- 9 % Umsatzwachstum (9 % währungsbereinigt) dank sehr guter Ergebnisse mit Gesundheitsdienstleistungen
- Operatives Ergebnis um 9 % gesteigert dank starker Entwicklung in Latein-Amerika und Asien-Pazifik
- Deutlicher Zuwachs beim Konzernergebnis von 27 % (17 % bereinigt um Sondereinflüsse1)
- Versorgungsmanagement mit dynamischem Umsatzwachstum (+29 %), sequenziell verbesserte operative Marge von 5 % entspricht Erwartungen
- Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt
Kennzahlen für das dritte Quartal 2016
| in Mio US-$ | Q3 2016 | Q3 2015 | |
| Umsatz | 4.598 | 4.231 | +9 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 670 | 614 | +9 % |
| Konzernergebnis2 | 333 | 262 | +27 % |
| Konzernergebnis ohne Sondereinflüsse1,2 | 333 | 284 | +17 % |
| Gewinn je Aktie (in US-$) | 1,09 | 0,86 | +26 % |
Kennzahlen für die ersten neun Monate 2016
| in Mio US-$ | Q1-3 2016 | Q1-3 2015 | |
| Umsatz | 13.224 | 12.390 | +7 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.851 | 1.665 | +11 % |
| Konzernergebnis2 | 855 | 713 | +20 % |
| Konzernergebnis ohne Sondereinflüsse1,2 | 855 | 735 | +16 % |
| Gewinn je Aktie (in US-$) | 2,80 | 2,34 | +19 % |
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Geschäftsentwicklung im dritten Quartal und bestätigen daher unsere Ziele für das Gesamtjahr 2016. Alle Regionen haben sich gut entwickelt. Zudem profitieren wir weiterhin von den Einsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Es ist uns außerdem gelungen, unsere weltweite Präsenz auszubauen. Der Bereich Versorgungsmanagement wächst dynamisch. Das bietet gute Chancen, unser Angebot an Gesundheitsdienstleistungen weiter auszubauen.“
Umsatz und Ertrag
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im dritten Quartal 2016 um 9 % auf 4,598 Milliarden US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Zurückzuführen ist dies vor allem auf eine gute Entwicklung der Gesundheitsdienstleistungen, deren Umsatz um 10 % auf 3,734 Milliarden US-Dollar stieg. Gründe für die Zunahme sind eine verbesserte durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA (+3 US-Dollar) sowie ein starkes organisches Wachstum. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich im dritten Quartal um 4 % auf 864 Millionen US-Dollar. Dies ist begründet durch verbesserte Verkaufszahlen von Dialysegeräten, Dialysatoren und Produkten für die Akutversorgung.
In den ersten neun Monaten 2016 steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 7 % (Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen: +8 %, währungsbereinigt +9 %; Umsatz mit Dialyseprodukten: +2 %, währungsbereinigt +4 %).
Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich im dritten Quartal auf 670 Millionen US-Dollar. Ebenso wie der Umsatz erhöhte sich das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 %. Der Anstieg der operativen Marge um 10 Basispunkte auf 14,6 % unterstreicht die solide Ergebnisqualität. Neben einer guten Geschäftsentwicklung in Latein-Amerika nach dem Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela im Vorjahresquartal trug auch ein starkes Ergebnis in Asien-Pazifik zur verbesserten operativen Marge bei. In Nordamerika wirkten sich höhere Personalkosten für Dialysedienstleistungen negativ auf die operative Marge aus. Gesunkene Kosten für Verbrauchsmaterialien und ein höherer Anteil privat versicherter Patienten glichen diesen Effekt teilweise aus.
In den ersten neun Monaten steigerte Fresenius Medical Care das operative Ergebnis um 11 % auf 1,851 Milliarden US-Dollar.
Die Nettozinsaufwendungen lagen im dritten Quartal 2016 mit 100 Millionen US-Dollar auf dem Niveau des Vorjahres. In den ersten neun Monaten erhöhten sich die Nettozinsaufwendungen um 1 % auf 308 Millionen US-Dollar. Grund für den leichten Anstieg ist hauptsächlich ein geringerer Zinsertrag bedingt durch eine Rückzahlung verzinster Darlehensforderungen im vierten Quartal 2015. Ein niedrigeres Schuldenniveau glich diesen Effekt teilweise aus.
Die Ertragssteuern sanken im dritten Quartal 2016 um 2 % auf 164 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 28,8 % nach 32,8 % im Vorjahresquartal. Gründe für den Rückgang um 400 Basispunkte sind ein niedrigerer Steueraufwand aufgrund der Auflösung von Steuerrückstellungen im Zusammenhang mit der laufenden Betriebsprüfung sowie die positive Auswirkung des im dritten Quartal 2015 erfassten steuerlich nicht abzugsfähigen Verlusts aus dem Verkauf unseres Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela.
In den ersten neun Monaten stiegen die Ertragssteuern auf 471 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 30,5 % (-190 Basispunkte).
Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care entfallende Konzernergebnis stieg im dritten Quartal 2016 um 27 % auf 333 Millionen US-Dollar. Bereinigt um die Sondereinflüsse1 aus 2015 erhöhte es sich um 17 %. Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von 306 Millionen erhöhten sich der Gewinn je Aktie (EPS) im dritten Quartal 2016 von 0,86 US-Dollar um 26 % auf 1,09 US-Dollar, der EPS ohne Sondereinflüsse wuchs von 0,93 US-Dollar um 17 % auf 1,09 US-Dollar.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis um 20 % auf 855 Millionen US-Dollar.
Entwicklung der Segmente
In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im dritten Quartal um 10 % auf 3,300 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht 72 % des Gesamtumsatzes. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % auf 3,068 Milliarden US-Dollar. 618 Millionen US-Dollar davon entfallen auf das Versorgungsmanagement. Der Bereich wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 29 %, hauptsächlich wegen eines starken organischen Wachstums von 24 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 6 % auf 2,450 Milliarden US-Dollar. Dies ist zurückzuführen auf eine verbesserte durchschnittliche Vergütung pro Behandlung sowie auf einen höheren Anteil privat versicherter Patienten. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich dank verbesserter Verkaufszahlen, insbesondere von Dialysegeräten und Dialysatoren, um 7 % auf 232 Millionen US-Dollar. Das operative Ergebnis stieg um 4 % auf 536 Millionen US-Dollar. Die operative Marge von 16,2 % blieb gegenüber dem zweiten Quartal 2016 stabil. Sie lag 90 Basispunkte unter dem Stand des Vorjahresquartals. Gründe waren gestiegene Personalkosten, ein höherer Aufwand aus langfristigen Vergütungsprogrammen und Wachstum im margenschwächeren Bereich Versorgungsmanagement. Gesunkene Kosten für Verbrauchsmaterialien glichen dies teilweise aus. Die operative Marge im Bereich Versorgungsmanagement lag bei 5,0 %. Dies ist ein Anstieg von 60 Basispunkten gegenüber dem zweiten Quartal 2016. Im Vorjahresquartal lag die operative Marge bei 6,8 %.
In den ersten neun Monaten im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz in Nordamerika um 9 % auf 9,512 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis stieg im gleichen Zeitraum um 16 % auf 1,486 Milliarden US-Dollar.
In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im dritten Quartal um 2 % auf 675 Millionen US-Dollar (+4 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen wuchs um 8 % auf 335 Millionen US-Dollar (+10 % währungsbereinigt). Dies ist in erster Linie auf Akquisitionen (8 %) zurückzuführen. Negative Währungseffekte hatten eine gegenläufige Wirkung (2 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg im dritten Quartal um 9 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 3 % auf 340 Millionen US-Dollar (-1 % währungsbereinigt). Die Abnahme ist zurückzuführen auf einen rückläufigen Absatz von Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen (deren Marketingrechte in 2015 verkauft wurden) sowie Dialysatoren. Durch höhere Verkäufe von Dialysegeräten und Blutschläuchen wurde dieser Effekt teilweise ausgeglichen. Das operative Ergebnis sank im dritten Quartal um 4 % auf 125 Millionen US-Dollar. Gründe hierfür sind ein Vorjahreseffekt, der aus dem Verkauf von europäischen Vermarktungsrechten für bestimmte Dialysemedikamente resultierte, sowie gestiegene Produktionskosten und höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen. Dies wurde teilweise durch günstige Währungseffekte ausgeglichen. Die operative Marge sank um 120 Basispunkte auf 18,5 %.
In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz in der Region EMEA um 1 % auf 1,982 Milliarden US-Dollar (+4 % währungsbereinigt) und das operative Ergebnis um 3 % auf 395 Millionen US-Dollar.
In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal 2016 um 13 % auf 427 Millionen US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen belief sich auf 192 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg um 5 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten steigerte sich um 11 % auf 235 Millionen US-Dollar (+12 % währungsbereinigt). Alle Produktgruppen trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Das operative Ergebnis stieg im dritten Quartal deutlich um 25 % auf 85 Millionen US-Dollar an. Die operative Marge verbesserte sich deutlich auf 19,8 %. Der Anstieg um 190 Basispunkte ist auf die gute Geschäftsentwicklung und positive Währungseffekte zurückzuführen.
In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz in Asien-Pazifik um 8 % auf 1,198 Milliarden US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 3 % auf 225 Millionen US-Dollar.
In Lateinamerika belief sich der Umsatz im dritten Quartal auf 192 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Verbesserung von 9 %. Währungsbereinigt steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 27 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 6 % auf 139 Millionen US-Dollar (+31 % währungsbereinigt). Gründe hierfür sind das organische Wachstum der Umsatzerlöse je Behandlung aufgrund rückwirkend gestiegener Erstattungssätze sowie ein Beitrag aus Akquisitionen und ein organisches Behandlungswachstum. Der Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela im Vorjahr wirkte gegenläufig. Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg im dritten Quartal um 1 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich aufgrund höherer Verkäufe von Dialysatoren, Dialysekonzentraten und Blutschlauchsystemen um 19 % auf 53 Millionen US-Dollar (+18 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis belief sich auf 20 Millionen US-Dollar. Dies ist in erster Linie auf einen höheren Umsatz zurückzuführen. Negative Währungseffekte und im Wesentlichen inflationsbedingte Kosten wirkten gegenläufig. Die operative Marge stieg auf 10,5 %.
In den ersten neun Monaten sank der Umsatz von Fresenius Medical Care in Latein-Amerika um 10 % auf 520 Millionen US-Dollar (+13 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis erhöhte sich um 86 % auf 47 Millionen US-Dollar.
Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im dritten Quartal 2016 bei 439 Millionen US-Dollar nach 579 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Dies entspricht 9,5 % des Umsatzes. Der Rückgang ist hauptsächlich zurückzuführen auf eine freiwillige Zuführung von 100 Millionen US-Dollar zum Pensionsplanvermögen in den USA. Die Forderungslaufzeiten haben sich im dritten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorquartal um 2 Tage auf 72 Tage erhöht.
In den ersten neun Monaten lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 1,296 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht 9,8 % des Umsatzes.
Mitarbeiter
Zum 30. September 2016 beschäftigte Fresenius Medical Care 108.851 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 102.591 Mitarbeitern Ende September 2015. Die Zunahme von 6 % resultierte aus dem anhaltenden organischen Wachstum des Unternehmens.
Übernahme des indischen Betreibers von Dialysezentren Sandor Nephro Services
Im September 2016 hat Fresenius Medical Care 85 % an der indischen Dialysegruppe Sandor Nephro Services von einer Investorengruppe übernommen. Gegründet im Jahr 2011, ist Sandor Nephro Services Indiens zweitgrößter Anbieter von Dialysebehandlungen und betreibt unter der Marke „Sparsh Nephrocare“ mehr als 50 Dialysezentren. Mit der Übernahme stärkt Fresenius Medical Care sein Kerngeschäft in einer der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Sandor Nephro Services erwartet für das Jahr 2016 einen Umsatz von rund 3 Millionen US-Dollar. Fresenius Medical Care erwartet, dass die Investition ab 2017 positiv zum Ergebnis beitragen wird.
Ausblick bestätigt
Auf Grundlage der guten Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten bestätigt Fresenius Medical Care den Ausblick für das Gesamtjahr 2016. Das Unternehmen erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll um 15 bis 20 % steigen.
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2016 findet am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live im Internet verfolgen unter www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich „Investoren/Events & Präsentationen“. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2016 finden Sie im PDF.
1Konzernergebnis 2015 bereinigt um Sondereinflüsse: Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela (-27 Millionen US-Dollar), Verkauf von europäischen Vermarktungsrechten von Dialysemedikamenten an Vifor (+5 Millionen US-Dollar)
2Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.579 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 306.366 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum Q1-3 2016
1.-3. Quartal 2016:
- Umsatz: 21,3 Mrd € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.092 Mio € (+9 %, +9 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 1.154 Mio € (+14 %, +15 % währungsbereinigt)
3. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,3 Mrd € (+6 %, +7 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.082 Mio € (+5 %, +6 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 399 Mio € (+9 %, +10 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Mit einem erneut deutlichen Ergebniszuwachs konnten wir im dritten Quartal an die sehr gute Entwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen. Dabei sind wiederum alle Unternehmensbereiche in allen Regionen organisch gewachsen. Das stimmt uns für das Gesamtjahr 2016 noch zuversichtlicher. Auch mittelfristig haben wir allen Grund zum Optimismus. Durch die Übernahme der spanischen Krankenhauskette Quirónsalud schaffen wir ein noch breiteres Fundament für weiterhin kräftiges Wachstum. Das wird sich auch in den anspruchsvollen Zielen für die kommenden Jahre zeigen, die wir mit der Prognose für 2017 bekannt geben werden.“
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfälltDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Unteres Ende des Konzernergebnisausblicks für 2016 angehoben
Auf Basis der starken Geschäftsentwicklung und der guten Aussichten hebt Fresenius das untere Ende des Ergebnisausblicks für das laufende Geschäftsjahr an. Das obere Ende des Konzernergebnisausblicks bleibt unverändert, da Finanzierungskosten für die Akquisition von Quirónsalud gegenläufig wirken. Das Konzernergebnis1,2 , soll nun währungsbereinigt um 12 bis 14 % wachsen. Der bisherige Ausblick sah ein währungsbereinigtes Wachstum von 11 bis 14 % vor. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 21.345 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20.369 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen leicht negativen Einfluss von 1 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung verschiedener lateinamerikanischer Währungen gegenüber dem Euro. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 7.339 Mio € (3. Quartal 2015: 6.940 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei.
Konzernumsatz nach Regionen:
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle AkquisitionenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei



15 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 3.949 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 3.674 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 3.092 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 2.849 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,5 % (1. 3. Quartal 2015: 14,0 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.082 Mio € (3. Quartal 2015: 1.027 Mio €), die EBIT-Marge2 betrug 14,7 % (3. Quartal 2015: 14,8 %).
Das Zinsergebnis lag mit -433 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1.-3. Quartal 2015: -476 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Die Konzern-Steuerquote2 lag mit 28,1 % unter dem Vorjahresniveau (1. 3. Quartals 2015: 29,6 %). Dies ist im Wesentlichen auf die Auflösung von Steuerrückstellungen bei Fresenius Medical Care im 3. Quartal 2016 zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 betrug die Steuerquote 27,1 % (3. Quartal 2015: 29,7 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 759 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 661 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis1,2, stieg um 14 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 1.154 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.009 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 13 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,11 € (1.-3. Quartal 2015: 1,86 €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 399 Mio € (3. Quartal 2015: 367 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2, stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 0,73 € (3. Quartal 2015: 0,68 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.044 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2015: 950 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern.
Das Akquisitionsvolumen betrug 592 Mio € (1. 3. Quartal 2015: 272 Mio €). Diese entfielen im Wesentlichen auf den Kauf von Dialysezentren und den weiteren Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, den Erwerb einer US-Produktionsstätte für Arzneimittel in Fertigspritzen bei Fresenius Kabi sowie den Erwerb der Klinik Niederberg bei Fresenius Helios.
Starke Cashflow Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 5 % auf 2.259 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 2.151 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 10,6 % (1.-3. Quartal 2015: 10,6 %). Im 3. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 929 Mio €, trotz einer freiwilligen Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika, leicht über dem Niveau des sehr guten Vorjahresquartals (3. Quartal 2015: 900 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 12,7 % (3. Quartal 2015: 13,0 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden lag mit 1.207 Mio € leicht unter dem Vorjahresniveau (1.-3. Quartal 2015: 1.219 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 253 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 574 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 44.075 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist auf die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 11.135 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 32.940 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 6 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 19.086 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,3 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken um 2 % (währungsbereinigt um 1 %) auf 14.530 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2016 bei 2,501,2, (31. Dezember 2015: 2,681).
1 2015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
2 Pro forma AkquisitionenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. September 2016 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 4 % auf 231.432 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (31. Dezember 2015: 222.305).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2016 behandelte Fresenius Medical Care 306.366 Patienten in 3.579 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.

- 9 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 27 % Ergebniswachstum im 3. Quartal (17% vor Sondereinflüssen2)
- Ausblick 2016 bestätigt
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 13.224 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 12.390 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 9 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 4.598 Mio US$ (3. Quartal 2015: 4.231 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 8 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 10.720 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 9.929 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 2.504 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 2.461 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 9.512 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.730 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % auf 8.838 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 8.087 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 5 % auf 674 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 642 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 3.700 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 3.639 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % (währungsbereinigt um 9 %) auf 1.882 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.842 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 1.819 Mio US$ nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.797 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 5 %.
Der EBIT stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.851 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.665 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2015: 13,4 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 10 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 670 Mio US$ (3. Quartal 2015: 614 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 14,6 % (3. Quartal 2015: 14,5 %). Vor Sondereinflüssen1 stieg der EBIT um 6 %.
Das Ergebnis2 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 855 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 713 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 16 %. Im 3. Quartal 2016 erhöhte sich das Ergebnis2 um 27 % (währungsbereinigt: 28 %) auf 333 Mio US$ (3. Quartal 2015: 262 Mio US$). Vor Sondereinflüssen3 stieg das Ergebnis2 um 17 %.
Der operative Cashflow sank um 8 % auf 1.296 Mio US$ (1.-3. Quartal 2015: 1.412 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 9,8 % (1.-3. Quartal 2015: 11,4 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine freiwillige Zuführung von 100 Mio US$ zum Pensionsplanvermögen bei Fresenius Medical Care Nordamerika zurückzuführen. Demzufolge sank im 3. Quartal 2016 der operative Cashflow auf 439 Mio US$ (3. Quartal 2015: 579 Mio US$), die Cashflow-Marge lag bei 9,5 % (3. Quartal 2015: 13,7 %).
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 %4 im Jahr 2016 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-26 Mio US$ vor Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (8 Mio US$ vor Steuern)
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
3 2015 vor dem Verkauf des Dialysegeschäfts in Venezuela (-27 Mio US$ nach Steuern) und des europäischen Pharmageschäfts (5 Mio US$ nach Steuern)
4 2015 vor Kosten der GranuFlo®/NaturaLyte®-Einigung (-37 Mio US$ nach Steuern) und Akquisitionen (9 Mio US$ nach Steuern). Basis der prognostizierten Ergebnissteigerung 2016 sind insofern 1.057 Mio US$.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.


- 5 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 1 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 3. Quartal
- Ausblick 2016 erhöht: Organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 % erwartet
1 2015 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz leicht auf 4.457 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.431 Mio €). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4 %. Das organische Wachstum betrug 6 %. Der Verkauf des onkologischen Compounding-Geschäfts in Australien und in Deutschland minderte das Umsatzwachstum um 2 %. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.511 Mio € (3. Quartal 2015: 1.499 Mio €).
Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 2 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des chinesischen Yuan und des argentinischen Peso. Das organische Umsatzwachstum lag bei 5 %.
Der Umsatz in Europa blieb mit 1.569 Mio € nahezu unverändert (1.-3. Quartal 2015: 1.566 Mio €). Organisch wuchs der Umsatz um 2 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Im 3. Quartal 2016 war der Umsatz mit 521 Mio € leicht über Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 514 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 5 % (organisch: 5 %) auf 1.628 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 1.555 Mio €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Einführung neuer Produkte zurückzuführen. Im 3. Quartal 2016 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % (organisch: 2 %) auf 542 Mio € (3. Quartal 2015: 529 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 5 % (stieg organisch um 8 %) auf 821 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 862 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 8 %. Im 3. Quartal 2016 sank der Umsatz um 3 % (stieg organisch um 9 %) auf 290 Mio € (3. Quartal 2015: 298 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika verringerte sich der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungs-effekten um 2 % auf 439 Mio € (1.-3 Quartal 2015: 448 Mio €). Das organische Wachstum betrug 16 %, insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen. Im 3. Quartal 2016 blieb der Umsatz mit 158 Mio € unverändert zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2015: 158 Mio €). Organisch stieg der Umsatz um 7 %.
Der EBIT1 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 916 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 872 Mio €). Die EBIT-Marge1 verbesserte sich auf 20,6 % (1.-3. Quartal 2015: 19,7 %). Im 3. Quartal 2016 blieb der EBIT1 mit 300 Mio € nahezu unverändert zum 3. Quartal 2015 (301 Mio €). Währungsbereinigt stieg der EBIT1 um 1 %. Die EBIT-Marge1 betrug 19,9 % (3. Quartal 2015: 20,1 %).
Das Ergebnis2 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 532 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 479 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 173 Mio € (3. Quartal 2015: 170 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 10 % auf 646 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 589 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 14,5 % (1.-3. Quartal 2015: 13,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 32 % auf 311 Mio € (3. Quartal 2015: 235 Mio €). Dies ist auf einen Aufholeffekt gegenüber dem 2. Quartal 2016 und einen vorübergehend geringeren Bedarf im Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 20,6 % (3. Quartal 2015: 15,7 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2016 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 4 bis 6 %. Die bisherige Prognose sah ein organisches Umsatzwachstum und ein währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 3 bis 5 % vor.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt über insgesamt rund 35.000 Betten.
- 4 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal
- 20 Basispunkte EBIT-Margenanstieg gegenüber dem Vorquartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 4.382 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 4.167 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Akquisitionen steigerten den Umsatz um 1 %. Im 3. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 6 % auf 1.470 Mio € (3. Quartal 2015: 1.393 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 4 %.
Der EBIT1 stieg um 7 % auf 507 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 472 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,6 % (1.-3. Quartal 2015: 11,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT1 um 6 % auf 175 Mio € (3. Quartal 2015: 165 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich im Vergleich zum Vorquartal um 20 Basispunkte auf 11,9 %.
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 14 % auf 402 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 352 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 11 % auf 140 Mio € (3. Quartal 2015: 126 Mio €).
Der operative Cashflow stieg um 13 % auf 437 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 386 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 10,0 % (1.-3. Quartal 2015: 9,3 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow um 34 % auf 207 Mio € (3. Quartal 2015: 155 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf ein niedrigeres Umlaufvermögen zurückzuführen. Die Cashflow-Marge stieg auf 14,1 % (3. Quartal 2015: 11,1 %).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
Fresenius Helios erwartet den Abschluss der Akquisition von Quirónsalud im 1. Quartal 2017.
1 2015 vor Sondereinflüssen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor SondereinflüssenDetails zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 15-16 der .pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.


- Starker Auftragseingang von 209 Mio € im 3. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (währungsbereinigt: 1 %) auf 740 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 731 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %. Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 2 % auf 325 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 333 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 4 % auf 415 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 398 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag der Umsatz mit 268 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 268 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 1 %.
Der EBIT stieg um 3 % auf 31 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 30 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,2 % (1.-3. Quartal 2015: 4,1 %). Im 3. Quartal 2016 stieg der EBIT um 7 % auf 15 Mio € (3. Quartal 2015: 14 Mio €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 5,6 % (3. Quartal 2015: 5,2 %).
Das Ergebnis1 stieg um 5 % auf 21 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 20 Mio €). Im 3. Quartal 2016 lag das Ergebnis1 mit 10 Mio € auf Vorjahresniveau (3. Quartal 2015: 10 Mio €).
Der Auftragseingang stieg um 42 % auf 674 Mio € (1.-3. Quartal 2015: 476 Mio €). Im 3. Quartal 2016 stieg der Auftragseingang um 9 % auf 209 Mio € (3. Quartal 2015: 192 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. September 2016 erhöhte sich auf 1.995 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2016 findet am 27. Oktober 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen finden Sie im Geschäftsbericht 2015 der Fresenius SE & Co. KGaA auf den Seiten 25, 40, 56f., 100f. und 194. Währungsbereinigungen bei Erträgen und Aufwendungen werden mithilfe der jeweiligen Durchschnittskurse bzw. bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Mittelkurs am jeweiligen Bilanzstichtag des Vorjahres errechnet (vgl. Geschäftsbericht 2015, Seite 111). (www.fresenius.de/financial_reporting/Fresenius_GB_US_GAAP_2015_deutsch.pdf).
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, feiert 20-jähriges Bestehen. 1996 aus dem Zusammenschluss der damaligen Dialysesparte von Fresenius und dem US-amerikanischen Dialysedienstleister National Medical Care entstanden, beschäftigt das Unternehmen heute mehr als 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, betreibt rund 3.500 Dialysezentren in mehr als 45 Ländern und betreut über 300.000 Patienten. Alle 0,7 Sekunden führt Fresenius Medical Care irgendwo auf der Welt eine Dialysebehandlung durch. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Zahl der in den Dialysezentren des Unternehmens behandelten Patienten mehr als verfünffacht, die Menge produzierter Dialysefilter (Dialysatoren) verzehnfacht, der Umsatz fast verzwölffacht und der Gewinn mehr als verelffacht.
Die Ursprünge dieser Erfolgsgeschichte reichen bis in die 1960er-Jahre zurück. Damals übernimmt Fresenius den Vertrieb von Dialysegeräten und Dialysatoren verschiedener ausländischer Firmen und gewinnt bedeutende Marktanteile. 1979 stellt das Unternehmen das erste eigene Dialysegerät A2008 vor, das in den folgenden Jahren zum weltweit führenden und meistverkauften Dialysegerät wird – eine Spitzenposition, die Fresenius Medical Care mit den Nachfolgemodellen weiter ausbaut. Heute stammt mehr als jedes zweite weltweit verkaufte Dialysegerät von Fresenius Medical Care. Anfang der 1980er-Jahre entwickelt das Unternehmen die ersten Dialysefilter aus Polysulfon und läutet damit eine neue Ära in der Behandlung Nierenkranker ein. Dialysatoren aus Polysulfon reinigen das Blut des Patienten besonders effektiv und bestimmen bis heute den Industrie-Qualitätsstandard.
Der Erfolg im Produktbereich ebnet schließlich den Weg für den Einstieg ins Geschäft mit Dialysedienstleistungen. 1996 übernimmt Fresenius den US-amerikanischen Dialysedienstleister National Medical Care und verschmilzt ihn mit der eigenen Dialysesparte – die Geburtsstunde von Fresenius Medical Care. Im selben Jahr geht das neu gegründete Unternehmen in Frankfurt und New York an die Börse. 1999 werden die Aktien von Fresenius Medical Care in den DAX aufgenommen.
Vom Zeitpunkt der Gründung an ist Fresenius Medical Care der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Diese Position baut das Unternehmen mit immer neuen Meilensteinen kontinuierlich aus: 1999 verlässt das 100.000. Dialysegerät das Werk im unterfränkischen Schweinfurt. Im Jahr 2003 behandelt Fresenius Medical Care erstmals mehr als 100.000 Patienten weltweit und produziert mehr als 50 Millionen Dialysatoren jährlich. 2007 fertigt das Unternehmen den 500-millionsten Dialysator, 2013 schon den 1-milliardsten. Im Jahr davor verlässt das 500.000. Dialysegerät das Werk in Schweinfurt. Fresenius Medical Care verbessert die Dialysetechnik immer weiter und führt neue, innovative Behandlungskonzepte ein. Im Frühjahr 2016 führt das Unternehmen die neueste Generation von Hämodialysegeräten ein: Das 6008 CAREsystem optimiert die Dialysebehandlung und macht sie noch ökonomischer.
Zum starken Wachstum von Fresenius Medical Care tragen immer wieder auch große strategische Akquisitionen bei: 2006 übernimmt das Unternehmen die Renal Care Group, den drittgrößten Betreiber von Dialysezentren in den USA. 2011 folgt mit Liberty Dialysis die Übernahme eines weiteren großen Betreibers von Dialysezentren in den USA. Mit der Akquisition von Euromedic im selben Jahr baut Fresenius Medical Care die Präsenz in Mittel- und Osteuropa deutlich aus.
Auch für die Zukunft rechnet das Unternehmen mit weiterem starken Wachstum: Bis zum Jahr 2020 will Fresenius Medical Care den Umsatz von heute 16,7 Milliarden US-Dollar auf dann 28 Milliarden US-Dollar steigern. Neben weiterhin starkem Wachstum im Kerngeschäft mit Dialyseprodukten und der Behandlung von Dialysepatienten sollen auch medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse zu diesem Ziel beitragen. Diese umfassen zum Beispiel die Pflege der Gefäßzugänge sowie stationäre und intensivmedizinische Behandlungen durch spezialisierte Ärzte.
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Wir geben nierenkranken Menschen eine Perspektive. Das war und ist seit 20 Jahren unsere Motivation, die Dialyse weiterzuentwickeln und unsere Patienten bestmöglich medizinisch zu versorgen. Auch in Zukunft wollen wir innovative Therapien für nierenkranke Patienten entwickeln und die Behandlungsqualität weiter verbessern. Wir sind hervorragend aufgestellt, um die einzigartige Erfolgsgeschichte von Fresenius Medical Care auch in den kommenden Jahren fortzuschreiben.“
Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von Fresenius Medical Care und dem damit verbundenen 20-jährigen Börsenjubiläum wird Rice Powell am 12. Oktober im Handelssaal der Frankfurter Wertpapierbörse um 9 Uhr den Börsenhandel einläuten. Im Anschluss wird er eine Spende in Höhe von 20.000 Euro an den „Bundesverband Niere“ überreichen. Der Verein setzt sich für die Verbesserung der Lebensqualität chronisch Nierenkranker ein. Der Festakt wird ab 8.50 Uhr unter folgendem Link live im Internet übertragen: https://youtu.be/yjkSYGORuwo (Aufzeichnung)
Hinweis für die Redaktionen: Eine elektronische Pressemappe zum 20-jährigen Bestehen von Fresenius Medical Care mit Texten, Fotos und Videos für die redaktionelle Verwendung finden Sie im Internet unter:
http://www.freseniusmedicalcare.com/de/medien-center/audio/20-jahre-fresenius-medical-care/
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Kabi hat mit dem Ausbau seines Standorts im thüringischen Mihla begonnen. Im Beisein des Bürgermeisters von Mihla, Rainer Lämmerhirt, erfolgte heute der offizielle Spatenstich für die Erweiterung der Produktionsstätte für die Herstellung medizinischer Einmalartikel. Die Bauzeit bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme beträgt voraussichtlich zwei Jahre.
Das weltweit tätige Gesundheitsunternehmen wird eine neue, rund 1.000 Quadratmeter große Fertigungshalle errichten. Zusätzlich wird das Lager des Werks auf circa 1.600 Quadratmeter vergrößert und damit die Lagerkapazität auf 2.000 Paletten-Stellplätze erhöht. Rund zehn Millionen Euro wird das Unternehmen in den kommenden beiden Jahren in den Ausbau und die Modernisierung des Werks investieren. Bislang zugekaufte Komponenten kann Fresenius Kabi somit künftig selbst am Produktionsstandort Mihla herstellen.
Dr. Christian Hauer, Vorstand für Medizinprodukte bei Fresenius Kabi: „Die Investition ist eine wichtige Maßnahme zur Stärkung des Werks und damit ein klares Bekenntnis zum Produktionsstandort Mihla.“
Rainer Lämmerhirt freut sich sehr über das Engagement von Fresenius Kabi: „Diese Investition ist ein positives Signal für unsere Region. Fresenius Kabi bietet seinen Mitarbeitern ausgezeichnete Arbeitsbedingungen und langfristige Zu- kunftsperspektiven und trägt damit entscheidend zur Standortsicherung bei.“
Der Gesundheitskonzern stärkt mit dem Ausbau der Produktion in Mihla seine Spezialisierung in der Spritzguss-Herstellung von Komponenten für Behältnisse für pharmazeutische Produkte und medizinische Einmalartikel. Die Komponenten werden anschließend an das weltweite Fresenius Kabi-Produktionsnetzwerk geliefert und dort zu Fertigprodukten weiterverarbeitet.
Medizinische Einmalartikel sind beispielsweise Ernährungssonden oder Überleitgeräte; diese Produkte werden im klinischen Alltag zur Verabreichung von klinischer Ernährung und Infusionstherapien sowie bei intravenös zu verabreichenden Arzneimitteln eingesetzt.
Bildunterschrift für Spatenstich-Foto (von links nach rechts): Kai Kowalske (Vollack GmbH & Co. KG), Thomas Rübsam (Werksleiter Mihla), Dr. Christian Hauer (Vorstand für Medizinprodukte), Torsten Brandenburger (Bereichsleiter Technologie Pharma-Division), Rainer Lämmerhirt (Bürgermeister von Mihla), Udo Schilling (Erster Kreisbeigeordneter Landratsamt Wartburgkreis).
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
- 43 Krankenhäuser in Spanien mit rund 2,5 Mrd €1 Umsatz erweitern das Kliniknetzwerk von Deutschlands größtem Krankenhausbetreiber HELIOS
- Wissensaustausch wird Qualität der Patientenversorgung weiter steigern; der führende europäische Krankenhausbetreiber entsteht
- Erhebliche Wachstumschancen und Synergien
- Übernahme trägt bereits in 2017 deutlich positiv zum Ergebnis je Aktie bei
Fresenius Helios übernimmt IDC Salud Holding S.L.U. („Quirónsalud”), den mit Abstand größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens, für 5,76 Mrd €2. Mit rund 35.000 Mitarbeitern in 43 Krankenhäusern, 39 ambulanten Gesundheitszentren und rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement bietet Quirónsalud ein umfassendes medizinisches Leistungsspektrum in der stationären und ambulanten Versorgung. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud entstand durch den Zusammenschluss von IDC Salud („IDC“) und Grupo Hospitalario Quirón („GHQ”) im Jahr 2014.
Quirónsalud hat in den vergangenen Jahren ein organisches Umsatzwachstum von jährlich über 5 % verzeichnet. Grundlage für diese Entwicklung ist die im Vergleich zum Markt überproportionale Zunahme von Patientenzahlen aufgrund der hohen Versorgungsqualität des Unternehmens in Kombination mit nachhaltig kurzen Wartezeiten.
Pionierarbeit geleistet hat Quirónsalud bei der Entwicklung von Public-Private-Partnerships („PPPs“). Gegenwärtig betreibt das Unternehmen fünf Kliniken (vier in Madrid und eine weitere in Barcelona) welche Teil der öffentlichen Gesundheitsversorgung sind. Die PPP-Kliniken von Quirónsalud haben einen Versorgungsauftrag für gesetzlich versicherte Patienten des definierten Einzugsgebiets und erhalten für diese eine fixe Kopfpauschale oder eine Vergütung für erbrachte Leistungen.
Darüber hinaus haben Krankenhausneubauten und Akquisitionen zum Umsatzanstieg beigetragen. Zukünftig bildet die enge Verzahnung der kürzlich erworbenen Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement mit Quirónsaluds Krankenhäusern eine weitere Wachstumsquelle.
Für das Jahr 2016 rechnet Quirónsalud mit einem Umsatz von rund 2,5 Mrd € und einem EBITDA von 460 bis 480 Mio €. 2017 soll der EBITDA auf 520 bis 550 Mio € steigen. Auf Basis der Mitte der 2017er-Spanne entspricht der Kaufpreis etwa dem 10,8-fachen EBITDA.
Das erwartete EBITDA-Wachstum wird getrieben von bereits implementierten Synergieprojekten aus dem Zusammenschluss von IDC und GHQ, kürzlich getätigten Akquisitionen, bereits begonnenen Effizienzprojekten sowie kontinuierlichen Verbesserungen im Bestandsgeschäft. Weitere Krankenhausneubauten, Akquisitionen und Synergien mit HELIOS sind in den Erwartungen für das Jahr 2017 nicht enthalten. Mittelfristig werden durch den Zusammenschluss von HELIOS und Quirónsalud Synergien von 50 Mio € p.a. (vor Steuern) ohne nennenswerte Implementierungsaufwendungen erwartet.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Zwei in Qualität und Größe führende Unternehmen schließen sich zusammen. Unsere Patienten werden vom künftigen Austausch von Wissen und Erfahrung profitieren. Die Übernahme ist ein weiterer strategischer Schritt für Fresenius, Patienten weltweit qualitativ hochwertig und gleichzeitig bezahlbar zu versorgen.“
Dr. Francesco De Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung der HELIOS Kliniken Gruppe und Vorstand des Unternehmensbereichs Fresenius Helios, sagte: „Mit Quirónsalud übernehmen wir den größten privaten Krankenhausbetreiber Spaniens und die Nummer vier in Europa. Quirónsalud hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Entwicklung durchlaufen und steht wie HELIOS für Qualitätsorientierung. Damit passt die Gruppe hervorragend zu uns – auch und vor allem –, weil wir sehr viel voneinander lernen werden. Beide Marken, Quirónsalud in Spanien und HELIOS in Deutschland, bleiben bestehen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Víctor Madera, der neben seiner Funktion als CEO von Quirónsalud eine aktive Rolle in dem zusammengeführten Unternehmen haben wird. Gemeinsam wollen wir die medizinische Versorgung unserer Patienten in beiden Ländern verbessern.“
Víctor Madera, Mitgründer und Vorsitzender der Geschäftsführung von Quirónsalud, sagte: „Ich freue mich, zu einer großartigen Firma wie HELIOS zu kommen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Francesco De Meo. Ich bin überzeugt, dass HELIOS und Quirónsalud ideale Partner sind, um das Beste für die Versorgung unserer Patienten in Deutschland und in Spanien zu erreichen.“
Fresenius Helios erwirbt 100 % der Anteile an Quirónsalud. Verkäufer sind das Private-Equity-Unternehmen CVC Capital Partners, Víctor Madera und weitere Mitglieder der Geschäftsführung von Quirónsalud.
Fresenius wird 6.108.176 Aktien im Wert von 400 Mio € an Víctor Madera begeben, der diese für mindestens zwei Jahre halten wird. Der verbleibende Teil des Kaufpreises wird durch Fremdkapitalinstrumente finanziert.
Der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA) der Fresenius-Gruppe wird vorübergehend auf rund 3,1 steigen. Bereits Mitte des Jahres 2017 soll er wieder im Zielkorridor von 2,5 bis 3,0 liegen.
Die Akquisition bedarf der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Der Abschluss der Akquisition wird voraussichtlich im 4. Quartal 2016 oder im 1. Quartal 2017 erfolgen.
Fresenius erwartet, dass die Übernahme bereits vom Jahr 2017 an deutlich positiv zum Konzernergebnis3 und zum Ergebnis je Aktie3 beitragen wird.
Aufgrund des erwarteten deutlichen Umsatz- und Ergebnisbeitrags der Akquisition wird Fresenius im Rahmen der Publikation der Geschäftszahlen 2016 einen neuen mittelfristigen Konzernausblick veröffentlichen.
1Ausblick 2016
2Frei von Netto-Finanzverbindlichkeiten
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Akquisition von Quirónsalud findet am Dienstag, 6. September 2016 um 14.00 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz statt. Wir laden Sie herzlich ein, die Videoübertragung der Telefonkonferenz live über das Internet zu verfolgen. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, erwirbt von einer Investorengruppe eine Beteiligung von 85% an der indischen Dialysegruppe Sandor Nephro Services. Über finanzielle Details der Übernahme wurde Stillschweigen vereinbart.
Gegründet im Jahr 2011, ist Sandor Nephro Services Indiens zweitgrößter Anbieter von Dialysebehandlungen und betreibt unter der Marke „Sparsh Nephrocare“ mehr als 50 Dialysezentren. Mit der Übernahme stärkt Fresenius Medical Care sein Kerngeschäft in einer der weltweit am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften.
Sandor Nephro Services erwartet für das Jahr 2016 einen Umsatz von rund 3 Millionen US-Dollar. Fresenius Medical Care erwartet, dass die Investition ab 2017 positiv zum Ergebnis beitragen wird.
Indiens Mittelschicht wächst und mit ihr die Gesundheitsausgaben, die um durchschnittlich 12 % pro Jahr steigen. Schätzungen zufolge haben von den rund 1,3 Milliarden Indern etwa 1 Million eine chronische Nierenerkrankung. Ein großer Teil dieser Patienten hat noch immer keinen ausreichenden Zugang zu Dialysebehandlungen.
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Seit mehr als 15 Jahren sind wir im indischen Markt größtenteils mit unseren Dialyseprodukten aktiv. Mit der Übernahme von Sandor Nephro Services gehen wir den nächsten wichtigen Schritt, um in einer der am stärksten wachsenden Volkswirtschaften einer der großen Akteure im Markt zu werden. Künftig können wir in Indien einen noch besseren Beitrag zur medizinischen Versorgung von Menschen mit Nierenerkrankungen leisten.“
„Wir haben eine der erfolgreichsten Dialysegruppen Indiens aufgebaut. Mit Fresenius Medical Care haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der unser Wachstum weiter vorantreiben wird”, sagte Saurav Panda, neben Gaurav Porwal einer der Gründer von Sparsh Nephrocare. Beide haben sich verpflichtet, noch mindestens drei Jahre im Unternehmen zu bleiben.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen.
Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und
zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
- 5 % Umsatzwachstum (7 % währungsbereinigt) dank sehr guter Ergebnisse mit Gesundheitsdienstleistungen
- Deutlicher Zuwachs beim Konzernergebnis (+22 %) – gesunkene Beschaffungskosten und weltweites Effizienzprogramm zahlen sich aus
- Sehr gute Entwicklung in Nordamerika: Umsatz +8 %, EBIT +20 %
- Versorgungsmanagement setzt starkes Umsatzwachstum fort (+21 %)
- Erstmals mehr als 300.000 Patienten weltweit behandelt
- Auf gutem Weg, Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen
Kennzahlen für das zweite Quartal 2016
Umsatz: 4.420 Mio. US-$, +5 %
Operatives Ergebnis: (EBIT) 641 Mio. US-$, +17 %
Konzernergebnis1: 294 Mio. US-$, +22 %
Gewinn je Aktie: 0,96 US-$, +22 %
Kennzahlen für das erste Halbjahr 2016
Umsatz: 8.626 Mio. US-$, +6 %
Operatives Ergebnis (EBIT): 1.181 Mio. US-$, +12 %
Konzernergebnis1: 522 Mio. US-$, +16 %
Gewinn je Aktie: 1,71 US-$, +15 %
1 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Nach einem guten Start ins Jahr ist es uns im zweiten Quartal gelungen, unser Ergebniswachstum weiter zu beschleunigen. Besonders erfreulich ist die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung unserer klassischen Dialysedienstleistungen. Auch im Bereich Versorgungsmanagement erzielen wir ein anhaltend starkes Umsatzwachstum. Wir investieren weiterhin in den Ausbau dieses Geschäfts. Darüber hinaus profitieren wir von unseren verbesserten Kostenstrukturen und den Einsparungen aus dem weltweiten Effizienzprogramm. Deshalb sind wir trotz negativer Währungseffekte und anhaltenden Kostendrucks auf bestem Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen.“
Umsatz und Ertrag
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im zweiten Quartal 2016 um 5 % auf 4,420 Milliarden US-Dollar (+7 % währungsbereinigt). Zurückzuführen ist dies auf ein sehr gutes Umsatzwachstum mit Gesundheitsdienstleistungen in Nordamerika. Dank eines guten organischen Wachstums erhöhte sich der Umsatz hier um 7 % auf 3,571 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging im zweiten Quartal leicht um 1 % auf 849 Millionen US-Dollar zurück. Dies ist in erster Linie begründet durch negative Währungseffekte sowie durch ein vergleichsweise sehr starkes Quartal im Vorjahr. Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz durch einen gestiegenen Absatz von Dialysatoren und Dialysegeräten um 2 %.
Im ersten Halbjahr 2016 steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 6 % (Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen: +7 %, währungsbereinigt +9 %; Umsatz mit Dialyseprodukten: +1%, währungsbereinigt +4 %).
Das operative Ergebnis (EBIT) wuchs im zweiten Quartal 2016 um 17 % auf 641 Millionen US-Dollar. Aufgrund einer starken Entwicklung in allen Segmenten erhöhte sich die operative Marge im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 14,5 %. In Nordamerika resultierte der Anstieg hauptsächlich aus gesunkenen Beschaffungskosten und einem höheren Anteil privat versicherter Patienten. Höhere Personalkosten bei Dialysedienstleistungen hatten eine gegenläufige Wirkung. Im Segment Asien-Pazifik ist der Anstieg zurückzuführen auf positive Währungseffekte sowie ein gute Geschäftsentwicklung.
Das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Halbjahr 2016 erhöhte sich um 12 % auf 1,181 Milliarden US-Dollar.
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal 2016 mit 102 Millionen US-Dollar auf Vorjahresniveau. Im ersten Halbjahr stiegen die Nettozinsaufwendungen um 2 % auf 208 Millionen US-Dollar an.
Die Ertragssteuern erhöhten sich im zweiten Quartal auf 169 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 31,3 % nach 30,4 % im zweiten Quartal 2015. Grund für die Zunahme von 90 Basispunkten ist der gemessen am Ergebnis vor Steuern vergleichsweise schwächere Anstieg des steuerfreien auf andere Gesellschafter entfallenden Ergebnisses.
Im ersten Halbjahr 2016 stiegen die Ertragssteuern auf 306 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 31,5 % (-70 Basispunkte).
Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis belief sich im zweiten Quartal 2016 auf 294 Millionen US-Dollar. Der Anstieg von 22 % ist in erster Linie begründet durch eine starke Geschäftsentwicklung in Nordamerika. Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von 305,5 Millionen erhöhte sich der Gewinn je Aktie (EPS) im zweiten Quartal 2016 um 22 % auf 0,96 US-Dollar gegenüber 0,79 US-Dollar im Vorjahresquartal.
Im ersten Halbjahr 2016 wuchs das auf die Anteilseigener der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis um 16 % auf 522 Millionen US-Dollar.
Entwicklung der Segmente
In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im zweiten Quartal 2016 um 8 % auf 3,168 Milliarden US-Dollar. Das entspricht 72 % des Gesamtumsatzes. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 8 % auf 2,938 Milliarden US-Dollar. 564 Millionen US-Dollar davon entfallen auf das Versorgungsmanagement. Der Bereich wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 21 %, hauptsächlich wegen eines starken organischen Wachstums von 17 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 5 % auf 2,374 Milliarden US-Dollar. Gründe hierfür sind eine gestiegene Anzahl von Dialysebehandlungen sowie eine verbesserte durchschnittliche Vergütung pro Behandlung. Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich dank verbesserter Verkaufszahlen von Dialysegeräten und Dialysatoren um 2 % auf 230 Millionen US-Dollar. Das operative Ergebnis stieg um 20 % auf 513 Millionen US-Dollar. Die operative Marge lag bei 16,2 %. Der Anstieg von 170 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal resultierte aus gesunkenen Beschaffungskosten, einem höheren Anteil privat versicherter Patienten, niedrigeren Rechtskosten sowie einem höheren Ergebnis assoziierter Unternehmen. Höhere Personalkosten im Dienstleistungsbereich sowie eine niedrigere Marge im Versorgungsmanagement hatten eine gegenläufige Wirkung. Der Margenrückgang im Bereich Versorgungsmanagement ist auf gestiegene Investitionskosten, unter anderem für den Ausbau des intensivmedizinischen Angebots, zurückzuführen. Positive Einmaleffekte aus Gesundheitsdienstleistungen im Bereich der Gefäßchirurgie hatten eine gegenläufige Wirkung.
In der ersten Hälfte des Geschäftsjahrs stieg der Umsatz in Nordamerika um 9 % auf 6,212 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 24 % auf 949 Millionen US-Dollar.
In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) wuchs der Umsatz im zweiten Quartal 2016 um 1 % auf 676 Millionen US-Dollar (+3 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 7 % auf 331 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Dies ist auf Akquisitionen (7 %) und das organische Wachstum (3 %) zurückzuführen. Negative Währungseffekte (2 %) sowie der Verkauf beziehungsweise die Schließung von Dialysezentren (1 %) hatten eine gegenläufige Wirkung. Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg im zweiten Quartal 2016 um 9 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten ging um 4 % auf 345 Millionen US-Dollar zurück (-3 % währungsbereinigt). Der Rückgang ist zurückzuführen auf einen rückläufigen Absatz von Dialysatoren, Dialysegeräten, Arzneimitteln zur Behandlung von Nierenerkrankungen und Blutschläuchen. Durch höhere Verkäufe von Produkten für die Akutversorgung und Peritonealdialyse wurde dieser Effekt teilweise ausgeglichen. Das operative Ergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal um 4 % auf 139 Millionen US-Dollar. Gründe hierfür sind positive Währungseffekte sowie eine gestiegene und effizientere Produktion. Die operative Marge erhöhte sich um 50 Basispunkte auf 20,6 %.
Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz in der Region EMEA um 1 % auf 1,307 Milliarden US-Dollar. Das operative Ergebnis sank um 2 % auf 269 Millionen US-Dollar.
In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 5 % auf 397 Millionen US-Dollar (+6 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen belief sich auf 177 Millionen US-Dollar. Die Zahl der Dialysebehandlungen wuchs um 4 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten steigerte sich um 4 % auf 220 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt). Alle Produktgruppen trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Das operative Ergebnis stieg deutlich um 12 % auf 75 Millionen US-Dollar. Die operative Marge verbesserte sich auf 18,9 %. Der Anstieg von 110 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahresquartal resultiert aus positiven Währungseffekten und einer guten Geschäftsentwicklung, insbesondere in China und Indien.
Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 6 % auf 771 Millionen US-Dollar (+8 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis fiel um 8 % auf 140 Millionen US-Dollar.
In Lateinamerika belief sich der Umsatz im zweiten Quartal 2016 auf 175 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 14 %. Währungsbereinigt steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz in der Region um 9 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 17 % auf 125 Millionen US-Dollar (+9 % währungsbereinigt), vornehmlich wegen negativer Währungseffekte. Im Zuge des Verkaufs beziehungsweise der Schließung von Dialysezentren, insbesondere in Venezuela, sank die Zahl der Dialysebehandlungen um 7 %. Ein starkes organisches Wachstum von 19 % wirkte gegenläufig. Der Umsatz mit Dialyseprodukten verringerte sich um 5 % auf 50 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 8 %, was zurückzuführen ist auf höhere Verkäufe von Dialysatoren, Hämodialyselösungen und –konzentraten, Dialysegeräten und Blutschläuchen. Ein gesunkener Absatz von Produkten für die Peritonealdialyse hatte eine gegenläufige Wirkung. Das operative Ergebnis betrug 16 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 4 %. Die operative Marge stieg auf 9,3 %. Dieser wurde durch günstige Wechselkurseffekte getragen.
Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in Lateinamerika um 18 % auf 328 Millionen US-Dollar (+7 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis verringerte sich um 19 % auf 27 Millionen US-Dollar.
Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im zweiten Quartal 2016 bei 678 Millionen US-Dollar nach 385 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal. Dies entspricht 15,3 % des Umsatzes. Die starke Verbesserung ergab sich im Wesentlichen aus einer Anpassung der Rechnungsstellung innerhalb des ersten Quartals, die im zweiten Quartal weitgehend ausgeglichen wurde. Auch der Abbau von Lagerbeständen sowie höhere Erlöse wirkten sich positiv auf den Cash Flow aus. Gegenläufig wirkten höhere Zahlungen für Ertragssteuern. Die Forderungslaufzeiten haben sich im zweiten Quartal 2016 auf 70 Tage reduziert (74 Tage im ersten Quartal 2016).
Im ersten Halbjahr 2016 lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 857 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 9,9 % des Umsatzes.
Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2016 beschäftigte Fresenius Medical Care 106.556 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 102.893 Mitarbeitern Ende Juni 2015. Die Zunahme resultierte aus dem anhaltenden organischen Wachstum des Unternehmens.
Patienten
Fresenius Medical Care hat im zweiten Quartal 2016 erstmals mehr als 300.000 Patienten behandelt. Davon entfielen rund 186.000 Patienten auf Nordamerika. Knapp 59.000 Patienten versorgte das Unternehmen in der Region EMEA. In Asien-Pazifik belief sich die Zahl auf etwa 27.000, in Lateinamerika auf knapp 30.000.
Einführung 6008 CAREsystem
Im Mai 2016 hat Fresenius Medical Care mit dem 6008 CAREsystem ein neues Therapiesystem für die Hämodialyse vorgestellt. Es optimiert die Dialysebehandlung und steht für reduzierte Komplexität. Das Therapiesystem benutzt ein neuartiges Kassettensystem mit vormontierten Blutschläuchen für sämtliche Behandlungsarten. Mehr als 150.000 Behandlungen wurden bereits mit dem neuen System durchgeführt.
Ausblick bestätigt
Auf Grundlage der guten Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal 2016 bestätigt Fresenius Medical Care den Ausblick für das Gesamtjahr. Das Unternehmen erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll um 15 bis
20 % steigen.
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2016 findet am Dienstag, den 2. August 2016, um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live im Internet verfolgen unter www.freseniusmedicalcare.com/de im Bereich „Investoren/Events & Präsentationen“. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.
Eine Übersicht über die Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2016 finden Sie im Anhang.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.504 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 301.548 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1. Halbjahr 2016
2. Quartal 2016:
- Umsatz: 7,1 Mrd € (+2 %, +5 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.051 Mio € (+8 %, +11 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2: 393 Mio € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
1. Halbjahr 2016:
- Umsatz: 14,0 Mrd € (+4 %, +6 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 2.010 Mio € (+10 %, +11 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis1,2:755 Mio € (+18 %, +18 % währungsbereinigt)
1 2015 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Auch im zweiten Quartal haben alle vier Unternehmensbereiche zum anhaltend starken organischen Wachstum von Fresenius beigetragen. Das bestätigt, dass wir als Gesundheitskonzern strategisch bestens aufgestellt sind. Wir sind auch in Regionen, in denen sich die Konjunktur abgekühlt hat, weiter gewachsen. Das bestätigt, dass unsere Märkte und unser Geschäft stabil sind. Wir haben unser Ergebnis trotz eines sehr starken Vorjahresquartals erneut zweistellig gesteigert. Das bestätigt, dass wir Patienten weltweit mit den richtigen Produkten und Dienstleistungen versorgen. Fresenius hat jetzt zum 50. Mal in Folge das Quartalsergebnis des Vorjahres übertroffen. Wir blicken weiterhin mit großer Zuversicht nach vorne und heben unsere Gewinnprognose für 2016 an.“
Konzernergebnisausblick für 2016 angehoben
Auf Basis des starken 1. Halbjahres und der guten Geschäftsaussichten erhöht Fresenius den Ergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr. Das Konzernergebnis1,2 soll nun währungsbereinigt um 11 bis 14 % wachsen. Bisher war ein währungsbereinigtes Wachstum von 8 bis 12 % erwartet worden. Fresenius erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 6 und 8 %.
Die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA3 soll am Jahresende 2016 bei rund 2,5 liegen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor Sondereinflüssen
3 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 4 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 14.006 Mio € (1. Halbjahr 2015: 13.429 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %. Währungs-umrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 2 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung verschiedener lateinamerikanischer Währungen gegenüber dem Euro. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Im 2. Quartal 2016 stieg der Konzernumsatz um 2 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 7.092 Mio € (2. Quartal 2015: 6.946 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 5 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %.
Konzernumsatz nach Regionen:


18 % währungsbereinigter Konzernergebnisanstieg1,2
Der Konzern-EBITDA2 stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 2.576 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.364 Mio €). Der Konzern-EBIT2 stieg um 10 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 2.010 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.822 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 14,4 % (1. Halbjahr 2015: 13,6 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der Konzern-EBIT2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.051 Mio € (2. Quartal 2015: 971 Mio €), die EBIT-Marge betrug 14,8 % (2. Quartal 2015: 14,0 %).
Das Zinsergebnis lag mit -291 Mio € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (1. Halbjahr 2015: -330 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf verbesserte Finanzierungskonditionen und verminderte Netto-Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Die Konzern-Steuerquote (vor Sondereinflüssen) lag mit 28,6 % auf dem Niveau des 1. Quartals 2016 (28,4 %) und damit im Rahmen der Erwartungen. Im 2. Quartal 2016 betrug die Steuerquote 28,7 % (2. Quartal 2015: 29,0 %).
Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn stieg auf 473 Mio € (1. Halbjahr 2015: 409 Mio €). Davon entfielen 96 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.
Das Konzernergebnis , stieg um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 755 Mio € (1. Halbjahr 2015: 642 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 17 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 1,38 € (1. Halbjahr 2015: 1,18 €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Konzernergebnis1,2 um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 393 Mio € (2. Quartal 2015: 350 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 12 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,72 € (2. Quartal 2015: 0,64 €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 670 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2015: 611 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten und Krankenhäusern. Das Akquisitionsvolumen betrug 505 Mio € (1. Halbjahr 2015: 194 Mio €).
Anstieg des operativen Cashflows
Der operative Cashflow stieg um 6 % auf 1.330 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.251 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 9,5 % (1. Halbjahr 2015: 9,3 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow auf 996 Mio € (2. Quartal 2015: 720 Mio €). Die Cashflow-Marge stieg auf 14,0 % (2. Quartal 2015: 10,4 %). Der operative Cashflow von Fresenius Medical Care verbesserte sich im 2. Quartal 2016 erwartungsgemäß deutlich.
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg leicht auf 650 Mio € (1. Halbjahr 2015: 646 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -206 Mio € (1. Halbjahr 2015: 107 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 43.821 Mio € (31. Dezember 2015: 42.959 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der bestehenden Geschäftsaktivitäten zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 11.000 Mio € (31. Dezember 2015: 10.479 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 32.821 Mio € (31. Dezember 2015: 32.480 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 3 % (währungsbereinigt ebenfalls um 3 %) auf 18.458 Mio € (31. Dezember 2015: 18.003 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,1 % (31. Dezember 2015: 41,9 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 14.960 Mio € (31. Dezember 2015: 14.769 Mio €). Der Verschuldungsgrad lag zum 30. Juni 2016 bei 2,621,2 (31. Dezember 2015: 2,681).
1 2015 vor Sondereinflüssen; Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet
2 Pro forma Akquisitionen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. Juni 2016 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 2 % auf 227.856 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (31. Dezember 2015: 222.305).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. Juni 2016 behandelte Fresenius Medical Care 301.548 Patienten in 3.504 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
- 7 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 22 % Ergebniswachstum im 2. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 8.626 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 8.159 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Akquisitionen trugen 1 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte wirkten sich mit -2 % aus. Im 2. Quartal 2016 stieg der Umsatz um 5 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 4.420 Mio US$ (2. Quartal 2015: 4.199 Mio US$). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %.
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 6.985 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 6.527 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 1 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 1.640 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.631 Mio US$).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 6.212 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 5.717 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 9 % auf 5.770 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 5.293 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 4 % auf 441 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 424 Mio US$).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas sank um 1 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 2.406 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 2.427 Mio US$). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 2 % (stieg währungsbereinigt um 7 %) auf 1.215 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.234 Mio US$). Der Umsatz mit Dialyseprodukten blieb mit 1.191 Mio US$ nahezu unverändert (1. Halbjahr 2015: 1.193 Mio US$). Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 5 %.
Der EBIT stieg um 12 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 1.181 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 1.051 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 13,7 % (1. Halbjahr 2015: 12,9 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der EBIT um 17 % (währungsbereinigt ebenfalls um 17 %) auf 641 Mio US$ (2. Quartal 2015: 547 Mio US$). Die EBIT-Marge lag bei 14,5 % (2. Quartal 2015: 13,0 %).
Das Ergebnis stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 522 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 450 Mio US$). Im 2. Quartal 2016 erhöhte sich das Ergebnis um 22 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 294 Mio US$ (2. Quartal 2015: 241 Mio US$).
Der operative Cashflow stieg um 3 % auf 857 Mio US$ (1. Halbjahr 2015: 832 Mio US$) mit einer Cashflow-Marge von 9,9 % (1. Halbjahr 2015: 10,2 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der operative Cashflow auf 678 Mio US$ (2. Quartal 2015: 385 Mio US$), die Cashflow-Marge lag bei 15,3 % (2. Quartal 2015: 9,2 %). Der deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf den erwarteten Aufholeffekt nach Anpassung der Rechnungsstellung im 1. Quartal 2016 zurückzuführen.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2016. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 7 bis 10 %. Das Konzernergebnis1 soll um 15 bis 20 % im Jahr 2016 steigen.
1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 3 % organisches Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 1 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum im 2. Quartal
- Ausblick 2016 erhöht: Organisches Umsatzwachstum und währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum von jeweils 3 bis 5 % erwartet
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz leicht auf 2.946 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.932 Mio €). Währungsbereinigt wuchs der Umsatz um 4 %. Das organische Wachstum betrug 6 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 2 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 4 % (wuchs währungsbereinigt um 1 %) auf 1.476 Mio € (2. Quartal 2015: 1.538 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 5 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des chinesischen Yuan, des US-Dollar und des argentinischen Peso. Das organische Umsatzwachstum lag bei 3 %.
Der Umsatz in Europa blieb mit 1.048 Mio € nahezu unverändert (1. Halbjahr 2015: 1.052 Mio €). Organisch wuchs der Umsatz um 2 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 1 %. Auch im 2. Quartal 2016 war der Umsatz mit 536 Mio € auf Vorjahresniveau (2. Quartal 2015: 534 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 %.
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 6 % (organisch: 6 %) auf 1.086 Mio € (1. Halbjahr 2015: 1.026 Mio €). Dieser Anstieg ist auf das starke Umsatzwachstum des 1. Quartals 2016 zurückzuführen, das durch anhaltende Lieferengpässe für I.V.-Arzneimittel bei Wettbewerbern sowie die Einführung neuer Produkte geprägt war. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz in Nordamerika um 8 % (organisch: 6 %) auf 510 Mio € (2. Quartal 2015: 553 Mio €). Der Rückgang im 2. Quartal 2016 ergab sich insbesondere aufgrund der hohen Vorjahresbasis, die auf wesentliche Produkteinführungen zurückzuführen ist.
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik sank um 6 % (stieg organisch um 7 %) auf 531 Mio € (1. Halbjahr 2015: 564 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 5 %. Desinvestitionen minderten den Umsatz um 8 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 6 % (stieg organisch um 8 %) auf 277 Mio € (2. Quartal 2015: 296 Mio €).
In Lateinamerika/Afrika verringerte sich der Umsatz aufgrund von Währungsumrechnungseffekten um 3 % auf 281 Mio € (1. Halbjahr 2015: 290 Mio €). Das organische Wachstum betrug insbesondere aufgrund inflationsbedingter Preiserhöhungen 21 %. Im 2. Quartal 2016 sank der Umsatz um 1 % (stieg organisch um 22 %) auf 153 Mio € (2. Quartal 2015: 155 Mio €).
Der EBIT2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 616 Mio € (1. Halbjahr 2015: 571 Mio €). Die EBIT-Marge2 verbesserte sich auf 20,9 % (1. Halbjahr 2015: 19,5 %). Im 2. Quartal 2016 sank der EBIT2 um 2 % (stieg währungsbereinigt um 1 %) auf 307 Mio € (2. Quartal 2015: 314 Mio €). Die EBIT-Marge2 stieg auf 20,8 % (2. Quartal 2015: 20,4 %).
Das Ergebnis1 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 359 Mio € (1. Halbjahr 2015: 309 Mio €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Ergebnis1 um 7 % (währungsbereinigt: 30 %) auf 180 Mio € (2. Quartal 2015: 169 Mio €).
Beeinträchtigt durch Währungsumrechnungseffekte sank der operative Cashflow um 5 % auf 335 Mio € (1. Halbjahr 2015: 354 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 11,4 % (1. Halbjahr 2015: 12,1 %). Im 2. Quartal 2016 war der operative Cashflow mit 211 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahresquartals nicht erreichen (2. Quartal 2015: 271 Mio €). Dies trifft auch auf die Cashflow-Marge von 14,3 % zu (2. Quartal 2015: 17,6 %).
Fresenius Kabi erhöht den Ausblick für das Jahr 2016 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 % und ein währungsbereinigtes EBIT2-Wachstum von 3 bis 5 %. Die bisherige Prognose sah ein niedriges einstelliges organisches Umsatzwachstum und einen währungsbereinigten EBIT in etwa auf Vorjahresniveau vor.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2015 vor Sondereinflüssen
2 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist der größte Klinikbetreiber in Deutschland. Die Klinikgruppe verfügt über 112 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser mit sieben Maximalversorgern in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wiesbaden und Wuppertal sowie 24 Rehabilitationskliniken. HELIOS versorgt in seinen Kliniken jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär, und verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten.
- 6 % organisches Umsatzwachstum im 2. Quartal
- 60 Basispunkte EBIT-Margenanstieg gegenüber dem Vorquartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 5 % auf 2.912 Mio € (1. Halbjahr 2015: 2.774 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 % (1. Halbjahr 2015: 3 %). Akquisitionen und Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss. Im 2. Quartal 2016 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 7 % auf 1.477 Mio € (2. Quartal 2015: 1.383 Mio €), das organische Umsatzwachstum betrug 6 % (2. Quartal 2015: 2 %).
Der EBIT1 stieg um 8 % auf 332 Mio € (1. Halbjahr 2015: 307 Mio €), die EBIT-Marge1 auf 11,4 % (1. Halbjahr 2015: 11,1 %). Im 2. Quartal 2016 stieg der EBIT1 um 8 % auf 173 Mio € (2. Quartal 2015: 160 Mio €). Die EBIT-Marge1 stieg im Vergleich zum Vorquartal um 60 Basispunkte auf 11,7 %.
Das Ergebnis2 erhöhte sich um 16 % auf 262 Mio € (1. Halbjahr 2015: 226 Mio €). Im 2. Quartal 2016 stieg das Ergebnis2 um 16 % auf 138 Mio € (2. Quartal 2015: 119 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Helios erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %. Der EBIT soll auf 670 bis 700 Mio € steigen.
1 2015 vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der HELIOS Kliniken GmbH entfällt, 2015 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 13-14 der pdf-Datei.
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.
- Umsatzentwicklung geprägt von üblichen Schwankungen im Projektgeschäft
- Starker Auftragseingang von 228 Mio € im 2. Quartal
- Ausblick 2016 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 2 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 472 Mio € (1. Halbjahr 2015: 463 Mio €). Das organische Wachstum betrug 3 %. Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 3 % auf 195 Mio € (1. Halbjahr 2015: 202 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 6 % auf 277 Mio € (1. Halbjahr 2015: 261 Mio €). Im 2. Quartal 2016 blieb der Umsatz mit 254 Mio € nahezu unverändert (2. Quartal 2015: 255 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 1 %.
Der EBIT betrug unverändert 16 Mio € (1. Halbjahr 2015: 16 Mio €). Die EBIT-Marge fiel auf 3,4 % (1. Halbjahr 2015: 3,5 %). Im 2. Quartal 2016 war der EBIT mit 9 Mio € (2. Quartal 2015: 9 Mio €) auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge betrug unverändert 3,5 %.
Das Ergebnis stieg um 10 % auf 11 Mio € (1. Halbjahr 2015: 10 Mio €). Im 2. Quartal 2016 war das Ergebnis1 mit 6 Mio € auf Vorjahresniveau.
Der Auftragseingang stieg um 64 % auf 465 Mio € (1. Halbjahr 2015: 284 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2016 erhöhte sich auf 1.917 Mio € (31. Dezember 2015: 1.650 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2016 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet für das Jahr 2016 ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Halbjahr 2016 findet am 2. August 2016 um 14.00 Uhr MESZ (8.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die Ratingagentur Fitch hat das Unternehmensrating von Fresenius von BB+ auf BBB- mit stabilem Ausblick angehoben. Zur Begründung verweist Fitch auf das verbesserte Geschäftsprofil aufgrund der erreichten Größe und gesteigerten Diversifikation sowie auf die hohe Profitabilität und Generierung von Mittelzuflüssen. Darüber hinaus beurteilt Fitch die Geschäftstätigkeit von Fresenius als defensiv und wenig zyklisch. Die Ratingagenturen Standard & Poor’s und Moody’s hatten das Unternehmensrating von Fresenius bereits 2015 auf Investment Grade Status angehoben.
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