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2. Quartal 2026 unterstreicht den strukturellen Wandel, der zu operativer Stärke und der höchsten Kapitalrendite des Jahrzehnts geführt hat. Starkes Wachstum beim Ergebnis je Aktie nach ausgezeichneter operativer Entwicklung der Kerngeschäfte. Ausblick für währungsbereinigtes Wachstum des Kern-Ergebnisses je Aktie für das Gesamtjahr 2026 auf 10 bis 15 % angehoben (zuvor 5 bis 10 %).

  • Konzern-Umsatz1 von 5.864 Mio € bei organischem Wachstum von 6 %1,2, entsprechend dem erwarteten Geschäftsverlauf im Gesamtjahr 2026.
  • Anstieg des Konzern-EBIT1 währungsbereinigt um 10 % auf 719 Mio € infolge der zunehmenden Skalierung der Wachstumsvektoren von Fresenius Kabi und der starken und resilienten Profitabilität bei Fresenius Helios. EBIT-Marge1 um 60 Basispunkte erhöht auf 12,3 %.
  • Kern-Ergebnis je Aktie1,3 mit 14 % währungsbereinigtem Wachstum bei 0,83 € aufgrund fortgeführter operativer Stärke und weiter gesunkenen Zinsaufwands.
  • Konzern-Ausblick für das währungsbereinigte Wachstum des Kern-Ergebnisses je Aktie1,3 für das Gesamtjahr 2026 auf 10 bis 15% (zuvor 5 bis 10%) erhöht.
  • Erwartung für Fresenius Kabi EBIT-Marge für 2026 erhöht: jetzt am oberen Ende der Spanne von 16,5 bis 17,0 % erwartet.
  • ROIC verbessert auf 6,9 % und damit um rund 200 Basispunkte seit dem RESET im Jahr 2022 gesteigert; trägt nachhaltig zur Wertschaffung bei.
  • Verschuldungsgrad stabil bei 2,6x1,4 am unteren Ende des selbstgesetzten Zielkorridors von 2,5 bis 3,0x trotz Dividendenzahlung.

Michael Sen, Vorstandsvorsitzender von Fresenius: "Fresenius hat erneut ein ausgezeichnetes Quartal geliefert und erhöht vor dem Hintergrund der nachhaltigen operativen Stärke den Ausblick für das Gesamtjahr. Das Kern-Ergebnis je Aktie (Core EPS) stieg währungsbereinigt um 14 %, das EBIT um 10 %. Diese Entwicklung steht für weit mehr als nur ein weiteres gutes Quartal: Sie zeigt, dass sich die strategische Neuausrichtung von Fresenius in einer strukturell verbesserten Ergebnisqualität widerspiegelt.
Verglichen mit 2022 steht das Fresenius von heute für eine neue Qualität von Ertragskraft, Kapitalrendite und Cashflow. Dahinter steht ein strukturell stärkeres Geschäftsportfolio: Bei Kabi gewinnen die Wachstumsvektoren zunehmend an Dynamik und entwickeln sich zu einem immer bedeutenderen Treiber für profitables Wachstum, während Helios seine Widerstandsfähigkeit und operative Stärke in einem sich verändernden regulatorischen Umfeld zeigt. Zusammen treibt dies nachhaltig höhere Profitabilität, stärkere Kapitalrenditen und größere strategische Flexibilität. Gleichzeitig stärkt unsere nachhaltige Cashflow-Generierung kontinuierlich die Bilanz und eröffnet uns zusätzliche strategische Optionen.
#FutureFresenius liefert genau das, was wir uns vorgenommen haben: ein stärkeres, innovationsgetriebenes und schneller wachsendes Fresenius. Damit schaffen wir die Grundlage für die Gesundheitsversorgung von morgen, ermöglichen bessere Ergebnisse für Patienten und schaffen nachhaltigen Wert für unsere Aktionäre."
 

Ausblick für das Geschäftsjahr 20261 erhöht

Fresenius-Konzern5: organisches Umsatzwachstum2 von 4 bis 7 %; währungsbereinigtes Wachstum beim Kern-Ergebnis je Aktie3 von 10 bis 15% (zuvor: 5 bis 10 %); EBIT-Marge8 bei ~11,5 %.

Fresenius Kabi6: organisches Umsatzwachstum2 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge1 am oberen Ende der Spanne von 16,5 bis 17,0 %.

Fresenius Helios7: organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich; EBIT-Marge von 10,0 bis 10,5 %.
 

Prämissen für den Ausblick: Der Ausblick berücksichtigt anhaltende Trends eines sich schnell verändernden makroökonomischen und geopolitischen Umfelds, das zu einem höheren Maß an Volatilität und operativer Unsicherheit führt. Der Ausblick berücksichtigt keine möglichen Extremszenarien, die sich aus dem dynamischen geopolitischen und makro-ökonomischen Umfeld ergeben könnten.  

 

Fresenius-Konzern – Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2026

Der Konzern-Umsatz1 erhöhte sich organisch um 6 %1,2 auf 5.864 Mio €. 

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg währungsbereinigt um 10 % auf 719 Mio €. Das Wachstum war getragen von Fresenius Kabi und Fresenius Helios. Bei Fresenius Kabi zeigten insbesondere die Wachstumsvektoren eine starke Entwicklung. Bei Fresenius Helios trugen das operative Wachstum sowie positive Effekte aus dem Rechnungszuschlag für gesetzlich versicherte Patienten in Deutschland, der unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurde, zur Entwicklung bei. Die Konzern EBIT-Marge1 verbesserte sich um 60 Basispunkte auf 12,3 %.

Das Konzernergebnis1,3 (Kern-Ergebnis1,3) stieg währungsbereinigt um 14 % auf 470 Mio € getragen durch die starke operative Entwicklung und der deutlichen Rückführung der Verschuldung in den vergangenen Jahren, die das Zinsergebnis verbesserte und damit die Ergebnisentwicklung unterstützte.

Das währungsbereinigte Kern-Ergebnis je Aktie1,3 stieg um 14 % auf 0,83 € und setzt damit die nachhaltige Ergebnisdynamik sowie die konsequente Umsetzung der Strategie fort.
 

Operating Companies – Geschäftsentwicklung 2. Quartal 2026 

Fresenius Kabi

2. Quartal 2026: Das starke organische Umsatzwachstum erreichte das obere Ende des strukturellen Wachstumsbands von 4 % bis 7 % und spiegelt die weitere Skalierung der Wachstumsvektoren. Die Dynamik im Biopharma-Geschäft hält an und untermauert dessen Rolle als verlässlicher Wachstumstreiber. Die EBIT-Marge1 der Wachstumsvektoren stieg um 360 Basispunkte und liegt damit erstmals innerhalb des kürzlich angehobenen strukturellen Margenbands. 

Das organische Umsatzwachstum2 von 7 % war getragen von den Wachstumsvektoren, angeführt von Biopharma. Der Umsatz erreichte 2.244 Mio €. 

Wachstumsvektoren mit organischem Umsatzanstieg2 von 12 %: Biopharma 38 %, MedTech 11 %, Nutrition 5 %

  • Umsatz Biopharma: 260 Mio €, Haupttreiber war das Tocilizumab-Biosimilar Tyenne mit starkem Hochlauf in den USA und Europa; dynamische Absatzentwicklung der Denosumab-Biosimilar nach erfolgter Markteinführung.
  • Umsatz MedTech: 435 Mio €, spiegelt die steigenden Installationszahlen der Ivenix-Großvolumenpumpen in den USA wider; alle übrigen Regionen trugen zur insgesamt starken Umsatzentwicklung von MedTech bei.
  • Umsatz Nutrition: 613 Mio €, starkes Wachstum in nahezu allen Regionen, teilweise gemindert durch den negativen Effekt aus dem Tendergeschäft mit dem Nutrition-Produkt Ketosteril. Ab dem 3. Quartal 2026 vollständige Annualisierung des Keto-Effekts.

     

Umsatz Pharma: 935 Mio €, organisches Wachstum bei 1 %2 mit konsequenter Vertriebsstärke in den Ländern außerhalb der USA und einem insgesamt guten Volumenwachstum in den USA, was teilweise durch Preisdruck belastet war.

EBIT1 von Fresenius Kabi stieg währungsbereinigt um 11 % auf 382 Mio €. Maßgebliche Treiber waren ein starkes organisches Umsatzwachstum verbunden mit Verbesserungen der Produktivität sowie die fortschreitende Annualisierung des Tendergeschäfts für Ketosteril in China, das ab dem 3. Quartal vollständig annualisiert wird. Effekte aus der US-Zollrückerstattung im 2. Quartal waren vernachlässigbar. Die EBIT-Marge1 lag bei 17,0 % und profitierte von der starken operativen Entwicklung sowie von Produktivitätssteigerungen.

EBIT1 der Wachstumsvektoren erhöhte sich währungsbereinigt um 42 % auf 234 Mio €, insbesondere aufgrund der starken Entwicklung bei Biopharma; EBIT-Marge1 verbesserte sich um 360 Basispunkte auf 17,9 % und lag damit erstmals innerhalb des kürzlich angehobenen strukturellen Margenkorridors von Fresenius Kabi. Die EBIT-Marge profitierte darüber hinaus von einem vorteilhaften Mix, sowie Meilensteinzahlungen und Timing-Effekten.

EBIT1 von Pharma fiel währungsbereinigt um 13 % auf 177 Mio €. Die EBIT-Marge1 von 18,9 % ist durch Kosten im Zusammenhang mit Produktionsoptimierungen geprägt. Die EBIT-Marge1 lag im 1. Halbjahr 2026 bei etwa 20 %. 
 

Fresenius Helios

Im 2. Quartal 2026 verzeichnete Fresenius Helios ein solides organisches Umsatzwachstum im Rahmen des strukturellen Wachstumsbands. Das ausgezeichnete währungsbereinigte EBIT-Wachstum von 10 % ist auf die starke und resiliente Profitabilität in Deutschland und Spanien zurückzuführen. Helios Deutschland verbesserte die EBIT-Marge1 um 80 Basispunkte gegenüber dem Vorjahresquartal.

Das organische Umsatzwachstum1 lag bei 5 %. Das Wachstum war getrieben durch die positive Preisentwicklung und die gestiegene Anzahl durchgeführter Behandlungen in Deutschland und Spanien. Der Umsatz1 stieg währungsbereinigt um 4 % auf 3.526 Mio €.

  • Helios Deutschland mit organischem Umsatzwachstum1 von 6 % getragen von positiven Preiseffekten und dem Wachstum der stationären Fallzahlen; Case-Mix-Effekte dämpften teilweise die insgesamt gute Gesamtentwicklung; Umsatz bei 2.096 Mio €.
  • Helios Spanien mit organischem Umsatzanstieg von 3 % auf 1.430 Mio €, der auf ein solides Fallzahlenwachstum, positive Preiseffekte sowie die gute Entwicklung beim Geschäft für betriebliche Gesundheitsvorsorge (ORP) zurückzuführen ist. Das organische Wachstum war abgeschwächt durch ein geringeres Aktivitätsniveau in den kolumbianischen Krankenhäusern.
  • EBIT1 von Fresenius Helios mit einem währungsbereinigten Wachstum von 10 % auf 374 Mio €. Diese Beschleunigung spiegelt das starke Umsatzwachstum sowie die positiven Effekte des Rechnungszuschlags für gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten in Deutschland wider, der unter sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst wird. Die EBIT-Marge1 von Fresenius Helios verbesserte sich um 60 Basispunkte auf 10,6 %.
  • Das EBIT1 von Helios Deutschland erhöhte sich um 16 % auf 173 Mio € und ist vor allem zurückzuführen auf die solide Entwicklung beim Umsatzwachstum und den weiterhin konsequenten Fokus auf Kostenmanagement sowie die positiven Effekte des Rechnungszuschlags gesetzlich versicherter Patientinnen und Patienten in Deutschland. Die EBIT-Marge1 erhöhte sich um 80 Basispunkte auf 8,3 %.
  • Das EBIT1 von Helios Spanien stieg währungsbereinigt um 5 % auf 200 Mio €; die EBIT-Marge1 verbesserte sich um 20 Basispunkte auf 14,0 % und spiegelt die solide Umsatzentwicklung sowie die anhaltenden Verbesserungen der Kostenbasis wider.
  • Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Stabilisierungsgesetz) verabschiedet: Am 10. Juli 2026 haben der Deutsche Bundestag und der Bundesrat das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) verabschiedet. Damit ist das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen. Das verabschiedete Gesetz schafft einen konstruktiven Rahmen für ein anhaltendes Wachstum der Erstattung. Dank seiner führenden medizinischen Qualität, seiner Größe und seiner Innovationskraft ist Helios Deutschland gut positioniert, seine Clustering-Strategie konsequent umzusetzen und gleichzeitig die Einführung digitaler sowie KI-gestützter Krankenhauslösungen im gesamten Kliniknetzwerk zu beschleunigen.
    Fresenius Helios bekennt sich weiterhin unverändert zu seinem Ziel eines Umsatzwachstums von 4 bis 6 % sowie einer EBIT-Marge von 10 bis 12 % im Rahmen des Fresenius Financial Framework.
     

1 Vor Sondereinflüssen
2 Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien
3 Ohne Fresenius Medical Care und Vitrea
4 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; proforma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen, inklusive Leasingverbindlichkeiten; inklusive Dividenden von Fresenius Medical Care und Vitrea, Netto-Finanzverbindlichkeiten adjustiert um den Bewertungseffekt der Umtauschanleihe
5 2025 Basis: 22.554 Mio € (Umsatz) und 2,87 € (Core Ergebnis je Aktie)
6 2025 Basis: 8.612 Mio € (Umsatz) und 1.413 Mio € (EBIT)
7 2025 Basis: 13.550 Mio € (Umsatz) und 1.328 Mio € (EBIT)
8 Diese Kennzahl (EBIT-Marge) wird ausschließlich nachrichtlich bzw. zu Modellierungszwecken bereitgestellt. Sie ist nicht Bestandteil des offiziellen Ausblicks; 2025 Basis: 2.595 Mio €



Konzernkennzahlen 2. Quartal und 1. Halbjahr 2026

 

Telefonkonferenz und Audio-Webcast
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 2. Quartal 2026 findet am 5. August 2026 um 
13:30 Uhr MESZ / 07:30 Uhr EST eine Telefonkonferenz bzw. ein Audio-Webcast statt. Die Telefonkonferenz können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung zur Verfügung.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren, die Verfügbarkeit finanzieller Mittel sowie unvorhergesehene Auswirkungen internationaler Konflikte. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius SE & Co. KGaA
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11852
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch

Persönlich haftende Gesellschafterin: Fresenius Management SE
Sitz der Gesellschaft: Bad Homburg, Deutschland / Handelsregister: Amtsgericht Bad Homburg, HRB 11673
Vorstand: Michael Sen (Vorsitzender), Pierluigi Antonelli, Sara Hennicken, Robert Möller, Dr. Michael Moser
Aufsichtsratsvorsitzender: Wolfgang Kirsch