Lieferservice
Ein automobiler Lieferservice wie jener der Hirsch-Apotheke von Dr. Eduard Fresenius war zur Zeit der Unternehmensgründung in Frankfurt etwas Besonderes.
Das „Top Employers Institute“ mit Sitz in Amsterdam hat die Fresenius SE & Co. KGaA zu einem der besten Arbeitgeber in Deutschland gekürt. Fresenius darf sich wie rund 100 andere Unternehmen in Deutschland, die ausgezeichnet wurden, nun ein weiteres Jahr als „Top-Arbeitgeber“ präsentieren, zum Beispiel in Stellenanzeigen. Bewerber erhalten so einen klaren Hinweis auf die Arbeitgeber-Qualitäten des Unternehmens. Das Institut zertifiziert Unternehmen in rund 100 Ländern weltweit.
Für die Auszeichnung bewertet das „Top Employer Institute“ Arbeitgeber nach einer Reihe verschiedener Kriterien. Fresenius konnte besonders in den Bereichen Talentstrategie, Trainings- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Compensation & Benefits überzeugen. So hat Fresenius zum Beispiel attraktive Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung und Altersvorsorge sowie einen umfassenden Trainingskatalog. Für die Weiterentwicklung der Führungskräfte bei Fresenius steht ein umfangreiches Programm mit aufeinander abgestimmten Trainings zur Verfügung.
„Die Auszeichnung ist ein verlässlicher Qualitätsausweis, der Bewerbern bei der Orientierung hilft“, so Anke Blüggel, Vice President Talent Management bei Fresenius. „Durch die umfangreiche Prüfung sehen wir gleichzeitig, wo wir im Vergleich mit anderen Unternehmen stehen und wo wir noch besser werden können.“
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2015.
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie im PDF dieser Investor News in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 16-17.
Geschäftsjahr 2015:
4. Quartal 2015:
Positiver Ausblick 2016:
Ziele 20193:
Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „2015 war ein ganz hervorragendes Jahr für Fresenius mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn. Die konsequente Ausrichtung am Patientenwohl und unser kompromissloser Qualitätsanspruch sind und bleiben der Schlüssel zu unserem Erfolg. Wir sind mit viel Schwung in das neue Geschäftsjahr gestartet und sehen weltweit beste Wachstumschancen für alle unsere Unternehmensbereiche. Mit viel Zuversicht gehen wir die neuen anspruchsvollen Ziele an, die wir uns für 2019 gesetzt haben.“
12015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen
Positiver Konzernausblick für 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %. Das Konzernergebnis1 soll währungsbereinigt um
8 bis 12 % steigen.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA2 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
Neue anspruchsvolle Ziele für 20193
Für das Geschäftsjahr 2019 strebt Fresenius einen Konzernumsatz zwischen 36 und 40 Mrd € an. Das Konzernergebnis4 soll auf 2,0 bis 2,25 Mrd € steigen.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung2Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne große nicht bekannt gegebene Akquisitionen3Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen4Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
23. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 um 25 % auf 0,55 € je Aktie zu erhöhen (2014: 0,44 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme beträgt 300 Mio €.
9 % währungsbereinigter Umsatzanstieg – Prognose erreicht
Der Konzernumsatz stieg um 19 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 27.626 Mio € (2014: 23.231 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 10 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar. Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzernumsatz um 11 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 7.257 Mio € (4. Quartal 2014: 6.520 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
Konzernumsatz nach Regionen:
21 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2 - Prognose erreicht
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 24 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 5.073 Mio € (2014: 4.095 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 25 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 3.958 Mio € (2014: 3.158 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,3 % (2014: 13,6 %).
Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzern-EBIT2 um 19 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.109 Mio € (4. Quartal 2014: 935 Mio €), die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 15,3 % (4. Quartal 2014: 14,3 %).
Das Zinsergebnis lag mit -613 Mio € leicht über dem Vorjahreswert (2014: -602 Mio €). Zinseinsparungen aufgrund günstigerer Finanzierungskonditionen und niedrigerer Finanzverbindlichkeiten wurden durch Währungsumrechnungseffekte überkompensiert. Im 4. Quartal 2015 lag das Zinsergebnis mit -137 Mio € unter dem Vorjahresniveau (4. Quartal 2014: -171 Mio €). Geringere negative Währungsumrechnungseffekte im 4. Quartal 2015 wurden durch Zinseinsparungen aufgrund geringerer Finanzverbindlichkeiten mehr als ausgeglichen.
Die Konzern-Steuerquote2 stieg auf 29,4 % (2014: 28,4 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren USA-Anteil am Ergebnis vor Steuern zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 939 Mio € (2014: 745 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2 stieg um 31 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.423 Mio € (2014: 1.086 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 30 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 2,61 € (2014: 2,01 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1,2 um 30 % (währungsbereinigt: 24 %) auf 414 Mio € (4. Quartal 2014: 318 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 27 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 0,75 € (4. Quartal 2014: 0,59 €).
Das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.358 Mio € (2014: 1.067 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 2,50 € (2014: 1,97 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 359 Mio € (4. Quartal 2014: 257 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse erhöhte sich um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 0,66 € (4. Quartal 2014: 0,47 €).
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2Vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.512 Mio € in Sachanlagen (2014: 1.345 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Dies entspricht 5,5 % vom Umsatz.
Das Akquisitionsvolumen betrug 517 Mio € (2014: 2.450 Mio €).
Hervorragende Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 29 % auf 3.327 Mio € (2014: 2.585 Mio €), mit einer Cashflow-Marge von 12,0 % (2014: 11,1 %). Der operative Cashflow 2015 ist von der Euro-Schwäche begünstigt, während der Vorjahreswert durch die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$ einmalig belastet war. Eine starke Cashflow-Generierung in allen Unternehmensbereichen hat zu der exzellenten Cashflow-Marge geführt. Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 1.176 Mio € (4. Quartal 2014: 890 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 16,2 % (4. Quartal 2014: 13,7 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 48 % auf 1.865 Mio € (2014: 1.262 Mio €) mit einer Marge von 6,8 % (2014: 5,4 %). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden verbesserte sich auf 1.194 Mio € (2014: -1.348 Mio €).
1 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur1
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 9 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 43.170 Mio € (31. Dezember 2014: 39.788 Mio €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Währungsumrechnungseffekten. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 9 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 10.917 Mio € (31. Dezember 2014: 10.012 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 8 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 32.253 Mio € (31. Dezember 2014: 29.776 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 16 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 18.003 Mio € (31. Dezember 2014: 15.483 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,7 % (31. Dezember 2014: 38,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 4 % (währungsbereinigt: -9 %) auf 14.769 Mio € (31. Dezember 2014: 15.345 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2015 bei 2,682. Am 31. Dezember 2014 lag der Verschuldungsgrad bei 3,243. Das EBITDA-Wachstum und die Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten mithilfe des starken Free Cashflows haben zu gleichen Teilen zu der deutlichen Verringerung der Kennzahl beigetragen.
1 Gemäß einer geänderten US-GAAP-Bilanzierungsvorschrift (U.S. GAAP Standard ASU 2015-03) wurden die Finanzierungsnebenkosten für das Vorjahr umgegliedert2 Vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet3 Pro forma Akquisitionen; vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2015 behandelte Fresenius Medical Care 294.381 Patienten in 3.418 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 16.738 Mio US$ (2014: 15.832 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 6 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -5 % aus. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 4.348 Mio US$ (4. Quartal 2014: 4.320 Mio US$).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 9 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 13.392 Mio US$ (2014: 12.250 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 7 % auf 3.346 Mio US$ (2014: 3.582 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 4 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 13 % auf 11.813 Mio US$ (2014: 10.500 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 13 % auf 10.932 Mio US$ (2014: 9.655 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 4 % auf 881 Mio US$ (2014: 845 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 7 % auf 4.897 Mio US$ (2014: 5.265 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 9 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 5 % auf 2.459 Mio US$ (2014: 2.595 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 12 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 9 % auf 2.437 Mio US$ zurück (2014: 2.670 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 6 %.
Der EBIT stieg um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 2.327 Mio US$ (2014: 2.255 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,9 % (2014: 14,2 %). Aufgrund der grundsätzlichen außergerichtlichen Einigung mit den Klägern im GranuFlo®/NaturaLyte®-Produkthaftungsverfahren rechnet Fresenius Medical Care mit einem Einfluss auf das Vorsteuerergebnis 2015 von 60 Mio US$. Vor Einmaleffekten4 stieg der EBIT um 5 % auf 2.388 Mio US$. Im 4. Quartal 2015 blieb der EBIT mit 662 Mio US$ (4. Quartal 2014: 663 Mio US$) auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt stieg er um 3 %. Die EBIT-Marge betrug 15,2 % (4. Quartal 2014: 15,4 %). Vor Einmaleffekten5 stieg der EBIT um 5 % auf 704 Mio US$.
Vor Einmaleffekten4 stieg das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Ergebnis um 2 % auf 1.082 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 2 % auf 1.029 Mio US$ (2014: 1.045 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich das Ergebnis um 3 %. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg um 32 % auf 284 Mio US$, im Wesentlichen aufgrund des starken Geschäfts in Nordamerika. Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis vor Einmaleffekten5 um 2 % auf 347 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 6 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 317 Mio US$ (4. Quartal 2014: 335 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 1.960 Mio US$ (2014: 1.861 Mio US$). Im Vorjahr minderte die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$6 den operativen Cashflow. Die Cashflow-Marge betrug 11,7 % (2014: 11,8 %). Im 4. Quartal 2015 war der operative Cashflow mit 548 Mio US$ auf einem sehr guten Niveau (4. Quartal 2014: 588 Mio US$). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 12,6 % zu (4. Quartal 2014: 13,6 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, soll um 15 bis 20 %3 im Jahr 2016 steigen.
Der Ausblick berücksichtigt die aktuellen Währungsrelationen. Im Ausblick enthalten sind Kosteneinsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Ergebnisbeiträge von Akquisitionen der Jahre 2015 und 2016 sind nicht enthalten.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-13 Mio US$ nach Steuern)3 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern; 27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (25 Mio US$ vor Steuern; 11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-16 Mio US$ vor Steuern; -13 Mio US$ nach Steuern)5 4. Quartal 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; ; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des europäischen Pharmageschäfts (18 Mio US$ vor Steuern; 7 Mio US$ nach Steuern); 4. Quartal 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-6 Mio US$ vor Steuern; -6 Mio US$ nach Steuern)6 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 16 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 5.950 Mio € (2014: 5.146 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzwachstum bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 9 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.519 Mio € (4. Quartal 2014: 1.386 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 8 %.
In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 4 %) auf 2.123 Mio € (2014: 2.102 Mio €). In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 37 % (organisch: 16 %) auf 2.093 Mio € (2014: 1.531 Mio €). Der Umsatzanstieg in Nordamerika ist auf anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie neue Produkteinführungen zurückzuführen. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 16 % (organisch: 5 %) auf 1.141 Mio € (2014: 987 Mio €) erzielt. In Lateinamerika/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 13 % (organisch: 13 %) auf 593 Mio € (2014: 526 Mio €).
Der EBIT1 stieg um 36 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.189 Mio € (2014: 873 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 20,0 % (2014: 17,0 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT1 um 33 % (währungsbereinigt: 26 %) auf 317 Mio € (4. Quartal 2014: 239 Mio €). Die EBIT-Marge1 lag bei 20,9 % (4. Quartal 2014: 17,2 %). Sie war positiv beeinflusst durch die Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.
Das Ergebnis stieg um 43 % (währungsbereinigt: 27 %) auf 669 Mio € (2014: 468 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 45 % (währungsbereinigt: 38 %) auf 190 Mio € (4. Quartal 2014: 131 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 42 % auf 913 Mio € (2014: 641 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 15,3 % (2014: 12,5 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 55 % auf 324 Mio € (4. Quartal 2014: 209 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 21,3 % (4. Quartal 2014: 15,1 %).
Fresenius Kabis Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Produktion und Optimierung der Verwaltungsstrukturen verlaufen nach Plan. Im Geschäftsjahr 2015 fielen Kosten von 105 Mio € vor Steuern an. Diese Kosten sind im Konzern-Segment Konzern/Sonstiges ausgewiesen. Erste Kosteneinsparungen in Höhe von rund 10 Mio € wurden im Jahr 2015 erreicht. Bis zum Jahr 2018 sollen diese auf jährlich rund 40 Mio € steigen.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Kabi ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT3 in etwa auf Vorjahresniveau.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; vor Sondereinflüssen3 2015 vor Sondereinflüssen
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 6 % auf 5.578 Mio € (2014: 5.244 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 4. Quartal 2015 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 4 % auf 1.411 Mio € (4. Quartal 2014: 1.361 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 16 % auf 640 Mio € (2014: 553 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,5 % (2014: 10,5 %). Der Anstieg ist auf die erfolgreiche Integration der von der Rhön-Klinikum AG akquirierten Krankenhäuser und weitere Effizienzsteigerungen der etablierten Kliniken zurückzuführen. Im 4. Quartal 2015 erhöhte sich der EBIT1 um 8 % auf 168 Mio € (4. Quartal 2014: 156 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,9 % (4. Quartal 2014: 11,5 %).
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 21 % auf 483 Mio € (2014: 400 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 15 % auf 131 Mio € (4. Quartal 2014: 114 Mio €).
Der Umsatz der etablierten Kliniken wuchs um 3 % auf 5.379 Mio € (2014: 5.222 Mio €). Der EBIT1 stieg um 15 % auf 631 Mio € (2014: 551 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,7 % (2014: 10,6 %). Die akquirierten Kliniken (Konsolidierung ≤1 Jahr) erzielten einen Umsatz von 199 Mio € bei einem EBIT1 von 9 Mio € und einer EBIT-Marge1 von 4,5 %.
Die Integration der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken kommt weiter gut voran. Bis zum 31. Dezember 2015 fielen Integrationskosten von 63 Mio € an, davon 12 Mio € in 2015 (4. Quartal 2015: 0 Mio €). Fresenius Helios erwartet keine weiteren Integrationskosten. Umfang (85 Mio € p.a.) und Zeitplan (Frühjahr 2016) der erwarteten kurzfristigen Synergien werden bestätigt.
Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, vor Sondereinflüssen
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
Der Umsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.118 Mio € (2014: 1.042 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 3 % auf 575 Mio € (2014: 558 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 12 % auf 543 Mio € (2014: 484 Mio €). Im 4. Quartal 2015 blieb der Umsatz mit 387 Mio € gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das organische Umsatzwachstum lag bei -1 %.
Der EBIT stieg um 8 % auf 64 Mio € (2014: 59 Mio €). Die EBIT-Marge betrug unverändert 5,7 %. Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT um 6 % auf 34 Mio € (4. Quartal 2014: 32 Mio €). Die EBIT-Marge stieg um 50 Basispunkte auf 8,8 %.
Das Ergebnis1 stieg um 7 % auf 44 Mio € (2014: 41 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis1 um 4 % auf 24 Mio € (4. Quartal 2014: 23 Mio €).
Der Auftragseingang erreichte ein Allzeithoch von 904 Mio € (2014: 840 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 betrug 1.650 Mio € (31. Dezember 2014: 1.398 Mio €).
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 findet am 24. Februar 2016 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2015.
Geschäftsjahr 2015:
4. Quartal 2015:
Positiver Ausblick 2016:
Ziele 20193:
Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „2015 war ein ganz hervorragendes Jahr für Fresenius mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn. Die konsequente Ausrichtung am Patientenwohl und unser kompromissloser Qualitätsanspruch sind und bleiben der Schlüssel zu unserem Erfolg. Wir sind mit viel Schwung in das neue Geschäftsjahr gestartet und sehen weltweit beste Wachstumschancen für alle unsere Unternehmensbereiche. Mit viel Zuversicht gehen wir die neuen anspruchsvollen Ziele an, die wir uns für 2019 gesetzt haben.“
1 2015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen
Positiver Konzernausblick für 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %. Das Konzernergebnis1 soll währungsbereinigt um
8 bis 12 % steigen.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA2 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
Neue anspruchsvolle Ziele für 20193
Für das Geschäftsjahr 2019 strebt Fresenius einen Konzernumsatz zwischen 36 und 40 Mrd € an. Das Konzernergebnis4 soll auf 2,0 bis 2,25 Mrd € steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung2 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne große nicht bekannt gegebene Akquisitionen3 Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
23. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 um 25 % auf 0,55 € je Aktie zu erhöhen (2014: 0,44 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme beträgt 300 Mio €.
9 % währungsbereinigter Umsatzanstieg – Prognose erreicht
Der Konzernumsatz stieg um 19 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 27.626 Mio € (2014: 23.231 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 10 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar. Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzernumsatz um 11 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 7.257 Mio € (4. Quartal 2014: 6.520 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
Konzernumsatz nach Regionen
21 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2 - Prognose erreicht
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 24 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 5.073 Mio € (2014: 4.095 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 25 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 3.958 Mio € (2014: 3.158 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,3 % (2014: 13,6 %).
Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzern-EBIT2 um 19 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.109 Mio € (4. Quartal 2014: 935 Mio €), die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 15,3 % (4. Quartal 2014: 14,3 %).
Das Zinsergebnis lag mit -613 Mio € leicht über dem Vorjahreswert (2014: -602 Mio €). Zinseinsparungen aufgrund günstigerer Finanzierungskonditionen und niedrigerer Finanzverbindlichkeiten wurden durch Währungsumrechnungseffekte überkompensiert. Im 4. Quartal 2015 lag das Zinsergebnis mit -137 Mio € unter dem Vorjahresniveau (4. Quartal 2014: -171 Mio €). Geringere negative Währungsumrechnungseffekte im 4. Quartal 2015 wurden durch Zinseinsparungen aufgrund geringerer Finanzverbindlichkeiten mehr als ausgeglichen.
Die Konzern-Steuerquote2 stieg auf 29,4 % (2014: 28,4 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren USA-Anteil am Ergebnis vor Steuern zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 939 Mio € (2014: 745 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2 stieg um 31 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.423 Mio € (2014: 1.086 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 30 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 2,61 € (2014: 2,01 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1,2 um 30 % (währungsbereinigt: 24 %) auf 414 Mio € (4. Quartal 2014: 318 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 27 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 0,75 € (4. Quartal 2014: 0,59 €).
Das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.358 Mio € (2014: 1.067 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 2,50 € (2014: 1,97 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 359 Mio € (4. Quartal 2014: 257 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse erhöhte sich um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 0,66 € (4. Quartal 2014: 0,47 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.512 Mio € in Sachanlagen (2014: 1.345 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Dies entspricht 5,5 % vom Umsatz.
Das Akquisitionsvolumen betrug 517 Mio € (2014: 2.450 Mio €).
Hervorragende Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 29 % auf 3.327 Mio € (2014: 2.585 Mio €), mit einer Cashflow-Marge von 12,0 % (2014: 11,1 %). Der operative Cashflow 2015 ist von der Euro-Schwäche begünstigt, während der Vorjahreswert durch die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$ einmalig belastet war. Eine starke Cashflow-Generierung in allen Unternehmensbereichen hat zu der exzellenten Cashflow-Marge geführt. Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 1.176 Mio € (4. Quartal 2014: 890 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 16,2 % (4. Quartal 2014: 13,7 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 48 % auf 1.865 Mio € (2014: 1.262 Mio €) mit einer Marge von 6,8 % (2014: 5,4 %). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden verbesserte sich auf 1.194 Mio € (2014: -1.348 Mio €).
1 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur1
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 9 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 43.170 Mio € (31. Dezember 2014: 39.788 Mio €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Währungsumrechnungseffekten. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 9 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 10.917 Mio € (31. Dezember 2014: 10.012 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 8 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 32.253 Mio € (31. Dezember 2014: 29.776 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 16 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 18.003 Mio € (31. Dezember 2014: 15.483 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,7 % (31. Dezember 2014: 38,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 4 % (währungsbereinigt: -9 %) auf 14.769 Mio € (31. Dezember 2014: 15.345 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2015 bei 2,682. Am 31. Dezember 2014 lag der Verschuldungsgrad bei 3,243. Das EBITDA-Wachstum und die Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten mithilfe des starken Free Cashflows haben zu gleichen Teilen zu der deutlichen Verringerung der Kennzahl beigetragen.
1 Gemäß einer geänderten US-GAAP-Bilanzierungsvorschrift (U.S. GAAP Standard ASU 2015-03) wurden die Finanzierungsnebenkosten für das Vorjahr umgegliedert2 Vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet3 Pro forma Akquisitionen; vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2015 behandelte Fresenius Medical Care 294.381 Patienten in 3.418 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 16.738 Mio US$ (2014: 15.832 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 6 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -5 % aus. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 4.348 Mio US$ (4. Quartal 2014: 4.320 Mio US$).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 9 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 13.392 Mio US$ (2014: 12.250 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 7 % auf 3.346 Mio US$ (2014: 3.582 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 4 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 13 % auf 11.813 Mio US$ (2014: 10.500 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 13 % auf 10.932 Mio US$ (2014: 9.655 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 4 % auf 881 Mio US$ (2014: 845 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 7 % auf 4.897 Mio US$ (2014: 5.265 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 9 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 5 % auf 2.459 Mio US$ (2014: 2.595 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 12 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 9 % auf 2.437 Mio US$ zurück (2014: 2.670 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 6 %.
Der EBIT stieg um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 2.327 Mio US$ (2014: 2.255 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,9 % (2014: 14,2 %). Aufgrund der grundsätzlichen außergerichtlichen Einigung mit den Klägern im GranuFlo®/NaturaLyte®-Produkthaftungsverfahren rechnet Fresenius Medical Care mit einem Einfluss auf das Vorsteuerergebnis 2015 von 60 Mio US$. Vor Einmaleffekten4 stieg der EBIT um 5 % auf 2.388 Mio US$. Im 4. Quartal 2015 blieb der EBIT mit 662 Mio US$ (4. Quartal 2014: 663 Mio US$) auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt stieg er um 3 %. Die EBIT-Marge betrug 15,2 % (4. Quartal 2014: 15,4 %). Vor Einmaleffekten5 stieg der EBIT um 5 % auf 704 Mio US$.
Vor Einmaleffekten4 stieg das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Ergebnis um 2 % auf 1.082 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 2 % auf 1.029 Mio US$ (2014: 1.045 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich das Ergebnis um 3 %. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg um 32 % auf 284 Mio US$, im Wesentlichen aufgrund des starken Geschäfts in Nordamerika. Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis vor Einmaleffekten5 um 2 % auf 347 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 6 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 317 Mio US$ (4. Quartal 2014: 335 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 1.960 Mio US$ (2014: 1.861 Mio US$). Im Vorjahr minderte die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$6 den operativen Cashflow. Die Cashflow-Marge betrug 11,7 % (2014: 11,8 %). Im 4. Quartal 2015 war der operative Cashflow mit 548 Mio US$ auf einem sehr guten Niveau (4. Quartal 2014: 588 Mio US$). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 12,6 % zu (4. Quartal 2014: 13,6 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, soll um 15 bis 20 %3 im Jahr 2016 steigen.
Der Ausblick berücksichtigt die aktuellen Währungsrelationen. Im Ausblick enthalten sind Kosteneinsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Ergebnisbeiträge von Akquisitionen der Jahre 2015 und 2016 sind nicht enthalten.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter
www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-13 Mio US$ nach Steuern)3 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern; 27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (25 Mio US$ vor Steuern; 11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-16 Mio US$ vor Steuern; -13 Mio US$ nach Steuern)5 4. Quartal 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; ; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des europäischen Pharmageschäfts (18 Mio US$ vor Steuern; 7 Mio US$ nach Steuern); 4. Quartal 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-6 Mio US$ vor Steuern; -6 Mio US$ nach Steuern)6 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 16 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 5.950 Mio € (2014: 5.146 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzwachstum bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 9 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.519 Mio € (4. Quartal 2014: 1.386 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 8 %.
In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 4 %) auf 2.123 Mio € (2014: 2.102 Mio €). In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 37 % (organisch: 16 %) auf 2.093 Mio € (2014: 1.531 Mio €). Der Umsatzanstieg in Nordamerika ist auf anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie neue Produkteinführungen zurückzuführen. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 16 % (organisch: 5 %) auf 1.141 Mio € (2014: 987 Mio €) erzielt. In Lateinamerika/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 13 % (organisch: 13 %) auf 593 Mio € (2014: 526 Mio €).
Der EBIT1 stieg um 36 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.189 Mio € (2014: 873 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 20,0 % (2014: 17,0 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT1 um 33 % (währungsbereinigt: 26 %) auf 317 Mio € (4. Quartal 2014: 239 Mio €). Die EBIT-Marge1 lag bei 20,9 % (4. Quartal 2014: 17,2 %). Sie war positiv beeinflusst durch die Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.
Das Ergebnis stieg um 43 % (währungsbereinigt: 27 %) auf 669 Mio € (2014: 468 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 45 % (währungsbereinigt: 38 %) auf 190 Mio € (4. Quartal 2014: 131 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 42 % auf 913 Mio € (2014: 641 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 15,3 % (2014: 12,5 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 55 % auf 324 Mio € (4. Quartal 2014: 209 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 21,3 % (4. Quartal 2014: 15,1 %).
Fresenius Kabis Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Produktion und Optimierung der Verwaltungsstrukturen verlaufen nach Plan. Im Geschäftsjahr 2015 fielen Kosten von 105 Mio € vor Steuern an. Diese Kosten sind im Konzern-Segment Konzern/Sonstiges ausgewiesen. Erste Kosteneinsparungen in Höhe von rund 10 Mio € wurden im Jahr 2015 erreicht. Bis zum Jahr 2018 sollen diese auf jährlich rund 40 Mio € steigen.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Kabi ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT3 in etwa auf Vorjahresniveau.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; vor Sondereinflüssen3 2015 vor Sondereinflüssen
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 6 % auf 5.578 Mio € (2014: 5.244 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 4. Quartal 2015 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 4 % auf 1.411 Mio € (4. Quartal 2014: 1.361 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 16 % auf 640 Mio € (2014: 553 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,5 % (2014: 10,5 %). Der Anstieg ist auf die erfolgreiche Integration der von der Rhön-Klinikum AG akquirierten Krankenhäuser und weitere Effizienzsteigerungen der etablierten Kliniken zurückzuführen. Im 4. Quartal 2015 erhöhte sich der EBIT1 um 8 % auf 168 Mio € (4. Quartal 2014: 156 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,9 % (4. Quartal 2014: 11,5 %).
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 21 % auf 483 Mio € (2014: 400 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 15 % auf 131 Mio € (4. Quartal 2014: 114 Mio €).
Der Umsatz der etablierten Kliniken wuchs um 3 % auf 5.379 Mio € (2014: 5.222 Mio €). Der EBIT1 stieg um 15 % auf 631 Mio € (2014: 551 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,7 % (2014: 10,6 %). Die akquirierten Kliniken (Konsolidierung ≤1 Jahr) erzielten einen Umsatz von 199 Mio € bei einem EBIT1 von 9 Mio € und einer EBIT-Marge1 von 4,5 %.
Die Integration der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken kommt weiter gut voran. Bis zum 31. Dezember 2015 fielen Integrationskosten von 63 Mio € an, davon 12 Mio € in 2015 (4. Quartal 2015: 0 Mio €). Fresenius Helios erwartet keine weiteren Integrationskosten. Umfang (85 Mio € p.a.) und Zeitplan (Frühjahr 2016) der erwarteten kurzfristigen Synergien werden bestätigt.
Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, vor Sondereinflüssen
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
Der Umsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.118 Mio € (2014: 1.042 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 3 % auf 575 Mio € (2014: 558 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 12 % auf 543 Mio € (2014: 484 Mio €). Im 4. Quartal 2015 blieb der Umsatz mit 387 Mio € gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das organische Umsatzwachstum lag bei -1 %.
Der EBIT stieg um 8 % auf 64 Mio € (2014: 59 Mio €). Die EBIT-Marge betrug unverändert 5,7 %. Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT um 6 % auf 34 Mio € (4. Quartal 2014: 32 Mio €). Die EBIT-Marge stieg um 50 Basispunkte auf 8,8 %.
Das Ergebnis1 stieg um 7 % auf 44 Mio € (2014: 41 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis1 um 4 % auf 24 Mio € (4. Quartal 2014: 23 Mio €).
Der Auftragseingang erreichte ein Allzeithoch von 904 Mio € (2014: 840 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 betrug 1.650 Mio € (31. Dezember 2014: 1.398 Mio €).
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Pressekonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 findet am 24. Februar 2016 um 10.00 Uhr MEZ eine Pressekonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Zum fünften Mal in Folge hat das Marktforschungsinstitut Potentialpark den Gesundheitskonzern Fresenius als das deutsche Unternehmen mit dem besten Internetangebot für Bewerber ausgezeichnet. In der Studie für 2016 belegt Fresenius in der Gesamtbewertung aller karriererelevanten Online-Aktivitäten erneut den ersten Platz. Auch in zwei von vier Einzelbewertungen – dem Angebot für mobile Endgeräte und dem Online-Bewerbermanagement – liegt Fresenius auf dem ersten Rang. Mit der im letzten Jahr grundlegend überarbeiteten Karriere-Website belegt das Unternehmen Platz zwei, mit dem Karriereauftritt in den Sozialen Medien Platz drei.
Potentialpark untersucht seit 2002 jährlich die Online-Angebote deutscher Unternehmen für Bewerber. In der diesjährigen Studie bewertete das Institut die Online-Aktivitäten von rund 165 deutschen Unternehmen nach mehr als 350 verschiedenen Kriterien. Weltweit wurden etwa 23.000 Studierende und Absolventen nach ihren Präferenzen befragt.
„Mit unserer neuen Karriere-Website haben wir das digitale Angebot für Bewerber noch einmal verbessert. Jobsuchende erhalten nun personalisierte Informationen und Stellenausschreibungen“, so Markus Olbert, Personalchef bei Fresenius. „Durch ein anpassungsfähiges Design werden alle Inhalte auch auf mobilen Endgeräten ansprechend angezeigt. Nun kann sogar der gesamte Bewerbungsprozess bequem auf dem Tablet oder dem Smartphone durchgeführt werden.“
Ein automobiler Lieferservice wie jener der Hirsch-Apotheke von Dr. Eduard Fresenius war zur Zeit der Unternehmensgründung in Frankfurt etwas Besonderes.
Fresenius hat eine neue „digitale Visitenkarte“: Der Gesundheitskonzern hat seine Unternehmenswebsite www.fresenius.de grundlegend überarbeitet. Technik und Design entsprechen den Anforderungen an einen modernen und nutzerfreundlichen Internetauftritt. Große Bilder prägen die Startseite und machen die Nutzer auf die dahinter stehenden Themen aufmerksam. Die Inhalte wurden aktualisiert und neu arrangiert, die Navigation deutlich vereinfacht. Dank des anpassungsfähigen Designs werden alle Inhalte auch auf mobilen Geräten ansprechend und mit kurzen Ladezeiten dargestellt.
Unter dem neuen Menüpunkt „Einblicke“ erfahren die Besucher künftig mehr über Patienten, Mitarbeiter oder Standorte von Fresenius. Damit soll das Unternehmen über pure Fakten und Geschäftsergebnisse hinaus greifbar und verständlich werden. Gleichzeitig spricht die Seite so auch die breitere Öffentlichkeit an.
Die spezielleren Zielgruppen, Patienten, Investoren und Journalisten, finden für sie relevante Informationen weiterhin in eigenen Kapiteln. Eine Neuerung für Medienvertreter ist die Seite „Mediathek“. Hier bietet Fresenius eine Auswahl an Fotos, Videos und anderen Materialien zur redaktionellen Verwendung an.
Jobsuchende und Bewerber finden alle relevanten Informationen zu Fresenius als Arbeitgeber, Stellenangebote sowie weitere Services auf der ebenfalls neuen Karriere-Website www.karriere.fresenius.de. Neben Überarbeitungen im Design und der Einbindung von Social-Media-Kanälen wurden auch Menüstruktur und Nutzerführung verbessert. Dadurch sind Informationen zum Unternehmen und Stellenausschreibungen einfach und intuitiv zugänglich. So werden dem Besucher zum Beispiel passende Jobs basierend auf gemerkten Inhalten vorgeschlagen. Der Bewerbungsprozess, von der Jobsuche bis zur Bewerbung auf eine Stelle, kann nun komplett auf dem Smartphone oder Tablet durchgeführt werden.
In der Not kurzfristig und zielgerichtet helfen – zu diesem Zweck spendet der Gesundheitskonzern Fresenius 25.000 Euro an das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zur Betreuung von Flüchtlingen im Hochtaunuskreis. Der DRK-Kreisverband Hochtaunus kümmert sich in mehreren Not- und Gemeinschaftsunterkünften um die medizinische und soziale Betreuung der ankommenden Menschen. Mit dem Geld soll die Lebenssituation der Flüchtlinge im Hochtaunuskreis verbessert werden. „Die Lage der Flüchtlinge macht uns sehr betroffen“, so Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandvorsitzender von Fresenius. „Wir wollen in unserer Heimatregion dort helfen, wo Hilfe am nötigsten gebraucht wird, und ein Zeichen der Verbundenheit und der sozialen Verantwortung setzen.“
„Dank der Unterstützung von Fresenius sind wir in der Lage, unsere Hilfen in der Region weiter auszubauen. Wir können nunmehr die vielfältigen und zahlreichen Sachspenden der Bürger um weitere dringend benötigte Hilfsgüter ergänzen“, so Manuel Gonzalez, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands Hochtaunus. Neben den Notunterkünften in Oberursel und Bad Homburg betreut das DRK die Gemeinschaftsunterkunft im Niederstedter Weg in Bad Homburg sowie zahlreiche unbegleitete Minderjährige in weiteren Kommunen des Landkreises.
Auch über den Hochtaunuskreis hinaus ist Fresenius bereits seit längerem sowohl international als auch national in der Flüchtlingshilfe aktiv. Über die in den Herkunftsregionen operativ tätigen Unternehmensteile leistet das Unternehmen Hilfe für die Menschen vor Ort. So haben Fresenius Kabi und Fresenius Medical Care Medikamente und Ersatzteile für Dialysegeräte für den Einsatz in Syrien und im Gaza-Streifen gespendet. Fresenius hat zudem einer Hilfsorganisation medizinische Hilfsgüter für ein Flüchtlingslager im Nordirak zur Verfügung gestellt. In Deutschland sind viele Krankenhäuser der HELIOS Kliniken Gruppe intensiv in die medizinische Versorgung von Flüchtlingen eingebunden oder bieten Räumlichkeiten für deren Unterbringung an. Einige Kliniken unterstützen darüber hinaus Flüchtlingseinrichtungen oder Hilfsorganisationen zum Beispiel mit Geld- und Sachspenden. In einer gemeinsamen Initiative der Stadt Frankfurt am Main, der Agentur für Arbeit, der IHK Frankfurt und weiterer Unternehmen engagiert sich Fresenius zudem für die berufliche Integration minderjähriger Flüchtlinge im Rhein-Main-Gebiet.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat heute zum dritten Mal den Fresenius Ausbildungspreis an 14 Absolventen von Berufsausbildungen oder dualen Studiengängen mit den besten Abschlüssen im Jahr 2015 vergeben. Die Preisträger, die alle übernommen wurden, nehmen im nächsten Jahr an der Weiterbildungsmaßnahme „Fresenius Career Starters“ teil. Darin erfahren sie, wie sie als Berufseinsteiger die Herausforderungen der ersten Berufsjahre erfolgreich meistern können.
Der Fresenius Ausbildungs-Förderpreis wurde auf Initiative von Aufsichtsrat und Vorstand von Fresenius anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens ins Leben gerufen und wird in vier Kategorien vergeben:
Die 14 Preisträger kamen in diesem Jahr von der Fresenius Medical Care Deutschland GmbH in Schweinfurt und St. Wendel, von der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in Friedberg sowie aus den HELIOS Kliniken in Aue, Krefeld, Leipzig, Northeim und Pforzheim.
„Die Ausbildung von Nachwuchskräften hat für uns eine große Bedeutung und spielt eine wichtige Rolle bei der Deckung unseres Fachkräftebedarfs. Mit dem Fresenius Ausbildungspreis würdigen wir herausragende Absolventen jedes Abschlussjahrgangs und fördern deren weitere berufliche Entwicklung“, sagte Dr. Jürgen Götz, Vorstand für Recht, Compliance und Personal sowie Arbeitsdirektor von Fresenius.
Fresenius bildet aktuell bundesweit über 3.400 Auszubildende und dual Studierende aus. In sechs verschiedenen Berufsgruppen (gewerblich-technische, naturwissenschaftliche, kaufmännische, Logistik-, IT- und Pflegeberufe) bietet das Unternehmen für das Ausbildungsjahr 2016 Ausbildungsplätze an. Interessierte Schulabgänger können sich aus dem breiten Angebot von mehr als 60 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen für einen für sie passenden Ausbildungsberuf entscheiden.
Weitere Informationen über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius unter www.karriere.fresenius.de.
Die Ratingagentur Moody’s hat das Unternehmensrating von Fresenius von Ba1 auf Baa3 mit stabilem Ausblick angehoben.
Zur Begründung verweist Moody’s auf das verbesserte Geschäftsprofil aufgrund der gesteigerten Diversifikation und erreichten Größe sowie auf die wiederholt erfolgreiche Rückführung des Verschuldungsgrads nach Akquisitionen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte das Unternehmensrating von Fresenius bereits im Januar 2015 von BB+ auf BBB-, und damit ebenfalls Investment Grade Status, angehoben.
Fresenius wird auch künftig aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und Akquisitionen weiterhin primär mit Fremdkapital finanzieren.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die Ratingagentur Moody’s hat das Unternehmensrating von Fresenius von Ba1 auf Baa3 mit stabilem Ausblick angehoben.
Zur Begründung verweist Moody’s auf das verbesserte Geschäftsprofil aufgrund der gesteigerten Diversifikation und erreichten Größe sowie auf die wiederholt erfolgreiche Rückführung des Verschuldungsgrads nach Akquisitionen.
Die Ratingagentur Standard & Poor’s hatte das Unternehmensrating von Fresenius bereits im Januar 2015 von BB+ auf BBB-, und damit ebenfalls Investment Grade Status, angehoben.
Fresenius wird auch künftig aktiv an der Marktkonsolidierung teilnehmen und Akquisitionen weiterhin primär mit Fremdkapital finanzieren.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.