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09. Dezember 2024
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Telefonkonferenz Q3 2025

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Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Q2 2025

Als global tätiges Gesundheitsunternehmen tragen wir Verantwortung für Menschen – in unserem täglichen Handeln, unseren Geschäftsbeziehungen und entlang unserer Wertschöpfungsketten. Unsere Geschäftstätigkeiten können mit Auswirkungen auf verschiedene Stakeholdergruppen verbunden sein. Daher ist die Achtung der Menschenrechte ein zentraler Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns.

Die folgende Grafik zeigt beispielhaft, wie unsere Geschäftstätigkeiten mit potenziellen menschenrechtlichen Auswirkungen verbunden sein können und welche Stakeholdergruppen davon betroffen sein könnten.

Die auf diesem Bild gezeigten Personen und Geschichten sind rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

A picture of Anjiing and Lisa, two workers in our value chain

Anjing und Lisa arbeiten an Vorprodukten. Diese beziehen wir von unseren Lieferanten. In unseren eigenen Fertigungsstätten verarbeiten wir sie dann weiter, beispielsweise zu Medizintechnik, die in Krankenhäusern bei der Behandlung von Menschen hilft. Von unseren Lieferanten erwarten wir, dass sie unsere menschenrechtlichen Grundsätze achten – auch in ihrer Wertschöpfungskette. Die Grundlage dafür bilden unsere Menschenrechtserklärung und unsere Verhaltenskodizes für Geschäftspartner. Denn auch bei der Arbeit von Menschen wie Anjing und Lisa, die tief in unserer Wertschöpfungskette tätig sind, können menschenrechtliche Risiken entstehen oder auch Menschenrechte verletzt werden. Im Rahmen unserer Einflussmöglichkeiten setzen wir uns für geeignete Präventions- und Abhilfeaktivitäten ein. 

A picture of Dunya togehter with her two kids

Dunya wohnt mit ihren Kindern neben einer unserer Produktionsstätten. Auch wenn sie nicht an Vorprodukten arbeitet oder bei Fresenius tätig ist, sind ihre Menschenrechte zu achten. So ist Fresenius z. B. dafür verantwortlich, Wasser- und Luftverschmutzung oder unverhältnismäßige Lärmbelästigung zu vermeiden, um so das Wohlergehen von Menschen wie Dunya und ihren Kindern zu unterstützen.  

A picture of Alejandro, an employee of a business partner

Alejandro arbeitet für ein Logistikunternehmen, das Fresenius beim Transport von Arzneimitteln und Medizintechnik unterstützt. Als direkter Vertragspartner ist das Unternehmen ein wichtiger Teil unserer Wertschöpfungskette. Wir folgen einem risikobasierten Ansatz und analysieren mögliche Auswirkungen auf Menschen wie Alejandro. Wenn es geboten ist, leiten wir zusätzliche Präventionsmaßnahmen ein. ​

A picture of Chi, Benjamín, Shiva & Carmen, our employees

Chi, Benjamín, Shiva und Carmen arbeiten für Fresenius. Trotz unterschiedlicher Berufe und Aufgabenbereiche haben sie eines gemeinsam: Fresenius ist als Arbeitgeber für die Achtung ihrer Menschenrechte im betrieblichen Kontext verantwortlich. Dazu gehört z. B. die Arbeitssicherheit durch angemessene Schutzausrüstung im Umgang mit Patientinnen und Patienten. Oder auch, dass Menschen wie Chi, Benjamín, Shiva und Carmen im Umgang mit Betriebsmitteln geschult werden oder mindestens die geltenden gesetzlichen Pausen- und Ruhezeiten einhalten. 

A picture of Najuk and Valentina, patients in our value chain

Wie für Millionen setzen wir uns täglich für die Gesundheit von Najuk und Valentina ein. Ob im Krankenhaus, zu Hause oder ambulant – sie sind Teil unserer Wertschöpfungskette. Während Najuk im Krankenhaus behandelt wird, erhält Valentina zu Hause unsere Medikamente. Das Wohl von Najuk, Valentina und all unseren Patientinnen und Patienten steht im Mittelpunkt unserer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht. 

Die Kernelemente unseres Menschenrechtsprogramms

Die dargestellten Beispiele verdeutlichen, wie unsere Geschäftstätigkeiten mit Menschen und potenziellen menschenrechtlichen Auswirkungen verbunden sein können. Um solche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und ihnen verantwortungsvoll zu begegnen, haben wir ein konzernweites Menschenrechtsprogramm etabliert, das auf unserem Bekenntnis zur Achtung der Menschenrechte in den eigenen Geschäftsaktivitäten sowie entlang unserer Wertschöpfungskette basiert.

Das Programm umfasst fünf Kernelemente. Gemeinsam übersetzen sie die Grundsätze unserer Menschenrechtserklärung in konkrete Prozesse, Verantwortlichkeiten und Aktivitäten in allen Operating Companies. 

Ein zentrales Anliegen unseres Menschenrechtsprogramms ist es, die Perspektiven potenziell betroffener Menschen und ihrer Vertretungen zu verstehen und in unsere menschenrechtlichen Sorgfaltsprozesse einzubeziehen.

Deshalb streben wir einen kontinuierlichen Dialog mit relevanten Stakeholdern und ihren Vertretungen an und bauen diesen weiter aus. Ihre Erfahrungen und Sichtweisen helfen uns dabei, Risiken besser zu verstehen, Prioritäten zu setzen und unser Menschenrechtsprogramm kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Die folgende Grafik veranschaulicht beispielhaft ausgewählte Stakeholdergruppen, die solchen Risiken in besonderem Maße ausgesetzt sein können. Die Darstellung ist nicht abschließend. 

 

Kreisförmiges Stakeholder-Diagramm mit Stakeholder-Engagement im Zentrum, umgeben von zentralen Anspruchsgruppen wie Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten, Lieferanten, Leistungserbringern, Kunden, Investoren, Regulierungsbehörden, Gemeinschaften, NGOs, Wissenschaft und Multi-Stakeholder-Initiativen.

 

 

 

Prioritätsbereiche

Basierend auf unseren Geschäftstätigkeiten, Beschaffungsstrukturen und unserer globalen Präsenz haben wir fünf strategische menschenrechtliche Prioritätsbereiche identifiziert. Sie zeigen auf, in welchen Bereichen menschenrechtliche Risiken mit höherer Wahrscheinlichkeit auftreten können und wo unsere Geschäftstätigkeiten potenziell Auswirkungen auf Menschen haben können.

Die Prioritätsbereiche wurden auf Grundlage einer strukturierten Bewertung potenzieller menschenrechtlicher Auswirkungen in unserem eigenen Geschäftsbereich und entlang unserer Wertschöpfungsketten definiert. Da sich unsere Geschäftstätigkeit und unser Betriebsumfeld kontinuierlich weiterentwickeln, werden diese Prioritätsbereiche regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Der Prioritätsbereich im Überblick

Wir sind in komplexen globalen Wertschöpfungsketten tätig, die eine Vielzahl unterschiedlicher Beschäftigter und Tätigkeiten umfassen. In einigen Ländern und Branchen können Beschäftigte erhöhten Menschenrechtsrisiken ausgesetzt sein. Dazu zählen unsichere Arbeitsbedingungen, Einschränkungen der Vereinigungsfreiheit, übermäßige Arbeitszeiten, Löhne unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns oder schädliche Praktiken bei der Anwerbung von Arbeitskräften. Diese Risiken können sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Fresenius als auch Beschäftigte entlang unserer Wertschöpfungsketten betreffen, insbesondere in Bereichen mit geringerer Transparenz.

 

Unser Ansatz in diesem Prioritätsbereich

Wir setzen uns für ein respektvolles Arbeitsumfeld mit sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen sowie für Löhne ein, die den lokalen Vorgaben entsprechen oder diese übersteigen. Wir achten und wahren die Vereinigungsfreiheit der Beschäftigten im Einklang mit den geltenden Gesetzen. Diese Verpflichtungen sind in unseren internen Standards verankert, darunter die Gruppenrichtlinie zu Sozial- und Arbeitsstandards und der konzernweite Verhaltenskodex, und werden durch Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen unterstützt. Wir erwarten von unseren Geschäftspartnern, dass sie vergleichbare Grundsätze einhalten, wie sie in unseren Verhaltenskodizes für Dritte und Lieferanten festgelegt sind. Darüber hinaus können unsere Standorte gegebenenfalls extern zertifizierte Standards und Managementsysteme anwenden. 

Der Prioritätsbereich im Überblick

Zwangsarbeit und Kinderarbeit stellen in globalen Wertschöpfungsketten weiterhin erhebliche Menschenrechtsrisiken dar, insbesondere in vorgelagerten Lieferketten, in denen die Transparenz eingeschränkt sein kann. Je nach Land, Branche und Zusammensetzung der Belegschaft können Beschäftigte Nötigung, Täuschung, Schuldknechtschaft oder anderen Formen der Ausbeutung ausgesetzt sein. Kinder können Arbeiten ausgesetzt sein, die ihre Bildung, Entwicklung oder ihr Wohlergehen beeinträchtigen. Solche Risiken können bei Tätigkeiten wie der Rohstoffgewinnung und Produktion sowie in bestimmten Dienstleistungssektoren auftreten. Sie können dort stärker verbreitet sein, wo der Arbeitnehmerschutz schwach ausgeprägt ist oder häufig gering qualifizierte Arbeitskräfte oder Arbeitsmigrantinnen und -migranten beschäftigt werden.

 

Unser Ansatz in diesem Prioritätsbereich

Wir lehnen jede Form von Zwangsarbeit, Kinderarbeit, Nötigung und Gewalt strikt ab und setzen uns für die Einhaltung der geltenden Mindestaltersvorgaben ein. Beschäftigungsverhältnisse müssen stets auf Freiwilligkeit beruhen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihr Arbeitsverhältnis unter Einhaltung einer angemessenen Kündigungsfrist im Einklang mit den geltenden lokalen Gesetzen beenden. Diese Anforderungen sind in unseren internen Standards verankert, darunter der konzernweite Verhaltenskodex und die Gruppenrichtlinie zu Sozial- und Arbeitsstandards. Wir stärken kontinuierlich unsere Kontrollmechanismen und weitere Präventionsmaßnahmen, um ihre Umsetzung zu unterstützen. Auch von unseren Geschäftspartnern erwarten wir die Einhaltung vergleichbarer Standards, wie sie in unseren Verhaltenskodizes für Dritte und Lieferanten festgelegt sind.

Der Prioritätsbereich im Überblick

Diskriminierung kann sowohl am Arbeitsplatz als auch im Rahmen der Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen innerhalb der Geschäftstätigkeit und entlang der Wertschöpfungsketten von Fresenius auftreten.  Unter bestimmten regulatorischen, gesellschaftlichen oder branchenspezifischen Rahmenbedingungen können Beschäftigte, Bewerberinnen und Bewerber sowie Patientinnen und Patienten aufgrund persönlicher Merkmale ungleich behandelt werden. Solche Risiken können beispielsweise bei der Einstellung, Vergütung, den Arbeitsbedingungen, der beruflichen Weiterentwicklung und beim Zugang zu Gesundheitsversorgung auftreten. Angehörige marginalisierter Gruppen können davon in besonderem Maße betroffen sein.

 

Unser Ansatz in diesem Prioritätsbereich

Wir setzen uns für Chancengleichheit für alle ein und lehnen jede Form von Diskriminierung ab. Unser Ansatz orientiert sich an den geltenden Gesetzen und Antidiskriminierungsvorschriften. Wir erwarten, dass der Umgang miteinander am Arbeitsplatz von Respekt, Fairness und Wertschätzung geprägt ist. Beleidigungen, Belästigungen und jede andere Form diskriminierenden Verhaltens werden nicht toleriert. Diese Grundsätze sind in unseren internen Standards verankert, darunter die Gruppenrichtlinie zu Sozial- und Arbeitsstandards und der konzernweite Verhaltenskodex, und werden durch Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen unterstützt. Auch von unseren Geschäftspartnern erwarten wir die Einhaltung vergleichbarer Standards, wie sie in den von den Unternehmensbereichen verwendeten Verhaltenskodizes für Dritte und Lieferanten festgelegt sind. 

Der Prioritätsbereich im Überblick

Unsere Mission ist, durch eine zugängliche und hochwertige Gesundheitsversorgung Menschenleben zu retten und zu verbessern. Risiken für die Menschenrechte von Patientinnen und Patienten sowie Teilnehmenden an klinischen Studien können entstehen, wenn Gesundheitsdienstleistungen, Produkte oder damit verbundene Prozesse unsicher, unwirksam oder nicht zugänglich sind oder wenn persönliche Gesundheitsdaten nicht ausreichend geschützt werden. Zu diesen Risiken können eine unzureichende medizinische Versorgung ebenso wie Beeinträchtigungen der Sicherheit, Qualität oder Zugänglichkeit von Produkten und Dienstleistungen gehören.

 

Unser Ansatz in diesem Prioritätsbereich

Wir verpflichten uns, Patientinnen und Patienten eine sichere, wirksame und hochwertige Versorgung zu bieten. Dieses Bekenntnis ist auch in unserem konzernweiten Verhaltenskodex verankert. Wir bieten Medizinprodukte und Gesundheitsdienstleistungen an, die strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards unterliegen. Unsere konzernweiten Qualitätsmanagementsysteme tragen dazu bei, die Sicherheit, Qualität und Zugänglichkeit unserer Produkte und Dienstleistungen über ihren gesamten Lebenszyklus und entlang unserer Wertschöpfungsketten sicherzustellen. Sowohl in der Produktion als auch im klinischen Bereich tragen Qualitätskontrollen dazu bei, Risiken zu reduzieren, Mängel zu vermeiden und Produkte und Dienstleistungen zuverlässig in einer Qualität bereitzustellen, die den geltenden Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entspricht. 

Der Prioritätsbereich im Überblick

Unsere Geschäftstätigkeit und unsere Wertschöpfungsketten können Auswirkungen auf die Umwelt haben, die die Gesundheit und das Wohlergehen von Menschen und lokalen Gemeinschaften beeinträchtigen können. Diese Auswirkungen können über den gesamten Lebenszyklus pharmazeutischer und medizintechnischer Produkte hinweg entstehen – von der Rohstoffgewinnung über die Herstellung, den Transport und die Nutzung bis hin zur Abfallentsorgung. Zu den relevanten Umweltthemen zählen klimarelevante Emissionen, Wasserverbrauch und Ressourcenverbrauch. In einigen Fällen kann auch die Freisetzung antimikrobieller Substanzen in die Umwelt zur Entstehung antimikrobieller Resistenzen (AMR) beitragen und damit weiterreichende Risiken für die öffentliche Gesundheit verursachen.

 

Unser Ansatz in diesem Prioritätsbereich

Wir verpflichten uns, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu verbessern und negative Umweltauswirkungen zu vermeiden, zu reduzieren und zu mindern. Diese Verpflichtungen sind in unserer Umweltrichtlinie verankert und werden durch Umweltmanagementsysteme, Umweltziele sowie die Einhaltung geltender Gesetze und Vorschriften unterstützt. Wir lassen unsere Systeme von externen Partnern und Aufsichtsbehörden überprüfen und bauen die Zahl der nach ISO 14001 und ISO 50001 zertifizierten Standorte kontinuierlich aus. Darüber hinaus arbeiten wir daran, Antibiotikarückstände im Abwasser zu reduzieren, und streben für eine wachsende Zahl von Antibiotika an unseren Standorten eine Zertifizierung durch die AMR Industry Alliance an. 

Überprüfung von Angemessenheit und Wirksamkeit

Die Umsetzung der Kernelemente unseres Menschenrechtsprogramms ist kein einmaliger Prozess. Deshalb überprüfen und verbessern wir unsere Sorgfaltsprozesse fortlaufend. Zur Beurteilung ihrer Angemessenheit und Wirksamkeit berücksichtigen wir regelmäßig Erkenntnisse aus Menschenrechtsrisikoanalysen, Audits, internen Kontrollaktivitäten, Hinweisgebersystemen sowie regulatorischen Entwicklungen.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen uns, Optimierungsbedarfe zu identifizieren, Prioritäten zu setzen und unsere Prozesse und Methoden kontinuierlich weiterzuentwickeln. 

“Bei unserem Engagement für Menschenrechte geht es nicht nur um die Umsetzung gesetzlicher Vorschriften oder um eine Floskel. Es steht in engem Zusammenhang mit unseren Werten und unserem Versprechen: Committed to Life.”


− Lasse Kowalewski, Head of Group Sustainability Strategy & Head of Group Human Rights Office

Menschenrechte bei Fresenius

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Hinweisgebersystem

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden: 

Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Weitere Infos zum Hinweisgebersystem

* Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier auf dieser Webseite verfügbar.

mAbxience, eine Mehrheitsbeteiligung der Fresenius Kabi, und Egis haben eine strategische Vertriebspartnerschaft für zwei Biosimilar-Kandidaten in zentral- und osteuropäischen Schlüsselmärkten unterzeichnet.

Fresenius Kabi, Operating Company von Fresenius, baut mit dieser neuen Partnerschaft mit Egis das Biopharma-Geschäft und das strategische Netzwerk weiter aus. Damit verleihen beide Unternehmen ihrem gemeinsamen Engagement Ausdruck, den Zugang zu wichtigen und hochwertigen Biosimilar-Therapien in Märkten zu verbessern, in denen die Finanzierbarkeit und Zugänglichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Die Partnerschaft stärkt die Präsenz von Fresenius Kabi in Mittel- und Osteuropa und zeugt erneut von dem Engagement des Unternehmens, Innovationen und den Zugang zu lebensrettenden Behandlungen im globalen Gesundheitswesen voranzutreiben – ganz im Einklang mit #FutureFresenius.
 

mAbxience, eine Mehrheitsbeteiligung der Fresenius Kabi, und Egis haben eine strategische Vertriebspartnerschaft für zwei Biosimilar-Kandidaten in zentral- und osteuropäischen Schlüsselmärkten unterzeichnet.

Fresenius Kabi, Operating Company von Fresenius, baut mit dieser neuen Partnerschaft mit Egis das Biopharma-Geschäft und das strategische Netzwerk weiter aus. Damit verleihen beide Unternehmen ihrem gemeinsamen Engagement Ausdruck, den Zugang zu wichtigen und hochwertigen Biosimilar-Therapien in Märkten zu verbessern, in denen die Finanzierbarkeit und Zugänglichkeit von entscheidender Bedeutung sind. Die Partnerschaft stärkt die Präsenz von Fresenius Kabi in Mittel- und Osteuropa und zeugt erneut von dem Engagement des Unternehmens, Innovationen und den Zugang zu lebensrettenden Behandlungen im globalen Gesundheitswesen voranzutreiben – ganz im Einklang mit #FutureFresenius.
 

Telefonkonferenz Q1 2025

07. Mai 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Q1 2025

Telefonkonferenz Geschäftsergebnisse 2024

26. Februar 2025 - 13:30 Uhr
Bad Homburg, Deutschland

Telefonkonferenz Geschäftsergebnisse 2024

  • Investition in die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Rhein-Main-Region und darüber hinaus
  • Helios HSK als Beispiel für medizinische Exzellenz und hohe Ergebnisqualität entlang der gesamten Patientenversorgung  
  • Boris Rhein: „starkes Signal für die Innovationskraft hessischer Unternehmen und die Stärke unserer Wirtschaft“

Fresenius entwickelt seine Care Provision Plattform weiter, deren Kernbestandteil auch Helios Deutschland ist: Das Unternehmen hat in Wiesbaden mit dem Neubau der Helios HSK eines der modernsten Krankenhäuser Deutschlands eröffnet. Die Helios HSK ist Kern des Klinikclusters Wiesbaden-Taunus und beherbergt 25 Fachkliniken und fünf Institute. Bei einem feierlichen Festakt würdigten heute rund 400 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medizin den Neubau. Zu ihnen gehörten neben dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein unter anderem auch die hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz und Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen: „Mit dem Umzug in den Klinik-Neubau während des laufenden Betriebs haben alle Beschäftigten der Helios HSK Großartiges geleistet. Sie haben unter herausfordernden Bedingungen eindrucksvoll gezeigt, dass die Patientinnen und Patienten hier in besten Händen sind. Unsere Landeshauptstadt erhält mit dem Neubau eine Klinik für Maximalversorgung und die modernste Großklinik Deutschlands – mit 25 Fachkliniken sowie fünf Instituten und knapp 900 Betten. Es ist auch ein starkes Signal für die Innovationskraft hessischer Unternehmen und die Stärke unserer Wirtschaft. Mit der feierlichen Eröffnung schlagen wir ein neues Kapitel der Gesundheitsversorgung in Hessen auf. Allen Beteiligten danke ich im Namen der Hessischen Landesregierung und wünsche der Helios HSK weiterhin viel Erfolg.“

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: „Die neue Helios HSK ist ein Maximalversorger, der fortschrittlichste Diagnostik und Therapie mit neuesten Technologien ermöglicht. Hier geben unsere Kolleginnen und Kollegen jeden Tag ihr Bestes für das Patientenwohl und lösen so das Versprechen ‚Committed to Life‘ von Fresenius ein. Der medizinische Fortschritt findet so rasant wie vermutlich nie zuvor in der Geschichte statt. Künstliche Intelligenz, Robotik, digitale Technologien und Durchbrüche in der Gen- und Zellforschung ermöglichen Therapien in einer Qualität, wie sie vor einigen Jahren noch undenkbar schienen. Unsere Aufgabe als führendes therapiefokussiertes Unternehmen ist es, diese Fortschritte so vielen Menschen so schnell wie möglich zugänglich zu machen.“

Robert Möller, Vorstandsmitglied von Fresenius und Helios CEO: „Erstklassige medizinische Versorgung, hohe Qualität der Behandlungsergebnisse und Patientenzufriedenheit sind der Schlüssel zu unserem Erfolg. Ein Krankenhaus von Grund auf neu zu bauen, bietet die großartige Chance, nach den neuesten medizinischen und pflegerischen Erkenntnissen zu gestalten und damit optimal auf die Patientinnen und Patienten auszurichten. Und das ist in Wiesbaden eindrucksvoll gelungen. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dieses Mammutprojekt realisiert haben. Die neue Klinik wird eine große Strahlkraft über Wiesbaden hinaus haben und ist einer der modernsten Medizin-Arbeitsplätze in Deutschland.“

Diana Stolz, hessische Ministerin für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege: „Als Hessische Familien- und Gesundheitsministerin möchte ich ein besonderes Augenmerk darauf lenken, dass durch den Neubau im Bereich der Geburtsstation und der Kinder- und Jugendmedizin modernste Versorgungsangebote geschaffen werden konnten. Das alles findet sich nun unter einem Dach und in unmittelbarer Nähe zueinander: die Geburtshilfe, die Neonatologie, die Kinderintensivmedizin und die Kinderklinik. Mit dem neuen Gebäude haben wir die HSK darin unterstützt, als Maximalversorger mit der rasanten medizinischen Entwicklung Schritt halten zu können, komplexe und schwierige Erkrankungen und Verletzungen zu behandeln, seinen medizinischen Betrieb an diesen Fortschritt und Wandel anzupassen sowie seine Organisation und Betriebsabläufe zu optimieren. Unsere Richtschnur ist immer die hochwertige Patientenversorgung in Hessen.“

Investition in patientenzentrierte Versorgung und modernste Ausstattung
 

Optimale Behandlungswege, neueste Therapien und eine Ausstattung mit hochmoderner Medizintechnik ermöglichen in der Helios HSK Spitzenmedizin auf einem neuen Behandlungsniveau. Patientinnen und Patienten bietet sich ein Krankenhaus, das bereits baulich gänzlich auf ihre Bedürfnisse hin ausgerichtet ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben ein hochattraktives Arbeitsumfeld, in dem sie sich noch besser ihren Patientinnen und Patienten zuwenden können.

Die Helios HSK ist unter anderem zertifiziert als Onkologisches Zentrum mit zehn geprüften Organzentren sowie als überregionales Traumazentrum. In dem siebengeschossigen Haus mit rund 900 Betten und etwa 3.000 Mitarbeitenden können jährlich rund 170.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden. 

Zu den Highlights der Klinik gehören 22 OP-Säle, die meisten davon mit Tageslicht, zwei Intensivstationen, ein Hubschrauber-Dachlandeplatz, eine Schlaganfall-Spezialstation und eine Notaufnahme mit Zugriff auf Spitzentechnologie. Darunter befindet sich auch ein besonderer Spektral-Computertomograph, der von Künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Nur wenige Meter trennen die Ankunftshalle für Rettungswagen vom Schockraum und anderen lebensrettenden Bereichen. 

Ein ganzer Trakt des Krankenhauses beherbergt zudem ein modernes Eltern-Kind-Zentrum mit sechs Kreißsälen, Frühgeborenen-Intensivstation und eigenem Notfall-OP. Kurze Wege auch hier: Alles befindet sich auf einer Ebene, sämtliche Experten für die Versorgung der Kleinsten arbeiten in Rufnähe zusammen.

Der Neubau der Helios HSK ist das bislang größte Krankenhaus-Investitionsprojekt von Fresenius. Das Unternehmen hat das Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 300 Mio. Euro zum weitaus größten Teil aus Eigenmitteln finanziert. Das Land Hessen steuerte rund 68 Mio. Euro bei.

Mehr Informationen zur Helios HSK: www.helios-gesundheit.de/wiesbaden-hsk 
 

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

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