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Mit sofortiger Wirkung übernehmen Katrin Kerner (44) und Christian Wagner (39) die Leitung der globalen Unternehmenskommunikation bei Fresenius. Beide übernehmen die Rolle interimsweise und zusätzlich zu ihren bestehenden Aufgaben als Head of CEO Relations und Head of Board Office. Sie berichten in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden von Fresenius, Michael Sen. Damit folgen sie auf Anke Schmidt, die seit Juni 2025 die Kommunikationsfunktion bei Fresenius leitet und sich entschieden hat, das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen.

„Im Namen des Vorstands bedanke ich mich herzlich bei Anke Schmidt für ihre Arbeit und ihr Engagement. Sie hat in kurzer Zeit wichtige Impulse gesetzt. Für ihre Zukunft wünschen wir ihr alles erdenklich Gute“, sagt Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius. „Ich freue mich sehr, dass Katrin Kerner und Christian Wagner diese Aufgabe als Führungsteam gemeinsam übernehmen. Beide verfügen über ein tiefes Verständnis der Gesundheitsbranche und gestalten bereits heute die strategische und kulturelle Weiterentwicklung unseres Unternehmens im Rahmen von #FutureFresenius aktiv mit. Als erfahrene Führungskräfte, unter anderem in Kommunikation, Finanzwesen und bei Unternehmenstransformationen von DAX-Unternehmen, werden sie die Kommunikationsfunktion bei Fresenius strategisch weiterentwickeln und die Marke weiter stärken.“ 

Katrin Kerner ist seit 2023 bei Fresenius tätig, seit 2024 als Head of CEO Relations. In dieser Funktion bereitet sie CEO Briefings vor, koordiniert strategische Unternehmenspositionen und steuert globale Unternehmenspartnerschaften aus. Vor ihrem Wechsel zu Fresenius war sie mehrere Jahre in leitenden Positionen in der Kommunikation bei Siemens, Siemens Healthcare (heute Siemens Healthineers) und Siemens Energy tätig, unter anderem als Leitung Employee Communications bei Siemens und als Leitung Executive Messages bei Siemens Energy. In dieser Zeit hat sie den Börsengang von Siemens Healthineers sowie die Ausgliederung von Siemens Energy aktiv begleitet. Katrin Kerner studierte Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg und Internationales Management an der Turku School of Economics in Finnland.

Christian Wagner ist seit 2017 bei Fresenius, ab 2019 als Leiter Corporate Finance und seit 2023 als Büroleiter des Vorstandsvorsitzenden. In dieser Funktion ist er maßgeblich an der Steuerung und Weiterentwicklung von Fresenius beteiligt. Zudem zeichnet Christian Wagner für die Konzernsicherheit verantwortlich. Vor seinem Eintritt bei Fresenius war er im Investment Banking bei Berenberg sowie bei einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn tätig. Christian Wagner studierte Finanzwesen an der Goethe-Universität in Frankfurt sowie am Institut Supérieur du Commerce (ISC) in Paris, Frankreich. 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Fresenius SE & Co. KGaA  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852  
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE  
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland /Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673  
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser   
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Die Scorecard für Corporate Governance der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) dient als wichtiger Maßstab für die Bewertung der Governance-Standards der DAX-40-Unternehmen in Deutschland. Fresenius hat in der diesjährigen Rangliste den 2. Platz erreicht hat – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Vorjahr und damit der größte Aufstieg aller bewerteten Unternehmen. Diese Anerkennung spiegelt die bedeutenden Fortschritte wider, die das Unternehmen im Rahmen der #FutureFresenius-Strategie zur weiteren Stärkung der Governance-Strukturen erzielt hat.

  • Verkauf in zwei unabhängigen Schritten vereinfacht und beschleunigt Trennung von österreichischen Aktivitäten der Vamed
  • Fresenius und Porr haben heute Vertrag über den Verkauf des österreichischen Projektgeschäfts sowie des Thermenbetriebs der VAMED Vitality World unterzeichnet
  • Mit Strabag laufen vertiefende Gespräche über Verkauf des Betriebsführungsgeschäfts des Allgemeinen Krankenhauses Wien 

     

Der Gesundheitskonzern Fresenius beschleunigt und vereinfacht den Verkauf der österreichischen Aktivitäten der Vamed in zwei unabhängigen Schritten. Die ursprüngliche Vereinbarung über den Verkauf an ein österreichisches Konsortium aus den Bauunternehmen Porr und Strabag wurde abgelöst durch einen direkten Vertrag mit Porr über den Verkauf des österreichischen Projektgeschäfts sowie des Thermenbetriebs der VAMED Vitality World. Die neue Vereinbarung steht noch unter Vorbehalt behördlicher Zustimmung. 

 

Zudem führt Fresenius vertiefende Gespräche mit Strabag über übrige Teile der österreichischen Vamed-Aktivitäten – vorrangig das Betriebsführungsgeschäft des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH Wien). 

 

Die Veräußerung der österreichischen Aktivitäten ist ein weiterer Schritt des strukturierten Ausstiegs von Fresenius aus seiner Unternehmensbeteiligung Vamed, um sich im Rahmen von #FutureFresenius noch stärker auf die Weiterentwicklung von Fresenius Kabi und Fresenius Helios zu konzentrieren.  

Eine Übersicht der wichtigsten Finanzkennzahlen befindet sich am Ende der Mitteilung.

3. Quartal 2025: Starkes organisches Umsatzwachstum und ausgezeichnetes Wachstum beim Ergebnis je Aktie; EBIT-Ausblick erhöht
  • Konzern-Umsatz1 bei 5.477 Mio €; gutes organisches Wachstum von 6 %1,2 dank fortgesetzt positiver Entwicklung von Fresenius Kabi und Fresenius Helios.  
  • Konzern-EBIT1 stieg währungsbereinigt um 6 %3 auf 574 Mio €; Wachstum gegenüber dem 2. Quartal 2025 weiter beschleunigt nach starker operativer Entwicklung bei Fresenius Kabi; Fresenius Helios mit solider Performance trotz üblicher Saisonalität in Spanien und hoher Vorjahresbasis im Deutschlandgeschäft infolge Energiekostenhilfen; Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 10,5 %.
  • Ergebnis je Aktie1,4 erhöhte sich mit einem kräftigen Plus von währungsbereinigt 14 %3 auf 0,62 € aufgrund anhaltender operativer Stärke und deutlich reduzierter Zinsaufwendungen.
  • Verschuldungsgrad im 3. Quartal bei 3,0x1,5, innerhalb des selbstgesetzten Zielkorridors nach starker Cashflow-Entwicklung.  
     

1 Vor Sondereinflüssen

2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

4 Ohne Fresenius Medical Care

5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der eigenkapitalneutralen Umtauschanleihe
 

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: 

„Fresenius treibt seine Entwicklung zielstrebig voran, unsere Transformation zahlt sich aus. Die konsequente Umsetzung von #FutureFresenius und unsere leistungsorientierte Kultur haben zu einem Wachstum des Ergebnisses je Aktie - ohne FMC - von 14 Prozent, einem organischen Umsatzanstieg um 6 Prozent und zu verbesserten Margen geführt. Vor diesem Hintergrund heben wir unsere EBIT-Prognose für das Gesamtjahr auf 4 bis 8 Prozent an.
Fresenius Kabi und Fresenius Helios entwickeln sich weiterhin gut. Wir investieren gezielt in Digitalisierung und innovative Therapien. Damit gestalten wir die Patientenversorgung neu. Trotz des aktuellen makroökonomischen Umfelds erzielen wir weiterhin gute Ergebnisse und stehen für Kontinuität und Verlässlichkeit. In der aktuellen Strategiephase Rejuvenate erzielen wir messbare Fortschritte. So schaffen wir nachhaltigen Wert für Patienten, Partner und Aktionäre – heute und in Zukunft.“  
 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 erhöht1 

Aufgrund der guten Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2025 erhöht Fresenius für das Gesamtjahr die Wachstumsspanne des Konzern EBIT-Ausblicks:   

Fresenius-Konzern2: organisches Umsatzwachstum3 von 5 bis 7 %; währungsbereinigtes EBIT-Wachstum4 jetzt von 4 bis 8 % (zuvor: 3 bis 7 %).  
Fresenius Kabi5: organisches Umsatzwachstum3 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 16,0 % bis 16,5 %.  
Fresenius Helios6: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von etwa 10 %.  

Die gute Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2025 bietet die Möglichkeit, im 4. Quartal 2025 einige gezielte Investitionen zu tätigen, beispielsweise in Forschung und Entwicklung. Dies steht im Einklang mit dem strategischen Fahrplan der Rejuvenate-Phase, in der das Kerngeschäft gestärkt und die Plattformen (Bio)Pharma, MedTech und Care Provision skaliert werden sollen. Ziel ist es, die zukünftige Leistungsfähigkeit zu steigern und in weiteres langfristig profitables Wachstum zu investieren.   

1 Vor Sondereinflüssen

2 2024 Basis: 21.526 Mio € (Umsatz) und 2.489 Mio € (EBIT)

3 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

4 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

5 2024 Basis: 8.414 Mio € (Umsatz) und 1.319 Mio € (EBIT)

6 2024 Basis: 12.739 Mio € (Umsatz) und 1.288 Mio € (EBIT)

 

Prämissen für den Ausblick: Der im Februar 2025 gegebene Ausblick von Fresenius berücksichtigte das sich schnell verändernde makroökonomische und geopolitische Umfeld, das zu einem höheren Maß an operativer Unsicherheit führte. Der Ausblick bezieht auch weiterhin bestimmte Auswirkungen und bekannte Risiken mit ein, u.a. nachteilige Auswirkungen durch Zölle, soweit diese derzeit abschätzbar sind. Der Ausblick berücksichtigt keine möglichen Extremszenarien, die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ergeben könnten.
 

Fresenius-Konzern – Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2025  

Fresenius hat im 3. Quartal 2025 die ausgezeichnete operative Entwicklung bei Fresenius Kabi und die solide Performance bei Fresenius Helios fortgesetzt. Der Konzern-Umsatz1 stieg organisch um 6 %2 auf 5.477 Mio €.   

Das Wachstum beim Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen um 6 %3 auf 574 Mio € hat sich währungsbereinigt weiter beschleunigt, trotz der hohen Vorjahresbasis im Zusammenhang mit den Energiekostenhilfen bei Helios in Deutschland und der üblichen Saisonalität bei Helios Spanien sowie den Belastungen aus dem Tendergeschäft in China im Zusammenhang mit dem Produkt Ketosteril bei Fresenius Kabi. Die Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 10,5 % (3. Quartal 2024: 10,4 %). Das Helios Performance-Programm kommt voran, umfangreiche EBIT-Beiträge werden im 4. Quartal 2025 erwartet. Einige Einsparungen werden sich in das Jahr 2026 verschieben. Die starke Entwicklung im 3. Quartal 2025 war zusätzlich begünstigt von der zeitlichen Verschiebung positiv wirkender Effekte.  

Das Konzernergebnis1,4  stieg währungsbereinigt um ausgezeichnete 14 %3 auf 351 Mio € und damit deutlich überproportional zum Umsatz. Gründe dafür waren die gute operative Entwicklung der beiden Kerngeschäfte, weitere Produktivitätssteigerungen bei Fresenius Kabi und die strikte Kostendisziplin bei Fresenius Helios sowie die deutlich gesunkenen Zinsaufwendungen. Diese konnten allein im 3. Quartal um 35 Mio € reduziert werden.  

Das währungsbereinigte Ergebnis je Aktie1,4 stieg um ausgezeichnete 14 %3 auf 0,62 €.   

1 Vor Sondereinflüssen

2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

4 Ohne Fresenius Medical Care
 

Operating Companies – Geschäftsentwicklung 3. Quartal 2025   

Fresenius Kabi mit starker organischer Umsatzsteigerung am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands nach sehr guter Performance der von Biopharma angeführten Wachstumsvektoren. EBIT-Marge oberhalb der für 2025 anvisierten Bandbreite aufgrund von Produktivitätssteigerungen und EBIT-Beiträgen, die früher als erwartet realisiert werden konnten.  

Das organische Umsatzwachstum von 7 %1 war getragen von den Wachstumsvektoren und begünstigt durch Preiseffekte im Zusammenhang mit der Inflation in Argentinien; dank erfolgreicher Produkteinführungen wurden bereits im 3. Quartal 2025 Umsatzbeiträge erzielt, die ursprünglich im 4. Quartal erwartet worden waren; der Umsatz lag bei 2.141 Mio €; das berichtete Wachstum wurde durch Währungseffekte negativ beeinflusst; währungsbereinigt lag der Anstieg bei 6 %2.  

  • Wachstumsvektoren mit starkem organischen Umsatzanstieg1 von 11 %: MedTech 7 %, Nutrition 7 %, Biopharma 37 %.
    • Umsatz Nutrition: 601 Mio €, starkes Wachstum in allen Regionen außer China; gute Entwicklung in Lateinamerika und Europa; USA angetrieben von der hohen Nachfrage nach Lipidemulsionen; negativer Effekt aus dem Tendergeschäft mit dem Nutrition-Produkt Ketosteril in China etwas schwächer ausgeprägt als erwartet.
    • Umsatz Biopharma: 226 Mio €, positive Entwicklung im Wesentlichen zurückzuführen auf die weiterhin dynamische Markteinführung des Tocilizumab-Biosimilars Tyenne in Europa und den USA; erste Lieferung von Tyenne-Ampullen aus vertikal voll-integrierter Lieferkette in die EU; Exklusivvertrag mit CivicaScript über die Lieferung des Ustekinumab-Biosimilars Otulfi in den USA, erste Umsätze werden im 4. Quartal 2025 erwartet.
    • Umsatz MedTech: 394 Mio €, gute Entwicklung auf breiter Basis in allen Regionen; solide Performance bei Zell- und Gentherapien sowie bei Infusions- und Ernährungssystemen fortgesetzt.    
  • Umsatz Pharma: 920 Mio €, organisches Wachstum solide bei 2 %1 vor dem Hintergrund der hohen Vorjahresbasis; gute Mengennachfrage und konsequenter Preisgestaltung in Europa sowie weiteres Wachstum bei I.V.-Lösungen in den USA.  
  • EBIT3 von Fresenius Kabi stieg währungsbereinigt um 10 %2 auf 358 Mio €, dank der guten Umsatzentwicklung und weiterer Produktivitätssteigerungen. Trotz der Effekte aus dem Tender für Ketosteril in China erhöhte sich die EBIT-Marge3 auf 16,7 %, was vor allem auf die signifikante Margenverbesserung der Wachstumsvektoren gegenüber dem Vorjahresquartal und auf die hervorragende Profitabilität bei Pharma zurückzuführen ist. Die ausgezeichnete Entwicklung in den ersten drei Quartalen bietet die Möglichkeit, im 4. Quartal 2025 einige gezielte Investitionen vorzunehmen, beispielsweise in Forschung und Entwicklung.
  • EBIT3 der Wachstumsvektoren erhöhte sich währungsbereinigt um ausgezeichnete 20 %2 und lag bei 194 Mio €; EBIT-Marge3 bei 15,9 % und damit Margenverbesserung um 140 Basispunkte gegenüber dem Vorjahresquartal und nah am strukturellen Margenkorridor.  
  • EBIT3 von Pharma stieg währungsbereinigt um 17 %2 auf 202 Mio €, bedingt durch die gute Geschäftsentwicklung in Europa und den USA sowie durch fortgeführte Produktivitätssteigerungen. Die EBIT-Marge3 bei lag 22,0 %.   
     

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

2 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

3 Vor Sondereinflüssen
 

Fresenius Helios mit gutem organischen Umsatzwachstum; weitere Verbesserung der EBIT-Marge in Deutschland dank Fortschritten beim Performance Programm; EBIT-Marge bei Helios Spanien spiegelt wie erwartet die übliche Saisonalität; EBIT-Wachstum profitierte von Beiträgen, die früher als erwartet realisiert werden konnten.

Starkes organisches Umsatzwachstum von 5 % aufgrund der gestiegenen Anzahl durchgeführter Behandlungen in Deutschland und Spanien im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie von Preiseffekten; Umsatz stieg währungsbereinigt um 5 % auf 3.240 Mio €.  

  • Helios Deutschland mit solidem organischen Umsatzwachstum von 4 % trotz der höheren Vorjahresbasis aufgrund technischer Umklassifizierungen, reflektiert die gute Entwicklung der Patientenzahlen und positive Preiseffekte; Umsatz bei 2.019 Mio €.  
  • Helios Spanien mit einem organischen Umsatzanstieg von 7 % auf 1.221 Mio €, ebenfalls aufgrund eines guten Aktivitätsniveaus, vor allem im Bereich betriebliche Gesundheitsvorsorge, und Preiseffekten.  
  • EBIT1 von Fresenius Helios bei 242 Mio € und damit beim währungsbereinigten Wachstum im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr; insgesamt war die EBIT-Entwicklung durch die hohe Vorjahresbasis beeinträchtigt, die Energiekostenhilfen beinhaltete, sowie durch die üblichen saisonalen Effekte bei Helios Spanien im dritten Quartal. Positiv wirkten Einsparungen, die über das Performance Programm in Deutschland erzielt werden konnten. Die EBIT-Marge1 von Fresenius Helios lag bei 7,5 %.   
  • Das EBIT1 von Helios Deutschland sank währungsbereinigt um 5 % auf 161 Mio €, nachdem das Vorjahresquartal erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt worden war. Die EBIT-Marge1 erreichte 8,0 % und verbesserte sich damit gegenüber dem 2. Quartal 2025 (7,5 %) sowie dem 4. Quartal 2024 (6,6 %), dem ersten Quartal ohne Energiekostenhilfen.   
  • Das EBIT1 von Helios Spanien stieg währungsbereinigt um 10 % auf 80 Mio €; die EBIT-Marge1 lag bei 6,6 % und wurde beeinträchtigt durch die üblichen saisonalen Effekte.  
  • Helios Performance-Programm kommt gut voran; umfangreiche EBIT-Beiträge werden im 4. Quartal 2025 erwartet. Da einige Maßnahmen mit prozessualen Veränderungen verbunden sind und entsprechende Anlaufzeit benötigen, werden sich einige Einsparungen in das Jahr 2026 verschieben.  
     

1 Vor Sondereinflüssen

 

Konzernkennzahlen 3. Quartal und 1.-3. Quartal 2025
Konzernkennzahlen 3. Quartal und 1.-3. Quartal 2025

 

Telefonkonferenz und Audio-Webcast  

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 3. Quartal 2025 findet am 5. November 2025 um   13:30 Uhr CEST / 07:30 Uhr EDT eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast für Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.  

 
Informationen zu Fresenius-Aktie und ADRs
Informationen zur Fresenius Aktie

 

Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen   
  • Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q3/2025.  
  • Die Finanzzahlen für das 3. Quartal 2025 und für das 3. Quartal 2024 beinhalten Sondereinflüsse. Eine Übersicht der Ergebnisse des 3. Quartals 2025 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.  
  • Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.  
  • Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.    

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius Kabi, Teil des globalen Gesundheitsunternehmens Fresenius, gab heute bekannt, dass das Unternehmen zwei Auszeichnungen für Exzellenz in Liefer- und Serviceleistungen von Vizient® verliehen bekommen hat. Vizient® ist die größte Gesundheitsdienstleistergesellschaft zur Leistungsverbesserung des Gesundheitswesens in den USA.  

Die „Supplier of the Year Awards” würdigen herausragende Lieferanten in verschiedenen Kategorien, die Vizient dabei unterstützen, die Gesundheitsversorgung durch entsprechende Dienstleister zu verbessern und erschwinglicher zu machen. 

„Die Auszeichnungen von Vizient sind eine wichtige Anerkennung für das Engagement des Unternehmens für eine langfristige, nachhaltige Arzneimittelversorgung“, sagte Arun Verma, Präsident von Fresenius Kabi USA und Mitglied des Vorstands der Fresenius Kabi AG. „Die Auszeichnung „Vizient Supply Assurance“ ist besonders erfreulich, da sie unser Engagement für die Sicherstellung der Versorgung mit wichtigen Arzneimitteln und Technologien würdigt.“

Die Veränderungsrate, wesentlicher Parameter für die Steigerung der Kostenerstattung von Krankenhausleistungen für das Jahr 2026, ist auf 5,17 % festgesetzt worden. Als weiterer Parameter fließt die Veränderung der Krankenhauskosten in die jährliche Ermittlung der Kostenerstattung ein. Die finale Steigerungsrate für die Kostenerstattung von Krankenhausleistungen im Jahr 2026, der sogenannte Veränderungswert, sollte spätestens bis Ende des Jahres feststehen.

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Nach fast zweijähriger Abwesenheit vom Euro-Anleihemarkt hat Fresenius heute erfolgreich Anleihen im Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro über zwei Tranchen platziert:

  • eine Anleihe im Volumen von 500 Mio. € mit Fälligkeit im September 2029 und einem jährlichen Kupon von 2,75 % und
  • eine Anleihe im Volumen von 500 Mio. € mit Fälligkeit im März 2034 und einem jährlichen Kupon von 3,50 %.

Die heutige Transaktion folgt auf die erfolgreiche Unterzeichnung eines neuen 
400 Mio. € Darlehensvertrages mit der Europäischen Investitionsbank.

Die Erlöse aus der Transaktion werden für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten, verwendet. Zeitgleich mit der Anleiheemission hat Fresenius die Absicht bekannt gegeben, die ausstehende 500 Mio. € Anleihe mit einem jährlichen Kupon von 4,250% und Fälligkeit am 28. Mai 2026 durch eine Make-Whole-Call-Transaktion vorzeitig zurückzuzahlen, vorbehaltlich des erfolgreichen Abschlusses der Anleiheemission.

Fresenius hat die Anleihen unter seinem Debt Issuance Programm (DIP) begeben und deren Zulassung zum Handel im regulierten Markt der Luxemburger Börse beantragt. Emittentin ist die Fresenius SE & Co. KGaA.

Der Abschluss der Anleiheemission wird für den 15. September 2025 erwartet.

Mit dieser Transaktion hat Fresenius seinen Finanzierungsbedarf für das Jahr 2025 erfolgreich gedeckt und die finanzielle Flexibilität erhöht – im Einklang mit der umsichtigen Finanzierungsstrategie des Unternehmens.

Fresenius bekennt sich auch weiterhin zu seinem Investment Grade-Rating und hält am selbst gesetzten Zielkorridor von 2,5 bis 3,0x Netto-Finanzverbindlichkeiten/
EBITDA fest. Der Abbau der Verschuldung und ein starker Fokus auf die Bilanz in Verbindung mit klaren Prioritäten bei der Kapitalallokation sind wichtige Aspekte auf dem Weg zu #FutureFresenius.

WICHTIGE HINWEISE

Diese Bekanntmachung ist weder ein Angebot zum Kauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Australien, Kanada, Japan, Singapur oder anderen Jurisdiktionen, in denen ein Angebot gesetzlichen Beschränkungen unterliegt. Die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere dürfen in den Vereinigten Staaten von Amerika oder an oder für Rechnung oder zugunsten von US-Personen nur mit vorheriger Registrierung nach den Vorschriften des U.S. Securities Act von 1933 in derzeit gültiger Fassung („U.S. Securities Act“) oder ohne vorherige Registrierung nur aufgrund einer Ausnahmeregelung verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Vorbehaltlich bestimmter Ausnahmeregelungen dürfen die in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere in Australien, Kanada, Japan oder Singapur, oder an oder für Rechnung von Einwohnern Australiens, Kanadas, Japans oder Singapurs, nicht verkauft oder zum Verkauf angeboten werden. Es findet keine Registrierung der in dieser Bekanntmachung genannten Wertpapiere gemäß dem U.S. Securities Act bzw. den jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen in Australien, Kanada, Japan und Singapur statt. In den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt kein öffentliches Angebot der Wertpapiere.

Diese Bekanntmachung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Weder Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Finance Ireland Public Limited Company noch Fresenius Finance Ireland II Public Limited Company übernehmen die Verpflichtung, die in dieser Bekanntmachung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Diese Bekanntmachung dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keinen Prospekt dar. Sie wurde auf der Grundlage erstellt, dass ein Angebot von Wertpapieren in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraums ("EWR") nur gemäß dem von Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Finance Ireland Public Limited Company und Fresenius Finance Ireland II Public Limited Company erstellten Wertpapierprospekt und etwaigen Prospektnachträgen in Verbindung mit den endgültigen Bedingungen für diese Wertpapiere oder gemäß einer Ausnahmebestimmung unter der Verordnung (EU) 2017/1129 (die „Prospektverordnung“) vom Erfordernis, einen Prospekt für das Angebot zu veröffentlichen, erfolgt. Interessierte Anleger sollten ihre Anlageentscheidung bezüglich der in dieser Bekanntmachung erwähnten Wertpapiere ausschließlich auf Grundlage der Informationen aus dem Wertpapierprospekt (und allen Prospektnachträgen) in Verbindung mit den endgültigen Bedingungen für diese Wertpapiere, die von der Gesellschaft im Zusammenhang mit dem Angebot dieser Wertpapiere veröffentlicht werden, treffen. Die betreffenden endgültigen Bedingungen für diese Wertpapiere werden nach Veröffentlichung auf der Internetseite der Luxemburger Börse (www.LuxSE.com) verfügbar sein zusammen mit dem Wertpapierprospekt und allen Prospektnachträgen. Der Wertpapierprospekt ist zudem bei der Fresenius SE & Co. KGaA (Else-Kröner Strasse 1, 61352 Bad Homburg) kostenfrei erhältlich.

Diese Bekanntmachung richtet sich an oder ist zur Verteilung in Großbritannien nur für (i) Personen bestimmt, die über professionelle Erfahrung im Umgang mit Kapitalanlagen verfügen entsprechend Artikel 19(5) des Financial Services and Markets Act 2000 (Financial Promotion) Order 2005 („Order“) oder (ii) high net worth entities (Institutionelle Investoren), die unter Artikel 49(2) (a) bis (d) der Order fallen (alle diese Personen werden als „relevante Personen“ bezeichnet). Dieses Dokument richtet sich nur an relevante Personen. Andere Personen sollten weder auf Basis dieses Dokuments noch aufgrund eines seiner Inhalte handeln oder sich darauf verlassen. Jede Investition oder jede Investitionstätigkeit, auf die sich dieses Dokument bezieht, ist nur für relevante Personen zugänglich und wird nur mit relevanten Personen durchgeführt.

  • Das Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) über 400 Millionen Euro unterstützt Fresenius bei Investitionen, um innovative medizinische Produkte und Biosimilars in Europa besser verfügbar zu machen.
  • Die Darlehenszusage zeigt das anhaltende Engagement der EIB für eine zugängliche, hochwertige Gesundheitsversorgung in ganz Europa.
  • Die Finanzierung ist ein weiterer Schritt im Rahmen der #FutureFresenius-Agenda.

Der Gesundheitskonzern Fresenius erhält von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein neues Darlehen in Höhe von 400 Millionen Euro zur Stärkung der europäischen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E). Die Mittel werden dazu verwendet, den Ausbau der Produktionskapazitäten von Fresenius Kabi für medizinische Produkte und Biosimilars in europäischen Ländern zu unterstützen.

Die von der EIB geförderten Investitionen stärken damit die Widerstandsfähigkeit der pharmazeutischen Produktion in der EU und tragen zur Versorgungssicherheit und finanziellen Entlastung der europäischen Gesundheitssysteme bei. Dies soll den Zugang zu einer modernen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung erleichtern.

Sara Hennicken, CFO von Fresenius: „Unsere Mission bei Fresenius ist es, das Leben von Menschen zu retten und zu verbessern. Investitionen in unser Kerngeschäft, also auch die Entwicklung innovativer, bezahlbarer Gesundheitsprodukte, sind ein wesentlicher Bestandteil von Rejuvenate, der aktuellen Phase von #FutureFresenius. Das langjährige Vertrauen der Europäischen Investitionsbank bedeutet für uns daher mehr als nur eine attraktive Finanzierung; es ist eine wertvolle Anerkennung unseres Beitrags zu einer gesunden Zukunft Europas.“

Nicola Beer, Vizepräsidentin der EIB: „Unsere langjährige Partnerschaft mit Fresenius ist ein Beweis für das stetige Engagement der EIB für eine zugängliche, hochwertige Gesundheitsversorgung in ganz Europa. Indem wir die beschleunigte Entwicklung von Biosimilars und Generika durch Fresenius in mehreren europäischen Ländern unterstützen, tragen wir dazu bei, innovative und erschwingliche Lösungen für Millionen von Patienten bereitzustellen. Zugleich stärken wir die Widerstandsfähigkeit der EU bei der Arzneimittelversorgung und die Exzellenz in der Forschung. Gemeinsam treiben wir wissenschaftliche Fortschritte voran, erweitern Produktionskapazitäten und ebnen so den Weg für eine gesündere und nachhaltigere Zukunft.“

Laut einer IQVIA-Studie machen Generika rund 70 Prozent der verschriebenen Medikamente in Europa aus, entsprechen jedoch nur knapp 20 Prozent der Arzneimittelkosten. Als Hersteller von Arzneimitteln, Biosimilars, klinischer Ernährung und Medizintechnik mit rund 20 Produktionsstätten und mehreren F&E-Zentren in ganz Europa steht Fresenius für die zuverlässige Versorgung mit lebenswichtigen Medikamenten.

In den vergangenen fünf Jahren hat das Unternehmen mehr als 1 Milliarde Euro in die europäische Produktion in Schlüsselmärkten investiert. Diese Investitionen sollen dem europäischen Bedarf dienen. Ziel der „Local-for-Local”-Strategie von Fresenius ist es, Produkte für europäische Patienten in Europa herzustellen.

In den vergangenen fünf Jahren hat die EIB mehr als 22 Milliarden Euro für den Gesundheits- und Biowissenschaftssektor bereitgestellt, davon 4 Milliarden Euro in Ländern außerhalb der EU.

Die EIB unterstützt langfristige Innovationsvorhaben von Fresenius seit rund 20 Jahren.

Über die EIB
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen, deren Eigentümer die Mitgliedstaaten sind. Auf der Grundlage von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den politischen Zielen der EU beitragen, indem sie Klimaschutz und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovation, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, die Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer friedlicheren und prosperierenden Welt fördern.

Die EIB-Gruppe, zu der auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, hat im Jahr 2024 neue Finanzierungen in Höhe von fast 89 Mrd. EUR für über 900 Projekte mit hoher Wirkung unterzeichnet und damit die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit Europas gestärkt.

Alle von der EIB-Gruppe finanzierten Projekte stehen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen, wie in unserer Klimaschutz-Roadmap zugesagt. Fast 60 % der jährlichen Finanzierungen der EIB-Gruppe fließen in Projekte, die direkt zur Eindämmung des Klimawandels, zur Anpassung an dessen Folgen und zu einer gesünderen Umwelt beitragen.
Durch die Förderung der Marktintegration und die Mobilisierung von Investitionen unterstützte die Gruppe im Jahr 2024 neue Investitionen in Höhe von über 100 Mrd. EUR für die Energiesicherheit Europas und mobilisierte 110 Mrd. EUR Wachstumskapital für Start-ups, Scale-ups und europäische Pioniere. Etwa die Hälfte der Finanzierungen der EIB innerhalb der Europäischen Union fließt in Kohäsionsregionen, in denen das Pro-Kopf-Einkommen unter dem EU-Durchschnitt liegt.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Europa-weite Zusammenarbeit von Ärzten, Forschern und Partnerinstitutionen, die darauf abzielt, innovative und personalisierte Therapien schneller verfügbar machen zu können

  • Ziel ist Entwicklung einer modularen Plattform für Krankenhäuser auf der Grundlage einer von Fresenius Kabi entwickelten Technologie

  • Innovative Health Initiative unterstützt öffentlich-private Partnerschaft EASYGEN mit 8 Mio. Euro aus EU-Mitteln

  • Wichtiger Schritt im Rahmen von #FutureFresenius

Der Gesundheitskonzern Fresenius arbeitet mit Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen zusammen, um die Herstellung von CAR-T-Zelltherapien zu beschleunigen, kostengünstiger zu gestalten und den Zugang zu diesen Therapien für Patientinnen und Patienten in ganz Europa zu verbessern. Unter der Leitung von Fresenius will das neu gegründete Konsortium EASYGEN (Easy workflow integration for gene therapy) eine modulare Plattform für Krankenhäuser entwickeln. Mit dieser sollen personalisierte Zelltherapien zukünftig binnen weniger Tage statt in mehreren Wochen hergestellt werden können. Das Projekt ist eine öffentlich-private Partnerschaft, die mit 8 Mio. Euro aus EU-Mitteln der Innovative Health Initiative (IHI) gefördert wird. Es baut auf einer Technologie auf, die das Team für Zell- und Gentherapie von Fresenius Kabi entwickelt hat.

„EASYGEN unterstützt den Ausbau unserer MedTech-Plattform und ist damit ein wichtiger Schritt auf unserem Weg hin zu #FutureFresenius. Ziel der Initiative ist es, nicht nur medizinische Spitzentechnologien zu entwickeln, sondern diese auch schnell, sicher und patientennah verfügbar zu machen. Damit arbeiten wir aktiv an der Gestaltung der Gesundheitsversorgung von morgen“, sagte Dr. Christian Hauer, Vorstand MedTech bei Fresenius Kabi.

„Bei EASYGEN arbeiten Ärzte, Forscherinnen und Partnerinstitutionen aus ganz Europa mit dem Ziel zusammen, innovative, personalisierte Therapien wie CAR-T-Zellen zur Krebsbehandlung voranzutreiben. Automatisierung kann dazu beitragen, die Komplexität bei der Herstellung dieser Therapien zu verringern, sodass eine Ausweitung dieser lebensrettenden Behandlung erleichtert werden kann und Patienten einfacher Zugang erhalten“, sagte Prof. Dr. med. Ralf Kuhlen, Chief Medical Officer von Fresenius.

Die CAR-T-Therapie ist ein innovativer Behandlungsansatz, bei dem T-Zellen eines Patienten genetisch verändert werden, um Krebserkrankungen zu therapieren. Die Herstellung ist komplex, zeitaufwendig und findet in spezialisierten Laboren statt, die oft weit vom Patienten entfernt sind. Begrenzte Produktionskapazitäten und Verzögerungen in der Lieferkette können einen zeitnahen Zugang für Patienten verhindern. Trotz klinischer Eignung erhalten in Europa bislang nur wenige Patientinnen und Patienten Zugang zur CAR-T-Zelltherapie. Besonders deutlich wird das beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (LBCL), ein bösartiger Tumor des lymphatischen Systems, der eines der häufigsten Anwendungsgebiete ist: In einem Vergleich von fünf europäischen Ländern liegt der durchschnittliche Versorgungsanteil bei unter 20 %. Während in Frankreich rund 30 % der geeigneten Patientinnen und Patienten behandelt werden, sind es in Italien lediglich 11 %.1

Fresenius engagiert sich aktiv in der Zell- und Gentherapie: Fresenius Kabi bietet medizintechnische Lösungen für diese Therapien an, darunter automatisierte Zellverarbeitungssysteme wie Lovo und Cue. Fresenius Helios wendet im Helios Klinikum Berlin-Buch seit 2019 CAR-T-Zelltherapie als Standardbehandlung für rezidive Patienten an. Das Krankenhaus führt zudem klinische Studien durch, um das Potenzial von CAR-T-Therapien weiter zu erforschen. Fresenius‘ spanische Klinikkette Quirónsalud verfügt über spezialisierte Onkologie-Abteilungen, die CAR- T-Zelltherapien für fortgeschrittene Krebsbehandlungen anbieten, insbesondere für Blutkrebsarten.

EASYGEN wird von Fresenius geleitet; die akademische Co-Leitung übernimmt das Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig, ein europaweites renommiertes Zentrum für Immuntherapie-Forschung unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, eine Pionierin auf dem Gebiet der translationalen zellulären Immuntherapien, unter Mitarbeit von Prof. Dr. Michael Hudecek, ein führender Experte für CAR-T-Zell-Engineering.

1 IQVIA Institute for Human Data Science. (03/2025). Achieving CAR T-cell Therapy Health System Readiness: An Assessment of Barriers and Opportunities.

Partner des Konsortiums – 18 Organisationen aus 8 Ländern

Führende Unternehmen und Kliniken: Fresenius (Projektleitung, Deutschland), Helios Klinikum Berlin-Buch (Deutschland), Quirónsalud (Spanien), Fenwal Inc. (USA), Cellix Ltd. (Irland), Charles River (Deutschland), Pro-Liance Global Solutions (Deutschland), TQ Therapeutics (Deutschland), Philips Electronics Nederland B.V. (Niederlande).

Wissenschafts- sowie Forschungseinrichtungen: Fraunhofer IESE (Deutschland), Fraunhofer IZI (Deutschland), Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (Deutschland), Technische Universität Dänemark (Dänemark), Frankfurt School of Finance & Management (Deutschland), Europäische Gesellschaft für Blut- und Knochenmarktransplantation (Niederlande), Bar-Ilan-Universität (Israel), Universität Glasgow (Großbritannien), Universität Navarra (Spanien).

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Erfahren Sie mehr über die CAR-T-Zelltherapie: Interview mit Prof. Bertram Glaß, Chefarzt für Hämatologie und Zelltherapie am Helios Klinikum Berlin-Buch: www.fresenius.com/car-t-cell-therapy

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Über EASYGEN
EASYGEN ist ein über fünf Jahre laufendes Forschungsprojekt, das von dem gemeinsamen Unternehmen Innovative Health Initiative Joint Undertaking (IHI JU) im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 101194710 gefördert wird. Das gemeinsame Unternehmen (JU) wird von dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation ‘Horizont Europa’ der Europäischen Union sowie von COCIR, EFPIA, Europa Bío, MedTech Europe, Vaccines Europe sowie Partnern aus der Industrie gefördert. Das Projekt wurde im Rahmen der IHI-Ausschreibung „Patientenorientierte Technologien und optimierte Arbeitsabläufe in Krankenhäusern für eine nachhaltige Gesundheitsversorgung“ ausgewählt und hat, die Entwicklung einer integrierten, automatisierten Plattform für die patientennahe Herstellung von CAR-T-Zellen zum Ziel, die die Produktionszeit verkürzt, die Kosten senkt und den Zugang zu Immuntherapien der nächsten Generation erweitert. 

Haftungsausschluss: Finanziert durch die Europäische Union, die privaten Mitglieder und die beitragenden Partner des IHI JU. Die dargestellten Ansichten und Meinungen sind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der oben genannten Parteien wider. Keine der oben genannten Parteien kann für diese verantwortlich gemacht werden.

Copyright: Johannes Krzeslack

Bildunterschrift
Vordere Reihe von links nach rechts: Dr. Sonja Steppan (Projektleiterin Easygen, Fresenius SE), Prof. Dr. Michael Hudecek (Fraunhofer IZI), Theresa Kagerbauer (TQ Therapeutics), Dr. Agnes Vosen (HZDR), Christopher Wegener (Kabi), Vaclovas Radvilas (EBMT), Dr. Julia Schüler (Charles River), Dr. Julia Busch-Casler (HZDR), Nicole Spanier-Baro (Fraunhofer IESE), Vivienne Williams (Cellix Limited), Prof. Dr. Bertram Glaß (Helios), Prof. Dr. Ulrike Köhl (Fraunhofer IZI), Rebecca Scheiwe (Fresenius SE). Hintere Reihe von links nach rechts: Prof. Dr. Ralf Kuhlen (Fresenius SE), Prof. Dr. Jens O. Brunner (DTU), Dominik Narres (Fresenius SE), Thomas Brzoska (Pro-Liance Global Solutions), Dr. David Krones (Fraunhofer IZI), Dr. Sabine Bertsch (Pro-Liance Global Solutions), Dr. Ralf Hoffmann (Philips), Christin Zündorf (TQ Therapeutics), Dr. Anna Dünkel (Fraunhofer IZI).

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Eine Übersicht der wichtigsten Finanzkennzahlen befindet sich am Ende der Mitteilung.
2. Quartal 2025: Anhaltend kräftiges Wachstum bei Umsatz und Ergebnis je Aktie, Ausblick für das organische Umsatzwachstum angehoben

  • Konzern-Umsatz1 von 5.571 Mio €; gutes organisches Wachstum von 5 %1,2 dank konstant positiver Geschäftsentwicklung in beiden Kerngeschäften Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie konsequenter Umsetzung von #FutureFresenius.

  • Konzern-EBIT1 bei 654 Mio € und damit währungsbereinigt nahezu auf Vorjahresniveau3, beeinflusst durch das Ende der Energiekostenhilfen bei Helios Deutschland und dem ausgebliebenen Zuschlag aus einem Tendergeschäft in China für das Nutrition-Produkt Ketosteril bei Fresenius Kabi; Konzern EBIT-Marge1 bei 11,7 %.

  • Konzernergebnis1,4 stieg währungsbereinigt um starke 8 %3 auf 412 Mio € und damit überproportional zum Umsatz.

  • Ergebnis je Aktie1,4 mit einem kräftigen Plus von währungsbereinigt 8 %3 auf 0,73 € dank anhaltend operativer Stärke und deutlich reduzierter Zinsaufwendungen.

  • Verschuldungsgrad nach Dividendenzahlung im 2. Quartal bei 3,1x1,5

  • Anteiliger Verkauf von Fresenius Medical Care-Aktien nach angekündigtem Aktienrückkaufprogramm bei Fresenius Medical Care, um derzeitige Beteiligung stabil zu halten. 
     

1  Vor Sondereinflüssen 
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien 
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien 
4 Ohne Fresenius Medical Care 
5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der eigenkapitalneutralen Umtauschanleihe

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Fresenius hat im ersten Halbjahr 2025 eine verlässliche und konsistente Leistung gezeigt. Das starke Momentum hält an - das Ergebnis je Aktie ohne FMC stieg im zweiten Quartal um 8 Prozent. Wir setzen unsere Strategie diszipliniert um. Fresenius Kabi und Fresenius Helios liefern trotz makroökonomischer Herausforderungen anhaltend starke Ergebnisse. Wir erhöhen unsere Prognose für das Umsatzwachstum für das Gesamtjahr auf 5 bis 7 Prozent. #FutureFresenius zahlt sich aus. 

In unserer aktuellen Strategiephase Rejuvenate konzentrieren wir uns darauf, durch eine disziplinierte Kapitalallokation organisches Wachstum zu erzielen. Wir stärken unsere Kerngeschäfte und skalieren unsere Plattformen. So werden wir unsere Leistung weiter steigern. Durch gezielte Investitionen in Gesundheit und digitale Innovationen wollen wir profitabel wachsen und so Wert für unsere Stakeholder schaffen und steigern.“

 

Ausblick für das Geschäftsjahr 2025 erhöht1

Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Halbjahr am oberen Ende der Prognosespanne hat Fresenius den Ausblick für das organische Umsatzwachstum für das Gesamtjahr angehoben: 

Fresenius-Konzern2: organisches Umsatzwachstum3 jetzt von 5 bis 7 % (zuvor: 4 bis 6 %); währungsbereinigtes EBIT-Wachstum4 von 3 bis 7 %

Fresenius Kabi5: organisches Umsatzwachstum3 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 16,0 bis 16,5 % 

Fresenius Helios6: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von etwa 10 %

Prämissen für den Ausblick: Der im Februar gegebene Ausblick von Fresenius berücksichtigte das sich schnell verändernde makroökonomische und geopolitische Umfeld, das zu einem höheren Maß an operativer Unsicherheit führte. Der Ausblick bezieht auch weiterhin bestimmte Auswirkungen und bekannte Risiken mit ein, u.a. nachteilige Auswirkungen durch Zölle, soweit diese derzeit abschätzbar sind. Der Ausblick berücksichtigt keine möglichen Extremszenarien, die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ergeben könnten.

1 Vor Sondereinflüssen 
2 2024 Basis: 21.526 Mio € (Umsatz) und 2.489 Mio € (EBIT) 
3 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien 
4 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien 
5 2024 Basis: 8.414 Mio € (Umsatz) und 1.319 Mio € (EBIT) 
6 2024 Basis: 12.739 Mio € (Umsatz) und 1.288 Mio € (EBIT)

Fresenius-Konzern – Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2025

Fresenius hat im 2. Quartal 2025 die gute operative Geschäftsentwicklung bei Fresenius Kabi und Fresenius Helios fortgesetzt, was zu einem organischen Anstieg des Konzernumsatzes1 von 5 %2 auf 5.571 Mio € führte. 

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen lag bei 654 Mio € und damit währungsbereinigt wie erwartet nahezu unverändert3 auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Dies ist vor allem auf die hohe Vorjahresbasis im Zusammenhang mit den Energiekostenhilfen bei Helios in Deutschland und den Belastungen aus dem Tendergeschäft im Zusammenhang mit dem Produkt Ketosteril in China bei Fresenius Kabi zurückzuführen. Trotz der negativen Effekte lag die Konzern EBIT-Marge bei 11,7 % (2. Quartal 2024: 12,2 %). Das Helios Performance Programm schreitet voran, in der zweiten Jahreshälfte werden substanziellere EBIT-Effekte erwartet. 

Das währungsbereinigte Ergebnis je Aktie1,4 stieg um starke 8 %3 auf 0,73 € dank der operativen Stärke und weiter gesunkener Zinsaufwendungen.

Nach der Ankündigung von Fresenius Medical Care AG (FME) im Juni 2025 ein Aktienrückkaufprogramm zu initiieren, beabsichtigt Fresenius, Aktien von FME anteilig zu verkaufen, um den derzeitigen Anteil an FME in Höhe von rund 28,6 % stabil zu halten. Der endgültige Umfang und die Tranchierung des Aktienverkaufs werden auf Grundlage der Struktur des Aktienrückkaufprogramms von FME festgelegt. Wie bereits angekündigt, bleibt Fresenius ein aktiver Aktionär und wird nicht weniger als 25 Prozent plus eine Aktie an FME halten. 

Die Mittel aus dem Aktienverkauf wird Fresenius für Investitionen in die Kerngeschäfte verwenden, die im Einklang mit der Strategie #FutureFresenius und den Prioritäten der Kapitalallokation stehen. Dazu gehört die weitere Stärkung der Bilanz, der Abbau der Verschuldung sowie die Steigerung des Unternehmenswerts und langfristiges Wachstum.

1 Vor Sondereinflüssen 
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien 
3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien 
4 Ohne Fresenius Medical Care

Operating Companies – Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2025 

Fresenius Kabi mit dynamischer operativer Entwicklung, angeführt von den Wachstumsvektoren; Biopharma weiter stark; Lizenzvereinbarung zur Vermarktung eines geplanten Vedolizumab Biosimilar-Kandidaten unterzeichnet

Das organische Umsatzwachstum von 6 %1 ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die gute Entwicklung der Wachstumsvektoren und den starken Beitrag von Pharma, und spiegelt die abnehmenden positiven Preiseffekte aus Argentinien wider; Umsatz mit 2.111 Mio € nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal, negativ beeinflusst durch Währungseffekte; Anstieg währungsbereinigt bei 5 %2.

  • Wachstumsvektoren mit gutem organischen Umsatzanstieg1 von 7 %: MedTech 5 %, Nutrition 1 %, Biopharma 33 %.

    • Umsatz Nutrition: 581 Mio €, Wachstum deutlich negativ beeinflusst durch den Effekt von Ketosteril aus dem Tendergeschäft in China (ohne Ketosteril gutes organisches Umsatzwachstum im Rahmen des ausgegebenen Ambitionsniveaus), gute Entwicklung in Lateinamerika und Europa; USA getrieben durch die erfolgreich laufende Markteinführung von Lipidemulsionen.

    • Umsatz Biopharma: 190 Mio €, positive Entwicklung im Wesentlichen zurückzuführen auf die Markteinführung von Tyenne in Europa und den USA, sowie Idacio; Denosumab-Biosimilar Conexxence® (denosumab-bnht) und Bomyntra® (denosumab-bnht) in den USA eingeführt und in Europa Zulassung erhalten; Ausbau des Biosimilar-Portfolios im Bereich der Autoimmunerkrankungen: Lizenzvereinbarung mit Polpharma Biologics zur Vermarktung eines geplanten Vedolizumab Biosimilar-Kandidaten unterzeichnet (ausgenommen Region MENA).

    • Umsatz MedTech: 392 Mio €, Zunahme aufgrund der guten Entwicklung bei Zelltherapien in den USA und der soliden Entwicklung in Europa.

  • Umsatz Pharma: 947 Mio €, starkes organisches Wachstum von 5 %1 bedingt durch gute Volumina, inklusive I.V. Flüssigkeiten in den USA, und positive Preisentwicklung in Europa.
     

1 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
2 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

  • EBIT1von Fresenius Kabi stieg währungsbereinigt um 5 %2 auf 346 Mio €, was auf die starke Margenentwicklung bei Pharma, Medtech und Biopharma sowie auf anhaltende Verbesserungen der Kostenbasis zurückzuführen ist. Die EBIT-Marge1 lag bei 16,4 % und damit trotz Transaktionswährungseffekten und den Herausforderungen verbunden mit dem Nutrition-Geschäft in China am oberen Ende des Ausblicks. 

  • EBIT1 der Wachstumsvektoren erhöhte sich währungsbereinigt um 3 %2 vor dem Hintergrund des negativen Effekts von Ketosteril und lag bei 166 Mio €; EBIT-Marge1 bei 14,3 %.

  • EBIT1 von Pharma stieg währungsbereinigt um 16 %2 auf 206 Mio €. Die EBIT-Marge1 lag bei starken 21,7 % dank anhaltender Kostendisziplin und einigen Einmaleffekten.

Fresenius Helios mit solidem organischen Umsatzwachstum; erwartete Einbußen in der Profitabilität bei Helios Deutschland teilweise durch die gute Entwicklung bei Helios Spanien aufgefangen; Helios Performance Programm schreitet voran.

Starkes organisches Umsatzwachstum von 5 % angeführt von Helios Deutschland mit einem organischen Wachstum von 6 %; Helios Spanien mit organischem Wachstum von 3 % (1. Halbjahr 2025: 5 %) bedingt durch negative Kalendereffekte rund um Ostern, die zu einer geringeren Auslastung zu Beginn des 2. Quartal 2025 führten und damit das Wachstum insbesondere bei Helios in Spanien negativ beeinflusste; Umsatz vor Sondereinflüssen stieg währungsbereinigt um 5 % auf 3.370 Mio €.
 

  • Helios Deutschland verzeichnete einen Umsatz1 von 2.001 Mio €; das Wachstum war vor allem durch Preiseffekte begünstigt sowie durch ein gutes Aktivitätsniveau und den Case-Mix.

  • Helios Spanien mit einem Umsatz von 1.369 Mio €; negativ beeinflusst durch den Ostereffekt sowie Währungsumrechnungseffekte aus den Kliniken in Lateinamerika; auch die Kliniken in Lateinamerika zeigten eine gute Performance.

  • EBITvon Fresenius Helios ging um -5 % auf 337 Mio € zurück, da im Vorjahresquartal noch Energiekostenhilfen wirkten. Dieser erwartete Rückgang wurde teilweise durch die exzellente Profitabilität von Helios Spanien ausgeglichen. Die EBIT-Marge1 von Fresenius Helios zeigte sich resilient und lag bei 10,0 %.
     

1 Vor Sondereinflüssen
2 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

 

  • Das EBIT1 von Helios Deutschland sank währungsbereinigt um -4 % auf 150 Mio €, nachdem das Vorjahresquartal erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt worden war. Die EBIT-Marge1 erreichte 7,5 % und verbesserte sich damit um 90 Basispunkte gegenüber dem 4. Quartal 2024 (6,6 %), dem ersten Quartal ohne Energiekostenhilfen.

  • Das EBIT1 von Helios Spanien fiel aufgrund der hohen Vorjahresbasis und des Ostereffekts währungsbereinigt um -5 % auf 189 Mio €; EBIT-Marge1 lag bei guten 13,8 %.

  • Helios Performance Programm schreitet voran. Substanziellere EBIT-Effekte werden in der zweiten Jahreshälfte erwartet, da einige Maßnahmen mit prozessualen Veränderungen verbunden sind und entsprechende Anlaufzeit benötigen. 

1 Vor Sondereinflüssen

 

Konzernkennzahlen 2. Quartal und 1. Halbjahr 2025

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Telefonkonferenz und Audio-Webcast 
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 2. Quartal 2025 findet am 6. August 2025 um 13:30 Uhr CEST / 07:30 Uhr EDT eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast für Investoren statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

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Hinweis auf Darstellungsweise der Finanzzahlen 

  • Wenn kein Zeitrahmen angegeben ist, beziehen sich die Informationen auf Q2/2025. 

  • Die Finanzzahlen für das 2. Quartal 2025 und für das 2. Quartal 2024 beinhalten Sondereinflüsse. Eine Übersicht der Ergebnisse des 2. Quartals 2025 – vor und nach Sondereinflüssen – finden Sie auf unserer Website.

  • Die Wachstumsraten zu konstanten Wechselkursen von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die konstanten Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst. 

  • Die Ergebnisse des 2. Quartals 2024 von Fresenius Helios sind bereinigt um: Desinvestitionen Eugin und Krankenhaus in Lima, Peru. 

  • Informationen zu den alternativen Leistungskennzahlen sind verfügbar unter www.fresenius.com/de/alternative-leistungskennzahlen.



 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren. 

Fresenius SE & Co. KGaA 
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852 
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch 

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673 Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

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