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  • Anhaltend solides organisches Wachstum in Care Enablement und Care Delivery, einschließlich eines stabilen organischen Behandlungswachstums in den U.S.A. 
  • Erfolgreiche Umsetzung des Turnaround-Plans mit Produktivitätssteigerungen in Care Delivery und Preiserhöhungen in Care Enablement
  • Einsparungen durch das Transformationsprogramm FME25 auf Kurs
  • Kontinuierliche Umsetzung der Strategie zur Portfoliooptimierung  
  • Ausblick für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 erhöht

Helen Giza, Vorstandsvorsitzende von Fresenius Medical Care, sagte: „Unsere konsequente Ausrichtung auf die Umsetzung unseres strategischen Plans und die bis heute erfolgreich umgesetzten Turnaround-Maßnahmen schlagen sich weiterhin in einer verbesserten operativen Leistung nieder. Insbesondere im dritten Quartal haben wir mit unserem FME25-Programm weitere nachhaltige Einsparungen erzielt, unsere Arbeitsproduktivität weiter verbessert und unsere Strategie zur Portfoliooptimierung weiter umgesetzt. Angesichts unserer verbesserten Leistung in den ersten neun Monaten des Jahres und der soliden Erwartungen für den Rest des Jahres heben wir unsere Gewinnprognose für das Gesamtjahr zuversichtlich an."



                                

Erfolgreiche Umsetzung des strategischen Plans

Fresenius Medical Care hat den Strukturwandel kontinuierlich vorangetrieben. Nach der Einführung des neuen Betriebsmodells und der entsprechenden neuen Finanzberichterstattung, wird die Vereinfachung der Governance-Struktur durch eine Rechtsformumwandlung bis zum 1. Dezember 2023 abgeschlossen sein. 

Das Unternehmen setzt dazu erfolgreich seine Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz sowie seinen Turnaround-Plan kontinuierlich um. Im Rahmen des Transformations-programms FME25 wurden im dritten Quartal Einsparungen in Höhe von 97 Mio € generiert, die sich in den ersten neun Monaten 2023 auf 232 Mio € addieren. Fresenius Medical Care ist damit auf einem sehr guten Kurs, nachhaltige Einsparungen in Höhe von 250 bis 300 Mio € bis zum Jahresende 2023 und in Höhe von 650 Mio € bis zum Jahresende 2025 zu erzielen.

Im Geschäftsjahr 2022 gehörten zu den Sondereffekten die Aufwendungen für das Programm FME25, Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieges, Hyperinflation in der Türkei, die Neubewertung des Anteils an Humacyte und der Nettogewinn im Zusammenhang mit InterWell Health. Darüber hinaus wurde die Basis (Geschäftsjahr 2022) für den Ausblick 2023 um die von der U.S.-Regierung erhaltenen Unterstützungsleistungen („Provider Relief Fund”, PRF) bereinigt. Im Geschäftsjahr 2023 beinhalten die Sondereffekte die Neubewertung des Anteils an Humacyte, Aufwendungen für das Programm FME25, Rechtsformwechsel-Kosten und Auswirkungen der Optimierung des Bestandsportfolios. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Überleitungsrechnung.

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Darüber hinaus setzt Fresenius Medical Care seinen Plan zur Optimierung des Portfolios um und trennt sich von Unternehmensteilen, die nicht zum Kerngeschäft gehören und die Ergebnismarge verwässern. Im dritten Quartal hat das Unternehmen im Rahmen seines Programms zur Portfoliooptimierung eine Vereinbarung über den Verkauf von National Cardiovasclar Partners (NCP) abgeschlossen. NCP ist bisher mit 21 Einrichtungen, die ambulante Herzkatheter- und Gefäßlabordienstleistungen erbringen, Teil des U.S.-Care Delivery Geschäfts. 

Im Einklang mit der strikten Finanzpolitik des Unternehmens hat Fresenius Medical Care bereits eine Anleihe in Höhe von 650 Millionen Euro refinanziert, die im November 2023 fällig wird. Das Unternehmen nutzt einen Mix aus langfristiger Bankfinanzierung zu sehr attraktiven Finanzierungskonditionen sowie aus Barmitteln und kurzfristigen Darlehen. Zukünftige außerordentliche Mittelzuflüsse ermöglichen es der Gesellschaft, den Schuldenstand weiter zu verringern.

Umsatzentwicklung durch solides organisches Wachstum getragen

Der Umsatz sank im dritten Quartal um 3% auf 4.936 Mio € (+7% währungsbereinigt, +7% organisch).

Im Segment Care Delivery sank der Umsatz um 4% auf 3.974 Mio € (+6% währungsbereinigt, +7 % organisch).

Care Delivery U.S. verzeichnete ein Umsatzrückgang von 3% (+4% währungsbereinigt, +5% organisch). Ein negativer Wechselkurseffekt und ein Rückgang der Dialysetage wurden teilweise durch organisches Wachstum ausgeglichen, das durch einen positiven Beitrag aus dem U.S. Value-Based Care-Geschäft, höheren Erstattungssätzen und einen vorteilhaften Kostenträger-Mix unterstützt wurde. Der Annualisierungseffekt der COVID-19-bedingten Übersterblichkeit bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) und Niereninsuffizienz im Endstadium (ESRD) belastet weiterhin das organische Behandlungswachstum (-0,4%). Bereinigt um den Ausstieg aus weniger profitablen Verträgen in der Akutversorgung betrug das organische Behandlungswachstum +0,2%.

Der Umsatz von Care Delivery International war um 7% rückläufig (+14% währungsbereinigt, +16% organisch). Negative Wechselkurseffekte und die Auswirkungen geschlossener oder verkaufter Dialysezentren wurde teilweise durch organisches Wachstum ausgeglichen, das durch wesentliche Auswirkungen der Hyperinflation in verschiedenen Märkten beeinflusst wurde. Trotz des Annualisierungseffekts der Covid-19-bedingten Übersterblichkeit war das organische Behandlungswachstum mit 1,6% positiv.

Der Umsatz im Segment Care Enablement sank um 3% auf 1.330 Mio € (+5% währungsbereinigt, +5% organisch). Negative Wechselkurseffekte konnten nur teilweise durch höhere Umsätze mit Verbrauchsmaterialien für die Zentrumsdialyse, Geräten für die Behandlung chronischer Erkrankungen und Produkten für die Heimhämodialyse sowie Preiserhöhungen ausgeglichen werden.

Der Umsatz mit Produkten, die zwischen den Geschäftssegmenten zum beizulegenden Zeitwert transferiert werden (Eliminierungen zwischen den Segmenten), ging um 10% auf 368 Mio € zurück (-1% währungsbereinigt).3

In den ersten neuen Monaten blieb der Umsatz mit 14,466 Mio € (+5% währungsbereinigt, +5% organisch) unverändert. Der Umsatz im Segement Care Delivery blieb unverändert bei 11,602 Millionen (+4% währungsbereinigt, +5% organisch), mit im Jahresvergleich stabilen Umsätzen in Care Delivery U.S. (+2% währungsbereinigt, +3% organisch) und um 1% rückläufigen Umsätzen in Care Delivery International (+13% währungsbereinigt, +14% organisch). Der Umsatz im Segment Care Enablement blieb unverändert bei 3,965 Mio € (+5% währungsbereinigt, +5% organisch). Die Eliminierungen zwischen den Segmenten gingen um 5% zurück und betrugen 1,101 Mio € (währungsbereinigt stabil).

3 Das Unternehmen überträgt Produkte zwischen den Segmenten zum Marktwert. Die damit verbundenen internen Erträge und Aufwendungen sowie alle verbleibenden internen Gewinne oder Verluste für die Produkttransfers werden zunächst innerhalb der operativen Segmente verbucht, bei der Konsolidierung eliminiert und unter "Eliminierungen zwischen den Segmenten" ausgewiesen.

Ergebnisentwicklung durch Produktivitätssteigerungen und FME25 Einsparungen getrieben

Das operative Ergebnis sank um 31% auf 324 Mio € (-28% währungsbereinigt); dies entspricht einer Marge von 6,6% (Q3 2022: 9,3%). Ohne Sondereffekte und U.S. Provider Relief Funding (PRF)1 stieg das operative Ergebnis um 14% auf 431 Mio € (+20% währungsbereinigt); dies entspricht einer Marge von 8,7% (Q3 2022: 7,4%).

Im Segment Care Delivery sank das operative Ergebnis um 34% auf 332 Mio € (-29% währungsbereinigt); dies entspricht einer Marge von 8,4% (Q3 2022: 12,1%). Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte und PRF1 stieg um 11% auf 410 Mio € (+17% währungsbereinigt), was einer Marge von 10,3% entspricht (Q3 2022: 9,0%). Dies war hauptsächlich auf das Geschäftswachstum, Einsparungen aus dem FME25-Programm und geringere Personalkosten aufgrund einer verbesserten Produktivität zurückzuführen. Die Entwicklung des operativen Ergebnisses wurde durch niedrigere Einnahmen aus einer Vereinbarung über eine einmalige Zahlung für bestimmte Arzneimittel, inflationsbedingte Kostensteigerungen und einen negativen Einfluss aus Währungsumrechnung belastet. 

Das operative Ergebnis im Segment Care Enablement betrug -1 Mio € (Q3 2022: -26 Mio €); dies entspricht einer Marge von -0,1% (Q3 2022: -1,9%). Ohne Sondereffekte stieg das operative Ergebnis um 197% auf 22 Mio. EUR (+217% währungsbereinigt), was einer Marge von 1,7% entspricht (Q3 2022: 0,5%). Die Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal ist vor allem auf gestiegene Absatzmengen, positive Preiseffekte und Einsparungen durch das FME25-Programm zurückzuführen. Diese Effekte wurden teilweise durch inflationsbedingte Kostensteigerungen und negative Wechselkurseffekte ausgeglichen.

Das operative Ergebnis der Zentralbereiche betrug -8 Mio € (Q3 2022: -7 Mio €). Ohne Sondereffekte betrug das operative Ergebnis -2 Mio € (Q3 2022: -6 Mio €).

In den ersten neun Monaten sank das operative Ergebnis um 19% auf 942 Mio € (-18% währungsbereinigt); dies entspricht einer Marge von 6,5% (9M 2022: 8,1%). Ohne Sondereffekte und PRF1 stieg das operative Ergebnis um 13% auf 1,186 Mio € (+14% währungsbereinigt), was einer Marge von 8,2% entspricht (9M 2022: 7,3%). Im Segment Care Delivery sank das operative Ergebnis um 19% auf 1,001 Mio € (-18% währungsbereinigt); dies entspricht einer Marge von 8,6% (9M 2022: 10,6%). Im Segment Care Enablement sank das operative Ergebnis auf -24 Mio € (9M 2022: 33 Mio €), was einer Marge von -0,6% entspricht (9M 2022: 0,8%). Das operative Ergebnis der Zentralbereiche betrug -23 Mio € (9M 2022: -101 Mio €). 

Das Konzernergebnis2 sank um 63% auf 84 Mio € (-61% währungsbereinigt). Ohne Sondereffekte und PRF1 blieb das Konzernergebnis2 unverändert bei 168 Mio € (+5% währungsbereinigt). 

In den ersten neun Monaten sank das Konzernergebnis2 um 42% auf 311 Mio € (-41% währungsbereinigt). Ohne Sondereffekte und PRF1 stieg das Konzernergebnis2 um 3% auf 497 Mio € (+5% währungsbereinigt).

Das Ergebnis je Aktie (Basic EPS, „Earnings Per Share“) sank um 63% auf 0,29 € (-61% währungsbereinigt). Das Ergebnis je Aktie ohne Sondereffekte und PRF1 blieb unverändert bei 0,57 € (+5% währungsbereinigt).

In den ersten neun Monaten sank das Ergebnis je Aktie um 42% auf 1,06 € (-41% währungsbereinigt). Ohne Sondereffekte und PRF1 stieg das Ergebnis je Aktie um 3% auf 1,69 € (+5% währungsbereinigt).


Starke Entwicklung des Cashflows

Im dritten Quartal erwirtschaftete Fresenius Medical Care einen operativen Cashflow in Höhe von 760 Mio € (Q3 2022: 658 Mio €), dies entspricht einer Marge von 15,4% (Q3 2022: 12,9%). Der Anstieg in den Mittelzuflüssen aus operativen Tätigkeiten ist auf Veränderungen im Working Capital zurückzuführen, die sich vor allem aus der im Jahr 2022 erfolgten Verrechnung von Vorauszahlungen, die das Unternehmen ursprünglich im Jahr 2020 im Rahmen des U.S. „Medicare Accelerated and Advance Payment Program“ erhalten hatte, ergaben.

In den ersten neun Monaten betrug der operative Cashflow 1.910 Mio € (9M 2022: 1,568 Mio €), dies entspricht einer Marge von 13,2% (9M 2022: 10,9%).

Der Free Cashflow4 betrug im dritten Quartal 626 Mio € (Q3 2022: 501 Mio €), dies entspricht einer Marge von 12,7% (Q3 2022: 9,8%). In den ersten neun Monaten erwirtschaftete Fresenius Medical Care einen Free Cashflow von 1,480 Mio € (9M 2022: 1,082 Mio €), dies entspricht einer Marge von 10,2% (9M 2022: 7,5%).

Nettomittelzufluss/-abfluss aus betrieblicher Tätigkeit, nach Investitionen, vor Akquisitionen, Investitionen und Ausschüttungen

Ausblick

Das Unternehmen erwartet für 2023 weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich (Basis 2022: 19.398 Mio €). 

Auf Basis der Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten und einem soliden Geschäftsausblick für das vierte Quartal, erhöht Fresenius Medical Care den Ausblick für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2023. 

Das Unternehmen erwartet nun, dass das operative Ergebnis im niedrig-einstelligen Prozentbereich wächst (Basis 2022: 1.540 Mio €; bisheriges Ziel: stabil oder Rückgang im bis zu niedrigen-einstelligen Prozentbereich)5.

Das Ziel des Unternehmens, bis 2025 eine operative Marge von 10 bis 14% zu erreichen, bleibt unverändert.

Der Umsatz und das operative Ergebnis, auf die im Ausblick Bezug genommen wird, sind währungsbereinigt und ohne Sondereinflüsse. Sondereinflüsse werden als separate KPI ("Umsatz ohne Sondereinflüsse", "operatives Ergebnis ohne Sondereinflüsse") angegeben, um Effekte zu erfassen, die ungewöhnlicher Natur sind und zum Zeitpunkt der Prognose nicht vorhersehbar waren oder deren Umfang oder Auswirkungen nicht absehbar waren. Diese Posten werden bereinigt, um die Vergleichbarkeit der vorgelegten Zahlen mit den Finanzzielen des Unternehmens zu gewährleisten, die ohne Sondereffekte definiert wurden. 
Im Geschäftsjahr 2022 gehörten zu den Sondereffekten die Aufwendungen für das Programm FME25, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die Auswirkungen der Hyperinflation in der Türkei, die Neubewertung des Anteils an Humacyte und der Nettogewinn im Zusammenhang mit InterWell Health. Darüber hinaus wurde die Basis (Geschäftsjahr 2022) für den Ausblick 2023 um die von der U.S.-Regierung erhaltenen Unterstützungsleistungen („Provider Relief Fund”, PRF) bereinigt. Für das Geschäftsjahr 2023 beinhalten die Sondereffekte die Neubewertung des Anteils an Humacyte, Aufwendungen für das Programm FME25, Rechtsformwechsel-Kosten und Auswirkungen der Optimierung des Bestandsportfolios. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Überleitungsrechnung.

Patienten, Dialysezentren und Beschäftigte

Zum 30. September 2023 behandelte Fresenius Medical Care 341.793 Patientinnen und Patienten in 4.014 Dialysezentren weltweit und beschäftigte 123.106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (auf Basis der Gesamtbeschäftigtenzahl), verglichen mit 130.295 Beschäftigten zum 30. September 2022.

Telefonkonferenz 

Fresenius Medical Care veranstaltet am 2. November 2023 um 15:30 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2023. Einzelheiten werden auf der Website von Fresenius Medical Care im Bereich "Investoren" veröffentlicht. Eine Aufzeichnung wird kurz nach der Telefonkonferenz zur Verfügung stehen.

Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2023 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende dieser Mitteilung und in den Anhängen als separate PDF-Dateien. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserer 6-K-Offenlegung.
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Die Umsetzung der hier beschriebenen Maßnahmen steht unter dem Vorbehalt von Informations- und Konsultationsverfahren mit Betriebsräten und anderen Arbeitnehmervertretungen gemäß den lokalen Gesetzen. Solche Konsultationen können zu Änderungen an den vorgeschlagenen Maßnahmen führen.

  • Ausgezeichneter Anstieg des währungsbereinigten Konzernumsatzes um 6 % auf 5,5 Mrd. € aufgrund guter Performance der Operating Companies und Fresenius Vamed
  • Konzern-EBIT steigt währungsbereinigt um 10 % nach starker Entwicklung der Operating Companies; Fresenius Vamed mit Fortschritten im operativen Geschäft 
  • Fresenius Kabi mit starkem organischen Umsatzwachstum von 7 % und damit am oberen Ende des strukturellen Wachstumsbands; EBIT-Marge bei 14,3 % innerhalb des strukturellen Margenbands
  • Fresenius Helios mit starkem organischen Umsatzwachstum von 5 % am obersten Ende des strukturellen Wachstumsbandes trotz bekannten Sommereffekts in Spanien
  • Transformationsprozess bei Fresenius Vamed kommt gut voran
  • Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care im Dezember 2023 erwartet
  • Fortschritt bei geplanten Veräußerungen: Ausstieg aus Krankenhausgeschäft in Peru 
  • Einsparungsziel für Gesamtjahr 2023 von ~200 Mio. € ohne Fresenius Medical Care bereits in den ersten neun Monaten erreicht 
  • Konzern-Umsatzausblick bestätigt, operativer Ergebnisausblick verbessert
  • Anwendung von IFRS 5: Fresenius-Konzern präsentiert erstmals Finanzkennzahlen ohne Fresenius Medical Care 


Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: "Fresenius hat ein hervorragendes 3. Quartal 2023 geliefert. Wir haben in allen Bereichen unseres Programms #FutureFresenius Fortschritte gemacht, unter anderem bei der Vereinfachung unserer Unternehmensstruktur, und liegen mit unseren Kosteneinsparungen deutlich über unseren Zielen für das Gesamtjahr 2023. Gleichzeitig kommen wir mit der Veräußerung von Nicht-Kerngeschäften voran. Die Fokussierung auf unsere beiden operativen Gesellschaften Kabi und Helios zahlt sich mit einer starken Umsatz- und Gewinnentwicklung aus. Beide Unternehmen haben wiederum wichtige Innovationen, neue Produkte und starke Partnerschaften zur Verbesserung der Patientenversorgung auf den Weg gebracht. Und das findet auch über die Branche hinaus große Anerkennung. Angesichts unserer starken Leistung in den ersten drei Quartalen des Jahres verbessern wir unsere operative Ergebnisprognose für 2023 und erwarten nunmehr, dass das währungsbereinigte Konzern-EBIT gegenüber dem Vorjahr in etwa stabil bleibt. Mit diesem Schwung werden wir weiterhin Vertrauen aufbauen, konsistente Leistungen erbringen und uns auf unser Ziel konzentrieren: Die Gesundheit der Menschen zu verbessern."

Fresenius Konzern – Geschäftsentwicklung 

Der Konzernumsatz stieg um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 5.518 Mio. € (3. Quartal 2022: 5.386 Mio. €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 0 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten insgesamt einen negativen Einfluss von 4 % auf das Umsatzwachstum. Der Umsatz der Operating Companies erhöhte sich um 1 % (währungsbereinigt: 5 %). 

Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 9 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 821 Mio. € (3. Quartal 20221: 755 Mio. €). Der berichtete Konzern-EBITDA betrug 661 Mio. € (3. Quartal 2022: 691 Mio. €).

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 8 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 519 Mio. € (3. Quartal 2022 : 480 Mio. €). Dies ist im Wesentlichen auf die positive Ergebnisentwicklung bei den Operating Companies zurückzuführen. Die EBIT-Marge vor Sondereinflüssen betrug 9,4 % (3. Quartal 20221: 8,9 %). Der berichtete Konzern-EBIT betrug 346 Mio. € (3. Quartal 2022: 416 Mio. €). Die Operating Companies erreichten einen EBIT-Anstieg um 8 % (währungsbereinigt: 10 %) und eine EBIT-Marge von 10,3 %.

Vor Sondereinflüssen

Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei -109 Mio. € (3. Quartal 2022 : 
-67 Mio. €), im Wesentlichen aufgrund von Refinanzierungsaktivitäten im Umfeld gestiegener Zinsen. Das berichtete Zinsergebnis lag bei -100 Mio. € (3. Quartal 2022: -67 Mio. €).

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen lag bei 24,1 % (3. Quartal 20221: 22,5 %). Die berichtete Steuerquote betrug 37,0 % (3. Quartal 2022: 23,5 %). Der Grund für die höhere Steuerquote im 3. Quartal 2023 basiert im Wesentlichen auf dem negativen Ergebnis von Fresenius Vamed für das keine aktiven latenten Steuern gebildet werden konnten.

Das Konzernergebnis2 vor Sondereinflüssen fiel um 7 % (währungsbereinigt: 
-5 %) auf 344 Mio. € (3. Quartal 20221: 371 Mio. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen zurückzuführen auf gestiegene Zinskosten und eine höhere Steuerquote sowie dem geringeren Ergebnisbeitrag der zur Dekonsolidierung vorgesehenen Aktivitäten (Fresenius Medical Care). Das berichtete Konzernergebnis2 fiel auf -406 Mio. € (3. Quartal 2022: 321 Mio. €). Das negative Konzernergebnis resultiert aus dem Bewertungseffekt von Fresenius Medical Care nach IFRS 5 in Höhe von 594 Mio. €. Der Effekt ist nicht zahlungswirksam.

Das Ergebnis je Aktie2 vor Sondereinflüssen fiel um 8 % (währungsbereinigt: 
-6 %) auf 0,61 € (3. Quartal 20221: 0,66 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie2 betrug -0,72 € (3. Quartal 2022: 0,57 €). Das negative Konzernergebnis resultiert aus dem Bewertungseffekt von Fresenius Medical Care nach IFRS 5 in Höhe von 594 Mio €. Der Effekt ist nicht-zahlungswirksam.

Vor Sondereinflüssen
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Der operative Konzern-Cashflow stieg auf 648 Mio. € (3. Quartal 2022: 598 Mio. €) aufgrund der guten Cashflow-Entwicklung bei Fresenius Kabi. Der Free Cashflow vor Akquisitionen, Dividenden und Leasingverbindlichkeiten blieb in etwa stabil bei 376 Mio. € (3. Quartal 2022: 375 Mio. €). 

Der Verschuldungsgrad zum 30. September 2023 lag bei 4,03x1,2  (31. Dezember 2022: 3,80x1,2). Dies entspricht einem Rückgang von 15 Basispunkten gegenüber dem 2. Quartal 2023.

Das konzernweite Kosten- und Effizienzprogramm kommt gut voran. Im 1.-3. Quartal 2023 wurden rund 200 Mio. € an strukturellen Kosteneinsparungen auf EBIT-Ebene von Fresenius realisiert. Damit sind alle für 2023 geplanten Einsparungen bereits erzielt. Im gleichen Zeitraum wurden insgesamt rund 90 Mio. € aufgewendet, um die Einsparungen zu erzielen. Dies liegt deutlich unter dem, was das Unternehmen ursprünglich veranschlagt hatte und Ausweis für das enge Controlling der Einmalkosten.

Auf Konzernebene, inklusive Fresenius Medical Care, beliefen sich die Kosteneinsparungen auf rund 430 Mio. €. Im gleichen Zeitraum wurden insgesamt rund 190 Mio. € aufgewendet, um die Einsparungen zu erzielen. 

Operating Company Fresenius Kabi 

Im 3. Quartal ging der Umsatz bedingt durch negative Währungsumrechnungseffekte um 2 % zurück (stieg währungsbereinigt: 7 %) auf 2.021 Mio. € (3. Quartal 2022: 2.071 Mio. €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Der größte Umsatzbeitrag kam aus dem Bereich Pharma (IV Drugs & Fluids). Der Umsatz sank dort um 5 % (währungsbereinigt: 0 %, organisch: 1 %) auf 941 Mio. € (3. Quartal 2022: 995 Mio. €). Die organische Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen zurückzuführen auf die positive Entwicklung in den Regionen. Den stärksten Umsatzanstieg verzeichnete der Bereich Biopharma, mit 74 % (währungsbereinigt: 99 %, organisch: 71 %) auf 111 Mio. € (3. Quartal 2022: 64 Mio. €) im Wesentlichen aufgrund erfolgreicher Produkteinführungen in Europa und den USA sowie von Lizenzvereinbarungen. 

Der EBIT2 von Fresenius Kabi stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 
289 Mio. € (3. Quartal 2022: 280 Mio. €) aufgrund der guten operativen Geschäftsentwicklung sowie des hervorragend voranschreitenden Kosteneinsparungsprogramms. Die EBIT-Marge2 betrug 14,3 % (3. Quartal 2022: 13,5 %) und lag damit innerhalb des strukturellen EBIT-Margenbandes. 

Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende
Vor Sondereinflüssen

Das Ergebnis1,2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 189 Mio. € (3. Quartal 2022: 184 Mio. €). Der operative Cashflow stieg auf 380 Mio. € (3. Quartal 2022: 301 Mio. €), hauptsächlich aufgrund der guten Geschäftsentwicklung sowie des verbesserten Managements des Netto-Umlaufvermögens.

Fresenius Kabi erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein organisches Umsatzwachstum3 im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge4 soll in etwa bei 14% liegen (strukturelles Margenband: 14 bis 17 %).

Fresenius Kabi konnte erst jüngst die europäische Markteinführung von Tyenne® ankündigen. Dies ist das erste Tocilizumab-Biosimilar, das in der Europäischen Union zur Behandlung einer Vielzahl von Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten wie z.B. Rheumatoide Arthritis eingeführt wird. Das wachsende Portfolio von Biosimilars für Entzündungs- und Immunkrankheiten und Onkologie ist ein weiterer Beleg für die erfolgreiche Wachstumsstrategie „Vision 2026“ von Fresenius Kabi. In diesen Zusammenhang gehört auch die Entwicklungs- und Liefervereinbarung von Fresenius Kabi und Lupagen Inc für Technologien mit denen Zell- und Gentherapien direkt am Krankenbett eingesetzt werden können. Zell- und Gentherapien haben sich als vielversprechend für die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen erwiesen, darunter Krebs, hämatologische, Autoimmun- und seltene Krankheiten.

Vor Sondereinflüssen
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Basis 2022: 7.850 Mio. €
Basis 2022: EBIT-Marge: 13,8 %, vor Sondereinflüssen; 2023 vor Sondereinflüssen

Operating Company Fresenius Helios

Im 3. Quartal stieg der Umsatz um 4 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 2.953 Mio. € (3. Quartal 2022: 2.829 Mio. €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Dabei stieg der Umsatz von Helios Deutschland um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.800 Mio. € (3. Quartal 2022: 1.731 Mio €), im Wesentlichen aufgrund gestiegener Fallzahlen und positiver Mixeffekte. Der Umsatz von Helios Spanien stieg um 5 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 1.088 Mio € (3. Quartal 2022: 1.037 Mio €) bedingt durch eine anhaltend gute Nachfrage nach Behandlungen trotz des bekannten Sommereffekts in Spanien. Ferner zeigten die Krankenhäuser in Lateinamerika eine gute Entwicklung. Das organische Wachstum betrug 5 %. Der Umsatz von Helios Fertility stieg um 3 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 64 Mio. € (3. Quartal 2022: 62 Mio. €) aufgrund positiver Effekte beim Behandlungsmix. Das organische Wachstum betrug 10 %.

Der EBIT1 von Fresenius Helios stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 
239 Mio. € (3. Quartal 2022: 222 Mio. €). Die EBIT-Marge1 betrug 8,1 % 
(3. Quartal 2022: 7,8 %). Den stärksten Anstieg verzeichnete Helios Deutschland, wo der EBIT1 um 11 % auf 157 Mio. € stieg (3. Quartal 2022: 141 Mio €). Die EBIT-Entwicklung wurde durch das gut voranschreitende Kosteneinsparungsprogramm sowie die staatlichen Energiekostenhilfen unterstützt. Die EBIT-Marge1 betrug 8,7 % (3. Quartal 2022: 8,1 %).

Das Ergebnis1,2 von Fresenius Helios fiel um 4 % (währungsbereinigt: -4 %) auf 132 Mio. € (3. Quartal 2022: 138 Mio. €). Der operative Cashflow fiel auf 
208 Mio. € (3. Quartal 2022: 353 Mio. €) bedingt durch zeitliche Verschiebungen von Zahlungseingängen in Spanien und dem sehr guten Cashflow im Vorjahr.

Fresenius Helios erwartet für das Geschäftsjahr 2023 ein organisches Umsatzwachstum3 im mittleren einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge4  soll innerhalb des strukturellen Margenbands von 9 bis 11 % liegen.

Ein wichtiges Thema in der Gesundheitsversorgung ist die Digitalisierung, die Fresenius Helios entschieden vorantreibt. So pilotiert die Helios ENDO-Klinik in Hamburg den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Gebäudeautomation mit einem sogenannten „digitalen Zwilling“. Als Vorreiter bei dem Einsatz von KI in der Krankenhaus-Gebäudetechnik macht Fresenius damit einen wichtigen Schritt zum Ziel, bis 2040 klimaneutral zu werden. Auch die spanische Krankenhauskette Quirónsalud konnte ihre Aktivitäten weiterentwickeln: In Madrid wurde im Berichtszeitraum ein hochmodernes medizinisches Zentrum mit 18 Fachgebieten eröffnet. Solche Investitionen zahlen sich aus: Insgesamt fünf Quirónsalud-Krankenhäuser werden von einem renommierten US-amerikanischen Nachrichtenmagazin in ihrem Ranking "World's Best Specialized Hospitals 2024" ausgezeichnet.

Vor Sondereinflüssen
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt.
Basis 2022: 11.716 Mio €
Basis 2022: EBIT-Marge: 10,1 %, vor Sondereinflüssen; 2023 vor Sondereinflüssen

Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care 

Der Prozess der Dekonsolidierung von Fresenius Medical Care verläuft nach Plan. Das zuständige Oberlandesgericht Bamberg hat dem Freigabeantrag, den Fresenius Medical Care mit Blick auf die gegen den Rechtsformwechsel in eine Aktiengesellschaft erhobenen Klagen gestellt hatte, vollumfänglich stattgegeben. Damit kann der Rechtsformwechsel in das Handelsregister eingetragen werden. Fresenius erwartet, dass die Dekonsolisierung im Dezember 2023 wirksam wird. Ab diesem Zeitpunkt wird Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA als Fresenius Medical Care AG auftreten. 

Bedingt durch die Zustimmung für den Rechtsformwechsel auf der außerordentlichen Hauptversammlung am 14. Juli 2023 wird Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2023 erstmals als separater Posten im Abschluss des Fresenius-Konzerns dargestellt. Fresenius Medical Care wird nun gemäß IFRS 5 als "Zur Dekonsolidierung vorgesehene Aktivitäten" klassifiziert und in einer separaten Zeile in der Fresenius-Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kapitalflussrechnung berichtet.

Die Vorgaben von IFRS 5 erfordern die Bewertung von Fresenius Medical Care zum Marktwert. Zum 30. September 2023 lag die Marktkapitalisierung mit rund 12 Mrd. € unter dem bilanziellen Eigenkapital der Anteilseigner der Fresenius Medical Care von rund 14 Mrd. €. Daraus ergibt sich ein Bewertungseffekt in Höhe von 2 Mrd. €, der in Höhe von ~0,6 Mrd. € auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt. Dieser Bewertungseffekt wird als Sondereinfluss ausgewiesen und ist nicht zahlungswirksam.

Transformation Fresenius Vamed

Im 3. Quartal 2023 konnten gute Fortschritte bei der Transformation von Fresenius Vamed erzielt werden. Das Unternehmen unterzieht seine Geschäftsaktivitäten einer umfassenden strategischen Analyse und hat ein tiefgreifendes Restrukturierungsprogramm eingeleitet zur Steigerung der Profitabilität. Mit einem positiven EBIT von 10 Mio. € (Q2/23: -20 Mio. €) liegt Fresenius Vamed über dem ursprünglich erwarteten Ziel für das 3. Quartal 2023. Zu dieser erfreulichen Entwicklung trugen insbesondere die Bereiche High-End-Services (HES) und Health Facility Operations (HFO) bei. Für Q4/23 wird weiterhin eine solide Entwicklung erwartet.

Im 3. Quartal 2023 wurden negative Sondereffekte in Höhe von 109 Mio. € im Wesentlichen für das Einstellen von Geschäftsaktivitäten, Wertberichtigungen sowie Restrukturierungsaufwendungen gebucht. Diese sind größtenteils nicht zahlungswirksam. Insgesamt sind im 1.-3. Quartal 2023 negative Sondereffekte von 441 Mio. € aufgelaufen. 
Ab dem Geschäftsjahr 2025 soll Fresenius Vamed wieder das im #FutureFresenius Financial Framework vorgegebene strukturelle EBIT-Margenband von 4 bis 6 % erreichen.

Konzernergebnisausblick für 2023 verbessert

Basierend auf der fortgesetzt guten Entwicklung der Operating Companies verbessert Fresenius den Konzernergebnisausblick. Das Unternehmen erwartet nunmehr, dass der währungsbereinigte Konzern-EBIT1 in etwa stabil gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 bleibt. Zuvor war erwartet worden, dass der währungsbereinigte EBIT1 in etwa stabil bleibt oder im bis zu mittleren einstelligen Prozentbereich zurückgeht. Der Konzernumsatz2 soll im Geschäftsjahr 2023 weiterhin organisch im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. 

Fresenius rechnet damit, dass die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA3 ohne Fresenius Medical Care zum Jahresende 2023 unter 4,0x liegen wird und sich damit von 4,03x4 (30. September 2023) weiter verbessern wird (31. Dezember 2022: 3,80x4). In dieser Annahme sind potenzielle Desinvestitionen nicht enthalten. Der selbst definierte Zielkorridor für den Verschuldungsgrad liegt unverändert bei 3,0x bis 3,5x.

Basis 2022: 2.190 Mio €, vor Sondereinflüssen; 2023 vor Sondereinflüssen
Basis 2022: 21.532 Mio €
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; ohne potenzielle weitere Akquisitionen/-Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Dividende der Fresenius Medical Care
Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA, jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; Pro-forma-Akquisitionen/-Desinvestitionen; vor Sondereinflüssen; inklusive Leasingverbindlichkeiten, inklusive Fresenius Medical Care Dividende

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius Kabi hat heute die Markteinführung des Tocilizumab-Biosimilars Tyenne®, das auf RoActemra®** (Tocilizumab) referenziert, in der Europäischen Union bekannt gegeben. 

Tyenne® ist das erste Biosimilar von Tocilizumab, das in Europa für die Behandlung verschiedener Entzündungs- und Immunkrankheiten erhältlich ist.

Tyenne® ist das dritte zugelassene Biosimilar von Fresenius Kabi, das in Europa auf den Markt gebracht wird. Tyenne® bietet Patienten und Gesundheitsdienstleistern ein flexibles Spektrum an anwenderfreundlichen subkutanen (Fertigspritze und Autoinjektor) und intravenösen (Ampullen) Verabreichungsmöglichkeiten. 

* Tyenne® (Tocilizumab) ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern. 
** RoActemra® ist eine eingetragene Marke der Chugai Seiyaku Kabushiki Kaisha Corp, einem Mitglied der Roche-Gruppe.

Fresenius Kabi hat heute die Markteinführung des Tocilizumab-Biosimilars Tyenne®, das auf RoActemra®** (Tocilizumab) referenziert, in der Europäischen Union bekannt gegeben. 

Tyenne® ist das erste Biosimilar von Tocilizumab, das in Europa für die Behandlung verschiedener Entzündungs- und Immunkrankheiten erhältlich ist.

Tyenne® ist das dritte zugelassene Biosimilar von Fresenius Kabi, das in Europa auf den Markt gebracht wird. Tyenne® bietet Patienten und Gesundheitsdienstleistern ein flexibles Spektrum an anwenderfreundlichen subkutanen (Fertigspritze und Autoinjektor) und intravenösen (Ampullen) Verabreichungsmöglichkeiten. 

* Tyenne® (Tocilizumab) ist eine eingetragene Marke der Fresenius Kabi Deutschland GmbH in ausgewählten Ländern. 
** RoActemra® ist eine eingetragene Marke der Chugai Seiyaku Kabushiki Kaisha Corp, einem Mitglied der Roche-Gruppe.

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat Craig Cordola (52) zum neuen Mitglied des Vorstands ernannt. Cordola beginnt zum 1. Januar 2024 als CEO des Bereichs Care Delivery, in dem das globale Gesundheitsdienstleistungsgeschäft zusammengefasst ist. Er wird seine Aufgaben aus Waltham, Massachusetts, heraus wahrnehmen. 

Craig Cordola tritt die planmäßige Nachfolge von William (Bill) Valle (63) an, nachdem dieser den Vorstand über seine Absicht informiert hatte, Ende 2023 aus dem Unternehmen auszuscheiden. William Valle ist seit 2009 im Unternehmen und leitet seit 2022 den Bereich Care Delivery. Seit 2017 war er für die Region Nordamerika zuständig und ist seitdem Mitglied des Vorstands. Von 2014 bis 2017 führte er als Executive Vice President das Dialysedienstleistungsgeschäft sowie den Bereich Gefäßzugänge von Fresenius Medical Care in Nordamerika. In den vergangenen zehn Jahren war er für die Transformation des US-Geschäfts in einen multidimensionalen, integrierten Nierenversorgungsanbieter verantwortlich.

Craig Cordola ist derzeit Executive Vice President von Ascension Capital, wo er für strategische Investitionen verantwortlich ist. Zuvor war er Executive Vice President und Chief Operating Officer bei Ascension. Bevor er 2017 zu Ascension kam, hatte Cordola mehrere leitende Positionen und Führungsaufgaben bei Memorial Hermann Health System in Houston, Texas, inne. Er ist Fellow des American College of Healthcare Executives und hat einen Abschluss in Psychologie von der University of Texas in Austin. Außerdem erwarb er einen Master of Healthcare Administration (MHA) und einen Master of Business Administration (MBA) an der University of Houston-Clear Lake.

Michael Sen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Medical Care Management AG, sagte: „Wir freuen uns, dass Craig Cordola als Leiter der weltweiten Care Delivery Organisation in den Vorstand von Fresenius Medical Care eintritt. Craig verfügt über umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen im Management großer Gesundheitssysteme und Organisationen. Mit dieser Expertise wird er im Vorstand eine entscheidende Rolle dabei spielen, den Turnaround von Fresenius Medical Care umzusetzen und das Unternehmen weiterhin auf das Patientenwohl auszurichten.“ Michael Sen fügte hinzu: „Im Namen des gesamten Aufsichtsrats möchte ich Bill meine aufrichtige Anerkennung für seine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren, seine Leidenschaft für das Wohl der Patientinnen und Patienten und seinen Beitrag zur Entwicklung von Fresenius Medical Care aussprechen. Wir wünschen ihm für seinen Ruhestand alles Gute.“

Helen Giza, Vorstandsvorsitzende und CEO von Fresenius Medical Care, sagte: „Craig kommt zu Fresenius Medical Care mit einer langjährigen Erfahrung im operativen Management und hat in verschiedenen Unternehmen des US-Gesundheitswesens erfolgreich profitables Wachstum vorangetrieben. Er wird ein wertvolles Mitglied meines Führungsteams sein, das den Turnaround und die Transformation von Fresenius Medical Care fortsetzen und das Unternehmen in sein nächstes Kapitel führen wird. Ich möchte Bill für seine langjährige Führungsarbeit und seine bedeutenden Beiträge für Fresenius Medical Care danken. Seine Leidenschaft für unsere Patientinnen und Patienten und Mitarbeitenden spiegelt sich in allem wider, was er tut. Ich wünsche ihm alles Gute für seinen Ruhestand.“

Craig Cordola sagte: „Ich freue mich sehr auf meine Tätigkeit bei Fresenius Medical Care, dem Weltmarktführer in der Nierenheilkunde und der führenden Gesundheitsmarke der Branche. Ich freue mich darauf, mit den Führungskräften und allen Mitarbeitenden des Unternehmens zusammenzuarbeiten, um unsere Organisation so umzugestalten, dass wir Patientinnen und Patienten, die an Nierenerkrankungen leiden, weiterhin helfen können.“
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

  • Unternehmensweite Forschung bietet neuartige Wege zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankungen auf Grundlage von datengestützten Erkenntnissen und Real-World Evidence

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, gab heute die Präsentation von über 60 unternehmenseigenen Forschungsvorträgen im Rahmen der American Society of Nephrology (ASN) Kidney Week 2023 bekannt, die vom 2. bis 5. November 2023 in Philadelphia stattfindet. 

„Die wissenschaftliche und medizinische Bandbreite der diesjährigen Forschungsarbeiten, unterstreicht wie stark Fresenius Medical Care mit seiner globalen Reichweite und Größe dazu beiträgt, datengestützte Erkenntnisse, zu gewinnen, die das Potenzial haben, die Patientenversorgung und die Behandlungsergebnisse zu verbessern“, sagte Dr. Frank Maddux, Global Chief Medical Officer und Mitglied des Vorstands von Fresenius Medical Care. „Unsere Präsentationen behandeln wichtige Themen wie Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz bei der Nierenversorgung, wobei Big Data und Real-Word Evidence verwendet werden, um Erkenntnisse zu gewinnen sowie die Weiterentwicklung der Heimdialyse und die Forschung rund um Hämodiafiltrations- (HDF) und Hämodialysetherapien (HD) voranzutreiben. Wir freuen uns darauf, unsere Erkenntnisse auf der diesjährigen Konferenz weiterzugeben.“ 
 
Wissenschaftliche und medizinische Experten aus allen Bereichen von Fresenius Medical Care werden Forschungsergebnisse zu vielen wichtigen Themen der Behandlung von Nierenerkrankungen vorstellen. Einen Link zu allen Präsentationen von Fresenius Medical Care finden Sie auf der Website unseres Unternehmens: https://fmcna.com/ASN-2023/. Zu den Highlights der diesjährigen Präsentationen des Medizinkongresses gehören:

 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius veräußert seine 70-prozentige Beteiligung an IDCQ CRP, einer Beteiligungsgesellschaft des Krankenhauses Clínica Ricardo Palma in Lima, Peru. Käufer sind Gesellschaften der Familie Verme, die bereits am Krankenhaus beteiligt sind, sowie andere lokale Investoren. 

Der Ausstieg aus dem peruanischen Krankenhausmarkt ist ein weiterer Schritt zur Stärkung von #FutureFresenius und steht im Einklang mit der Ankündigung des Unternehmens am Beginn des Jahres, sich von bestimmten Geschäften zu trennen. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung erwartet Fresenius den Vollzug der Transaktion im ersten Quartal 2024.

Fresenius veräußert seine 70-prozentige Beteiligung an IDCQ CRP, einer Beteiligungsgesellschaft des Krankenhauses Clínica Ricardo Palma in Lima, Peru. Käufer sind Gesellschaften der Familie Verme, die bereits am Krankenhaus beteiligt sind, sowie andere lokale Investoren. 

Der Ausstieg aus dem peruanischen Krankenhausmarkt ist ein weiterer Schritt zur Stärkung von #FutureFresenius und steht im Einklang mit der Ankündigung des Unternehmens am Beginn des Jahres, sich von bestimmten Geschäften zu trennen. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung erwartet Fresenius den Vollzug der Transaktion im ersten Quartal 2024.

November 15

15. November 2023
Dublin, Irland

Roadshow Dublin

  • Leistungsstarker Cloud-basierter Datensatz soll als größte multinationale Datenbank mit longitudinalen Daten seiner Art die Behandlungsqualität und die Ergebnisse der Patientenversorgung verbessern
  • Das Projekt ist Teil der langfristigen KI-Strategie des Unternehmens zur digitalen Transformation

Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, gab heute den Abschluss der ersten Phase des weltweit ersten anonymisierten Dialysedatensatzes bekannt - das sogenannte Apollo-Datenbankprojekt. Die Apollo-Datenbank soll die Qualität und die Ergebnisse bei der Patientenversorgung verbessern, indem die Behandlung von Nierenerkrankungen personalisierter und präziser gestaltet wird. Sie bietet einen hochentwickelten Einblick in die klinische Versorgung von mehr als 540.000 Dialysepatienten und ist damit die größte multinationale Datenbank mit longitudinalen Daten ihrer Art.

„Künstliche Intelligenz ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie basiert", sagte Dr. Frank Maddux, Global Chief Medical Officer und Mitglied des Vorstands von Fresenius Medical Care. „Die Apollo-Datenbank trägt nicht nur dazu bei, unser Verständnis von Nierenerkrankungen und Dialysetherapien durch datenbasierte Erkenntnisse zu verbessern. Sie liefert auch Daten von hoher Qualität, Relevanz und Aktualität - drei wichtige Datenattribute, die für die Verwirklichung von KI-Ambitionen im großen Maßstab entscheidend sind."

In der ersten Phase des Apollo-Datenbankprojekts wurden Daten aus den weltweiten klinischen Systemen des Unternehmens in der Cloud harmonisiert. Hierzu wurden Daten aus 40 Ländern auf sechs Kontinenten zu mehr als 350 Patientenbehandlungsparametern zusammengeführt. Die Datenbank umfasst Informationen von mehr als 540.000 Dialysepatienten, mehr als 140 Millionen Dialysebehandlungen und mehr als 34 Millionen Laborunteranalysen.

Die Datenbank bietet eine vollständige Anonymisierung der Daten und einen optimierten Weg für globale Analysen. Dabei werden die komplexen globalen, regionalen und lokalen Datenschutzanforderungen, einschließlich HIPAA und GDPR, eingehalten.

„Die Daten, die Fresenius Medical Care weltweit im klinischen Bereich sammelt, sind in ihrer Breite und Tiefe unübertroffen und stellen einen der größten Wettbewerbsvorteile des Unternehmens dar", sagte Stuart McGuigan, Global Chief Information Officer von Fresenius Medical Care. „Das Apollo-Datenbankprojekt ist ein wichtiger Meilenstein nicht nur in unserer digitalen Transformation, sondern auch für unsere langfristige KI-Strategie." 

Das Projekt wird in zahlreichen Forschungspräsentationen auf der diesjährigen Konferenz der American Society of Nephrology Kidney Week von Experten von Fresenius Medical Care vorgestellt. Die Konferenz findet vom 2. bis 5. November 2023 in Philadelphia, Pennsylvania, USA, statt und ist eine der weltweit größten und einflussreichsten Zusammenkünfte von Ärzten und Experten für Nierenerkrankungen.

„Die Dialyseversorgung erzeugt eine große Menge an Daten, die für sekundäre Zwecke genutzt werden können. Multinationale Datensätze sind jedoch rar, da weltweit unterschiedliche, komplexe Datenschutzbestimmungen eingehalten werden müssen und die Harmonisierung von Daten aus verschiedenen klinischen Systemen eine Herausforderung darstellt", sagte Dr. Len Usvyat, Head of Clinical Advanced Analytics bei Fresenius Medical Care. „Dieses wichtige Datenwerkzeug erhöht die Geschwindigkeit und Robustheit der analytischen Fähigkeiten des Unternehmens und sorgt für mehr Konsistenz bei der Generierung datenbasierter klinischer Erkenntnisse. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse haben das Potenzial, nicht nur die medizinische Praxis zu verbessern, sondern vor allem die Lebensqualität von Menschen mit Nierenerkrankungen."

Das Projekt wird vom Global Medical Office in Zusammenarbeit mit Teams aus den Bereichen Digital Technology & Innovation, Care Delivery und Care Enablement koordiniert. Es unterstützt bereits mehr als 15 klinische Optimierungsprojekte, wie zum Beispiel eine globale Machbarkeitsstudie zum erweiterten Einsatz eines Anämiekontrollmodells sowie ein Modell zur künstlichen Intelligenz, das in vielen Ländern angwendet wird, um den Einsatz von Erythropoietin-stimulierenden Mitteln und Eisentherapien bei Dialysepatienten zu optimieren.
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S. Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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