Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat eine Studie durchgeführt, in der die Wirksamkeit seines Programms „Medical Patient Review continuous quality improvement“ (MPR-CQI) in 20 Ländern der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) untersucht wurde. Die Studie hat mit Hilfe einer Mediationsanalyse gezeigt, dass Verbesserungen bei den medizinischen Leistungsindikatoren (Key Performance Indicators: KPIs), die nach der Einführung des MPR-CQI-Programms eintraten, mit einer signifikanten Verringerung des Mortalitätsrisikos um etwa 30 Prozent bei den Studienteilnehmern verbunden waren.
Für die Entwicklung des MPR-CQI-Programms nutzte das Unternehmen Therapiedaten von mehr als 70.000 Patientinnen und Patienten, die im EMEA NephroCare-Netzwerk von Fresenius Medical Care behandelt wurden, um zehn KPIs – intermediäre klinische Endpunkte – zu definieren, zu überwachen und zu verbessern, darunter Hämoglobin, Hydratationsstatus, hämodynamischer Status und Infusionsvolumen. Die monatlichen Überprüfungen und Bewertungen der Gesundheitsindikatoren der Patientinnen und Patienten im Rahmen des Medical Patient Review ermöglichen es den Ärztinnen und Ärzten, die medizinischen Patientenbedürfnisse zu identifizieren, zu priorisieren und zu behandeln.
„Die Versorgung nierenkranker Menschen auf höchstem Niveau ist das zentrale Anliegen von Fresenius Medical Care. Dabei sind datengestützte Auswertungen unerlässlich für Innovationen und die kontinuierliche Verbesserung der klinischen Versorgung“, sagte Franklin W. Maddux, MD, Globaler Medizinischer Leiter von Fresenius Medical Care. „Die Breite und Tiefe der klinischen Daten unseres Unternehmens, kombiniert mit unseren Digitalisierungs- und Vernetzungsinitiativen, zeigen deutliche Ergebnisse in der klinischen Versorgung.“
Die Qualitätsergebnisse der Clinical-Governance-Strategie von Fresenius Medical Care wurden in einer historischen Kohortenstudie untersucht, die auf der unternehmenseigenen EuCliD-Datenbank in der Region EMEA basiert. Die Ergebnisse der Studie können für weitere Verbesserungen der Versorgung weltweit genutzt werden. Das Unternehmen hat die Studienergebnisse in Nephrology, Dialysis & Transplantation, der offiziellen Fachzeitschrift der European Renal Association/European Dialysis and Transplant Association, veröffentlicht und sie damit der Öffentlichkeit und der Fachwelt zugänglich gemacht: https://doi.org/10.1093/ndt/gfab160
Das Medical Patient Review-Programm zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung basiert auf Daten des digitalen Patientenversorgungssystems von Fresenius Medical Care EuCliD. Es befähigt das Unternehmen, Bewertungsprozesse unter Einbeziehung von medizinischen und pflegerischen Experten zu definieren. Es ermöglicht eine detaillierte Analyse der Patientinnen und Patienten und erlaubt ein besseres Verständnis ihrer medizinischen Bedürfnisse. Gleichzeitig liefert es umfangreiche Erkenntnisse aus der Korrelation von medizinischen Ergebnisverbesserungen mit effizienten wirtschaftlichen Resultaten. Dadurch wird eine noch effektivere und effizientere Versorgung möglich. Fresenius Medical Care plant, auch anderen Dialyseanbietern zu ermöglichen, über das digitale Therapiemanagement-System von der digitalen medizinischen Patientenauswertung zu profitieren.
Im Rahmen der Wachstumsstrategie 2025 nutzt Fresenius Medical Care digitale Technologien und künstliche Intelligenz (KI), um neue Formen der Nierentherapie zu entwickeln. Ärztinnen und Ärzte in mehr als 100 Dialysezentren des Unternehmens können bereits einen KI-basierten Algorithmus nutzen, der dabei helfen kann, das Management der nierenbedingten Blutarmut zu verbessern und gleichzeitig die Kosten für Medikamente zu senken. Fresenius Medical Care plant, den Prozess der medizinischen Patientenbewertung durch das MPR Advanced Benchmarking System zu erweitern. Dieses basiert auf 22 KI-basierten Modellen, die helfen sollen, die besten klinischen Behandlungen zu erkennen, leistungsstarke Kliniken über Case-Mix-Unterschiede hinaus zu identifizieren, neue medizinische Bedürfnisse zu erkennen und realistische Verbesserungspotentiale für jeden intermediären klinischen Endpunkt in allen Dialysezentren festzulegen.
Das MPR Advanced Benchmarking System wird ab Herbst dieses Jahres in NephroCare-Kliniken in einem EMEA-Land erprobt. Weitere KI-basierte Produkte für das Management von nicht-dialyseabhängigen chronischen Nierenerkrankungen, für die Versorgung von Gefäßzugängen, für Heimdialysetherapien und für intradialytische Komplikationen sind in der Entwicklung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die Verabreichung medizinischer Wirkstoffe über einen meist intravenösen Zugang wird als Infusion bezeichnet. Zu den hierfür benötigten Produkten zählen intravenös zu verabreichende Arzneimittel (I.V.-Medikamente), Blutvolumenersatz-Lösungen, Spüllösungen und medizin-technische Produkte.
Infusionslösungen sind beispielsweise Elektrolyt- und Glukoselösungen sowie niedrig konzentrierte Kohlenhydratlösungen, elektrolythaltige Infusionslösungen und Trägerlösungen für Arzneimittel. Volumenersatzlösungen auf Basis von Hydroxyethylstärke (HES) werden bei Blutverlusten und zur Stabilisierung des zirkulierenden Blutvolumens eingesetzt.
I.V.-Medikamente
Die intravenöse Gabe von Arzneien ist heute nicht mehr wegzudenken. Dabei werden den Patientinnen und Patienten Arzneimittel intravenös, das heißt direkt in eine Vene verabreicht. Häufig wird dieser Medikationsweg in der Notfallmedizin verwendet, da die Arznei direkt über die Blutbahn in den gesamten menschlichen Körper gelangt und die Wirkung bereits nach wenigen Sekunden einsetzen kann. Auch in der Intensivmedizin und bei Operationen werden Arzneimittel intravenös verabreicht. Für diese Möglichkeit entscheiden sich Ärzte und Ärztinnen besonders dann, wenn die Behandelten nicht mehr in der Lage sind, Medikamente oral zu sich zu nehmen oder wenn der Verdauungstrakt nur eingeschränkt funktionsfähig ist.
Fresenius Kabi bietet ein umfangreiches Sortiment von intravenös zu verabreichenden generischen Arzneimitteln an. Mit diesen Medikamenten werden überwiegend schwerkranke Menschen im Krankenhaus behandelt – etwa in der Notfall- und Intensivmedizin. Dazu zählen unter anderem Analgetika und Anästhetika sowie Antibiotika und Antiinfektiva.
Analgetika schalten die Schmerzempfindlichkeit aus oder vermindern sie. Diese Präparate werden Patientinnen und Patienten im Notfallbereich sowie während und nach operativen Eingriffen intravenös verabreicht.
Durch Anästhetika in intravenöser Form wie Propofol lassen sich Narkosen einleiten oder aufrechterhalten. Darüber hinaus kommen solche Arzneimittel in der Intensivmedizin zur Langzeitsedierung zum Einsatz: Dabei werden Patienten und Patientinnen in ein künstliches Koma versetzt, um ihren Heilungsprozess zu unterstützen. Fresenius Kabi bietet auch in diesem Bereich Produkte an.
Mit Antibiotika werden bakterielle Infektionen behandelt, die viele verschiedene Ursachen haben können. Fresenius Kabi bietet in diesem Bereich ein sehr breites Sortiment verschiedener Wirkstoffklassen an. Dazu gehören die wichtigsten Antibiotikagruppen wie Penicilline, Cephalosporine und Quinolone. Manche dieser Produkte haben in flüssiger Form eine eingeschränkte Haltbarkeit und werden deshalb als sterile Pulverprodukte angeboten, die erst kurz vor Verabreichung gelöst werden. Andere Substanzen sind als Fertiglösung in Infusionsflaschen oder Infusionsbeuteln erhältlich.
Weitere Antiinfektiva im Sortiment von Fresenius Kabi sind Arzneimittel wie Acyclovir, die bei Virusinfektionen verabreicht werden.
Neben diesen Produktgruppen bietet Fresenius Kabi Arzneimittel an, mit denen im Intensiv- und Notfallbereich die Herz-Kreislauf-Funktion der Patienten stabilisiert sowie Beschwerden im Magen-Darm-Trakt behandelt werden.
Kontakt
Fresenius Kabi AG
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Germany
T: +49 6172 686-0
communication@fresenius-kabi.com
Das interaktive Tool ermöglicht die Analyse und grafische Darstellung des Aktienkurses der Fresenius SE & Co. KGaA – sowohl der Stammaktien (ORD) als auch der US-amerikanischen ADRs.
Basisdaten
Fresenius zählt nach den Kriterien der Marktkapitalisierung und Liquidität zu den Top-40-Unternehmen in Deutschland und ist im deutschen Leitindex DAX vertreten. Darüber hinaus sind wir in den Indizes STOXX Europe 600, Industriegruppe Healthcare, FTSEurofirst 300 sowie im DAXsector Pharma & Healthcare gelistet.
Die Fresenius-Stammaktien sind an den Börsen Frankfurt, Düsseldorf und München notiert.
Das Grundkapital der Fresenius SE & Co. KGaA betrug zum Ende des Monats Juli 2022 563.237.277 Stammaktien. Die Aktien sind als Stückaktien ausgegeben. Der auf die einzelne Stückaktie anfallende anteilige Betrag des Grundkapitals beträgt 1,00 €.
Basisinformationen
| Stammaktie | |
|---|---|
WKN | 578 560 |
Börsenkürzel | FRE |
ISIN | DE0005785604 |
Bloomberg-Symbol | FRE GR |
ReutersSymbol | FREG.de |
Haupthandelsplatz | Frankfurt/Xetra |
Zahlstelle | Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main |
Kenndaten
| 2024 | 2023 | 2022 | |
|---|---|---|---|
Anzahl Aktien | 563.237.277 | 563.237.277 | 563.237.277 |
Börsenkurs1 in € | |||
Hoch | 34,85 | 31,11 | 37,88 |
Tief | 24,54 | 23,46 | 20,04 |
Jahresschlusskurs | 33,54 | 28,07 | 26,25 |
Marktkapitalisierung2 in Mio € | 18.891 | 15.810 | 14.785 |
Ausschüttungssumme in Mio € | 5633 | - | 518 |
Dividende je Aktie in € | 1.003 | - | 0.92 |
Ergebnis je Aktie in €4 | 3.11 | 2.67 | 3.08 |
-
- 1 Xetra-Schlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse
- 2 Gesamtzahl der Stammaktien multipliziert mit dem jeweiligen Xetra-Jahresschlusskurs an der Frankfurter Wertpapierbörse
- 3 Vorschlag
- 4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor Sondereinflüssen
Kontakt
Vice President Investor Relations
Deputy Head of Investor Relations
T: +49 (0) 6172 608-5167
florian.feick@fresenius.com
Weiterführende Links
KennzahlentoolTermin
25. Februar 2026 - 13:30 Uhr | Bad Homburg, Deutschland
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Vice President Investor Relations
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florian.feick@fresenius.com
Weiterführende Links
KennzahlentoolMitglieder des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien
Aufsichtsratsvorsitzender
Erstbestellung: 2021
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029


Geburtsdatum: | 19. März 1955 |
Geburtsort: | Bensberg |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2002 - 2018 | DZ Bank AG
|
2000 - 2002 | Deutsche Bank AG, Frankfurt Managing Director und Senior Credit Executive der Corporates und Real Estate Division bzw. CIB Corporate und Investment Bank |
1998 - 2000 | Deutsche Bank, Singapore General Manager und Chief Country Officer |
1981 - 1998 | Deutsche Bank AG, Düsseldorf und Frankfurt Verschiedene Positionen im Corporate und Investment Banking |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1977 - 1981 | Universität Köln Studium Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann) |
1975 - 1977 | Deutsche Bank AG Ausbildung zum Bankkaufmann |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
B. Metzler seel. Sohn & Co. Aktiengesellschaft (Vorsitz) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Freigestellter Betriebsrat
Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2018
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 1. Oktober 1958 |
Geburtsort: | Bad Elster |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 09/2018 | Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Helios Kliniken GmbH |
seit 2010 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 2006 | Helios Vogtland-Klinikum Freigestellter Betriebsrat (Vorsitzender) |
2003 - 2006 | Humaine Vogtland-Klinikum 50 % Freigestellter Betriebsrat (Vorsitzender); 50 % Dipl.-Ing. Abteilung Biomedizintechnik |
1990 - 2003 | Vogtland-Klinikum Plauen Diplom-Ingenieur
|
1985 - 1990 | Bezirkskrankenhaus Plauen Diplom-Ingenieur |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1980 - 1985 | Technische Hochschule Ilmenau Studium Technische Kybernetik und Biomedizintechnik (Abschluss: Diplom-Ingenieur) |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Helios Vogtland-Klinikum Plauen GmbH (Konzernmandat Fresenius) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2015
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 23. Dezember 1954 |
Geburtsort: | Bielefeld |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2003 - 2015 | Allianz SE (vormals Allianz AG) Vorstandsvorsitzender |
1998 - 2003 | Allianz AG Mitglied des Vorstands |
1988 - 1998 | Allianz Versicherungs-AG |
1983 - 1988 | Diekmann / Thieme GbR (Verlagshaus) Geschäftsführer |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1973 - 1982 | Universität Göttingen Studium der Rechtswissenschaften und Philosophie |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Allianz SE1 (Vorsitz) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
-
1 Börsennotiert
Gewerkschaftssekretärin Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2020
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 24. Januar 1973 |
Geburtsort: | Cottbus |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 1991 | Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
|
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1989 - 1991 | Lausitzer Braunkohle AG Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Freigestellter Betriebsrat
Helios Klinik Herzberg und Osterode GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2025
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 3. August 1963 |
Geburtsort: | Northeim |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 2021 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
|
seit 2019 | Stellv. Vorsitzender des Konzernbetriebsrats Helios Kliniken GmbH |
seit 2014 | Helios Klinik Herzberg und Osterode GmbH
|
1998 – 2014 | Fachkrankenpfleger Fachkrankenpfleger (ab 1999) für die Pflege im Operationsdienst Kliniken Herzberg und Osterode GmbH (Rhön) |
1991 – 1998 | Krankenpfleger im OP Kreiskrankenhaus Osterode am Harz / Abt. Herzberg Landkreis Osterode am Harz |
04/83 – 03/91 | Soldat auf Zeit Innerhalb dieser Zeit Ausbildung zum Krankenpfleger |
Ausbildung
1983 – 1986 | Ausbildung zum Krankenpfleger |
1997 – 1999 | Ausbildung zum Fachkrankenpfleger für die Pflege im Operationsdienst |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand
der Universitätsmedizin Mainz
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2025
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 14. Mai 1970 |
Geburtsort: | Wiesbaden |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
Seit 2024 | Universitätsmedizin Mainz Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand |
2021 – 2023 | Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden Medizinischer Geschäftsführer |
2014 – 2021 | Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden Klinikdirektor für Gastroenterologie, Ärztlicher Direktor |
2012 – 2014 | St. Marienkrankenhaus Frankfurt Chefarzt für Innere Medizin und Gastroenterologie |
2008 – 2012 | Universitätsmedizin Mainz W2-Professur für gastrointestinale Endoskopie |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
2005 | Universitätsmedizin Mainz Habilitation |
1996 | Universitätsmedizin Mainz Promotion |
1990 – 1996 | Universitätsmedizin Mainz Studium der Humanmedizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Betriebsrätin
Quirónsalud Hospital Universitari General de Catalunya
Leitende Gewerkschaftssekretärin der UGT für den
privaten Gesundheitssektor Barcelona
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2025
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 25. Mai 1984 |
Geburtsort: | Barcelona |
Nationalität: | spanisch |
Beruflicher Werdegang
seit 2025 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 02/2024 | Mediatorin und Schlichterin der Gewerkschaft UGT Arbeitsgericht Katalonien Barcelona, Barcelona |
seit 06/2020 | Generalsekretärin der Gewerkschaft UGT Beauftragte der UGT für Arbeits- und Gesundheitsschutz Quirónsalud Hospital Universitari General de Catalunya San Cugat del Vallés, Barcelona |
seit 01/2006 | Verwaltung Notaufnahme Quirónsalud Hospital Universitari General de Catalunya San Cugat del Vallés, Barcelona |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
2008 – 2010 | Master in Sekretariats- und Betriebsführung Vapor Universitario de Terrassa, Barcelona |
2006 – 2008 | CFGS Verwaltung und Finanzen IES Terrassa, Barcelona |
2004 – 2005 | CFGM Administrativa IES Santa Eulalia, Barcelona |
1996 – 2000 | Abschluss Sekundarschule I.E.S. Cavall Bernat, Barcelona |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2016
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 17. November 1960 |
Geburtsort: | Offenbach am Main |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2008 - 2024 | UCB S.A. Chief Medical Officer und Executive Vice President Arzneimittelentwicklung |
2001 - 2009 | Schwarz Pharma AG Mitglied des Vorstands, Leitung Forschung und Entwicklung |
2000 - 2001 | BASF Pharma Vice President Global Projects |
1992 - 2000 | Hoechst AG Verschiedene Positionen, zuletzt Vice President Clinical Development |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
seit 2000 | Universität Frankfurt am Main Professur für Innere Medizin |
1985 | Universität Frankfurt am Main Promotion (Dr. med.) |
1979 - 1985 | Universität Frankfurt am Main Studium der Medizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Evotec AG1 (Vorsitz) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Swedish Orphan Biovitrum1 (Sobi; Mitglied des Board of Directors) |
-
1 Börsennotiert
Freigestellter Betriebsrat
Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2023
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 18. Mai 1969 |
Geburtsort: | Marburg |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
seit 2002 | Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Standort Friedberg
|
seit 2021 | Ehrenamtlicher Richter, Hessisches Finanzgericht |
seit 2017 | IHK-Prüfer, IHK Frankfurt |
seit 2015 | Ehrenamtlicher Richter, Arbeitsgericht |
2007 – 2018 | Laborleiter IPK-Labore |
2003 – 2007 | Techniker in der Qualitätssteuerung |
1992 – 2003 | Laborant in der Qualitätskontrolle |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
2021 | Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement, IHK |
2020 – 2021 | Zertifizierte Fachkraft für Datenschutz und Datensicherheit |
2018 | Projektleiter, IHK |
1999 – 2001 | Weiterbildung zum Industriefachwirt |
1985 – 1989 | Ausbildung zum Chemielaborant |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Betriebsrat
Fresenius Kabi España S.A.U.
Labortechniker für die pharmazeutische Industrie
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2016
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 29. Januar 1974 |
Geburtsort: | Barcelona |
Nationalität: | spanisch |
Beruflicher Werdegang
seit 2020 | Sprecher des Betriebsrats für den betrieblichen Gleichstellungs- und Chancengleichheitsplan (Plan de Igualdad) |
seit 2016 | Mitglied des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 2008 | Mitglied des Europäischen Betriebsrats der Fresenius SE & Co. KGaA |
seit 2004 | Mitglied des Betriebsrats der Fresenius Kabi España S.A.U. |
seit 1998 | Labortechniker für pharmazeutische Produkte bei Fresenius Kabi España S.A.U. |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
Seit 2024 | Fort- und Ausbildungen zum Thema CSRD und Nachhaltigkeit, u. a. Analyse von Berichten über die ökologischen, sozialen und unternehmensethischen Leistungen eines Unternehmens; gewerkschaftliche Maßnahmen für ökologischen Wandel und Energiewende, JMZ-Gewerkschaftsuniversität |
Seit 2020 | Fort- und Ausbildungen zum Thema Gleichstellungs- und Chancengleichheitsplan nach Ley Orgánica 3/2007, Schwerpunkt Regeln für Lohntransparenz, Gleichstellungsaudits und Berichtspfl ichten |
1998 | Ausbildung zum Labortechniker in der pharmazeutischen Industrie Fresenius Kabi España S.A.U. |
1990 - 1994 | Abschluss Sekundarschule Instituto Cristófol Ferrer, Barcelona |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Keine | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2022
Aktuelle Amtszeit: 2025 - 2029

Geburtsdatum: | 28. Februar 1961 |
Geburtsort: | Marl |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2014 - 2021 | LPEQ Ltd. (Listed Private Equity Association), London Member of the Board, Non Executive Director |
2012 - 2022 | Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main Mitglied des Vorstands / Finanzvorstand Verantwortlich für Finanz- und Rechnungswesen, Investor Relations, Recht und Steuern, Portfoliobewertung, Risikomanagement, Interne Revision, Personal, Organisation, IT (inkl. Cybersecurity) |
2011 - 2012 | Kirche in Not, Königstein im Taunus Geschäftsführerin in der internationalen Zentrale des Hilfswerks |
1990 - 2011 | KPMG AG, Frankfurt am Main zuletzt: Partnerin
|
1987 - 1990 | Winterhager Dr. Heintges Stützel Laubach GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf Zuletzt: Prüferin und Steuersachbearbeiterin |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1995 | Bestellung zur Wirtschaftsprüferin (2013 Verzicht auf Bestellung) |
1992 | Bestellung zur Steuerberaterin (2022 Verzicht auf Bestellung) |
1980 - 1987 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster
|
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Fresenius Management SE (Konzernmandat) | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
Mitglied verschiedener Aufsichtsgremien
Mitglied des Aufsichtsrats Fresenius SE & Co. KGaA
Erstbestellung: 2022
Aktuelle Amtszeit: 2025 – 2029

Geburtsdatum: | 13. April 1961 |
Geburtsort: | Stuttgart |
Nationalität: | deutsch |
Beruflicher Werdegang
2018 – 2022 | Siemens Healthineers AG, Erlangen Mitglied des Vorstands |
2018 – 2019 | Siemens Healthineers AG, Erlangen President Business Segment Diagnostic Imaging |
2015 – 2018 | Siemens AG, Healthcare Sektor, Erlangen SVP, Geschäftsführer Magnetresonanztomographie |
2014 -2015 | Beckmann-Coulter – A Danaher Company, Miami (USA) SVP, Leiter der Geschäftsgebiete Hämatologie und Urologie |
1998 – 2014 | Siemens AG, Healthcare Sektor
|
1994 – 1998 | Universität Tübingen Assistenzarzt Chirurgie |
1993 – 1994 | Universität Frankfurt am Main Assistenzarzt Innere Medizin, Nuklearmedizin |
Ausbildung / Akademischer Werdegang
1995 | Universität Frankfurt am Main Promotion (Dr. med.) |
1985 – 1992 | Universität Frankfurt am Main Studium der Medizin |
Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten | |
Gerresheimer AG1 | |
Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien | |
Keine |
-
1 Börsennotiert
Ausschüsse des Aufsichtsrats der Fresenius SE & Co. KGaA
Wolfgang Kirsch (Vorsitzender)
Michael Diekmann
Susanne Zeidler
Susanne Zeidler (Vorsitzende)
Bernd Behlert
Grit Genster
Wolfgang Kirsch
Dr. Christoph Zindel
Dr. Dieter Schenk (Vorsitzender)
Michael Diekmann
Wolfgang Kirsch
Susanne Zeidler
Weitere Informationen zum Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA
Geschäftsordnung
Geschäftsordnung
Lebensläufe der Mitglieder des Aufsichtsrats
Individualisierte Sitzungsteilnahme
Mitglieder des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE
Aufsichtsratsvorsitzender der Fresenius SE & Co. KGaA
Ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Deutsche Post DHL Group
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Mitglied verschiedener Aufsichtsräte
Stellvertretender Vorsitzender
Mitglied von Aufsichtsgremien
Mitglied von Aufsichtsgremien
Kontakt
Für die Blutspende und Komponentenpräparation bietet Fresenius Kabi medizintechnische Produkte an. Dazu gehören Zellseparatoren (Apheresesysteme), Autotransfusionsgeräte, Blutbeutel- und Filtersysteme sowie eine breite Palette von Geräten zur Verarbeitung von Vollblutspenden. Unter Komponentenpräparation versteht man das Trennen und Sammeln von bestimmten Blutzellen.
Blutzellseparator
Für den Fresenius-Zellseparator gibt es drei Einsatzbereiche:
-
Blutzellen spenden: Sammeln von Zellen aus dem Blut eines Spenders oder einer Spenderin für die Transfusion, zum Beispiel für die Therapie von Gerinnungsstörungen oder auch in der unterstützenden Behandlung bei Patienten und Patientinnen mit Blutkrebs (Leukämie)
-
Krebszellen entfernen: Entfernen von kranken Zellen oder Blutflüssigkeit aus dem Blut bei Blutkrebs (Leukämie) oder Autoimmunkrankheiten, das heißt bei Erkrankungen, bei denen der Körper Abwehrsubstanzen gegen die eigenen Körperzellen entwickelt
-
Stammzellen sammeln: Sammeln von Zellen aus dem eigenen Blut des Patienten oder der Patientin für eine spätere Rücktransfusion, zum Beispiel vor größeren Operationen
Häufigste Anwendung der Zellseparatoren ist die Sammlung von Blutplättchen oder Thrombozyten. Während rote Blutkörperchen vorwiegend Sauerstoff transportieren und andere Blutzellen mit der Abwehr von Krankheitserregern beschäftigt sind, übernehmen die Thrombozyten eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Bei Patienten und Patientinnen mit einer zu niedrigen Anzahl von Blutplättchen ist die Blutstillung gestört, so dass es bei Verletzungen zu gefährlichen Blutungen kommen kann. Ein Mangel an Thrombozyten kann durch starke Blutungen auftreten, etwa nach einem schweren Unfall oder auch als Folge einer Chemotherapie zur Krebsbehandlung: Die Patienten und Patientinnen werden dann mit Thrombozyten versorgt, die von gesunden freiwilligen Spendern und Spenderinnen gesammelt wurden.
Die Thrombozyten lassen sich mit dem Blutzellseparator sehr effektiv gewinnen. Das Gerät, das wie eine Zentrifuge arbeitet, trennt die Blutplättchen auf schonende Weise von den übrigen Blutbestandteilen ab. Alle nicht benötigten Blutbestandteile erhält der Spender bzw. der Spenderin sofort zurück. Weil er so nur Thrombozyten verliert und der Körper diese sehr viel schneller nachbildet als rote Blutkörperchen, kann er wesentlich häufiger spenden als bei einer normalen Vollblut-Spende. Wenn der Zellseparator eingesetzt wird, kann der Spender oder die Spenderin außerdem bei jeder Entnahme auch eine größere Anzahl Thrombozyten spenden als bei der normalen Blutspende. Hiervon profitieren zweifach alle Patientinnen und Patienten, die sehr viele Thrombozyten benötigen: Während sie im Normalfall bei einer Transfusion ein Gemisch von Thrombozyten unterschiedlicher Herkunft erhalten, reichen bei Einsatz des Blutzellseparators schon wenige Spender und Spenderinnen, um einen kranken Menschen zu versorgen. So wird dann auf den oder die am besten geeigneten Spender oder Spenderin zurückzugreifen. Das ist wichtig, weil die Wirkung der Plättchen umso größer ist, je besser die Blutzellen von Spender oder Spenderin und Empfänger oder Empfängerin zusammenpassen.
Der Zellseparator kann nicht nur Thrombozyten von anderen Blutzellen trennen, er unterstützt auch die Behandlung von Blutkrebs. So können die Ärzte und Ärztinnen erkrankte Blutzellen mit dem Zellseparator direkt aus dem Blut entfernen. Dies ermöglicht zwar keine Heilung, da die Krebszellen schnell nachgebildet werden. Jedoch werden beispielsweise die Nieren des Behandelten geschützt, weil sein Blut nach der Gabe von Medikamenten deutlich weniger abgetötete Krebszellen enthält, die eine Blockade in den Blutgefäßen der Niere verursachen können.
Eine andere Anwendung hat in den letzen Jahren große Bedeutung in der Krebsbehandlung gewonnen. Mit Hilfe des Zellseparators können auch Stammzellen aus dem Blutkreislauf von Patienten und Patientinnen oder Spendern und Spenderinnen gesammelt werden. Durch eine Vorbehandlung wird erreicht, dass die sonst fast ausschließlich im Knochenmark enthaltenen Stammzellen sich vermehren und teilweise in den Blutkreislauf gelangen. Dann können die Stammzellen ähnlich wie bei einer Blutplättchen-Spende schonend gesammelt werden. Auf diese Weise kann ein operativer Eingriff zur Gewinnung von Stammzellen aus dem Knochenmark vermieden werden.
Die anschließend gegen die Krebszellen eingesetzten Therapien schädigen die Stammzellen, aus denen alle anderen Blutzellen entstehen. Erhält der Patient oder die Patientin nach der Chemotherapie gesunde Stammzellen zurück, bildet er schneller wieder gesunde Blutzellen, zum Beispiel die für die Blutstillung und Blutgerinnung wichtigen Blutplättchen.
Blutbeutelsysteme
Blutbeutelsysteme bilden die Basis für die weltweite Versorgung bei der klassischen Blutspende. Über 90 Prozent aller Blutspenden werden in diesen Systemen verarbeitet, die aus bis zu sechs verschiedenen Beuteln mit variablen Funktionen bestehen.
Unterschiedliche Kombinationen von Beuteln mit Venenkanüle und integriertem Kanülenschutz, Probenahmebeuteln und verschiedenen Filtern sind die Basis für höchst professionelle Systeme zur Vollblutspende. Sie erlauben die Herstellung verschiedenster Blutkomponentenpräparate gemäß national und international gültigen Richtlinien. Die Blutspende und -verarbeitung mit diesen Systemen wird durch verschiedene Geräte ergänzt, wie automatisierte Mischwaagen und Blutseparatoren, sterile Docking-Systeme und Schweißgeräte sowie weiteres Zubehör.
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Eine umfassende Patientenversorgung beginnt mit der Prävention. In den Arbeitsmedizinischen Zentren von Fresenius Helios gibt es umfangreiche Angebote für berufliche Prävention. Zudem bieten die Helios Prevention Center (HPC) an mehreren Standorten in Deutschland Programme zur individuellen Prävention sowie für das Betriebliche Gesundheitsmanagement in Form von Check-ups und Gesundheitscoachings.
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Ziel einer wirksamen Arbeitsmedizin ist es die Gesundheit zu erhalten und zu fördern, aus dem Arbeitsleben resultierende schädliche Einflüsse zu verhindern, Krankheiten und Gesundheitsschäden früh zu erkennen, sowie eine berufliche Wiedereingliederung nach längerem krankheitsbedingtem Ausfall.
In Deutschland bietet Helios in 17 arbeitsmedizinischen Zentren vollumfängliche arbeitsmedizinische Betreuung mit einem festen, dauerhaften Ansprechpartner. Diese umfasst alles von den gesetzlich vorgeschriebenen Untersuchungen über Gesundheitsschutz und -förderung bis hin zu Gefährdungsbeurteilungen und Empfehlungen zur optimalen Arbeitsplatzgestaltung.
Die führenden spanischen Unternehmen für berufliche Risikoprävention Fraterprevención, MC Prevención, Premap und Unipresalud ergänzen das Quirónsalud-Netz mit mehr als 150 Zentren in ganz Spanien sowie einer Präsenz in Lateinamerika und im Nahen Osten.
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Ein Check-up im Helios Prevention Center liefert ein genaues Bild über den eigenen Gesundheitszustand. Unsere Teilnehmenden an einem unserer sechs Standorte profitieren von geringen Wartezeiten, kurzen Wegen und einer ganzheitlichen Lebensstilberatung.
Das HPC qualifiziert seine Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum souveränen Umgang mit Gesundheit und befähigt sie zu einem Verhalten mit Vorbildcharakter. Als Multiplikatoren fördern gesundheitsbewusste und kompetente Führungskräfte die Personalbindung und die Motivation der Beschäftigten. Das HPC versteht sich als Partner der Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Beschäftigten aktiv fördern möchten. Vom eintägigen Check-up bis zu mehrtägigen Gesundheitsworkshops in traumhaft gelegenen Resorts – unser modular aufgebautes Programm verbindet die Helios-Qualität mit exklusivem Hotelambiente. Studien belegen ein hervorragendes Kosten-Nutzen-Verhältnis von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge.
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Fresenius Vamed ist ein weltweit führender Anbieter von Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung und Planung bis zur Gesamtbetriebsführung von Gesundheitseinrichtungen und der Erbringung von Dienstleistungen für Patientinnen und Patienten. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Bereiche der Gesundheitsversorgung, sei es Prävention, Akutversorgung, Rehabilitation oder Pflege.
Das Unternehmen mit Sitz in Wien, Österreich, hat seit seiner Gründung im Jahr 1982 in 101 Ländern mehr als 1.000 Gesundheitsprojekte auf fünf Kontinenten erfolgreich realisiert.
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Das modular aufgebaute Dienstleistungsgeschäft umfasst das gesamte technische, kaufmännische und infrastrukturelle Facility-Management von Gesundheitseinrichtungen: etwa die Instandhaltung von Gebäuden und Geräten, die Betreuung medizintechnischer Anlagen, die technische oder die Gesamtbetriebsführung. Das integrierte Angebot zielt darauf ab, eine Gesundheitseinrichtung optimal zu führen. VAMED ist mit der Gesamtbetriebsführung von 100 Gesundheitseinrichtungen mit rund 18.000 Betten auf fünf Kontinenten beauftragt. Weltweit erbringt VAMED im Rahmen der technischen Betriebsführung Leistungen für mehr als 840 Gesundheitseinrichtungen mit rund 227.000 Betten.
Mit der VAMED Vitality World schlägt das Unternehmen eine Brücke zwischen Vorsorgemedizin und Gesundheitstourismus. In Österreich ist VAMED mit jährlich mehr als 3 Millionen Besucherinnen und Besuchern in neun Thermen und Gesundheitsresorts Marktführer.
Vamed gehört mit einem Anteil von rund 77 Prozent zum Gesundheitskonzern Fresenius SE & Co. KGaA und ist eine der beiden Investment Companies von Fresenius.
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Fresenius Helios ist der führende private Gesundheitsdienstleister in Europa und versorgt mit rund 140 Kliniken und zahlreichen ambulanten Einrichtungen jährlich rund 27 Millionen Menschen. Zusammen mit Fresenius Kabi, Anbieter von Gesundheitsprodukten für kritisch und chronisch Kranke, gehört Fresenius Helios zum Gesundheitskonzern Fresenius. Mit seinen rund 130.000 Mitarbeitenden der Helios Gruppe in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika erzielte Fresenius Helios 2025 einen Gesamtumsatz von mehr als 13,5 Milliarden Euro.
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Quirónsalud verfügt über 57 Kliniken, davon sieben in Lateinamerika, rund 130 ambulante Gesundheitszentren sowie über 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 22 Millionen Patient:innen behandelt, davon mehr als 20 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 50.000 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2025 einen Umsatz von mehr als 5,4 Milliarden Euro.
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