Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1.-3. Quartal 2017
3. Quartal 2017:
- Umsatz: 8,3 Mrd € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.129 Mio € (+5 %, +9 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 423 Mio € (+11 %, +14 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2: 396 Mio € (+4 %, +7 % währungsbereinigt)
1.-3. Quartal 2017:
- Umsatz: 25,2 Mrd € (+16 %, +16 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.522 Mio € (+15 %, +15 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 1.339 Mio € (+20 %, +20 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2: 1.303 Mio € (+17 %, +17 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius hat in einem starken Quartal erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erreicht. Auch die Aussichten für unsere Geschäfte bleiben ausgezeichnet. Deswegen bestätigen wir unsere Ziele. Damit sind wir auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Aus dieser Position der Stärke heraus werden wir unsere strategisch wichtigen Akquisitionen zügig abschließen und integrieren. So erweitern wir unser Angebot hochwertiger und bezahlbarer Medizin – zum Wohl unserer Patienten und unseres Unternehmens.“
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Konzernausblick für 2017 bestätigt
Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen. Das Konzernergebnis1,2,3 soll währungsbereinigt um 19 bis 21 % wachsen.
Inklusive der Akquisition des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA und pro forma der erwarteten Akquisition von Akorn soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA)4 am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.
16 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 25.191 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 21.651 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %5. Akquisitionen trugen insgesamt 10 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 8.297 Mio € (3. Quartal 2016: 7.433 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 3 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro. Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 9 % zum Umsatzanstieg bei.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €3 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere Akquisitionen5 Ohne Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) bei Fresenius Medical Care
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Konzernumsatz nach Regionen:
20 % bereinigter Konzernergebnisanstieg2,3 zu konstanten Wechselkursen
Der Konzern-EBITDA4 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 4.579 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.959 Mio €). Der Konzern-EBIT4 stieg um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 3.522 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.058 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2016: 14,1 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT4 um 5 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.129 Mio € (3. Quartal 2016: 1.071 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 13,6 % (3. Quartal 2016: 14,4 %).
Das Zinsergebnis4 stieg auf -484 Mio € (1.-3. Quartal 2016: -433 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen.
1 Inklusive Effekte aus der VA-Nachzahlung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen
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Die Konzern-Steuerquote1 betrug 28,1 % (1.-3. Quartal 2016: 28,2 %). Im 3. Quartal 2017 lag die Steuerquote1 mit 27,4 % unter dem Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 27,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine Neubewertung von zukünftig erwarteten Steuerzahlungen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.
Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn stieg auf 854 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 768 Mio €). Davon entfielen 95 % auf nicht beherrschende Anteile an Fresenius Medical Care.
Das bereinigte Konzernergebnis2,3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 1.339 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 erhöhte sich um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 2,42 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Konzernergebnis2,3 um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 423 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,77 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
Das Konzernergebnis vor akquisitionsbedingten Aufwendungen1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1.329 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 2,40 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1,2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 413 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,75 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
Das Konzernergebnis2 stieg um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.303 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,35 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis2 um 4 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 396 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 0,71 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
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Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.137 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2016: 1.059 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.662 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 592 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.
Starke Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 24 % auf 2.821 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.273 Mio €). Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 11,2 % (1.-3. Quartal 2016: 10,5 %). Im 3. Quartal 2017 wuchs der operative Cashflow um 21 % auf 1.138 Mio € (3. Quartal 2016: 940 Mio €). Die Marge stieg auf 13,7 % (3. Quartal 2016: 12,6 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 41 % auf 1.705 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.206 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.233 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 252 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 14 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 53.097 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 10 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 12.870 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 15 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 40.227 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 21.167 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 39,9 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 32 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 19.496 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2017 bei 2,971,2 (31. Dezember 2016: 2,331; pro forma Quirónsalud 3,091).
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2 Vor akquisitionsbedingten AufwendungenDetails zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2017 behandelte Fresenius Medical Care 317.792 Patienten in 3.714 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- Solides 3. Quartal trotz Naturkatastrophen in Nordamerika
- 8 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt2
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %, organisch: 7 %) auf 13.355 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 12.153 Mio €). Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) trugen insgesamt 3 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 8 %, organisch: 6 %) auf 4.336 Mio € (3. Quartal 2016: 4.211 Mio €).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 11 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 10.950 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 9.910 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 2.404 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.244 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.715 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.828 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.086 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.224 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 629 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 604 Mio €).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 3.628 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.315 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 11 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.864 Mio € (1.-3.Quartal 2016: 1.686 Mio €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen
Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.630 Mio €).
Der EBIT stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.843 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.679 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,8 % (1.-3. Quartal 2016: 13,8 %). Im 3. Quartal 2017 war der EBIT mit 608 Mio € (3. Quartal 2016: 611 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 4 %). Währungseffekte, geringere Ergebnisbeiträge aus gefäßchirurgischen Dienstleistungen, höhere Kosten im US-Apothekengeschäft und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen hatten einen negativen Effekt. Organisches Wachstum und niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung wirkten positiv. Die EBIT-Marge lag bei 14,0 % (3. Quartal 2016: 14,5 %).
Das Ergebnis1 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 886 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 781 Mio €). Vergleichbar mit dem Konzernausblick gemäß ursprünglicher Definition, das heißt ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der währungsbereinigte Anstieg 8 %. Im 3. Quartal 2017 erhöhte sich das Ergebnis1 um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 309 Mio € (3. Quartal 2016: 304 Mio €). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der Anstieg 5 % (währungsbereinigt: 8 %).
Der operative Cashflow stieg um 43 % auf 1.664 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.160 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 12,5 % (1.-3. Quartal 2016: 9,5 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der operative Cashflow um 56 % auf 612 Mio € (3. Quartal 2016: 393 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 14,1 % (3. Quartal 2016: 9,3 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine freiwillige Zuführung zum Pensionsplanvermögen in den USA im Vorjahresquartal sowie auf weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2 . Das Ergebnis1,3 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung3 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 7 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
- 11 % bereinigtes EBIT-Wachstum2 (zu konstanten Wechselkursen) im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 4.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.457 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 1.562 Mio € (3. Quartal 2016: 1.511 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 4 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.
Der Umsatz in Europa stieg um 4 % (organisch: 5 %) auf 1.635 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.569 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 4 %) auf 538 Mio € (3. Quartal 2016: 521 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % (organisch: 6 %) auf 1.736 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.628 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 1 % (organisch: 7 %) auf 549 Mio € (3. Quartal 2016: 542 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % (organisch: 11 %) auf 894 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 821 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 12 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 2016: 290 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 14 % (organisch: 10 %) auf 499 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 439 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 8 %) auf 163 Mio € (3. Quartal 2016: 158 Mio €).
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
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Der bereinigte EBIT1 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 919 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,3 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der bereinigte EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 297 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €), trotz Kosten im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Maria auf Puerto Rico. Die bereinigte EBIT-Marge1 stieg auf 19,0 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).
Der EBIT2 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 905 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 19,0 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT2 um 1 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 283 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €). Die EBIT-Marge2 fiel aufgrund von Kosten in Höhe von 14 Mio € für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts auf 18,1 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).
Das bereinigte Ergebnis1,3 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 554 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 491 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Ergebnis1,3 um 13 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 175 Mio € (3. Quartal 2016: 155 Mio €).
Der operative Cashflow war mit 640 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahres nicht erreichen (1.-3. Quartal 2016: 661 Mio €). Dies trifft auch auf die starke Cashflow-Marge von 13,4 % zu (1.-3. Quartal 2016: 14,8 %). Im 3. Quartal 2017 erreichte der operative Cashflow, trotz einer Vorauszahlung für das Biosimilars-Geschäft sowie gegenläufiger Währungsumrechnungseffekte starke 245 Mio € (3. Quartal 2016: 322 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 15,7 % (3. Quartal 2016: 21,3 %). Ohne die Vorauszahlung betrug der operative Cashflow 290 Mio € mit einer Marge von 18,6 %.
Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 % sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von
6 bis 8 %4,5.
1 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €5 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-GeschäftsDetails zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Helios Kliniken betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.
- 47 % Umsatzwachstum (4 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
- 33 % EBIT-Wachstum (9 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 6.422 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen der Erwerb von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 43 %. Im 3. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 2.166 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €).
Der Umsatz der Helios Kliniken2 stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 4.562 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Im 3. Quartal 2017 steigerte Helios Kliniken2 den Umsatz um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.524 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €). Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Quirónsalud betrug 1.860 Mio € (davon 642 Mio € im 3. Quartal 2017).
Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 52 % auf 769 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT um 33 % auf 232 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €). Aufgrund des erwarteten geringeren EBIT-Beitrags von Quirónsalud während der Sommermonate sank die EBIT-Marge auf 10,7 % (3. Quartal 2016: 11,9 %).
Der EBIT der Helios Kliniken2 stieg um 8 % auf 549 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT der Helios Kliniken2 um 9 % auf 190 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,5 % (3. Quartal 2016: 11,9 %). Der EBIT von Quirónsalud betrug 220 Mio € (davon 42 Mio € im 3. Quartal 2017). Die EBIT-Marge betrug 11,8 % (3. Quartal 2017: 6,5 %).
Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 31 % auf 526 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 402 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 9 % auf 153 Mio € (3. Quartal 2016: 140 Mio €).
Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 28 % auf 560 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 437 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 8,7 % (1.-3. Quartal 2016: 10,0 %).
Fresenius Helios bestätigt den Ausblick und erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %2 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €3). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €3) steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Helios Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud3 Beitrag von Quirónsalud für 11 Monate
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- 9% Umsatzwachstum im Dienstleistungsgeschäft im 3. Quartal
- Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 285 Mio € im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (organisch: 1 %) auf 748 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 740 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 7 % auf 301 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 325 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 447 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 415 Mio €). Im 3. Quartal 2017 blieb der Umsatz mit 267 Mio €, im Vergleich zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 268 Mio €) nahezu unverändert.
Der EBIT stieg um 3 % auf 32 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 31 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,3 % (1.-3. Quartal 2016: 4,2 %). Im 3. Quartal 2017 blieb der EBIT mit 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert. Die EBIT-Marge betrug 5,6 %.
Das Ergebnis1 blieb mit 21 Mio € auf Vorjahresniveau. Im 3. Quartal 2017 blieb das Ergebnis1 mit 10 Mio € ebenfalls unverändert (3. Quartal 2016: 10 Mio €).
Der Auftragseingang war mit 697 Mio € auf einem sehr guten Niveau (1.-3. Quartal 2016: 674 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 36% auf 285 Mio €. Der Auftragsbestand zum 30. September 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.345 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2017 findet am 2. November 2017 um 14.00 Uhr CET (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Helios investiert weiter in den Ausbau und die Modernisierung von Kliniken: Die HELIOS Klinik Geesthacht (Schleswig-Holstein) hat einen Erweiterungsbau mit 20 zusätzlichen neurologischen Rehabilitationsplätzen für junge Menschen eröffnet. Die Investitionssumme beläuft sich auf 4,6 Millionen Euro. An der HELIOS Klinik Leisnig (Sachsen) haben die Arbeiten für eine neue Notaufnahme begonnen. Der Neubau kostet 3,3 Millionen Euro und soll im Herbst 2018 fertiggestellt sein.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1. Halbjahr 2017
2. Quartal 2017:
- Umsatz: 8,5 Mrd € (+18 %, +17 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.177 Mio € (+14 %, +13 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 459 Mio € (+21 %, +21 % währungsbereinigt)
1. Halbjahr 2017:
- Umsatz: 16,9 Mrd € (+19 %, +17 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 2.393 Mio € (+20 %, +19 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 916 Mio € (+24 %, +23 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Wir haben die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt im zweiten Quartal fortgesetzt. Mit kräftigen Zuwächsen bei Umsatz und Ergebnis sind wir weiter auf dem besten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Die Entwicklung von Quirónsalud macht uns Freude, die Integration läuft planmäßig. Die angekündigten Übernahmen bei Fresenius Kabi wollen wir in der zweiten Jahreshälfte zügig abschließen. Damit stellen wir unser Geschäft auf ein noch breiteres Fundament für künftiges Wachstum.“
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Konzernausblick für 2017 bestätigt
Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen. Das Konzernergebnis1,2,3 soll währungsbereinigt um 19 bis 21 % wachsen.
Pro forma der Akquisitionen von Akorn und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA4) am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.
17 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 19 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 16.894 Mio € (1. Halbjahr 2016: 14.218 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %5. Währungsumrechnungseffekte, insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen bei Fresenius Medical Care („VA-Nachzahlung“) trugen insgesamt 11 % zum Umsatzanstieg bei. Im 2. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 18 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 8.532 Mio € (2. Quartal 2016: 7.203 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 12 % zum Umsatzanstieg bei, während Desinvestitionen keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung hatten.
1 Vor Transaktionskosten von ~50 Mio € für die Akquisitionen der Akorn, Inc. und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA2 Ohne Berücksichtigung von ~50 Mio € erwarteter Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA, das im 3. Quartal 2017 erworben werden soll3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis erwarteter durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor Transaktionskosten von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere Akquisitionen5 Ohne Effekte aus der VA-NachzahlungDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 15 im PDF-Dokument.
Konzernumsatz nach Regionen:
23 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg
Der Konzern-EBITDA3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 3.098 Mio € (1. Halbjahr 2016: 2.586 Mio €). Der Konzern-EBIT3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 2.393 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.987 Mio €). Die EBIT-Marge3 stieg auf 14,2 % (1. Halbjahr 2016: 14,0 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT3 um 14 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 1.177 Mio € (2. Quartal 2016: 1.028 Mio €), die EBIT-Marge3 betrug 13,8 % (2. Quartal 2016: 14,3 %).
Das Zinsergebnis betrug auf -326 Mio3 € (1. Halbjahr 2016: -291 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud.
Die Konzern-Steuerquote lag mit 28,5 %3 über dem Vorjahresniveau (1. Halbjahr 2016: 28,3 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren Anteil des in den USA zu versteuernden Ergebnisses, insbesondere aufgrund der VA-Nachzahlung, zurückzuführen. Im 2. Quartal 2017 betrug die Steuerquote 27,9 %3 (2. Quartal 2016: 28,2 %).
1 Inklusive Effekte aus der VA-Nachzahlung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor Sondereinflüssen3 Vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 15 im PDF-Dokument.
Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn stieg auf 562 Mio € (1. Halbjahr 2016: 480 Mio €). Davon entfielen 96 % auf nicht beherrschende Anteile an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1 stieg um 24 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 916 Mio € (1. Halbjahr 2016: 736 Mio €). Die VA-Nachzahlung erhöhte den Ergebnisanstieg1 um 2 % Punkte. Das Ergebnis je Aktie1 erhöhte sich um 22 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1,65 € (1. Halbjahr 2016: 1,35 €). Im 2. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1 um 21 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 459 Mio € (2. Quartal 2016: 378 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 0,82 € (2. Quartal 2016: 0,70 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 15 des PDF-Dokuments.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 709 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2016: 674 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.421 Mio € (1. Halbjahr 2016: 505 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisition von Quirónsalud.
Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg insbesondere aufgrund der starken Entwicklung bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi um 26 % auf 1.683 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.333 Mio €). Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 10,0 % (1. Halbjahr 2016: 9,4 %). Im 2. Quartal 2017 wuchs der operative Cashflow um 21 % auf 1.207 Mio € (2. Quartal 2016: 997 Mio €). Die Marge stieg auf 14,1 % (2. Quartal 2016: 13,8 %). Der operative Cashflow von Fresenius Medical Care verbesserte sich im 2. Quartal 2017 erwartungsgemäß deutlich.
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 54 % auf 998 Mio € (1. Halbjahr 2016: 649 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.645 Mio € (1. Halbjahr 2016: -207 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 13 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 52.897 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 9 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 12.799 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 15 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 40.098 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 21.020 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 39,7 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 35 % (währungsbereinigt: 39 %) auf 19.910 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 30. Juni 2017 bei 3,001 (31. Dezember 2016: 2,331/3,091; pro forma Quirónsalud 3,091).
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 15 des PDF-Dokuments.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. Juni 2017 behandelte Fresenius Medical Care 315.305 Patienten in 3.690 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 46 % Wachstum des operativen Cashflows im 2. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 14 % (währungsbereinigt: 11 %, organisch: 7 %) auf 9.019 Mio € (1. Halbjahr 2016: 7.942 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen sowie die VA-Nachzahlung trugen insgesamt 4 % zum Umsatzanstieg bei. Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 11 % (währungsbereinigt: 9 %, organisch: 6 %) auf 4.471 Mio € (2. Quartal 2016: 4.026 Mio €).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 15 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 7.418 Mio € (1. Halbjahr 2016: 6.472 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 9 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1.601 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.470 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 14 % auf 6.600 Mio € (1. Halbjahr 2016: 5.778 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 15 % auf 6.182 Mio € (1. Halbjahr 2016: 5.383 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 6 % auf 418 Mio € (1. Halbjahr 2016: 395 Mio €).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 12 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 2.410 Mio € (1. Halbjahr 2016: 2.156 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 14 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.236 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.089 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 10 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.174 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.068 Mio €).
Der EBIT stieg um 16 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 1.235 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.068 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,7 % (1. Halbjahr 2016: 13,5 %). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung betrug der Anstieg 7 % (währungsbereinigt: 5 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der EBIT um 2 % (währungsbereinigt unverändert) auf 584 Mio € (2. Quartal 2016: 571 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 13,0 % (2. Quartal 2016: 14,2 %).
Das Ergebnis1 stieg um 21 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 577 Mio € (1. Halbjahr 2016: 477 Mio €). Ohne den Effekt aus der VA-Nachzahlung betrug der Anstieg 10 % (währungsbereinigt: 8 %). Im 2. Quartal 2017 erhöhte sich das Ergebnis1 um 2 % (währungsbereinigt unverändert) auf 269 Mio € (2. Quartal 2016: 264 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 37 % auf 1.052 Mio € (1. Halbjahr 2016: 767 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 11,7 % (1. Halbjahr 2016: 9,7 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der operative Cashflow um 46 % auf 882 Mio € (2. Quartal 2016: 604 Mio €), die Cashflow-Marge lag bei 19,7 % (2. Quartal 2016: 15,0 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2. Das Ergebnis1,2 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 7 % organisches Umsatzwachstum im 2. Quartal mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
- 9 % währungsbereinigtes EBIT-Wachstum im 2. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 9 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 3.202 Mio € (1. Halbjahr 2016: 2.946 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 8 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 1.598 Mio € (2. Quartal 2016: 1.476 Mio €).
Der Umsatz in Europa stieg um 5 % (organisch: 6 %) auf 1.097 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.048 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten keinen wesentlichen Einfluss. Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 4 %) auf 553 Mio € (2. Quartal 2016: 536 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % (organisch: 6 %) auf 1.187 Mio € (1. Halbjahr 2016: 1.086 Mio €). Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 11 % (organisch: 9 %) auf 568 Mio € (2. Quartal 2016: 510 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 10 % (organisch: 10 %) auf 582 Mio € (1. Halbjahr 2016: 531 Mio €). Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 9 % (organisch: 10 %) auf 302 Mio € (2. Quartal 2016: 277 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 20 % (organisch: 11 %) auf 336 Mio € (1. Halbjahr 2016: 281 Mio €), insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen. Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 14 % (organisch: 8 %) auf 175 Mio € (2. Quartal 2016: 153 Mio €).
Der EBIT1 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 622 Mio € (1. Halbjahr 2016: 582 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 19,4 % (1. Halbjahr 2016: 19,8 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der EBIT1 um 11 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 309 Mio € (2. Quartal 2016: 279 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 19,3 % (2. Quartal 2016: 18,9 %).
Das Ergebnis2 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 379 Mio € (1. Halbjahr 2016: 336 Mio €). Im 2. Quartal 2017 stieg das Ergebnis2 um 15 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 188 Mio € (2. Quartal 2016: 163 Mio €).
Getrieben durch ein gutes operatives Ergebnis und ein verbessertes Netto-Umlaufvermögen stieg der operative Cashflow um 17 % auf 395 Mio € (1. Halbjahr 2016: 339 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 12,3 % (1. Halbjahr 2016: 11,5 %). Im 2. Quartal 2017 erreichte der operative Cashflow 203 Mio € (2. Quartal 2016: 212 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 12,7 % (2. Quartal 2016: 14,4 %).
Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 % sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von
6 bis 8 %3,4.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; vor Sondereinflüssen3 Vor Transaktionskosten von ~50 Mio € für die Akquisitionen der Akorn, Inc. und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA4 Ohne Berücksichtigung von ~50 Mio € erwarteter Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars- Geschäfts der Merck KGaA, das im 3. Quartal 2017 erworben werden sollDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 15 des PDF-Dokuments.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. HELIOS Kliniken betreibt 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 24 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.
- 52 % Umsatzwachstum (2 % ohne Quirónsalud) im 2. Quartal
- 63 % EBIT-Wachstum (3 % ohne Quirónsalud) im 2. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 46 % (organisch: 4 %) auf 4.256 Mio € (1. Halbjahr 2016: 2.912 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen diejenige von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 42 %. Im 2. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 52 % (organisch: 2 %) auf 2.238 Mio € (2. Quartal 2016: 1.477 Mio €).
Der Umsatz der HELIOS Kliniken2 stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 3.038 Mio € (1. Halbjahr 2016: 2.912 Mio €). Im 2. Quartal 2017 steigerten die HELIOS Kliniken2 den Umsatz um 2 % (organisch: 2 %) auf 1.510 Mio € (2. Quartal 2016: 1.477 Mio €). Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Quirónsalud betrug 1.218 Mio € (davon 728 Mio € im 2. Quartal 2017).
Der EBIT stieg um 62 % auf 537 Mio € (1. Halbjahr 2016: 332 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,6 % (1. Halbjahr 2016: 11,4 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der EBIT um 63 % auf 282 Mio € (2. Quartal 2016: 173 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 12,6 % (2. Quartal 2016: 11,7 %).
Der EBIT der HELIOS Kliniken2 stieg um 8 % auf 359 Mio €, die EBIT-Marge auf 11,8% (1. Halbjahr 2016: 11,4 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der EBIT der HELIOS Kliniken2 um 3 % auf 178 Mio € (2. Quartal 2016: 173 Mio €). Der EBIT von Quirónsalud betrug 178 Mio € (davon 104 Mio € im 2. Quartal 2017) mit einer EBIT-Marge von 14,6 %.
Das Ergebnis1 erhöhte sich um 42 % auf 373 Mio € (1. Halbjahr 2016: 262 Mio €). Im 2. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 39 % auf 192 Mio € (2. Quartal 2016: 138 Mio €).
Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 32 % auf 304 Mio € (1. Halbjahr 2016: 230 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 7,1 % (1. Halbjahr 2016: 7,9 %).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %2 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €3). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €3) steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 HELIOS Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud3 Beitrag von Quirónsalud für 11 Monate
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung
- 2 % Umsatzwachstum im 2. Quartal getrieben durch Dienstleistungsgeschäft
- Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 412 Mio € im 1. Halbjahr
- Ausblick 2017 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 2 % (organisch: 2 %) auf 481 Mio € (1. Halbjahr 2016: 472 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 6 % auf 184 Mio € (1. Halbjahr 2016: 195 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 7 % auf 297 Mio € (1. Halbjahr 2016: 277 Mio €). Im 2. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 1 %) auf 258 Mio € (2. Quartal 2016: 254 Mio €).
Der EBIT stieg um 6 % auf 17 Mio € (1. Halbjahr 2016: 16 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 3,5 % (1. Halbjahr 2016: 3,4 %). Im 2. Quartal 2017 stieg der EBIT um 22 % auf 11 Mio € (2. Quartal 2016: 9 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 4,3 %.
Das Ergebnis1 blieb mit 11 Mio € auf Vorjahresniveau. Im 2. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 17 % auf 7 Mio € (2. Quartal 2016: 6 Mio €).
Der Auftragseingang war mit 412 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch nicht ganz den außergewöhnlich starken Vorjahreswert erreichen (1. Halbjahr 2016: 465 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.188 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2017 findet am 1. August 2017 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
1. Quartal 2017:
• Umsatz: 8,4 Mrd € (+19 %, +17 % währungsbereinigt)
• EBIT: 1.216 Mio € (+27 %, +25 % währungsbereinigt)
• Konzernergebnis1: 457 Mio € (+28 %, +26 % währungsbereinigt)
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: “Fresenius ist ausgezeichnet in das Geschäftsjahr gestartet. Alle Unternehmensbereiche haben sich im 1. Quartal erneut sehr gut entwickelt und die weiteren Wachstumsperspektiven bleiben hervorragend. Deswegen blicken wir mit noch größerem Optimismus nach vorne. Aus dieser Position der Stärke heraus schaffen wir mit strategisch wichtigen Zukäufen noch bessere Voraussetzungen für unseren langfristigen Erfolg.”
Konzernergebnisausblick1,2,3 für 2017 erhöht
Auf Basis der starken Geschäftsentwicklung im 1. Quartal 2017 und der weiterhin sehr guten Aussichten erhöht Fresenius den im Februar gegebenen Ergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis3 soll auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung der gerade bekannt gegebenen Akquisitionen bei Fresenius Kabi, um währungsbereinigt 19 bis 21 % (bisher 17 bis 20 %) wachsen.
Inklusive der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA, das im 2. Halbjahr 2017 erworben werden soll, erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Zuwachs beim Konzernergebnis3 innerhalb der ursprünglich genannten Bandbreite von 17 bis 20 %1.
Der Ausblick für den Konzernumsatz wird bestätigt: Dieser soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen.
Pro forma der Akquisitionen von Akorn und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA4) am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.
17 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 19 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 8.362 Mio € (1. Quartal 2016: 7.015 Mio €). Das organische Wachstum betrug 7 %5. Währungsumrechnungseffekte, insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Desinvestitionen hatten keinen Einfluss auf den Umsatz. Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen von 100 Mio € bei Fresenius Medical Care („VA-Nachzahlung“) trugen insgesamt 10 % zum Umsatzanstieg bei.
1 Vor Transaktionskosten von ~50 Mio € für die Akquisitionen der Akorn, Inc. und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA2 Ohne Berücksichtigung von ~50 Mio € erwarteter Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA, das im 2. Halbjahr 2017 erworben werden soll3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis erwarteter durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor Transaktionskosten von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere Akquisitionen5 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung
Konzernumsatz nach Regionen:
26 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1
Der Konzern-EBITDA stieg um 26 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 1.560 Mio € (1. Quartal 2016: 1.241 Mio €). Der Konzern-EBIT stieg um 27 % (währungsbereinigt: 25 %) auf 1.216 Mio € (1. Quartal 2016: 959 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 14,5 % (1. Quartal 2016: 13,7 %).
Das Zinsergebnis stieg auf -157 Mio € (1. Quartal 2016: -152 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud.
Die Konzern-Steuerquote lag mit 29,1 % über dem Vorjahresniveau (1. Quartal 2016: 28,4 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren Anteil des in den USA zu versteuernden Ergebnisses, insbesondere aufgrund der VA-Nachzahlung, zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 294 Mio € (1. Quartal 2016: 220 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1 stieg um 28 % (währungsbereinigt: 26 %) auf 457 Mio € (1. Quartal 2016: 358 Mio €). Die VA-Nachzahlung erhöhte den Ergebnisanstieg1 um 18 Mio € bzw. 5 %-Punkte. Das Ergebnis je Aktie1 erhöhte sich um 28 % (währungsbereinigt: 25 %) auf 0,83 € (1. Quartal 2016: 0,65 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 328 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2016: 315 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.083 Mio € (1. Quartal 2016: 204 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisition von Quirónsalud.
Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg insbesondere aufgrund der starken Entwicklung bei Fresenius Kabi und Fresenius Helios um 42 % auf 476 Mio € (1. Quartal 2016: 336 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 5,7 % (1. Quartal 2016: 4,8 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag mit 148 Mio € über dem Vorjahresniveau (1. Quartal 2016: 2 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.393 Mio € (1. Quartal 2016: -241 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 54.418 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 13.077 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 18 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 41.341 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 21.921 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 40,3 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 37 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 20.210 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 31. März 2017 bei 2,981,3 (31. Dezember 2016: 2,331,3/3,091,2,3).
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2 Pro forma Quirónsalud3 Pro forma Akquisitionen
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. März 2017 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 13 % auf 263.957 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (31. Dezember 2016: 232.873).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 31. März 2017 behandelte Fresenius Medical Care 310.473 Patienten in 3.654 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
• 12 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum (10% ohne die VA-Nachzahlung)
• 41 % währungsbereinigtes Ergebniswachstum1 (14% ohne die VA-Nachzahlung)
• Ausblick 2017 bestätigt
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 16 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 4.548 Mio € (1. Quartal 2016: 3.916 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen/Desinvestitionen sowie die VA-Nachzahlung trugen insgesamt 4 % zum Umsatzanstieg bei.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 18 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 3.769 Mio €
(1. Quartal 2016: 3.199 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 779 Mio € (1. Quartal 2016: 718 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 18 % auf 3.375 Mio € (1. Quartal 2016: 2.862 Mio €). Ohne die VA-Nachzahlung betrug der Anstieg 14 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 19 % auf 3.165 Mio € (1. Quartal 2016: 2.670 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 9 % auf 210 Mio € (1. Quartal 2016: 192 Mio €).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 11 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.169 Mio € (1. Quartal 2016: 1.051 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 14 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 604 Mio € (1. Quartal 2016: 528 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 564 Mio € (1. Quartal 2016: 523 Mio €).
Der EBIT stieg um 31 % (währungsbereinigt: 28 %) auf 651 Mio € (1. Quartal 2016: 497 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 14,3 % (1. Quartal 2016: 12,7 %). Ohne den Effekt aus der VA-Nachzahlung (99 Mio €) betrug der Anstieg 11 % (währungsbereinigt: 8 %).
Das Ergebnis1 stieg um 45 % (währungsbereinigt: 41 %) auf 308 Mio € (1. Quartal 2016: 213 Mio €). Ohne den Effekt aus der VA-Nachzahlung (59 Mio €) betrug der Anstieg 17 % (währungsbereinigt: 14 %).
Der operative Cashflow stieg um 4 % auf 170 Mio € (1. Quartal 2016: 163 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 3,7 % (1. Quartal 2016: 4,2 %). Die erhaltene VA-Nachzahlung konnte den Effekt aus der Saisonalität in der Rechnungsstellung in Nordamerika nur teilweise ausgleichen. Fresenius Medical Care erwartet, dass dieser Effekt keinen wesentlichen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2017 haben wird.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2. Das Konzernergebnis1,2 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
• 7 % organisches Umsatzwachstum mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
• 2 % währungsbereinigtes EBIT-Wachstum trotz enorm starkem Vorjahresquartal
• Ausblick 2017 erhöht: Währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 6 bis 8 %2,3 erwartet
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 9 % (organisch: 7 %) auf 1.604 Mio € (1. Quartal 2016: 1.470 Mio €). Währungsumrechnungseffekte, im Wesentlichen aus der Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro, steigerten den Umsatz um 2 %. Akquisitionen/ Desinvestitionen hatten keinen Einfluss auf den Umsatz.
Der Umsatz in Europa stieg um 6 % (organisch: 7 %) auf 544 Mio € (1. Quartal 2016: 512 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 1 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % (organisch: 4 %) auf 619 Mio € (1. Quartal 2016: 576 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 10 % (organisch: 10 %) auf 280 Mio € (1. Quartal 2016: 254 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 26 % auf 161 Mio € (1. Quartal 2016: 128 Mio €). Das organische Wachstum betrug 14 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen.
Der EBIT stieg um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 313 Mio € (1. Quartal 2016: 303 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 19,5 % (1. Quartal 2016: 20,6 %).
Das Ergebnis1 stieg um 10 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 191 Mio € (1. Quartal 2016: 173 Mio €).
Getrieben durch ein gutes operatives Ergebnis und ein verbessertes Netto-Umlaufvermögen stieg der operative Cashflow um 51 % auf 192 Mio € (1. Quartal 2016: 127 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 12,0 % (1. Quartal 2016: 8,6 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 6 bis 8 %2,3. Die bisherige Prognose sah ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 5 bis 7 % vor. Fresenius Kabi erwartet weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor Transaktionskosten von ~50 Mio € für die Akquisitionen der Akorn, Inc. und des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA3 Ohne Berücksichtigung von ~50 Mio € erwarteter Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA, das im 2. Halbjahr 2017 erworben werden soll
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. HELIOS Kliniken betreibt 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 24 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 43 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.
• 5 % organisches Umsatzwachstum
• 60 % EBIT-Wachstum (14 % vor Quirónsalud)
• Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 41 % (organisch: 5 %) auf 2.018 Mio € (1. Quartal 2016: 1.435 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen diejenige von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 36 %. Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. In den Monaten Februar und März 2017 betrug der Umsatz von Quirónsalud 490 Mio €.
Der Umsatz der HELIOS Kliniken2 stieg um 6 % (organisch: 5 %) auf 1.528 Mio €.
Der EBIT stieg um 60 % auf 255 Mio € (1. Quartal 2016: 159 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,6 % (1. Quartal 2016: 11,1 %).
Der EBIT der HELIOS Kliniken2 stieg um 14 % auf 181 Mio €, die EBIT-Marge auf 11,8% (1. Quartal 2016: 11,1%). Der EBIT von Quirónsalud betrug 74 Mio € mit einer EBIT-Marge von 15,1 %.
Das Ergebnis1 erhöhte sich um 46 % auf 181 Mio € (1. Quartal 2016: 124 Mio €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 HELIOS Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud
Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 179 % auf 184 Mio € (1. Quartal 2016: 66 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 9,1 % (1. Quartal 2016: 4,6 %).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %1 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €2). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €2) steigen.
1 HELIOS Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud2 Beitrag von Quirónsalud für 11 Monate
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
• 2 % organisches Umsatzwachstum getrieben durch Dienstleistungsgeschäft
• Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 220 Mio €
• Ausblick 2017 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 2 % (organisch: 2 %) auf 223 Mio € (1. Quartal 2016: 218 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 9 % auf 77 Mio € (1. Quartal 2016: 85 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 10 % auf 146 Mio € (1. Quartal 2016: 133 Mio €).
Der EBIT fiel um 14 % auf 6 Mio € (1. Quartal 2016: 7 Mio €). Die EBIT-Marge fiel auf 2,7 % (1. Quartal 2016: 3,2 %).
Das Ergebnis1 fiel um 20 % auf 4 Mio € (1. Quartal 2016: 5 Mio €).
Der Auftragseingang war mit 220 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch nicht ganz den außergewöhnlich starken Vorjahreswert erreichen (1. Quartal 2016: 237 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.104 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2017 findet am 3. Mai 2017 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
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Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
This release contains forward-looking statements that are subject to various risks and uncertainties. Future results could differ materially from those described in these forward-looking statements due to certain factors, e.g. changes in business, economic and competitive conditions, regulatory reforms, results of clinical trials, foreign exchange rate fluctuations, uncertainties in litigation or investigative proceedings, and the availability of financing. Fresenius does not undertake any responsibility to update the forward-looking statements in this release.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2016.
Geschäftsjahr 2016:
- Umsatz: 29,1 Mrd €
(+5 %, +6 % währungsbereinigt) - EBIT1: 4.327 Mio €
(+9 %, +10 % währungsbereinigt) - Konzernergebnis1,2: 1.593 Mio €
(+12 %, +13 % währungsbereinigt) - Dividendenvorschlag +13 % auf 0,62 € je Aktie
4. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,7 Mrd €
(+7 %, +6 % währungsbereinigt) - EBIT1: 1.235 Mio €
(+11 %, +11 % währungsbereinigt) - Konzernergebnis1,2: 1, 439 Mio €
(+6 %, +7 % währungsbereinigt)
Positiver Ausblick 20173:
- Konzern-Umsatzwachstum: 15 bis 17 % währungsbereinigt
- Anstieg Konzernergebnis2: 17 bis 20 % währungsbereinigt
Ziele 20203:
- Konzern-Umsatz4: zwischen 43 und 47 Mrd €
- Konzernergebnis2,4: zwischen 2,4 und 2,7 Mrd €
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Ausblick gemäß IFRS; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 14 der pdf-Datei4 Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „2016 war wieder ein ganz hervorragendes Jahr für Fresenius mit neuen Bestwerten beim Umsatz und Gewinn. Es ist uns gelungen, alle vier Unternehmensbereiche erfolgreich weiterzuentwickeln. Auch unsere Aussichten sind glänzend und so wollen wir in den nächsten Jahren mit hohem Tempo weiter wachsen. Im Mittelpunkt unseres Handelns stehen dabei die Menschen, denen wir rund um die Welt eine hochwertige und finanzierbare Gesundheitsversorgung ermöglichen. Das ist die Basis unseres wirtschaftlichen Erfolgs.“
Positiver Konzernausblick für 20171
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 15 und 17 %. Das Konzernergebnis2 soll währungsbereinigt um
17 bis 20 % steigen.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2017 in der unteren Hälfte der selbst gesetzten Bandbreite von 2,5 bis 3,0 liegen.
Neue anspruchsvolle Ziele für 20201,4
Für das Geschäftsjahr 2020 strebt Fresenius einen Konzernumsatz zwischen 43 und 47 Mrd € an. Auf Basis des berichteten IFRS-Umsatzes des Jahres 2016 (29.471 Mio €) und auf den Mittelpunkt der prognostizierten Bandbreite (45 Mrd €) bezogen, entspricht dies einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 11,2 %. Basierend auf dem außerordentlich stark prognostizierten Jahr 2017 ergibt sich für die Jahre 2018 bis 2020 ein CAGR von 8,7%.5
Das Konzernergebnis2 soll auf 2,4 bis 2,7 Mrd € steigen. Auf Basis des berichteten IFRS-Ergebnisses des Jahres 2016 (1.560 Mio €) und auf den Mittelpunkt der prognostizierten Bandbreite (2.550 Mio €) bezogen entspricht dies einem CAGR von 13,1 %. Basierend auf dem außerordentlich stark prognostizierten Jahr 2017 ergibt sich für die Jahre 2018 bis 2020 ein CAGR von 10,5%6.
24. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2016 um 13 % auf 0,62 € je Aktie zu erhöhen (2015: 0,55 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme beträgt 343 Mio €.
1 Ausblick gemäß IFRS; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 14 der pdf-Datei2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne große nicht bekannt gegebene Akquisitionen4 Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln5 Basis ist der Mittelpunkt des Umsatz-Ausblicks 2017 adjustiert um aktuelle Währungskurse (~35 Mrd €); für das Jahr 2020 wird der Mittelpunkt der prognostizierten Umsatz-Bandbreite unterstellt (45 Mrd €)6 Basis ist der Mittelpunkt des Ergebnis-Ausblicks 2017 adjustiert um aktuelle Währungskurse (~1.890 Mio €); für das Jahr 2020 wird der Mittelpunkt der prognostizierten Ergebnis-Bandbreite unterstellt (2.550 Mio €)
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 29.083 Mio € (2015: 27.626 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen leicht negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung lateinamerikanischer Währungen und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 4. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 7.738 Mio € (4. Quartal 2015: 7.257 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen mit 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss.
Konzernumsatz nach Regionen:
13 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 5.500 Mio € (2015: 5.073 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 4.327 Mio € (2015: 3.958 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,9 % (2015: 14,3 %).
Im 4. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 11 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.235 Mio € (4. Quartal 2015: 1.109 Mio €), die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 16,0 % (4. Quartal 2015: 15,3 %).
Das Zinsergebnis lag unter dem Vorjahreswert bei -582 Mio € (2015: -613 Mio €). Dies ist insbesondere auf Zinseinsparungen aufgrund günstiger Finanzierungskonditionen und auf niedrigere durchschnittliche Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Im 4. Quartal 2016 lag das Zinsergebnis mit -149 Mio €, im Wesentlichen aufgrund der Brückenfinanzierung der Akquisition von Quirónsalud, über dem Vorjahresniveau (4. Quartal 2015: -137 Mio €).
Die Konzern-Steuerquote2 fiel auf 28,1 % (2015: 29,4 %). Dies ist im Wesentlichen auf die Auflösung von Steuerrückstellungen bei Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2016 zurückzuführen. Im 4. Quartal 2016 ging die Steuerquote ebenfalls auf 28,1 % zurück (4. Quartal 2015: 28,8 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 1.101 Mio € (2015: 939 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2 stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 1.593 Mio € (2015: 1.423 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 2,92 € (2015: 2,61 €). Im 4. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 439 Mio € (4. Quartal 2015: 414 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 0,81 € (4. Quartal 2015: 0,75 €).
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.621 Mio € in Sachanlagen (2015: 1.512 Mio €). Dies entspricht 5,6 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern.
Das Akquisitionsvolumen stieg auf 926 Mio € (2015: 517 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Akquisitionen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 2015 vor Sondereinflüssen Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der pdf-Datei.
Hervorragende Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 7 % auf 3.574 Mio € (2015: 3.327 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 12,3 % (2015: 12,0 %). Die starke Cashflow-Entwicklung bei Fresenius Medical Care und insbesondere der Rekord-Cashflow bei Fresenius Kabi haben zu dem exzellenten Cashflow geführt. Im 4. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 12 % auf 1.315 Mio € (4. Quartal 2015: 1.176 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 17,0 % (4. Quartal 2015: 16,2 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 6 % auf 1.971 Mio € (2015: 1.865 Mio €) mit einer Marge von 6,8 % (2015: 6,8 %). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 748 Mio € (2015: 1.194 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 8 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 46.447 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 13 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 11.799 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 7 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 34.648 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 13 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 20.420 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 44,0 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns blieben mit 14.780 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €) nahezu unverändert (währungsbereinigt: -2 %) zum Vorjahr. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns reduzierten sich um 4 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 13.201 Mio € (31. Dezember 2015: 13.725 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2016 bei 2,341 (31. Dezember 2015:2,682 ). Das EBITDA-Wachstum und die Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten haben in etwa zu gleichen Teilen zu der deutlichen Verbesserung der Kennzahl beigetragen.
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma Akquisitionen2 Vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2016 behandelte Fresenius Medical Care 308.471 Patienten in 3.624 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- 7 % Umsatzwachstum, 16 % Ergebniswachstum1,2
- Gesundheitsdienstleistungen mit dynamischem Umsatzwachstum (+8 %)
- Ausblick 20173: 8 bis 10 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum4 und 7 bis 9 % währungsbereinigtes Ergebniswachstum1,5 erwartet
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 17.911 Mio US$ (2015: 16.738 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -1 % aus. Im 4. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.687 Mio US$ (4. Quartal 2015: 4.348 Mio US$).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 14.519 Mio US$ (2015: 13.392 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 3.392 Mio US$ (2015: 3.346 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 12.886 Mio US$ (2015: 11.813 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % auf 11.982 Mio US$ (2015: 10.932 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 3 % auf 904 Mio US$ (2015: 881 Mio US$).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 2016 vor Akquisitionen (15 Mio US$ nach Steuern), 2015 vor Kosten der grundsätzlichen Einigung im GranuFlo®/NaturaLyte®-Verfahren (-37 Mio US$ nach Steuern) und vor Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern)3 Ausblick gemäß IFRS und in der Berichtswährung Euro; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 15 der pdf-Datei4 Basierend auf Umsatz 2016 von 16.570 Mio €. Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für die Behandlungen von US-Kriegsveteranen sind nicht inkludiert.5 Basierend auf Ergebnis 2016 von 1.144 Mio €. Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für die Behandlungen von US-Kriegsveteranen sind nicht inkludiert.
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 5.011 Mio US$ (2015: 4.897 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 2.537 Mio US$ (2015: 2.459 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 2.474 Mio US$ (2015: 2.437 Mio US$).
Der EBIT stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 2.638 Mio US$ (2015: 2.327 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 14,7 % (2015: 13,9 %). Vor Einmaleffekten1 stieg der EBIT um 10 %. Im 4. Quartal 2016 stieg der EBIT um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 786 Mio US$ (4. Quartal 2015: 662 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 16,8 % (4. Quartal 2015: 15,2 %).
Vor Einmaleffekten2 stieg das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Ergebnis um 16 % auf 1.228 Mio US$ (2015: 1.057 Mio US$). Das Ergebnis5 inklusive Einmaleffekten stieg um 21 % (währungsbereinigt: 21 %). Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg um 8 % auf 306 Mio US$. Im 4. Quartal 2016 stieg das Ergebnis5 um 23 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 388 Mio US$ (2015: 317 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 9 % auf 2.140 Mio US$ (2015: 1.960 Mio US$), trotz einer freiwilligen Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika im 3. Quartal 2016. Die Cashflow-Marge betrug 11,9 % (2015: 11,7 %). Im 4. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 844 Mio US$ auf einem exzellenten Niveau (4. Quartal 2015: 548 Mio US$). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 18,0 % zu (4. Quartal 2015: 12,6 %).
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2017 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %3,4. Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, soll im Jahr 2017 währungsbereinigt um 7 bis 9 %3,5,6, steigen. Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für die Behandlungen von US-Kriegsveteranen sind nicht inkludiert.
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de .
1 2016 vor Akquisitionen (39 Mio US$ vor Steuern), 2015 vor Kosten der grundsätzlichen Einigung im GranuFlo®/NaturaLyte®-Verfahren (-60 Mio US$ vor Steuern) und vor Akquisitionen (16 Mio US$ vor Steuern)2 2016 vor Akquisitionen (15 Mio US$ nach Steuern), 2015 vor Kosten der grundsätzlichen Einigung im GranuFlo®/NaturaLyte®-Verfahren (-37 Mio US$ nach Steuern) und vor Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern)3 Ausblick gemäß IFRS und in der Berichtswährung Euro; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 15 der pdf-Datei4 Basierend auf Umsatz 2016 von 16.570 Mio €.5 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt6 Basierend auf Ergebnis 2016 von 1.144 Mio €.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 5 % organisches Umsatzwachstum, 5 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum
- Operativer Cashflow und Cashflow-Marge auf Allzeithoch
- Ausblick 20173: 5 bis 7 % organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 5 bis 7 % erwartet
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 6.007 Mio € (2015: 5.950 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 3 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere lateinamerikanischer Währungen und des chinesischen Yuan. Im 4. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.550 Mio € (4. Quartal 2015: 1.519 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 3 %.In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 3 %) auf 2.135 Mio € (2015: 2.123 Mio €). Veräußerungen, inklusive des onkologischen Compounding Geschäfts in Deutschland im Februar 2015, minderte das Umsatzwachstum um 1 %.
In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 3 %) auf 2.135 Mio € (2015: 2.123 Mio €). Veräußerungen, inklusive des onkologischen Compounding Geschäfts in Deutschland im Februar 2015, minderte das Umsatzwachstum um 1 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 4 % (organisch: 3 %) auf 2.170 Mio € (2015: 2.093 Mio €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen. In der Region Asien-Pazifik fiel der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungseffekten um 3 % (stieg organisch: 8 %) auf 1.108 Mio € (2015: 1.141 Mio €). In Lateinamerika/Afrika blieb der Umsatz mit 594 Mio € (2015: 593 Mio €) nahezu unverändert (stieg organisch: 14 %).
Der EBIT1 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.224 Mio € (2015: 1.189 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 20,4 % (2015: 20,0 %). Im 4. Quartal 2016 fiel der EBIT1 um 3 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 308 Mio € (4. Quartal 2015: 317 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 19,9 % (4. Quartal 2015: 20,9 %).
Das Ergebnis2 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 716 Mio € (2015: 669 Mio €). Im 4. Quartal 2016 fiel das Ergebnis2 um 3 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 184 Mio € (4. Quartal 2015: 190 Mio €).
Der operative Cashflow war mit 991 Mio € (2015: 913 Mio €) auf einem Rekordhoch. Die Cashflow-Marge stieg auf 16,5 % (2015: 15,3 %). Im 4. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow getrieben durch ein gutes operatives Ergebnis, niedrigere Vorratsbestände im Vergleich zum Vorquartal und kürzere Forderungslaufzeiten um 6 % auf 345 Mio € (4. Quartal 2015: 324 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf hervorragende 22,3 % (4. Quartal 2015: 21,3 %).
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 7 %3 und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 5 bis 7 %3.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen3 Ausblick gemäß IFRS; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 15 der pdf-Datei
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas größter privater Krankenhausbetreiber. In Deutschland gehören 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken zur HELIOS Gruppe. In Spanien betreibt Fresenius Helios über Quirónsalud 43 Krankenhäuser, 39 ambulante Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement.
- 4 % organisches Umsatzwachstum, 682 Mio € EBIT1
- Erwerb von Quirónsalud am 31. Januar 2017 abgeschlossen
- Ausblick 20173: 3 bis 5 %4 organisches Umsatzwachstum, Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud: 2,5 Mrd €5) und EBIT von 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud: 300 bis 320 Mio €55,6) erwartet
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 5.843 Mio € (2015: 5.578 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im 4. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 4 % auf 1.461 Mio € (4. Quartal 2015: 1.411 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 2 %.
Der EBIT1 stieg um 7 % auf 682 Mio € (2015: 640 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,7 % (2015: 11,5 %). Im 4. Quartal 2016 erhöhte sich der EBIT1 um 4 % auf 175 Mio € (4. Quartal 2015: 168 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 12,0 % (4. Quartal 2015: 11,9 %).
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 12 % auf 543 Mio € (2015: 483 Mio €). Im 4. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 8 % auf 141 Mio € (4. Quartal 2015: 131 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 1 % auf 622 Mio € (2015: 618 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 10,6 % (2015: 11,1 %). Im 4. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 185 Mio € auf einem guten Niveau, konnte jedoch nicht den außergeöhnlich starken Wert des Vorjahresquartals erreichen (4. Quartal 2015: 232 Mio €). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 12,7 % zu (4. Quartal 2015: 16,4 %).
Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %3,4 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd €3 (davon Quirónsalud: ~2,5 Mrd €5). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio €3 (davon Quirónsalud: 300 bis 320 Mio €5,6) steigen.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, vor Sondereinflüssen3 Ausblick gemäß IFRS; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 15 der pdf-Datei4 Helios Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud5 Quirónsalud für 11 Monate konsolidiert6 EBITDA: 480 bis 500 Mio €, Amortisation von 80 Mio € und Abschreibung (AfA) von 100 Mio €
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- 5 % organisches Umsatzwachstum, 8 % EBIT-Anstieg
- Auftragseingang von 1.017 Mio € auf Allzeithoch
- Ausblick 20171: Organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und EBIT-Anstieg von 5 bis 10 % erwartet
Der Umsatz stieg um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 1.160 Mio € (2015: 1.118 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 3 % auf 594 Mio € (2015: 575 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 4 % auf 566 Mio € (2015: 543 Mio €). Im 4. Quartal 2016 stieg der Umsatz auf 420 Mio € (4. Quartal 2015: 387 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 10 %.
Der EBIT stieg um 8 % auf 69 Mio € (2015: 64 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 5,9 % (2015: 5,7 %). Im 4. Quartal 2016 stieg der EBIT um 12 % auf 38 Mio € (4. Quartal 2015: 34 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 9,0 %.
Das Ergebnis2 stieg um 2 % auf 45 Mio € (2015: 44 Mio €). Im 4. Quartal 2016 blieb das Ergebnis2 unverändert bei 24 Mio € (4. Quartal 2015: 24 Mio €).
Der Auftragseingang erreichte ein Allzeithoch von 1.017 Mio € (2015: 904 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2016 betrug 1.961 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 %1 und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %1.
1 Ausblick gemäß IFRS; Details zu den IFRS-Zahlen 2016 finden Sie auf S. 15 der pdf-Datei2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 findet am 22. Februar 2017 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die Fresenius SE & Co. KGaA („Fresenius“) wird ab dem kommenden Geschäftsjahr, beginnend am 1. Januar 2017, die Finanzberichterstattung ausschließlich nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) vornehmen. Das Unternehmen wird Finanzinformationen gemäß US-GAAP dann nicht mehr zusätzlich zur Verfügung stellen.
Fresenius ist als börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union dazu verpflichtet, den Konzernabschluss nach IFRS unter Anwendung von § 315a Handelsgesetzbuch (HGB) aufzustellen und zu veröffentlichen.
Da der ebenfalls börsennotierte Unternehmensbereich Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA aufgrund eines sogenannten Pooling Agreements nach US-GAAP bilanziert hat, hat Fresenius neben dem gesetzlich vorgeschriebenen IFRS-Konzernabschluss zusätzlich einen Konzernabschluss nach US-GAAP veröffentlicht, um die wirtschaftliche Lage des Konzerns vergleichbar und transparent darzustellen.
Die Verpflichtung von Fresenius Medical Care zur Konzernbilanzierung und -berichterstattung nach US-GAAP wurde mit einem Beschluss von ihrer Hauptversammlung 2016 aufgehoben.
Im Sinne der einheitlichen Steuerung und Darstellung werden der Fresenius-Konzern und alle Unternehmensbereiche ab 2017 ausschließlich nach IFRS berichten. Für das Geschäftsjahr 2016 wird Fresenius wie bislang sowohl nach US-GAAP als auch nach IFRS berichten.
Keine wesentlichen Abweichungen zwischen Kennzahlen
In den vergangenen Jahren gab es nur unwesentliche Unterschiede zwischen den Finanzkennzahlen von Fresenius nach IFRS und US-GAAP. Historische IFRS-Kennzahlen für den Fresenius-Konzern und die einzelnen Unternehmensbereiche sind auf unserer Investor Relations Website verfügbar.
Keine Auswirkungen auf ADR-Programm
Für das Sponsored Level 1 American Depositary Receipt (ADR)-Programm von Fresenius in den USA ändert sich mit der Umstellung der Rechnungslegung nichts. Die ADRs werden weiterhin unter dem Ticker „FSNUY“ auf der OTC (Over-the-counter)-Handelsplattform OTCQX International Premier gehandelt.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum Q1-3 2016
1.-3. Quartal 2016:
- Umsatz: 21,3 Mrd € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.092 Mio € (+9 %, +9 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 1.154 Mio € (+14 %, +15 % währungsbereinigt)
3. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,3 Mrd € (+6 %, +7 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.082 Mio € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 399 Mio € (+9 %, +10 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Mit einem erneut deutlichen Ergebniszuwachs konnten wir im dritten Quartal an die sehr gute Entwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen. Dabei sind wiederum alle Unternehmensbereiche in allen Regionen organisch gewachsen. Das stimmt uns für das Gesamtjahr 2016 noch zuversichtlicher. Auch mittelfristig haben wir allen Grund zum Optimismus. Durch die Übernahme der spanischen Krankenhauskette Quirónsalud schaffen wir ein noch breiteres Fundament für weiterhin kräftiges Wachstum. Das wird sich auch in den anspruchsvollen Zielen für die kommenden Jahre zeigen, die wir mit der Prognose für 2017 bekannt geben werden.“
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Unteres Ende des Konzernergebnisausblicks für 2016 angehoben
Auf Basis der starken Geschäftsentwicklung und der guten Aussichten hebt Fresenius das untere Ende des Ergebnisausblicks für das laufende Geschäftsjahr an. Das obere Ende des Konzernergebnisausblicks bleibt unverändert, da Finanzierungskosten für die Akquisition von Quirónsalud gegenläufig wirken. Das Konzernergebnis1,2 , soll nun währungsbereinigt um 12 bis 14 % wachsen. Der bisherige Ausblick sah ein währungsbereinigtes Wachstum von 11 bis 14 % vor. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 21.345 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20.369 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen leicht negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung verschiedener lateinamerikanischer Währungen gegenüber dem Euro. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 7.339 Mio € (3. Quartal 2015: 6.940 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor Sondereinflüssen3Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.


15 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 3.949 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 3.674 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 3.092 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 2.849 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,5 % (1. 3. Quartal 2015: 14,0 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.082 Mio € (3. Quartal 2015: 1.027 Mio €), die EBIT-Marge2 betrug 14,7 % (3. Quartal 2015: 14,8 %).
Das Zinsergebnis lag mit -433 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1.-3. Quartal 2015: -476 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Die Konzern-Steuerquote2 lag mit 28,1 % unter dem Vorjahresniveau (1. 3. Quartals 2015: 29,6 %). Dies ist im Wesentlichen auf die Auflösung von Steuerrückstellungen bei Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2016 zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 betrug die Steuerquote 27,1 % (3. Quartal 2015: 29,7 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 759 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 661 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2, stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 1.154 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.009 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 13 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,11 € (1.-3. Quartal 2015: 1,86 €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 399 Mio € (3. Quartal 2015: 367 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2, stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 0,73 € (3. Quartal 2015: 0,68 €).
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.044 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2015: 950 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern.
Das Akquisitionsvolumen betrug 592 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 272 Mio €). Diese entfielen im Wesentlichen auf den Kauf von Dialysezentren und den weiteren Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, den Erwerb einer US-Produktionsstätte für Arzneimittel in Fertigspritzen bei Fresenius Kabi sowie den Erwerb der Klinik Niederberg bei Fresenius Helios.
Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 2.259 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 2.151 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 10,6 % (1.-3. Quartal 2015: 10,6 %). Im 3. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 929 Mio €, trotz einer freiwilligen Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika, leicht über dem Niveau des sehr guten Vorjahresquartals (3. Quartal 2015: 900 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 12,7 % (3. Quartal 2015: 13,0 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag mit 1.207 Mio € leicht unter dem Vorjahresniveau (1.-3. Quartal 2015: 1.219 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 253 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 574 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 44.075 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 11.135 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 32.940 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 6 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 19.086 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,3 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 2 % (währungsbereinigt um 1 %) auf 14.530 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2016 bei 2,501,2, (31. Dezember 2015: 2,681).
12015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2Pro forma Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2016 behandelte Fresenius Medical Care 306.366 Patienten in 3.579 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.

- 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 27 % Ergebniswachstum im 3. Quartal (17% vor Sondereinflüssen2)
- Ausblick 2016 bestätigt
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt22015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 13.224 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 12.390 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.598 Mio US$ (3. Quartal 2015: 4.231 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 10.720 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 9.929 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2.504 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 2.461 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 9.512 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.730 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % auf 8.838 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.087 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 5 % auf 674 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 642 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 3.700 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 3.639 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt um 9 %) auf 1.882 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.842 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 1.819 Mio US$ nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.797 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 5 %.
Der EBIT stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.851 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.665 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2015: 13,4 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 10 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 670 Mio US$ (3. Quartal 2015: 614 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 14,6 % (3. Quartal 2015: 14,5 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 6 %.
Das Ergebnis2 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 855 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 713 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 16 %. Im 3. Quartal 2016 erhöhte sich das Ergebnis2 um 27 % (währungsbereinigt: 28 %) auf 333 Mio US$ (3. Quartal 2015: 262 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 17 %.
Der operative Cashflow sank um 8 % auf 1.296 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.412 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 9,8 % (1.-3. Quartal 2015: 11,4 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine freiwillige Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika zurückzuführen. Demzufolge sank im 3. Quartal 2016 der operative Cashflow auf 439 Mio US$ (3. Quartal 2015: 579 Mio US$), die Cashflow-Marge lag bei 9,5 % (3. Quartal 2015: 13,7 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 %4 im Jahr 2016 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (8 Mio US$ vor Steuern)
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.


- 5 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 1 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 3. Quartal
- Ausblick 2016 erhöht: Organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 % erwartet
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz leicht auf 4.457 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.431 Mio €). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4 %. Das organische Wachstum betrug 6 %. Der Verkauf des onkologischen Compounding-Geschäfts in Australien und in Deutschland minderte das Umsatzwachstum um 2 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.511 Mio € (3. Quartal 2015: 1.499 Mio €).
Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des chinesischen Yuan und des argentinischen Peso. Das organische Umsatzwachstum lag bei 5 %.
Der Umsatz in Europa blieb mit 1.569 Mio € nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.566 Mio €). Organisch wuchs der Umsatz um 2 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Im 3. Quartal 2016 war der Umsatz mit 521 Mio € leicht über Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 514 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 5 % (organisch: 5 %) auf 1.628 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.555 Mio €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % (organisch: 2 %) auf 542 Mio € (3. Quartal 2015: 529 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 5 % (stieg organisch um 8 %) auf 821 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 862 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 8 %. Im 3. Quartal 2016 sank der Umsatz um 3 % (stieg organisch um 9 %) auf 290 Mio € (3. Quartal 2015: 298 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika verringerte sich der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungs-effekten um 2 % auf 439 Mio € (1.-3 Quartal 2015: 448 Mio €). Das organische Wachstum betrug 16 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen. Im 3. Quartal 2016 blieb der Umsatz mit 158 Mio € unverändert zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2015: 158 Mio €). Organisch stieg der Umsatz um 7 %.
Der EBIT1 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 916 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 872 Mio €). Die EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 20,6 % (1.-3. Quartal 2015: 19,7 %). Im 3. Quartal 2016 blieb der EBIT1 mit 300 Mio € nahezu unverändert zum 3. Quartal 2015 (301 Mio €). Währungsbereinigt stieg der EBIT1 um 1 %. Die EBIT-Marge1 betrug 19,9 % (3. Quartal 2015: 20,1 %).
Das Ergebnis2 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 532 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 479 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 173 Mio € (3. Quartal 2015: 170 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 10 % auf 646 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 589 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 14,5 % (1.-3. Quartal 2015: 13,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 311 Mio € (3. Quartal 2015: 235 Mio €). Dies ist auf einen Aufholeffekt gegenüber dem 2. Quartal 2016 und einen vorübergehend geringeren Bedarf im Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 20,6 % (3. Quartal 2015: 15,7 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2016 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 %. Die bisherige Prognose sah ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 3 bis 5 % vor.
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt über insgesamt rund 35.000 Betten.


- 4 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 20 Basispunkte EBIT-Margenanstieg gegenüber dem Vorquartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 4.382 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.167 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Akquisitionen steigerten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 6 % auf 1.470 Mio € (3. Quartal 2015: 1.393 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 7 % auf 507 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 472 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,6 % (1.-3. Quartal 2015: 11,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT1 um 6 % auf 175 Mio € (3. Quartal 2015: 165 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal um 20 Basispunkte auf 11,9 %.
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 14 % auf 402 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 352 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 11 % auf 140 Mio € (3. Quartal 2015: 126 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 13 % auf 437 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 386 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 10,0 % (1.-3. Quartal 2015: 9,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 34 % auf 207 Mio € (3. Quartal 2015: 155 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf ein niedrigeres Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 14,1 % (3. Quartal 2015: 11,1 %).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
Fresenius Helios erwartet den Abschluss der Akquisition von Quirónsalud im 1. Quartal 2017.
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.


- Starker Auftragseingang von 209 Mio € im 3. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 740 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 731 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %. Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 2 % auf 325 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 333 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 4 % auf 415 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 398 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag der Umsatz mit 268 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 268 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 1 %.
Der EBIT stieg um 3 % auf 31 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 30 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,2 % (1.-3. Quartal 2015: 4,1 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 7 % auf 15 Mio € (3. Quartal 2015: 14 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 5,6 % (3. Quartal 2015: 5,2 %).
Das Ergebnis1 stieg um 5 % auf 21 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag das Ergebnis1 mit 10 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 10 Mio €).
Der Auftragseingang stieg um 42 % auf 674 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 476 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg der Auftragseingang um 9 % auf 209 Mio € (3. Quartal 2015: 192 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. September 2016 erhöhte sich auf 1.995 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2016 findet am 27. Oktober 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1. Halbjahr 2016
2. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,1 Mrd € (+2 %, +5 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.051 Mio € (+8 %, +11 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 393 Mio € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
1. Halbjahr 2016:
- Umsatz: 14,0 Mrd € (+4 %, +6 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 2.010 Mio € (+10 %, +11 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2:755 Mio € (+18 %, +18 % währungsbereinigt)
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Auch im zweiten Quartal haben alle vier Unternehmensbereiche zum anhaltend starken organischen Wachstum von Fresenius beigetragen. Das bestätigt, dass wir als Gesundheitskonzern strategisch bestens aufgestellt sind. Wir sind auch in Regionen, in denen sich die Konjunktur abgekühlt hat, weiter gewachsen. Das bestätigt, dass unsere Märkte und unser Geschäft stabil sind. Wir haben unser Ergebnis trotz eines sehr starken Vorjahresquartals erneut zweistellig gesteigert. Das bestätigt, dass wir Patienten weltweit mit den richtigen Produkten und Dienstleistungen versorgen. Fresenius hat jetzt zum 50. Mal in Folge das Quartalsergebnis des Vorjahres übertroffen. Wir blicken weiterhin mit großer Zuversicht nach vorne und heben unsere Gewinnprognose für 2016 an.“
Konzernergebnisausblick für 2016 angehoben
Auf Basis des starken 1. Halbjahres und der guten Geschäftsaussichten erhöht Fresenius den Ergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis1,2 soll nun währungsbereinigt um 11 bis 14 % wachsen. Bisher war ein währungsbereinigtes Wachstum von 8 bis 12 % erwartet worden. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor Sondereinflüssen3Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 4 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 14.006 Mio € (1. Halbjahr 2015: 13.429 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung verschiedener lateinamerikanischer Währungen gegenüber dem Euro. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 2. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 2 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 7.092 Mio € (2. Quartal 2015: 6.946 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
18 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 2.576 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.364 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 10 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 2.010 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.822 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,4 % (1. Halbjahr 2015: 13,6 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.051 Mio € (2. Quartal 2015: 971 Mio €), die EBIT-Marge betrug 14,8 % (2. Quartal 2015: 14,0 %).
Das Zinsergebnis lag mit -291 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1. Halbjahr 2015: -330 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Die Konzern-Steuerquote (vor Sondereinflüssen) lag mit 28,6 % auf dem Niveau des 1. Quartals 2016 (28,4 %) und damit im Rahmen der Erwartungen. Im 2. Quartal 2016 betrug die Steuerquote 28,7 % (2. Quartal 2015: 29,0 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 473 Mio € (1. Halbjahr 2015: 409 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis , stieg um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 755 Mio € (1. Halbjahr 2015: 642 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 17 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1,38 € (1. Halbjahr 2015: 1,18 €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 393 Mio € (2. Quartal 2015: 350 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 12 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,72 € (2. Quartal 2015: 0,64 €).
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 670 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2015: 611 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Das Akquisitionsvolumen betrug 505 Mio € (1. Halbjahr 2015: 194 Mio €).
Anstieg des operativen Cashflows
Der operative Cashflow stieg um 6 % auf 1.330 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.251 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 9,5 % (1. Halbjahr 2015: 9,3 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow auf 996 Mio € (2. Quartal 2015: 720 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 14,0 % (2. Quartal 2015: 10,4 %). Der operative Cashflow von Fresenius Medical Care verbesserte sich im 2. Quartal 2016 erwartungsgemäß deutlich.
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg leicht auf 650 Mio € (1. Halbjahr 2015: 646 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -206 Mio € (1. Halbjahr 2015: 107 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 43.821 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der bestehenden Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 11.000 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 32.821 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 3 % (währungsbereinigt ebenfalls um 3 %) auf 18.458 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,1 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 14.960 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. Juni 2016 bei 2,621,2 (31. Dezember 2015: 2,681).
12015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2Pro forma AkquisitionenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. Juni 2016 behandelte Fresenius Medical Care 301.548 Patienten in 3.504 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
- 7 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 22 % Ergebniswachstum im 2. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 8.626 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 8.159 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -2 % aus. Im 2. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 5 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 4.420 Mio US$ (2. Quartal 2015: 4.199 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 6.985 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 6.527 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 1.640 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.631 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 6.212 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 5.717 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % auf 5.770 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 5.293 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 4 % auf 441 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 424 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 1 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 2.406 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 2.427 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 2 % (stieg währungsbereinigt um 7 %) auf 1.215 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.234 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 1.191 Mio US$ nahezu unverändert (1. Halbjahr 2015: 1.193 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 5 %.
Der EBIT stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 1.181 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.051 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,7 % (1. Halbjahr 2015: 12,9 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der EBIT um 17 % (währungsbereinigt ebenfalls um 17 %) auf 641 Mio US$ (2. Quartal 2015: 547 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 14,5 % (2. Quartal 2015: 13,0 %).
Das Ergebnis stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 522 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 450 Mio US$). Im 2. Quartal 2016 erhöhte sich das Ergebnis um 22 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 294 Mio US$ (2. Quartal 2015: 241 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 3 % auf 857 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 832 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 9,9 % (1. Halbjahr 2015: 10,2 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow auf 678 Mio US$ (2. Quartal 2015: 385 Mio US$), die Cashflow-Marge lag bei 15,3 % (2. Quartal 2015: 9,2 %). Der deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf den erwarteten Aufholeffekt nach Anpassung der Rechnungsstellung im 1. Quartal 2016 zurückzuführen.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 % im Jahr 2016 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 3 % organisches Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 1 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 2. Quartal
- Ausblick 2016 erhöht: Organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 3 bis 5 % erwartet
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz leicht auf 2.946 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.932 Mio €). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4 %. Das organische Wachstum betrug 6 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 4 % (wuchs währungsbereinigt um 1 %) auf 1.476 Mio € (2. Quartal 2015: 1.538 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 5 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des chinesischen Yuan, des US-Dollar und des argentinischen Peso. Das organische Umsatzwachstum lag bei 3 %.
Der Umsatz in Europa blieb mit 1.048 Mio € nahezu unverändert (1. Halbjahr 2015: 1.052 Mio €). Organisch wuchs der Umsatz um 2 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Auch im 2. Quartal 2016 war der Umsatz mit 536 Mio € auf Vorjahresniveau (2. Quartal 2015: 534 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 6 % (organisch: 6 %) auf 1.086 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.026 Mio €). Dieser Anstieg ist auf das starke Umsatzwachstum des 1. Quartals 2016 zurückzuführen, das durch anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie die Einführung neuer Produkte geprägt war. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz in Nordamerika um 8 % (organisch: 6 %) auf 510 Mio € (2. Quartal 2015: 553 Mio €). Der Rückgang im 2. Quartal 2016 ergab sich insbesondere aufgrund der hohen Vorjahresbasis, die auf wesentliche Produkteinführungen zurückzuführen ist.
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 6 % (stieg organisch um 7 %) auf 531 Mio € (1. Halbjahr 2015: 564 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 8 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 6 % (stieg organisch um 8 %) auf 277 Mio € (2. Quartal 2015: 296 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika verringerte sich der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungseffekten um 3 % auf 281 Mio € (1. Halbjahr 2015: 290 Mio €). Das organische Wachstum betrug insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen 21 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 1 % (stieg organisch um 22 %) auf 153 Mio € (2. Quartal 2015: 155 Mio €).
Der EBIT2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 616 Mio € (1. Halbjahr 2015: 571 Mio €). Die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 20,9 % (1. Halbjahr 2015: 19,5 %). Im 2. Quartal 2016 sank der EBIT2 um 2 % (stieg währungsbereinigt um 1 %) auf 307 Mio € (2. Quartal 2015: 314 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 20,8 % (2. Quartal 2015: 20,4 %).
Das Ergebnis1 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 359 Mio € (1. Halbjahr 2015: 309 Mio €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Ergebnis1 um 7 % (währungsbereinigt: 30 %) auf 180 Mio € (2. Quartal 2015: 169 Mio €).
Beeinträchtigt durch Währungsumrechnungseffekte sank der operative Cashflow um 5 % auf 335 Mio € (1. Halbjahr 2015: 354 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 11,4 % (1. Halbjahr 2015: 12,1 %). Im 2. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 211 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahresquartals nicht erreichen (2. Quartal 2015: 271 Mio €). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 14,3 % zu (2. Quartal 2015: 17,6 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2016 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 % und ein währungsbereinigtes EBIT2-Wachstum von 3 bis 5 %. Die bisherige Prognose sah ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT in etwa auf Vorjahresniveau vor.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen22015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.
- 6 % organisches Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 60 Basispunkte EBIT-Margenanstieg gegenüber dem Vorquartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 2.912 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.774 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 % (1. Halbjahr 2015: 3 %). Akquisitionen und Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss. Im 2. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 7 % auf 1.477 Mio € (2. Quartal 2015: 1.383 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 6 % (2. Quartal 2015: 2 %).
Der EBIT1 stieg um 8 % auf 332 Mio € (1. Halbjahr 2015: 307 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,4 % (1. Halbjahr 2015: 11,1 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der EBIT1 um 8 % auf 173 Mio € (2. Quartal 2015: 160 Mio €). Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum Vorquartal um 60 Basispunkte auf 11,7 %.
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 16 % auf 262 Mio € (1. Halbjahr 2015: 226 Mio €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 16 % auf 138 Mio € (2. Quartal 2015: 119 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- Umsatzentwicklung geprägt von üblichen Schwankungen im Projektgeschäft
- Starker Auftragseingang von 228 Mio € im 2. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 2 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 472 Mio € (1. Halbjahr 2015: 463 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 3 % auf 195 Mio € (1. Halbjahr 2015: 202 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 6 % auf 277 Mio € (1. Halbjahr 2015: 261 Mio €). Im 2. Quartal 2016 blieb der Umsatz mit 254 Mio € nahezu unverändert (2. Quartal 2015: 255 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 1 %.
Der EBIT betrug unverändert 16 Mio € (1. Halbjahr 2015: 16 Mio €). Die EBIT-Marge fiel auf 3,4 % (1. Halbjahr 2015: 3,5 %). Im 2. Quartal 2016 war der EBIT mit 9 Mio € (2. Quartal 2015: 9 Mio €) auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge betrug unverändert 3,5 %.
Das Ergebnis stieg um 10 % auf 11 Mio € (1. Halbjahr 2015: 10 Mio €). Im 2. Quartal 2016 war das Ergebnis1 mit 6 Mio € auf Vorjahresniveau.
Der Auftragseingang stieg um 64 % auf 465 Mio € (1. Halbjahr 2015: 284 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2016 erhöhte sich auf 1.917 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2016 findet am 2. August 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2015 der Fresenius SE & Co. KGaA auf den Seiten 25, 40, 56f., 100f. und 194. Währungsbereinigungen bei Erträgen und Aufwendungen werden mithilfe der jeweiligen Durchschnittskurse bzw. bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Mittelkurs am jeweiligen Bilanzstichtag des Vorjahres errechnet (vgl. Geschäftsbericht 2015, Seite 111). (https://www.fresenius.de/financial_reporting/Fresenius_GB_US_GAAP_2015_deutsch.pdf).
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf Seite 13 im pdf-Dokument.
1. Quartal 2016:
- Umsatz: 6,9 Mrd € (+7 %, +7 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 959 Mio € (+13 %, +11 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 362 Mio € (+24 %, +23 % währungsbereinigt)
Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius ist hervorragend ins Jahr 2016 gestartet. Das zeigen die zweistelligen Wachstumsraten beim operativen Ergebnis und Gewinn für den Gesamtkonzern. Alle Unternehmensbereiche und Regionen haben zu diesem starken Auftaktquartal beigetragen. Wir setzen unser seit Jahren kräftiges Wachstum fort und sind auf dem besten Weg, unsere anspruchsvollen Ziele für 2016 sowie unsere Mittelfristziele zu erreichen."
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Konzernausblick für 2016 bestätigt
Fresenius bestätigt den Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 6 bis 8 % steigen. Das Konzernergebnis1,2, soll währungsbereinigt um 8 bis 12 % wachsen.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor Sondereinflüssen3Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potentielle Akquisitionen
7 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 6.914 Mio € (1. Quartal 2015: 6.483 Mio €). Das organische Wachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.


23 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.237 Mio € (1. Quartal 2015: 1.115 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 959 Mio € (1. Quartal 2015: 851 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 13,9 % (1. Quartal 2015: 13,1 %).
Das Zinsergebnis lag mit -152 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1. Quartal 2015: -165 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten.
Die Konzern-Steuerquote (vor Sondereinflüssen) lag mit 28,4 % unter dem Vorjahresniveau (1. Quartal 2015: 30,2 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine niedrigere Steuerquote bei Fresenius Medicial Care zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 216 Mio € (1. Quartal 2015: 187 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2, stieg um 24 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 362 Mio € (1. Quartal 2015: 292 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 22 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 0,66 € (1. Quartal 2015: 0,54 €).
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt22015 vor Sondereinflüssen
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 313 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2015: 273 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Das Akquisitionsvolumen betrug 204 Mio € (1. Quartal 2015: 104 Mio €).
Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow sank um 37 % auf 334 Mio € (1. Quartal 2015: 531 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 4,8 % (1. Quartal 2015: 8,2 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika. Neben einer Anpassung der Rechnungsstellung im Quartal wirkten vorgezogene Lohnzahlungen belastend. Fresenius Medical Care erwartet, dass beide Effekte keinen wesentlichen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2016 haben werden.
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden sank auf 2 Mio € (1. Quartal 2015: 258 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -241 Mio € (1. Quartal 2015: 256 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns sank um 1 % (stieg währungsbereinigt um 1 %) auf 42.445 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 10.584 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte sanken um 2 % (stiegen währungsbereinigt um 1 %) auf 31.861 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital blieb nahezu unverändert bei 18.009 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Währungsbereinigt erhöhte es sich um 3 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,4 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 1 % (stiegen währungsbereinigt um 1 %) auf 14.549 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. März 2016 bei 2,671 (31. Dezember 2015: 2,681).
12015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2016 behandelte Fresenius Medical Care 294.043 Patienten in 3.432 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.


- 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum
- Starkes Umsatz- und EBIT-Wachstum in Nordamerika
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.205 Mio US$ (1. Quartal 2015: 3.960 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -3 % aus.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 3.414 Mio US$ (1. Quartal 2015: 3.182 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 791 Mio US$ (1. Quartal 2015: 778 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 10 % auf 3.044 Mio US$ (1. Quartal 2015: 2.771 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % auf 2.832 Mio US$ (1. Quartal 2015: 2.571 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 6 % auf 212 Mio US$ (1. Quartal 2015: 200 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 2 % auf 1.158 Mio US$ (1. Quartal 2015: 1.180 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 7 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 5 % auf 582 Mio US$ (1. Quartal 2015: 611 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 6 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 576 Mio US$ (1. Quartal 2015: 569 Mio US$).
Der EBIT stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 540 Mio US$ (1. Quartal 2015: 504 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 12,8 % (1. Quartal 2015: 12,7 %).
Das Ergebnis1 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 228 Mio US$ (1. Quartal 2015: 210 Mio US$).
Der operative Cashflow ging um 60 % zurück auf 180 Mio US$ (1. Quartal 2015: 447 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 4,3 % (1. Quartal 2015: 11,3 %). Dies ist im Wesentlichen zurückzuführen auf eine Anpassung der Rechnungsstellung im Quartal sowie vorgezogene Lohnzahlungen bei Fresenius Medical Care in Nordamerika. Fresenius Medical Care erwartet, dass beide Effekte keinen wesentlichen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2016 haben werden.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 %2 im Jahr 2016 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt22015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.


- 10 % organisches Umsatzwachstum im 1. Quartal
- 19 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 1. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 5 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.470 Mio € (1. Quartal 2015: 1.394 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 10 %. Desinvestitionen und Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 2 %. bzw. 3 %.
Der Umsatz in Europa sank um 1 % (wuchs organisch um 1 %) auf 512 Mio € (1. Quartal 2015: 518 Mio €). Dies ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die Veräußerung des onkologischen Compounding Geschäfts in Deutschland im Februar 2015. In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 22 % (organisch: 20 %) auf 576 Mio € (1. Quartal 2015: 473 Mio €). Der Umsatzanstieg in Nordamerika ist im Wesentlichen getrieben durch anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie neue Produkteinführungen. Aufgrund von Währungsumrechnungseffekten sank der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 5 % (stieg organisch um 7 %) auf 254 Mio € (1. Quartal 2015: 268 Mio €) und in Lateinamerika/Afrika um 5 % (stieg organisch um 21 %) auf 128 Mio € (1. Quartal 2015: 135 Mio €).
Der EBIT1 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 309 Mio € (1. Quartal 2015: 257 Mio €). Die EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 21,0 % (1. Quartal 2015: 18,5 %).
Das Ergebnis2 stieg um 28 % (währungsbereinigt: 26 %) auf 179 Mio € (1. Quartal 2015: 140 Mio €).
Auf Basis der sehr guten Ergebnisentwicklung stieg der operative Cashflow um 49 % auf 124 Mio € (1. Quartal 2015: 83 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 8,4 % (1. Quartal 2015: 6,0 %).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Kabi erwartet für das Jahr 2016 ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT1 in etwa auf Vorjahresniveau.
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.


- 3 % organisches Umsatzwachstum
- 50 Basispunkte EBIT-Margenanstieg1 auf 11,1 %
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 3 % auf 1.435 Mio € (1. Quartal 2015: 1.391 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen und Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss.
Der EBIT1 stieg um 8 % auf 159 Mio € (1. Quartal 2015: 147 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,1 % (1. Quartal 2015: 10,6 %).
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 16 % auf 124 Mio € (1. Quartal 2015: 107 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
12015 vor Sondereinflüssen2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor Sondereinflüssen
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.


- Projekt- und Dienstleistungsgeschäft tragen zu gleichen Teilen zum organischen Umsatzwachstum von 6 % bei
- Starker Auftragseingang von 237 Mio €
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 5 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 218 Mio € (1. Quartal 2015: 208 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 6 % auf 85 Mio € (1. Quartal 2015: 80 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 4% auf 133 Mio € (1. Quartal 2015: 128 Mio €).
Der EBIT betrug unverändert 7 Mio € (1. Quartal 2015: 7 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 3,2 % (1. Quartal 2015: 3,4 %).
Das Ergebnis1 stieg um 25 % auf 5 Mio € (1. Quartal 2015: 4 Mio €).
Der Auftragseingang stieg auf 237 Mio € (1. Quartal 2015: 192 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2016 erhöhte sich auf 1.803 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2016 findet am 3. Mai 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2015.
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie im PDF dieser Investor News in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 16-17.
Geschäftsjahr 2015:
- Umsatz: 27,6 Mrd € (+19 %, +9 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.958 Mio € (+25 %, +13 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 1.423 Mio € (+31 %, +21 % währungsbereinigt)
- Dividendenvorschlag: +25 % auf 0,55 € je Aktie
4. Quartal 2015:
- Umsatz: 7,3 Mrd € (+11 %, +5 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.109 Mio € (+19 %, +10 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 414 Mio € (+30 %, +24 % währungsbereinigt)
Positiver Ausblick 2016:
- Konzern-Umsatzwachstum: 6 bis 8 % währungsbereinigt
- Anstieg Konzernergebnis1,2: 8 % bis 12 % währungsbereinigt
Ziele 20193:
- Konzern-Umsatz: zwischen 36 und 40 Mrd €
- Konzernergebnis2: zwischen 2,0 und 2,25 Mrd €
Dr. Ulf M. Schneider, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „2015 war ein ganz hervorragendes Jahr für Fresenius mit zweistelligen Zuwachsraten bei Umsatz und Gewinn. Die konsequente Ausrichtung am Patientenwohl und unser kompromissloser Qualitätsanspruch sind und bleiben der Schlüssel zu unserem Erfolg. Wir sind mit viel Schwung in das neue Geschäftsjahr gestartet und sehen weltweit beste Wachstumschancen für alle unsere Unternehmensbereiche. Mit viel Zuversicht gehen wir die neuen anspruchsvollen Ziele an, die wir uns für 2019 gesetzt haben.“
12015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen
Positiver Konzernausblick für 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %. Das Konzernergebnis1 soll währungsbereinigt um
8 bis 12 % steigen.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA2 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
Neue anspruchsvolle Ziele für 20193
Für das Geschäftsjahr 2019 strebt Fresenius einen Konzernumsatz zwischen 36 und 40 Mrd € an. Das Konzernergebnis4 soll auf 2,0 bis 2,25 Mrd € steigen.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung2Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne große nicht bekannt gegebene Akquisitionen3Zu vergleichbaren Wechselkursrelationen; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen4Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
23. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2015 um 25 % auf 0,55 € je Aktie zu erhöhen (2014: 0,44 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme beträgt 300 Mio €.
9 % währungsbereinigter Umsatzanstieg – Prognose erreicht
Der Konzernumsatz stieg um 19 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 27.626 Mio € (2014: 23.231 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 10 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar. Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzernumsatz um 11 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 7.257 Mio € (4. Quartal 2014: 6.520 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
Konzernumsatz nach Regionen:
21 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2 - Prognose erreicht
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 24 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 5.073 Mio € (2014: 4.095 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 25 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 3.958 Mio € (2014: 3.158 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,3 % (2014: 13,6 %).
Im 4. Quartal 2015 stieg der Konzern-EBIT2 um 19 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.109 Mio € (4. Quartal 2014: 935 Mio €), die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 15,3 % (4. Quartal 2014: 14,3 %).
Das Zinsergebnis lag mit -613 Mio € leicht über dem Vorjahreswert (2014: -602 Mio €). Zinseinsparungen aufgrund günstigerer Finanzierungskonditionen und niedrigerer Finanzverbindlichkeiten wurden durch Währungsumrechnungseffekte überkompensiert. Im 4. Quartal 2015 lag das Zinsergebnis mit -137 Mio € unter dem Vorjahresniveau (4. Quartal 2014: -171 Mio €). Geringere negative Währungsumrechnungseffekte im 4. Quartal 2015 wurden durch Zinseinsparungen aufgrund geringerer Finanzverbindlichkeiten mehr als ausgeglichen.
Die Konzern-Steuerquote2 stieg auf 29,4 % (2014: 28,4 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren USA-Anteil am Ergebnis vor Steuern zurückzuführen.
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn belief sich auf 939 Mio € (2014: 745 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2 stieg um 31 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.423 Mio € (2014: 1.086 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 30 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 2,61 € (2014: 2,01 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1,2 um 30 % (währungsbereinigt: 24 %) auf 414 Mio € (4. Quartal 2014: 318 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 27 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 0,75 € (4. Quartal 2014: 0,59 €).
Das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.358 Mio € (2014: 1.067 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse stieg um 27 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 2,50 € (2014: 1,97 €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Konzernergebnis1 inklusive Sondereinflüsse um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 359 Mio € (4. Quartal 2014: 257 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 inklusive Sondereinflüsse erhöhte sich um 40 % (währungsbereinigt: 32 %) auf 0,66 € (4. Quartal 2014: 0,47 €).
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2Vor Sondereinflüssen, aber einschließlich Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung ( 54 Mio € vor Steuern; -10 Mio € nach Steuern)
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.512 Mio € in Sachanlagen (2014: 1.345 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Dies entspricht 5,5 % vom Umsatz.
Das Akquisitionsvolumen betrug 517 Mio € (2014: 2.450 Mio €).
Hervorragende Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 29 % auf 3.327 Mio € (2014: 2.585 Mio €), mit einer Cashflow-Marge von 12,0 % (2014: 11,1 %). Der operative Cashflow 2015 ist von der Euro-Schwäche begünstigt, während der Vorjahreswert durch die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$ einmalig belastet war. Eine starke Cashflow-Generierung in allen Unternehmensbereichen hat zu der exzellenten Cashflow-Marge geführt. Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 1.176 Mio € (4. Quartal 2014: 890 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 16,2 % (4. Quartal 2014: 13,7 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 48 % auf 1.865 Mio € (2014: 1.262 Mio €) mit einer Marge von 6,8 % (2014: 5,4 %). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden verbesserte sich auf 1.194 Mio € (2014: -1.348 Mio €).
1 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur1
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 9 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 43.170 Mio € (31. Dezember 2014: 39.788 Mio €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Währungsumrechnungseffekten. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 9 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 10.917 Mio € (31. Dezember 2014: 10.012 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 8 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 32.253 Mio € (31. Dezember 2014: 29.776 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 16 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 18.003 Mio € (31. Dezember 2014: 15.483 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,7 % (31. Dezember 2014: 38,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 4 % (währungsbereinigt: -9 %) auf 14.769 Mio € (31. Dezember 2014: 15.345 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2015 bei 2,682. Am 31. Dezember 2014 lag der Verschuldungsgrad bei 3,243. Das EBITDA-Wachstum und die Reduzierung der Netto-Finanzverbindlichkeiten mithilfe des starken Free Cashflows haben zu gleichen Teilen zu der deutlichen Verringerung der Kennzahl beigetragen.
1 Gemäß einer geänderten US-GAAP-Bilanzierungsvorschrift (U.S. GAAP Standard ASU 2015-03) wurden die Finanzierungsnebenkosten für das Vorjahr umgegliedert2 Vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet3 Pro forma Akquisitionen; vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2015 behandelte Fresenius Medical Care 294.381 Patienten in 3.418 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- 6 % Umsatzwachstum, 2 % Ergebniswachstum2 vor Kosten für GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung – voll im Rahmen des Ausblicks 2015
- Geschäft außerhalb Nordamerikas belastet von Währungseinflüssen
- Ausblick 2016 bestätigt: 7 bis 10 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum und 15 bis 20 % Ergebniswachstum3 erwartet
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 16.738 Mio US$ (2014: 15.832 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 6 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -5 % aus. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 4.348 Mio US$ (4. Quartal 2014: 4.320 Mio US$).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 9 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 13.392 Mio US$ (2014: 12.250 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 7 % auf 3.346 Mio US$ (2014: 3.582 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 4 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 13 % auf 11.813 Mio US$ (2014: 10.500 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 13 % auf 10.932 Mio US$ (2014: 9.655 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 4 % auf 881 Mio US$ (2014: 845 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 7 % auf 4.897 Mio US$ (2014: 5.265 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 9 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 5 % auf 2.459 Mio US$ (2014: 2.595 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 12 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 9 % auf 2.437 Mio US$ zurück (2014: 2.670 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 6 %.
Der EBIT stieg um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 2.327 Mio US$ (2014: 2.255 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,9 % (2014: 14,2 %). Aufgrund der grundsätzlichen außergerichtlichen Einigung mit den Klägern im GranuFlo®/NaturaLyte®-Produkthaftungsverfahren rechnet Fresenius Medical Care mit einem Einfluss auf das Vorsteuerergebnis 2015 von 60 Mio US$. Vor Einmaleffekten4 stieg der EBIT um 5 % auf 2.388 Mio US$. Im 4. Quartal 2015 blieb der EBIT mit 662 Mio US$ (4. Quartal 2014: 663 Mio US$) auf Vorjahresniveau. Währungsbereinigt stieg er um 3 %. Die EBIT-Marge betrug 15,2 % (4. Quartal 2014: 15,4 %). Vor Einmaleffekten5 stieg der EBIT um 5 % auf 704 Mio US$.
Vor Einmaleffekten4 stieg das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Ergebnis um 2 % auf 1.082 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 2 % auf 1.029 Mio US$ (2014: 1.045 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich das Ergebnis um 3 %. Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis stieg um 32 % auf 284 Mio US$, im Wesentlichen aufgrund des starken Geschäfts in Nordamerika. Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis vor Einmaleffekten5 um 2 % auf 347 Mio US$. Das Ergebnis inklusive Einmaleffekten sank um 6 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 317 Mio US$ (4. Quartal 2014: 335 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 1.960 Mio US$ (2014: 1.861 Mio US$). Im Vorjahr minderte die W.R. Grace-Vergleichszahlung in Höhe von 115 Mio US$6 den operativen Cashflow. Die Cashflow-Marge betrug 11,7 % (2014: 11,8 %). Im 4. Quartal 2015 war der operative Cashflow mit 548 Mio US$ auf einem sehr guten Niveau (4. Quartal 2014: 588 Mio US$). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 12,6 % zu (4. Quartal 2014: 13,6 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, soll um 15 bis 20 %3 im Jahr 2016 steigen.
Der Ausblick berücksichtigt die aktuellen Währungsrelationen. Im Ausblick enthalten sind Kosteneinsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Ergebnisbeiträge von Akquisitionen der Jahre 2015 und 2016 sind nicht enthalten.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-13 Mio US$ nach Steuern)3 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern; 27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (25 Mio US$ vor Steuern; 11 Mio US$ nach Steuern); 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-16 Mio US$ vor Steuern; -13 Mio US$ nach Steuern)5 4. Quartal 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-60 Mio US$ vor Steuern; ; 37 Mio US$ nach Steuern), vor dem Verkauf des europäischen Pharmageschäfts (18 Mio US$ vor Steuern; 7 Mio US$ nach Steuern); 4. Quartal 2014 vor einem negativen Effekt aus der Schließung einer Produktionsstätte (-6 Mio US$ vor Steuern; -6 Mio US$ nach Steuern)6 Siehe Geschäftsbericht 2014, S.152 f.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 8 % organisches Umsatzwachstum, 21 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum – voll im Rahmen des Ausblicks 2015
- Hervorragende operative Cashflow-Marge von 15,3 % in 2015
- Ausblick 2016: niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigter EBIT in etwa auf Vorjahresniveau erwartet
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 16 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 5.950 Mio € (2014: 5.146 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzwachstum bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 9 %. Sie ergaben sich aus der Aufwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan. Im 4. Quartal 2015 stieg der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.519 Mio € (4. Quartal 2014: 1.386 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 8 %.
In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 4 %) auf 2.123 Mio € (2014: 2.102 Mio €). In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 37 % (organisch: 16 %) auf 2.093 Mio € (2014: 1.531 Mio €). Der Umsatzanstieg in Nordamerika ist auf anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie neue Produkteinführungen zurückzuführen. In der Region Asien-Pazifik wurde ein Umsatzzuwachs von 16 % (organisch: 5 %) auf 1.141 Mio € (2014: 987 Mio €) erzielt. In Lateinamerika/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 13 % (organisch: 13 %) auf 593 Mio € (2014: 526 Mio €).
Der EBIT1 stieg um 36 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.189 Mio € (2014: 873 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 20,0 % (2014: 17,0 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT1 um 33 % (währungsbereinigt: 26 %) auf 317 Mio € (4. Quartal 2014: 239 Mio €). Die EBIT-Marge1 lag bei 20,9 % (4. Quartal 2014: 17,2 %). Sie war positiv beeinflusst durch die Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.
Das Ergebnis stieg um 43 % (währungsbereinigt: 27 %) auf 669 Mio € (2014: 468 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 45 % (währungsbereinigt: 38 %) auf 190 Mio € (4. Quartal 2014: 131 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 42 % auf 913 Mio € (2014: 641 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 15,3 % (2014: 12,5 %). Im 4. Quartal 2015 stieg der operative Cashflow um 55 % auf 324 Mio € (4. Quartal 2014: 209 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 21,3 % (4. Quartal 2014: 15,1 %).
Fresenius Kabis Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Produktion und Optimierung der Verwaltungsstrukturen verlaufen nach Plan. Im Geschäftsjahr 2015 fielen Kosten von 105 Mio € vor Steuern an. Diese Kosten sind im Konzern-Segment Konzern/Sonstiges ausgewiesen. Erste Kosteneinsparungen in Höhe von rund 10 Mio € wurden im Jahr 2015 erreicht. Bis zum Jahr 2018 sollen diese auf jährlich rund 40 Mio € steigen.
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Kabi ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT3 in etwa auf Vorjahresniveau.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; vor Sondereinflüssen3 2015 vor Sondereinflüssen
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 111 Kliniken, darunter 87 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.
- 3 % organischen Umsatzwachstum, 640 Mio € EBIT1 – voll im Rahmen des Ausblicks 2015
- 100 Basispunkte EBIT-Margenanstieg1 auf 11,5 % in 2015
- Ausblick 2016: 3 bis 5 % organisches Umsatzwachstum und EBIT von 670 bis 700 Mio € erwartet
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 6 % auf 5.578 Mio € (2014: 5.244 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen trugen 4 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 4. Quartal 2015 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 4 % auf 1.411 Mio € (4. Quartal 2014: 1.361 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 16 % auf 640 Mio € (2014: 553 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,5 % (2014: 10,5 %). Der Anstieg ist auf die erfolgreiche Integration der von der Rhön-Klinikum AG akquirierten Krankenhäuser und weitere Effizienzsteigerungen der etablierten Kliniken zurückzuführen. Im 4. Quartal 2015 erhöhte sich der EBIT1 um 8 % auf 168 Mio € (4. Quartal 2014: 156 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,9 % (4. Quartal 2014: 11,5 %).
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 21 % auf 483 Mio € (2014: 400 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis2 um 15 % auf 131 Mio € (4. Quartal 2014: 114 Mio €).
Der Umsatz der etablierten Kliniken wuchs um 3 % auf 5.379 Mio € (2014: 5.222 Mio €). Der EBIT1 stieg um 15 % auf 631 Mio € (2014: 551 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg auf 11,7 % (2014: 10,6 %). Die akquirierten Kliniken (Konsolidierung ≤1 Jahr) erzielten einen Umsatz von 199 Mio € bei einem EBIT1 von 9 Mio € und einer EBIT-Marge1 von 4,5 %.
Die Integration der von der Rhön-Klinikum AG erworbenen Kliniken kommt weiter gut voran. Bis zum 31. Dezember 2015 fielen Integrationskosten von 63 Mio € an, davon 12 Mio € in 2015 (4. Quartal 2015: 0 Mio €). Fresenius Helios erwartet keine weiteren Integrationskosten. Umfang (85 Mio € p.a.) und Zeitplan (Frühjahr 2016) der erwarteten kurzfristigen Synergien werden bestätigt.
Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
1 Vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, vor Sondereinflüssen
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- 6 % organisches Umsatzwachstum, 8 % EBIT-Anstieg – voll im Rahmen des Ausblicks 2015
- Auftragseingang von 904 Mio € auf Allzeithoch
- Ausblick 2016: Organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und EBIT-Anstieg von 5 bis 10 % erwartet
Der Umsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.118 Mio € (2014: 1.042 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 3 % auf 575 Mio € (2014: 558 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 12 % auf 543 Mio € (2014: 484 Mio €). Im 4. Quartal 2015 blieb der Umsatz mit 387 Mio € gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das organische Umsatzwachstum lag bei -1 %.
Der EBIT stieg um 8 % auf 64 Mio € (2014: 59 Mio €). Die EBIT-Marge betrug unverändert 5,7 %. Im 4. Quartal 2015 stieg der EBIT um 6 % auf 34 Mio € (4. Quartal 2014: 32 Mio €). Die EBIT-Marge stieg um 50 Basispunkte auf 8,8 %.
Das Ergebnis1 stieg um 7 % auf 44 Mio € (2014: 41 Mio €). Im 4. Quartal 2015 stieg das Ergebnis1 um 4 % auf 24 Mio € (4. Quartal 2014: 23 Mio €).
Der Auftragseingang erreichte ein Allzeithoch von 904 Mio € (2014: 840 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2015 betrug 1.650 Mio € (31. Dezember 2014: 1.398 Mio €).
Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 findet am 24. Februar 2016 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
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