- Fresenius Medical Care mit sehr starkem Ergebniswachstum und außerordentlich starker Cashflow-Entwicklung im 2. Quartal
- Fresenius Kabi beeinflusst durch weniger elektive Behandlungen sowie nachlassende zusätzliche Nachfrage nach Medikamenten zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Europa und den USA; nur schrittweise Erholung des China-Geschäfts
- Fresenius Helios verzeichnet allmählich Zunahme elektiver Behandlungen; Helios Deutschland unterstützt von Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser; Helios Spanien weiterhin mit Unsicherheiten bei Vergütung wegen Covid-19-Pandemie
- Fresenius Vamed durch Covid-19 stark beeinflusst, im Wesentlichen durch Verschiebungen im Projektgeschäft und weniger Behandlungen im Post-Akut-Geschäft
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 2. Quartal 2020.
2020 und 2019 inklusive IFRS 16
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius leistet auch und gerade während der Covid-19-Pandemie weltweit viele wichtige Beiträge zur hochwertigen und bezahlbaren medizinischen Versorgung. Damit stehen wir an der Seite unserer Patienten – und werden unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Dass wir trotz des zusätzlichen Aufwands und der teils erheblichen Einschränkungen, insbesondere im Krankenhausbetrieb, sehr ordentlich durch das zweite Quartal gekommen sind, ist nicht zuletzt dem besonderen Einsatz unserer mehr als 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Fresenius steht auf einem breiten, soliden Fundament. Dessen Widerstandskraft bewährt sich jetzt mehr denn je. Allen Unwägbarkeiten zum Trotz rechnen wir mit einer zunehmend dynamischen Ergebnisentwicklung in den vor uns liegenden Quartalen. Deswegen bleibe ich zuversichtlich, dass 2020 ein weiteres erfolgreiches Jahr für Fresenius wird.“
Neuer Konzern-Ausblick für 2020 beinhaltet erwartete Covid-19-Effekte
Das Fresenius-Geschäftsmodell zeigt sich in der Corona-Krise insgesamt robust. Gleichwohl erwartet der Konzern weitere und in der Summe belastende Covid-19-Effekte im 2. Halbjahr.
Vor diesem Hintergrund und auf Basis der robusten Entwicklung im 1. Halbjahr sowie der erwarteten verbesserten Profitabilität und des sich daraus ergebenden beschleunigten Ergebniswachstums im 2. Halbjahr rechnet der Fresenius-Konzern für das Geschäftsjahr 2020 mit einem währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 von 3 bis 6 % und einer währungsbereinigten Entwicklung des Konzernergebnis2,3 von -4 bis +1 %, inklusive erwarteter Covid-19-Effekte. Dies ersetzt den ursprünglichen Ausblick, der einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses2,3 von 1 bis 5 % vorsah, ohne Berücksichtigung von Covid-19-Effekten.
Der neue Ausblick setzt voraus, dass es zu keiner weiteren großen Covid-19-Welle in den wichtigsten Märkten des Konzerns kommt, die entsprechende behördliche Maßnahmen nach sich ziehen, sondern es bei regionalen oder lokalen Covid-19-Herden bleibt.
Unter Berücksichtigung erwarteter Covid-19-Effekte, rechnet der Fresenius-Konzern nun damit, dass der Verschuldungsgrad4 zum Jahresende 2020 um das obere Ende des selbstgesetzten Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird.
1 Basis 2019: 35.409 Mio €
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2019: 1.879 Mio €, vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Umbewertung bedingter Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC); 2020 vor Sondereinflüssen
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 20-23 im PDF-Dokument.
Virtuelle Hauptversammlung
Die ordentliche Hauptversammlung von Fresenius wurde auf den 28. August 2020 verschoben. Der Dividendenvorschlag bleibt unverändert bei 0,84 € pro dividendenberechtigter Aktie.
2 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 2 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 8.920 Mio € (2. Quartal 2019: 8.761 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 0 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten keinen wesentlichen Einfluss. Ohne geschätzte Covid-19-Effekte1 hätte der Fresenius-Konzern ein Umsatzwachstum von 6 bis 7% erzielt. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Konzernumsatz um 5 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 18.055 Mio € (1. Halbjahr 2019: 17.256 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten keinen wesentlichen Einfluss. Ohne geschätzte Covid-19-Effekte1 hätte der Fresenius-Konzern im ersten Halbjahr 2020 ein Umsatzwachstum von 7 bis 8% erzielt.
13 % Rückgang beim währungsbereinigten Konzernergebnis2,3
Der Konzern-EBITDA stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.762 Mio € (2. Quartal 20192: 1.703 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Konzern-EBITDA um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 3.517 Mio € (1. Halbjahr 20192: 3.404 Mio €).
Der Konzern-EBIT lag mit 1.123 Mio € (2. Quartal 20192: 1.118 Mio €) auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: 0 %). Die EBIT-Entwicklung war beeinflusst von fehlenden Umsätzen und Covid-19-bedingt gestiegenen Kosten in den Einrichtungen von Helios Spanien und Fresenius Vamed. Die antizipierte schwächere Entwicklung bei Helios Spanien und Fresenius Kabi konnte teilweise durch das ausgezeichnete EBIT-Wachstum bei Fresenius Medical Care ausgeglichen werden. Die EBIT-Marge betrug 12,6 % (2. Quartal 20192: 12,8 %). Im 1. Halbjahr 2020 lag der Konzern-EBIT mit 2.248 Mio € (1. Halbjahr 20192: 2.248 Mio €) auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: -1 %). Die EBIT-Marge betrug 12,5 % (1. Halbjahr 20192: 13,0 %). Nach höheren Investitionen verzeichnet Fresenius höhere Abschreibungen und Amortisierungen im Jahr 2020.
Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf -167 Mio € (2. Quartal 2019: -180 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen durch erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten sowie eines niedrigeren Zinsniveaus. Das berichtete Zinsergebnis stieg auf -167 Mio € (2. Quartal 2019: -179 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 verbesserte sich das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen auf -341 Mio € (1. Halbjahr 2019: -361 Mio €). Das berichtete Zinsergebnis stieg auf -349 Mio € (1. Halbjahr 2019: -363 Mio €).
1 Geschätzte Covid-19-Effekte für Q2/2020 und H1/2020 finden Sie auf Seite 18 im PDF-Dokument
2 Vor Sondereinflüssen
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag im 2. Quartal 2020 bei 23,5 % (2. Quartal 2019: 22,8 %). Die berichtete Steuerquote betrug 23,4 % (2. Quartal 2019: 22,7 %). Im 1. Halbjahr 2020 lag die Steuerquote vor Sondereinflüssen bei 23,1 % (1. Halbjahr 2019: 23,1 %). Die berichtete Steuerquote betrug 23,0 % (1. Halbjahr 2019: 23,0 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen lag bei 321 Mio € (2. Quartal 2019: 253 Mio €). Davon entfielen 97 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care. Der berichtete, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug 321 Mio € (2. Quartal 2019: 255 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 lag der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen bei 592 Mio € (1. Halbjahr 2019: 524 Mio €). Der berichtete, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug 592 Mio € (1. Halbjahr 2019: 516 Mio €).
Das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen fiel um 13 % (währungsbereinigt: -13 %) auf 410 Mio € (2. Quartal 2019: 471 Mio €). Ohne geschätzte Covid-19-Effekte2 hätte der Fresenius-Konzern ein Konzernergebniswachstum vor Sondereinflüssen von 0 bis 4% erzielt. Das berichtete Konzernergebnis1 betrug 411 Mio € (2. Quartal 2019: 471 Mio €). Im Vergleich zum 1. Quartal 2020 waren die Covid-19-Effekte deutlich stärker ausgeprägt, da das gesamte 2. Quartal in annähernd allen Regionen von Covid-19 betroffen war. Im 1. Halbjahr 2020 fiel das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen um 6 % (währungsbereinigt: -6 %) auf 875 Mio € (1. Halbjahr 2019: 928 Mio ). Ohne geschätzte Covid-19-Effekte2 hätte der Fresenius-Konzern ein Konzernergebniswachstum vor Sondereinflüssen von 3 bis 7% erzielt. Das berichtete Konzernergebnis1 betrug 870 Mio € (1. Halbjahr 2019: 924 Mio €).
Das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen fiel um 13 % (währungsbereinigt: -14 %) auf 0,74 € (2. Quartal 2019: 0,85 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1 betrug 0,74 € (2. Quartal 2019: 0,85 €). Im 1. Halbjahr 2020 fiel das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen um 6 % (währungsbereinigt: -7 %) auf 1,57 € (1. Halbjahr 2019: 1,67 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1 betrug 1,56 € (1. Halbjahr 2019: 1,66 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Geschätzte Covid-19-Effekte für Q2/2020 und H1/2020 finden Sie auf Seite 18 im PDF-Dokument
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte im 2. Quartal 2020 474 Mio € in Sachanlagen. Dies entspricht 5 % des Konzernumsatzes (2. Quartal 2019: 565 Mio €; 6 % des Konzernumsatzes). Schwerpunkte waren Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Trotz der Covid-19-Pandemie konnte der Fresenius-Konzern seine Investitionsprogramme weitestgehend weiterführen, obgleich Unsicherheiten bezüglich der zeitlichen Umsetzung von Projekten im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres bestehen. Im 1. Halbjahr 2020 investierte Fresenius 1.021 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2019: 1.006 Mio €). Dies entspricht 6 % des Konzernumsatzes (1. Halbjahr 2019: 6%).
Das Akquisitionsvolumen im 2. Quartal 2020 betrug 97 Mio € (2. Quartal 2019: 234 Mio €). Das Akquisitionsvolumen im 1. Halbjahr 2020 betrug 509 Mio €, im Wesentlichen für den Erwerb zweier Krankenhäuser in Kolumbien durch Fresenius Helios im 1. Quartal 2020 (1. Halbjahr 2019: 2.157 Mio €). Das Vorjahr war geprägt von der NxStage-Akquisition durch Fresenius Medical Care.
Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow stieg auf 3.082 Mio € (2. Quartal 2019: 1.205 Mio €) mit einer Marge von 34,6 % (2. Quartal 2019: 13,8 %). Die hervorragende Cashflow-Entwicklung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf Vorauszahlungen bei Fresenius Medical Care für die Behandlung von Patienten unter dem Coronavirus Aid, Relief and Economic Security Act (CARES Act) in den USA sowie die gute Cashflow-Entwicklung bei Fresenius Kabi und Helios Deutschland. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag bei 2.606 Mio € (2. Quartal 2019: 649 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 2.374 Mio € (2. Quartal 2019: -255 Mio €).
Im 1. Halbjahr 2020 stieg der operative Konzern-Cashflow auf 3.960 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.494 Mio €) mit einer Marge von 21,9 % (1. Halbjahr 2019: 8,7 %). Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag bei 2.911 Mio € (1. Halbjahr 2019: 481 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 2.334 Mio € (1. Halbjahr 2019: -2.366 Mio €). Das Vorjahr war beeinflusst von der NxStage-Akquisition durch Fresenius Medical Care.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 69.554 Mio € (31. Dezember 2019: 67.006 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 12 %, im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der flüssigen Mittel (währungsbereinigt: 14 %) auf 17.153 Mio € (31. Dezember 2019: 15.264 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 52.401 Mio € (31. Dezember 2019: 51.742 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 3 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 27.252 Mio € (31. Dezember 2019: 26.580 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,2 %.
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 27.487 Mio € (31. Dezember 2019: 27.258 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns verringerten sich um 5 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 24.414 Mio € (31. Dezember 2019: 25.604 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der hervorragenden Cashflow-Entwicklung.
Der Verschuldungsgrad zum 30. Juni 2020 fiel auf 3,39x1,2 (31. Dezember 2019: 3,61x1,2). Dies ist im Wesentlichen zurückzuführen auf den hervoragenden Free Cashflow, trotz belastender Covid-19-Effekte auf das EBITDA.
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen
2 Vor Sondereinflüssen
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Presseinformation von Fresenius Medical Care)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. Juni 2020 behandelte Fresenius Medical Care 347.683 Patientinnen und Patienten in 4.036 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.
- Gutes Umsatzwachstum fortgeführt; deutliches Ergebniswachstum
- Außerordentlich starke Cashflow-Entwicklung
- Geschäftsjahresausblick 2020 inklusive antizipierter Covid-19-Effekte bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im 2. Quartal 2020 um 5 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 4.557 Mio € (2. Quartal 2019: 4.345 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz um 7 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 9.045 Mio € (1. Halbjahr 2019: 8.478 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Der berichtete EBIT stieg im 2. Quartal 2020 um 26 % (währungsbereinigt: 24 %) auf 656 Mio € (2. Quartal 2019: 521 Mio €). Die berichtete EBIT-Marge betrug 14,4 % (2. Quartal 2019: 12,0 %). Basierend auf der guten Geschäftsentwicklung ist der Margenanstieg im Wesentlichen zurückzuführen auf Zahlungen für im 1. Quartal angefallene Aufwendungen im Rahmen von Covid-19 sowie auf fortgeführte Kosteneinsparungsmaßnahmen. Der adjustierte EBIT stieg um 27 % (währungsbereinigt: 25 %) auf 656 Mio € (2. Quartal 2019: 517 Mio €). Die adjustierte EBIT-Marge betrug 14,4 % (2. Quartal 2019: 11,9 %).
Im 1. Halbjahr 2020 stieg der berichtete EBIT um 14 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.211 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.058 Mio €). Die berichtete EBIT-Marge betrug 13,4 % (1. Halbjahr 2019: 12,5 %). Der adjustierte EBIT stieg um 13 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.211 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.074 Mio €). Die adjustierte EBIT-Marge betrug 13,4 % (1. Halbjahr 2019: 12,7 %).
Das berichtete Ergebnis1 stieg im 2. Quartal 2020 um 38 % (währungsbereinigt: 36 %) auf 351 Mio € (2. Quartal 2019: 254 Mio €). Das adjustierte Ergebnis1 von Fresenius Medical Care stieg um 40 % (währungsbereinigt: 38 %) auf 351 Mio € (2. Quartal 2019: 250 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 stieg das berichtete Ergebnis1 um 21 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 634 Mio € (1. Halbjahr 2019: 525 Mio €), das adjustierte Ergebnis1 um 18 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 634 Mio € (1. Halbjahr 2019: 536 Mio €).
Der operative Cashflow betrug im 2. Quartal 2020 2.319 Mio € (2. Quartal 2019: 852 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 50,9 % (2. Quartal 2019: 19,6 %). Die hervorragende Cashflow-Entwicklung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf Vorauszahlungen bei Fresenius Medical Care für die Behandlung von Patienten unter dem Coronavirus Aid, Relief and Economic Security Act (CARES Act) in den USA. Im 1. Halbjahr 2020 betrug der operative Cashflow 2.903 Mio € (1. Halbjahr 2019: 928 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 32,1 % (1. Halbjahr 2019: 10,9 %).
Fresenius Medical Care erwartet für 2020 aufgrund der sich im ersten Halbjahr ausgleichenden Effekte der Covid-19-Pandemie sowohl beim Umsatz2 als auch beim Konzernergebnis1,3 weiterhin ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Diese Ziele sind währungsbereinigt, schließen die voraussichtlichen Auswirkungen von Covid-19 ein und berücksichtigen keine Sondereinflüsse4. Sie basieren auf den bereinigten Ergebnissen für 2019 und enthalten die operativen Beiträge im Zusammenhang mit der NxStage-Akquisition sowie Effekte aus der Einführung von IFRS 16.
Weitere Informationen: Siehe Pressemitteilung Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 Basis 2019: 17.477 Mio €
3 Basis 2019: 1.236 Mio €; 2020 vor Sondereinflüssen
4 Sondereffekte sind Effekte, die in ihrer Art ungewöhnlich sind und die zum Zeitpunkt der Erstellung des Ausblicks nicht vorhersehbar waren bzw. deren Umfang oder Auswirkungen nicht vorhersehbar waren.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.
- Umsätze in den USA und Europa negativ beeinflusst durch weniger elektive Behandlungen, nur teilweise aufgefangen durch zusätzliche Nachfrage nach Covid-19-Produkten im April
- Lediglich schrittweiser Anstieg von elektiven Behandlungen in China; gutes organisches Wachstum in allen anderen Schwellenländern
- EBIT-Rückgang trotz positiver Covid-19-Effekte aufgrund hoher Vorjahresbasis
- Starker operativer Cashflow im 2. Quartal
- Neuer Ausblick für 2020 beinhaltet geschätzte Covid-19-Effekte
Der Umsatz von Fresenius Kabi fiel im 2. Quartal 2020 um 1 % (stieg währungsbereinigt um 2 %) auf 1.678 Mio € (2. Quartal 2019: 1.691 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 2 %. Negative Währungsumrechnungseffekte von 3 % ergaben sich im Wesentlichen aus dem Argentinischen Peso und dem Brasilianischen Real. Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen moderat negativen Einfluss auf das Umsatzwachstum. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz um 2 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 3.467 Mio € (1. Halbjahr 2019: 3.392 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Negative Währungsumrechnungseffekte von -2 % ergaben sich auch hier im Wesentlichen aus dem Argentinischen Peso und dem Brasilianischen Real. Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen leicht negativen Einfluss auf das Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 2020.
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Der Umsatz in Nordamerika stieg im 2. Quartal 2020 um 5 % (organisch um 3 %) auf 600 Mio € (2. Quartal 2019: 573 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz in Nordamerika um 6 % (organisch um 4 %) auf 1.269 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.196 Mio €). In Europa fiel der Umsatz um 1 % (stieg organisch um 1 %) auf 566 Mio € (2. Quartal 2019: 572 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz in Europa um 5 % (organisch: 5 %) auf 1.197 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.145 Mio €). In beiden Regionen schwächte sich der außerordentliche Nachfrageschub nach wichtigen Medikamenten und medizintechnischen Geräten für die Behandlung von Covid-19-Patienten bereits im April ab und konnte insofern die gedämpfte Nachfrage nach Medikamenten für elektive Behandlungen im 2. Quartal nicht vollständig ausgleichen.
In der Region Asien-Pazifik fiel der Umsatz im 2. Quartal 2020 um 6 % (organisch: -5 %) auf 351 Mio € (2. Quartal 2019: 374 Mio €). Die schrittweise Erholung des China-Geschäfts war bedingt durch die langsam steigende Zahl elektiver Behandlungen, wohingegen andere asiatische Märkte eine stabile Entwicklung im 2. Quartal 2020 verzeichneten. Im 1. Halbjahr 2020 fiel der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 6 % (organisch: -6 %) auf 670 Mio € (1. Halbjahr 2019: 715 Mio €).
Der Umsatz in Lateinamerika/Afrika fiel im 2. Quartal 2020 um 6 % (stieg organisch um 17 %) auf 161 Mio € (2. Quartal 2019: 172 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 fiel der Umsatz in Lateinamerika/Afrika um 1 % (stieg organisch um 17 %) auf 331 Mio € (1. Halbjahr 2019: 336 Mio €).
Der EBIT vor Sondereinflüssen fiel im 2. Quartal 2020 um 6 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 292 Mio € (2. Quartal 20191: 309 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 17,4 % (2. Quartal 20191: 18,3 %). Geschätzte Covid-19-Effekte hatten aufgrund des Produktmix und Kosteneinsparungen einen moderat positiven Einfluss auf die EBIT-Entwicklung. Der EBIT-Rückgang ist zurückzuführen auf die Neubewertung der Entwicklungskosten im Vorjahresquartal im Rahmen der Markteinführung des Biosimilars Idacio in Europa. Im 1. Halbjahr 2020 fiel der EBIT vor Sondereinflüssen um 5 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 581 Mio € (1. Halbjahr 20191: 613 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 16,8 % (1. Halbjahr 20191: 18,1 %). Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen unwesentlichen Einfluss auf die EBIT-Entwicklung im 1. Halbjahr 2020.
Das Ergebnis1,2 im 2. Quartal 2020 fiel um 6 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 196 Mio € (2. Quartal 2019: 209 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 fiel das Ergebnis1,2 um 4 % (währungsbereinigt: -4 %) auf 393 Mio € (1. Halbjahr 2019: 411 Mio €).
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Der operative Cashflow stieg im 2. Quartal 2020 auf 437 Mio € (2. Quartal 2019: 215 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 26,0 % (2. Quartal 2019: 12,7 %), im Wesentlichen aufgrund sehr guter Zahlungseingänge und der zeitlichen Verzögerung von Steuerzahlungen. Im 1. Halbjahr 2020 lag der operative Cashflow bei 611 Mio € (1. Halbjahr 2019: 360 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 17,6 % (1. Halbjahr 2019: 10,6 %).
Inklusive erwarteter Covid-19-Effekte rechnet Fresenius Kabi für das Geschäftsjahr 2020 nun mit einem organischen Umsatzwachstum1 von 2 bis 5 % und einem währungsbereinigten EBIT-Rückgang2 um 6 bis 3 %. Dies ersetzt den ursprünglichen Ausblick, der ein organisches Umsatzwachstum1 von 3 bis 6 % und eine währungsbereinigte EBIT-Entwicklung2 von -4 bis 0 % exklusive Covid-19-Effekte vorsah.
1 Basis 2019: 6.919 Mio €
2 Basis 2019: 1.205 Mio €, vor Sondereinflüssen; 2020 vor Sondereinflüssen
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und 6 Präventionszentren. Quirónsalud betreibt 46 Krankenhäuser, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Daneben ist es mit 6 Krankenhäusern sowie als Anbieter medizinischer Diagnostik in Lateinamerika aktiv.
- Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland kompensiert Umsatzeinbußen und gestiegene Kosten der Behandlung von Covid-19-Patienten
- Covid-19-Effekt bei Helios Spanien deutlich, aber weniger stark als erwartet; Unsicherheiten hinsichtlich der Covid-19-Vergütung und -Kompensationszahlungen für Krankenhäuser bleiben bestehen
- Schrittweise Erhöhung von Patientenzahlen in Deutschland und Spanien seit Mai
- Neuer Ausblick für 2020 beinhaltet Covid-19-Effekte
Der Umsatz fiel im 2. Quartal 2020 um 1 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 2.315 Mio € (2. Quartal 2019: 2.349 Mio €). Das organische Wachstum betrug -2 %. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 4.781 Mio € (1. Halbjahr 2019: 4.660 Mio €). Das organische Wachstum betrug 1 %. Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf die organische Umsatzentwicklung im 2. Quartal und 1. Halbjahr 2020. Fresenius Helios verzeichnet seit Mai eine schrittweise Erhöhung der elektiven Fallzahlen in Deutschland und Spanien. Alle Helios-Krankenhäuser haben umfassende Hygiene- und Abstandsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt.
Der Umsatz von Helios Deutschland stieg im 2. Quartal um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.571 Mio € (2. Quartal 2019: 1.506 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz von Helios Deutschland um 6 % (organisch: 6 %) auf 3.174 Mio € (1. Halbjahr 2019: 2.991 Mio €). Da das Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland einen Großteil der negativen Effekte abmilderte, hatten Covid-19-Effekte einen leicht negativen Einfluss auf das organische Umsatzwachstum im 2. Quartal und 1. Halbjahr 2020.
Der Umsatz von Helios Spanien fiel im 2. Quartal 2020 um 12 % (währungsbereinigt:
-11 %) auf 743 Mio € (2. Quartal 2019: 842 Mio €). Das organische Wachstum betrug
-14 %. Im 1. Halbjahr 2020 fiel der Umsatz von Helios Spanien um 4 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 1.606 Mio € (1. Halbjahr 2019: 1.668 Mio €). Das organische Wachstum betrug - 7 %. Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf die organische Umsatzentwicklung im 2. Quartal und 1. Halbjahr 2020.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Der EBIT von Fresenius Helios fiel im 2. Quartal 2020 um 28 % (währungsbereinigt: -29 %) auf 198 Mio € (2. Quartal 2019: 276 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 8,6 % (2. Quartal 2019: 11,7 %). Im 1. Halbjahr 2020 fiel der EBIT von Fresenius Helios um 13 % (währungsbereinigt: -14 %) auf 472 Mio € (1. Halbjahr 2019: 544 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 9,9 % (1. Halbjahr 2019: 11,7 %). Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf die EBIT-Entwicklung im 2. Quartal und 1. Halbjahr 2020.
Der EBIT von Helios Deutschland fiel im 2. Quartal 2020 um 5 % auf 147 Mio € (2. Quartal 2019: 154 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen auf gestiegende Kosten für den Schutz von Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei gleichzeitig fehlenden Umsätzen. Das Gesetz zur Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland konnte die negativen Effekte abmildern, jedoch nicht in vollem Umfang ausgleichen. Covid-19-Effekte hatten einen moderat negativen Einfluss auf die EBIT-Entwicklung im 2. Quartal 2020. Die EBIT-Marge betrug 9,4 % (2. Quartal 2019: 10,2 %). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der EBIT von Helios Deutschland um 3 % auf 312 Mio € (1. Halbjahr 2019: 303 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 9,8 % (1. Halbjahr 2019: 10,1 %). Covid-19-Effekte hatten einen leicht negativen Einfluss auf das EBIT-Wachstum im 1. Halbjahr 2020.
Der EBIT von Helios Spanien fiel im 2. Quartal 2020 um 57 % (währungsbereinigt: -58 %) auf 54 Mio € (2. Quartal 2019: 127 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 7,3 % (2. Quartal 2019: 15,1 %). Im 1. Halbjahr 2020 fiel der EBIT von Helios Spanien um 33 % (währungsbereinigt: -34 %) auf 166 Mio € (1. Halbjahr 2019: 248 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 10,3 % (1. Halbjahr 2019: 14,9 %). Covid-19 hatte einen sehr deutlich negativen Einfluss auf die EBIT-Entwicklung im 2. Quartal und 1. Halbjahr aufgrund bislang nicht erfolgter Kompensation für entgangene elektive Behandlungen bei gleichzeitig höheren Kosten für umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie. Trotz weiterhin bestehender Unsicherheiten hinsichtlich der Vergütung und Kompensation in Verbindung mit Covid-19 sollte das 2. Quartal mit Blick auf das EBIT die Talsohle durchschritten haben.
Das Ergebnis1 von Fresenius Helios fiel im 2. Quartal 2020 um 32 % auf 123 Mio € (2. Quartal 2019: 181 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 fiel das Ergebnis von Fresenius Helios um 16 % auf 299 Mio € (1. Halbjahr 2019: 355 Mio €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Der operative Cashflow stieg im 2. Quartal 2020 auf 295 Mio € (2. Quartal 2019: 208 Mio €) aufgrund der verkürzten Zahlungsziele im Rahmen des Gesetzes zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland. Die Cashflow-Marge stieg auf 12,7 % (2. Quartal 2019: 8,9 %). Im 1. Halbjahr 2020 stieg der operative Cashflow auf 440 Mio € (1. Halbjahr 2019: 311 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 9,2 % (1. Halbjahr 2019: 6,7 %).
Inklusive Covid-19-Effekte rechnet Fresenius Helios für das Geschäftsjahr 2020 nun mit einem organischen Umsatzwachstum1 von 1 bis 4 % und einem währungsbereinigten EBIT2, der nahezu unverändert zum Geschäftsjahr 2019 ist. Dies ersetzt den ursprünglichen Ausblick, der ein organisches Umsatzwachstum1 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes Wachstum des EBIT2 von 3 bis 7 % exklusive Covid-19-Effekte vorsah.
1 Basis 2019: 9.234 Mio €
2 Basis 2019: 1.025 Mio €
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- Sehr deutlich negative Covid-19-Effekte im Rahmen der Erwartungen
- Verschiebungen und Stornierungen von Aufträgen und Abwicklungen im Projektgeschäft aufgrund von Covid-19
- Post-Akut-Geschäft negativ beeinflusst durch verschobene elektive Behandlungen aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie durch die behördliche Anordnung Rehabilitationseinrichtungen zu schließen
- Neuer Ausblick beinhaltet geschätzte Covid-19-Effekte
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg im 2. Quartal 2020 um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 475 Mio € (2. Quartal 2019: 467 Mio €). Organisch sank der Umsatz um 1 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Wachstum bei. Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf das organische Umsatzwachstum im 2. Quartal. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz von Fresenius Vamed um 7 % (währungsbereinigt: 7%) auf 974 Mio € (1. Halbjahr 2019: 907 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Wachstum bei. Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen moderat negativen Einfluss auf das organische Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 2020.
Der Umsatz im Dienstleistungsgeschäft fiel im 2. Quartal 2020 um 4 % auf 329 Mio € (2. Quartal 2019: 344 Mio €). Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 19 % auf 146 Mio € (2. Quartal 2019: 123 Mio €), im Wesentlichen bedingt durch die Umsatzrealisierung laufender Projekte, insbesondere in Deutschland und Österreich, und gestiegener Innenumsätze mit Fresenius Helios. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der Umsatz im Dienstleistungsgeschäft um 1 % auf 686 Mio € (1. Halbjahr 2019: 676 Mio €). Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 25 % auf 288 Mio € (1. Halbjahr 2019: 231 Mio €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Der EBIT fiel im 2. Quartal 2020 auf -13 Mio € (2. Quartal 2019: 22 Mio €) mit einer EBIT-Marge von -2,7 % (2. Quartal 2019: 4,7 %). Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen sehr deutlich negativen Einfluss auf den EBIT. Kapazitäten in den Rehabilitationskliniken blieben ungenutzt, da die Zuweisungen aus den Akut-Krankenhäusern deutlich niedriger ausfielen und behördliche Einschränkungen bis hin zu Schließungen von Einrichtungen veranlasst wurden. Im 1. Halbjahr 2020 fiel der EBIT um 97 % (währungsbereinigt: -97 %) auf 1 Mio € (1. Halbjahr 2019: 34 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 0,1 % (1. Halbjahr 2019: 3,7 %). Geschätzte Covid-19-Effekte hatten einen sehr deutlich negativen Einfluss auf den EBIT im 1. Halbjahr 2020.
Das Ergebnis1 fiel im 2. Quartal 2020 auf -15 Mio € (2. Quartal 2019: 12 Mio €). Im 1. Halbjahr 2020 fiel das Ergebnis1 auf -8 Mio € (1. Halbjahr 2019: 18 Mio €).
Der Auftragseingang betrug im 2. Quartal 2020 50 Mio € (2. Quartal 2019: 115 Mio €), im 1. Halbjahr 2020 174 Mio € (1. Halbjahr 2019: 498 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2020 lag bei 2.745 Mio € (31. Dezember 2019: 2.865 Mio €). Auftragseingang und
-bestand waren gekennzeichnet durch Stornierungen und Verschiebungen internationaler Projekte aufgrund der Covid-19-Pandemie.
Der operative Cashflow stieg im 2. Quartal 2020 auf 28 Mio € (2. Quartal 2019:
-35 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 5,9 % (2. Quartal 2019: -7,5 %) aufgrund zeitlich verschobener Zahlungen im Projektgeschäft sowie einiger Kompensationszahlungen staatlicher Behörden im Post-Akut-Geschäft. Im 1. Halbjahr 2020 stieg der operative Cashflow auf 8 Mio € (1. Halbjahr 2019: -50 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 0,8 % (1. Halbjahr 2019: -5,5 %).
Inklusive erwarteter Covid-19-Effekte rechnet Fresenius Vamed für das Geschäftsjahr 2020 nun mit einem organischen Umsatzrückgang2 von rund 10 % und einem währungsbereinigten EBIT3-Rückgang von rund 50 %. Dies ersetzt den ursprünglichen Ausblick, der ein organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten EBIT3-Anstieg von 5 bis 9 % exklusive Covid-19-Effekte vorsah.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
2 Basis 2019: 2.206 Mio €
3 Basis 2019: 134 Mio €
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 20-23 im PDF-Dokument.
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 2. Quartal 2020 findet am 30. Juli 2020 um 13.30 Uhr (CEST) / 07.30 Uhr EST eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Das Berliner Digital Health-Unternehmen Curalie, Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius, hat eine Kooperation mit dem medizinischen Qualitätsnetzwerk „Wir für Gesundheit“ und der Debeka Krankenversicherung vereinbart. In einem ersten Schritt wird die von „Wir für Gesundheit“ gemeinam mit Debeka entwickelte und seit dem Jahr 2014 angebotene „PlusCard“ durch eine Präventions-App ergänzt, über die unter anderem regelmäßige Gesundheitschecks durchgeführt werden können. Die „PlusCard“ ist eine betriebliche Krankenzusatzversicherung, die Arbeitgeber zugunsten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abschließen können. Weitere digitale Bausteine der Präventions-App sollen folgen, etwa eine telemedizinische Betreuung von chronisch Kranken.
Das Berliner Digital Health-Unternehmen Curalie, Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius, hat eine Kooperation mit dem medizinischen Qualitätsnetzwerk „Wir für Gesundheit“ und der Debeka Krankenversicherung vereinbart. In einem ersten Schritt wird die von „Wir für Gesundheit“ gemeinam mit Debeka entwickelte und seit dem Jahr 2014 angebotene „PlusCard“ durch eine Präventions-App ergänzt, über die unter anderem regelmäßige Gesundheitschecks durchgeführt werden können. Die „PlusCard“ ist eine betriebliche Krankenzusatzversicherung, die Arbeitgeber zugunsten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern abschließen können. Weitere digitale Bausteine der Präventions-App sollen folgen, etwa eine telemedizinische Betreuung von chronisch Kranken.
Die ordentliche Hauptversammlung von Fresenius wird am 28. August 2020 virtuell stattfinden. Die ursprünglich für den 20. Mai 2020 terminierte Hauptversammlung war aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Da aktuell nicht absehbar ist, wie lange diesbezügliche Beschränkungen für Großveranstaltungen gelten, nutzt Fresenius zum Schutz der Gesundheit der Aktionärinnen und Aktionäre sowie der mit der Organisation befassten Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und externen Partner die vom Gesetzgeber vorgesehene Möglichkeit, die Veranstaltung virtuell durchzuführen.
Der Dividendenvorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung bleibt unverändert bei 0,84 € pro dividendenberechtigte Aktie.
Aktionärinnen und Aktionäre haben die Möglichkeit, die gesamte Hauptversammlung im Internet zu verfolgen. Weitere Einzelheiten wird die Einladung zur Fresenius-Hauptversammlung enthalten, die im Juli im Bundesanzeiger und auf der Website des Unternehmens bekanntgemacht wird.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die ordentliche Hauptversammlung von Fresenius wird am 28. August 2020 virtuell stattfinden. Die ursprünglich für den 20. Mai 2020 terminierte Hauptversammlung war aufgrund der Corona-Pandemie verschoben worden. Da aktuell nicht absehbar ist, wie lange diesbezügliche Beschränkungen für Großveranstaltungen gelten, nutzt Fresenius zum Schutz der Gesundheit der Aktionärinnen und Aktionäre sowie der mit der Organisation befassten Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und externen Partner die vom Gesetzgeber vorgesehene Möglichkeit, die Veranstaltung virtuell durchzuführen.
Der Dividendenvorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung bleibt unverändert bei 0,84 € pro dividendenberechtigte Aktie.
Aktionärinnen und Aktionäre haben die Möglichkeit, die gesamte Hauptversammlung im Internet zu verfolgen. Weitere Einzelheiten wird die Einladung zur Fresenius-Hauptversammlung enthalten, die im Juli im Bundesanzeiger und auf der Website des Unternehmens bekanntgemacht wird.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Dr. Sebastian Biedenkopf (56), derzeit noch General Counsel der Robert Bosch GmbH, wird spätestens zum 1. Januar 2021 neuer Vorstand von Fresenius für Recht, Compliance und Personal sowie Arbeitsdirektor. Er folgt in dieser Funktion auf Dr. Jürgen Götz, der zum 30. Juni 2020 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet.
Dr. Sebastian Biedenkopf leitet seit September 2013 den weltweiten Rechtsbereich der Bosch-Gruppe. Von 2008 bis 2012 arbeitete er in verschiedenen Funktionen bei der Conergy AG in Hamburg, zuletzt als CFO und Interims-CEO. Zuvor war der promovierte Volljurist als General Counsel und Chief Compliance Officer bei der Maxingvest AG (vormals Tchibo Holding AG) in Hamburg sowie in verschiedenen Funktionen für die Bertelsmann-Gruppe tätig.
Dr. Gerd Krick, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Fresenius, sagte: „Mit Dr. Sebastian Biedenkopf haben wir einen sehr erfahrenen, vielseitigen und mit profunden Kenntnissen verschiedener Branchen beschlagenen Rechtsexperten für unseren Vorstand gewinnen können. Mit seiner ausgeprägten unternehmerischen Grundhaltung und seiner Internationalität passt er hervorragend zu unserem Unternehmen und wird unser bewährtes Führungs-Team ideal ergänzen. Großer Dank gilt Jürgen Götz für die vertrauensvolle langjährige Zusammenarbeit und seinen unermüdlichen Einsatz. Er hat mit viel juristischem Sachverstand wertvolle Beiträge zu unserem erfolgreichen Wachstum geleistet. Ich respektiere seinen Wunsch, sich nach mehr als 15 Jahren nun anderen Herausforderungen außerhalb unseres Unternehmens zu widmen und wünsche ihm dafür im Namen des Aufsichtsrats alles Gute.“
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Dr. Sebastian Biedenkopf hat in verschiedenen Funktionen Strategien mitgestaltet und wird bei Fresenius viele neue Ideen und Perspektiven einbringen. Ich freue mich sehr auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm und bin davon überzeugt, dass er unseren Vorstand mit seinem Know-how in den Bereichen Recht, Personal und Unternehmensführung ideal ergänzen wird. In seiner Rolle wird er auf das aufbauen können, was sein Vorgänger über Jahre geleistet hat. Ich danke Jürgen Götz für die stets vertrauensvolle und sehr kollegiale Zusammenarbeit. Für die Zukunft wünsche ich ihm im Namen des Vorstands und der ganzen Belegschaft alles Gute.“
Dr. Sebastian Biedenkopf sagte: „Während der Gespräche der letzten Wochen habe ich Fresenius als ein hervorragend aufgestelltes Unternehmen mit einer beeindruckenden Kultur kennengelernt. Ich freue mich sehr darauf, hier künftig meine Erfahrungen und Kenntnisse einbringen und damit zur weiter erfolgreichen Entwicklung von Fresenius beitragen zu können.“
Das Marktforschungsinstitut Potentialpark hat den Gesundheitskonzern Fresenius in der Studie „Azubi Comm 2020“ als das deutsche Unternehmen mit der schülerfreundlichsten Kommunikation im Recruiting- und Bewerbungsprozess für Auszubildende ausgezeichnet. Auch im Branchen-Ranking „Health Care & Medical Devices“ belegt Fresenius den ersten Platz.
In Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsplatz-Portal ausbildung.de hat Potentialpark zum ersten Mal in einer repräsentativen Studie Schülerinnen und Schüler zu ihrem Verhalten im Informations-, Entscheidungs- und Bewerbungsprozess befragt. Außerdem gewichteten die Befragten über 120 Kriterien und zeigten damit, was ihnen bei Social Media, auf Karriere-Webseiten, bei Stellenanzeigen, bei der Online-Bewerbung und der mobilen Jobsuche am wichtigsten ist. In einem zweiten Schritt wurden die Karriere-Auftritte von 125 Arbeitgebern untersucht, inwieweit sie diese Kriterien erfüllen, und ein Ranking erstellt. Fresenius konnte dabei vor allem mit der Karriere-Webseite und der Online-Bewerbung punkten.
„Das Ergebnis der Studie zeigt, dass wir das Informationsangebot zu unseren Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen zielgruppengerecht aufbereiten. In unserem Karriere-Blog zum Beispiel berichten unsere Auszubildenden und dual Studierenden von ihren Erfahrungen in unseren vielfältigen Ausbildungsberufen“, so Michael Lehmann, Personalchef von Fresenius. „Neben einer individuellen Gestaltung der Ausbildungspläne legen wir großen Wert darauf, allen eine gute Übernahmeperspektive zu bieten. Die Auszeichnung ist für uns Ansporn, die Attraktivität der Berufsausbildung bei Fresenius weiter zu steigern.“
Weitere Details zur Studie gibt es im Internet unter:
https://www.potentialpark.com/azubi-study/azubicomm2020
- Fresenius Medical Care mit starkem Umsatzwachstum im 1. Quartal
- Fresenius Kabi mit erwarteter rückläufiger Geschäftsentwicklung in China, die teilweise durch außerordentlichen Nachfrageschub wichtiger Medikamente und medizintechnischer Geräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Europa und den USA kompensiert wurde
- Helios Deutschland durch Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland unterstützt
- Helios Spaniens wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 steht Unsicherheiten hinsichtlich der Vergütung gegenüber
- Fresenius Vamed mit solidem 1. Quartal, jedoch bereits durch Patientenrückgang im Post-Akut-Geschäft und Verschiebungen im Projektgeschäft durch Covid-19 negativ beeinflusst
- Ursprünglicher Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 ohne Effekte aus Covid-19-Pandemie bleibt bestehen; Aktualisierung des Ausblicks inklusive Covid-19-Effekte mit Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2020 geplant
- Fresenius-Konzern mit weiterhin starker Finanzposition
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1. Quartal 2020.
2020 und 2019 inklusive IFRS 16

1 Werte sind nicht mit dem Ausblick 2020 vergleichbar, da der Ausblick für 2020 keine Covid-19-Effekte enthält.
2 Vor Sondereinflüssen
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die Covid-19-Pandemie stellt auch Fresenius vor nicht gekannte Herausforderungen. Die letzten Wochen haben gezeigt: Wir werden gebraucht, gerade jetzt. Unsere Beiträge zum Funktionieren der Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt sind gerade in solchen Krisenzeiten unverzichtbar. Wir setzen alles daran, unsere Patientinnen und Patienten weltweit weiter bestmöglich zu versorgen. Dass uns das bislang gut gelingt, ist vor allem dem großartigen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Unsere soliden wirtschaftlichen Ergebnisse im ersten Quartal belegen, wie robust und widerstandskräftig unsere Geschäfte sind. Wie sich Covid-19 konkret im gesamten Geschäftsjahr auswirken wird, lässt sich noch nicht verlässlich sagen. Klar ist, dass wir uns weiterhin engagiert für unsere Patientinnen und Patienten einsetzen und damit maßgeblich zur Bewältigung der Pandemie beitragen werden.“
Konzern-Ausblick für 2020 – Covid-19-Effekte auf finanzielle Ziele lassen sich noch nicht verlässlich prognostizieren
In der bereits am 20. Februar 2020 veröffentlichten Prognose sind Effekte aus der Covid-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Sie sieht für das Geschäftsjahr 2020 einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses2,3 von 1 bis 5 % vor. Nach dem soliden Jahresstart geht Fresenius von weiteren Einflüssen der Covid-19-Pandemie im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 aus. Eine verlässliche Bewertung und Quantifizierung positiver und negativer Effekte ist derzeit noch nicht möglich. Daher bleibt die ursprüngliche Prognose ohne Effekte aus der Covid-19-Pandemie bis auf Weiteres bestehen. Das Unternehmen geht davon aus, mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2020 die Effekte aus der Covid-19-Pandemie genauer abschätzen zu können und auf dieser Grundlage die Prognose für das Gesamtjahr zu aktualisieren.
Gleiches gilt für die Prognose des Verschuldungsgrads. Die ursprüngliche Prognose, exklusive jeglicher Effekte durch Covid-19, sieht vor, dass der Verschuldungsgrad4 zum Jahresende 2020 am oberen Ende des Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird.
Fresenius erwartet für das 2. Quartal einen stärkeren negativen Covid-19-Effekt in seinen Finanzzahlen als im 1. Quartal 2020.
1 Basis 2019: 35.409 Mio €
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2019: 1.879 Mio €, vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Umbewertung bedingter Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC); 2020 vor Sondereinflüssen
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
7 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Im 1. Quartal 2020 stieg der Konzernumsatz um 8 % (währungsbereinigt: 7%) auf 9.135 Mio € (1. Quartal 2019: 8.495 Mio €). Alle Unternehmensbereiche trugen zum Umsatzwachstum bei. Covid-19 hatte nur einen leicht negativen Einfluss auf das Umsatzwachstum. Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.
1 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1, 2
Der Konzern-EBITDA stieg um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 1.755 Mio € 1. Quartal 20191: 1.701 Mio €).
Der Konzern-EBIT lag mit 1.125 Mio € (1. Quartal 20191: 1.130 Mio €) auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: -2 %), im Wesentlichen durch negative Covid-19-Effekte beeinflusst. Das Geschäft von Fresenius Kabi war von den über das gesamte 1. Quartal 2020 andauernden Einschränkungen in China betroffen. Dies konnte die gegen Ende des Quartals steigende Nachfrage nach Medikamenten und medizintechnischen Geräten zur Behandlung von Covid-19-Patienten nur teilweise kompensieren. Auch Helios Spanien sah sich im März mit deutlich negativen Covid-19-Effekten konfrontiert, hauptsächlich im Privatkrankenhaus- und im ORP-Geschäft (Betriebliche Gesundheitsvorsorge). Die EBIT-Marge betrug 12,3 % (1. Quartal 20191: 13,3 %).
Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf -174 Mio € (1. Quartal 2019: -181 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen durch erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten. Das berichtete Zinsergebnis stieg auf -182 Mio € (1. Quartal 2019: -184 Mio €).
Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag im 1. Quartal 2020 bei 22,6 % (1. Quartal 2019: 23,3 %). Die berichtete Steuerquote betrug 22,6 % (1. Quartal 2019: 23,3%).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen lag bei -271 Mio € (1. Quartal 2019: -271 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care. Der berichtete, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug -271 Mio € (1. Quartal 2019: -261 Mio €).
Das Konzernergebnis2 vor Sondereinflüssen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 465 Mio € (1. Quartal 2019: 457 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis2 betrug 459 Mio € (1. Quartal 2019: 453 Mio €). Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf das Konzernergebniswachstum.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis je Aktie2 vor Sondereinflüssen um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 0,83 € (1. Quartal 2019: 0,82 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie2 betrug 0,82 € (1. Quartal 2019: 0,81 €).
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte im 1. Quartal 2020 547 Mio € in Sachanlagen, dies entspricht 6 % des Konzernumsatzes. (1. Quartal 2019: 441 Mio €; 5 % des Konzernumsatzes). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Abhängig von Dauer und Ausmaß der Covid-19-Pandemie könnten sich geplante Investitionen für das Geschäftsjahr 2020 verzögern.
Das Akquisitionsvolumen im 1. Quartal 2020 betrug 412 Mio € (1. Quartal 2019: 1.923 Mio €) im Wesentlichen für den Erwerb zweier Krankenhäuser in Kolumbien durch Fresenius Helios.
Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow stieg auf 878 Mio € (1. Quartal 2019: 289 Mio €) mit einer Marge von 9,6 % (1. Quartal 2019: 3,4 %). Das Wachstum basiert auf einer guten Entwicklung des Netto-Umlaufvermögens bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag bei 305 Mio € (1. Quartal 2019: -168 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -40 Mio € (1. Quartal 2019: -2.111 Mio €). Das Vorjahr war beeinflusst von der NxStage-Akquisition durch Fresenius Medical Care.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 68.972 Mio € (31. Dezember 2019: 67.006 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 16.341 Mio € (31. Dezember 2019: 15.264 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 52.631 Mio € (31. Dezember 2019: 51.742 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 26.956 Mio € (31. Dezember 2019: 26.580 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,1 %.
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 5 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 28.557 Mio € (31. Dezember 2019: 27.258 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 4 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 26.529 Mio € (31. Dezember 2019: 25.604 Mio €) im Wesentlichen aufgrund zweier abgeschlossener Krankenhausakquisitionen in Kolumbien durch Fresenius Helios und dem ausgeführten Aktienrückkaufprogramm bei Fresenius Medical Care sowie Währungsumrechnungseffekten.
Der Verschuldungsgrad zum 31. März 2020 stieg auf 3,68x1,2 (31. Dezember 2019: 3,61x1,2) im Wesentlichen aufgrund von Akquisitionen durch Fresenius Helios, dem Aktienrückkaufprogramm bei Fresenius Medical Care sowie negativen Covid-19-Effekten auf das EBITDA.
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen
2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Presseinformation von Fresenius Medical Care)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2020 behandelte Fresenius Medical Care 348.703 Patientinnen und Patienten in 4.002 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

- Starkes Umsatzwachstum von 9 %, getragen von allen Regionen
- Gute Cashflow-Entwicklung
- Finanzielle Ziele für 2020 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im 1. Quartal 2020 um 9 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 4.488 Mio € (1. Quartal 2019: 4.133 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.
Im 1. Quartal 2020 stieg der berichtete EBIT um 3 % (währungsbereinigt: +1 %) auf 555 Mio € (1. Quartal 2019: 537 Mio €), hauptsächlich aufgrund von Behandlungswachstum und geringerer Kosten für Medikamente. Die berichtete EBIT-Marge betrug 12,4 % (1. Quartal 2019: 13,0 %). Der Rückgang ist hauptsächlich zurückzuführen auf die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und auf die Verringerung einer ausstehenden variablen Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios im Vorjahr. Der adjustierte EBIT lag mit 555 Mio € auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: -3%) (1. Quartal 2019: 557 Mio €). Die adjustierte EBIT-Marge betrug 12,4 % (1. Quartal 2019: 13,5 %).
Das berichtete Ergebnis2 stieg im 1. Quartal 2020 um 4 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 283 Mio € (1. Quartal 2019: 271 Mio €). Das adjustierte Ergebnis von Fresenius Medical Care stieg um 1 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 283 Mio € (1. Quartal 2019: 286 Mio €).
Im 1. Quartal 2020 betrug der operative Cashflow 584 Mio € (1. Quartal 2019: 76 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 13,0 % (1. Quartal 2019: 1,8 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Verbesserung des Umlaufvermögens – durch Zahlungseingänge, dem Timing von Zahlungen und eine Veränderung der Lagerbestände gegenüber dem Vorjahreszeitraum – zurückzuführen.
In der am 20. Februar 2020 veröffentlichten Prognose von Fresenius Medical Care sind Effekte aus der Covid-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte aus der Covid-19-Pandemie zuverlässig zu beziffern, bestätigt Fresenius Medical Care seinen Ausblick. Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum3 im mittleren bis hocheinstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis2,4 soll ebenfalls im mittleren bis hoch einstelligen Prozentbereich wachsen (währungsbereinigt). Diese Ziele basieren auf den bereinigten Ergebnissen für 2019 und enthalten die operativen Beiträge im Zusammenhang mit der NxStage-Akquisition sowie Effekte aus der Einführung von IFRS 16.
Weitere Informationen: Siehe Pressemitteilung Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Q1/19 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2019: 17.477 Mio €
4 Basis 2019: 1.236 Mio €; 2020 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

- Unwesentlicher Covid-19-Effekt auf Umsatzwachstum und moderat negativer Effekt auf EBIT-Wachstum
- Schwächere Nachfrage in China im gesamten 1. Quartal aufgrund geringerer Anzahl von elektiven Behandlungen antizipiert; Wiederaufnahme des normalen Geschäftsbetriebs zum Ende des 1. Quartals
- Außerordentlicher Nachfrageschub nach wichtigen Medikamenten und medizintechnischen Geräten zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Nordamerika und Europa gegen Ende des 1. Quartals
- Produktion weltweit ohne wesentliche Unterbrechungen
Der Umsatz von Fresenius Kabi stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.789 Mio € (1. Quartal 2019: 1.701 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Negative Währungsumrechnungseffekte von 1 % ergaben sich im Wesentlichen aufgrund negativer Währungsumrechnungseffekte aus dem Argentinischen Peso und dem Brasilianischen Real.
Der Umsatz in Nordamerika stieg um 7 % (organisch um 5 %) auf 669 Mio € (1. Quartal 2019: 623 Mio €). In Europa stieg der Umsatz um 10 % (organisch: 10 %) auf 631 Mio € (1. Quartal 2019: 573 Mio €). In beiden Regionen wurde das Umsatzwachstum durch außerordentlichen Nachfrageschub nach Sedativa, Schmerzmitteln und Infusionspumpen gegen Ende des 1. Quartals getragen.
In der Region Asien-Pazifik fiel der Umsatz um 6 % (organisch: -6 %) auf 319 Mio € (1. Quartal 2019: 341 Mio €). Der Umsatzrückgang ist wie erwartet auf eine schwächere Nachfrage nach klinischen Ernährungsprodukten und IV-Medikamenten aufgrund aufgeschobener planbarer Operationen im Zusammenhang mit Covid-19 in China zurückzuführen.
Der Umsatz in Lateinamerika/Afrika stieg um 4 % (organisch: 16 %) auf 170 Mio € (1. Quartal 2019: 164 Mio €).
Der EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 5 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 289 Mio € (1. Quartal 20191: 304 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 16,2 % (1. Quartal 20191: 17,9 %). Covid-19 hatte einen moderat negativen Effekt auf den EBIT.
Das Ergebnis1,2 fiel um 2 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 197 Mio € (1. Quartal 2019: 202 Mio €).
Der operative Cashflow lag bei 174 Mio € (1. Quartal 2019: 145 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 9,7 % (1. Quartal 2019: 8,5 %), im Wesentlichen durch die Verbesserung des Netto-Umlaufvermögens.
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Kabi seinen Ausblick unverändert. Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum3 von 3 bis 6 % und eine währungsbereinigte EBIT-Entwicklung4 von -4 bis 0 %.
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und 7 Präventionszentren. Quirónsalud betreibt 46 Krankenhäuser, 72 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Daneben ist es mit 6 Krankenhäusern sowie als Anbieter medizinischer Diagnostik in Lateinamerika aktiv.

- Starke Geschäftsentwicklung im Januar und Februar; planbare Operationen seit März verschoben oder abgesagt
- Exklusive des leicht negativen Covid-19-Effekts lag das 1. Quartal beim Umsatzwachstum moderat über dem Ausblick 2020; der EBIT war deutlich negativ durch Covid-19 beeinflusst
- Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland kompensiert weitgehend Umsatzeinbußen und gestiegene Kosten der Behandlung von Covid-19-Patienten
- Unsicherheiten hinsichtlich der Vergütung der Krankenhäuser in Spanien, die einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 leisten
Der Umsatz stieg um 7 % (organisch: 5 %) auf 2.466 Mio € (1. Quartal 2019: 2.311 Mio €).
Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 8 % (organisch: 8 %) auf 1.603 Mio € (1. Quartal 2019: 1.485 Mio €). Das organische Umsatzwachstum im Januar und Februar war positiv beeinflusst durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen. Covid-19 hatte einen unwesentlichen Einfluss auf den Umsatz, da das Gesetz zur Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland einen Großteil der seit Anfang März eintretenden negativen Effekte abmilderte.
Im 1. Quartal 2020 stieg der Umsatz von Helios Spanien um 4 % (organisch: 1 %) auf 863 Mio € (1. Quartal 2019: 826 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der jüngsten Krankenhausakquisitionen in Kolumbien. Das organische Umsatzwachstum war durch Covid-19 deutlich negativ beeinflusst. Dies ist unmittelbar auf die Verschiebung von planbaren Behandlungen im März zurückzuführen.
Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 2 % auf 274 Mio € (1. Quartal 2019: 268 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 11,1 % (1. Quartal 2019: 11,6 %).
Der EBIT von Helios Deutschland stieg um 11 % auf 165 Mio € (1. Quartal 2019: 149 Mio €). Das Wachstum war positiv beeinflusst durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen im Januar und Februar. Covid-19 hatte einen unwesentlichen Einfluss auf den EBIT, da das Gesetz zur Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland einen Großteil der seit Anfang März eintretenden negativen Effekte abmilderte. Die EBIT-Marge betrug 10,3 % (1. Quartal 2019: 10,0 %).
Der EBIT von Helios Spanien fiel um 7 % auf 112 Mio € (1. Quartal 2019: 121 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,0 % (1. Quartal 2019: 14,6 %). Januar und Februar zeigten eine positive Fallzahlenentwicklung. Seit März führte Covid-19 zu einem sehr deutlich negativen Effekt auf den EBIT aufgrund der Verschiebung von planbaren Behandlungen bei gleichzeitig höheren Fixkosten und umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis1 von Fresenius Helios um 1 % auf 176 Mio € (1. Quartal 2019: 174 Mio €).
Im 1. Quartal 2020 stieg der operative Cashflow auf 145 Mio € (1. Quartal 2019: 103 Mio €) aufgrund des guten operativen Geschäfts in Deutschland und Spanien. Die Cashflow-Marge stieg auf 5,9 % (1. Quartal 2019: 4,5 %).
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Helios seinen Ausblick unverändert. Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum2 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes Wachstum des EBIT3 von 3 bis 7 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Basis 2019: 9.234 Mio €
3 Basis 2019: 1.025 Mio €
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

- 10 % organisches Umsatzwachstum im 1. Quartal, getragen von Projekt- und Dienstleistungsgeschäft
- Covid-19 mit nur leicht negativem Effekt auf Umsatz und sehr deutlich negativem Effekt auf EBIT-Wachstum
- Post-Akut-Geschäft negativ beeinflusst durch verschobene Rehabilitationsmaßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie durch die behördliche Anordnung, Rehabilitationseinrichtungen zu schließen; technische Betriebsführung nur unwesentlich von Covid-19 betroffen
- Weitere Verspätungen und Verschiebungen von Aufträgen und Abwicklungen im Projektgeschäft aufgrund von Covid-19 im Geschäftsjahr 2020 erwartet
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 13 % auf 499 Mio € (1. Quartal 2019: 440 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 10 %. Akquisitionen trugen 3 % zum Wachstum bei. Sowohl das Dienstleistungs- als auch das Projektgeschäft zeigten eine starke Wachstumsdynamik. Der Umsatz von Fresenius Vamed war im 1. Quartal 2020 nur unwesentlich durch negative Covid-19-Effekte gekennzeichnet.
Der Umsatz im Dienstleistungsgeschäft stieg um 8 % auf 357 Mio € (1. Quartal 2019: 332 Mio €). Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 31 % auf 142 Mio € (1. Quartal 2019: 108 Mio €).
Der EBIT stieg um 17 % auf 14 Mio € (1. Quartal 2019: 12 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 2,8 % (1. Quartal 2019: 2,7 %). Covid-19 hatte einen deutlich negativen Effekt auf das EBIT-Wachstum. Kapazitäten in den Rehabilitationskliniken blieben ungenutzt, da die Zuweisungen aus den Akut-Krankenhäusern deutlich niedriger ausfielen sowie behördliche Einschränkungen bis hin zu Schließungen von Einrichtungen veranlasst wurden.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis2 um 17 % auf 7 Mio € (1. Quartal 2019: 6 Mio €).
Der Auftragseingang betrug 124 Mio € (1. Quartal 2019: 383 Mio €). Der Auftragseingang im Vorjahr war außergewöhnlich stark. Der Auftragsbestand zum 31. März 2020 lag bei 2.846 Mio € (31. Dezember 2019: 2.865 Mio €) und war bereits durch Verschiebungen und Stornierungen internationaler Projekte aufgrund der Covid-19-Pandemie gekennzeichnet.
Im 1. Quartal 2020 fiel der operative Cashflow auf -20 Mio € (1. Quartal 2019: -15 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -4,0 % (1. Quartal 2019: -3,4 %) aufgrund anhaltender Effekte aus zeitlichen Verschiebungen, Verzögerungen im internationalen Projektgeschäft und eines Anstiegs des Netto-Umlaufvermögens.
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Vamed seinen Ausblick unverändert. Fresenius Vamed erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten EBIT3-Anstieg von 5 bis 9 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
2 Basis 2019: 2.206 Mio €
3 Basis 2019: 134 Mio €
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 findet am 6. Mai 2020 um 13.30 Uhr (CEST) / 07.30 Uhr EST eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
- Fresenius Medical Care mit starkem Umsatzwachstum im 1. Quartal
- Fresenius Kabi mit erwarteter rückläufiger Geschäftsentwicklung in China, die teilweise durch außerordentlichen Nachfrageschub wichtiger Medikamente und medizintechnischer Geräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Europa und den USA kompensiert wurde
- Helios Deutschland durch Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland unterstützt
- Helios Spaniens wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 steht Unsicherheiten hinsichtlich der Vergütung gegenüber
- Fresenius Vamed mit solidem 1. Quartal, jedoch bereits durch Patientenrückgang im Post-Akut-Geschäft und Verschiebungen im Projektgeschäft durch Covid-19 negativ beeinflusst
- Ursprünglicher Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 ohne Effekte aus Covid-19-Pandemie bleibt bestehen; Aktualisierung des Ausblicks inklusive Covid-19-Effekte mit Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2020 geplant
- Fresenius-Konzern mit weiterhin starker Finanzposition
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1. Quartal 2020.
2020 und 2019 inklusive IFRS 16

1 Werte sind nicht mit dem Ausblick 2020 vergleichbar, da der Ausblick für 2020 keine Covid-19-Effekte enthält.
2 Vor Sondereinflüssen
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die Covid-19-Pandemie stellt auch Fresenius vor nicht gekannte Herausforderungen. Die letzten Wochen haben gezeigt: Wir werden gebraucht, gerade jetzt. Unsere Beiträge zum Funktionieren der Gesundheitssysteme auf der ganzen Welt sind gerade in solchen Krisenzeiten unverzichtbar. Wir setzen alles daran, unsere Patientinnen und Patienten weltweit weiter bestmöglich zu versorgen. Dass uns das bislang gut gelingt, ist vor allem dem großartigen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Unsere soliden wirtschaftlichen Ergebnisse im ersten Quartal belegen, wie robust und widerstandskräftig unsere Geschäfte sind. Wie sich Covid-19 konkret im gesamten Geschäftsjahr auswirken wird, lässt sich noch nicht verlässlich sagen. Klar ist, dass wir uns weiterhin engagiert für unsere Patientinnen und Patienten einsetzen und damit maßgeblich zur Bewältigung der Pandemie beitragen werden.“
Konzern-Ausblick für 2020 – Covid-19-Effekte auf finanzielle Ziele lassen sich noch nicht verlässlich prognostizieren
In der bereits am 20. Februar 2020 veröffentlichten Prognose sind Effekte aus der Covid-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Sie sieht für das Geschäftsjahr 2020 einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses2,3 von 1 bis 5 % vor. Nach dem soliden Jahresstart geht Fresenius von weiteren Einflüssen der Covid-19-Pandemie im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 aus. Eine verlässliche Bewertung und Quantifizierung positiver und negativer Effekte ist derzeit noch nicht möglich. Daher bleibt die ursprüngliche Prognose ohne Effekte aus der Covid-19-Pandemie bis auf Weiteres bestehen. Das Unternehmen geht davon aus, mit der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse 2020 die Effekte aus der Covid-19-Pandemie genauer abschätzen zu können und auf dieser Grundlage die Prognose für das Gesamtjahr zu aktualisieren.
Gleiches gilt für die Prognose des Verschuldungsgrads. Die ursprüngliche Prognose, exklusive jeglicher Effekte durch Covid-19, sieht vor, dass der Verschuldungsgrad4 zum Jahresende 2020 am oberen Ende des Zielkorridors von 3,0x bis 3,5x liegen wird.
Fresenius erwartet für das 2. Quartal einen stärkeren negativen Covid-19-Effekt in seinen Finanzzahlen als im 1. Quartal 2020.
1 Basis 2019: 35.409 Mio €
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2019: 1.879 Mio €, vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Umbewertung bedingter Biosimilars-Kaufpreisverbindlichkeiten, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC); 2020 vor Sondereinflüssen
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
7 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Im 1. Quartal 2020 stieg der Konzernumsatz um 8 % (währungsbereinigt: 7%) auf 9.135 Mio € (1. Quartal 2019: 8.495 Mio €). Alle Unternehmensbereiche trugen zum Umsatzwachstum bei. Covid-19 hatte nur einen leicht negativen Einfluss auf das Umsatzwachstum. Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.
1 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1, 2
Der Konzern-EBITDA stieg um 3 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 1.755 Mio € 1. Quartal 20191: 1.701 Mio €).
Der Konzern-EBIT lag mit 1.125 Mio € (1. Quartal 20191: 1.130 Mio €) auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: -2 %), im Wesentlichen durch negative Covid-19-Effekte beeinflusst. Das Geschäft von Fresenius Kabi war von den über das gesamte 1. Quartal 2020 andauernden Einschränkungen in China betroffen. Dies konnte die gegen Ende des Quartals steigende Nachfrage nach Medikamenten und medizintechnischen Geräten zur Behandlung von Covid-19-Patienten nur teilweise kompensieren. Auch Helios Spanien sah sich im März mit deutlich negativen Covid-19-Effekten konfrontiert, hauptsächlich im Privatkrankenhaus- und im ORP-Geschäft (Betriebliche Gesundheitsvorsorge). Die EBIT-Marge betrug 12,3 % (1. Quartal 20191: 13,3 %).
Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich auf -174 Mio € (1. Quartal 2019: -181 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen durch erfolgreiche Refinanzierungsaktivitäten. Das berichtete Zinsergebnis stieg auf -182 Mio € (1. Quartal 2019: -184 Mio €).
Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag im 1. Quartal 2020 bei 22,6 % (1. Quartal 2019: 23,3 %). Die berichtete Steuerquote betrug 22,6 % (1. Quartal 2019: 23,3%).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen lag bei -271 Mio € (1. Quartal 2019: -271 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care. Der berichtete, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn betrug -271 Mio € (1. Quartal 2019: -261 Mio €).
Das Konzernergebnis2 vor Sondereinflüssen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 465 Mio € (1. Quartal 2019: 457 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis2 betrug 459 Mio € (1. Quartal 2019: 453 Mio €). Covid-19-Effekte hatten einen deutlich negativen Einfluss auf das Konzernergebniswachstum.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis je Aktie2 vor Sondereinflüssen um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 0,83 € (1. Quartal 2019: 0,82 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie2 betrug 0,82 € (1. Quartal 2019: 0,81 €).
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte im 1. Quartal 2020 547 Mio € in Sachanlagen, dies entspricht 6 % des Konzernumsatzes. (1. Quartal 2019: 441 Mio €; 5 % des Konzernumsatzes). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Abhängig von Dauer und Ausmaß der Covid-19-Pandemie könnten sich geplante Investitionen für das Geschäftsjahr 2020 verzögern.
Das Akquisitionsvolumen im 1. Quartal 2020 betrug 412 Mio € (1. Quartal 2019: 1.923 Mio €) im Wesentlichen für den Erwerb zweier Krankenhäuser in Kolumbien durch Fresenius Helios.
Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow stieg auf 878 Mio € (1. Quartal 2019: 289 Mio €) mit einer Marge von 9,6 % (1. Quartal 2019: 3,4 %). Das Wachstum basiert auf einer guten Entwicklung des Netto-Umlaufvermögens bei Fresenius Medical Care und Fresenius Kabi. Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag bei 305 Mio € (1. Quartal 2019: -168 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -40 Mio € (1. Quartal 2019: -2.111 Mio €). Das Vorjahr war beeinflusst von der NxStage-Akquisition durch Fresenius Medical Care.
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 68.972 Mio € (31. Dezember 2019: 67.006 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 16.341 Mio € (31. Dezember 2019: 15.264 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 2 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 52.631 Mio € (31. Dezember 2019: 51.742 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 26.956 Mio € (31. Dezember 2019: 26.580 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,1 %.
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 5 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 28.557 Mio € (31. Dezember 2019: 27.258 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 4 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 26.529 Mio € (31. Dezember 2019: 25.604 Mio €) im Wesentlichen aufgrund zweier abgeschlossener Krankenhausakquisitionen in Kolumbien durch Fresenius Helios und dem ausgeführten Aktienrückkaufprogramm bei Fresenius Medical Care sowie Währungsumrechnungseffekten.
Der Verschuldungsgrad zum 31. März 2020 stieg auf 3,68x1,2 (31. Dezember 2019: 3,61x1,2) im Wesentlichen aufgrund von Akquisitionen durch Fresenius Helios, dem Aktienrückkaufprogramm bei Fresenius Medical Care sowie negativen Covid-19-Effekten auf das EBITDA.
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen
2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. März 2020 betrug die Anzahl der Beschäftigten im Konzern 299.594 (31. Dezember 2019: 294.134).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Presseinformation von Fresenius Medical Care)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2020 behandelte Fresenius Medical Care 348.703 Patientinnen und Patienten in 4.002 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

- Starkes Umsatzwachstum von 9 %, getragen von allen Regionen
- Gute Cashflow-Entwicklung
- Finanzielle Ziele für 2020 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im 1. Quartal 2020 um 9 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 4.488 Mio € (1. Quartal 2019: 4.133 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.
Im 1. Quartal 2020 stieg der berichtete EBIT um 3 % (währungsbereinigt: +1 %) auf 555 Mio € (1. Quartal 2019: 537 Mio €), hauptsächlich aufgrund von Behandlungswachstum und geringerer Kosten für Medikamente. Die berichtete EBIT-Marge betrug 12,4 % (1. Quartal 2019: 13,0 %). Der Rückgang ist hauptsächlich zurückzuführen auf die negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und auf die Verringerung einer ausstehenden variablen Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios im Vorjahr. Der adjustierte EBIT lag mit 555 Mio € auf Vorjahresniveau (währungsbereinigt: -3%) (1. Quartal 2019: 557 Mio €). Die adjustierte EBIT-Marge betrug 12,4 % (1. Quartal 2019: 13,5 %).
Das berichtete Ergebnis2 stieg im 1. Quartal 2020 um 4 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 283 Mio € (1. Quartal 2019: 271 Mio €). Das adjustierte Ergebnis von Fresenius Medical Care stieg um 1 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 283 Mio € (1. Quartal 2019: 286 Mio €).
Im 1. Quartal 2020 betrug der operative Cashflow 584 Mio € (1. Quartal 2019: 76 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 13,0 % (1. Quartal 2019: 1,8 %). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf eine Verbesserung des Umlaufvermögens – durch Zahlungseingänge, dem Timing von Zahlungen und eine Veränderung der Lagerbestände gegenüber dem Vorjahreszeitraum – zurückzuführen.
In der am 20. Februar 2020 veröffentlichten Prognose von Fresenius Medical Care sind Effekte aus der Covid-19-Pandemie nicht berücksichtigt. Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte aus der Covid-19-Pandemie zuverlässig zu beziffern, bestätigt Fresenius Medical Care seinen Ausblick. Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2020 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum3 im mittleren bis hocheinstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis2,4 soll ebenfalls im mittleren bis hoch einstelligen Prozentbereich wachsen (währungsbereinigt). Diese Ziele basieren auf den bereinigten Ergebnissen für 2019 und enthalten die operativen Beiträge im Zusammenhang mit der NxStage-Akquisition sowie Effekte aus der Einführung von IFRS 16.
Weitere Informationen: Siehe Pressemitteilung Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Q1/19 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 Basis 2019: 17.477 Mio €
4 Basis 2019: 1.236 Mio €; 2020 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

- Unwesentlicher Covid-19-Effekt auf Umsatzwachstum und moderat negativer Effekt auf EBIT-Wachstum
- Schwächere Nachfrage in China im gesamten 1. Quartal aufgrund geringerer Anzahl von elektiven Behandlungen antizipiert; Wiederaufnahme des normalen Geschäftsbetriebs zum Ende des 1. Quartals
- Außerordentlicher Nachfrageschub nach wichtigen Medikamenten und medizintechnischen Geräten zur Behandlung von Covid-19-Patienten in Nordamerika und Europa gegen Ende des 1. Quartals
- Produktion weltweit ohne wesentliche Unterbrechungen
Der Umsatz von Fresenius Kabi stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.789 Mio € (1. Quartal 2019: 1.701 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Negative Währungsumrechnungseffekte von 1 % ergaben sich im Wesentlichen aufgrund negativer Währungsumrechnungseffekte aus dem Argentinischen Peso und dem Brasilianischen Real.
Der Umsatz in Nordamerika stieg um 7 % (organisch um 5 %) auf 669 Mio € (1. Quartal 2019: 623 Mio €). In Europa stieg der Umsatz um 10 % (organisch: 10 %) auf 631 Mio € (1. Quartal 2019: 573 Mio €). In beiden Regionen wurde das Umsatzwachstum durch außerordentlichen Nachfrageschub nach Sedativa, Schmerzmitteln und Infusionspumpen gegen Ende des 1. Quartals getragen.
In der Region Asien-Pazifik fiel der Umsatz um 6 % (organisch: -6 %) auf 319 Mio € (1. Quartal 2019: 341 Mio €). Der Umsatzrückgang ist wie erwartet auf eine schwächere Nachfrage nach klinischen Ernährungsprodukten und IV-Medikamenten aufgrund aufgeschobener planbarer Operationen im Zusammenhang mit Covid-19 in China zurückzuführen.
Der Umsatz in Lateinamerika/Afrika stieg um 4 % (organisch: 16 %) auf 170 Mio € (1. Quartal 2019: 164 Mio €).
Der EBIT vor Sondereinflüssen fiel um 5 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 289 Mio € (1. Quartal 20191: 304 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 16,2 % (1. Quartal 20191: 17,9 %). Covid-19 hatte einen moderat negativen Effekt auf den EBIT.
Das Ergebnis1,2 fiel um 2 % (währungsbereinigt: -3 %) auf 197 Mio € (1. Quartal 2019: 202 Mio €).
Der operative Cashflow lag bei 174 Mio € (1. Quartal 2019: 145 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 9,7 % (1. Quartal 2019: 8,5 %), im Wesentlichen durch die Verbesserung des Netto-Umlaufvermögens.
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Kabi seinen Ausblick unverändert. Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum3 von 3 bis 6 % und eine währungsbereinigte EBIT-Entwicklung4 von -4 bis 0 %.
1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 17-18 der PDF-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und 7 Präventionszentren. Quirónsalud betreibt 46 Krankenhäuser, 72 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Daneben ist es mit 6 Krankenhäusern sowie als Anbieter medizinischer Diagnostik in Lateinamerika aktiv.

- Starke Geschäftsentwicklung im Januar und Februar; planbare Operationen seit März verschoben oder abgesagt
- Exklusive des leicht negativen Covid-19-Effekts lag das 1. Quartal beim Umsatzwachstum moderat über dem Ausblick 2020; der EBIT war deutlich negativ durch Covid-19 beeinflusst
- Gesetz zur wirtschaftlichen Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland kompensiert weitgehend Umsatzeinbußen und gestiegene Kosten der Behandlung von Covid-19-Patienten
- Unsicherheiten hinsichtlich der Vergütung der Krankenhäuser in Spanien, die einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 leisten
Der Umsatz stieg um 7 % (organisch: 5 %) auf 2.466 Mio € (1. Quartal 2019: 2.311 Mio €).
Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 8 % (organisch: 8 %) auf 1.603 Mio € (1. Quartal 2019: 1.485 Mio €). Das organische Umsatzwachstum im Januar und Februar war positiv beeinflusst durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen. Covid-19 hatte einen unwesentlichen Einfluss auf den Umsatz, da das Gesetz zur Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland einen Großteil der seit Anfang März eintretenden negativen Effekte abmilderte.
Im 1. Quartal 2020 stieg der Umsatz von Helios Spanien um 4 % (organisch: 1 %) auf 863 Mio € (1. Quartal 2019: 826 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der jüngsten Krankenhausakquisitionen in Kolumbien. Das organische Umsatzwachstum war durch Covid-19 deutlich negativ beeinflusst. Dies ist unmittelbar auf die Verschiebung von planbaren Behandlungen im März zurückzuführen.
Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 2 % auf 274 Mio € (1. Quartal 2019: 268 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 11,1 % (1. Quartal 2019: 11,6 %).
Der EBIT von Helios Deutschland stieg um 11 % auf 165 Mio € (1. Quartal 2019: 149 Mio €). Das Wachstum war positiv beeinflusst durch Preiseffekte und steigende Fallzahlen im Januar und Februar. Covid-19 hatte einen unwesentlichen Einfluss auf den EBIT, da das Gesetz zur Entlastung der Krankenhäuser in Deutschland einen Großteil der seit Anfang März eintretenden negativen Effekte abmilderte. Die EBIT-Marge betrug 10,3 % (1. Quartal 2019: 10,0 %).
Der EBIT von Helios Spanien fiel um 7 % auf 112 Mio € (1. Quartal 2019: 121 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,0 % (1. Quartal 2019: 14,6 %). Januar und Februar zeigten eine positive Fallzahlenentwicklung. Seit März führte Covid-19 zu einem sehr deutlich negativen Effekt auf den EBIT aufgrund der Verschiebung von planbaren Behandlungen bei gleichzeitig höheren Fixkosten und umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis1 von Fresenius Helios um 1 % auf 176 Mio € (1. Quartal 2019: 174 Mio €).
Im 1. Quartal 2020 stieg der operative Cashflow auf 145 Mio € (1. Quartal 2019: 103 Mio €) aufgrund des guten operativen Geschäfts in Deutschland und Spanien. Die Cashflow-Marge stieg auf 5,9 % (1. Quartal 2019: 4,5 %).
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Helios seinen Ausblick unverändert. Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum2 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes Wachstum des EBIT3 von 3 bis 7 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Basis 2019: 9.234 Mio €
3 Basis 2019: 1.025 Mio €
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

- 10 % organisches Umsatzwachstum im 1. Quartal, getragen von Projekt- und Dienstleistungsgeschäft
- Covid-19 mit nur leicht negativem Effekt auf Umsatz und sehr deutlich negativem Effekt auf EBIT-Wachstum
- Post-Akut-Geschäft negativ beeinflusst durch verschobene Rehabilitationsmaßnahmen aufgrund der Covid-19-Pandemie sowie durch die behördliche Anordnung, Rehabilitationseinrichtungen zu schließen; technische Betriebsführung nur unwesentlich von Covid-19 betroffen
- Weitere Verspätungen und Verschiebungen von Aufträgen und Abwicklungen im Projektgeschäft aufgrund von Covid-19 im Geschäftsjahr 2020 erwartet
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 13 % auf 499 Mio € (1. Quartal 2019: 440 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 10 %. Akquisitionen trugen 3 % zum Wachstum bei. Sowohl das Dienstleistungs- als auch das Projektgeschäft zeigten eine starke Wachstumsdynamik. Der Umsatz von Fresenius Vamed war im 1. Quartal 2020 nur unwesentlich durch negative Covid-19-Effekte gekennzeichnet.
Der Umsatz im Dienstleistungsgeschäft stieg um 8 % auf 357 Mio € (1. Quartal 2019: 332 Mio €). Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 31 % auf 142 Mio € (1. Quartal 2019: 108 Mio €).
Der EBIT stieg um 17 % auf 14 Mio € (1. Quartal 2019: 12 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 2,8 % (1. Quartal 2019: 2,7 %). Covid-19 hatte einen deutlich negativen Effekt auf das EBIT-Wachstum. Kapazitäten in den Rehabilitationskliniken blieben ungenutzt, da die Zuweisungen aus den Akut-Krankenhäusern deutlich niedriger ausfielen sowie behördliche Einschränkungen bis hin zu Schließungen von Einrichtungen veranlasst wurden.
Im 1. Quartal 2020 stieg das Ergebnis2 um 17 % auf 7 Mio € (1. Quartal 2019: 6 Mio €).
Der Auftragseingang betrug 124 Mio € (1. Quartal 2019: 383 Mio €). Der Auftragseingang im Vorjahr war außergewöhnlich stark. Der Auftragsbestand zum 31. März 2020 lag bei 2.846 Mio € (31. Dezember 2019: 2.865 Mio €) und war bereits durch Verschiebungen und Stornierungen internationaler Projekte aufgrund der Covid-19-Pandemie gekennzeichnet.
Im 1. Quartal 2020 fiel der operative Cashflow auf -20 Mio € (1. Quartal 2019: -15 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -4,0 % (1. Quartal 2019: -3,4 %) aufgrund anhaltender Effekte aus zeitlichen Verschiebungen, Verzögerungen im internationalen Projektgeschäft und eines Anstiegs des Netto-Umlaufvermögens.
Da es noch zu früh ist, die positiven und negativen Covid-19-Effekte zuverlässig zu beziffern, belässt Fresenius Vamed seinen Ausblick unverändert. Fresenius Vamed erwartet für das Geschäftsjahr 2020 exklusive der Covid-19-Effekte ein organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 % und einen währungsbereinigten EBIT3-Anstieg von 5 bis 9 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
2 Basis 2019: 2.206 Mio €
3 Basis 2019: 134 Mio €
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2020 findet am 6. Mai 2020 um 13.30 Uhr (CEST) / 07.30 Uhr EST eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien-termine. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
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Fresenius hat heute erfolgreich eine Anleihe mit einem Volumen von 750 Millionen Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 7,5 Jahren und einen Kupon in Höhe von 1,625 % p.a. Der Emissionskurs beträgt 99,021 % und die daraus resultierende Rendite liegt bei 1,766 %.
Der Emissionserlös dient allgemeinen Geschäftszwecken, inklusive der Refinanzierung bestehender Finanzverbindlichkeiten.
Die Anleihe wurde unter dem Fresenius European Medium Term Note (EMTN)-Programm begeben. Emittentin ist die Fresenius SE & Co. KGaA.
Fresenius hat die Zulassung der Anleihe zum Handel im regulierten Markt der Luxemburger Börse beantragt.
Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung von Patienten. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 35,4 Milliarden Euro.
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Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick
Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland
Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Stephan Sturm (Vorsitzender), Dr. Francesco De Meo, Rachel Empey, Dr. Jürgen Götz,
Mats Henriksson, Rice Powell, Dr. Ernst Wastler
Aufsichtsratsvorsitzender: Dr. Gerd Krick
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