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  • Fresenius Kabi mit fortgesetzt gutem Wachstum im 1. Quartal
  • Helios Deutschland stabilisiert; Helios Spanien mit weiterhin dynamischem Wachstum
  • Fresenius Medical Care mit starkem Jahresauftakt aufgrund positiver Ergebniseffekte aus Vereinbarungen, die sich früher als geplant ausgewirkt haben
  • Planmäßiger Fortschritt der Investitionen für zukünftiges Wachstum
  • Konzernausblick trotz erwarteter Ergebnisbelastung durch NxStage-Akquisition bestätigt

 

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1 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Q1/18 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt


Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.
 


Konzernausblick für 2019 bestätigt
Nach Abschluss der NxStage-Akquisition am 21. Februar sind die diesbezüglichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge nun im Ausblick berücksichtigt. Trotz der erwarteten Ergebnisbelastung durch NxStage bestätigt Fresenius den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt zwischen 3 und 6 %1 steigen. Das Konzernergebnis2,3 soll währungsbereinigt um ~0 % wachsen.  

Einschließlich der Akquisition von NxStage, die im Jahr 2019 ~30 Basispunkte beiträgt, und exklusive IFRS 16 erwartet Fresenius, dass der Verschuldungsgrad4 zum Jahresende 2019 am oberen Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2.5x bis 3.0x liegen wird.

Der langjährige Zielkorridor der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA von 2.5x bis 3.0x wird infolge der Anwendung von IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) auf 3.0x bis 3.5x angehoben.

1 Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 33.009 Mio €; 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC (H1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 1.872 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen und adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC (H1/18); 2019: vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC, Veränderung bedingter Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

 

5 % währungsbereinigter Umsatzanstieg1
Der Konzernumsatz lag bei 8.495 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -22 Mio €. Der Konzernumsatz1 auf vergleichbarer Basis stieg um 8 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 8.517 Mio € (1. Quartal 2018: 7.870 Mio €). Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 0 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 3 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

1 Auf vergleichbarer Basis: Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC; Q1/19 adjustiert um IFRS 16-Effekt

Konzernumsatz nach Regionen:

 

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1 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC (-251 Mio €)

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

 

Währungsbereinigtes Konzernergebnis1,2 auf Vorjahresniveau
Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen betrug 1.701 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 220 Mio €. Der Konzern-EBITDA2 auf vergleichbarer Basis stieg um 6 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.481 Mio € (1. Quartal 2018: 1.394 Mio €).

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen betrug 1.130 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 19 Mio €. Der Konzern-EBIT2 auf vergleichbarer Basis stieg um 6 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 1.111 Mio € (1. Quartal 2018: 1.050 Mio €). Die EBIT-Marge2 auf vergleichbarer Basis betrug 13,0 % (1. Quartal 2018: 13,3 %). Der berichtete Konzern-EBIT3 lag bei 1.115 Mio €.

Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei -181 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -48 Mio €. Das Zinsergebnis2 auf vergleichbarer Basis verbesserte sich auf -133 Mio € (1. Quartal 2018: -139 Mio €), im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen aus niedrigeren Zinssätzen bei Refinanzierungen. Das berichtete Zinsergebnis lag bei -184 Mio €.

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen und unter Anwendung von IFRS 16 lag bei 23,3 %. Die Steuerquote2 auf vergleichbarer Basis lag bei 23,4 % (1. Quartal 2018: 20,9 %). Der Vorjahreswert war durch Sondereffekte aus der US-Steuerreform positiv beeinflusst.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen lag bei 271 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 13 Mio €. Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 auf vergleichbarer Basis belief sich auf 284 Mio € (1. Quartal 2018: 270 Mio €). Davon entfielen 94 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen betrug 457 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -8 Mio €. Das Konzernergebnis1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 3 % (währungsbereinigt: 0%) auf 465 Mio € (1. Quartal 2018: 451 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis1,3 betrug 453 Mio €.

Das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen betrug 0,82 € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -0,02 €. Das Ergebnis je Aktie1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 3 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 0,84 € (1. Quartal 2018: 0,81 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1,3 betrug 0,81 €.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Auf vergleichbarer Basis: Q1/19 vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt; Q1/18 adjustiert um  Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC
3 Nach Sondereinflüssen und inklusive IFRS 16-Effekt

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
2019 ist für Fresenius ein Jahr der Investitionen. Fresenius macht guten Fortschritt in allen Investitionsinitiativen. Diese sind darauf ausgerichtet, langfristig nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Fresenius investierte 441 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2018: 380 Mio €). Dies entspricht 5 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 1.923 Mio € (1. Quartal 2018: 192 Mio €) und war von der NxStage-Akquisition geprägt.

Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow betrug 289 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 171 Mio €. Auf vergleichbarer Basis lag der operative Konzern-Cashflow bei 118 Mio € (1. Quartal 2018: 236 Mio €) mit einer Marge von 1,4 % (1. Quartal 2018: 2,9 %). Nach einem starken 4. Quartal 2018 war der operative Cashflow beeinträchtigt durch Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen bei Fresenius Kabi, z.B. durch zeitliche Verschiebungen im Zahllauf und Lagerbestandsaufbau zur Vorbereitung auf einen möglichen Brexit. Darüber hinaus war das 1. Quartal 2019 wie in den Vorjahren beeinflusst von der Saisonalität in der Rechnungsstellung bei Dialysepatienten der Fresenius Medical Care in Nordamerika. Fresenius erwartet keinen wesentlichen Einfluss dieser temporären Effekte auf den Cashflow des Gesamtjahres.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie gestiegener Investitionen lag der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 bei -339 Mio € (1. Quartal 2018: -155 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 betrug -2.282 Mio € (1. Quartal 2018: -389 Mio €). Der IFRS 16-Effekt betrug jeweils 171 Mio €. Entsprechend verschlechterte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 171 Mio €.

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns betrug 64.985 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 5.669 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg die Bilanzsumme des Konzerns1 um 5 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 59.316 Mio € (31. Dezember 2018: 56.703 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte1 stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 14.958 Mio € (31. Dezember 2018: 14.790 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte1 stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 44.358 Mio € (31. Dezember 2018: 41.913 Mio €).

Das Eigenkapital betrug 25.830 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -167 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg das Eigenkapital1 um 4 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 25.997 Mio € (31. Dezember 2018: 25.008 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,7 %. Adjustiert um IFRS 16 lag die Eigenkapitalquote bei 43,8 % (31. Dezember 2018: 44,1 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 26.378 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 5.836 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 8 % auf 20.542 Mio € (währungsbereinigt: 8 %) (31. Dezember 2018: 18.984 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 24.835 Mio € einschließlich eines IFRS 16-Effekts von 5.836 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 17 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 18.999 Mio € (31. Dezember 2018: 16.275 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der Akquisition von NxStage durch Fresenius Medical Care und des negativen Free Cashflows.

Der Verschuldungsgrad stieg zum 31. März 2019 auf 3,091,2,3 (31. Dezember 2018: 2,712,3). Ohne die Akquisition von NxStage lag der Verschuldungsgrad bei 2,831,2,3. Unter Berücksichtigung von IFRS 16 stieg der berichtete Verschuldungsgrad auf 3,532,3.

1 Adjustiert um IFRS 16 Effekt
2 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen
3 Vor Sondereinflüssen

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

 

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Fresenius Medical Care Investor News)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2019 behandelte Fresenius Medical Care 336.716 Patienten in 3.971 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

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  • 6 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum1,2
  • Positive Ergebniseffekte aus Vereinbarungen wirken sich früher aus als geplant
  • Ausblick bestätigt

Der um Veräußerungen im Versorgungsmanagement und um IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) sowie NxStage bereinigte Umsatz von Fresenius Medical Care stieg um 11 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 4.125 Mio € (1. Quartal 2018: 3.725 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 5 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen1,2 stieg um 12 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 3.316 Mio € (1. Quartal 2018: 2.958 Mio €). Der Umsatz1,2 mit Gesundheitsprodukten stieg um 5 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 809 Mio € (1. Quartal 2018: 767 Mio €).

In Nordamerika stieg der Umsatz1,2 um 14 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 2.879 Mio € (1. Quartal 2018: 2.523 Mio €). Der Umsatz1,2 mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 14 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 2.679 Mio € (1. Quartal 2018: 2.339 Mio €).

1 Auf adjustierter Basis: vor Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm, adjustiert um IFRS 16-Effekt, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
2 Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.


Der Umsatz2 außerhalb Nordamerikas stieg um 4 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 1.246 Mio € (1. Quartal 2018: 1.202 Mio €). Der Umsatz2 mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % (währungsbereinigt um 8 %) auf 637 Mio € (1. Quartal 2018: 619 Mio €). Der bereinigte Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 4 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 609 Mio € (1. Quartal 2018: 583 Mio €).

Der EBIT3 von Fresenius Medical Care stieg um 9 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 551 Mio € (1. Quartal 2018: 506 Mio €). Die EBIT-Marge3 betrug 13,4 % (1. Quartal 2018: 13,6 %).

Das Ergebnis1,3 von Fresenius Medical Care stieg um 8 % (währungsbereinigt um 3 %) auf 318 Mio € (1. Quartal 2018: 296 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 76 Mio € (1. Quartal 2018: -45 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 1,8 % (1. Quartal 2018: -1,1 %). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Reklassifizierung von Leasing- und Mietzahlungen in den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zurückzuführen (141 Mio  €). Um IFRS 16 adjustiert, betrug der operative Cashflow -65 Mio €.

Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 7%2,6 (währungsbereinigt). Das bereinigte Jahresergebnis1 soll sich innerhalb der Bandbreite von -2 bis +2%3,7 entwickeln (währungsbereinigt).

IFRS 16-Überleitung Fresenius Medical Care

 

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1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement (Q1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16 Effekte, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
3 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen, 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
4 Vor Sondereinflüssen (Operativer Cashflow: hier nach Sondereinflüssen)
5 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
6 Basis 2018: 16.026 Mio €
7 Basis 2018: 1.341 Mio €


Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
 

Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.
 

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  • 4 % organisches Umsatzwachstum, 7 % währungsbereinigtes EBIT-Wachstum1
  • Hohe Vorjahresbasis in Nordamerika beeinflusst organisches Umsatzwachstum
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz stieg um 6 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 1.701 Mio € (1. Quartal 2018: 1.603 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.

In Europa stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 3 %) auf 573 Mio € (1. Quartal 2018: 557 Mio €). In Nordamerika stieg der Umsatz um 5 % (fiel organisch um 2 % von einer hohen Vorjahresbasis) auf 623 Mio € (1. Quartal 2018: 591 Mio €). Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 13 % (organisch: 11 %) auf 341 Mio € (1. Quartal 2018: 301 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 6 % (organisch: 18 %) auf 164 Mio € (1. Quartal 2018: 154 Mio €).

Der EBIT1 stieg um 13 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 303 Mio € (1. Quartal 2018: 268 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,8 % (1. Quartal 2018: 16,7 %).

Das Ergebnis1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 203 Mio € (1. Quartal 2018: 170 Mio €).

Der operative Cashflow3 lag bei 132 Mio € (1. Quartal 2018: 226 Mio €). Nach einem starken 4. Quartal 2018 war der operative Cashflow beeinträchtigt durch Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen, z.B. durch zeitliche Verschiebungen im Zahllauf und Lagerbestandsaufbau zur Vorbereitung auf einen möglichen Brexit. Die Cashflow-Marge betrug 7,8 % (1. Quartal 2018: 14,1 %).

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum4 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum  von 3 bis 6 %.

IFRS 16-Überleitung Fresenius Kabi

 

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1 Auf vergleichbarer Basis: vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Adjustiert um IFRS 16-Effekt, vor Sondereinflüssen (Operativer Cashflow: hier nach Sondereinflüssen)
4 Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 6.544 Mio €; 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt
5 Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 1.139 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt


Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.
 

Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 47 Krankenhäuser, 56 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 13,3 Millionen Patienten.

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  • 4 % organisches Umsatzwachstum
  • Helios Deutschland stabilisiert; Helios Spanien wächst weiterhin dynamisch
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz ging um 1 % (stieg um 4 %1; stieg organisch: 4 %) auf 2.311 Mio € (1. Quartal 2018: 2.331 Mio €) zurück.

Der Umsatz von Helios Deutschland fiel im 1. Quartal 2019 um 6 % (stieg um 1 %1; stieg organisch: 2 %) auf 1.485 Mio € (1. Quartal 2018: 1.574 Mio €). Der Umsatz war beeinflusst durch einen Rückgang der Fallzahlen in Deutschland, teilweise durch den Transfer des Post-Akut-Geschäfts an Fresenius Vamed, aber auch durch eine Personalknappheit bei Pflegekräften in einzelnen Intensivstationen sowie eine im Vergleich zum Vorjahr weniger ausgeprägte Grippesaison. Der Fallzahlrückgang wurde durch positive Preiseffekte mehr als ausgeglichen.

Der Umsatz von Helios Spanien stieg um 9 % (organisch: 9 %) auf 826 Mio € (1. Quartal 2018: 757 Mio €). Das Wachstum wurde vor allem vom privaten Krankenhausgeschäft getragen. Zudem trug der Bereich für betriebliches Gesundheitsmanagement zum Wachstum im 1. Quartal bei. Das Vorjahresquartal war durch einen Ostereffekt beeinflusst.

1 Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt


Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.
 

Der EBIT1 von Fresenius Helios ging um 4 % (-3 %2) auf 266 Mio € zurück (1. Quartal 2018: 278 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 11,5 % (1. Quartal 2018: 11,9 %).

Der EBIT1 von Helios Deutschland sank um 16 % (-14 %2) auf 149 Mio € (1. Quartal 2018: 177 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um 50 Basispunkte auf 10,0 % (4. Quartal 2018: 9,5 %). Die Entwicklung von Helios Deutschland ist beeinträchtigt durch den Rückgang der Fallzahlen und Investitionen in vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen.

Der EBIT1 von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund der starken operativen Entwicklung um 16 % auf 119 Mio € (1. Quartal 2018: 103 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 14,4 % (1. Quartal 2018: 13,6 %).

Das Ergebnis1,3  von Fresenius Helios sank um 8 % auf 176 Mio € (1. Quartal 2018: 191 Mio €).

Der operative Cashflow1 betrug 91 Mio € (1. Quartal 2018: 97 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 3,9 % (1. Quartal 2018: 4,2 %). Der Rückgang des Cashflows ist im Wesentlichen auf erhöhte Forderungsreichweiten zurückzuführen.

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 2 bis 5 % und einen Rückgang des EBIT1 von -5 bis -2 %.

 

IFRS 16-Überleitung Fresenius Helios

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1 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.
 

Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

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  • Hervorragendes organisches Umsatzwachstum von 31 %
  • Auftragsbestand auf Allzeithoch – starke Basis für zukünftiges Wachstum
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz stieg um 77 % (33 %1) auf 440 Mio € (1. Quartal 2018: 249 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 31 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Wachstum bei. Die hervorragende Entwicklung war durch eine starke Geschäftsdynamik sowohl im Projekt- als auch im Dienstleistungsgeschäft geprägt. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 17 % auf 108 Mio € (1. Quartal 2018: 92 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 111 % (41 %1) auf 332 Mio € (1. Quartal 2018: 157 Mio €). Die intensivere Zusammenarbeit mit Fresenius Helios trug zu diesem Umsatzanstieg bei.

Der EBIT2 stieg um 83 % (währungsbereinigt: 83 %2) auf 11 Mio € (1. Quartal 2018: 6  Mio €) mit einer EBIT-Marge von 2,5 % (1. Quartal 2018: 2,4 %). Adjustiert um das von Fresenius Helios akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland stieg der EBIT2 auf 7 Mio € mit einer EBIT-Marge von 2,1 %.

Das Ergebnis2,3 stieg um 50 % auf 6 Mio € (1. Quartal 2018: 4 Mio €).

Der Auftragseingang stieg um 47 % auf 383 Mio € (1. Quartal 2018: 260 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2019 erreichte ein neues Allzeithoch von 2.698 Mio € (31. Dezember 2018: 2.420 Mio €).

1 Adjustiert um das von Fresenius Helios zum 1. Juli 2018 akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt


Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.
 

Der operative Cashflow1 stieg um 45 % auf -23 Mio € (1. Quartal 2018: -42 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -5,2 % (1. Quartal 2018: -16,9 %).

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von ~10 % und einen EBIT-Anstieg1 von 15 bis 20 %.

 

IFRS 16-Überleitung Fresenius Vamed

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1 Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

 

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2019 findet am 2. Mai 2019 um 13.30 Uhr CET (7.30 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Konzernziele im Geschäftsjahr 2018 erreicht
  • Fresenius Kabi erwartet fortgesetztes Wachstum
  • Regulatorische Änderungen und Maßnahmen zur Sicherung des mittelfristigen Wachstums belasten Helios Deutschland – Helios Spanien erwartet weiterhin dynamisches Wachstum
  • 26. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
  • Anspruchsvolle Wachstumsziele für die Jahre 2020 bis 2023 – konsistent mit der Erwartung von Dezember 2018

 

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1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS-15-Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care (Basis Q4/17: 8.290 Mio €; Basis 2017: 32.841 Mio €)
2 Vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

 

Erwartungen für Geschäftsjahr 2019 bestätigt

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 zwischen 3 und 6 %. Das Konzernergebnis2,3  soll währungsbereinigt um ~0% wachsen. NxStage ist hierin nicht berücksichtigt, da der Abschluss der Akquisition noch aussteht und Fresenius keinen signifikanten Effekt auf den Konzernausblick erwartet. Die am 6. Dezember 2018 kommunizierten Erwartungen werden damit bestätigt.

Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA4 zum Jahresende 2019 in etwa auf dem gleichen Niveau zum Jahresende 2018. Fresenius strebt auch für das Geschäftsjahr 2019 eine Erhöhung der Dividende an.


Anspruchsvolle Wachstumsziele5 für die Jahre 2020 bis 2023

Basierend auf den erwarteten Finanzkennzahlen 2019, strebt Fresenius für den Zeitraum 2020 bis 2023 ein organisches durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum (CAGR) in einer Bandbreite von 4 bis 7 % an. Das Konzernergebnis2 soll im Zeitraum 2020 bis 2023 organisch mit einem CAGR in einer Bandbreite von 5 bis 9 % wachsen. Basierend auf den positiven Beiträgen aus den eingeleiteten als auch in Erwägung gezogenen Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung sowie dem Erreichen der Gewinnschwelle des Biosimilars-Geschäfts von Fresenius Kabi, erwartet Fresenius eine Beschleunigung des Konzern-Ergebniswachstums innerhalb des Planungszeitraums. Fresenius erwartet, dass kleine und mittlere Akquisitionen den CAGR für den Konzernumsatz und das Konzernergebnis zusätzlich um jeweils etwa einen Prozentpunkt erhöhen werden.


26. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen

Im Einklang mit der Dividendenpolitik von Fresenius schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 um 7 % auf 0,80 € je Aktie zu erhöhen (2017: 0,75 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme an die Aktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA beträgt 445 Mio €.

Basis 2018: 33.009 Mio €; 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC (H1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16 Effekte, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion durch FMC
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3  Basis 2018: 1.872 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen; 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion durch FMC
4  Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion durch FMC; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; adjustiert um IFRS 16 Effekte
Vor Sondereinflüssen

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg1

Der Konzernumsatz stieg um 2 %1 (währungsbereinigt: 6 %1) auf 33.530 Mio € (2017: 32.841 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %1. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 2 %1 zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 4 %1. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des argentinischen Peso gegenüber dem Euro.

Im 4. Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz1 um 7 %1 (währungsbereinigt: 7 %1) auf 8.835 Mio € (4. Quartal 2017: 8.290 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %1. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 1 %1 zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechungseffekte hatten im 4. Quartal 2018 keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzern.

 

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 1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC (Basis Q4/17: 8.290 Mio €; Basis 2017: 32.841 Mio €)

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 22-25 im PDF.

7 % Konzernergebnisanstieg1,2  zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA2 fiel um 3 %2 (währungsbereinigt: 0 %2) auf 5.991 Mio € (2017: 6.174 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 4 %2 (währungsbereinigt -1 %2) auf 4.561 Mio € (2017: 4.746 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 13,6 % (2017: 14,5 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 2 %2 (stieg währungsbereinigt um 1 %2) auf 4.727 Mio €. Die Vorjahresperiode war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen („VA-Nachzahlung“) 87 Mio € zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im Geschäftsjahr 2017 bei. Der Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 3 %.

Im 4. Quartal 2018 lag der Konzern-EBIT2 mit 1.250 Mio € (4. Quartal 2017: 1.244 Mio €) in etwa auf Vorjahresniveau2 (währungsbereinigt: 0 %2). Die EBIT-Marge2 betrug 14,1 % (4. Quartal 2017: 15,0 %). Der währungsbereinigte Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung im Vorjahr und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts war ebenfalls auf Vorjahresniveau2.

Das Zinsergebnis2 lag bei -570 Mio € (2017: -630 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Einsparungen aus Refinanzierungen, eine geringere Verschuldung, Währungseffekte sowie Erträge aus Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Die verminderte Konzern-Steuerquote2 von 22,0 % (2017: 27,9 %) beruht im Wesentlichen auf der US-Steuerreform sowie damit zusammenhängenden Einmaleffekten bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. Im 4. Quartal 2018 betrug die Steuerquote2 22,6 % (4. Quartal 2017: 28,0 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 1.240 Mio € (2017: 1.164 Mio €). Davon entfielen 94 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

1  Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2  Vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

Das Konzernergebnis1,2  stieg um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2.027 Mio € (2017: 1.814 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care. Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 3,65 € (2017: 3,27 €). Im 4. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 516 Mio € (4. Quartal 2017: 511 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 0,93 € (4. Quartal 2017: 0,92 €).

Das Konzernergebnis1,3  vor Sondereinflüssen stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.871 Mio € (2017: 1.816 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,3 erhöhte sich um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 3,37 € (2017: 3,28 €). Im 4. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,3 um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 504 Mio € (4. Quartal 2017: 487 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,3 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 0,91 € (4. Quartal 2017: 0,88€).

Das Konzernergebnis1,4  vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen stieg um 4 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1.871 Mio € (2017: 1.804 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,4 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 3,37 € (2017: 3,26 €). Im 4. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,4 um 6 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 504 Mio € (4. Quartal 2017: 477 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,4 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 0,91 € (4. Quartal 2017: 0,86 €).

Das Konzernergebnis1,4,5  exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.991 Mio € (2017: 1.847 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,4,5 erhöhte sich um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 3,58 € (2017: 3,33 €). Im 4. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,4,5 um 6 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 542 Mio € (4. Quartal 2017: 510 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,4,5 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 0,97 € (4. Quartal 2017: 0,92 €).

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 2.163 Mio € in Sachanlagen (2017: 1.828 Mio €). Dies entspricht 6 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.
Das Akquisitionsvolumen betrug 1.086 Mio € (2017: 6.852 Mio €). Der Vorjahreszeitraum beinhaltete die Akquisition von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.

1  Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Nach Sondereinflüssen
3  Vor Sondereinflüssen
Vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen
Exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

Cashflow-Entwicklung

Der operative Konzern-Cashflow fiel um 5 % auf 3.742 Mio € (2017: 3.937 Mio €) mit einer Marge von 11,2 % (2017: 11,6 %). Der Cashflow im Geschäftjahr 2018 war beeinflusst von der im Vorjahreszeitraum erhaltenen VA-Nachzahlung von ~200 Mio € bei Fresenius Medical Care, dem rückläufigen Ergebnis bei Helios Deutschland, und Veränderungen des Working Capital bei Fresenius Helios sowie Währungsumrechnungseffekten. Im 4. Quartal 2018 stieg der operative Cashflow um 7 % auf 1.193 Mio € (4. Quartal 2017: 1.116 Mio €) mit einer Marge von 13,5 % (4. Quartal 2017: 12,8 %).

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie wachsender Investitionen fiel der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf 1.665 Mio € (2017: 2.232 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 1.374 Mio € (2017: -4.557 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 7 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 56.703 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 14.790 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 41.913 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 15 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 25.008 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 44,1 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns blieben mit 18.984 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 2 %). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns fielen um 6 % (währungsbereinigt: -8 %) auf 16.275 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Veräußerungserlösen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care.

Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2018 bei 2,711,2  (31. Dezember 2017: 2,841,2). Ohne Veräußerungserlöse im Versorgungsmanagement betrug der Verschuldungsgrad 2,911,2.

 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen; exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion durch FMC
2 Vor Sondereinflüssen

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

 

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2018 behandelte Fresenius Medical Care 333.331 Patienten in 3.928 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

 

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  • 7 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 4. Quartal 2018 auf vergleichbarer Basis
  • 9 %  währungsbereinigter Ergebnisanstieg2 auf vergleichbarer Basis im 4. Quartal 2018
  • Attraktives Aktienrückkaufprogramm  für die Jahre 2019 und 2020 angekündigt
  • Ausblick 2019 (währungsbereinigt): 3 bis 7% bereinigtes Umsatzwachstum3; bereinigte Ergebnisentwicklung4  von -2 bis +2% erwartet  

 
Der Umsatz von Fresenius Medical Care fiel um 7 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 16.547 Mio € (2017: 17.784 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 5 %. Die Anwendung von IFRS 15 minderte den Umsatz um 3 %. Die Vorjahresbasis zusätzlich um die Veräußerung von Versorgungsaktivitäten angepasst, sank der Umsatz um 1 % (stieg währungsbereinigt um 4 %).

1  Ohne VA-Nachzahlung Q4/18: 6 %; 2018: 4%
2  Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3  Basis 2018: 16.026 Mio €; 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement (H1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16 Effekte, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion
4  Basis 2018: 1.341 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen, 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 22-25 im PDF.

Im 4. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 4.300 Mio € (4. Quartal 2017: 4.429 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Die Anwendung von IFRS 15 mindert den Umsatz um 2 %. Die Vorjahresbasis zusätzlich um die Veräußerung der Versorgungsaktivitäten angepasst, stieg der Umsatz im 4. Quartal um 7 % (währungsbereinigt um 7 %).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 2 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 13.264 Mio € (2017: 13.487 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 1 %  (währungsbereinigt: 5 %) auf 3.283 Mio € (2017: 3.252 Mio €).

In Nordamerika sank der Umsatz1 um 2 % (stieg währungsbereinigt um 2 %) auf 11.570 Mio € (2017: 11.834 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 2 %1 (stieg währungsbereinigt um 2 %1) auf 10.725 Mio € (2017: 10.991 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung 2017 (94 Mio €) stieg der Umsatz1 im Gesundheitsdienstleistungs-geschäft währungsbereinigt um 3 %. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten lag mit 845 Mio € (2017: 843 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 5 %).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 1 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 4.962 Mio € (2017: 4.890 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 2.539 Mio € (2017: 2.496 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 2.423 Mio € (2017: 2.394 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Medical Care stieg um 29 % (währungsbereinigt: 33 %) auf 3.038 Mio € (2017: 2.362 Mio €). Der deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf die Gewinne der Veräußerungsaktivitäten im Versorgungsmanagement zurückzuführen. Die EBIT-Marge stieg auf 18,4 % (2017: 13,3 %). Der EBIT auf vergleichbarer Basis stieg währungsbereinigt um 6 %. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 14,2 % (2017: 13,6 %).

Im 4. Quartal 2018 stieg der EBIT um 18 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 613 Mio € (4. Quartal 2017: 519 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 14,3 % (4. Quartal 2017: 11,7 %). Der EBIT auf vergleichbarer Basis stieg um 42 % (währungsbereinigt um 39%) mit einer verbesserten EBIT-Marge von 15,1 % (4. Quartal 2017: 11,3 %).

1 Auf vergleichbarer Basis

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

Das Ergebnis1 stieg um 55 % (währungsbereinigt: 60 %) auf 1.982 Mio € (2017: 1.280 Mio €). Auf vergleichbarer Basis stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 14 %. Das bereinigte Konzernergebnis1 stieg währungsbereinigt um 4 %.

Im 4. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1 um 8 % (währungsbereinigt 1 %) auf 425 Mio € (4. Quartal 2017: 394 Mio €). Auf vergleichbarer Basis stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 9 %. Das bereinigte Konzernergebnis1 stieg währungsbereinigt um 4 %.

Der operative Cashflow betrug 2.062 Mio € (2017: 2.192 Mio €). Die Cashflow-Marge verbesserte sich auf 12,5 % (2017: 12,3 %). Im 4. Quartal 2018 betrug der operative Cashflow 698 Mio € (4. Quartal 2017: 528  Mio €). Die Cashflow-Marge verbesserte sich auf 16,2 % (4. Quartal 2017: 11,9  %).

Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes Umsatzwachstum2 von 3 bis 7% (währungsbereinigt). Das bereinigte Jahresergebnis1 soll sich innerhalb der Bandbreite von -2 bis +2%3  entwickeln (währungsbereinigt).

Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet Fresenius Medical Care mit einem Anstieg des bereinigten Umsatzes sowie des bereinigten Konzernergebnisses im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich (währungsbereinigt).

1  Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2  Basis 2018: 16.026 Mio €; 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement (H1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16 Effekte, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion
3  Basis 2018: 1.341 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen, 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16, exklusive Effekte aus ausstehender NxStage Transaktion

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

 

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

 

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  • 7 % organisches Umsatzwachstum, 10 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum (exkl. der Kosten des Biosimilars-Geschäfts) im Jahr 2018
  • Operativer Cashflow auf Allzeithoch
  • Ausblick 2019: 3 bis 6 % organisches Umsatzwachstum5 und währungsbereinigtes EBIT-Wachstum6 von 3 bis 6 % erwartet

Der Umsatz stieg um 3 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 6.544 Mio € (2017: 6.358 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 4 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar, des argentinischen Peso und des brasilianischen Real. Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1.687 Mio € (4. Quartal 2017: 1.594 Mio €). Das organische Wachstum betrug 7 %.

In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 2.248 Mio € (2017: 2.214 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 590 Mio €.

In Nordamerika stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 8 %) auf 2.359 Mio € (2017: 2.290 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz in Nordamerika um 8 % (organisch: 5 %) auf 599 Mio € (4. Quartal 2017: 554 Mio €).

1 Vor Sondereinflüssen
2 Vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q4/18: 8 %; 2018: 10 %
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4 Vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q4/18: 20 %; 2018: 21 %
5 Basis 2018: 6.544 Mio €; 2019 adjustiert um IFRS-16-Effekte
6 Basis 2018: 1.139 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (120 Mio € nach Steuern); 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS-16-Effekte

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % (organisch: 12 %) auf 1.300 Mio € (2017: 1.196 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 11 % (organisch: 13 %) auf 336 Mio € (4. Quartal 2017: 302 Mio €).

In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 3 % (organisch: 13 %) auf 637 Mio € (2017: 658 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 18 %) auf 162 Mio € (4. Quartal 2017: 159 Mio €).

Der EBIT1 sank um 3 % (stieg währungsbereinigt um 2 %) auf 1.139 Mio € (2017: 1.177 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,4 % (2017: 18,5 %). Im 4. Quartal 2018 stieg der EBIT1 um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 285 Mio € (4. Quartal 2017: 272 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 16,9 % (4. Quartal 2017: 17,1 %).

Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 5 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.305 Mio € (2017: 1.237 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 19,9 % (2017: 19,5 %). Im 4. Quartal 2018 stieg der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 338 Mio € (4. Quartal 2017: 318 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 20,0 % (4. Quartal 2017: 19,9 %).

Das Ergebnis1,2 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 742 Mio € (2017: 702 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1,2 um 19 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 188 Mio € (4. Quartal 2017: 158 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 3 % auf ein Allzeithoch von 1.040 Mio € (2017: 1.010 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die starke operative Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Die Cashflow-Marge betrug 15,9 % (2017: 15,9 %).

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum3 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum4 von 3 bis 6 %.

1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2018: 6.544 Mio €; 2019 adjustiert um IFRS-16-Effekte
4 Basis 2018: 1.139 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (120 Mio € nach Steuern); 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS-16-Effekte

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 21-24 im PDF.

 

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, rund 125 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 47 Krankenhäuser, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 13,3 Millionen Patienten.

 

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  • 4 % organisches Umsatzwachstum im 4. Quartal
  • Helios Deutschland weiterhin belastet durch DRG-Katalogeffekte und vorbereitende Strukturmaßnahmen für regulatorische Veränderungen
  • Helios Spanien Spanien mit dynamischem Wachstum
  • Ausblick 20193: 2 bis 5 % organisches Umsatzwachstum und Rückgang des EBIT von -5 bis -2 % erwartet

Zum 1. Juli 2018 hat Fresenius Helios das Post-Akut-Geschäft in Deutschland an Fresenius Vamed transferiert. Wachstumsraten für Umsatz und EBIT werden daher zusätzlich auf vergleichbarer Basis ohne diese Effekte dargestellt.

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 4 % (6 %1) auf 8.993 Mio € (2017: 8.668 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Im 4. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 1 % (stieg um 4 %1; stieg organisch um 4 %) auf 2.231 Mio € (4. Quartal 2017: 2.246 Mio €).

Der Umsatz von Helios Deutschland fiel um 2 % (stieg um 2 %1; stieg organisch um 2 %) auf 5.970 Mio € (2017: 6.074 Mio €). Im 4. Quartal 2018 sank der Umsatz um 5 % (stieg um 3 %1; stieg organisch um 3 %) auf 1.439 Mio € (4. Quartal 2017: 1.512 Mio €). Der Umsatz von Helios Deutschland war beeinflusst durch einen Rückgang von Fallzahlen, unter anderem bedingt durch eine unerwartet hohe Fluktuation bei Ärzten und die Personalknappheit im Pflegebereich sowie den generellen Trend zur ambulanten Behandlung. Der Volumenrückgang wurde durch die Steigerung des Bundesbasisfallwertes für DRGs sowie durch bessere Verhandlungsergebnisse mit den Kostenträgern kompensiert.

1 Um das an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland angepasst
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Adjustiert um IFRS-16-Effekte

Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund der ausgezeichneten operativen Geschäftsentwicklung und eines zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 17 % (organisch: 6 %) auf 3.023 Mio € (2017: 2.594 Mio €). Quirónsalud wird seit dem 1. Februar 2017 konsolidiert. Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 7 %) auf 792 Mio € (4. Quartal 2017: 734 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Helios lag unverändert (stieg um 3 %1) bei 1.052 Mio € (2017: 1.052 Mio €), die EBIT-Marge betrug 11,7 % (2017: 12,1 %). Im 4. Quartal 2018 sank der EBIT um 2 % (stieg um 2 %1) auf 277 Mio € (4. Quartal 2017: 283 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 12,4 % (4. Quartal 2017: 12,6 %).

Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 14 % (-10 %1) auf 625 Mio € (2017: 725 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 10,5 % (2017: 11,9 %). Im 4. Quartal 2018 fiel der EBIT um 22 % (-15 %1) auf 137 Mio € (4. Quartal 2017: 176 Mio €) mit einer Marge von 9,5 % (4. Quartal 2017: 11,6 %). Die signifikante Fixkostenbasis im Krankenhausgeschäft hat bei nachlassender Marktdynamik und Umsatzentwicklung eine starke Hebelwirkung auf den EBIT. Die Entwicklung von Helios Deutschland ist beeinflusst durch zusätzliche Katalogeffekte, vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen (z. B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten im deutschen Markt. Eine unerwartet hohe Fluktuation bei Ärzten sowie die Personalknappheit im Pflegebereich belasteten die Ergebnisentwicklung zusätzlich.

Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund der starken operativen Entwicklung sowie eines zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 26 % auf 413 Mio € (2017: 327 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 13,7 % (2017: 12,6 %). Im 4. Quartal 2018 stieg der EBIT um 19 % auf 127 Mio € (4. Quartal 2017: 107 Mio €) mit einer Marge von 16,0 % (4. Quartal 2017: 14,6 %).

Das Ergebnis2 von Fresenius Helios sank um 6 % auf 686 Mio € (2017: 728 Mio €). Im 4. Quartal 2018 fiel das Ergebnis2 um 16 % auf 170 Mio € (4. Quartal 2017: 202 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 554 Mio € (2017: 733 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 6,2 % (2017: 8,5 %). Der Rückgang des Cashflows ist im Wesentlichen auf das rückläufige Ergebnis bei Helios Deutschland und Veränderungen beim Working Capital zurückzuführen.

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein organisches Umsatzwachstum von 2 bis 5 % und einen Rückgang des EBIT3 von -5 bis -2 %.

1 Um das an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland angepasst
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Adjustiert um IFRS-16-Effekte

 

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

 

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  • Hervorragendes organisches Umsatzwachstum von 16 % im Jahr 2018
  • Auftragseingang auf Allzeithoch – starke Basis für zukünftiges Wachstum
  • Ausblick 2019: Organisches Umsatzwachstum von ~10 % und EBIT-Anstieg3 von 15 bis 20 % erwartet

Zum 1. Juli 2018 hat Fresenius Vamed das stationäre Post-Akut-Geschäft in Deutschland von Fresenius Helios übernommen. Wachstumsraten für Umsatz und EBIT werden daher zusätzlich auf vergleichbarer Vorjahresbasis ohne diese Effekte dargestellt.

Der Umsatz stieg um 37 % (19 %1) auf 1.688 Mio € (2017: 1.228 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 16 %. Die starke Geschäftsdynamik sowohl im Projekt- als auch im Dienstleistungsgeschäft sowie gestiegene Umsatzerlöse aus Servicedienstleistungen mit Fresenius Helios trugen zur hervorragenden Entwicklung bei. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 17 % auf 712 Mio € (2017: 606 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 57 % (20 %1) auf 976 Mio € (2017: 622 Mio €). Im 4. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 45 % (22 %1; organisch: 20 %) auf 697 Mio € (4. Quartal 2017: 480 Mio €).

Der EBIT stieg um 45 % (9 %1) auf 110 Mio € (2017: 76 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 6,5 % (2017: 6,2 %). Im 4. Quartal 2018 stieg der EBIT um 39 % (11 %1) auf 61 Mio € (4. Quartal 2017: 44 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 8,8 % (4. Quartal 2017: 9,2 %).

Das Ergebnis2 stieg um 44 % auf 72 Mio € (2017: 50 Mio €) an. Im 4. Quartal 2018 stieg das Ergebnis2 um 34 % auf 39 Mio € (4. Quartal 2017: 29 Mio €) an.

1 Ohne das von Fresenius Helios akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
3 Inklusive dem von Fresenius Helios akquirierten Post-Akut-Geschäft Deutschland, adjustiert um IFRS-16-Effekte

Der Auftragseingang stieg um 12 % auf 1.227 Mio € (2017: 1.096 Mio €) und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2018 betrug 2.420 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von ~10 % und einen EBIT-Anstieg1 von 15 bis 20 %.

1 Inklusive dem von Fresenius Helios akquirierten Post-Akut-Geschäft Deutschland, adjustiert um IFRS-16-Effekte

 

Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2018 findet am 20. Februar 2019 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Aktuell erwartete Konzernentwicklung 2019
Fresenius rechnet aufgrund der aktuellen und der erwarteten Geschäftsentwicklung für 2019 mit einem organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Konzernergebnis1,2 2019 wird jedoch auf gleichem Niveau wie 2018 erwartet. Das Unternehmen arbeitet derzeit an Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung mit dem Ziel einer Verbesserung dieser Erwartungen.

Aktuell erwartete Entwicklung der Unternehmensbereiche für 20193
Für das kommende Geschäftsjahr geht Fresenius Medical Care derzeit von einem soliden Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis4 und einem vergleichbaren4 Konzernergebnis in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018 aus.

Vor dem Hintergrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 startet Fresenius Kabi von einer anspruchsvollen Basis in das Jahr 2019. In grundsätzlicher Erwartung einer Entspannung der Arzneimittelknappheit in Nordamerika und bedeutender Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Portfolios erwartet Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen sowie ein währungsbereinigtes EBIT5-Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Fresenius Helios erwartet ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei wird das Krankenhausgeschäft in Spanien stärker wachsen als in Deutschland. Für das EBIT rechnet Fresenius Helios mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das im mittleren einstelligen Bereich erwartete EBIT-Wachstum des spanischen Krankenhausgeschäfts wird die Effekte aus regulatorischen Veränderungen im Deutschlandgeschäft nicht ausgleichen können. Fresenius Helios hat bereits Schritte unternommen, um sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen.

Fresenius Vamed rechnet mit vergleichbaren6 Wachstumsraten wie in den vergangenen Jahren.

Aktuelle mittelfristige Erwartungen
Auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 rechnet Fresenius nicht mehr damit, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen.

Ab 2020 erwartet Fresenius ein nachhaltiges organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. Für das Konzernergebnis7 rechnet das Unternehmen mit einem etwas stärkeren organischen Wachstum als beim Umsatz. Mit Erreichen des Break-even des Biosimilars-Geschäfts von Fresenius Kabi erwartet Fresenius eine Beschleunigung des Konzern-Ergebniswachstums. Im Gegensatz zu den vorherigen Mittelfristzielen berücksichtigen diese Erwartungen keine Effekte kleiner und mittelgroßer Akquisitionen.

Die bedeutenden Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Weiterentwicklung des Geschäfts in den Jahren 2017 und 2018 sollen 2019 noch einmal gesteigert werden, um die Basis für das weitere mittelfristige Wachstum zu stärken. Mit diesen Investitionen unterstreicht Fresenius sein Vertrauen in nachhaltiges und dynamisches Wachstum seiner Unternehmensbereiche und deren Märkte.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Wir bleiben sehr zuversichtlich für den mittel- und langfristigen Wachstumskurs von Fresenius. In den letzten zwei Jahren haben wir unser Geschäftsportfolio weiterentwickelt. Das spiegelt sich in unseren jetzt formulierten Erwartungen wider. Übernahmen sind darin noch nicht enthalten, bleiben indes auch in Zukunft ein wesentlicher Treiber unseres Wachstums. Gestärkt durch wichtige Investitionen, die wir im nächsten Jahr vorhaben, wird Fresenius für das nächste Jahrzehnt noch besser positioniert sein.“

Akquisitionen
Die aktuellen Erwartungen berücksichtigen die Akquisition von NxStage durch Fresenius Medical Care. Effekte im Zusammenhang mit Akorn, Inc. sind nicht berücksichtigt. In den mittelfristigen Erwartungen sind Beiträge kleiner bis mittlerer Akquisitionen nicht enthalten. Fresenius wird indes seine Strategie der selektiven Akquisitionen weiter fortsetzen, um das organische Wachstum zu ergänzen.

Steigende Dividende
Für das Geschäftsjahr 2018 wird Fresenius, im Einklang mit seiner Dividendenpolitik, seinen Aktionären eine Erhöhung der Dividende entsprechend dem Ergebniswachstum8 vorschlagen. Das Unternehmen strebt auch für das Geschäftsjahr 2019 eine Erhöhung der Dividende an.

Nächste Schritte
Einen detaillierten Ausblick für 2019 sowie einen mittelfristigen Ausblick wird Fresenius anlässlich der Veröffentlichung der Geschäftszahlen des Jahres 2018 am 20. Februar 2019 geben.

Telefonkonferenz
Am 7. Dezember 2018 findet um 8.00 Uhr CET (2.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

 

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Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

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1Zu konstanten Wechselkursen, vor Sondereinflüssen und Effekten von IFRS 16, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts, H1/2018 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement. 2019 berücksichtigt das operative Ergebnis von NxStage.
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Erwartete Entwicklung der Unternehmensbereiche für 2019 vor Effekten von IFRS 16
4„vergleichbar“ ist um Währungsschwankungen sowie diejenigen Effekte bereinigt, die nach Ansicht von FMC nicht mit der operativen Geschäftsentwicklung zusammenhängen, wie z.B. Bilanzierungsänderungen wie IFRS 16, erhebliche Portfolioveränderungen wie die Veräußerung von Sound Inpatient Physicians Holdings oder die anstehende Übernahme von NxStage Medical Inc. oder andere einmalige Effekte wie FCPA-bezogene Kosten oder Aufwendungen für Informationskampagnen zu Referenden in den USA in 2018. Für den indikativen vorläufigen Ausblick für 2019 beruht die „vergleichbare“ Basis 2018 in etwa auf Umsätzen zu Ist-Kursen in einer Bandbreite von 15.850 – 16.050 EUR Mio. und für das Konzernergebnis in einer Bandbreite von 1.350 – 1.365 EUR Mio., vorbehaltlich weiterer Wechselkursschwankungen im vierten Quartal 2018.
5Vor Sondereinflüssen, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
6Vor Übertragung des deutschen Post-Akut Geschäfts von Fresenius Helios
7Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, vor Sondereinflüssen
8Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt; währungsbereinigt, vor Sondereinflüssen, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts, H2/2017 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Fresenius Kabi mit ausgezeichneter Entwicklung in allen Regionen und Produktkategorien
  • Umsatz- und Ergebniswachstum von Fresenius Medical Care liegt unter den Erwartungen
  • Vorbereitende Maßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen sowie ein Rückgang von Fallzahlen dämpfen Entwicklung bei Helios Deutschland; Helios Spanien mit stabilem und dynamischem Wachstum  
  • Ausgezeichnete Dynamik bei Vamed sowohl im Projekt- als auch im Dienstleistungsgeschäft

Konzernausblick für 2018 bestätigt und konkretisiert

Wie bereits am 16. Oktober 2018 bekannt gegeben, bestätigt und konkretisiert Fresenius den Konzernausblick1 für das laufende Geschäftsjahr. Dies ist vor allem auf eine hervorragende Entwicklung von Fresenius Kabi zurückzuführen, welche die unter den Erwartungen liegenden Umsatz- und Ergebnisbeiträge von Fresenius Medical Care und Helios Deutschland teilweise ausgleichen konnte. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 5% bis 8%2 steigen. Das Konzernergebnis1,3,4 soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 6% bis 9% wachsen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis1,3,5 währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von ~10% bis 13% steigen.

1 2018 vor Sondereinflüssen (ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und einer erhöhten FCPA-Rückstellung)
2 Basis 2017 exklusive IFRS-15-Einführung (-486 Mio €) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio €) bei Fresenius Medical Care
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4 Basis 2017: 1.804 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
5 Basis 2017: 1.847 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA; exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1.-3. Quartal 2018

3. Quartal 2018:

  • Umsatz: 8,2 Mrd € (+3 %1, +4 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 1.112 Mio € (+0 %, +0 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 1.153 Mio € (+3 %, +2 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 445 Mio € (+8 %, +8 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 474 Mio € (+13 %, +13 % währungsbereinigt)

1.-3. Quartal 2018:

  • Umsatz: 24,7 Mrd € (+1 %1, +5 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 3.311 Mio € (-5 %, -1 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 3.424 Mio € (-3 %, +2 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 1.367 Mio € (+3 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 1.449 Mio € (+8 %, +12 % währungsbereinigt)

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS-15-Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (Basis Q3/17: 7.927 Mio €; Basis Q1-3/17: 24.551 Mio. €)
2 Vor Sondereinflüssen (vor Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, erhöhte FCPA-Rückstellung); Wachstumsraten: Basis 2017 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

5 % währungsbereinigter Umsatzanstieg1

Der Konzernumsatz stieg um 1 %1 (währungsbereinigt: 5 %1) auf 24.695 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 25.191 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 4 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 3. Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um 3 %1 (währungsbereinigt: 4 %1) auf 8.192 Mio € (3. Quartal 2017: 8.297 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen Einfluss. Währungsumrechungseffekte minderten den Umsatz um 1 %.

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung und Veräußerungen im Versorgungsgeschäft bei Fresenius Medical Care (Basis Q1-3/17: 24.551 Mio €; Basis Q3/17: 7.927 Mio €)

 

Konzernumsatz nach Regionen:

7 % Konzernergebnisanstieg1,2,3  zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA2 fiel um 4 %3 (währungsbereinigt: 0 %3) auf 4.375 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 4.579 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 5 %3 (währungsbereinigt: -1 %3) auf 3.311 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 3.522 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 13,4 % (1.-3. Quartal 2017: 14,0 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 3%3 (stieg währungsbereinigt um 2%3) auf 3.424 Mio €. Die Vorjahresperiode war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen („VA-Nachzahlung“) 88 Mio € zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im 1.-3. Quartal 2017 bei. Der Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung, der Veräußerungen im Versorgungsmanagement und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 4%.

Im 3. Quartal 2018 blieb der Konzern-EBIT2 nahezu unverändert3 (währungsbereinigt nahezu unverändert3) bei 1.112 Mio € (3. Quartal 2017: 1.129 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 13,6 % (3. Quartal 2017: 13,6 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung im Vorjahr und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 2%3.

Das Zinsergebnis2 lag bei -436 Mio € (1.-3. Quartal 2017: -484 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungseffekte, sowie Einsparungen aus Refinanzierungen und Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Die verminderte Konzern-Steuerquote vor Sondereinflüssen von 22,0 % (1.-3. Quartal 2017: 28,1 %) beruht im Wesentlichen auf der US-Steuerreform sowie einigen Einmaleffekten im 3. Quartal bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. Im 3. Quartal 2018 betrug die Steuerquote2 21,4 % (3. Quartal 2017: 27,4 %).

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 876 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 854 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Vor Sondereinflüssen
3 Basis 2017 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement

Das Konzernergebnis1,2  stieg um 3 % (währungsbereinigt: 7 %3) auf 1.367 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.329 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 3 %3 (währungsbereinigt: 7 %3) auf 2,46 € (1.-3. Quartal 2017: 2,40 €). Im 3. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 um 8 %3 (währungsbereinigt: 8 %3) auf 445 Mio € (3. Quartal 2017: 413 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 7 %3 (währungsbereinigt: 7 %3) auf 0,80 € (3. Quartal 2017: 0,75 €).

Das Konzernergebnis1,2,4  exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 8 %3 (währungsbereinigt: 12 %3) auf 1.449 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.339 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2,4 erhöhte sich um 8 %3 (währungsbereinigt: 12 %3) auf 2,61 € (1.-3. Quartal 2017: 2,42 €). Im 3. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2,4 um 13 %3 (währungsbereinigt: 13 %3) auf 474 Mio € (3. Quartal 2017: 423 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2,4 stieg um 12 %3 (währungsbereinigt: 12 %3) auf 0,85 € (3. Quartal 2017: 0,77 €).

Das Konzernergebnis2,5  nach Sondereinflüssen stieg um 16 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.511 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.303 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei der Fresenius Medical Care. Das Ergebnis je Aktie2,5 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 2,72 € (1.-3. Quartal 2017: 2,35 €). Im 3. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis2,5 um 6 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 419 Mio € (3. Quartal 2017: 396 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2,5 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 0,75 € (3. Quartal 2017: 0,71 €).

1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2017 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement
4 Exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
5 Nach Sondereinflüssen

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 20-21 im PDF.

 

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 1.370 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2017: 1.137 Mio €). Dies entspricht 5,5 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 876 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 6.662 Mio €). Der Vorjahreszeitraum beinhaltet die Akquisition von Quirónsalud.

 

Cashflow-Entwicklung

Der operative Konzern-Cashflow fiel um 15 % auf 2.405 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 2.821 Mio €) mit einer Marge von 9,7 % (1.-3. Quartal 2017: 11,2 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Zudem wirkten sich Währungsumrechnungseffekte auf die Cashflow-Entwicklung im 1.-3. Quartal 2018 negativ aus. Im 3. Quartal 2018 stieg der operative Cashflow um 1 % auf 1.149 Mio € (3. Quartal 2017: 1.138 Mio €) mit einer Marge von 14,0 % (3. Quartal 2017: 13,7 %).

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie wachsender Investitionen fiel der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf 1.049 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.705 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 1.172 Mio € (1.-3. Quartal 2017: -5.233 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 5 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 55.723 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 14.593 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt nahezu unverändert) auf 41.130 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 10 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 23.998 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,1 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns blieben mit 18.961 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 1 %). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns fielen um 5 % (währungsbereinigt: -6 %) auf 16.505 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Veräußerungserlösen im Versorgungsmanagement.

Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2018 bei 2,751,2  (31. Dezember 2017: 2,841,2). Ohne den Veräußerungserlöse im Versorgungsmanagement betrug der Verschuldungsgrad 2,961,2. Fresenius erwartet nun zum Jahresende einen vergleichbaren Verschuldungsgrad1,2 wie zum 31. Dezember 2017.

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen, exklusive Akorn und NxStage Transaktionen
2 Vor Sondereinflüssen

 

Die Unternehmensbereiche

 

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. September 2018 behandelte Fresenius Medical Care 329.085 Patienten in 3.872 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

 

  • 3 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal auf vergleichbarer Basis1
  • -2 % adjustierter4,6 währungsbereinigter Ergebnisrückgang im 3. Quartal
  • Ausblick für 2018 angepasst

1 Adjustiert um IFRS 15 Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement
2 Ohne VA-Nachzahlung Q3: 3 %; Q1-3: 4%
3 Bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, erhöhte FCPA-Rückstellung, Informationskampagnen zu Referenden, Veräußerungen im Versorgungsmanagement Q3/17; inklusive Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen und VA-Nachzahlung
4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
5 Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, erhöhte FCPA-Rückstellung, Informationskampagnen zu Referenden, Veräußerungen im Versorgungsmanagement Q3/17; inklusive Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, inklusive den Effekt aus der US-Steuerreform, inklusive VA-Nachzahlung
6 Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, den Effekt aus der US-Steuerreform, VA-Nachzahlung, FCPA-Rückstellung, Informationskampagnen zu Referenden, Veräußerungen im Versorgungsmanagement Q3/2017, Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen

 

Der Umsatz von Fresenius Medical Care im 1.-3. Quartal 2018 fiel um 8 % (währungsbereinigt um -2 %) auf 12.247 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 13.355 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 7 %. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %. Die Vorjahresbasis zusätzlich um die Veräußerung der Versorgungsaktivitäten angepasst, sank der Umsatz um 4 % (stieg währungsbereinigt um 3 %).

Im 3. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: -6 %) auf 4.058 Mio € (3. Quartal 2017: 4.336 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %. Die Vorjahresbasis zusätzlich um die Veräußerung der Versorgungsaktivitäten angepasst, stieg der Umsatz im 3. Quartal um 2 % (währungsbereinigt um 3 %).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 4 %1 (stieg währungsbereinigt um 3 %1) auf 9.852 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 10.950 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten blieb mit 2.395 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 2.405 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 5 %).

In Nordamerika sank der Umsatz um 5 %1 (stieg währungsbereinigt um 1 %1) auf 8.589 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 9.715 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 6 %1 (stieg währungsbereinigt um 1 %1) auf 7.978 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 9.086 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung 2017 (96 Mio €) stieg der Umsatz im Gesundheitsdienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 2 %1. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 3 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 610 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 629 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 1 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 3.648 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 3.628 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 1 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.873 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.864 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.774 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.764 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Medical Care stieg um 32 % (währungsbereinigt: 39 %) auf 2.425 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.843 Mio €). Der Anstieg ist auf die Veräußerungsaktivitäten im Versorgungsmanagement zurückzuführen. Die EBIT-Marge stieg auf 19,8 % (1.-3. Quartal 2017: 13,8 %). Der EBIT auf vergleichbarer Basis fiel währungsbereinigt um 2 %, die EBIT-Marge betrug 13,9 % (1.-3. Quartal 2017: 14,3 %).

Im 3. Quartal 2018 fiel der EBIT um 13 % (währungsbereinigt: -20 %) auf 527 Mio € (3. Quartal 2017: 609 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 13,0 % (3. Quartal 2017: 14,0 %). Der EBIT auf vergleichbarer Basis stieg um 5 % (währungsbereinigt um 4%) mit einer EBIT-Margen-Anstieg auf 15,1 % (3. Quartal 2017: 14,8 %).

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement

 

Das Ergebnis1 stieg um 76 % (währungsbereinigt: 86 %) auf 1.557 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 886 Mio €). Das bereinigte Konzernergebnis1 stieg währungsbereinigt um 4 %. Auf vergleichbarer Basis stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 16 %.

Im 3. Quartal 2018 fiel das Ergebnis1 um 8 % (währungsbereinigt -17 %) auf 285 Mio € (3. Quartal 2017: 309 Mio €). Das bereinigte Konzernergebnis1 fiel währungsbereinigt um 2 %. Auf vergleichbarer Basis stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 19 %.

Der operative Cashflow betrug 1.220 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.664 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 10,0 % (1.-3. Quartal 2017: 12,5 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Im 3. Quartal 2018 betrug der operative Cashflow 609 Mio € (3. Quartal 2017: 612 Mio €) und ist vor allem auf höhere Steuerzahlungen und Beiträge zum Pensionsplanvermögen in den USA zurückzuführen. Gleichzeitig wirkten Rückgänge bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenläufig. Die Cashflow-Marge lag bei 15,0 % (3. Quartal 2017: 14,1 %).

Fresenius Medical Care hat seinen Umsatzausblick für das Jahr 2018 angepasst, da die Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 unter den Erwartungen des Unternehmens lag. Fresenius Medical Care erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2% bis 3%2 (zuvor: 5% bis 7%2). Ferner erwartet Fresenius Medical Care einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses1 für das Geschäftsjahr 2018 auf vergleichbarer Basis3 von 11% bis 12%3 (zuvor: 13% bis 15%3). Das bereinigte Ergebnis1,4  für das Geschäftsjahr 2018 soll nun um 2% bis 3%4 wachsen (zuvor: 7% bis 9%4).

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 Basis 2017: 16.739 Mio € (exklusive IFRS-15-Einführung (-486 Mio €) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio €))
3 Basis 2017: 1.242 Mio €, exklusive Konzernergebnis H2/17 aus den Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-38 Mio €); 2018 inklusive positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA und FCPA-Rückstellung
4 Basis 2017: 1.162 Mio €, exklusive Konzernergebnis H2/17 aus den Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-38 Mio €), U.S. Steuerreform, Kosten für Naturkatastrophen, FCPA-Rückstellung und VA-Nachzahlung; 2018 exklusive Effekte aus der U.S.-Steuerreform, Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA und FCPA-Rückstellung

 

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

 

  • 8 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal; 14 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum (exkl. der Kosten des Biosimilars-Geschäfts) im 3. Quartal
  • Umsatzausblick für 2018 bestätigt und verstärkt: oberes Ende der Bandbreite von 4% bis 7% organisches Wachstum erwartet
  • Ergebnisausblick für 2018 angehoben: 1% bis 3%5 währungsbereinigtes EBIT-Wachstum erwartet (~9% bis 11%6 exkl. Biosimilars-Geschäft)

Der Umsatz stieg um 2 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 4.857 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 4.764 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 5 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar, des brasilianischen Real und des argentinischen Peso. Im 3. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.650 Mio € (3. Quartal 2017: 1.562 Mio €). Das organische Wachstum betrug 8 %.

In Europa stieg der Umsatz um 1 % (organisch: 3 %) auf 1.658 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.635 Mio €). Im 3. Quartal 2018 blieb der Umsatz unveränert (stieg organisch um 1 %) bei 538 Mio €.

1 Vor Sondereinflüssen
2 Vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q3/18: 14 %; Q1-3/18: 11 %
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4 Vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q3/18: 31%; Q1-3/18: 22%
5 Basis 2017: 1.177 Mio €; vor Sondereinflüssen, inklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von ~160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
6 Basis 2017: 1.237 Mio €;  vor Sondereinflüssen, exklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von ~160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)

In Nordamerika stieg der Umsatz um 1 % (stieg organisch um 8 %) auf 1.760 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.736 Mio €). Im 3. Quartal 2018 stieg der Umsatz in Nordamerika um 13 % (stieg organisch: 12 %) auf 620 Mio € (3. Quartal 2017: 549 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 12 %) auf 964 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 894 Mio €). Im 3. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 9 %) auf 337 Mio € (3. Quartal 2017: 312 Mio €). In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 11 %) auf 475 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 499 Mio €). Im 3. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 13 %) auf 155 Mio € (3. Quartal 2017: 163 Mio €).

Der EBIT1 fiel um 6 % (stieg währungsbereinigt: 1 %) auf 854 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 905 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,6 % (1.-3. Quartal 2017: 19,0 %). Im 3. Quartal 2018 stieg der EBIT1 um 5 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 297 Mio € (3. Quartal 2017: 283 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 18,0 % (3. Quartal 2017: 18,1 %).

Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 5 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 967 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 919 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 19,9 % (1.-3. Quartal 2017: 19,3 %). Im 3. Quartal 2018 stieg der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 14 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 338 Mio € (3. Quartal 2017: 297 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 20,5 % (3. Quartal 2017: 19,0 %).

Das Ergebnis1,2  stieg um 2 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 554 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 544 Mio €). Im 3. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1,2 um 21 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 199 Mio € (3. Quartal 2017: 165 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 28 % auf 820 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 640 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 16,9 % (1.-3. Quartal 2017: 13,4 %). Im 3. Quartal 2018 stieg der operative Cashflow um 49 % auf 366 Mio € (3. Quartal 2017: 245 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 22,2 % (3. Quartal 2017: 15,7 %) im Wesentlichen aufgrund der starken operativen Geschäftsentwicklung sowie Verbesserungen des Working Capital.

1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Basierend auf der starken Entwicklung im 3. Quartal 2018 bestätigt und verstärkt Fresenius Kabi die Umsatzprognose mit einem organischen Wachstum am oberen Ende der Bandbreite von 4% bis 7%.

Fresenius Kabi hat seinen EBIT-Ausblick für 2018 angehoben und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 1% bis 3%1 (bisher: -2% bis +1%1). Die Anhebung wird von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Produktkategorien hinweg getragen. Besonders gut entwickelt sich das Geschäft in Nordamerika. Ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts wird nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von ~9% bis 11%2 erwartet (bisher: ~6% bis 9%2).

1 Basis 2017: 1.177 Mio €; vor Sondereinflüssen, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018).
2 Basis 2017: 1.237 Mio €; vor Sondereinflüssen, exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018)

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 19-20 im PDF.

 

Fresenius Helios


Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 87 Krankenhäuser, 89 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 46 Krankenhäuser, 56 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.

 

 

  • 2 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
  • Vorbereitende Maßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen sowie ein Rückgang von Fallzahlen belasten Helios Deutschland
  • Helios Spanien mit stabilem und dynamischem Wachstum
  • Ausblick 2018 für Umsatzwachstum bestätigt und konkretisiert; Ergebniswachstum angepasst: 0 % bis 2 % (Vorher 5 % bis 8 %)

Zum 1. Juli 2018 hat Fresenius Helios Deutschland das Post-Akut Geschäft an Fresenius Vamed transferiert und den Ausblick entsprechend angepasst. Wachstumsraten für Umsatz und EBIT werden daher zusätzlich auf vergleichbarer Basis ohne diese Effekte dargestellt.

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % (7 %1) auf 6.762 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 6.422 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Im 3. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 4 % (stieg um 2 %1; organisch: 2 %) auf 2.088 Mio € (3. Quartal 2017: 2.166 Mio €).

Der Umsatz von Helios Deutschland fiel um 1 % (stieg um 2%1; organisch: 2 %) auf 4.531 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 4.562 Mio €). Im 3. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 7 % (bzw. 0 %1; organisch: 0 %) auf 1.410 Mio € (3. Quartal 2017: 1.524 Mio €). Der Umsatz von Fresenius Helios war beeinflusst durch einen Rückgang von Fallzahlen, unter anderem bedingt durch den Trend zur ambulanten Behandlung. Um diesem Trend entgegen zu wirken, baut Helios Deutschland ambulante Angebote in einer eigenen Sparte aus. Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahreszeitraum zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 20 % (organisch: 5 %) auf 2.231 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 1.860 Mio €). Quirónsalud wird seit dem 1. Februar 2017 konsolidiert. Im 3. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 6 % (organisch: 5 %) auf 678 Mio € (3. Quartal 2017: 642 Mio €).

1 Um das an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut Geschäft Deutschland angepasst
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 1 % (3 %1) auf 775 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 769 Mio €), die EBIT-Marge betrug 11,5 % (1.-3. Quartal 2017: 12,0 %). Im 3. Quartal 2018 fiel der EBIT um 12 % (-6 %1) auf 204 Mio € (3. Quartal 2017: 232 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 9,8 % (3. Quartal 2017: 10,7 %).

Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 11 % (-8 %1) auf 488 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 549 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 10,8 % (1.-3. Quartal 2017: 12,0 %). Im 3. Quartal 2018 fiel der EBIT um 25 % (-17 %1) auf 143 Mio € (3. Quartal 2017: 190 Mio €) mit einer Marge von 10,1 % (3. Quartal 2017: 12,5 %). Die signifikant hohe Fixkostenbasis hat bei rückläufigen Umsatzerlösen eine überproportional starke Hebelwirkung auf den EBIT. Ferner ist die Entwicklung von Helios Deutschland negativ belastet durch zusätzliche Katalogeffekte, vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen (z.B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten im deutschen Markt.

Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund der starken operativen Entwicklung sowie des gegenüber dem Vorjahreszeitraum zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 30 % auf 286 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 220 Mio €), mit einer EBIT-Marge von 12,8 % (1.-3. Quartal 2017: 11,8 %). Im 3. Quartal 2018 stieg der EBIT von einer moderaten Vorjahresbasis um 40 % auf 59 Mio € (3. Quartal 2017: 42 Mio €) mit einer Marge von 8,7 % (3. Quartal 2017: 6,5 %).

Das Ergebnis2 von Fresenius Helios sank um 2 % auf 516 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 526 Mio €). Im 3. Quartal 2018 fiel das Ergebnis2 um 16 % auf 128 Mio € (3. Quartal 2017: 153 Mio €).
Der operative Cashflow betrug 387 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 560 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 5,7 % (1.-3. Quartal 2017: 8,7 %).

Fresenius Helios hat den Ausblick 2018 bestätigt und konkretisiert und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 3 % bis 6 %. Aufgrund der Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 in Deutschland passt Fresenius Helios den EBIT-Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an und erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 0 % bis 2 % (zuvor: 5 % bis 8 %).

1 Basis um das an Fresenius Vamed veräußerte Post-Akut Geschäft Deutschland angepasst
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein Post-Akut Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

 

  • Hervorragendes organisches Umsatzwachstum von 30 % im 3. Quartal
  • Projekt- und Dienstleistungsgeschäft tragen gleichermaßen zum starken Wachstum im 3. Quartal bei
  • Ausblick 2018 bestätigt

Zum 1. Juli 2018 hat Fresenius Helios das stationäre Post-Akut Geschäft an Fresenius Vamed transferiert. Fresenius Vamed hat den Ausblick entspechend angepasst. Wachstumsraten für Umsatz und EBIT werden daher zusätzlich auf vergleichbarer Vorjahresbasis ohne diese Effekte dargestellt.

Der Umsatz stieg um 32 % (17 %1; währungsbereinigt: 33 %) auf 991 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 748 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 14 %. Die starke Geschäftsdynamik beider Unternehmensbereiche sowie gestiegene Umsatzerlöse aus Servicedienstleistungen mit Fresenius Helios trugen zur Entwicklung bei. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 17 % auf 352 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 301 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 43 % (17 %1) auf 639 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 447 Mio €). Im 3. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 110 % (32 %1; organisch: 24 %) auf 315 Mio € (3. Quartal 2017: 150 Mio €).

Der EBIT stieg um 53 % (6 %1) auf 49 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 32 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 4,9 % (1.-3. Quartal 2017: 4,3 %). Im 3. Quartal 2018 stieg der EBIT um 107 % (7 %1) auf 31 Mio € (3. Quartal 2017: 15 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 6,5 % (3. Quartal 2017: 5,6 %).

1 Ohne das von Fresenius Helios transferierte Post-Akut Geschäft Deutschland
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Das Ergebnis1 stieg um 57 % auf 33 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 21 Mio €) an. Im 3. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1 um 120 % auf 22 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 10 Mio €) an.

Der Auftragseingang sank um 19 % auf 567 Mio € (1.-3. Quartal 2017: 697 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. September 2018 betrug 2.315 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).

Fresenius Vamed hat den Ausblick für 2018 bestätigt und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und ein EBIT-Wachstum von 32 bis 37 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

 

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 3. Quartal / 1.-3. Quartal 2018 findet am 30. Oktober 2018 um 14.00 Uhr CET (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius bestätigt und konkretisiert den Konzernausblick1 für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 5% bis 8%2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 6% bis 9% wachsen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von ~10% bis 13 % steigen. Die Konkretisierung des Konzernausblicks basiert auf geänderten Erwartungen bei Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi und Fresenius Helios.

Fresenius Medical Care passt seinen Umsatzausblick für das Jahr 2018 an, da die Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 unter den Erwartungen des Unternehmens lag. Fresenius Medical Care erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2% bis 3%6 (zuvor: 5% bis 7%6). Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick 2018 mit einem organischen Umsatzwachstum von 4% bis 7% und erwartet nun, das obere Ende dieser Bandbreite zu erreichen. Das exzellente Umsatzwachstum wird von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Produktkategorien hinweg getragen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika. Fresenius Helios bestätigt und konkretisiert den Ausblick 2018 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 3% bis 6%. Grund für die Konkretisierung ist eine schwächer als erwartete Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 in Deutschland, die im Wesentlichen auf einen Rückgang der Fallzahlen und zusätzliche Katalogeffekte zurückzuführen ist. Im Einklang mit dem Gesamtmarkt sieht Fresenius Helios einen Trend zur ambulanten Behandlung, der zu geringeren Patientenzahlen in ihren Kliniken führt.

Fresenius Medical Care erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses7 für das Geschäftsjahr 2018 auf vergleichbarer Basis8 von 11% bis 12%8 (zuvor: 13% bis 15%8). Das bereinigte Ergebnis7,9 für das Geschäftsjahr 2018 soll nun um 2% bis 3%9 wachsen (zuvor: 7% bis 9%9). Fresenius Kabi hebt den EBIT-Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 1% bis 3%10 (zuvor: -2% bis +1%10). Die Anhebung des Ausblicks wurde von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Produktkategorien hinweg getragen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika. Ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts wird für das Geschäftsjahr 2018 nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von ~9% bis 11%11 erwartet (bisher: ~6% bis 9%11). Fresenius Helios passt den EBIT-Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an und erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 0% bis 2% (zuvor: 5% bis 8%). Die EBIT-Entwicklung wird durch ein schwächeres Umsatzwachstum in Deutschland beeinträchtigt. Darüber hinaus belasten weiterhin vorbereitende strukturelle Aktivitäten für erwartete regulatorische Anforderungen (z.B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt das Ergebniswachstum.

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5% bis 10% und ein EBIT-Wachstum von 32% bis 37%. Die Integration des von Helios Deutschland übernommenen stationären Reha-Geschäfts läuft planmäßig.

Vorläufige Finanzergebnisse für das 3. Quartal 2018

Im 3. Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um ~3%12 (währungsbereinigt: ~4%12) auf ~8,2 Mrd € (3. Quartal 2017: 8,297 Mrd €). Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen13 stieg um ~8% (währungsbereinigt: ~8%) auf ~445 Mio € (3. Quartal 2017: 413 Mio €). Fresenius Medical Care hat die FCPA (Foreign Corrupt Practices Act)-Rückstellung im 3. Quartal 2018 um 75  Mio € (nicht steuerlich absetzbar) erhöht. Wie bereits im Geschäftsjahr 2017 wird diese Rückstellung als Sondereinfluss behandelt. Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen13 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um ~13% (währungsbereinigt: ~13%) auf ~474 Mio € (3. Quartal 2017: 423 Mio €).

Fresenius veröffentlicht die detaillierten Finanzergebnisse für das 3. Quartal 2018 und  1.-3. Quartal 2018 am 30. Oktober 2018.

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1Ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung
2Basis 2017 adjustiert um IFRS-15-Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio € bei Fresenius Medical Care)
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4Basis 2017: 1.804 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (d.h. ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
5Basis 2017: 1.847 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (d.h. ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA, exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
6Basis 2017: 16.739 Mio € (exklusive IFRS-15-Einführung (-486 Mio €) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement  ( 558 Mio €))
7Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
8Basis 2017: 1.242 Mio €, adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-38 Mio €); 2018 inklusive positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA und FCPA-Rückstellung
9Basis 2017: 1.162 Mio €, exklusive Veräußerungen im Versorgungsmanagement  (-38 Mio €), U.S. Steuerreform, Kosten für Naturkatastrophenm FCPA-Rückstellung und VA-Nachzahlung
10Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
11Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, exklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
12Wachstumsrate adjustiert um IFRS-15-Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (Basis Q3/17: 7.927 Mio €)
13Vor Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, FCPA-Rückstellung, inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

2. Quartal 2018:

  • Umsatz: 8,4 Mrd € (-2 %, +5 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 1.145 Mio € (-3 %, +2 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 1.182 Mio € (0 %, +5 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 472 Mio € (+3 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 499 Mio € (+9 %, +12 % währungsbereinigt)

1. Halbjahr 2018:

  • Umsatz: 16,5 Mrd € (-2 %, +6 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 2.199 Mio € (-8 %, -2 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 2.271 Mio € (-5 %, +1 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 922 Mio € (+1 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 975 Mio € (+6 %, +12 % währungsbereinigt)

 1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Aufsatzbasis Q2/17: 8.401 Mio €; H1/17: 16.624 Mio €)2 Vor Sondereinflüssen (d.h. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care) 3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.




Konzernausblick1 für 2018 bestätigt

Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen.

Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.

6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg7

Der Konzernumsatz sank um 1 %7 (stieg währungsbereinigt um 6 %7) auf 16.503 Mio €
(1. Halbjahr 2017: 16.894 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 7 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 2. Quartal 2018 blieb der Konzernumsatz nahezu unverändert7 (stieg währungsbereinigt um 5 %7) bei 8.382 Mio € (2. Quartal 2017: 8.532 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei.

 1 Ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement 2 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio € bei Fresenius Medical Care) 3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 4 Basis 2017: 1.804 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018) 5 Basis 2017: 1.847 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen 6 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln 7 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis H1/17: 16.624 Mio €; Basis Q2/17: 8.401 Mio €)

7 % Konzernergebnisanstieg1,2 zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA2 fiel um 6 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 2.912 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.098 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 8 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 2.199 Mio € (1. Halbjahr 2017: 2.393 Mio €). Die Vorjahresperiode war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen („VA-Nachzahlung“) 91 Mio € zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im 1. Halbjahr 2017 bei. Ohne die VA-Nachzahlung stieg der EBIT2 im 1. Halbjahr 2018 währungsbereinigt um 2%. Die EBIT-Marge2 betrug 13,3 % (13,1 % vor IFRS 15; 1. Halbjahr 2017: 14,2 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 5% (stieg währungsbereinigt um 1%) auf 2.271 Mio €. Der Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 5%.

Im 2. Quartal 2018 fiel der Konzern-EBIT2 um 3 % (stieg währungsbereinigt um 2 %) auf 1.145 Mio € (2. Quartal 2017: 1.177 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 13,7 % (13,4 % vor IFRS 15; 2. Quartal 2017: 13,8 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 5%.

Das Zinsergebnis2 lag bei -297 Mio € (1. Halbjahr 2017: -326 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie Einsparungen aus Refinanzierungen zurückzuführen.

Die verminderte Konzern-Steuerquote vor Sondereinflüssen von 22,3 % (1. Halbjahr 2017: 28,5?%) ist im Wesentlichen auf die US-Steuerreform zurückzuführen. Im 2. Quartal 2018 betrug die Steuerquote2 23,4 % (2. Quartal 2017: 27,9 %).

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 556 Mio € (1. Halbjahr 2017: 562 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis1,2 stieg um 1 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 922 Mio € (1. Halbjahr 2017: 916 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 1 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1,66 € (1. Halbjahr 2017: 1,65 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 um 3 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 472 Mio € (2. Quartal 2017: 459 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 0,85 € (2. Quartal 2017: 0,82 €).

Das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 6 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 975 Mio € (1. Halbjahr 2017: 916 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts erhöhte sich um 6 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1,76 € (1. Halbjahr 2017: 1,65 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 9 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 499 Mio € (2. Quartal 2017: 459 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 9 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 0,90 € (2. Quartal 2017: 0,82 €).

Das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen stieg um 20 % (währungsbereinigt: 29 %) auf 1.092 Mio € (1. Halbjahr 2017: 907 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei der Fresenius Medical Care. Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen stieg um 20 % (währungsbereinigt: 29 %) auf 1,97 € (1. Halbjahr 2017: 1,64 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen um 45 % (währungsbereinigt: 54 %) auf 652 Mio € (2. Quartal 2017: 450 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen stieg um 45 % (währungsbereinigt: 54 %) auf 1,18 € (2. Quartal 2017: 0,81 €).

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 831 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2017: 709 Mio €). Dies entspricht 5,0 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 386 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.421 Mio €). Der Vorjahreszeitraum beinhaltet die Akquisition von Quirónsalud.

 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.


Cashflow-Entwicklung

Der operative Cashflow fiel um 25 % auf 1.256 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.683 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 7,6 % (1. Halbjahr 2017: 10,0 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Zudem wirkten sich Währungsumrechnungseffekte auf die Cashflow-Entwicklung im 1. Halbjahr 2018 negativ aus. Im 2. Quartal 2018 fiel der operative Cashflow um 15 % auf 1.020 Mio € (2. Quartal 2017: 1.207 Mio €) mit einer Marge von 12,2 % (2. Quartal 2017: 14,1 %). Zudem wirkten sich Währungsumrechnungseffekte auf die Cashflow-Entwicklung im 2. Quartal 2018 negativ aus.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie wachsender Investitionen fiel der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf 425 Mio € (1. Halbjahr 2017: 998 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 942 Mio € (1. Halbjahr 2017: -5.645 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 54.982 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 13 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 14.287 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte blieben mit 40.695 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 1 %).

Das Eigenkapital stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 23.269 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,3 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns blieben mit 18.989 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 1 %). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns fielen um 4 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 16.722 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Veräußerungserlösen im Versorgungsmanagement.

Der Verschuldungsgrad lag zum 30. Juni 2018 bei 2,801,2 (31. Dezember 2017: 2,841,2). Ohne den Veräußerungserlöse im Versorgungsmanagement betrug der Verschuldungsgrad 3,021,2.

 1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen, exklusive Akorn und NxStage Transaktionen 2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.



 

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. Juni 2018 behandelte Fresenius Medical Care 325.188 Patienten in 3.815 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

  • Q2/2018 deutlich positiv beeinflusst durch Veräußerungen im Versorgungsmanagement
  • 5 % adjustiertes1,2 währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 2. Quartal
  • 6 % adjustiertes4,6 währungsbereinigtes Ergebniswachstum im 2. Quartal
  • 22 % währungsbereinigtes Ergebniswachstum auf vergleichbarer Basis4,7 im 2. Quartal

Der berichtete Umsatz von Fresenius Medical Care im 1. Halbjahr 2018 wurde stark durch negative Währungseffekte sowie den erwarteten Rückgang im Apothekengeschäft in Nordamerika beeinflusst. Der Umsatz sank um 9 % (stieg währungsbereinigt um 3 %1) auf 8.189 Mio € (1. Halbjahr 2017: 9.019 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 9 %. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %. Ohne die VA-Nachzahlung im Vorjahresquartal betrug das währungsbereinigte Wachstum 4 %1.

 1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 2. Quartal 2017: 4.340 Mio €; Basis 1. Halbjahr 2017: 8.749 Mio €) 2 Exklusive VA-Nachzahlung: Q2/2018: 5 %; H1/2018: 4 % 3 Bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement: Q2/2018: 4 %; H1/2018: -5 % 4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt 5 Bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und dem Effekt aus der US-Steuerreform: Q2/2018: 8 %; H1/2018: -3 % 6Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und den Effekt aus der US-Steuerreform und bereinigt um VA-Nachzahlung 7 Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und inklusive VA-Nachzahlung

Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 6 % (stieg währungsbereinigt: 5 %1, organisch: 4 %) auf 4.214 Mio € (2. Quartal 2017: 4.471 Mio €). Negative Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 8%. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 8 %2 (stieg währungsbereinigt um 3 %2) auf 6.594 Mio € (1. Halbjahr 2017: 7.418 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten blieb mit 1.595 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.601 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 6 %).

In Nordamerika sank der Umsatz um 9 %2 (stieg währungsbereinigt um 1 %2) auf 5.746 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.600 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 9 %2 (stieg währungsbereinigt um 1 %2) auf 5.351 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.182 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung 2017 (98 Mio €) stieg der Umsatz im Gesundheitsdienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 3 %2. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 5 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 395 Mio € (1. Halbjahr 2017: 418 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 1 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 2.436 Mio € (1. Halbjahr 2017: 2.410 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 1 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.243 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.236 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1.193 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.174 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Medical Care stieg um 54 % (währungsbereinigt: 68 %) auf 1.898 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.235 Mio €). Der Anstieg ist auf die Veräußerungsaktivitäten im Versorgungsmanagement im 2. Quartal zurückzuführen. Die EBIT-Marge stieg auf 23,2 % (1. Halbjahr 2017: 13,7 %). Bereinigt um die Anwendung von IFRS 15, Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement und die VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg der EBIT währungsbereinigt um 3 %, die EBIT-Marge betrug 13,2 % (1. Halbjahr 2017: 13,2 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 140 % (währungsbereinigt: 162 %) auf 1.401 Mio € (2. Quartal 2017: 583 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 33,3 % (2. Quartal 2017: 13,0 %). Bereinigt um die Anwendung von IFRS 15 und exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement stieg der EBIT währungsbereinigt um 4 % mit einer EBIT-Marge von 13,5 %.
 1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 2. Quartal 2017: 4.340 Mio €; Basis 1. Halbjahr 2017: 8.749 Mio €) 2 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Q2/17: -131 Mio €; H1/17: -270 Mio €)

Das Ergebnis1 stieg um 121 % (währungsbereinigt: 141 %) auf 1.273 Mio € (1. Halbjahr 2017: 577 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement, des Effekts aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 7 %. Auf vergleichbarer Basis, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement aber inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 13 %.

Im 2. Quartal 2018 erhöhte sich das Ergebnis1 um 270 % (währungsbereinigt 303 %) auf 994 Mio € (2. Quartal 2017: 269 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick für das Jahr 2018, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement, den Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 6 %. Auf vergleichbarer Basis, d.h. bereinigt um Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement aber inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 22 %.

Der operative Cashflow betrug 611 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.052 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 7,5 % (1. Halbjahr 2017: 11,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Im 2. Quartal 2018 betrug der operative Cashflow 656 Mio € (2. Quartal 2017: 882 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 15,6 % (2. Quartal 2017: 19,7 %).

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für 2018 und erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 7 %2 und einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses1 auf vergleichbarer Basis von 13 bis 15%3 und (7 bis 9%4 bereinigtes Ergebniswachstum).

Die Wachstumsziele für 2018 basieren auf den Geschäftszahlen für 2017 und schließen Effekte aus dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen von Aktivitäten im Versorgungsmanagement aus.

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt 2 Basis 2017: 16.739 Mio € (exklusive IFRS 15 Einführung (-486 Mio €) dem Umsatz von Sound für H2/17 (-558 Mio €)) 3 Basis 2017: 1.242 Mio €, H2/17 adjustiert um das Ergebnis von Sound (-38 Mio €); 2018 inklusive positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement 4 Vor Gewinnen im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, VA-Nachzahlung, Kosten für Naturkatastrophen, FCPA bezogene Kosten, U.S. Steuerreform

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

  • 6 % organisches Umsatzwachstum; 11 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum (exklusive der Kosten des Biosimilars Geschäfts) im Q2
  • Europäische Kommission stimmt Beibehaltung der Marktzulassung von HES unter Voraussetzung risikominimierender Maßnahmen zu
  • Ausblick 2018 für Umsatz (4% bis 7% organisches Wachstum) bestätigt
  • Ausblick 2018 für EBIT angehoben: - 2% bis +1%5 währungsbereinigtes EBIT-Wachstum erwartet (~6% bis 9%6 exkl. Biosimilars-Geschäft)

Der Umsatz lag mit 3.207 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.202 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 7 %). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 7 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar, des brasilianischen Real und des chinesischen Yuan. Im 2. Quartal 2018 war der Umsatz mit 1.604 Mio € (2. Quartal 2017: 1.598 Mio €) nahezu unverändert (stieg währungsbereinigt: 6 %). Das organische Wachstum betrug 6 %.

In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 1.120 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.097 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 563 Mio € (2. Quartal 2017: 553 Mio €).

1 Vor Sondereinflüssen 2 Vor Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q2/2018: 11 %; H1/2018: 10 % 3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 4 Vor Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q2/2018: 19 %; H1/2018: 17 % 5 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018) 6 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 19-20 im PDF-Dokument.

In Nordamerika fiel der Umsatz um 4 % (stieg organisch um 7 %) auf 1.140 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.187 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz in Nordamerika um 3 % (stieg organisch: 4 %) auf 549 Mio € (2. Quartal 2017: 568 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 13 %) auf 627 Mio € (1. Halbjahr 2017: 582 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 11 %) auf 326 Mio € (2. Quartal 2017: 302 Mio €). In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 320 Mio € (1. Halbjahr 2017: 336 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 166 Mio € (2. Quartal 2017: 175 Mio €).

Der EBIT1 fiel um 10 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 557 Mio € (1. Halbjahr 2017: 622 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,4 % (1. Halbjahr 2017: 19,4 %). Im 2. Quartal 2018 fiel der EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 289 Mio € (2. Quartal 2017: 309 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 18,0 % (2. Quartal 2017: 19,3 %).

Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 1 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 629 Mio € (1. Halbjahr 2017: 622 Mio €), mit einer EBIT-Marge1 von 19,6 % (1. Halbjahr 2017: 19,4 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 326 Mio € (2. Quartal 2017: 309 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 20,3 % (2. Quartal 2017: 19,3 %).

Das Ergebnis1,2 fiel um 6 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 355 Mio € (1. Halbjahr 2017: 379 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel das Ergebnis1,2 um 2 % (stieg währungsbereinigt um 5 %) auf 185 Mio € (2. Quartal 2017: 188 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 15 % auf 454 Mio € (1. Halbjahr 2017: 395 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 14,2 % (1. Halbjahr 2017: 12,3 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der operative Cashflow um 12 % auf 228 Mio € (2. Quartal 2017: 203 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 14,2 % (2. Quartal 2017: 12,7 %).

1 Vor Sondereinflüssen 2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Basierend auf der starken Entwicklung von Fresenius Kabi im ersten Halbjahr 2018 und der Rücknahme einiger Risikoanpassungen für HES1-Produkte, hebt Fresenius Kabi seinen EBIT-Ausblick für 2018 um 4%-Punkte an und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von -2% bis +1%2 (bisher: -6% bis -3%2 währungsbereinigt). Ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts wird nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von ~6% bis 9%3 erwartet (bisher: ~2% bis 5%3 währungsbereinigt). Fresenius Kabi bestätigt die Umsatzprognose mit einem organischen Wachstum von 4% bis 7%.

1 Hydroxyethylstärke (HES) 2 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018). 3 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 87 Akutkrankenhäuser, 89 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 45 Krankenhäuser, 56 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.

  • 4 % organisches Umsatzwachstum in Q2
  • DRG-Katalogeffekte und vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Maßnahmen belasten Helios Deutschland
  • Helios Spanien mit beschleunigtem Wachstum: 8 % organisches Umsatzwachstum und EBIT-Wachstum von 19 % in Q2
  • Ausblick 2018 bestätigt

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 10 % auf 4.674 Mio € (1. Halbjahr 2017: 4.256 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Im 2. Quartal 2018 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 5 % (organisch: 4 %) auf 2.343 Mio € (2. Quartal 2017: 2.238 Mio €).

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 3 % (organisch: 3 %) auf 3.121 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.038 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 1.547 Mio € (2. Quartal 2017: 1.510 Mio €). Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 28 % (organisch: 5 %) auf 1.553 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.218 Mio €). Quirónsalud wird seit dem 1. Februar 2017 konsolidiert. Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 9 % (organisch: 8 %) auf 796 Mio € (2. Quartal 2017: 728 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 6 % auf 571 Mio € (1. Halbjahr 2017: 537 Mio €), die EBIT-Marge betrug 12,2 % (1. Halbjahr 2017: 12,6 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 4 % auf 293 Mio € (2. Quartal 2017: 282 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 12,5 % (2. Quartal 2017: 12,6 %).

Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 4 % auf 345 Mio € (1. Halbjahr 2017: 359 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 11,1 % (1. Halbjahr 2017: 11,8 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf zusätzliche Katalogeffekte, vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen (z.B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten im deutschen Markt zurückzuführen. Im 2. Quartal 2018 fiel der EBIT um 6 % auf 168 Mio € (2. Quartal 2017: 178 Mio €) mit einer Marge von 10,9 % (2. Quartal 2017: 11,8 %).

Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahreszeitraum zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 28 % auf 227 Mio € (1. Halbjahr 2017: 178 Mio €), mit einer EBIT-Marge von 14,6 % (1. Halbjahr 2017: 14,6 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 19 % auf 124 Mio € (2. Quartal 2017: 104 Mio €) mit einer Marge von 15,6 % (2. Quartal 2017: 14,3 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 4 % auf 388 Mio € (1. Halbjahr 2017: 373 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1 um 3 % auf 197 Mio € (2. Quartal 2017: 192 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 259 Mio € (1. Halbjahr 2017: 304 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 5,5 % (1. Halbjahr 2017: 7,1 %).

Die bereits angekündigte Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed ist zum 1. Juli 2018 wirksam geworden. Als Folge wurde der Ausblick für das EBIT-Wachstum von Fresenius Helios für 2018 auf 5 bis 8 % (bisher: 7 bis 10 %) angepasst.

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 5 bis 8 %.
 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein Post-Akut Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
 

  • Dienstleistungsgeschäft mit anhaltend guter Dynamik: 11 % Umsatzwachstum in Q2
  • Projektgeschäft mit gutem Auftragseingang von 195 Mio € in Q2
  • Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Helios Deutschland auf Vamed zum 1. Juli 2018
  • Ausblick 2018 bestätigt

Der Umsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 515 Mio € (1. Halbjahr 2017: 481 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 4 % auf 191 Mio € (1. Halbjahr 2017: 184 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 324 Mio € (1. Halbjahr 2017: 297 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 1 %) auf 266 Mio € (2. Quartal 2017: 258 Mio €).

Der EBIT stieg um 6 % auf 18 Mio € (1. Halbjahr 2017: 17 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 3,5 % (1. Halbjahr 2017: 3,5 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 9 % auf 12 Mio € (2. Quartal 2017: 11 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 4,5 % (2. Quartal 2017: 4,3 %).

Das Ergebnis1 blieb mit 11 Mio € unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im 2. Quartal 2018 blieb das Ergebnis ebenfalls unverändert bei 7 Mio €.

Der Auftragseingang stieg um 10 % auf 455 Mio € (1. Halbjahr 2017: 412 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2018 betrug 2.372 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).

Die bereits angekündigte Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed ist zum 1. Juli 2018 wirksam geworden. Als Folge wurde der Ausblick für den EBIT für 2018 auf 32 bis 37 % (bisher: 5 bis 10 %) angepasst.

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und ein EBIT-Wachstum von 32 bis 37 %.
  1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

 

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 2. Quartal / 1. Halbjahr 2018 findet am 31. Juli 2018 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Gut ein Jahr nach Abschluss der Übernahme des spanischen Krankenhausbetreibers Quirónsalud sieht Fresenius Helios gute Chancen für weiteres internationales Wachstum. Auf einem Kapitalmarkttag in Berlin erläutert Fresenius heute Investoren und Analysten die Fortschritte in der Zusammenarbeit von Helios Deutschland mit Quirónsalud, die in vielen Bereichen neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnet.

Fresenius Helios bestätigt das Ziel, mittelfristig Synergien von jährlich 50 Mio € zu erreichen. Durch die Zusammenarbeit im Einkauf und bei Labordienstleistungen werden bereits im laufenden Geschäftsjahr 2018 Kostenvorteile realisiert, die mittelfristig auf rund 30 Mio € jährlich anwachsen sollen. Zudem sollen sich Umsatzsynergien von jährlich rund 20 Mio € unter anderem aus dem Wissenstransfer in der Medizin, bei neuen Modellen der Patientenversorgung sowie der Digitalisierung ergeben.

Quirónsalud hat bereits begonnen, das von Helios Deutschland entwickelte System zur Messung und Auswertung medizinischer Qualitätsdaten zu übernehmen. Helios Deutschland veröffentlicht die Behandlungsdaten in den wichtigsten und häufigsten medizinischen Indikationen regelmäßig für jedes eigene Krankenhaus im direkten Vergleich mit dem vom Statistischen Bundesamt ermittelten Bundesdurchschnitt. Dies stärkt die Transparenz und fördert den Qualitätswettbewerb der einzelnen Kliniken. Einen Großteil dieser Qualitätsindikatoren hat Quirónsalud bereits eingeführt. Des Weiteren hat Quirónsalud mit den ersten „Peer Reviews“ begonnen. Das sind kollegiale, gegenseitige Beratungen der für die Behandlungsqualität in den einzelnen Krankenhäusern verantwortlichen Mediziner. Diese Beratungen führten bei Helios Deutschland zu deutlichen Qualitätssteigerungen.

Wissenstransfer auch in der Digitalisierung: Quirónsalud bringt hier vor allem Know-how bei patientenorientierten Anwendungen ein. Dazu gehört etwa die Entwicklung von Apps. Helios Deutschland wiederum hat besondere Stärken in IT-Prozessen.

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud bündeln über Ländergrenzen hinweg ihre Kräfte, tauschen Erfahrungen und Wissen aus. Das kommt unseren Patienten zugute – in Spanien wie in Deutschland. Und es schafft Schritt für Schritt die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine weitere Internationalisierung unseres Krankenhausgeschäfts. Die klare Ausrichtung am Wohl des Patienten ist und bleibt der Motor unseres Unternehmenserfolgs. Überall dort, wo wir durch eine engere Zusammenarbeit unserer Unternehmensbereiche noch mehr für unsere Patienten erreichen können, werden wir diese Möglichkeit auch nutzen.“

Profitieren will Fresenius Helios zudem aus der Kombination der Erfahrungen aus den sehr unterschiedlichen Gesundheitssystemen Spaniens und Deutschlands. So zeigt das spanische Gesundheitssystem etwa bei den Versorgungsmodellen ein höheres Maß an Flexibilität. Beispiel Madrid: Hier hat Quirónsalud für einen zugeordneten Teil der Einwohner einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten und erhält für diese eine pauschale Vergütung. Zugeordnete Patienten behalten trotzdem die freie Wahl des Krankenhauses. Wesentliches Auswahlkriterium für die Patienten ist die erbrachte medizinische Qualität. Die Behandlungskosten hat das Krankenhaus zu tragen, dem der Patient ursprünglich zugeordnet war. Durch diesen erhöhten Wettbewerb werden entscheidende Faktoren wie medizinische Qualität, Service und kurze Wartezeiten – allesamt Kernkompetenzen von Quirónsalud – im Sinne des Patienten kontinuierlich verbessert.

Auch mit Blick auf die Trennung in stationären und ambulanten Gesundheitssektor kann Fresenius Helios nun auf Erfahrungen mit zwei unterschiedlichen Systemen zurückgreifen. Während beide Sektoren in Deutschland strikt getrennt sind, gibt es diese Aufteilung in Spanien nicht. Viele Behandlungen oder Teile der Nachsorge, die in Deutschland stationär vorgenommen werden, finden in Spanien ambulant statt – mit teils deutlich verkürzten Krankenhausaufenthalten.

Dr. Francesco de Meo, im Vorstand von Fresenius verantwortlich für Fresenius Helios, sagte: „Helios Deutschland und Quirónsalud sind führend in ihren Heimatmärkten mit jeweils unterschiedlichen Vergütungssystemen, Versorgungsmodellen und Krankenversicherungsstrukturen. Dadurch haben beide ihre ganz eigenen Stärken entwickelt, die sich hervorragend ergänzen und die wir wechselseitig nutzen können. Wir versprechen uns davon mehr medizinische Qualität, mehr Effizienz und mehr Nähe zum Patienten. Und wir bauen uns eine gemeinsame Wissens- und Erfahrungsbasis auf, die uns künftig bei der Erschließung neuer Märkte helfen wird.“

Auch die Zusammenarbeit mit Fresenius Vamed wird weiter vertieft. Dies gilt etwa im Einkauf, wo Fresenius Helios bei bestimmten Produkten gemeinsam mit Fresenius Vamed auftritt. Zudem erbringt Fresenius Vamed, ähnlich wie für Helios Deutschland, auch für Quirónsalud in Spanien technische Dienstleistungen und rüstet Krankenhäuser mit Medizintechnik aus.

In Deutschland wollen Fresenius Helios und Fresenius Vamed ihr Know-how im Krankenhausbau zusammenführen und so die Kompetenzen im Bau und Projektmanagement bündeln.

Beide Unternehmensbereiche haben zudem vor wenigen Tagen vereinbart, dass das stationäre Reha-Geschäft in Deutschland zum 1. Juli 2018 von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed übertragen wird. Damit schärft Fresenius Helios sein Wachstumsprofil und konzentriert sich künftig noch stärker auf das Akut-Klinikgeschäft und dessen weitere Internationalisierung.

Webcast zur Veranstaltung:
Der Fresenius Helios-Kapitalmarkttag wird als Webcast im Internet übertragen unter: www.fresenius.de/investoren-aktuelles.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

1. Quartal 2018:

  • Umsatz: 8,1 Mrd € (-1 %, +7 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 1.054 Mio € (-13 %, -5 % währungsbereinigt)
  • EBIT2: 1.089 Mio € (-10 %, -2 % währungsbereinigt) (exklusive Biosimilars-Geschäft)
  • Konzernergebnis2,3: 450 Mio € (-2 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 476 Mio € (+4 %, +12 % währungsbereinigt) (exklusive Biosimilars-Geschäft)

 

1 Wachstumsraten adjustiert um IFRS 15 Einführung (Aufsatzbasis Q1/17: 8.223 Mio €) 2 Vor Sondereinflüssen (d.h., a) Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion b) Neubewertung der aktienbasierten Vergütung bei Sound Physicians durch dessen angekündigten Verkauf)3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.

 

Fresenius kündigt Übernahmevereinbarung mit Akorn

Fresenius hat am 22. April 2018 beschlossen, die Übernahmevereinbarung mit Akorn zu kündigen, weil Akorn mehrere Vollzugsvoraussetzungen nicht erfüllt hat. Der Entscheidung liegen unter anderen schwerwiegende Verstöße gegen Vorgaben der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) zur Datenintegrität bei Akorn zugrunde, die während der von Fresenius eingeleiteten, unabhängigen Untersuchung gefunden wurden. Fresenius hat Akorn angeboten, diese Entscheidung aufzuschieben, um Akorn weitere Gelegenheit zu geben, die eigene Prüfung abzuschließen und Fresenius zusätzliche relevante Informationen bereitzustellen. Akorn hat dieses Angebot abgelehnt.

Akorn widerspricht der Position von Fresenius und hat eine entsprechende Klage bei Gericht eingereicht. Fresenius hat am 30. April, 2018 eine Gegenklage eingereicht.

 

Konzernausblick1 für 2018 bestätigt

Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen.

Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.

7 % währungsbereinigter Umsatzanstieg7

Der Konzernumsatz sank um 1 %7 (stieg währungsbereinigt um 7 %7) auf 8.121 Mio € (1. Quartal 2017: 8.362 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen 3 % zum Umsatzanstieg bei. Das Umsatzwachstum war aufgrund des erwarteten Rückgangs im Apothekengeschäft des Versorgungsmanagements bei Fresenius Medical Care in Nordamerika belaset. Das Vorjahresquartal war durch einen Einmaleffekt positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen bei Fresenius Medical Care („VA-Nachzahlung“) im 1. Quartal 2017 100 Mio € zum währungsbereinigten Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 8 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro.

 1 Ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen 2 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) 3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 4 Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 20185 Basis 2017: 1.859 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte) 6 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln7 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis Q1/17: 8.223 Mio €)

 

Konzernumsatz nach Regionen:

7 % Konzernergebnisanstieg1,2 zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA2 fiel um 10 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 1.403 Mio € (1. Quartal 2017: 1.560 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 13 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 1.054 Mio € (1. Quartal 2017: 1.216 Mio €). Das Vorjahresquartal war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die VA-Nachzahlung 99 Mio € bzw. 10%-Punkte zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im 1. Quartal 2017 bei. Die EBIT-Marge2 betrug 13,0 % (12,7 % vor IFRS 15; 1. Quartal 2017: 14,5 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 10% (währungsbereinigt: -2%) auf 1.089 Mio €. Der Konzern-EBIT2 vor der VA-Nachzahlung und exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 6%.

Das Zinsergebnis2 lag bei -146 Mio € (1. Quartal 2017: -157 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie Einsparungen aus Refinanzierungen zurückzuführen.

Die verminderte Konzern-Steuerquote2 von 21,0 % (1. Quartal 2017: 29,1 %) ist im Wesentlichen auf die US-Steuerreform, sowie auf einen steuerlichen Einmaleffekt bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 267 Mio  € (1. Quartal 2017: 294 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis1,2 verringerte sich um 2 % (stieg währungsbereinigt um 7 %) auf 450 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 fiel um 2 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 0,81  € (1. Quartal 2017: 0,83 €).

Das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 4 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 476 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,86  € (1. Quartal 2017: 0,83 €).

Das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen fiel um 4 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 440 Mio € (1. Quartal 2017: 457 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen fiel um 5 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 0,79  € (1. Quartal 2017: 0,83 €).

 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.

 

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 380 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2017: 328 Mio €). Dies entspricht 4,7 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 192 Mio € (1. Quartal 2017: 6.083 Mio €). Das Vorjahresquartal beinhaltet die Akquisition von Quirónsalud.

 

Cashflow-Entwicklung

Der operative Cashflow fiel um 50 % auf 236 Mio € (1. Quartal 2017: 476 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 2,9 % (1. Quartal 2017: 5,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika. Neben der erhaltenen VA-Nachzahlung von ~200 Mio € im Vorjahresquartal wirkte sich die Saisonalität in der Rechnungsstellung belastend aus. Fresenius Medical Care erwartet, dass dieser Effekt keinen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2018 haben wird.

Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden fiel auf -155 Mio € (1. Quartal 2017: 148 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -389 Mio € (1. Quartal 2017: -5.393 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 53.502 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 13.409 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte fielen um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 40.093 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 22.020 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,2 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1% (währungsbereinigt: 2 %) auf 19.200 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 17.716 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €).

Der Verschuldungsgrad lag zum 31. März 2018 bei 2,981,2 (31. Dezember 2017: 2,841,2).

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen, exklusive Akorn, NxStage und Sound Physicians Transaktionen2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.

 


Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2018 behandelte Fresenius Medical Care 322.253 Patienten in 3.790 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

 

  • Wachstumsraten im 1. Quartal 2018 beeinflusst durch starke negative Währungseffekte und Einmaleffekt im Vorjahr
  • Wachstumsziel 2018 für das berichtete währungsbereinigte Konzernergebnis von 13 bis 15 %4,7 bestätigt
  • Insbesondere aufgrund von geringerer Dosierung von Kalzimimetika in Nordamerika wird das Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum8 im Jahr 2018 auf 5 bis 7 % (bisher rund 8 %) angepasst

Der berichtete Umsatz von Fresenius Medical Care im ersten Quartal 2018 wurde stark durch negative Währungseffekte sowie den erwarteten Rückgang im Apothekengeschäft des Versorgungsmanagements beeinflusst. Der Umsatz sank um 10 %1 (stieg währungsbereinigt um 2 %1) auf 3.976 Mio € (1. Quartal 2017: 4.548 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Akquisitionen/Desinvestitionen sowie die VA-Nachzahlung des Vorjahresquartals verringerten den Umsatz um 1%. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -12 % aus. Ohne die VA-Nachzahlung im Vorjahresquartal betrug das währungsbereinigte Wachstum1 4%.

 1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 1. Quartal 2017: 4.409 Mio €) 2 Exklusive VA-Nachzahlung: 4 % 3 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians und den positiven Effekt der VA-Nachzahlung: 3 % 4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt 5 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, vor Effekten aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung: 8 % 6 Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, inklusive den Effekten aus der U.S.-Steuerreform sowie inklusive dem positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung 7 Basis 2017: 1.280 Mio €; 2018 inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians 8 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio €)

 

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 12 %1 (stieg währungsbereinigt um 1 %1) auf 3.209 Mio € (1. Quartal 2017: 3.769 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 2 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 767 Mio € (1. Quartal 2017: 779 Mio €).

In Nordamerika sank der Umsatz um 14 %1 (währungsbereinigt: -1 %1) auf 2.774 Mio € (1. Quartal 2017: 3.375 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 14 %1 (währungsbereinigt: -1 %1) auf 2.590 Mio € (1. Quartal 2017: 3.165 Mio €) im Wesentlichen aufgrund des Effekts im Vorjahr aus der VA-Nachzahlung (100 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung stieg der Umsatz im Gesundheitsdienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 2 %1. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 12 % (stieg währungsbereinigt um 1 %) auf 184 Mio € (1. Quartal 2017: 210 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.198 Mio € (1. Quartal 2017: 1.169 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 619 Mio € (1. Quartal 2017: 604 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 579 Mio € (1. Quartal 2017: 564 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Medical Care sank um 24 % (währungsbereinigt: -15 %) auf 497 Mio € (1. Quartal 2017: 651 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 12,5 % (1. Quartal 2017: 14,3 %). Bereinigt um die Einführung von IFRS 15, den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians im Zusammenhang mit dem angekündigte Verkauf von Sound Physicians sowie bereinigt um den positiven Effekt aus der VA-Nachzahlung im 1. Quartal 2017 stieg der EBIT währungsbereinigt um 3 %. Die EBIT-Marge blieb unverändert bei 12,8 %.

Das Ergebnis2 von Fresenius Medical Care sank um 10 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 279 Mio € (1. Quartal 2017: 308 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians stieg das Konzernergebnis2 währungsbereinigt um 5 %. Bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians, den Effekt aus der US-Steuerreform im Jahr 2018 sowie bereinigt um den positiven Effekt der VA-Nachzahlung stieg das Konzernergebnis2 währungsbereinigt um 8 %.

Der operative Cashflow betrug -45 Mio € (1. Quartal 2017: 170 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -1,1 % (1. Quartal 2017: 3,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte in Nordamerika. Neben der VA-Nachzahlung von ~200 Mio € im Vorjahresquartal wirkte sich die Saisonalität in der Rechnungsstellung belastend aus. Fresenius Medical Care erwartet, dass dieser Effekt keinen Einfluss auf den Cashflow des Jahres 2018 haben wird.

  1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (1. Quartal 2017: -139 Mio €) 2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

 

Insbesondere wegen der Änderungen bei den Kalzimimetika erwartet Fresenius Medical Care im Geschäftsjahr 2018 nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 7 %1 (bisher: rund 8 %1). Fresenius Medical Care erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses2 um 13 bis 15%3 und vor Sondereffekten von 7 bis 9%4.

Der Ausblick für 2018 basiert auf den Geschäftszahlen für 2017, bereinigt um die Effekte aus der IFRS 15 Einführung, und schließt Effekte aus dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und dem angekündigten Verkauf von Sound Physicians aus.

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

1 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio €)
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2017: 1.280 Mio €; 2018 inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um den Effekt aus der Neubewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians
4 VA-Nachzahlung, Kosten für Naturkatastrophen, FCPA bezogene Kosten, U.S. Steuerreform

 

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

 

  • Hervorragender Start ins Jahr 2018
  • 9 % organisches Umsatzwachstum; 10 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum exklusive der Kosten des Biosimilars Geschäfts
  • Erhebliche negative Währungsumrechnungseffekte
  • Ausgezeichnete Cashflow-Entwicklung
  • Ausblick 2018 bestätigt

Der Umsatz von Fresenius Kabi lag mit 1.603 Mio € (1. Quartal 2017: 1.604Mio €)auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 9 %). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 9 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.

In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 557 Mio € (1. Quartal 2017: 544 Mio €).

In Nordamerika fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 591 Mio €(1. Quartal 2017: 619 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 15 %) auf 301 Mio € (1. Quartal 2017: 280 Mio €).

In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 4 % (stieg organisch um 10 %) auf 154 Mio € (1. Quartal 2017: 161 Mio €).

Der EBIT1 fiel um 14 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 268 Mio € (1. Quartal 2017: 313 Mio €). Die EBIT-Marge1 betrug 16,7 % (1. Quartal 2017: 19,5 %).

 

1 Vor Sondereinflüssen 2 Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: 10 %3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 4 Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: 16 %
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.

 

Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 3 % (stieg währungsbereinigt um 10 %) auf 303 Mio € (1. Quartal 2017: 313 Mio €). Die EBIT-Marge1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts betrug 18,9 % (1. Quartal 2017: 19,5 %).

Das Ergebnis1,2 fiel um 11 % (stieg währungsbereinigt um 3 %) auf 170 Mio € (1. Quartal 2017: 191 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 18 % auf 226 Mio € (1. Quartal 2017: 192 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 14,1 % (1. Quartal 2017: 12,0 %).

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von -3 bis 6 %3. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll der EBIT währungsbereinigt um ~2 bis 5 %4 wachsen.

  1 Vor Sondereinflüssen 2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt 3 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte), inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018) 4 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (transaktionsbezogene Effekte)
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf der Seite 16 des PDF.

 

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.

 

  • 3 % organisches Umsatzwachstum
  • 9 % EBIT-Wachstum
  • Ausblick 2018 bestätigt

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 16 % (organisch: 3 %) auf 2.331 Mio € (1. Quartal 2017: 2.018 Mio €). Die Akquisition von Quirónsalud trug 13 %-Punkte zum Umsatzwachstum bei. Helios Spanien (Quirónsalud) wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert.

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 3 % (organisch: 3 %) auf 1.574 Mio € (1. Quartal 2017: 1.528 Mio €). Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 54 % (organisch: 1 %) auf 757 Mio € (1. Quartal 2017: 490 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 9 % auf 278 Mio € (1. Quartal 2017: 255 Mio €), die EBIT-Marge betrug 11,9 % (1. Quartal 2017: 12,6 %).

Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 2 % auf 177 Mio € (1. Quartal 2017: 181 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 11,2 % (1. Quartal 2017: 11,8 %). Der Rückgang ist auf vorbereitende Maßnahmen in Bezug auf antizipierte regulatorische Strukturvorgaben zu Mindestbesetzungen in der Pflege und Katalogeffekte zurückzuführen. Den antizipierten regulatorischen Vorgaben wird durch Zentrenbildung begegnet.

Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 39 % auf 103 Mio € (1. Quartal 2017: 74 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,6 % (1. Quartal 2017: 15,1 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 6 % auf 191 Mio € (1. Quartal 2017: 181 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 97 Mio € (1. Quartal 2017: 184 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 4,2 % (1. Quartal 2017: 9,1 %).

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 7 bis 10 %.

 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

 

  • 9 % organisches Umsatzwachstum
  • Auftragsbestand von 2.391 Mio € auf Allzeithoch
  • Ausblick 2018 bestätigt

Der Umsatz stieg um 12 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 249 Mio € (1. Quartal 2017: 223 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 9 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 19 % auf 92 Mio € (1. Quartal 2017: 77 Mio  €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 157 Mio  € (1. Quartal 2017: 146 Mio €).

Der EBIT blieb mit 6 Mio € unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Das Ergebnis1 blieb mit 4 Mio € ebenfalls unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Der Auftragseingang erreichte 260 Mio € (1. Quartal 2017: 220 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2018 betrug 2.391 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.

 1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

 

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2018 findet am 3. Mai 2018 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie hier: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2017.

 

Geschäftsjahr 2017:

  • Umsatz: 33,9 Mrd € (+15 %, +16 % währungsbereinigt)
  • EBIT1 (bereinigt): 4.890 Mio € (+14 %, +15 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 1.859 Mio € (+19 %, +21 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis3 (vor Sondereinflüssen): 1.816 Mio € (+16 %, +18 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis3: 1.814 Mio € (+16 %, +18 % währungsbereinigt)
  • Dividendenvorschlag 0,75 € je Aktie (+21 %)

4. Quartal 2017:

  • Umsatz: 8,7 Mrd € (+11 %, +17 % währungsbereinigt)
  • EBIT1 (bereinigt): 1.354 Mio € (+9 %, +14 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 520 Mio € (+18 %, +22 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis3 (vor Sondereinflüssen): 487 Mio € (+10 %, +15 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis3: 511 Mio € (+16 %, +21 % währungsbereinigt)

1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts und FCPA-Rückstellung2 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts, Buchgewinn aus US-Steuerreform und FCPA-Rückstellung3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt


Untersuchung angeblicher Verstöße gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität bei Akorn, Inc.
Fresenius führt derzeit, unter Einbeziehung externer Sachverständiger, eine unabhängige Untersuchung zu angeblichen Verstößen gegen FDA-Vorgaben zur Datenintegrität in der Produktentwicklung von Akorn, Inc. durch. Vorstand und Aufsichtsrat von Fresenius werden die Ergebnisse dieser Untersuchung bewerten. Sollten Vollzugsbedingungen der Übernahmevereinbarung nicht erfüllt sein, kann dies Folgen für den Abschluss der Transaktion haben. Fresenius beabsichtigt, während der laufenden Untersuchung keine weiteren Stellungnahmen abzugeben. Fresenius strebt unverändert die Freigabe der US-Fusionskontrollbehörde FTC an.

Starker Konzernausblick1 für 2018
Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes2 zwischen 5 und 8 %. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen.

Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.

Mittelfristige Wachstumsziele bis 2020 bestätigt7
Basierend auf der starken Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 bestätigt Fresenius die mittelfristigen Wachstumsziele bis zum Jahr 2020. Fresenius strebt für den Zeitraum 2018 bis 2020 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) des Umsatzes in einer Bandbreite von 7,1 bis 10,3 % an (Mittelpunkt: 8,7 %). Das Konzernergebnis3 soll im Zeitraum 2018 bis 2020 mit einem CAGR in einer Bandbreite von 8,3 bis 12,6 % wachsen (Mittelpunkt: 10,5%).

1 Ohne ausstehende Akquisitionen von Akorn und NxStage2 2017 adjustiert um IFRS 15 (486 Mio € bei Fresenius Medical Care)3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Basis 2017: 1.816 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen); inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)5 Basis 2017: 1.859 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen)6 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne ausstehende Akquisitionen von Akorn und NxStage; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln7 Zu Wechselkursrelationen und IFRS-Regeln von Februar 2017; inklusive kleiner und mittlerer Akquisitionen

25. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsentwicklung wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 um 21 % auf 0,75 € je Aktie zu erhöhen (2016: 0,62 €). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme an die Aktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA beträgt 416 Mio €.

 

16 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 33.886 Mio € (2016: 29.471 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen trugen 10 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 4. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 11 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 8.695 Mio € (4. Quartal 2016: 7.820 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen mit 11 % zum Umsatzanstieg bei.

Konzernumsatz nach Regionen:



1 Bezogen auf den Beitrag zum Konzernumsatz2 Inklusive der Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung)


21 % bereinigter Konzernergebnisanstieg1,2 zu konstanten Wechselkursen
Der Konzern-EBITDA3 stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 6.267 Mio € (2016: 5.517 Mio €). Der bereinigte Konzern-EBIT4 stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 4.890 Mio € (2016: 4.302 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge4 betrug 14,4 % (2016: 14,6 %). Im 4. Quartal 2017 stieg der bereinigte Konzern-EBIT4 um 9 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 1.354 Mio € (4. Quartal 2016: 1.244 Mio €), die bereinigte EBIT-Marge4 betrug 15,6 % (4. Quartal 2016: 15,9 %). Der Konzern-EBIT3 vor Sondereinflüssen stieg um 12 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 4.830 Mio € (2016: 4.302 Mio €). Die EBIT-Marge3 betrug 14,3 % (2016: 14,6 %). Im 4. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT3 um 5 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.308 Mio € (4. Quartal 2016: 1.244 Mio €), die EBIT-Marge3 betrug 15,0 % (4. Quartal 2016: 15,9 %).

Das Zinsergebnis3 lag bei -636 Mio € (2016: -582 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Gegenläufig wirkten Einsparungen aus Refinanzierungsaktivitäten.

Die Konzern-Steuerquote vor Sondereinflüssen betrug 28,2 % (2016: 28,1 %). Die US-Steuerreform, die am 1. Januar 2018 in Kraft trat, erforderte eine Umbewertung latenter Steuerverbindlichkeiten und führte zu einem Buchgewinn von 103 Mio € im Jahr 2017. Die Konzern-Steuerquote nach Sondereinflüssen verminderte sich entsprechend auf 23,0 %.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn3 belief sich auf 1.194 Mio  € (2016: 1.116 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das bereinigte Konzernergebnis1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 1.859 Mio € (2016: 1.560 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 3,35  € (2016: 2,85 €). Im 4. Quartal 2017 stieg das bereinigte Konzernergebnis1,2 um 18 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 520 Mio € (4. Quartal 2016: 442 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 0,93 € (4. Quartal 2016: 0,81 €).

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2  Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts, Buchgewinn aus US-Steuerreform und FCPA-Rückstellung3 Vor Sondereinflüssen4 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts und FCPA-Rückstellung

 

Das Konzernergebnis vor Sondereinflüssen1 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1.816 Mio € (2016: 1.560 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 3,28  € (2016: 2,85 €). Im 4. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1,2 um 10 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 487 Mio € (4. Quartal 2016: 442 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 0,88 € (4. Quartal 2016: 0,81 €).

Das Konzernergebnis1 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1.814 Mio € (2016: 1.560 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 3,27  € (2016: 2,85 €). Im 4. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1 um 16 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 511 Mio € (4. Quartal 2016: 442 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 stieg um 14 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 0,92 € (4. Quartal 2016: 0,81 €).

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor Sondereinflüssen

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.828 Mio € in Sachanlagen (2016: 1.633 Mio €). Dies entspricht 5,4 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen stieg auf 6.852 Mio € (2016: 926 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.

Hervorragende Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 10 % auf 3.937 Mio € (2016: 3.585 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 11,6 % (2016 : 12,2 %). Die starke Cashflow-Entwicklung ist vor allem auf Fresenius Medical Care und einen Rekord-Cashflow bei Fresenius Kabi zurückzuführen.

Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 13 % auf 2.232 Mio € (2016: 1.969 Mio €) mit einer Marge von 6,6 % (2016: 6,7 %). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -4.557 Mio € (2016: 746 Mio €). Hier wirkten im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 14 % (währungsbereinigt: 21 %) auf 53.133 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 7 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 12.604 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 16 % (währungsbereinigt: 23 %) auf 40.529 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).

Das Eigenkapital stieg um 4 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 21.720 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote sank auf 40,9 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 29% (währungsbereinigt: 35 %) auf 19.042 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 32 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 17.406 Mio € (31. Dezember 2016: 13.201 Mio €).

Der Verschuldungsgrad lag zum 31. Dezember 2017 bei 2,841,2 (30. September 2017: 2,971,2; 31. Dezember 2016: 2,331; pro forma Quirónsalud 3,091).

 

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma Akquisitionen2 Vor Sondereinflüssen



Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. Dezember 2017 behandelte Fresenius Medical Care 320.960 Patienten in 3.752 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement entwickelt das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse weiter.

  • 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum, 7 % bereinigtes Ergebniswachstum zu konstanten Wechselkursen3,4
  • 13% Wachstum des Operativen Cashflows
  • Ausblick 2018: ~8 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum5 und 13 bis 15 % Ergebniswachstum zu konstanten Wechselkursen3,6 erwartet

Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz1 um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 17.784 Mio € (2016: 16.570 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -2 % aus. Im 4. Quartal 2017 war der Umsatz mit 4.429 Mio € (4. Quartal 2016: 4.417 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 8 %).

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 8 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 14.532 Mio € (2016: 13.505 Mio €). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 3.252 Mio € (2016: 3.064 Mio €).

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % auf 12.879 Mio € (2016: 12.030 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 7 % auf 12.036 Mio € (2016: 11.214 Mio €). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 3 % auf 843 Mio € (2016: 816 Mio €).

1 Exklusive Effekt aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Veteranen (VA-Nachzahlung): 17.689 Mio €2 Vor Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, VA-Nachzahlung und FCPA-Rückstellung3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt4 Vor Buchgewinn aus US-Steuerreform, Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, VA-Nachzahlung und FCPA-Rückstellung5 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 (486 Mio €)6 Basis 2017: 1.280 Mio €; 2018 inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform in Höhe von 140 Mio € bis 160 Mio €

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.890 Mio € (2016: 4.527 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 2.496 Mio € (2016: 2.292 Mio €). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 2.315 Mio € (2016: 2.185 Mio €).

Der EBIT sank um -2 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 2.362 Mio € (2016: 2.409 Mio €). Der bereinigte EBIT1 stieg um 4 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 2.493 Mio  € (2016: 2.409 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine ausgezeichnete Geschäftsentwicklung in Nordamerika und Asien-Pazifik zurückzuführen. Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 14,1 % (2016: 14,5 %). Im 4. Quartal 2017 sank der EBIT um -29 % (währungsbereinigt: -22 %) auf 519 Mio € (4. Quartal 2016: 730 Mio €). Im 4. Quartal 2017 war der bereinigte EBIT1 mit 726 Mio € (4. Quartal 2016: 730 Mio €) leicht unter Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 6 %). Die bereinigte EBIT-Marge1 lag bei 16,4 % (4. Quartal 2016: 16,5 %).

Das Ergebnis2 stieg um 12 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 1.280 Mio € (2016: 1.144 Mio €). Vergleichbar mit dem Konzernausblick gemäß ursprünglicher Definition, d.h. ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung, ohne die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, ohne den Buchgewinn aus der US-Steuerreform sowie vor FCPA-Rückstellung betrug der währungsbereinigte Anstieg 7 %. Im 4. Quartal 2017 stieg das Ergebnis2 um 8 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 394 Mio € (4. Quartal 2016: 363 Mio €). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung, ohne die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, ohne den Buchgewinn aus der US-Steuerreform sowie vor FCPA-Rückstellung betrug der währungsbereinigte Anstieg 6 %.

Der operative Cashflow stieg um 13 % auf 2.192 Mio € (2016: 1.932 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 12,3 % (2016: 11,7 %).

Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2018 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von ~8 %3. Der Ausblick für 2018 basiert auf einem Umsatz für das Geschäftsjahr 2017, der die erstmalige Anwendung des IFRS 15-Standards berücksichtigt. Das Jahresergebnis2 soll inklusive wiederkehrender positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform in Höhe von 140 Mio € bis 160 Mio € währungsbereinigt um 13 bis 15%4 wachsen.

1 Vor Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen, VA-Nachzahlung und FCPA-Rückstellung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt3 Berichteter Umsatz 2017: 17.784 Mio €, adjustiert um IFRS 15 (486 Mio €)4 Basis 2017: 1.280 Mio €

Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.


Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

 

  • 7 % organisches Umsatzwachstum, 8 % währungsbereinigtes EBIT2-Wachstum
  • Operativer Cashflow auf Allzeithoch
  • Ausblick 2018: 4 bis 7 % organisches Umsatzwachstum und währungs-bereinigtes EBIT-Wachstum5 von -3 bis -6 % erwartet (~2 bis 5 %6 exkl. Biosimilars-Aufwendungen)

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 6.358 Mio € (2016: 6.007 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan. Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.594 Mio € (4. Quartal 2016: 1.550 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 8 %.

In Europa stieg der Umsatz um 4 % (organisch: 5 %) auf 2.214 Mio € (2016: 2.135 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 579 Mio € (4. Quartal 2016: 566 Mio €).

1 Vor Sondereinflüssen2 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen und Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts und Buchgewinn aus US-Steuerreform5 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen), inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018)6 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen)

In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 6 % (organisch: 8 %) auf 2.290 Mio € (2016: 2.170 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % (organisch: 11 %) auf 554 Mio € (4. Quartal 2016: 542 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 11 %) auf 1.196 Mio € (2016: 1.108 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 5 % (organisch: 11 %) auf 302 Mio € (4. Quartal 2016: 287 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 11 % (organisch: 10 %) auf 658 Mio € (2016: 594 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 10 %) auf 159 Mio € (4. Quartal 2016: 155 Mio €).

Der bereinigte EBIT1 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.237 Mio € (2016: 1.171 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,5 % (2016: 19,5 %). Im 4. Quartal 2017 stieg der bereinigte EBIT1 um 3 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 318 Mio € (4. Quartal 2016: 308 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,9 % (4. Quartal 2016: 19,9 %).

Der EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.177 Mio € (2016: 1.171 Mio €). Die EBIT-Marge vor Sondereinflüssen betrug 18,5 % (2016: 19,5 %). Im 4. Quartal 2017 sank der EBIT vor Sondereinflüssen um -12 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 272 Mio € (4. Quartal 2016: 308 Mio €). Die EBIT-Marge vor Sondereinflüssen fiel aufgrund von Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts auf 17,1 % (4. Quartal 2016: 19,9 %).

Das bereinigte Ergebnis2,3 stieg um 10 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 745 Mio € (2016: 675 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg das bereinigte Ergebnis2,3 um 4 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 191 Mio € (4. Quartal 2016: 184 Mio €).

Der operative Cashflow war mit 1.010 Mio € (2016: 1.004 Mio €) auf einem Rekordhoch. Die Cashflow-Marge betrug 15,9 % (2016: 16,7 %).

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum von 4 bis 7 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von -3 bis -6 %4. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll der EBIT währungsbereinigt um ~2 bis 5 %5 wachsen.

1 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen und Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen, Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts undr Buchgewinn aus US-Steuerreform4 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (akquisitionsbedingte Aufwendungen), inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018)5 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (vor akquisitionsbedingten Aufwendungen)

 

Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.

  • 4 % organisches Umsatzwachstum
  • 54 % EBIT-Wachstum (6 % ohne Quirónsalud)
  • Ausblick 2018: 3 bis 6 % organisches Umsatzwachstum und EBIT-Wachstum von 7 bis 10% erwartet

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 48 % (organisch: 4 %) auf 8.668 Mio € (2016: 5.843 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen der Erwerb von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 44 %. Im 4. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 54 % (organisch: 3 %) auf 2.246 Mio € (4. Quartal 2016: 1.461 Mio €).

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 6.074 Mio € (2016: 5.843 Mio €). Im 4. Quartal 2017 steigerte Helios Deutschland den Umsatz um 3 % (organisch: 3 %) auf 1.512 Mio € (4. Quartal 2016: 1.461 Mio €). Helios Spanien (Quirónsalud) wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Helios Spanien betrug 2.594 Mio € (davon 734 Mio € im 4. Quartal 2017).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 54 % auf 1.052 Mio € (2016: 683 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,1 % (2016: 11,7 %). Im 4. Quartal 2017 stieg der EBIT um 61 % auf 283 Mio € (4. Quartal 2016: 176 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 12,6 % (4. Quartal 2016: 12,0 %).

Der EBIT von Helios Deutschland stieg um 6 % auf 725 Mio € (2016: 683 Mio €), die EBIT-Marge auf 11,9 % (2016: 11,7 %). Im 4. Quartal 2017 war der EBIT von Helios Deutschland mit 176 Mio € (4. Quartal 2016: 176 Mio €) auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge betrug 11,6 % (4. Quartal 2016: 12,0 %).

Der EBIT von Helios Spanien betrug 327 Mio € (davon 107 Mio € im 4. Quartal 2017) mit einer EBIT-Marge von 12,6 % (4. Quartal 2017: 14,6 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 34 % auf 728 Mio € (2016: 544 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 42 % auf 202 Mio € (4. Quartal 2016: 142 Mio €).

Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 18 % auf 733 Mio € (2016: 622 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 8,5 % (2016: 10,6 %).

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2018 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 7 bis 10 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

 

Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • 6 % organisches Umsatzwachstum, 10 % EBIT-Anstieg
  • Auftragseingang von 1.096 Mio € auf Allzeithoch
  • Ausblick 2018: Organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und EBIT-Anstieg von 5 bis 10 % erwartet

Der Umsatz stieg um 6 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.228 Mio € (2016: 1.160 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 2 % auf 606 Mio € (2016: 594 Mio  €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 10 % auf 622 Mio  € (2016: 566 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 14 % auf 480 Mio € (4. Quartal 2016: 420 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 14 %.

Der EBIT stieg um 10 % auf 76 Mio € (2016: 69 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 6,2 % (2016: 5,9 %). Im 4. Quartal 2017 stieg der EBIT um 16 % auf 44 Mio € (4. Quartal 2016: 38 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 9,2 % (2016: 9,0 %).

Das Ergebnis1 stieg um 11 % auf 50 Mio € (2016: 45 Mio €). Im 4. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 21 % auf 29 Mio € (4. Quartal 2016: 24 Mio €).

Der Auftragseingang erreichte ein Allzeithoch von 1.096 Mio € (2016: 1.017 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2017 betrug 2.147 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Fresenius Vamed ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 findet am 27. Februar 2018 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

 

Fresenius erwartet deutlich positive Effekte aus der heute verabschiedeten US-Steuerreform.

Das neue Gesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft tritt, erfordert eine Umbewertung latenter Steuerverbindlichkeiten. Daraus erwartet Fresenius für das Geschäftsjahr 2017 einen Buchgewinn von rund 90 Mio €. Davon entfallen rund 30 Mio € auf Fresenius Kabi und rund 60 Mio €1 auf Fresenius Medical Care.

Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018, einschließlich der wiederkehrenden Auswirkungen der US-Steuerreform, wird Fresenius am 27. Februar 2018 vorlegen.

 

 

1 Basierend auf 31 % Anteilsbesitz der Fresenius SE & Co. KGaA an der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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