Was Patientinnen und Patienten während der Narkose einen sanften und sicheren Schlaf beschert, verursacht bis zu 35 Prozent aller Emissionen eines Krankenhauses: Das Narkosegas.
(Veröffentlicht: Juli 2023)
Die ausgeatmeten Gase werden bislang am Narkosegerät abgesaugt und in die Außenluft abgegeben. Narkosegase fördern somit den Treibhauseffekt und zählen zu den schlimmsten Klimakillern weltweit. An den 19 Krankenhäusern der Region Ost von Fresenius Helios kommt nun ein neues Filtersystem zum Einsatz, welches die Wiederaufbereitung der Gase ermöglicht. Mehr als 90 Prozent der aufgefangenen Narkosegase werden so künftig recycelt.
Bei einem Verbrauch von über 1.200.000ml Inhalationsanästhetika allein an den 19 Kliniken der Helios Region Ost wird mit dem Recycling in Zukunft ein CO2-Äquivalent von mehr als 1.100 Tonnen im Jahr eingespart. Das ist vergleichbar mit einer Autofahrt von fast fünf Millionen Kilometern in einem Benziner der Mittelklasse: Mehr als zwölfmal von der Erde bis zum Mond oder 120-mal um den Äquator.
Verwendet werden Aktivkohlefilter, die am Narkosegerät im OP bzw. am Beatmungsgerät auf der Intensivstation angebracht werden – genau dort, wo sonst der Abluftschlauch für das Narkosegas befestigt ist. In diesen Filtern werden die Gase abgefangen und zum Großteil wiederaufbereitet, bevor sie wieder für Narkosen eingesetzt werden – ganz im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Doch das Filtersystem zahlt sich nicht nur für die Umwelt aus. Es senkt auch die Kosten, da die Wartung der Narkosegasabsauganlage entfällt. Darüber hinaus können erhebliche Stromeinsparungen erzielt werden.
Nach der Erprobung in den 19 Krankenhäusern der Region Ost entscheidet Helios über die Umsetzung des Projekts in den anderen Regionen in Deutschland. Wenn alle Helios Kliniken das neue Filtersystem verwenden würden, könnten in Zukunft ein CO2-Äquivalent von rund 5.200 Tonnen eingespart werden. Das entspricht einer Strecke von 22.700.000 Kilometern mit dem Mittelklasse-Benziner. Oder anders ausgedrückt: Das ist 59-mal die Strecke von der Erde zum Mond.
Darüber hinaus hat Helios beschlossen, das besonders klimaschädliche Lachgas nicht mehr einzusetzen. Zudem wird durch intelligente Verringerung der Gaszufuhr in das Narkosegerät die Emission der übrigen Narkosegase so weit wie möglich reduziert. So konnte z. B. der Einsatz von Desfluran, ebenfalls ein sehr klimaschädliches Gas, bereits um 40 Prozent reduziert werden.
Nach Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin werden in den deutschen Krankenhäusern pro Jahr 17 Millionen Narkosen vorgenommen. Hinzu kommen viele Tausend weitere Narkosen im ambulanten Bereich. Jede Narkose stößt bis zu 118 Kilogramm CO2-Äquivalente aus.
Wir bei Fresenius sehen uns in der Verantwortung, die Umwelt zu schützen und streben im Rahmen von #FutureFresenius die Klimaneutralität bis 2040 an. Deshalb setzen wir kontinuierlich Maßnahmen um, die helfen, unsere Emissionen zu reduzieren.
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Helios Kliniken GmbH
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Deutschland
T +49 30 521 321-0
Die Ratingagentur Fitch hat heute den Ausblick von Fresenius auf „stabil“ erhöht. Zuvor war dieser mit „negativ“ eingestuft. Das Unternehmens-Rating hat Fitch mit BBB- bestätigt. Der verbesserte Ausblick basiert unter anderem auf der fortgesetzt guten Entwicklung bei den Operating Companies, einer sorgfältigen Kapitalallokation sowie Fortschritten bei der Vereinfachung der Konzernstruktur. Die Verbesserung des Ausblicks ist ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie #FutureFresenius. Fresenius bekennt sich auch weiterhin zu seinem Investment-Grade-Rating und hält am selbst gesetzten Zielkorridor von 3,0 bis 3,5x Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA fest.
Die Ratingagentur Fitch hat heute den Ausblick von Fresenius auf „stabil“ erhöht. Zuvor war dieser mit „negativ“ eingestuft. Das Unternehmens-Rating hat Fitch mit BBB- bestätigt. Der verbesserte Ausblick basiert unter anderem auf der fortgesetzt guten Entwicklung bei den Operating Companies, einer sorgfältigen Kapitalallokation sowie Fortschritten bei der Vereinfachung der Konzernstruktur. Die Verbesserung des Ausblicks ist ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie #FutureFresenius. Fresenius bekennt sich auch weiterhin zu seinem Investment-Grade-Rating und hält am selbst gesetzten Zielkorridor von 3,0 bis 3,5x Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA fest.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat heute die 510(k)-Zulassung der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA für Versi®HD mit GuideMe Software erhalten. Dabei handelt es sich um eine grundlegend neu entwickelte, selbstgesteuerte Benutzeroberfläche für das VersiHD-System für die chronische Heim-Hämodialyse (HHD) des Unternehmens. Die VersiHD mit GuideMe Software soll die Erfahrung mit HHD für Patientinnen und Patienten sowie für das Pflegepersonal verbessern.
Als führendes Unternehmen im Bereich der Heim-Hämodialyse greift NxStage von Fresenius Medical Care auf die Erfahrung von mehr als 30 Millionen Behandlungen von Patientinnen und Patienten in fast zwei Jahrzehnten zurück, die in mehr als 45.000 Haushalten in den USA mit einer Vielzahl von Wasserquellen durchgeführt wurden.
VersiHD mit GuideMe Software bietet eine grafische Benutzerführung, die sowohl für Patientinnen und Patienten als auch für das Pflegepersonal die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit erhöhen soll. Die Software wurde entwickelt, um die Einarbeitungszeit der Patientinnen und Patienten zu verkürzen, den Übergang zur Heimdialyse zu erleichtern und die Einarbeitung neuer Anwender zu vereinfachen.
„Wir freuen uns, die fortschrittliche NxStage-Technologie durch innovative Weiterentwicklungen wie VersiHD mit GuideMe Software zu verbessern. Davon profitieren in den USA heute schon mehr als 13.000 Heim-Hämodialyse-Patientinnen und -Patienten“, sagte Dr. Katarzyna Mazur-Hofsäß, Vorstandsmitglied von Fresenius Medical Care für das Segment Care Enablement. „Unser Ziel ist es, Gesundheit und Wohlergehen von Dialysepatientinnen und -patienten zu verbessern, indem wir den Standard für die Heimdialyse mit branchenführenden Produkten immer weiter erhöhen.“
„Wir erwarten, dass VersiHD mit GuideMe Software die Heim-Hämodialyse für Patientinnen und Patienten weiter vereinfacht, sowohl während des Trainings als auch in der Anwendung zuhause“, sagte Dr. Brigitte Schiller, Senior Vice President Home Therapies und Medical Officer bei Fresenius Medical Care. „Mit diesem Software-Upgrade erhalten Patientinnen und Patienten sowie ihr Pflegepersonal zusätzliche Unterstützung, um die Therapie zuhause sicher durchzuführen. VersiHD mit GuideMe Software trägt zur Mission von Fresenius Medical Care bei, mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu Heimtherapien zu ermöglichen.“
NxStage hat im Laufe der Jahre zahlreiche signifikante Innovationen realisiert, die sich an den Anregungen der Patientinnen und Patienten orientierten. Den Anfang machte das erste tragbare HHD-Gerät, dem NxStage System One™, im Jahr 2005, gefolgt von der Einführung des PureFlow™ DI-Wasseraufbereitungssystems im Jahr 2006. Nx2me Connected Health®, die erste vernetzte Gesundheitsplattform für HHD, folgte im Jahr 2014. Das NxStage System One war das erste Gerät, das 2014 eine FDA-Zulassung für die Indikation nächtlicher HHD erhielt, und auch das erste, das 2017 eine FDA-Zulassung für die Indikation Solo HHD erhielt. Im Jahr 2017 führte NxStage den VersiHD Touchscreen-Cycler ein. Über 95 Prozent der HHD-Patientinnen und -Patienten in den USA verwenden ein NxStage HHD-System.
VersiHD mit GuideMe Software wird zunächst in ausgewählten Märkten in 2023 verfügbar sein. Bestehende VersiHD-Systeme können auf die GuideMe Software aufgerüstet werden. Weitere Informationen zu VersiHD mit GuideMe Software finden Sie unter www.nxstage.com/hcp/versihdguideme.
Trotz der gesundheitlichen Vorteile, die die Heimhämodialyse für chronisch Nierenkranke bieten kann, ist diese Therapieform nicht für jeden geeignet. Die beschriebenen Vorteile der Heim-Hämodialyse treten möglicherweise nicht bei allen Patientinnen und Patienten auf. Zu den Risiken, die mit Hämodialysebehandlungen in jeglicher Form verbunden sein können, zählen unter anderem Bluthochdruck, Flüssigkeitsüberlastung, niedriger Blutdruck, Herzprobleme und Komplikationen beim Gefäßzugang. Die bei Hämodialysetherapien angewendeten medizinischen Geräte können zusätzliche Risiken hervorrufen, wie das Eindringen von Luft in den Blutkreislauf und Blutverlust durch Gerinnung oder versehentliches Trennen des Blutschlauchsets. Bestimmte Risiken bestehen nur bei der Behandlung zuhause. Behandlungen zuhause werden ohne die Anwesenheit von medizinischem Personal und technischer Unterstützung vor Ort durchgeführt. Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen müssen im Umgang mit der Behandlung geschult werden und im Bedarfsfall wissen, wie sie medizinische oder technische Hilfe erhalten können.
© 2023 Fresenius Medical Care. Alle Rechte vorbehalten. Fresenius Medical Care, NxStage, das Dreieckslogo, VersiHD, PureFlow und Nx2me sind Marken der Fresenius Medical Care Holdings, Inc. oder ihrer verbundenen Unternehmen. Alle anderen Marken sind das Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
20. September 2023
München, Deutschland
Berenberg & Goldman Sachs – 12th German Corporate Conference
Diese Woche hat für 70 junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Sie haben ihre berufliche Ausbildung bzw. ihr duales Studium bei Fresenius aufgenommen. Erstmals befinden sich unter den Nachwuchskräften Studierende der neuen dualen Studiengänge „Data Science und Künstliche Intelligenz“ und „BWL – Versicherung“. Damit bietet Fresenius an den Standorten Bad Homburg, Oberursel und Friedberg neun Ausbildungsberufe und 17 duale Studiengänge im technischen, IT-, kaufmännischen-, Logistik-, naturwissenschaftlichen sowie im Gesundheitsbereich an.
„Wir haben in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr mehr Auszubildende und dual Studierende eingestellt und konnten bei der Anzahl der angebotenen Ausbildungsplätze wieder fast das Niveau von vor der Corona-Pandemie erreichen. Es freut mich sehr, dass wir alle ausgeschriebenen Stellen mit vielversprechenden jungen Talenten besetzen konnten“, so Ausbildungsleiter Jürgen Muthig. „Denn das Recruiting ist zweifellos herausfordernder geworden. Wir müssen uns mehr anstrengen, um junge Menschen zu Fresenius zu locken. Einige der diesjährigen Nachwuchskräfte haben wir beispielsweise mit unseren Videos über TikTok und Snapchat geworben. Die Inhalte dafür erarbeiten wir zusammen mit Auszubildenden und dual Studierenden höherer Jahrgänge. So können wir authentische und transparente Einblicke in die Ausbildung bei Fresenius geben.“
Die neuen Auszubildenden und dual Studierenden wurden am Montag vom Ausbildungsteam rund um Ausbildungsleiter Muthig in der Konzernzentrale in Bad Homburg willkommen geheißen. Erstmals seit 2019 konnten alle Nachwuchskräfte wieder gemeinsam in Präsenz in ihre Berufsausbildung starten. Dafür hat sich das Ausbildungsteam ein abwechslungsreiches Programm überlegt, das die Neuankömmlinge über acht Tage hinweg mit Fresenius und ihren späteren Aufgaben vertraut macht. Neben kurzen Fachvorträgen, ersten Schulungen zu Themen wie Arbeitssicherheit und Cybersecurity und einer Tour über den Fresenius-Campus ist auch Raum für Teambuildingmaßnahmen wie ein gemeinsamer Grillabend. Beim Kennenlernen mit den vorherigen Ausbildungsjahrgängen erhalten die neuen Auszubildenden und dual Studierenden aus erster Hand wertvolle Tipps für ihre nächsten Monate. Auch Familienangehörige können sich an einem Nachmittag persönlich ein Bild von der Berufsausbildung bei Fresenius machen.
Im neuen dualen Bachelor-Studiengang „BWL – Versicherung“ bildet das Unternehmen ab sofort Versicherungsexperten für den eigenen Bedarf aus. Auch der duale Studiengang „Data Science und Künstliche Intelligenz“ ist in diesem Jahr neu im Programm. Studierende lernen, wie man mit großen Datenmengen verantwortungsvoll umgeht, sie KI-gestützt richtig auswerten und dadurch Geschäftsprozesse optimieren kann.
Damit die Nachwuchskräfte im Job fit sind für die Herausforderungen der digitalen Welt und sie Fresenius bei der digitalen Transformation begleiten können, passt das Unternehmen das Ausbildungsangebot kontinuierlich an. In den letzten Jahren hat der Gesundheitskonzern bereits zwei weitere Studiengänge aufgenommen: „Digital Business Management“, ein BWL-Studiengang mit IT-Schwerpunkt, sowie „Digitale Medien“, ein Marketing-Studiengang, der ebenfalls IT-Kompetenzen vermittelt. Die dualen Studiengänge bietet Fresenius in Kooperation mit der accadis Hochschule Bad Homburg, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mannheim sowie der Technischen Hochschule Mittelhessen an.
Über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius können sich Interessierte auch auf der „Nacht der Ausbildung“ am 8. September informieren. Von 17 bis 22 Uhr öffnet der Gesundheitskonzern die Türen der Konzernzentrale in der Else-Kröner-Str. 1 für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die Besucherinnen und Besucher können an verschiedenen Informationsständen mit dem Ausbildungsteam sowie Auszubildenden und dual Studierenden ins Gespräch kommen. Ein Berufsinformationsstand zu Fresenius Helios vermittelt Eindrücke eines typischen Kliniktags, mittels VR-Brille werden Anwendungsbeispiele aus der Pflegeausbildung hautnah erlebbar. Vorträge über die Ausbildungsmöglichkeiten bei Fresenius sowie Experimente zum Mitmachen aus der Welt der Chemie runden das Programm ab. Wer möchte, kann sich ein Foto aus der Fotobox mit nach Hause nehmen und sich bei einem frischen Smoothie und einer Waffel stärken.
Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die ambulante medizinische Versorgung. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 40,8 Milliarden Euro. Zum 30. Juni 2023 betrug die Anzahl der Beschäftigten weltweit 315.233.
Fresenius Kabi hat heute die sofortige Verfügbarkeit von zwei Arzneimitteln in den USA bekannt gegeben. Das erste Produkt, Gadobutrol Injection, ein Kontrastmittel auf Gadoliniumbasis, wird bei der MRT eingesetzt.1 Fresenius Kabi erweitert damit sein neues Radiologie-Portfolio und bietet Krankenhäusern eine Reihe von kostengünstigen Kontrastmitteln an. Das zweite Produkt, Plerixafor Injektion, ein mobilisierendes Mittel für hämatopoetische Stammzellen, ist die jüngste Ergänzung des umfangreichen Produktportfolios an injizierbaren onkologischen Arzneimitteln des Unternehmens.
1 Gadobutrol Injektion Packungsbeilage, Januar 2023
06. September 2023
London, UK