Verträgen vereinbaren wir mit Lieferanten konkrete Anforderungen für die Zusammenarbeit und Informationspflichten im Fall von Menschenrechtsverletzungen.

Zudem legt auch unser Verhaltenskodex für Geschäftspartner grundsätzliche Erwartungen an die Achtung der Menschenrechte fest. Um die Einhaltung dieser Grundsätze zu überprüfen und mit den Ergebnissen auch branchenweit Unterstützung zu leisten, hat z.B. die Fresenius Kabi im Berichtsjahr (2024) den Beitritt zur Pharmaceutical Supply Chain Initiative (PSCI) als Associate Member vorbereitet. Künftig wird sich das Unternehmen an dem branchenweiten Audit Pooling beteiligen und so zu mehr Transparenz zu Arbeitsbedingungen und – wo nötig – entsprechenden Korrektur- oder Abhilfemaßnahmen in der pharmazeutischen Wertschöpfungskette beitragen.

„Mit  unserer Mitgliedschaft in der Pharmaceutical Supply Chain Initiative bekennen wir uns zu gemeinsamer Verantwortung, ethischer Beschaffung und partnerschaftlicher Zusammenarbeit – alles wesentliche Elemente, um die Achtung der Menschenrechte entlang unserer Wertschöpfungskette zu fördern.“

Marco Kraemer, Director Supplier Quality Management & Human Rights Function, Fresenius Kabi

Um die Transparenz in unseren vor- und nachgelagerten Prozessen weiter zu erhöhen, planen wir zudem, die bestehenden Beschreibungen und Visualisierungen unserer Wertschöpfungsketten weiter auszubauen und auf dieser Basis Fokusrisikoanalysen durchzuführen.

Weitere Details zu Präventions- und Abhilfemaßnahmen sowie zur Angemessenheit und Wirksamkeit sind hier verfügbar.

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Hinweisgebersystem

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden: 

Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Weitere Infos zum Hinweisgebersystem

* Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages.

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier verfügbar: fresenius.com/de/menschenrechte

Das Expertengremium ist mit vier internationalen Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Beratung besetzt. Es wurde von Michael Moser, Mitglied des Vorstands, ins Leben gerufen und begleitet Fresenius bei der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie. Inhaltlich ging es in der gestrigen Sitzung um Schwerpunktthemen wie Wassermanagement oder die Weiterentwicklung des konzernweiten Menschenrechtsprogramms.

Sarah Tix, Head of Group Sustainability und und Anahita Thoms, Vorsitzende des Beirats, erläutern am Rande eines Werksrundgangs die Bedeutung von Nachhaltigkeitsthemen - siehe Video rechts.

Der Standort in Friedberg von Fresenius Kabi liefert essenzielle Medizinprodukte für die Versorgung von kritisch und chronisch Kranken in mehr als 100 Länder. Im Werk arbeiten rund 650 Mitarbeitende. Jährlich werden hier mehr als 125 Millionen Infusionslösungen und rund 70 Millionen Flüssigmedikamente wie Schmerz- und Betäubungsmittel hergestellt. Das angeschlossene Logistikzentrum stellt jeden Monat rund 40.000 Sendungen zusammen, verpackt und verschickt diese.

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