Infusionspumpen
Medikamente, die schon in kleinsten Dosierungen wirksam sind, werden oft nicht mehr mit einer gewöhnlichen Spritze verabreicht. Mit Spritzenpumpen können diese hochwirksamen Stoffe jedoch über längere Zeiträume hinweg über die Vene verabreicht werden. Dabei lassen sich auch kleinste Mengen noch exakt dosieren. Darüber hinaus werden die medizintechnischen Geräte von Fresenius Kabi auch verwendet, um Patienten und Patientinnen Infusionslösungen zuzuführen. Spritzenpumpen werden für die präzise Verabreichung von Medikamenten auch in kleinsten Mengen (0,1 bis 200 Milliliter pro Stunde) verwendet, volumetrische Infusionspumpen zur genauen Verabreichung größerer Mengen (1 bis 1.500 Milliliter pro Stunde). In der Herstellung und Entwicklung von Spritzenpumpen zählt Fresenius Kabi zu den führenden Unternehmen in Europa.
Ernährungssysteme
Patienten, die nicht essen können, dürfen oder wollen, benötigen eine individuelle Ernährungstherapie, um eine Mangelernährung zu verhindern und dadurch den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Eine enterale Ernährung ist grundsätzlich zu bevorzugen, wenn die Funktion des Gastrointestinaltraktes gegeben ist und keine Kontraindikationen bestehen. Die Vorteile der enteralen Ernährungstherapie sind die physiologischen Applikationswege, die direkte Versorgung des Darms, zum Erhalt der Schleimhaut und der Barrierefunktion, geringere Komplikationsraten und eine hohe Wirtschaftlichkeit. Die enterale Ernährung lässt sich bei kritisch Kranken auch mit der parenteralen Ernährung kombinieren. Damit die erforderlichen Nährstoffe appliziert werden können, bietet Fresenius Kabi eine breite Palette an Medizinprodukten sowohl für die stationäre als auch für die ambulante Versorgung an. Patienten in der Intensivmedizin, der Gastroenterologie, der Chirurgie, der Onkologie und der Pädiatrie können individuell mit latex- und weichmacherfreien transnasalen und perkutanen Ernährungssonden, Ernährungspumpen, Pumpen- und Schwerkraftüberleitgeräten einschließlich Zubehör versorgt werden.
Die Effektivität einer Ernährungstherapie hängt nicht nur allein von der Auswahl der geeigneten Ernährungskomponenten und der Sondenlage ab, sondern auch im Wesentlichen von der Dosierung und Applikationsgeschwindigkeit sowie der praktischen Durchführbarkeit. Hierzu bietet Fresenius Kabi mit den Amika® Ernährungspumpen eine zuverlässige und benutzerfreundliche Applikationstechnik für eine sichere und effektive Ernährungstherapie an. Die Amika® Ernährungspumpen zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise zur komfortablen Verwendung sowohl im stationären als auch im mobilen, ambulanten Bereich aus. Die durchdachten Programmiermöglichkeiten erlauben eine Vielzahl an Dosierungseinstellungen für die kontinuierliche und intermittierende Applikation von Sondennahrung und Flüssigkeiten. Vielfältige Alarmfunktionen und der integrierte Anschluss für den Schwesternruf sorgen für ein sicheres und zuverlässiges Applikationsmanagement. Das Amika® Pumpenprogramm wird durch maßgeschneidertes technisches Zubehör ergänzt, welches die Handhabung und den Gebrauch der Ernährungspumpen weiter erleichtert.
Durch die gastrointestinale Applikation von Nährstoffen werden physiologische Regelmechanismen des Körpers genutzt und aufrechterhalten. So bewirkt z. B. die enterale Ernährung eine Erhaltung der Darmschleimhaut als natürliche Barriere für Bakterien und eine Stimulation gastrointestinaler Hormone.
Da die enterale Ernährung im Gegensatz zur parenteralen Ernährung grundsätzlich die physiologischere Form der Nährstoffzufuhr darstellt, sollte sie bei Patientinnen und Patienten mit funktionstüchtigem Gastrointestinaltrakt immer vorrangig gewählt werden.
Bei der Auswahl des enteralen Zugangs wird zwischen transnasalen und perkutanen Ernährungssonden unterschieden. Die Sondennahrungszufuhr kann dabei gastral und/oder intestinal erfolgen.
Fresenius Kabi bietet von der transnasalen Ein- und Mehrlumensonde bis zur perkutanen Sonde in Form von Erstanlage- und Austauschsystemen ein komplettes Sondenprogramm für alle Indikationsgebiete an, welches sich durch besonders gewebefreundliche und röntgenkontrastfähige Materialien auszeichnet.
Weitere Informationen zu parenteraler Ernährung finden Sie hier: Klinische Ernährung
Kontakt
Fresenius Kabi AG
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland
T: +49 6172 686-0
communication@fresenius-kabi.com
- CONVINCE-Studie vergleicht die hochdosierte Hämodiafiltration mit der Standard-Hämodialyse mit hohem Durchfluss
- Ergebnis: Sterblichkeitsrate bei Patient*innen, die mit hochvolumiger Hämodiafiltration behandelt wurden, um 23 Prozent niedriger war als bei Patient*innen, die mit der üblicherweise verwendeten Hochfluss-Hämodialyse behandelt wurden
- Es ist nun geplant, die Akzeptanz der Hämodiafiltration (HDF) zu erhöhen und als Therapie-Option für Patient*innen zugänglich zu machen
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat sich an einer wegweisenden Studie beteiligt, die zeigt, dass die Sterblichkeitsrate von Patient*innen mit Nierenversagen durch den Einsatz hochdosierter Hämodiafiltration deutlich gesenkt werden kann. Die vom CONVINCE-Konsortium unter der Leitung des University Medical Center Utrecht durchgeführte internationale, randomisierte, kontrollierte Studie ist ein entscheidender Meilenstein beim Vergleich der Hochdosis-Hämodiafiltration mit der Standard-Hämodialyse mit hohem Durchfluss.
Die Studie ergab, dass die Sterblichkeitsrate bei Patient*innen, die mit Hochdosis-Hämodiafiltration behandelt wurden, um bemerkenswerte 23 Prozent niedriger war als bei Patient*innen, die mit der üblicherweise verwendeten Hochfluss-Hämodialyse behandelt wurden. Die Hämodialyse ist die am weitesten verbreitete Form der Dialyse zur Behandlung von Nierenversagen. Auch wenn sich die Behandlungstechniken im Laufe der Zeit verbessert haben, beruht die herkömmliche Hochfluss-Hämodialyse in erster Linie auf der Diffusion, um kleine Moleküle und Flüssigkeit aus dem Blut zu entfernen. Im Gegensatz dazu werden bei der Hochdosis-Hämodiafiltration sowohl Diffusions- als auch Konvektionstechniken eingesetzt, um größere Moleküle zu entfernen und den Flüssigkeitsaustausch durch Konvektion effektiv zu steuern.
Dr. Frank Maddux, Chief Global Medical Officer von Fresenius Medical Care, zeigte sich von den Ergebnissen beeindruckt: „Diese sorgfältig konzipierte und durchgeführte klinische Studie belegt zweifelsfrei die Wirksamkeit der hochvolumigen Hämodiafiltration bei einem großen Teil der Patient*innen mit Nierenversagen. Diese Ergebnisse haben das Potenzial, bedeutende Änderungen in der Standardbehandlung zu bewirken und, was am wichtigsten ist, dazu beizutragen, die Sterblichkeitsrate in dieser gefährdeten, auf eine Nierenersatztherapie angewiesenen Gruppe zu senken.“
Der Studienleiter, Professor Peter Blankestijn vom UMC Utrecht, kommentierte: „Unsere Ergebnisse belegen eindeutig den Überlebensvorteil der Hämodiafiltration gegenüber der Hämodialyse bei der Behandlung von Nierenversagen, was sich in einer bemerkenswerten Senkung der Gesamtsterblichkeit um 23 Prozent zeigt. Ich bin optimistisch, dass die Hämodiafiltration der neue Behandlungsstandard werden kann.“
Chronische Nierenerkrankungen stellen ein gravierendes globales Gesundheitsproblem dar. Weltweit sind schätzungsweise 830 Millionen Menschen betroffen, von denen fast vier Millionen auf eine Dialyse angewiesen sind. Wenn die Nieren ihre lebenswichtigen Funktionen nicht mehr erfüllen können, wird die Dialyse eingesetzt, um das Blut zu reinigen, indem Abfallprodukte entfernt werden und das Flüssigkeitsvolumen im Körper reguliert wird.
Die Studie umfasste insgesamt 1.360 Patient*innen in 61 Dialysezentren in acht europäischen Ländern, die im Median 30 Monate lang beobachtet wurden. Davon erhielten 683 Patient*innen eine hochdosierte Hämodiafiltration und 677 eine dreimal wöchentlich stattfindende Hochfluss-Hämodialyse. In der Hämodiafiltrations-Gruppe betrugt die Sterblichkeitsrate 7,1 Todesfälle pro 100 Patientenjahre im Vergleich zu 9,2 Todesfällen pro 100 Patientenjahre in der Hämodialyse-Gruppe, was einer relativen Verringerung um 23 Prozent entspricht.
Die CONVINCE-Studie leiteten Forscher des UMC Utrecht in Zusammenarbeit mit dem University College London (UCL), der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Universität Bari, dem George Institute for Global Health, dem Imperial College London sowie den Dialyseanbietern Fresenius Medical Care, Diaverum und B. Braun Avitum.
Während die Hämodialyse in den meisten Ländern als Standardbehandlung gilt, wird die Hämodiafiltration in einigen Regionen noch nicht ausreichend genutzt und muss z.B. in Ländern wie den USA erst noch eingeführt werden. Fresenius Medical Care ist führend in der Entwicklung von Geräten, die eine Online-Flüssigkeitserzeugung ermöglichen, sowie von innovativen Techniken zur Durchführung der Hämodiafiltration.
„Fresenius Medical Care blickt auf eine lange Geschichte von Innovationen in der Nierenheilkunde zurück, die darauf abzielen, das Leben nierenkranker Patient*innen weltweit zu verbessern“, betonte Dr. Frank Maddux. „Als Pionier in der Dialyse- und Membrantechnologie planen wir, den Einsatz der Hämodiafiltration zu fördern und diese wichtige Therapieoption für unsere Patient*innen leichter zugänglich zu machen.“
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
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Hinweise für die Redaktion:
Haftungsausschluss: Die Informationen in diesem Dokument werden in der vorliegenden Form bereitgestellt, und es wird keine Garantie oder Gewährleistung dafür übernommen, dass die Informationen für einen bestimmten Zweck geeignet sind. Der Nutzer verwendet die Informationen auf eigenes Risiko und eigene Haftung. Die in diesem Dokument zum Ausdruck gebrachten Meinungen sind ausschließlich die der Autoren und spiegeln in keiner Weise die Meinung der Europäischen Kommission wider.
Die CONVINCE-Studie wurde ausschließlich von der Europäischen Kommission Forschung & Innovation, Horizont 2020, Aufruf H2020-SC1-2016-2017 unter dem Thema SC1-PM-10-2017 unterstützt: Vergleich der Wirksamkeit bestehender Gesundheitsmaßnahmen in der erwachsenen Bevölkerung (Zuschuss Nr. 754803).
Fresenius Kabi erweitert sein Portfolio im Bereich der Intensivmedizin mit der Einführung von Vasopressin Injektion, USP, einem generischen Äquivalent zu Vasostrict® in den USA.
Fresenius Kabi Vasopressin ist zugelassen zur Erhöhung des Blutdrucks bei Erwachsenen mit gefäßerweiterndem Schock, die trotz Flüssigkeitszufuhr und Katecholaminen hypoton bleiben.
* Vasostrict® ist eine eingetragene Marke von Par Pharmaceutical.
Fresenius Kabi erweitert sein Portfolio im Bereich der Intensivmedizin mit der Einführung von Vasopressin Injektion, USP, einem generischen Äquivalent zu Vasostrict® in den USA.
Fresenius Kabi Vasopressin ist zugelassen zur Erhöhung des Blutdrucks bei Erwachsenen mit gefäßerweiterndem Schock, die trotz Flüssigkeitszufuhr und Katecholaminen hypoton bleiben.
* Vasostrict® ist eine eingetragene Marke von Par Pharmaceutical.
Goldman Sachs – 44th Annual Global Healthcare Conference
13. Juni 2023
Dana Point, USA
Goldman Sachs - 44th Annual Global Healthcare Conference
June 13 & 14, 2023
21. Juni 2023
Frankfurt, Deutschland
Deutsche Bank - dbAccess German Swiss Austrian Conference
June 21, 2023
Diese Presseinformation könnte nach Maßgabe des U.S. Securities Act of 1933 („Securities Act“), in seiner derzeit gültigen Fassung, als Angebotsmaterial der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA („FME“) angesehen werden. FME hat eine Registrierungserklärung in Form von Formular F-4 nach Maßgabe des Securities Act bei der U.S. Securities and Exchange Commission („SEC“) eingereicht, einschließlich eines zugehörigen Informationsschreibens/Prospekts. AKTIONÄREN VON FME WIRD DRINGEND EMPFOHLEN, DIE REGISTRIERUNGSERKLÄRUNG UND ALLE ANDEREN RELEVANTEN DOKUMENTE, DIE BEI DER SEC EINGEREICHT WURDEN ODER NOCH EINGEREICHT WERDEN, EINSCHLIESSLICH DES ZUGEHÖRIGEN INFORMATIONSSCHREIBENS/PROSPEKTS, ZU LESEN, SOBALD SIE VERFÜGBAR SIND, DA SIE WICHTIGE INFORMATIONEN ÜBER DEN DARIN BESCHRIEBENEN GEPLANTEN FORMWECHSEL ENTHALTEN ODER ENTHALTEN WERDEN. Die endgültige Fassung des Informationsschreibens/Prospekts wird an die Aktionäre von FME verteilt werden. Aktionäre können ein kostenloses Exemplar dieser Offenlegungsdokumente (sobald sie verfügbar sind) und anderer von FME bei der SEC eingereichter Dokumente auf der Website der SEC unter www.sec.gov oder von Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, zu Händen: Investor Relations, Else-Kröner-Straße 1, 61352 Bad Homburg v.d.H., Deutschland, erhalten.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat heute die Kandidat*innen bekannt gegeben, die auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. Juli zur Wahl in den Aufsichtsrat der neuen Fresenius Medical Care AG vorgeschlagen werden. Wie im Februar 2023 angekündigt, wird die außerordentliche Hauptversammlung auch über die Pläne des Unternehmens entscheiden, die derzeitige KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien) in eine deutsche Aktiengesellschaft mit einem zweistufigen System, bestehend aus Vorstand und mitbestimmtem Aufsichtsrat, umzuwandeln.
Fresenius Medical Care und seine Aktionär*innen werden von der vorgeschlagenen neuen Rechtsform profitieren, da sie die Governance-Struktur vereinfacht und eine noch gezieltere, schnellere und agilere Entscheidungsfindung ermöglicht. Darüber hinaus werden Kapazitäten in der Geschäftsführung freigesetzt und potenzielle Interessenkonflikte vermieden. Die neue Struktur wird Fresenius Medical Care uneingeschränkten Zugang zu den Kapitalmärkten für Finanzierungszwecke ermöglichen und unabhängige Entscheidungen über die Finanz- und Dividendenpolitik sicherstellen. Zudem wird sie insbesondere die Rechte der Streubesitzaktionäre stärken.
Zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagen sind:
- Shervin J. Korangy, President & Vorstandsvorsitzender bei BVI Medical. Der US-Amerikaner war zuvor als Senior Executive bei der Novartis AG tätig sowie Geschäftsführer bei der The Blackstone Group, Inc.
- Dr. Marcus Kuhnert, bis Ende Juni 2023 Finanzvorstand von Merck. Zuvor war er Finanzvorstand des Bereichs Laundry & Homecare bei Henkel. Kuhnert besitzt die deutsche und die amerikanische Staatsbürgerschaft.
- Gregory Sorensen, M.D., Vorstandsvorsitzender bei DeepHealth, Vorsitzender des Board of Directors bei IMRIS und seit 2021 Mitglied der Aufsichtsräte der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA und der Fresenius Medical Care Management AG. Von 2011 bis 2015 leitete der US-Amerikaner das Medizingeschäft von Siemens in den USA.
- Pascale Witz, Vorstandsvorsitzende bei PWH Advisors und seit 2016 Mitglied der Aufsichtsräte der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA und der Fresenius Medical Care Management AG. Zuvor war die Französin als Executive Vice President bei Sanofi und als Vorstandvorsitzende bei GE Healthcare Pharmaceutical Diagnostics tätig.
„Alle vier Kandidaten sind hochqualifiziert und unabhängig“, sagte der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Dieter Schenk. „Mit der Mischung aus zwei bisherigen und zwei neuen Aufsichtsratsmitgliedern erhalten wir zudem eine gute Balance zwischen Kontinuität und neuen Perspektiven. Unser Ziel ist ein erstklassig besetzter und vielfältiger Aufsichtsrat mit einem breiten Spektrum an Kompetenzen und Hintergründen.“
Michael Sen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG und Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Die vier zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten verfügen über breite Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitswesens und in allen wichtigen Märkten einschließlich der USA. Ihre Expertise und ihr internationaler Background werden für uns eine wertvolle Unterstützung bei der Transformation von Fresenius Medical Care und der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens sein.“
Insgesamt wird der paritätisch besetzte Aufsichtsrat der künftigen Fresenius Medical Care AG aus zwölf Mitgliedern bestehen. Neben den vier von der außerordentlichen Hauptversammlung zu wählenden Mitgliedern erhält Fresenius mit einem Anteilsbesitz von 32,2 Prozent des Grundkapitals das Recht, zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat zu entsenden. Fresenius wird hierzu seinen Vorstandsvorsitzenden Michael Sen und seine Finanzvorständin Sara Hennicken in den Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care AG entsenden. Die anderen sechs Mitglieder des Aufsichtsrats werden von den Arbeitnehmer*innen gewählt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats der künftigen Fresenius Medical Care AG sollen für eine vierjährige Amtszeit gewählt werden. Das Gremium wird eigenständig über seinen Vorsitz entscheiden. Es ist beabsichtigt, dass Michael Sen zur Wahl zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats kandidieren wird.
Die heute veröffentlichte vollständige Tagesordnung der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. Juli 2023 finden Sie auf unserer Website: https://www.freseniusmedicalcare.com/de/hauptversammlung
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.