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Hauptversammlung 2025

23. Mai 2025 - 10:00 Uhr
Frankfurt, Deutschland

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Aktuell

Telefonkonferenz Q3 2025

05. November 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Q3 2025

Aktuell

Telefonkonferenz Q2 2025

06. August 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Q2 2025

Aktuell

Menschenrechte sind universell. Als global tätiger Gesundheitskonzern betrachten wir die Einhaltung der Menschenrechte als integralen Bestandteil unserer Verantwortung. Die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten und das Wohl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören zu den zentralen Handlungsfeldern unserer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht. 

Verantwortung entlang unserer Wertschöpfungskette übernehmen

Menschen stehen bei uns im Fokus. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag, um Menschen weltweit Zugang zu Gesundheitsversorgung zu ermöglichen sowie dafür notwendige Medizintechnik und Arzneimittel herzustellen. Das ist nur durch das Engagement von mehr als 175.000 Menschen möglich, die Fresenius zu einem globalen Gesundheitskonzern machen. Gleichzeitig sind wir in unserer Wertschöpfungskette auf Tausende Menschen weltweit angewiesen, die für unsere Lieferanten und Geschäftspartner tätig sind. Deshalb setzen wir uns für die Achtung der Menschenrechte in unserem eigenen Geschäftsbereich sowie unserer Wertschöpfungskette ein. 

Die auf diesem Bild gezeigten Personen und Geschichten sind rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

A picture of Anjiing and Lisa, two workers in our value chain

Anjing und Lisa arbeiten an Vorprodukten. Diese beziehen wir von unseren Lieferanten. In unseren eigenen Fertigungsstätten verarbeiten wir sie dann weiter, bspw. zu Medizintechnik, die in Krankenhäusern bei der Behandlung von Menschen hilft. Von unseren Lieferanten erwarten wir, dass sie unsere menschenrechtlichen Grundsätze achten – auch in ihrer Wertschöpfungskette. Die Grundlage dafür bilden unsere Menschenrechtserklärung und unsere Verhaltenskodizes für Geschäftspartner. Denn auch bei der Arbeit von Menschen wie Anjing und Lisa, die tief in unserer Wertschöpfungskette tätig sind, können Risiken entstehen oder sogar Menschenrechte verletzt werden. Im Rahmen unseres Einflussvermögens setzen wir uns für entsprechende vorbeugende oder Abhilfe schaffende Maßnahmen ein. 

A picture of Dunya togehter with her two kids

Dunya wohnt mit ihren Kindern neben einer unserer Produktionsstätten. Auch wenn sie nicht an Vorprodukten arbeitet oder bei Fresenius tätig ist, sind ihre Menschenrechte zu achten. So ist Fresenius z. B. dafür verantwortlich, Wasser- und Luftverschmutzung oder unverhältnismäßige Lärmbelästigung zu vermeiden, um so das Wohlergehen von Menschen wie Dunya und ihren Kindern zu unterstützen. 

A picture of Alejandro, an employee of a business partner

Alejandro arbeitet für ein Logistikunternehmen, das Fresenius beim Transport von Arzneimitteln und Medizintechnik unterstützt. Als direkter Vertragspartner ist das Unternehmen ein wichtiger Teil unserer Wertschöpfungskette. Risikobasiert analysieren wir mögliche Risiken für Menschen wie Alejandro. Wir leiten zusätzliche Präventionsmaßnahmen ein, wenn es geboten ist. 

A picture of Chi, Benjamín, Shiva & Carmen, our employees

Chi, Benjamín, Shiva und Carmen arbeiten für Fresenius. Trotz unterschiedlicher Berufe und Aufgabenbereiche haben sie eines gemeinsam: Fresenius ist als Arbeitgeber für die Achtung ihrer Menschenrechte im betrieblichen Kontext verantwortlich. Dazu gehört z. B. die Arbeitssicherheit durch angemessene Schutzausrüstung im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Oder auch, dass Menschen wie Chi, Benjamín, Shiva und Carmen im Umgang mit Betriebsmitteln geschult werden oder mindestens die gesetzlichen Pausen- und Ruhezeiten einhalten. 

A picture of Najuk and Valentina, patients in our value chain

Wie für Millionen andere geben wir täglich unser Bestes für die Gesundheit von Najuk und Valentina. Ob im Krankenhaus, zu Hause oder ambulant – sie sind Teil unserer Wertschöpfungskette. Während Najuk im Krankenhaus behandelt wird, erhält Valentina zu Hause unsere Medikamente. Das Wohl von Najuk, Valentina und all unseren Patientinnen und Patienten steht im Mittelpunkt unserer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht.

Die fünf Bausteine unseres Menschenrechtsprogramms

Unser Menschenrechtsprogramm – für unsere eigenen Geschäftsabläufe und für unsere Wertschöpfungskette – stützt sich auf fünf Bausteine*:

Menschenrechtserklärung

Fresenius bekennt sich dazu, Menschenrechte zu achten. Dieses Bekenntnis unterstreichen wir mit einer vom Konzernvorstand verabschiedeten Menschenrechtserklärung (Human Rights Statement). Unserer Selbstverpflichtung liegen die folgenden Grundprinzipien zugrunde, die für unseren eigenen Geschäftsbereich sowie für unsere Wertschöpfungskette gelten:

Wir möchten ein respektvolles Arbeitsumfeld mit sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen schaffen. Die von uns gezahlten Löhne und Gehälter sollen den lokalen Branchenkonditionen bzw. Mindestlöhnen entsprechen oder diese übersteigen. Bei der Festlegung berücksichtigen wir die jeweiligen Marktbedingungen.1 Wir halten uns an die entsprechenden Gesetze und Vorschriften am jeweiligen Arbeitsort und orientieren uns an den internationalen Arbeitsnormen. Wir streben danach, Löhne und Gehälter zu zahlen, die unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ihren Familien einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen.
Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz sind grundlegende Aspekte unserer Geschäftstätigkeit. Wir streben danach, Gefahren und Risiken am Arbeitsplatz zu erkennen, einzudämmen und zu vermeiden und so ein Arbeitsumfeld zu fördern, das zum Wohlergehen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beiträgt.2

Zahlung eines fairen Lohns, der mindestens dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn entspricht; orientiert an den Übereinkommen 26 und 131 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Achtung der Verpflichtungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz nach den entsprechenden lokalen Gesetzen, um die Gefahr von Arbeitsunfällen oder arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu verhindern; orientiert an den ILO-Übereinkommen 1, 155 und 164.

Wir respektieren das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen. Dazu gehört auch das Recht unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, frei zu entscheiden, ob sie eine Arbeitnehmervertretung oder eine Gewerkschaft gründen und/oder sich von einer solchen vertreten lassen wollen oder nicht, in Übereinstimmung mit dem Gesetz am jeweiligen Arbeitsort.3

3 Orientiert an den ILO-Übereinkommen 87, 98, 135 und 154.

Niemand sollte Kinderarbeit, Zwangsarbeit, jeglicher Form moderner Sklaverei oder sklavereiähnlichen Praktiken ausgesetzt sein. Wir verurteilen Kinderarbeit und untersagen diese strikt. Wir respektieren und halten uns an das jeweils geltende Mindestalter für Beschäftigungen.4 Wir dulden keinerlei Gewaltanwendung, Gewaltandrohung oder andere Formen der Nötigung. Die Nutzung, Unterstützung oder Billigung von ausbeuterischer Arbeit oder Zwangsarbeit sowie jeglicher Form moderner Sklaverei wird von uns strikt untersagt. Alle Arbeitsverhältnisse müssen auf Freiwilligkeit beruhen und können von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jederzeit unter Einhaltung einer angemessenen Kündigungsfrist im Einklang mit den geltenden Gesetzen gekündigt werden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen für ihre Arbeit oder Dienstleistung angemessen entschädigt werden. Löhne und Gehälter müssen fair und konform mit den gesetzlichen Bestimmungen am Arbeitsort sein. Sie dürfen nicht unrechtmäßig vorenthalten werden.5

4 Orientiert an den ILO-Bestimmungen über das Verbot von Kinderarbeit unter dem Mindestalter gemäß ILO-Übereinkommen 138, über das Verbot der schlimmsten Formen der Kinderarbeit gemäß ILO-Übereinkommen 182 sowie an dem UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes.

5 Achtung des Verbots von Zwangsarbeit, mit Ausnahme von Arbeiten und Dienstleistungen nach den ILO-Konventionen 29 und 105 oder nach dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966.

Wir dulden keine Form der Diskriminierung oder Belästigung aufgrund von Eigenschaften oder anderen Kriterien, die durch gesetzliche Bestimmungen am Arbeitsort geschützt sind. Dazu gehören nationale oder ethnische Abstammung, Hautfarbe, soziale Herkunft, Gesundheitszustand, Staatsbürgerschaft, Behindertenstatus, sexuelle Orientierung, Alter, Geschlecht oder Geschlechtsidentität, Geschlechtsausdruck, Familienstand, Schwangerschaft, politische Meinung oder Religion. Welche Aspekte gesetzlich geschützt sind, kann je nach Arbeitsort variieren. Wir sind aber grundsätzlich der Ansicht, dass alle Menschen fair und gleich zu behandeln sind.6

6 Orientiert an den ILO-Übereinkommen 111 und 159.

Wir bekennen uns zu unserer gemeinschaftlichen Verantwortung, die Natur als Lebensgrundlage zu schützen, Ressourcen effizient einzusetzen und unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Denn alle Menschen und Gemeinschaften haben das Recht, in einer sauberen, sicheren und gesunden Umwelt zu leben. In all unseren Geschäftsabläufen wollen wir die Rechte und Gewohnheiten der lokalen Gemeinschaften respektieren. Wir streben danach, ihre Existenzgrundlage nicht durch Bodenschäden, Wasser- und Luftverschmutzung, schädliche oder unverhältnismäßige Lärmbelästigung und übermäßigen Wasserverbrauch zu gefährden, die sich negativ auf das menschliche Wohlergehen auswirken. Diese Aspekte sind uns wichtig, da wir uns der inhärenten Verbindung zwischen dem Umweltschutz und dem Recht auf Leben bewusst sind.

Wir wollen uns nicht an unrechtmäßigen Vertreibungen oder der Aneignung von Land, Wäldern oder Gewässern beteiligen, die Lebensgrundlage für Menschen sind. Wir erkennen an, dass keiner Person oder Gemeinschaft ohne eine angemessene juristische Begründung oder ein ordnungsgemäßes Gerichtsverfahren ihr Eigentum, Land oder ihr Zugang zu Land und Wasser entzogen werden darf.

Wir tolerieren keinerlei übermäßige Gewaltanwendung, erniedrigende Behandlung und auch keine Form der Schädigung des körperlichen Wohlergehens. Sicherheitspersonal darf nur präventiv und respektvoll tätig werden und muss sich bemühen, Sicherheitsfragen gewaltfrei zu lösen.

Die hohen Standards, die wir uns selbst setzen, erwarten wir auch von Dritten, mit denen wir zusammenarbeiten. Wir fordern daher auch von unseren Lieferanten und anderen Geschäftspartnern, dass sie die Menschenrechte im Einklang mit den Grundsätzen achten, die in dieser Erklärung und in den Verhaltenskodizes des Fresenius-Konzerns niedergelegt sind. Dazu gehört insbesondere die Umsetzung geeigneter Verfahren, um die Achtung der Menschenrechte sicherzustellen – auch in ihren eigenen Wertschöpfungsketten. Zudem dürfen sie in keiner Weise einen Verstoß gegen diese Grundsätze auslösen, sich daran mitschuldig machen oder anders daran beteiligt sein. Von unseren Lieferanten und anderen Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie auf Anfrage nachweisen können, wie sie die in dieser Erklärung festgelegten Menschenrechtsprinzipien einhalten.

Unsere in dieser Erklärung dargelegten Bestrebungen orientieren sich an den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) sowie an den einschlägigen, international anerkannten Menschenrechtsstandards und -rahmenwerken, wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN), dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Sozialpakt), dem Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Zivilpakt), der Erklärung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über die grundlegenden Prinzipien und Rechte bei der Arbeit sowie dem OECD-Leitfaden für die Erfüllung der Sorgfaltspflicht für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln, wie sie auf unsere Menschenrechtserklärung anzuwenden sind. Wir streben danach, geltende nationale Gesetze, wie beispielsweise das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), einzuhalten.

In Fällen, in denen die internationalen Menschenrechte durch lokale Gesetze eingeschränkt werden, streben wir danach, die Prinzipien der internationalen Standards zu fördern, ohne gegen die lokalen Gesetze zu verstoßen.

 
„Bei unserem Engagement für Menschenrechte geht es nicht nur um die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften oder um eine Floskel. Es steht in engem Zusammenhang mit unseren Werten und unserem Versprechen: Committed to Life.“


− Lasse Kowalewski, Head of Group Human Rights Office

Was sind Menschenrechte?

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Hinweisgebersystem

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden: 

Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Weitere Infos zum Hinweisgebersystem

* Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier auf dieser Webseite verfügbar.

mAbxience, eine Mehrheitsbeteiligung der Fresenius Kabi, und Egis haben eine strategische Vertriebspartnerschaft für zwei Biosimilar-Kandidaten in zentral- und osteuropäischen Schlüsselmärkten unterzeichnet.

Fresenius Kabi, Operating Company von Fresenius, baut mit dieser neuen Partnerschaft mit Egis das Biopharma-Geschäft und das strategische Netzwerk weiter aus. Damit verleihen beide Unternehmen ihrem gemeinsamen Engagement Ausdruck, den Zugang zu wichtigen und hochwertigen Biosimilar-Therapien in Märkten zu verbessern, in denen die Finanzierbarkeit und Zugänglichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Die Partnerschaft stärkt die Präsenz von Fresenius Kabi in Mittel- und Osteuropa und zeugt erneut von dem Engagement des Unternehmens, Innovationen und den Zugang zu lebensrettenden Behandlungen im globalen Gesundheitswesen voranzutreiben – ganz im Einklang mit #FutureFresenius.
 

mAbxience, eine Mehrheitsbeteiligung der Fresenius Kabi, und Egis haben eine strategische Vertriebspartnerschaft für zwei Biosimilar-Kandidaten in zentral- und osteuropäischen Schlüsselmärkten unterzeichnet.

Fresenius Kabi, Operating Company von Fresenius, baut mit dieser neuen Partnerschaft mit Egis das Biopharma-Geschäft und das strategische Netzwerk weiter aus. Damit verleihen beide Unternehmen ihrem gemeinsamen Engagement Ausdruck, den Zugang zu wichtigen und hochwertigen Biosimilar-Therapien in Märkten zu verbessern, in denen die Finanzierbarkeit und Zugänglichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Die Partnerschaft stärkt die Präsenz von Fresenius Kabi in Mittel- und Osteuropa und zeugt erneut von dem Engagement des Unternehmens, Innovationen und den Zugang zu lebensrettenden Behandlungen im globalen Gesundheitswesen voranzutreiben – ganz im Einklang mit #FutureFresenius.
 

Telefonkonferenz Q1 2025

07. Mai 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Q1 2025

Telefonkonferenz Geschäftsergebnisse 2024

26. Februar 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Geschäftsergebnisse 2024

Aktuell

  • Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Rhein-Main-Region und darüber hinaus
  • Helios HSK als Beispiel für medizinische Exzellenz und hohe Ergebnisqualität entlang der gesamten Patientenversorgung  
  • Boris Rhein: „starkes Signal für die Innovationskraft hessischer Unternehmen und die Stärke unserer Wirtschaft“

Fresenius entwickelt seine Care Provision Plattform weiter, deren Kernbestandteil auch Helios Deutschland ist: Das Unternehmen hat in Wiesbaden mit dem Neubau der Helios HSK eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands eröffnet. Die Helios HSK ist Kern des Klinikclusters Wiesbaden-Taunus und beherbergt 25 Fachkliniken und fünf Institute. Bei einem feierlichen Festakt würdigten heute rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medizin den Neubau. Zu ihnen gehörten neben dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein unter anderem auch die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen: „Mit dem Umzug in den Klinik-Neubau während des laufenden Betriebs haben alle Beschäftigten der Helios HSK Großartiges geleistet. Sie haben unter herausfordernden Bedingungen eindrucksvoll gezeigt, dass die Patientinnen und Patienten hier in besten Händen sind. Unsere Landeshauptstadt erhält mit dem Neubau eine Klinik für Maximalversorgung und die modernste Großklinik Deutschlands – mit 25 Fachkliniken sowie fünf Instituten und knapp 900 Betten. Es ist auch ein starkes Signal für die Innovationskraft hessischer Unternehmen und die Stärke unserer Wirtschaft. Mit der feierlichen Eröffnung schlagen wir ein neues Kapitel der Gesundheitsversorgung in Hessen auf. Allen Beteiligten danke ich im Namen der Hessischen Landesregierung und wünsche der Helios HSK weiterhin viel Erfolg.“

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Die neue Helios HSK ist ein Maximalversorger, der fortschrittlichste Diagnostik und Therapie mit neuesten Technologien ermöglicht. Hier geben unsere Kolleginnen und Kollegen jeden Tag ihr Bestes für das Patientenwohl und lösen so das Versprechen ‚Committed to Life‘ von Fresenius ein. Der medizinische Fortschritt findet so rasant wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte statt. Künstliche Intelligenz, Robotik, digitale Technologien und Durchbrüche in der Gen- und Zellforschung ermöglichen Therapien in einer Qualität, wie sie vor einigen Jahren noch undenkbar schienen. Unsere Aufgabe als führendes therapiefokussiertes Unternehmen ist es, diese Fortschritte so vielen Menschen so schnell wie möglich zugänglich zu machen.“

Robert Möller, Vorstandsmitglied von Fresenius und Helios CEO: „Erstklassige medizinische Versorgung, hohe Qualität der Behandlungsergebnisse und Patientenzufriedenheit sind der Schlüssel zu unserem Erfolg. Ein Krankenhaus von Grund auf neu zu bauen, bietet die großartige Chance, nach den neuesten medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen zu gestalten und damit optimal auf die Patientinnen und Patienten auszurichten. Und das ist in Wiesbaden eindrucksvoll gelungen. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Mammutprojekt realisiert haben. Die neue Klinik wird eine große Strahlkraft über Wiesbaden hinaus haben und ist einer der modernsten Medizin-Arbeitsplätze in Deutschland.“

Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege: „Als Hessische Familien- und Gesundheitsministerin möchte ich ein besonderes Augenmerk darauf lenken, dass durch den Neubau im Bereich der Geburtsstation und der Kinder- und Jugendmedizin modernste Versorgungsangebote geschaffen werden konnten. Das alles findet sich nun unter einem Dach und in unmittelbarer Nähe zueinander: die Geburtshilfe, die Neonatologie, die Kinderintensivmedizin und die Kinderklinik. Mit dem neuen Gebäude haben wir die HSK darin unterstützt, als Maximalversorger mit der rasanten medizinischen Entwicklung Schritt halten zu können, komplexe und schwierige Erkrankungen und Verletzungen zu behandeln, seinen medizinischen Betrieb an diesen Fortschritt und Wandel anzupassen sowie seine Organisation und Betriebsabläufe zu optimieren. Unsere Richtschnur ist immer die hochwertige Patientenversorgung in Hessen.“

Investition in patientenzentrierte Versorgung und modernste Ausstattung
 

Optimale Behandlungswege, neueste Therapien und eine Ausstattung mit hochmoderner Medizintechnik ermöglichen in der Helios HSK Spitzenmedizin auf einem neuen Behandlungsniveau. Patientinnen und Patienten bietet sich ein Krankenhaus, das bereits baulich gänzlich auf ihre Bedürfnisse hin ausgerichtet ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben ein hochattraktives Arbeitsumfeld, in dem sie sich noch besser ihren Patientinnen und Patienten zuwenden können.

Die Helios HSK ist unter anderem zertifiziert als Onkologisches Zentrum mit zehn geprüften Organzentren sowie als überregionales Traumazentrum. In dem siebengeschossigen Haus mit rund 900 Betten und etwa 3.000 Mitarbeitenden können jährlich rund 170.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden. 

Zu den Highlights der Klinik gehören 22 OP-Säle, die meisten davon mit Tageslicht, zwei Intensivstationen, ein Hubschrauber-Dachlandeplatz, eine Schlaganfall-Spezialstation und eine Notaufnahme mit Zugriff auf Spitzentechnologie. Darunter befindet sich auch ein besonderer Spektral-Computertomograph, der von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Nur wenige Meter trennen die Ankunftshalle für Rettungswagen vom Schockraum und anderen lebensrettenden Bereichen. 

Ein ganzer Trakt des Krankenhauses beherbergt zudem ein modernes Eltern-Kind-Zentrum mit sechs Kreißsälen, Frühgeborenen-Intensivstation und eigenem Notfall-OP. Kurze Wege auch hier: Alles befindet sich auf einer Ebene, sämtliche Experten für die Versorgung der Kleinsten arbeiten in Rufnähe zusammen.

Der Neubau der Helios HSK ist das bislang größte Krankenhaus-Investitionsprojekt von Fresenius. Das Unternehmen hat das Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 300 Mio. Euro zum weitaus größten Teil aus Eigenmitteln finanziert. Das Land Hessen steuerte rund 68 Mio. Euro bei.

Mehr Informationen zur Helios HSK: www.helios-gesundheit.de/wiesbaden-hsk 
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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