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Endlich eine glückliche Familie: Jaqueline und Evgenij Sinicyn mit ihrer Tochter Angelique.

Die Geburt eines Kindes ist eines der größten Geschenke im Leben. Für Jaqueline Sinicyn und ihren Mann Evgenij grenzt es an ein Wunder. Im Jahr 2013 wird die gelernte Hotelfachfrau in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt: Ein Auto erfasst die junge Frau, als sie mit dem Motorroller von der Arbeit nach Hause fährt. 28 Tage liegt sie im Koma.

(Veröffentlicht: Februar 2016)

Die Milz ist gerissen und muss entfernt werden. Durch den hohen Blutverlust kommt es zu einem Schock, ihre schwer geprellten Nieren versagen schließlich. Außerdem erleidet Sinicyn zahlreiche Knochenbrüche und eine Hirnblutung. Rund ein dutzend Mal wird sie im HELIOS Klinikum Hildesheim operiert. Insgesamt bleibt sie ein halbes Jahr im Krankenhaus. Während die Knochenbrüche wieder geheilt sind, ersetzt die Dialyse seit dem Unfall die Aufgabe der Nieren. Drei Mal die Woche muss Jaqueline Sinicyn für je vier Stunden an das Dialysegerät, um Giftstoffe aus ihrem Blut filtern zu lassen.

Die regelmäßige Blutwäsche ist nicht nur kräftezehrend, sondern beeinflusst durch hormonelle Veränderungen den Eisprung nachhaltig. Aus diesem Grund ist es für Patientinnen mit chronischer Nierenschwäche fast unmöglich, schwanger zu werden. „Nur etwa ein Prozent der Patientinnen im gebärfähigen Alter wird überhaupt schwanger", erklärt Prof. Dr. Burkhard Kreft, Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren am HELIOS Klinikum Hildesheim. „Selbst wenn es gelingt, schwanger zu werden, verlieren etwa zwei Drittel der Dialysepatientinnen ihr Kind. Dass Frau Sinicyn sogar auf natürlichem Wege schwanger wurde, ist sehr ungewöhnlich. Umso mehr freuen wir uns über das niedliche gesunde Mädchen“, so Prof. Kreft.

Dass es für Dialysepatientinnen eine große Herausforderung ist, ein Kind zu bekommen, bestätigt auch Prof. Bernard Canaud, Chief Medical Officer von Fresenius Medical Care, dem weltweit führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen: „Weltweit sind uns nur wenige hundert Fälle bekannt, in denen Dialysepatientinnen ein gesundes Kind zur Welt gebracht haben. Zu den medizinischen Herausforderungen zählen unter anderem ein erhöhtes Risiko auf eine Frühgeburt und niedriges Geburtsgewicht."

Für Jaqueline Sinicyn war der Weg bis zur Geburt schwer. Da Schwangerschaften bei Dialysepatientinnen so selten sind, gibt es kaum Fachliteratur, aus der die Ärzte Erfahrungen von Kollegen ziehen konnten. Ist die Blutwäsche bereits für einen Dialysepatienten anstrengend, so ist sie für das ungeborene Kind noch belastender. Um Komplikationen zu vermeiden, musste der Rhythmus der Dialysebehandlungen zeitweise verdoppelt werden. Damit die hohen Harnstoffwerte der Mutter das Baby nicht gefährden, musste Jaqueline Sinicyn wöchentlich bis zu sechs Mal für vier Stunden zur Dialyse.

Prof. Dr. Burkard Kreft, Chefarzt der Klinik für Nephrologie und Dialyseverfahren am HELIOS Klinikum Hildesheim, erklärt der jungen Familie, wie eine gesunde Niere funktioniert.

Schließlich war es soweit: Per Kaiserschnitt wurde die kleine Angelique in der Frauenklinik des HELIOS Klinikums Hildesheim geboren. 41 Zentimeter und 1230 Gramm pures Glück. Das kleine Mädchen erblickte zwei Monate zu früh das Licht der Welt und wurde zunächst auf der Frühchenstation des Krankenhauses versorgt. Im Brutkasten wurde sie über eine Magensonde ernährt und ihre Atmung unterstützt.

„Wir haben unsere Tochter jeden Tag besucht und waren so oft es ging bei ihr“, erzählt der stolze Vater Evgenij Sinicyn. Und die tapfere kleine Angelique entwickelte sich gut: Bereits zwei Monate nach der Geburt hatte sie ihr Gewicht verdoppelt und konnte mit dem Fläschchen ernährt werden, sodass die junge Familie nach Hause konnte. „Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass es der Kleinen so gut geht. Sie wächst gut und ist ganz normal entwickelt. Sie ist sogar absolut pflegeleicht und schreit fast nie“, schwärmt Jaqueline Sinicyn. „Jetzt sind wir froh, eine ganz normale Familie zu sein und genießen die Zeit zusammen.

 

Fotos: © HELIOS Klinikum Hildesheim und Kai Kapitän

Ein Krankenhaus privatisieren? Wer das vorhat, braucht nicht nur ein gutes Konzept, sondern auch starke Nerven. Die Widerstände in der Bevölkerung und Belegschaft können enorm sein.

(Veröffentlicht: Juni 2015)

So auch in Krefeld: Als Fresenius Helios das hoch defizitäre städtische Klinikum übernahm, gab es zunächst viele Vorurteile und Ängste. „Wir haben demonstriert, weil wir wollten, dass unser Krankenhaus städtisch bleibt“, erinnert sich Birgit Gillmann, Stationsleiterin Radiologie und Palliativmedizin im HELIOS Klinikum Krefeld. „Man hat gedacht, man wird gekündigt, die Stellen werden abgebaut, wir können unsere Patienten nicht mehr richtig versorgen, und es zählt nur noch Gewinn. Aber glücklicherweise ist genau das Gegenteil passiert.

Das Klinikum bietet inzwischen mehr Arbeitsplätze als zu städtischen Zeiten.

HELIOS entschied sich dafür, den alten Klinikbau abzureißen. Fünf Jahre lang wurde der Neubau errichtet. Über 200 Millionen Euro investierte HELIOS in die Modernisierung. „Wir haben einen wunderschönen Neubau bekommen, die Arbeitsbedingungen sind extrem positiv, und unsere Patienten und Mitarbeiter fühlen sich wohl“, zeigt sich Gillmann zufrieden. Das Klinikum bietet inzwischen mehr Arbeitsplätze als zu städtischen Zeiten. Damals stand das Krankenhaus kurz vor der Insolvenz. Nur noch für ein Vierteljahr reichten die vorhandenen Mittel, um die Gehälter zu bezahlen.

„Es gab hier in der Stadt Bürger, die Zettel in der Tasche hatten: Wenn mir was passiert, auf keinen Falls ins Klinkum Krefeld, egal wohin, nur nicht dorthin“, berichtet Reiner Micholka, Klinikgeschäftsführer des HELIOS Klinikums Krefeld, über die Zeit vor der Privatisierung. Der Ruf des Klinikums hat sich inzwischen dramatisch verbessert – auch unter den Mitarbeitern. „Vor der Übernahme kannte ich die Geschäftsführung überhaupt nicht. Sie war nicht auf der Station präsent, hat sich nichts angeschaut. Und jetzt steht plötzlich ein Geschäftsführer vor einem und möchte irgendetwas sehen und gezeigt bekommen. Ich bin dann ganz überrascht, aber sie kennen einen tatsächlich auch mit Namen“, freut sich Gillmann über die Veränderung. „Außerdem macht es Spaß, in einem Unternehmen zu arbeiten, das nicht defizitär ist und nicht bald schließt, sondern das Kapital erwirtschaftet.“ Auch Gregor Kathstede, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, bewertet die Privatisierung sehr positiv: „Für mich war klar, dass ich das in Krefeld durchboxen muss. Es hat viel Kraft gekostet und auch ein bisschen Zeit – aber es war die richtige Entscheidung.“ 

Ein Krankenhaus wird wieder gesund

Nach der Übernahme durch Fresenius Helios ist das zuvor hoch defizitäre Klinikum Krefeld wieder auf Wachstumskurs.

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Im Umkleideraum ist es voll. Leises Gewusel. Sechs Frauen schlüpfen in die blaue Berufskleidung der ITS (Intensivstation). 6.30 Uhr: Schichtwechsel. Die Nacht war ruhig, die Übergabe zwischen Nacht- und Frühdienst ist kurz, viel geredet wird nicht.

(Veröffentlicht: März 2015)

Stationsleiterin Mandy Stockmann teilt die Kollegen ein. „Wenn möglich, wird immer ein Küken mit einem alten Hasen in einen Bereich eingeteilt“, sagt sie. Mit 26 bekam Stockmann die Leitung über mittlerweile 67 Kollegen.

Das Team der ITS versorgt schwerstkranke Patienten. Viele haben einen größeren operativen Eingriff hinter sich, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten oder sind an einer schweren Lungenentzündung erkrankt. Aber auch nach einem Unfall mit Schädel-Hirn-Trauma oder inneren Verletzungen werden Patienten hier aufgenommen.

„Jeder wird bei uns so behandelt, als wäre es der eigene Vater oder die eigene Mutter.“

Mandy Stockmann eilt Richtung „down town“. So bezeichnen die Mitarbeiter den Gang, der den Ost- und Westteil der Station miteinander verbindet. Hier beginnt die Morgenvisite: Schwestern, Chef-, Ober- und Assistenzärzte unterschiedlicher Fachrichtungen setzen sich mit der Stationsleiterin in Bewegung. Stimmengewirr und Monitorgeräusche treten in Konkurrenz. Die Patienten liegen inmitten von vielen technischen Geräten, an Schläuchen und Maschinen angeschlossen und sind oft kaum ansprechbar. Deshalb legen alle Mitarbeiter großen Wert auf einen liebevollen Umgang mit ihnen. „Jeder wird bei uns so behandelt, als wäre es der eigene Vater oder die eigene Mutter“, sagt Dr. Uli-Rüdiger Jahn, Leiter des Bereiches Intensivmedizin.

„Wie war die Nacht? Haben Sie Schmerzen?“, Dr. Jahn wendet sich einem Patienten zu. Seine Stimme wird augenblicklich weich. Bei der Visite ist der Oberarzt hochkonzentriert – und erwartet das auch von allen seinen Mitarbeitern. „Das ist die wichtigste Zeit des Tages“, sagt er. „Nur jetzt kommen die verschiedenen Fachärzte als interdisziplinäres Team zusammen. Alle müssen konzentriert zuhören – und wenn jemand was zu sagen hat, dann laut.

Mittags ruft Oberarzt Jahn zur Röntgenbesprechung in sein Zimmer. Angespannt blicken die Kollegen auf den Monitor mit den Röntgenaufnahmen. Währenddessen geht der Betrieb auf der Station wie gewohnt weiter: Regelmäßig prüft das Team der ITS Vitalparameter wie Puls, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung der Patienten und kontrolliert deren Medikation. Auch besondere Untersuchungen wie Ultraschall vom Herzen und verschiedene Maßnahmen zur Kreislaufunterstützung gehören zu den Routinetätigkeiten des Intensivteams.

Bei der Röntgenbesprechung: Oberarzt Dr. Uli-Rüdiger Jahn (links) und sein Team.

„Interdisziplinäre Zusammenarbeit bekommt auf der ITS noch mal einen ganz anderen Stellenwert“, erklärt Dr. Stefan Wirtz, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. „Medizin lässt sich nur dann gut machen, wenn man in kollegialer Freundschaft zusammengewachsen ist. Das gilt sowohl für die Ärzte als auch für die Pflegekräfte.“ Er weiß, dass Mandy Stockmann und ihr Team in vorderster Reihe stehen. Sie haben die meiste Erfahrung mit den Patienten, begleiten sie Tag und Nacht – und erkennen auch kleine Veränderungen.

17 Uhr. Für Mandy Stockmann geht ein langer Tag zu Ende. Wie schafft sie es, jetzt abzuschalten? „Wichtig ist, symbolisch die privaten Sorgen bei Dienstbeginn mit der Kleidung auszuziehen, in den Spind zu hängen und die Probleme und die menschlichen Schicksale auf der Station zum Feierabend sozusagen mit der Berufskleidung abzulegen.“ Außerdem liest sie viel: „Tauche ich in ein Buch ein, bin ich weg. Und ich sehne mich nach Ruhe, deshalb schalte ich für eine Stunde das Telefon aus, wenn ich nach Hause komme.“ 

Auf der Intensivstation ist das kontinuierliche Überwachen der Vitalzeichen von Patienten besonders wichtig.

22 Uhr. Übergabe. Pfleger Uwe Bogner ist in dieser Nacht Schichtleiter. Sein Telefon schellt: Er muss mal eben schnell auf der Nachbarstation aushelfen. Ein 150 Kilogramm schwerer Mann ist aus dem Bett gefallen – da brauchen die Nachtschwestern einen starken Mann. Nachts halb eins: Bisher verläuft die Schicht ruhig. Die sechs Kollegen vom Nachtdienst füllen Medikamentenschränke auf, bestücken Wagen für den Wäschewechsel oder Verbände, wechseln Katheter und schieben Geräte zurück an ihren Platz. Die Bewegung im grellen Flurlicht hält wach. Der diensthabende Arzt muss zu einem Patienten, der besonders unruhig ist, denn nachts, das wissen alle, kommen auch die Ängste.

Kurz vor halb zwei: Eine geplante Notfalloperation wird abgesagt, der Patient ist inoperabel. Die vorbereiteten Geräte werden wieder weggeräumt. Um halb vier beginnt der Endspurt für die Nachtschicht. Bogner steht am Bett eines Patienten. Damit dieser ungestört atmen kann, muss der Pfleger ihm Schleim aus dem Rachen absaugen. Der Patient ist sediert und Bogner weiß, dass er nicht antworten kann. Dennoch nimmt er sich die Zeit, um ihn anzusprechen: „Hallo Herr K., bitte erschrecken Sie nicht, ich sauge Ihnen jetzt den Schleim aus dem Rachen und dann wechseln wir Ihre Bettwäsche.“

6.30 Uhr. Drei Türen weiter sind bereits die Kollegen der Frühschicht im Umkleideraum angekommen und schlüpfen in ihre blaue ITS-Garderobe.

 

Im Rahmen der Personalentwicklung ist Dr. Uli-Rüdiger Jahn als Chefarzt Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie an das HELIOS Klinikum Uelzen gewechselt. Die Klinik für Intensivmedizin und die Klinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie sind inzwischen jeweils eigenständige Fachabteilungen im HELIOS Klinikum Bad Saarow, Dr. Stefan Wirtz ist Chefarzt und Ali Allam Leitender Oberarzt der Klinik für Intensivmedizin.

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Verwendung von alternativen Leistungskennzahlen

Der Fresenius Konzern verwendet im Rahmen seiner Regel- und Pflichtpublikation alternative Leistungskennzahlen, die sogenannte Non-GAAP-Measures sind oder sein können. Diese Kennzahlen sind nach US-GAAP und IFRS nicht definiert.

Fresenius verwendet Non-GAAP-Measures als bedeutende Leistungsindikatoren zur internen Konzernsteuerung.

Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Fresenius sollten diese alternativen Leistungskennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit US-GAAP und IFRS ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden.

Die verwendeten alternativen Leistungskennzahlen werden im Folgenden aufgeführt und erläutert.

Um die operative Leistung über mehrere Perioden hinweg besser vergleichen zu können, werden Finanzkennzahlen gegebenenfalls zusätzlich um Bereinigungen angepasst. Bereinigungssachverhalte können sich beispielsweise aufgrund von Akquisitionen/Desinvestitionen oder aus der Erstanwendung neuer Bilanzierungsstandards ergeben.


Überleitungsrechnungen sind im jeweiligen Quartalsfinanzbericht bzw. Geschäftsbericht gesondert ausgewiesen und zeigen auf, wie sich die Bereinigungen zusammensetzen.

Der EBIT ist das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern. Abschreibungen und Zuschreibungen auf das Anlagevermögen sind im EBIT enthalten.

Der EBIT errechnet sich aus Umsatzerlösen abzüglich der Positionen Umsatzkosten, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten sowie Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.

Die EBIT-Marge ermittelt sich aus dem EBIT im Verhältnis zum Umsatz. 

Der EBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen.

Der EBITDA errechnet sich aus dem EBIT zuzüglich erfolgswirksamer Abschreibungen und abzüglich erfolgswirksamer Wertaufholungen bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.

Die EBITDA-Marge errechnet sich aus dem EBITDA im Verhältnis zum Umsatz. 

Wirtschaftliche Messgröße, die den Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt. 

Der operative Cashflow ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit darstellt. Er errechnet sich aus Jahresüberschuss abzüglich nicht-zahlungswirksamer Erträge und zuzüglich nicht-zahlungswirksamer Aufwendungen. 

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist eine wirtschaftliche Messgröße, die Auszahlungen für den Erwerb von Anlagevermögen und die Einzahlungen aus der Veräußerung von Anlagevermögen gegenüberstellt. 

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist eine wirtschaftliche Messgröße, die aufzeigt, wie die Investitionen der Berichtsperiode finanziert wurden.

Er errechnet sich aus Eigenkapitalzuführungen zuzüglich Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen abzüglich Dividendenzahlungen zuzüglich Zuführung durch Fremdkapitalgeber (Kredite, Anleihen, etc.) abzüglich Tilgungszahlungen für Kredite, Anleihen oder ähnliche Fremdkapitalinstrumente. Zudem berücksichtigt der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Veränderungen sonstiger Anteile anderer Gesellschafter sowie Einzahlungen und Auszahlungen aus der Kurssicherung von Konzerndarlehen in Fremdwährungen. 

Fresenius verwendet als Free-Cashflow-Messgröße den Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden. Der Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden errechnet sich aus dem operativen Cashflow abzüglich der Netto-Investitionen (Erwerb von Sachanlagen abzüglich Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen). 

Die Cash Conversion Rate ist definiert als das Verhältnis des adjustierten Free Cashflow (Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden; vor Zinsen, Steuern und vor Sondereinflüssen) zum operativen Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen. Sie ermöglicht es, unserer Fähigkeit zur Generierung von Zahlungsmitteln und zur Zahlung unter anderem von Dividenden einzuschätzen

Die Kennzahl Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA gibt darüber Aufschluss, inwieweit Fresenius in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Nettofinanzverbindlichkeiten und EBITDA werden jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vergangenen 12 Monate berechnet.


Berechnung Netto-Finanzverbindlichkeiten:
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
+ Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
+ Kurzfristig fälliger Teil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen
+ Kurzfristig fälliger Teil der Anleihen
+ Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus aktivierten Leasingverträgen, abzüglich des kurzfristig fälligen Teils
+ Anleihen, abzüglich des kurzfristig fälligen Teils
+ Wandelanleihen
= Finanzverbindlichkeiten
- flüssige Mittel
= Netto-Finanzverbindlichkeiten

Kennzahl, die angibt, nach wie vielen Tagen eine Forderung im Durchschnitt beglichen wird. 

Bezeichnet den Teil des Wachstums eines Unternehmens, der aus eigener Kraft heraus erfolgt und nicht aus Akquisitionen, Desinvestitionen oder Währungsumrechnungseffekten. 

Währungsbereinigungen bei Erträgen und Aufwendungen werden mithilfe der jeweiligen Durchschnittskurse bzw. bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Mittelkurs am jeweiligen Bilanzstichtag des Vorjahres errechnet.

Rentabilität des Eigenkapitals. Zeigt die Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals an.
Errechnet aus: Gewinn / Eigenkapital x 100

Rentabilität des investierten Kapitals.

Errechnet aus: (EBIT - Steuern) / investiertes Kapital

Investiertes Kapital = Bilanzsumme + Goodwill-Abschreibung (kumuliert) - aktive latente Steuern - flüssige Mittel - Lieferantenverbindlichkeiten - Rückstellungen (ohne Pensionsrückstellungen) - sonstige nicht verzinsliche Verbindlichkeiten 

 

Überleitung des durchschnittlich investierten Kapitals und des ROIC

in Mio €, mit Ausnahme des ROIC 31.12.2021 31.12.2020

Summe Vermögenswerte

  71.962 66.646

Plus: Kumulierte Firmenwertabschreibung

719 690

Minus: Flüssige Mittel

- 2.764 - 1.837

Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen

 - 63 - 62

Minus: Aktive latente Steuern

 -858 -812

Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

- 2.039- 1.816

Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

 - 92 - 67

Minus: Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten1

 - 8.925 - 8.649

Minus: Rückstellungen für Ertragsteuern

 - 495 - 504

Investiertes Kapital

 57.445 53.589

Durchschnittliches investiertes Kapital zum 31. Dezember 2021 / 20202

 55.893 54.648

Operatives Ergebnis3,4

 4.260 4.614

Ertragsteuern

 - 964  - 1.065

NOPAT3,4

 3.296 3.549

ROIC in %

  5,9 % 6,5 %

  • 1 Enthalten sind langfristige Rückstellungen und ausstehende Kaufpreiszahlungen für Akquisitionen, nicht enthalten sind Pensionsrückstellungen und nicht beherrschende Anteile mit Put-Optionen.

    2 Beinhaltet Anpassungen für in der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen, deren Kaufpreis eine bestimmte Größenordnung übersteigt
    (2021: 752 Mio. €, 2020: 220 Mio. €).
    3 Beinhaltet Anpassungen für in der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen, deren Kaufpreis eine bestimmte Größenordnung übersteigt
    (2021: 8 Mio. €; 2020: 2 Mio. €).
    4 Vor Sondereinflüssen

Rentabilität des betriebsnotwendigen Vermögens.

Die Rentabilität des betriebsnotwendigen Vermögens (ROOA) ist definiert als Quotient aus dem EBIT und dem durchschnittlichen betriebsnotwendigen Vermögen. Das betriebsnotwendige Vermögen ermittelt sich aus der Bilanzsumme abzüglich der aktiven latenten Steuern, der Lieferantenverbindlichkeiten, der zweckgebundenen Finanzmittel sowie der erhaltenen Anzahlungen und zugesagten Fördermittel. 

 

Überleitung des durchschnittlich betriebsnotwendigen Vermögens und des ROOA

in Mio €, mit Ausnahme des ROOA 31.12.2021 31.12.2020

Summe Vermögenswerte

71.962 66.646

Minus: Vertragsverbindlichkeiten

 - 535 - 962

Minus: Erhaltene Anzahlungen

 0 0

Minus: Treuhänderisch gehaltene flüssige Mittel

 - 154 - 121

Minus: Darlehen an nahestehende Unternehmen

 - 63 - 62

Minus: Aktive latente Steuern

 - 858 - 812

Minus: Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

 - 2.039 - 1.816

Minus: Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen

 - 92 - 67

Minus: Zugesagte Fördermittel im Zusammenhang mit dem Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG)

 - 118 - 82

Betriebsnotwendiges Vermögen

 68.103 62.724

Durchschnittliches betriebsnotwendiges Vermögen zum 31. Dezember 2021 / 20201

 65.384 62.976

Operatives Ergebnis2,3

 4.260 4.614

ROOA in %  

6.5 % 7.3 %

  • 1 Beinhaltet Anpassungen für in der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen, deren Kaufpreis eine bestimmte Größenordnung übersteigt
    (2021: 868 Mio. €, 2020: 346 Mio. €).
    2 Beinhaltet Anpassungen für in der Berichtsperiode getätigte Akquisitionen, deren Kaufpreis eine bestimmte Größenordnung übersteigt
    (2021: 8 Mio. €, 2020: 2 Mio. €).

    3 Vor Sondereinflüssen

Kennzahl, die die durchschnittliche Zeitspanne in Tagen zwischen dem Wareneingang der Vorräte bis zum Abverkauf der fertiggestellten Produkte angibt.

Errechnet aus: (Vorräte / Umsatzkosten) x 365 Tage

Um die operative Leistung über mehrere Perioden hinweg besser vergleichen zu können, werden die Ergebnisgrößen gegebenenfalls zusätzlich um Sondereinflüsse bereinigt und entsprechend mit „vor Sondereinflüssen“ gekennzeichnet. Eine Überleitungsrechnung ist im jeweiligen Quartalsfinanzbericht bzw. Geschäftsbericht gesondert ausgewiesen und zeigt auf, wie sich die Sondereinflüsse zusammensetzen. 

Umlaufvermögen (inklusive Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten) - Rückstellungen - Lieferantenverbindlichkeiten - Übrige Verbindlichkeiten - Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 

Abschied nach 43 Jahren: Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek (Ii.) und die stellv. Stationsleitung Regina Ascher (re.) dankten Schwester Florence de Peralta (Mitte).

„Ist das alles grau und trist hier“, war der erste Gedanke von Schwester Florence, als sie im Februar 1972 mit dem Flugzeug in Frankfurt landete. Sie hatte eine Entscheidung getroffen, die ihr Leben verändern sollte: Die ausgebildete Krankenpflegerin wanderte wie viele andere ihrer Kolleginnen und Kollegen von den Philippinen nach Deutschland aus. Mit Unterstützung der Bundesregierung wurden damals ausländische Krankenschwestern und -pfleger nach Deutschland geholt, um dem damaligen Pflegenotstand Abhilfe zu schaffen.

(Veröffentlicht: August 2015)

Ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, kam die junge Krankenschwester gemeinsam mit fünf Kolleginnen nach Hünfeld. Später folgten noch weitere Schwestern. Nach den Diensten auf Station, bei denen sie sich nur mit Händen und Füßen verständigen konnten, folgte der Deutschunterricht.

Die HELIOS St. Elisabeth Klinik Hünfeld

Und so funktionierte mit der Zeit die Verständigung besser. Auch an das Leben in Deutschland gewöhnte sich Schwester Florence recht schnell, vor allem auch weil sich Hünfelder Familien als Paten um sie kümmerten. "Ich wurde überall sehr herzlich aufgenommen, sowohl von der Hünfelder Bevölkerung als auch von den Kollegen und Patienten im Krankenhaus."

Aber das Heimweh blieb nicht aus. Bei einem Treffen der German Philippine Association in Mainz traf Florence ihren späteren Ehemann Arsenio. Die beiden kannten sich bereits von ihrer Ausbildung auf den Philippinen. "Er hat mich nicht mehr losgelassen", lacht die heute fünfundsechzigjährige. Und so folgte er ihr einige Zeit später nach Hünfeld. Gemeinsam arbeiteten sie in der Pflege im Hünfelder Krankenhaus. Später wurde geheiratet und die Kinder Florian und Jennifer kamen zur Welt.

Nach 43 Jahren ging Florence de Peralta nun in den Ruhestand. Die Entscheidung nach Deutschland zu gehen, hat sie nie bereut. Vieles hat sich mit den Jahren verändert. Die Hünfelder Klinik blieb aber immer ihr Arbeitgeber. "Die Arbeit hat mir viel Freude gemacht. Pflege, Verständnis und Zuwendung für Kranke waren immer meine Leidenschaft", sagt Florence. Sie geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ein neuer Lebensabschnitt wartet auf sie. Gemeinsam mit ihrem Mann Arsenio kann sie jetzt den wohlverdienten Ruhestand genießen. Die beiden freuen sich auf Enkelkinder und auf einen längeren Besuch auf den Philippinen.

Der Unfall hätte das ganze Leben von Frauke Quidde ändern können. Auf ihrem Hof in der Nähe von Braunschweig ist sie gerade dabei, Brennholz herzustellen. Routiniert packt sie das zerkleinerte Holz in Lagerboxen, als sie in einem Moment der Unachtsamkeit mit ihrer Hand in den Holzspalter gerät. Das Beil hackt die Hand der Patientin fast vollständig ab. „Es war ein absoluter Schock. Meine rechte Hand hing buchstäblich nur noch am seidenen Faden“, erzählt Frauke Quidde.

(Veröffentlicht: Januar 2016)

Jetzt zählt jede Minute. Bis der Rettungsdienst eintrifft, hält sie ihre verletzte Hand mit der anderen fest. Mit dem Hubschrauber wird die Patientin schließlich zum HELIOS Klinikum Hildesheim geflogen. Als sie dort eintrifft, erwarten die Chirurgen sie bereits im OP. „Entscheidend war, die Durchblutung so schnell wie möglich wiederherzustellen“, erklärt Prof. Dr. Bernd Rieck, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie am HELIOS Klinikum Hildesheim. „Mit jeder Viertelstunde steigt das Risiko, dass die Hand Schäden davon trägt. Wir mussten also nicht nur sehr genau arbeiten, es musste auch schnell gehen.

Das Chirurgenteam um Prof. Rieck und Assistenzarzt Jakob Krainski entscheidet sich dafür, zuerst die Blutgefäße, Sehnen und Nerven miteinander zu verbinden und dann erst den Knochen zu stabilisieren. Normalerweise verfährt man andersherum. Doch nur so gelingt es, die Hand schnellstmöglich wieder mit Blut zu versorgen. Lediglich drei Stunden liegen zwischen dem Unfall und dem Moment, an dem die Hand wieder durchblutet wird. „Das ist eine phänomenal gute Zeit“, erklärt Prof. Rieck. „Hier standen ein alter Hase und ein junger Könner am Operationstisch. Die Operation wurde auch an anderen Kliniken schon gemacht, aber nicht alle haben sie so gut gemacht. Das war echtes Teamwork!“

„Ich hatte wohl auch eine Hand voll Glück, aber für mich ist es ein echtes medizinisches Meisterwerk.“ 

Bereits zwei Tage nach dem Eingriff kann Frauke Quidde ihre Finger wieder bewegen. Auch in der anschließenden Reha macht sie schnell gute Fortschritte. Mittlerweile kann sie auch auf dem Hof wieder zupacken – fast wie vor dem Unfall: Sie erntet Obst, pflückt Äpfel, fährt mit dem Traktor und füttert die Tiere, die auf dem Hof leben. „Frau Quidde ist eine außergewöhnlich mutige Frau. Das gute Ergebnis ist auch ihrer positiven Einstellung zuzuschreiben. Sie hat alle Therapien sehr unterstützt und toll mitgearbeitet. Ich bin sehr stolz auf meine Patientin, und das kann sie auch auf sich selbst sein“, lobt Assistenzarzt Krainski den Einsatz seiner Patientin.

Frauke und Detlev Quidde mit den beiden Operateuren: Chefarzt Prof. Dr. Bernd Rieck (links) und Assistenzarzt Jakob Krainski (rechts).

„Dass ich heute meine Hand wieder bewegen, Auto fahren und überhaupt wieder ein selbstständiges Leben führen kann, verdanke ich den Ärzten und Pflegekräften in Hildesheim. Deshalb war für mich ganz klar, dass die erste selbstgeschriebene Postkarte aus der Reha an das Team der Handchirurgie in Hildesheim geht“, berichtet Frauke Quidde.

„Die Postkarte ist ein kleines Dankeschön für die Ärzte und Pflegekräfte der Klinik. Ich hatte wohl auch eine Hand voll Glück, aber für mich ist es ein echtes medizinisches Meisterwerk. Mein Mann und ich sind unglaublich dankbar.“

 

Fotos: © HELIOS Klinikum Hildesheim und Kai Kapitän

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für führende Therapien zur Versorgung kritisch und chronisch kranker Patientinnen und Patienten. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Fresenius mit über 176.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 21,5 Milliarden Euro. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und dem daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. 

Zu Fresenius gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi und Fresenius Helios sowie die Unternehmensbeteiligungen Fresenius Medical Care.

Wir retten Menschenleben und verbessern Lebensqualität und Gesundheit. Wir ermöglichen Zugang zu bezahlbaren und innovativen Medizinprodukten sowie klinischer Versorgung in höchster Qualität.

Blick durch die Kamera: Cinderella Glücklich während des Drehs für das Video-Interview

Eine Treppe ohne Aufzug. Ein hohes Regal. Eine schwere Tür. Was für gesunde Menschen kein Problem darstellt, kann für Rollstuhlfahrer zum unüberwindbaren Hindernis werden. In einem Büro gehören solche Situationen aber zum Alltag. Ist es dann nicht besser, wenn Gehbehinderte nicht in gewöhnlichen Unternehmen arbeiten, sondern in spezialisierten Einrichtungen, etwa einer Behindertenwerkstatt?

(Veröffentlicht: Juli 2015)

„Nein“, sagt Cinderella Glücklich ganz klar. Sie ist von Geburt an gehbehindert und sitzt die meiste Zeit im Rollstuhl. Kein Grund allerdings, von ihrem Traumziel abzulassen, einem Job im Bereich Öffentlichkeitsarbeit oder Marketing. Seit 2013 studiert sie deshalb Journalismus und Unternehmenskommunikation in Iserlohn. Bei Fresenius absolvierte sie ein Praktikum in der Konzern-Kommunikation und im Personalmarketing. Hier spricht sie über die Herausforderungen als Rollstuhlfahrerin im Alltag und bei der Jobsuche im Speziellen.

Wie erlebst du die Jobsuche mit Behinderung?
Die Jobsuche mit Behinderung erlebe ich als sehr schwierig. Es gibt viele bürokratische Hürden, die es Menschen mit Behinderung wie mir schwer machen, Arbeit zu finden. Aber am schlimmsten finde ich die Barrieren in den Köpfen der Menschen. Viele Arbeitgeber wollten mich bisher nicht einstellen, weil sie dachten, dass ich mit meiner Behinderung sowieso nicht richtig arbeiten könne, sondern nur Geld koste. Dabei ist es ganz anders. Arbeiten ist mir sehr wichtig, weil ich selbstständig und unabhängig sein möchte.

Auf ihrem Blog berichtet Cinderella Glücklich aus ihrem Leben. Sie möchte Vorurteile abbauen und anderen Menschen mit Behinderung Mut machen.

Stand dein Berufswunsch für dich von Anfang an fest?
Nein, nach der Schule habe ich erstmal nach einer Ausbildung gesucht. Bei der Arbeitsagentur wollte man mich aber nur in ein Berufsbildungswerk für Schwerbehinderte schicken. Nach einer schier endlosen Suche habe ich dann ein Jahrespraktikum in einer Touristeninformation bekommen. Das hat mir viel Spaß gemacht, und ich konnte so auch den praktischen Teil meiner Fachhochschulreife absolvieren. Allerdings war es fast genauso schwierig, eine passende Fachhochschule mit Barrierefreiheit zu finden. In Iserlohn bin ich jetzt aber glücklich.

Du schreibst einen Blog über dein Leben mit Behinderung. Was ist dein Ziel?

Mit meinem Blog möchte ich hautnah von meinem Leben mit Behinderung berichten. Ich möchte auf die Probleme, die mir begegnen, aufmerksam machen. Mir ist es aber auch wichtig, mit Vorurteilen aufzuräumen. Ich möchte den Menschen ihre Berührungsängste mit dem Thema „Behinderung“ nehmen. Wenn ich dann noch anderen Menschen mit Behinderung Mut machen kann, dann freut mich das natürlich ganz besonders.

Warum hast du dich für ein Praktikum bei Fresenius entschieden?
Ein Grund war, dass ich es toll fand, für ein Unternehmen zu arbeiten, das die Lebensqualität von kranken Menschen verbessern möchte. Ausschlaggebend war aber letztendlich, dass man mit meiner Behinderung von Anfang an so unkompliziert umgegangen ist – man sieht mich hier als ganz normale Mitarbeiterin, nicht als ‚die da im Rollstuhl‘. Das ist ein tolles Gefühl!“

„Am schlimmsten sind die Barrieren in den Köpfen“

Cinderella Glücklich ist von Geburt an gehbehindert. Im Interview berichtet die Fresenius-Praktikantin von den Herausforderungen im Alltag und bei der Jobsuche.

Weiterführende Links

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Fresenius SE & Co. KGaA
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Q3 2025: Fresenius zeigt anhaltend starke Leistung und erhöht Prognose – Strategie greift

Starkes organisches Umsatzwachstum und ausgezeichnetes Wachstum beim Ergebnis je Aktie; EBIT-Ausblick erhöht

  • Konzern-Umsatz1 bei 5.477 Mio €; gutes organisches Wachstum von 6 %1,2 dank fortgesetzt positiver Entwicklung von Fresenius Kabi und Fresenius Helios.
  • Konzern-EBIT1 stieg währungsbereinigt um 6 %3 auf 574 Mio €; Wachstum gegenüber dem 2. Quartal 2025 weiter beschleunigt nach starker operativer Entwicklung bei Fresenius Kabi; Fresenius Helios mit solider Performance trotz üblicher Saisonalität in Spanien und hoher Vorjahresbasis im Deutschlandgeschäft infolge Energiekostenhilfen; Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 10,5 %.
  • Ergebnis je Aktie1,4 erhöhte sich mit einem kräftigen Plus von währungsbereinigt 14 %3 auf 0,62 € aufgrund anhaltender operativer Stärke und deutlich reduzierter Zinsaufwendungen.
  • Verschuldungsgrad im 3. Quartal bei 3,0x1,5, innerhalb des selbstgesetzten Zielkorridors nach starker Cashflow-Entwicklung.

 

1 Vor Sondereinflüssen

2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

3 Wachstumsrate bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

4 Ohne Fresenius Medical Care

5 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Fresenius Medical Care Dividende, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der eigenkapitalneutralen Umtauschanleihe

Ausgewählte Kennzahlen Q3/2025

KONZERNUMSATZ

5477 Mio €

+ 6 % 2

Q3/24: 5.303 Mio €

KONZERN-EBIT 1

574 Mio €

6 % 3

Q3/24: 552 Mio €

NET INCOME 1, 4

351 Mio €

+14 % 3

Q3/24: 312 Mio €

EPS 1, 4

0.62

+14 % 3

Q3/24: 0,55 €

1 Vor Sondereinflüssen

2 Organische Wachstumsrate bereinigt Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien.

3 Währungsbereinigten Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt

4 Ohne Fresenius Medical Care

Umsatz nach Unternehmensbereichen

in Mio € Q3/25 Q3/24 WachstumWährungsbereinigtes WachstumOrganisches Wachstum1Akquisitionen/DesinvestitionenAnteil am Konzernumsatz

Fresenius Kabi

2.1412.1141 %6 %7 %1-1 %39 %

Fresenius Helios

3.2403.0825 %5 %5 %0 %59 %

Gesamt

5.4775.3033 %5 %6 %0 %100 %2

  • 1 Organische Wachstumsrate bereinigt Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

    2 Verbleibende 2% Corporate-/Sonstige Einnahmen 

    Vor Sondereinflüssen

Archiv

Die ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA findet voraussichtlich am 22. Mai 2026, im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt. 

Ordentliche Hauptversammlung 2025

Die ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 23. Mai 2025, im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Internet-Übertragung

 

Die Eröffnung der Hauptversammlung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Wolfgang Kirsch, und der Bericht des Vorsitzenden des Vorstands, Michael Sen, wurden öffentlich übertragen.

Informationen zur Hauptversammlung am 23. Mai 2025

Brief des Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Kirsch

Gegenanträge und Wahlvorschläge

Nachfolgend finden Sie die Gegenanträge eines Aktionärs i. S. d. § 126 Aktiengesetz zu den Tagesordnungspunkten 3 und 10 der ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA am 23. Mai 2025. 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 563.237.277 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 563.237.277 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Archiv

Die ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 17. Mai 2024 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Brief des Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Kirsch

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 563.237.277 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 563.237.277 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die virtuelle ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 17. Mai 2023 statt.

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Informationen für Aktionäre

Unterlagen zu den Tagesordnungspunkten

Weitere Unterlagen

Veröffentlichungen

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 563.237.277 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 563.237.277 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die virtuelle ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 13. Mai 2022 statt.

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Informationen für Aktionäre

Informationen zur Aktiendividende

Unterlagen zu den Tagesordnungspunkten

Weitere Unterlagen

Veröffentlichungen

Gegenanträge und Wahlvorschläge

Nachfolgend finden Sie den Gegenantrag eines Aktionärs i. S. d. § 126 Aktiengesetz zu Punkt 3 der Tagesordnung der virtuellen ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA am 13. Mai 2022 sowie die Stellungnahme der Verwaltung.

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 558.502.143 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 558.502.143 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die virtuelle ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 21. Mai 2021 statt. 

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 557.543.909 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 557.543.909 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die virtuelle ordentliche Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA fand am 28. August 2020 statt.

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor. 

 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 557.467.084 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 557.467.084 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2019 der Fresenius SE & Co. KGaA fand am Freitag, den 17. Mai 2019 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

 

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 556.323.366 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 556.323.366 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2018 der Fresenius SE & Co. KGaA fand am Freitag, den 18. Mai 2018 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Informationen für Aktionäre

Weitere Informationen zur Hauptversammlung 2018

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 554.875.179 Stammaktien waren zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 554.875.179 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2017 fand am Freitag, den 12. Mai 2017 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt. ​​​​​​​

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Weitere Informationen zur Hauptversammlung 2017

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.


Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung (§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG)

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 553.489.493 Stammaktien waren zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 553.489.493 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2016 fand am Freitag, den 13. Mai 2016 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Rede des Vorstandsvorsitzenden Dr. Ulf M. Schneider

Weitere Informationen zur Hauptversammlung 2016

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

Die ordentliche Hauptversammlung 2015 fand am Mittwoch, den 20. Mai 2015 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Informationen für die Aktionäre

Further information on the AGM 2015

Gegenanträge

Es liegen keine Gegenanträge vor.

 

§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG: die Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung:

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 542.820.402 Stammaktien waren zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 542.820.402 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2014 fand am Freitag, den 16. Mai 2014 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Einladung und ausführliche Tagesordnung

Gegenanträge

Zu den Tagesordnungspunkten der Hauptversammlung 2014 lagen keine Gegenanträge vor.

 

§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG: die Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung:

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 179.824.079 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 179.824.079 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2013 fand am Freitag, den 17. Mai 2013 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Gegenanträge

Es lagen keine Gegenanträge vor.

§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG: die Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung:

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 178.277.853 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 178.277.853 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2012 fand am Freitag, den 11. Mai 2012 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Weitere Informationen zur Hauptversammlung 2012

Gegenanträge

Es lagen keine Gegenanträge

§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG: die Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung:

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 163.334.670 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 163.334.670 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2011 fand am Freitag, den 13. Mai 2011 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

§ 124 a S. 1 Nr. 4 AktG: die Gesamtzahl der Aktien und der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung:

Von den insgesamt ausgegebenen Stück 162.450.090 Stammaktien sind zum Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung Stück 162.450.090 Stammaktien teilnahme- und stimmberechtigt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2010 fand am Mittwoch, den 12. Mai 2010 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2009 fand am Freitag, den 8. Mai 2009 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.

Die ordentliche Hauptversammlung 2008 fand am Mittwoch, den 21. Mai 2008 im Congress Center Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main, statt.​​​​​​​

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