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Menschenrechtsrisiken können sich im Laufe der Zeit verändern. Daher führen wir jährlich sowie anlassbezogen bei Vorliegen substantiierter Kenntnis Risikoanalysen an unseren eigenen Standorten sowie bei unseren unmittelbaren und mittelbaren Lieferanten durch. Dieser regelmäßige Prozess ermöglicht die Identifikation von Menschenrechtsrisiken und -auswirkungen entsprechend den Anforderungen der geltenden Gesetze.

Prozess zur Identifizierung und Bewertung von Menschenrechtsrisiken

Unser Ansatz zur Identifizierung und Bewertung menschenrechtlicher Risiken basiert auf drei Phasen: Risikoidentifizierung, Risikoanalyse sowie Risikobewertung und Priorisierung. Der Prozess wird nachfolgend anhand des fiktiven Protagonisten John veranschaulicht.* 

*Die auf diesen Bildern gezeigten Personen und Geschichten sind rein fiktiv. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Wie wir Risiken bewerten und priorisieren

Zur Bewertung und Priorisierung von Risiken betrachten wir sowohl die potenziellen Auswirkungen auf betroffene Personen als auch die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos. Die Ergebnisse werden in einer 4x4-Risikomatrix visualisiert. Die Bewertung der potenziellen Auswirkungen reicht von „niedrig“ bis „schwer“ und berücksichtigt vier Kriterien: Umfang, Ausmaß, Möglichkeit der Abhilfe sowie Unternehmensbeteiligung. Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit reicht von „unwahrscheinlich“ bis „fast sicher“ und basiert auf Prozessbewertungen, Erkenntnissen aus vergleichbaren Fällen sowie Kontextfaktoren, die das Eintreten eines Risikos begünstigen können. 

Ergebnisse der Risikobewertung

Wir führen regelmäßig Risikoanalysen zu menschenrechtlichen Themen im eigenen Geschäftsbereich und entlang unserer Wertschöpfungskette durch. Im Rahmen dieser Analysen identifizieren wir Themen und Risiken, denen wir aufgrund ihrer potenziellen Auswirkungen auf Betroffene sowie unserer Einflussmöglichkeiten eine besondere Bedeutung beimessen. 

Priorisierte Risiken im eigenen Geschäftsbereich

Auf Grundlage unserer Risikoanalysen haben wir die folgenden spezifischen operativen Risiken auf Ebene einzelner Gesellschaften und Länder identifiziert:

  • Arbeitssicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Diskriminierung und Ungleichbehandlung
  • Vereinigungsfreiheit
  • Arbeits- und Ruhezeiten

Priorisierte Risiken in unserer Wertschöpfungskette

Auf Grundlage unserer Risikoanalysen haben wir die folgenden spezifischen operativen Risiken bei direkten Lieferanten identifiziert:

  • Vergütung einschließlich der Löhne
  • Vereinigungsfreiheit
  • Umweltverschmutzung und Abfälle

Auf Basis der derzeit verfügbaren Informationen haben wir bei indirekten Lieferanten keine priorisierten Risiken identifiziert.

Weiterführende Informationen zu unseren Präventions- und Abhilfeaktivitäten sowie zu deren Umsetzung finden Sie hier und in unserem Nachhaltigkeitsbericht. 

Kontakt

Fresenius SE & Co. KGaA
Else-Kröner-Str. 1
61352 Bad Homburg
Deutschland

humanrights@fresenius.com

Hinweisgebersystem

Hinweise zu möglichen menschenrechtlichen oder andersartigen Compliance-Verstößen können Sie rund um die Uhr namentlich oder anonym über unser Hinweisgebersystem* melden: 

Telefonnummer: +49 (0) 800 181 1338*
https://freseniusgroup.ethicspoint.com

Weitere Infos zum Hinweisgebersystem

* Es gelten die Tarife Ihres Mobilfunk- bzw. Festnetzvertrages.

Die Berichterstattung zur Achtung der Menschenrechte für das Jahr 2024 und folgende finden Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht (CSRD-Bericht). Weitere Informationen zum Menschenrechtsprogramm von Fresenius sind hier verfügbar: fresenius.com/de/menschenrechte