VAMED Vitality World hat im Rahmen der World Spa Awards die Auszeichnung "World's Best Thermal Spa & Medical Wellness Operator 2017" erhalten. Weitere Auszeichnungen erhielten die Standorte St. Martins Therme & Lodge am Neusiedler See, Therme Laa Hotel & Spa bei Wien und das Aquaworld Resort Budapest. VAMED Vitality World gehört zu Fresenius Vamed und betreibt neun Thermen- und Gesundheitsresorts in Österreich und Ungarn.
Fresenius erwartet deutlich positive Effekte aus der heute verabschiedeten US-Steuerreform.
Das neue Gesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft tritt, erfordert eine Umbewertung latenter Steuerverbindlichkeiten. Daraus erwartet Fresenius für das Geschäftsjahr 2017 einen Buchgewinn von rund 90 Mio €. Davon entfallen rund 30 Mio € auf Fresenius Kabi und rund 60 Mio €* auf Fresenius Medical Care.
Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018, einschließlich der wiederkehrenden Auswirkungen der US-Steuerreform, wird Fresenius am 27. Februar 2018 vorlegen.
*Basierend auf 31 % Anteilsbesitz der Fresenius SE & Co. KGaA an der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, erwartet deutlich positive Effekte aus der heute verabschiedeten Steuerreform in den USA. Diese tritt zum 1. Januar 2018 in Kraft.
Insbesondere aus der durch das neue Gesetz nötigen Neubewertung passiver latenter Steuern ergibt sich für das Jahr 2017 ein einmaliger Buchgewinn von rund 200 Millionen Euro, der den Nettogewinn in 2017 entsprechend erhöht.
Die detaillierten Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 und einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 mit der Erläuterung der konkreten Auswirkungen der Steuerreform wird das Unternehmen am 27. Februar 2018 veröffentlichen.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.714 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 317.792 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, hat den Verkauf des US-Labordienstleisters Shiel Medical Laboratory an Quest Diagnostics nach Zustimmung der US-Kartellbehörden am 7. Dezember 2017 erfolgreich abgeschlossen.
Mit dem Verkauf optimiert Fresenius Medical Care sein Portfolio im Versorgungsmanagement. Shiel erbringt im Großraum New York und New Jersey Labordienstleistungen, die nicht die Dialyse betreffen. Dialyse-bezogene Labordienstleistungen bietet Fresenius Medical Care mit Spectra Labs weiterhin an.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.714 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 317.792 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Angaben ohne explizite Zeitangabe beziehen sich auf den Zeitraum 1.-3. Quartal 2017
3. Quartal 2017:
- Umsatz: 8,3 Mrd € (+12 %, +15 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 1.129 Mio € (+5 %, +9 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 423 Mio € (+11 %, +14 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2: 396 Mio € (+4 %, +7 % währungsbereinigt)
1.-3. Quartal 2017:
- Umsatz: 25,2 Mrd € (+16 %, +16 % währungsbereinigt)
- EBIT1: 3.522 Mio € (+15 %, +15 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2,3 (bereinigt): 1.339 Mio € (+20 %, +20 % währungsbereinigt)
- Konzernergebnis2: 1.303 Mio € (+17 %, +17 % währungsbereinigt)
Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Fresenius hat in einem starken Quartal erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erreicht. Auch die Aussichten für unsere Geschäfte bleiben ausgezeichnet. Deswegen bestätigen wir unsere Ziele. Damit sind wir auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr. Aus dieser Position der Stärke heraus werden wir unsere strategisch wichtigen Akquisitionen zügig abschließen und integrieren. So erweitern wir unser Angebot hochwertiger und bezahlbarer Medizin – zum Wohl unserer Patienten und unseres Unternehmens.“
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Konzernausblick für 2017 bestätigt
Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 15 bis 17 % steigen. Das Konzernergebnis1,2,3 soll währungsbereinigt um 19 bis 21 % wachsen.
Inklusive der Akquisition des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA und pro forma der erwarteten Akquisition von Akorn soll der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA)4 am Jahresende 2017 rund 3,3 betragen.
16 % währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 25.191 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 21.651 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %5. Akquisitionen trugen insgesamt 10 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzernumsatz um 12 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 8.297 Mio € (3. Quartal 2016: 7.433 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 3 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro. Das organische Wachstum lag bei 6 %. Akquisitionen trugen 9 % zum Umsatzanstieg bei.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €3 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA auf Basis durchschnittlicher Jahreswechselkurse; vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €; ohne potenzielle weitere Akquisitionen5 Ohne Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) bei Fresenius Medical Care
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Konzernumsatz nach Regionen:

20 % bereinigter Konzernergebnisanstieg2,3 zu konstanten Wechselkursen
Der Konzern-EBITDA4 stieg um 16 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 4.579 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.959 Mio €). Der Konzern-EBIT4 stieg um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 3.522 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.058 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 14,0 % (1.-3. Quartal 2016: 14,1 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der Konzern-EBIT4 um 5 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.129 Mio € (3. Quartal 2016: 1.071 Mio €). Die EBIT-Marge4 betrug 13,6 % (3. Quartal 2016: 14,4 %).
Das Zinsergebnis4 stieg auf -484 Mio € (1.-3. Quartal 2016: -433 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen.
1 Inklusive Effekte aus der VA-Nachzahlung2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Die Konzern-Steuerquote1 betrug 28,1 % (1.-3. Quartal 2016: 28,2 %). Im 3. Quartal 2017 lag die Steuerquote1 mit 27,4 % unter dem Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 27,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf eine Neubewertung von zukünftig erwarteten Steuerzahlungen bei Fresenius Medical Care zurückzuführen.
Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn stieg auf 854 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 768 Mio €). Davon entfielen 95 % auf nicht beherrschende Anteile an Fresenius Medical Care.
Das bereinigte Konzernergebnis2,3 stieg um 20 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 1.339 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 erhöhte sich um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 2,42 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Konzernergebnis2,3 um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 423 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie2,3 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 0,77 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
Das Konzernergebnis vor akquisitionsbedingten Aufwendungen1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 1.329 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 erhöhte sich um 18 % (währungsbereinigt: 18 %) auf 2,40 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis1,2 um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 413 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 8 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 0,75 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
Das Konzernergebnis2 stieg um 17 % (währungsbereinigt: 17 %) auf 1.303 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.118 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 erhöhte sich um 15 % (währungsbereinigt: 15 %) auf 2,35 € (1.-3. Quartal 2016: 2,04 €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Konzernergebnis2 um 4 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 396 Mio € (3. Quartal 2016: 382 Mio €). Das Ergebnis je Aktie2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 0,71 € (3. Quartal 2016: 0,69 €).
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt3 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Investitionen in Wachstum fortgesetzt
Fresenius investierte 1.137 Mio € in Sachanlagen (1.-3. Quartal 2016: 1.059 Mio €). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Das Akquisitionsvolumen betrug 6.662 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 592 Mio €) und betraf im Wesentlichen die Akquisitionen von Quirónsalud sowie des Biosimilars-Geschäfts der Merck KGaA.
Starke Cashflow-Entwicklung
Der operative Cashflow stieg um 24 % auf 2.821 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.273 Mio €). Die Cashflow-Marge erhöhte sich auf 11,2 % (1.-3. Quartal 2016: 10,5 %). Im 3. Quartal 2017 wuchs der operative Cashflow um 21 % auf 1.138 Mio € (3. Quartal 2016: 940 Mio €). Die Marge stieg auf 13,7 % (3. Quartal 2016: 12,6 %).
Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden stieg um 41 % auf 1.705 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.206 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug -5.233 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 252 Mio €).
Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 14 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 53.097 Mio € (31. Dezember 2016: 46.697 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition von Quirónsalud zurückzuführen. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 10 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 12.870 Mio € (31. Dezember 2016: 11.744 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 15 % (währungsbereinigt: 22 %) auf 40.227 Mio € (31. Dezember 2016: 34.953 Mio €).
Das Eigenkapital stieg um 2 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 21.167 Mio € (31. Dezember 2016: 20.849 Mio €). Die Eigenkapitalquote lag bei 39,9 % (31. Dezember 2016: 44,6 %).
Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 32 % (währungsbereinigt: 37 %) auf 19.496 Mio € (31. Dezember 2016: 14.780 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisitionsfinanzierung von Quirónsalud zurückzuführen. Der Netto-Verschuldungsgrad lag zum 30. September 2017 bei 2,971,2, (31. Dezember 2016: 2,331; pro forma Quirónsalud 3,091).
1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen
Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 30. September 2017 stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um 17 % auf 271.676 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31. Dezember 2016: 232.873).
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Zum 30. September 2017 behandelte Fresenius Medical Care 317.792 Patienten in 3.714 Dialysekliniken. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus.
- Solides 3. Quartal trotz Naturkatastrophen in Nordamerika
- 8 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt2
Fresenius Medical Care steigerte den Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %, organisch: 7 %) auf 13.355 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 12.153 Mio €). Akquisitionen sowie die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen (VA-Nachzahlung) trugen insgesamt 3 % zum Umsatzanstieg bei. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 8 %, organisch: 6 %) auf 4.336 Mio € (3. Quartal 2016: 4.211 Mio €).
Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) stieg um 11 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 10.950 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 9.910 Mio €). Der Produktumsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 2.404 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 2.244 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.715 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.828 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 9.086 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 8.224 Mio €). Der Produktumsatz erhöhte sich um 4 % (währungsbereinigt: 4 %) auf 629 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 604 Mio €).
Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 9 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 3.628 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 3.315 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 11 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 1.864 Mio € (1.-3.Quartal 2016: 1.686 Mio €).
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen
Der Produktumsatz stieg um 8 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 1.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.630 Mio €).
Der EBIT stieg um 10 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.843 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.679 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 13,8 % (1.-3. Quartal 2016: 13,8 %). Im 3. Quartal 2017 war der EBIT mit 608 Mio € (3. Quartal 2016: 611 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 4 %). Währungseffekte, geringere Ergebnisbeiträge aus gefäßchirurgischen Dienstleistungen, höhere Kosten im US-Apothekengeschäft und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen hatten einen negativen Effekt. Organisches Wachstum und niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung wirkten positiv. Die EBIT-Marge lag bei 14,0 % (3. Quartal 2016: 14,5 %).
Das Ergebnis1 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 886 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 781 Mio €). Vergleichbar mit dem Konzernausblick gemäß ursprünglicher Definition, das heißt ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der währungsbereinigte Anstieg 8 %. Im 3. Quartal 2017 erhöhte sich das Ergebnis1 um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 309 Mio € (3. Quartal 2016: 304 Mio €). Ohne die Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen betrug der Anstieg 5 % (währungsbereinigt: 8 %).
Der operative Cashflow stieg um 43 % auf 1.664 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.160 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 12,5 % (1.-3. Quartal 2016: 9,5 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der operative Cashflow um 56 % auf 612 Mio € (3. Quartal 2016: 393 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 14,1 % (3. Quartal 2016: 9,3 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine freiwillige Zuführung zum Pensionsplanvermögen in den USA im Vorjahresquartal sowie auf weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen.
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017. Die Gesellschaft erwartet weiterhin ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %2 . Das Ergebnis1,3 soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % im Jahr 2017 steigen.
Weitere Informationen: Siehe Investor News Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt2 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung3 Ohne Effekte aus der VA-Nachzahlung und die Kosten im Zusammenhang mit Naturkatastrophen
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie.
- 7 % organisches Umsatzwachstum im 3. Quartal mit positiven Beiträgen aus allen Regionen
- 11 % bereinigtes EBIT-Wachstum2 (zu konstanten Wechselkursen) im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 7 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 4.764 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.457 Mio €). Akquisitionen/Desinvestitionen hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Umsatz. Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (währungsbereinigt: 7 %, organisch: 7 %) auf 1.562 Mio € (3. Quartal 2016: 1.511 Mio €). Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 4 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar und des chinesischen Yuan.
Der Umsatz in Europa stieg um 4 % (organisch: 5 %) auf 1.635 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.569 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 4 %) auf 538 Mio € (3. Quartal 2016: 521 Mio €).
In Nordamerika erhöhte sich der Umsatz um 7 % (organisch: 6 %) auf 1.736 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 1.628 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz in Nordamerika um 1 % (organisch: 7 %) auf 549 Mio € (3. Quartal 2016: 542 Mio €).
Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % (organisch: 11 %) auf 894 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 821 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 12 %) auf 312 Mio € (3. Quartal 2016: 290 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 14 % (organisch: 10 %) auf 499 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 439 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 8 %) auf 163 Mio € (3. Quartal 2016: 158 Mio €).
1 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen2 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Der bereinigte EBIT1 stieg um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 919 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge1 betrug 19,3 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der bereinigte EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 297 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €), trotz Kosten im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Maria auf Puerto Rico. Die bereinigte EBIT-Marge1 stieg auf 19,0 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).
Der EBIT2 stieg um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 905 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 863 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 19,0 % (1.-3. Quartal 2016: 19,4 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT2 um 1 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 283 Mio € (3. Quartal 2016: 281 Mio €). Die EBIT-Marge2 fiel aufgrund von Kosten in Höhe von 14 Mio € für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts auf 18,1 % (3. Quartal 2016: 18,6 %).
Das bereinigte Ergebnis1,3 stieg um 13 % (währungsbereinigt: 14 %) auf 554 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 491 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das bereinigte Ergebnis1,3 um 13 % (währungsbereinigt: 19 %) auf 175 Mio € (3. Quartal 2016: 155 Mio €).
Der operative Cashflow war mit 640 Mio € auf einem sehr guten Niveau, konnte jedoch den außergewöhnlich starken Wert des Vorjahres nicht erreichen (1.-3. Quartal 2016: 661 Mio €). Dies trifft auch auf die starke Cashflow-Marge von 13,4 % zu (1.-3. Quartal 2016: 14,8 %). Im 3. Quartal 2017 erreichte der operative Cashflow, trotz einer Vorauszahlung für das Biosimilars-Geschäft sowie gegenläufiger Währungsumrechnungseffekte starke 245 Mio € (3. Quartal 2016: 322 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 15,7 % (3. Quartal 2016: 21,3 %). Ohne die Vorauszahlung betrug der operative Cashflow 290 Mio € mit einer Marge von 18,6 %.
Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Jahr 2017 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 % sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von
6 bis 8 %4,5.
1 Vergleichbar mit Konzernausblick gem. ursprünglicher Definition: Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen; vor Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts2 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt4 Vor akquisitionsbedingten Aufwendungen von ~50 Mio €5 Ohne Berücksichtigung von ~60 Mio € erwarteten Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts
Details zu den Bereinigungen finden Sie in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 15-16 im pdf-Dokument.
Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Helios Kliniken betreibt 111 Kliniken, darunter 88 Akutkrankenhäuser sowie 23 Rehabilitationskliniken und versorgt jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 9,7 Millionen Patienten.
- 47 % Umsatzwachstum (4 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
- 33 % EBIT-Wachstum (9 % ohne Quirónsalud) im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 6.422 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Akquisitionen, im Wesentlichen der Erwerb von Quirónsalud, steigerten den Umsatz um 43 %. Im 3. Quartal 2017 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 47 % (organisch: 4 %) auf 2.166 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €).
Der Umsatz der Helios Kliniken2 stieg um 4 % (organisch: 4 %) auf 4.562 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 4.382 Mio €). Im 3. Quartal 2017 steigerte Helios Kliniken2 den Umsatz um 4 % (organisch: 4 %) auf 1.524 Mio € (3. Quartal 2016: 1.470 Mio €). Quirónsalud wird seit 1. Februar 2017 konsolidiert. Der Umsatz von Quirónsalud betrug 1.860 Mio € (davon 642 Mio € im 3. Quartal 2017).
Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 52 % auf 769 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT um 33 % auf 232 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €). Aufgrund des erwarteten geringeren EBIT-Beitrags von Quirónsalud während der Sommermonate sank die EBIT-Marge auf 10,7 % (3. Quartal 2016: 11,9 %).
Der EBIT der Helios Kliniken2 stieg um 8 % auf 549 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 507 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,0 % (1.-3. Quartal 2016: 11,6 %). Im 3. Quartal 2017 stieg der EBIT der Helios Kliniken2 um 9 % auf 190 Mio € (3. Quartal 2016: 175 Mio €), die EBIT-Marge auf 12,5 % (3. Quartal 2016: 11,9 %). Der EBIT von Quirónsalud betrug 220 Mio € (davon 42 Mio € im 3. Quartal 2017). Die EBIT-Marge betrug 11,8 % (3. Quartal 2017: 6,5 %).
Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 31 % auf 526 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 402 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg das Ergebnis1 um 9 % auf 153 Mio € (3. Quartal 2016: 140 Mio €).
Getrieben durch die erstmalige Konsolidierung von Quirónsalud und ein gutes operatives Ergebnis stieg der operative Cashflow um 28 % auf 560 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 437 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 8,7 % (1.-3. Quartal 2016: 10,0 %).
Fresenius Helios bestätigt den Ausblick und erwartet für das Jahr 2017 ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 %2 und einen Umsatz von ~8,6 Mrd € (davon Quirónsalud ~2,5 Mrd €3). Der EBIT soll auf 1.020 bis 1.070 Mio € (davon Quirónsalud 300 bis 320 Mio €3) steigen.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt2 Helios Kliniken Deutschland, exklusive Quirónsalud3 Beitrag von Quirónsalud für 11 Monate
Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

- 9% Umsatzwachstum im Dienstleistungsgeschäft im 3. Quartal
- Projektgeschäft mit starkem Auftragseingang von 285 Mio € im 3. Quartal
- Ausblick 2017 bestätigt
Der Umsatz von Fresenius Vamed stieg um 1 % (organisch: 1 %) auf 748 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 740 Mio €). Im Projektgeschäft fiel der Umsatz um 7 % auf 301 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 325 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 8 % auf 447 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 415 Mio €). Im 3. Quartal 2017 blieb der Umsatz mit 267 Mio €, im Vergleich zum Vorjahresquartal (3. Quartal 2016: 268 Mio €) nahezu unverändert.
Der EBIT stieg um 3 % auf 32 Mio € (1.-3. Quartal 2016: 31 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 4,3 % (1.-3. Quartal 2016: 4,2 %). Im 3. Quartal 2017 blieb der EBIT mit 15 Mio € im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert. Die EBIT-Marge betrug 5,6 %.
Das Ergebnis1 blieb mit 21 Mio € auf Vorjahresniveau. Im 3. Quartal 2017 blieb das Ergebnis1 mit 10 Mio € ebenfalls unverändert (3. Quartal 2016: 10 Mio €).
Der Auftragseingang war mit 697 Mio € auf einem sehr guten Niveau (1.-3. Quartal 2016: 674 Mio €). Im 3. Quartal 2017 stieg der Auftragseingang um 36% auf 285 Mio €. Der Auftragsbestand zum 30. September 2017 erhöhte sich auf ein neues Allzeithoch von 2.345 Mio € (31. Dezember 2016: 1.961 Mio €).
Der Ausblick für das Jahr 2017 wird bestätigt. Fresenius Vamed erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und einen EBIT-Anstieg von 5 bis 10 %.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1.-3. Quartal 2017 findet am 2. November 2017 um 14.00 Uhr CET (9.00 Uhr EDT) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien-termine. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.
Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
- Umsatz wächst um 3 % (8 % währungsbereinigt)
- Operatives Ergebnis stabil (+ 4 % währungsbereinigt)
- Geschäft in Nordamerika beeinflusst von Naturkatastrophen
- Versorgungsmanagement in Nordamerika steigt um 20 % (26 % währungsbereinigt), Marge verbessert sich auf 7 %
- Ausblick für Gesamtjahr 2017 bestätigt
Kennzahlen (nach IFRS)
| in Mio € | Q3 2017 | Wachstum ggü. Q3 2016 |
Währungsbereinigtes Wachstum |
| Umsatz | 4.336 | 3 % | 8 % |
| Umsatz ohne Sondereinflüsse1 | 4.339 | 3 % | 8 % |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 609 | 0 % | 4 % |
| Operatives Ergebnis ohne Sondereinflüsse (EBIT)1,2 | 624 | 2 % | 6 % |
| Konzernergebnis3 | 309 | 2 % | 6 % |
| Konzernergebnis ohne Sondereinflüsse1,2,3 | 319 | 5 % | 8 % |
| Gewinn je Aktie (in EUR) | 1,01 | 1 % | 6 % |
| Gewinn je Aktie ohne Sondereinflüsse (in EUR)1,2 | 1,04 | 5 % | 8 % |
1 Bereinigt um den Wechselkurseffekt auf die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen
2 Bereinigt um Kosteneffekte im Zusammenhang mit Naturkatastrophen in Nordamerika abzüglich erwarteter Erstattungen
3 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Die Naturkatastrophen in Nordamerika haben viele unserer Patienten und Mitarbeiter vor große Herausforderungen gestellt. Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitarbeiter ist es uns gelungen, unsere Patienten auch in dieser Ausnahmesituation zu versorgen. Darauf bin ich sehr stolz. Unsere Mitarbeiter haben nicht nur unsere Patienten, sondern auch Kollegen in Not großartig unterstützt. Trotz der schwierigen Bedingungen ist es uns gelungen, in diesem Quartal solide Ergebnisse zu erzielen.“
Umsatz und Ertrag
Der Umsatz von Fresenius Medical Care stieg im dritten Quartal 2017 um 3 % auf 4.336 Mio € (8 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen erhöhte sich auf 3.532 Mio € (+ 8 % währungsbereinigt). Dies ist zurückzuführen auf ein organisches Umsatzwachstum im Bereich Versorgungsmanagement, ein organisches Wachstum der Dialysebehandlungen sowie Beiträge aus Akquisitionen. Der Umsatz im Produktgeschäft steigerte sich im dritten Quartal um 4 % auf 804 Mio € (8 % währungsbereinigt). Dies ist begründet durch höhere Umsatzerlöse mit Dialysatoren, Dialysegeräten, Produkten für die Peritonealdialyse, Dialysemedikamenten, Blutschläuchen und Produkten für die Akutdialyse. In den ersten neun Monaten 2017 stieg der Umsatz um 10 % auf 13.355 Mio €. Im gleichen Zeitraum erhöhten sich der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen um 11 % (10 % währungsbereinigt) und der Umsatz im Produktgeschäft um 7 % (7 % währungsbereinigt).
Das operative Ergebnis (EBIT) lag im dritten Quartal 2017 mit 609 Mio € auf dem Niveau des Vorjahres (4 % währungsbereinigt). Währungseffekte wirkten sich weltweit negativ auf das operative Ergebnis aus. Zusätzlich hatten auch geringere Ergebnisbeiträge aus gefäßchirurgischen Dienstleistungen, höhere Kosten im Apothekengeschäft und die Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika einen negativen Effekt. Organisches Wachstum und niedrigere Ausgaben für Forschung und Entwicklung wirkten sich positiv aus. Die operative Marge sank um 50 Basispunkte auf 14,0 %. In den ersten neun Monaten 2017 steigerte Fresenius Medical Care das operative Ergebnis um 10 % auf 1.843 Mio €.
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2017 auf 86 Mio € gegenüber 90 Mio € im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist auf positive Währungsumrechnungseffekte zurückzuführen. Währungsbereinigt blieben die Nettozinsaufwendungen auf dem Niveau des Vorjahres. In den ersten neun Monaten 2017 sanken die Nettozinsaufwendungen um 1 % auf 274 Mio €.
Die Ertragssteuern lagen mit 152 Mio € auf dem Niveau des Vorjahres. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 29,0 %. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 20 Basispunkten (29,2 %). Die Ertragssteuern wurden sowohl im dritten Quartal 2017 als auch im Vorjahresquartal durch eine Anpassung von Steuerrückstellungen positiv beeinflusst. In den ersten neun Monaten stieg der Aufwand für Ertragssteuern auf 484 Mio €. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 30,8 % (+ 40 Basispunkte).
Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis stieg im dritten Quartal 2017 um 2 % auf 309 Mio € (6 % währungsbereinigt). Bereinigt um den Wechselkurseffekt auf die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen und die Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika stieg das Konzernergebnis um 5 % auf 319 Mio € (8 % währungsbereinigt). Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von 306,6 Millionen erhöhte sich der Gewinn je Aktie (EPS) um 1 % von 0,99 € auf 1,01 €. Der um die beiden genannten Sondereinflüsse bereinigte EPS stieg um 5 % auf 1,04 €.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 wuchs das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis um 13 % auf 886 Mio €. Bereinigt um den Wechselkurseffekt auf die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen und die Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika stieg das Konzernergebnis um 8% auf 842 Mio € an. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 2,89 €. Bereinigt um die beiden oben genannten Sondereinflüsse lag der EPS bei 2,75 € (+8%).
Entwicklung der Segmente
In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 2 % auf 3.115 Mio €. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % auf 2.904 Mio € (8 % währungsbereinigt). Unterstützt von einem starken organischen Wachstum erhöhte sich der Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement um 20 % auf 705 Mio € (26 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen verringerte sich um 2 % auf 2.199 Mio €, währungsbereinigt stieg der Umsatz um 3 %. Die Zahl der Dialysebehandlungen wuchs um 3 %. Die durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA erhöhte sich um 2 US$ auf 352 US$. Die durchschnittlichen Behandlungskosten erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 6 US$ auf 284 US$, hauptsächlich aufgrund gestiegener Personalkosten, Kosten durch Naturkatastrophen und höheren Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen. Der Umsatz im Produktgeschäft steigerte sich um 1 % auf 211 Mio € (6 % währungsbereinigt). Das währungsbereinigte Wachstum ist im Wesentlichen auf verbesserte Verkaufszahlen von Produkten für die Peritonealdialyse, Dialysegeräten sowie Dialysemedikamenten zurückzuführen.
Das operative Ergebnis in Nordamerika sank um 1 % auf 483 Mio €, währungsbereinigt stieg es um 4 %. Die operative Marge erhöhte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2017 auf 15,5 % (bereinigt um die Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika: 16,0 %). Damit lag sie 60 Basispunkte unter der operativen Marge des dritten Quartals 2016. Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf Sondereinflüsse durch Naturkatastrophen, höhere Personal- und Betriebskosten, gestiegene Mieten, höhere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen sowie ein niedrigeres Ergebnis assoziierter Unternehmen. Gesunkene Kosten für medizinische Verbrauchsmaterialien und ein Vorjahreseffekt aus der Zuteilung im Rahmen von Vergütungsprogrammen mit langfristiger Anreizwirkung glichen diesen Effekt teilweise aus. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verbesserte sich die operative Marge im Bereich Versorgungsmanagement um 150 Basispunkte auf 6,6 % (bereinigt um Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika: 6,7 %).
In den ersten neun Monaten 2017 erhöhte sich der Umsatz in Nordamerika um 10 % auf 9.715 Mio € (10 % währungsbereinigt). In gleichem Umfang erhöhte sich das operative Ergebnis auf 1.478 Mio € (9 % währungsbereinigt).
In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 5 % auf 632 Mio € (6 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen erhöhte sich um 4 % auf 311 Mio € (5 % währungsbereinigt). Gründe hierfür sind ein organisches Behandlungswachstum sowie Beiträge aus Akquisitionen. Ein Rückgang der organischen Umsatzerlöse pro Behandlung wirkte gegenteilig. Die Zahl der Dialysebehandlungen erhöhte sich um 4 %. Der Umsatz im Produktgeschäft verbesserte sich um 5 % auf 321 Mio € (7 % währungsbereinigt). Gründe für den Anstieg im Bereich der Dialyseprodukte sind höhere Umsatzerlöse mit Dialysatoren sowie Produkten für die Peritonealdialyse und die Akutdialyse. Der Umsatz mit nicht-dialysebezogenen Produkten steigerte sich um 58 % auf 19 Mio €. Dies ist hauptsächlich auf die Akquisition von Xenios zurückzuführen.
Das operative Ergebnis verringerte sich im dritten Quartal 2017 um 5 % auf 106 Mio € (6 % währungsbereinigt). Dies ist auf geplante Investitionen nach dem Erwerb von Xenios zurückzuführen sowie auf negative Währungseffekte, ein niedrigeres Ergebnis assoziierter Unternehmen und veränderte Erstattungssätze in einzelnen Ländern. Eine gerichtliche Einigung und niedrigere Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen wirkten positiv. Die operative Marge sank um 180 Basispunkte auf 16,8 %.
In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz in der Region EMEA um 6 % auf 1.888 Mio € (6 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis sank im gleichen Zeitraum um 6 % auf 333 Mio €, währungsbereinigt sank es ebenfalls um 6 %.
In der Region Asien-Pazifik erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal 2017 um 7 % auf 411 Mio € (14 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen steigerte sich um 12 % auf 194 Mio € (21 % währungsbereinigt). Dies ist hauptsächlich auf den Erwerb der Cura Group in Australien zurückzuführen. Die Zahl der Dialysebehandlungen erhöhte sich um 7 %. Das Produktgeschäft verbesserte sich aufgrund gestiegener Umsatzerlöse mit Dialysegeräten, Dialysatoren, Blutschläuchen und Produkten für die Peritonealdialyse um 4 % auf 217 Mio € (9 % währungsbereinigt).
Das operative Ergebnis erhöhte sich leicht um 1 % auf 77 Mio € (7 % währungsbereinigt). Die operative Marge lag bei 18,8 %. Der Rückgang um 110 Basispunkte ist auf margenschwächere Akquisitionen und negative Währungseffekte zurückzuführen.
In den ersten neun Monaten wuchs der Umsatz in der Region Asien-Pazifik um 12 % auf 1.206 Mio € (13 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis verbesserte sich im gleichen Zeitraum um 17 % auf 237 Mio € (18 % währungsbereinigt).
In Lateinamerika belief sich der Umsatz im dritten Quartal 2017 auf 175 Mio €. Das entspricht einer Verbesserung von 2 % (11 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 1 % auf 123 Mio €. Währungsbereinigt erhöhte er sich aufgrund eines organischen Wachstums der Umsatzerlöse je Behandlung und Beiträge aus Akquisitionen um 11 %. Die Zahl der Dialysebehandlungen wuchs um 1 %.
Der Umsatz im Produktgeschäft steigerte sich um 9 % auf 52 Mio € (13 % währungsbereinigt). Hierzu trugen höhere Umsatzerlöse mit Dialysegeräten und medizinischen Einmalprodukten bei. Geringere Umsätze mit Dialysemedikamenten wirkten gegenläufig.
Das operative Ergebnis lag mit 18 Mio € auf dem Niveau des Vorjahres, währungsbereinigt stieg es um 6 %. Negative Währungseffekt und inflationsbedingte Kostensteigerungen wirkten sich negativ auf das operative Ergebnis aus, gestiegene Erstattungssätze für Dialysebehandlungen glichen diesen Effekt teilweise aus. Die operative Marge lag mit 10,2 % in etwa auf dem Stand des Vorjahres (-20 Basispunkte).
In den ersten neun Monaten 2017 erhöhte sich der Umsatz in Lateinamerika um 15 % auf 535 Mio € (15 % währungsbereinigt). Das operative Ergebnis verbesserte sich um 6 % auf 45 Mio € (10 % währungsbereinigt).
Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im dritten Quartal 2017 deutlich auf 612 Mio € gegenüber 393 Mio € im Vorjahresquartal. Dies entspricht 14,1 % des Umsatzes (Q3 2016: 9,3 %). Der Anstieg ist hauptsächlich auf eine freiwillige Zuführung zum Pensionsplanvermögen in den USA im Vorjahresquartal sowie auf weitere Positionen des Nettoumlaufvermögens zurückzuführen. Der Free Cash Flow erhöhte sich ebenfalls deutlich auf 386 Mio € nach 182 Mio € im dritten Quartal 2016.
In den ersten neun Monaten lag der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit bei 1.664 Mio €. Dies entspricht 12,5 % des Umsatzes.
Mitarbeiter
Zum 30. September 2017 beschäftigte Fresenius Medical Care 113.648 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 108.851 Mitarbeitern Ende September 2016. Diese Zunahme von 4 % resultiert aus dem anhaltenden organischen Wachstum des Unternehmens sowie aus Akquisitionen.
Aktuelle Ereignisse
Im August 2017 unterbreitete Fresenius Medical Care ein Angebot zur Übernahme von NXStage Medical, Inc, einem US-amerikanischen Anbieter von Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen. Der Kaufpreis liegt bei rund 1,7 Mrd Euro bzw. 2 Mrd US$. Am 27. Oktober haben sich die Aktionäre von NxStage Medical, Inc. für die Übernahme durch Fresenius Medical Care ausgesprochen. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen und der behördlichen Genehmigung einschließlich der US-Fusionskontrollfreigabe. Fresenius Medical Care rechnet mit dem Abschluss der Transaktion im kommenden Jahr.
Im September 2017 gab Fresenius Medical Care bekannt, den US-Labordienstleister Shiel Medical Laboratory zu verkaufen. Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden erwartet Fresenius Medical Care den Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2017.
Ausblick bestätigt
Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2017. Das Unternehmen erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 8 bis 10 %. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 7 bis 9 % steigen. In diesem Ausblick sind die Kosten durch Naturkatastrophen in Nordamerika sowie der Sondereinfluss durch die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen nicht enthalten.
Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals findet am heutigen Donnerstag, den 2. November 2017, um 15.30 Uhr MEZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live auf der Website von Fresenius Medical Care verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.714 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 317.792 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Die Aktionäre von NxStage Medical, Inc. haben sich für die Übernahme durch Fresenius Medical Care ausgesprochen. Auf einer Aktionärsversammlung am Freitag stimmten rund 94 Prozent der abgegeben Stimmen für das Angebot von Fresenius Medical Care. Dies entspricht rund 72 Prozent der ausstehenden Aktien. Mit der Zustimmung ist eine wichtige Voraussetzung für die Übernahme erfüllt.
Durch die Übernahme von NxStage wird Fresenius Medical Care vor allem in der Heimdialyse und Intensivmedizin weiter wachsen. Fresenius Medical Care hatte die Übernahme des Anbieters von Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen am 7. August angekündigt und bietet 30 US-Dollar je NxStage-Stammaktie. Das entspricht einem Kaufpreis von rund 2 Mrd US-Dollar bzw. 1,7 Mrd Euro (basierend auf einem Wechselkurs am 5. August 2017 von 0,849 USD/EUR).
Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen und der behördlichen Genehmigung einschließlich der US-Fusionskontrollfreigabe. Fresenius Medical Care rechnet mit dem Abschluss der Transaktion im kommenden Jahr.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.690 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 315.305 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, einschließlich Aussagen mit Blick auf den geplanten Erwerb von NxStage, Inc. durch Fresenius Medical Care und den erwarteten zeitlichen Ablauf für den Vollzug der Transaktion. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den mit diesen zukunftsbezogenen Aussagen erwarteten oder angedeuteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Faktoren, wie unter anderem der Möglichkeit, dass der Erwerb nicht vollzogen wird, da Fresenius Medical Care oder NxStage, Inc. bestimmte Closing-Bedingungen nicht erfüllen oder für den Vollzug erforderliche Genehmigungen nicht erhalten; unerwarteten Kosten und Verzögerungen im Zusammenhang mit dem Erhalt von für den Vollzug der Transaktion erforderlichen behördlichen oder anderen Genehmigungen; dem Risiko von Rechtsstreitigkeiten oder behördlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Transaktion; Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation; Gesetzesänderungen; Wechselkursschwankungen; Risiken und Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren mit und ohne Bezug zur Transaktion; und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und andere Risiken sind detailliert in dem Bericht dargestellt, den Fresenius Medical Care & Co. KGaA bei der U.S. Securities and Exchange Commission eingereicht hat. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, verkauft den US-Labordienstleister Shiel Medical Laboratory an Quest Diagnostics und optimiert damit sein Leistungsangebot im Bereich Versorgungsmanagement.
Shiel bietet im Großraum New York und New Jersey Labordienstleistungen an, die nicht die Dialyse betreffen. Dialyse-bezogene Labordienstleistungen bietet Fresenius Medical Care mit Spectra Labs weiterhin an.
Vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Behörden erwartet Fresenius Medical Care den Abschluss der Transaktion im vierten Quartal 2017. Aus der Veräußerung dürfte sich für das laufende Geschäftsjahr ein kleiner Buchgewinn ergeben.
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Mit diesem Schritt konzentrieren wir unsere Labordienstleistungen in den USA auf Dialysepatienten und verbessern unser Wachstumsprofil im Versorgungsmanagement. Die Kunden von Shiel wiederum profitieren künftig von einer noch breiteren Expertise in der Diagnostik. Den Übergang zu Quest Diagnostics werden wir für sie so nahtlos wie möglich gestalten.“
Stephen H. Rusckowski, CEO von Quest Diagnostics, sagte: „Mit Shiel stärken wir unser Angebot für Ärzte und Patienten in New York und New Jersey. Die Übernahme passt hervorragend in unsere Strategie, da sie unser Wachstum beschleunigt und gleichzeitig unser Know-how stärkt.“
Fresenius Medical Care und Quest Diagnostics werden künftig dabei zusammenarbeiten, chronische Nierenerkrankungen mit Hilfe der Labordatenanalyse von Quest bereits im Frühstadium zu erkennen. Bei betroffenen Patienten kann entsprechend frühzeitig mit der jeweils am besten geeigneten Therapie begonnen und so die Entwicklung bis zum endgültigen Nierenversagen verlangsamt werden.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.690 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 315.305 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.
Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Der wesentliche Parameter für die Steigerung der Kostenerstattung von Krankenhaus-Leistungen, die sogenannte Veränderungsrate, ist für das Jahr 2018 veröffentlicht worden. Sie liegt bei 2,97 % und damit auf dem Niveau der letzten Jahre.
Fresenius Kabi hat die Übernahme des Biosimilars-Geschäfts von Merck erfolgreich abgeschlossen. Der Erwerb umfasst die vollständige Produktpipeline mit Schwerpunkt auf Krebs- und Autoimmunerkrankungen. Diese adressiert einen Markt, auf dem die entsprechenden Originalpräparate derzeit rund 30 Mrd US$ p.a. umsetzen. Ebenso übernommen werden die Mitarbeiter an den Standorten Aubonne und Vevey in der Schweiz. Fresenius Kabi konsolidiert das Biosimilars-Geschäft ab 1. September 2017.
Der Kaufpreis von 656 Mio € wird hauptsächlich aus dem laufenden Cashflow finanziert. Mit Abschluss der Übernahme wurden zunächst 156 Mio € gezahlt. Weitere mögliche Zahlungen von bis zu 500 Mio € sind streng an das Erreichen vereinbarter Entwicklungsziele in den kommenden Jahren geknüpft. Die leicht reduzierte Kaufpreiszahlung ist durch geringere F&E-Aufwendungen zwischen Vereinbarung und Abschluss der Akquisition bedingt. Ab Konsolidierung bis Jahresende 2017 werden nun F&E-Aufwendungen von rund 60 Mio € erwartet. Der Fortschritt der klinischen Studien verläuft planmäßig.
Das Biosimilars-Geschäft soll den EBITDA-Breakeven im Jahr 2022 erreichen. Ab 2023 wird mit einem deutlich positiven Beitrag zu Konzernergebnis und EPS1 gerechnet.
Die zuständigen Wettbewerbsbehörden haben die Übernahme ohne Auflagen genehmigt.
1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechts¬streitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
Seitennummerierung
- Vorherige Seite
- Seite 28
- Nächste Seite